GENUG IST GENUG! - Tim Baldschun - E-Book

GENUG IST GENUG! E-Book

Tim Baldschun

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2,49 €

Beschreibung

Tim Baldschun hilft Ihnen dabei den richtigen Zeitpunkt zu finden um zu sagen: genug ist genug! Lassen Sie sich immer noch fremdsteuern, oder wollen Sie endlich 'ja' sagen zu Ihrem Leben? Lernen Sie aus den Erfahrungen des Autors, aus seinen Fehlern, genauso wie aus seine unvergleichbaren Erfolgen. Machen Sie das Beste aus Ihrem Leben, denn es ist Ihr Leben.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 244

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Impressum

Vorwort

Kapitel I: Die Gedanken des Denkanstoßes

Kapitel II: Die Wege des Löwen

Entscheidungen

Zeit, Ort und Form

Sie sind Ihr Selbst

Nun erzähle ich eine kurze Geschichte.

Die Furcht vor grenzüberschreitendem Verhalten

Seine Zielpersonen

Löwe oder Schildkröte?

Das Gesetz des geringsten Widerstandes

Fragen Sie sich selbst:

Ego

Glaubenssätze und Mindset

Spätes Erwachen!

Mindset mit „M“ wie„Mal anders denken!“

Vorarbeit zum Mindset-Aufbau

Make money

Ist Ihr Geld mehr wert, als Ihre Persönlichkeit?

Die Steppe der Realität – „Rezession“.

Wie würde „Ich“ es heute ändern?

Kapitel III: Die 5te Option

Wie Materialismus mein Leben behinderte

Living in a box

Die wie für mich gemacht-Rücklage!

Der Konten-„Plan“

Lebenszeit ist nicht wieder zu bekommen

Die größte Macht in unserem Leben ist…

Frugalismus, der Weg zur finanziellen Freiheit

Schildkröten können es auch

50 Pfennige und andere Flaschen

Radiowecker, Teil 1

Radiowecker Teil 2,

The story of your life

Mindset-Falle

Der Hafensänger und seine listige Zunge

Lösche dein giftiges Mindset

Und was wurde aus Ihnen?

Die Optionen des Systems

Die finanzielle Konservendose

Der Automatismus der „5“ten Option

Gehe deinen eigenen Weg und mach deine eigene Variante der „5“ten Option

Die Entscheidung die „5“te Option anzuwenden

Fiktionsgedanken in der Realität

Die Freiheit der „5“ten Option

Durch Fehler wird man Investor in sich selbst und macht diese dann ganz einfach nochmal richtig!

Ein letzter guter Gedanke

Schlussendlich

Schlusswort

Danksagung

Tim Baldschun

Genug ist genug

Raus aus dem Hamsterrad

Impressum

Copyright © 2021 Tim Baldschun

Lektorat : Lisa Rudolph

Coverdesign: Simone Friedrich

Druck

Neopubli GmbH

Köpenicker Straße 154a

10997 Berlin

Das Werk, einschließlich aller Abbildungen, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtschutzgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig und strafbar.

Das gilt besonders für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Bearbeitung in elektronischen Systemen.

Ich möchte vorab anmerken, dass es sich bei den untenstehenden Texten lediglich um meine eigenen weitreichenden Gedanken, Visionen und daraus resultierenden Lebenswege handelt. Ihre Meinung darüber kann vielleicht eine ganz andere sein.

Vorwort

Dreißig Jahre waren vergangen, in denen ich die Dinge tat, die andere von mir verlangten. Dann wachte ich das erste Mal auf! Weitere sechs Jahre lang lernte ich, zu scheitern und wieder aufzustehen. Und in nur drei Jahren schaffte ich mehr, als ich mir je hätte vorstellen können!

Alles begann mit dem Glauben an mich selbst.

Mit der Energie des positiven Denkens.

Denn: Genug war genug!

War dies der Beginn meines eigenen Denkanstoßes?

„Ich lasse alles nochmals Revue passieren und denke über das Geschehene nach.“

„Wollte ich haben, um zu sein? Oder jemand sein, um etwas zu haben?“

„Stellte ich meinen eigenen Aufstieg und die Resultate daraus infrage?“

Glauben Sie auch noch immer an die Märchen der Politik und die der Medien, welche uns erzählt werden?

Dann denken Sie doch einmal über den Beginn des Jahres 2020 nach!

Eine Welt, in der man nur noch lebt, damit man täglich hamsterradeln geht – oder lernt man aus seinen eigenen Fehlern, negativen Gedanken und Missgeschicken? Kehrt man all dies nicht viel besser in positives Denken um und macht es einfach nochmal neu? Wir beginnen unseren Weg in unserem Selbst zu gehen, um unser wirkliches Warum dort zu finden und aus einer freien Wirklichkeit zu handeln.

Doch wir lassen uns immer wieder von unseren äußeren Einflüssen lenken.

Wozu schrieb ich mein erstes Buch? Einerseits wollte ich die Menschen dazu bewegen, etwas aus ihrem Leben zu machen. Ganz einfach und schlicht gesagt, sich zu verändern oder überhaupt mal zu beginnen, darüber nachzudenken. Sie denken dabei aber an andere Wege und Ziele, als ich es eigentlich meine. Doch man kann ihnen keinen Vorwurf machen, da sie nicht einmal selbst schuld daran sind. Mit vorprogrammiertem Wissen handeln sie während ihrer Karriere genauso, wie man es von ihnen im Alltag erwartet. Eine dauerhafte eigene Meinung hingegen vertreten die meisten von uns jedoch nicht, auch wenn sie das persönlich von sich denken. Also musste ich mir eine List einfallen lassen! Genau wie zu erwarten, verlangen alle: Wenn man Geld hat, sollte man sich davon schöne Dinge kaufen – dass man Konsument ist und somit niemals aus der Tretmühle des Lebens herauskommen mag. Wissen Sie, dass ich noch nicht einmal mehr ein privates Auto besitze und trotzdem Auto fahre? Lediglich musste ich für die Recherche zu diesem Buch verrückte Sachen machen, wie einen Sportwagen fahren, also diese Gefühle selbst erleben. Aber diesen habe ich wieder abgegeben, nachdem ich die Eindrücke, Fehler und Gefühle verarbeitet hatte. Ich selbst musste mich gefühlsmäßig so einstellen wie jemand, der das wirklich so jeden Tag erlebt. Ich selbst erlebte es zuvor auch, aber nicht auf diesem hohen Level. Man muss all die Dinge, die man wirklich verstehen möchte, in seinem Innersten fühlen, um sie auch verstehen zu können.

Mittlerweile denke ich, dass solch ein Konsument sich das viel eher antut, als dass er mit diesem Handeln glücklich ist. Ich hatte zu Beginn nichts von alledem! Jeder kennt es, dieses Gefühl, etwas besitzen zu wollen. Womöglich noch damit vor anderen zu prahlen. Ich glaube sogar, dass diese Recherche und Selbstinszenierung mir dabei half, mein Sein zu stärken und die Schmerzen der dabei gemachten Fehler tief in mir zu verwurzeln. Unser modernes Leben ist in Strukturen verankert, die garantiert nicht modern und hip sind – vielmehr sind diese altertümlich und noch genauso wie zu Kaisers Zeiten und durchaus älter. Diese Strukturen haben im Laufe der Zeit einfach nur einen modernen Anstrich verpasst bekommen. Was ich damit meine ist: Die arbeitende, aber nichts hinterfragende Bevölkerung läuft im Kreis und merkt es nicht einmal. Sie ist allerdings der Meinung, jeden Tag das Richtige zu tun, weil es alle so machen. Wer zum Beispiel in einer Fabrik arbeitet, in einer Werkswohnung lebt und im werkseigenen Shop einkaufen geht, ist kein freier Mensch! Er ist ein Sklave – nicht mehr und nicht weniger, wird aus diesem Menschen gemacht. Hart gesagt kommt das Geld immer bei genau der Person wieder an, die es losgeschickt hat: Beim Werksbesitzer! Im besten Falle sind Sie das selbst! Oder soll ich, um die oben erwähnten altertümlichen Strukturen deutlich zu machen, besser sagen: König, Graf oder Gutsherrn? Aber Sie sind nicht der Gewinner! Natürlich verdient man dabei gerade nur so viel, wie das Werk und der Staat etwas davon haben. Diese Personen sichern sich das alleinige Recht auf Wohlstand und wissen um das Geheimnis, welches sich dahinter verbirgt und wie man es bewahrt. Das einzelne Individuum hingegen geht dabei völlig leer aus. Oder nicht?

Sie sagen, derjenige kauft sich davon ja auch noch woanders Dinge von dem erwirtschafteten Geld. Sehen Sie, Sie haben es auch noch nicht verstanden! Ich frage Sie, was man selbst davon hat, in diesem Kreis mitzulaufen? Nichts! Lediglich verschwendet man seine kostbare Lebenszeit und genau aus diesem Grund schrieb ich mein zweites Buch, um das erste, zumindest teilweise, bewusst infrage zu stellen – um das Denken der Menschen zu verändern und sie sich selbst infrage stellen zu lassen. Sich nicht mehr das Geld gegen Eintausch der Lebenszeit aus der Tasche ziehen zu lassen, sondern selbst Strukturen für sein Dasein zu schaffen. Ich biete Ihnen ein Sprungbrett für Ihre Zukunft in Freiheit!

Die alltäglichen Rituale sind ein abgekartetes und vorprogrammiertes Spiel, welches uns um ein erfülltes Leben bringt.

Entweder muss man sich dieser genormten Welt anpassen oder aber, wer das nicht möchte, muss sich selbst verändern und zu seinem Selbst finden.

Die folgenden Kapitel zeigen lediglich persönliche Erfahrungen auf und stellen keinerlei Aufforderungen zur Nachahmung dar.

Kapitel I: Die Gedanken des Denkanstoßes

Ich heiße Sie herzlich willkommen, gemeinsam mit mir über Ihre positive Zukunft zu plaudern. Mein Name ist Tim Baldschun, ich bin Autor des Buches „Einfach selber machen: Der Denkanstoß zum selfmade-ICH". Wie der Titel meines ersten Buches verrät, handelt es sich dabei um den Denkanstoß, etwas aus seinem Leben zu machen und in erster Linie mit dem Denken anzufangen, bevor man überhaupt etwas Anderes tut. Was das genau heißt? Ihr bisheriges Leben natürlich infrage zu stellen und ein neues, besseres und erfüllteres zu planen und zu beginnen – also mit der Grundlage, welche kein Geld kostet und uns von Gott gegeben ist. Henry Ford sagte einst, dass das Denken die schwerste Arbeit auf diesem Planeten sei und somit von den meisten Menschen gescheut würde. Gedanken haben immer zwei Gesichter, da seien Sie sich sicher! Mit sechzehn Jahren sah ich den Film „Forrest Gump“ mit Tom Hanks in der Hauptrolle. Ich sah ihn aus einer mir beigebrachten, fest verankerten Perspektive und verstand den Film nicht so, wie ich ihn hätte verstehen sollen. Die oberflächliche Message ja, aber das, was er aus seinem Inneren eigentlich aussagen wollte, blieb mir verborgen. Ich schaute mir den Film etliche Male in den folgenden Jahren an. Doch bis es bei mir „klick“ machte, dazu brauchte es noch gute vierundzwanzig Jahre. Die Kernbotschaft von Filmen ist oft versteckter, als wir vermuten. Und zwar meine ich jene, die nur durch das richtige Mindset entschlüsselt werden kann. Dem Bestraften und Schuldenkenden bleibt dieses Gedankenspiel wohl oft verborgen, und doch glauben wir, das Richtige zu denken. Jeder von uns hat Gedanken in seinem Kopf, die einen daran hindern, die Dinge anders zu betrachten, als jene anderen, die es besser machen – die wenigen wirklich richtig Denkenden unter uns. Ich hatte selbst diese falschen Stimmen in meinem Kopf. Manche nennen diese auch Wächterstimmen. Fremde Stimmen, die mir ständig ins Gewissen redeten, alles sein zu lassen, was mir vorschwebte, die mir sagten, was nicht geht, was man nicht tut und mich selbst infrage stellen ließen. Mich durch selbst gestellte Aufgaben unter Druck setzen ließen, wobei ich mich selbst bewertete. Und letztendlich erreichte ich meine Ziele nicht, weil ich zu übermotiviert in vielen Dingen war und trotzdem nichts zu Ende brachte, was ich begann. Ab einem bestimmten Punkt, wenn etwas unangenehm wird, man sich nicht mehr in seiner Komfortzone befindet, hört man meistens damit auf, das Ziel weiter zu verfolgen. Darum brauchte ich auch gute sechs Jahre für mein erstes Buch. Ich musste das Wissen erlangen, Forrest Gump zu verstehen und dazu noch dieses Buch zu verwirklichen.

Nun halten Sie es in Ihren Händen und das ist etwas sehr Gutes! Mit diesem Schritt haben Sie bereits eine sehr wichtige Entscheidung in Ihrem Leben getroffen. Eine positive, welche Ihr Leben und das Ihrer Liebsten verändern wird, wenn Sie nur daran glauben. Und genau das müssen Sie ganz fest! Nur Ihre ureigensten Gedanken und der eiserne Wille, etwas in Ihrem Leben zu verändern zeigt, welchen großen Horizont Sie bereits heute schon besitzen. Sie können stolz auf sich sein, denn auch wenn sich vielleicht noch keine wesentlichen Veränderungen in Ihrem Leben bemerkbar gemacht haben, steht bereits alles auf Startposition. Vielleicht sogar auf Poleposition. Dennoch ist es besser unperfekt zu starten, als perfekt zu scheitern. Beginnen Sie zu laufen und fangen Sie an, daran zu glauben, was Sie wirklich wollen.

Bereits mit Ihrem ersten eigenen Gedankengang, egal wie groß oder klein er auch war, setzte sich ein Mechanismus in Gang, welcher nicht mehr gestoppt werden kann. Er führte Sie sogar zu diesem Buch. Es war kein Zufall, denn Ihre Zukunft ist noch nicht geschrieben! Niemals ist es für einen neuen Schritt zu spät. Einen Baum, den Sie vor zwanzig Jahren hätten pflanzen können und welcher heute prächtige Früchte trüge, denn können Sie auch noch heute pflanzen. Sie haben sich eine Veränderung in Ihrem Leben gewünscht und damit ging diese auch in Erfüllung. Solange Sie nur daran glauben, wird es geschehen, so lange Sie leben.

Wer kann diesen Schritt ausführen? Nur eine Person kann dies tun.

Sie selbst!

Nur dann hören Sie auf die richtige Stimme:

Auf Ihre eigene!

Fühlen Sie sich schlecht, dann wird auch genau das in Ihrer Zukunft passieren! Aber kehren Sie Ihre negativen und schlechten Gedanken beiseite und lassen Sie sie zu etwas Gutem werden, dann wird auch Ihre Zukunft positiv sein und gute Früchte tragen.

Sie gehen bereits einen Weg, und das seit einer sehr, sehr langen Zeit. Es ist jener, welchen alle Erdenbürger gehen müssen, um an ihr Ende zu gelangen – ob arm, ob reich, glücklich oder unglücklich. Dem Weg ist vollkommen egal, wer man ist oder woher man kommt. Er ist lediglich das Fundament, das Ihnen von Geburt an zur Verfügung gestellt wurde, aber am Ende immer mit dem gleichen Ergebnis endet: Unserem Ableben. Unser Tod ist der Preis des Lebens für diesen gegangenen Pfad. Egal ob er lang, kurz, leicht oder eher beschwerlich gewesen ist, erfolgreich oder erfolglos. Fakt ist: Es ist kein endloser Weg. Nein, er ist endlich! Alles, was auf ihm entsteht, kann an seinem Endpunkt nicht mitgenommen werden. Somit reicht es nicht aus, diesen einfach nur zu gehen, zu ignorieren oder gar schleifen zu lassen – ihn gar durch fremde Gedanken geleitet zu gehen. Vielmehr will er gelebt werden, persönlich wahrgenommen und jede Sekunde in vollen Zügen genossen werden. In seinem Leben etwas zu tun oder einfach nicht zu tun, ist das selbe. Beides endet immer am besagten Endpunkt! Ausnahmslos gilt diese Regel für das Spiel des Lebens, und das für jeden Einzelnen von uns. Geleitet von Unterlassungsstimmen quälen sich viele durch ihren geplagten Alltag. Es ist für Sie von persönlich entscheidender Wichtigkeit, eine eigene im Kopf herrschende Stimme zu formen und zu besitzen. Eine freie und nicht von veralteten, eingetrichterten und strengen Gedankenstimmen unterdrückte Meinung. Jene, die Sie genau jetzt in dieser Minute besitzen und anwenden. Weshalb wollten Sie unbedingt ein Buch über Veränderung lesen? Weil Ihr Inneres selbst förmlich danach schreit und sagt, dass es nicht mehr länger gut gehen wird, wenn nichts unternommen wird. Nur wie das funktionieren soll, wissen Sie noch nicht. Genau heute stehen Sie an dem Ort, an den Sie sich selbst befördert haben. Es war Ihr Wunsch, genau an diesem Punkt zu gelangen.

Durch Ihre Entscheidungen, Gedanken und Taten steuern Sie sich entlang Ihrer Lebenslinie. Nicht durch die Ihrer Freunde, Schulkameraden, wen auch immer Sie zu kennen glauben. Selbst Ihr Partner tut dies nicht. Warum? Weil er nicht Sie ist. Er ist sein Selbstbildnis und Sie das Ihrige. Sie können somit ein Nobody sein oder sich zu einem Somebody mausern. Diese Entscheidungen liegen ganz allein in Ihrem eigenen Mindset. Welchen Charakter wir dabei darstellen, was wir tun und was wir machen, bleibt ganz allein uns überlassen. Erst danach werden Sie zu Ihrer Weiterentwicklung finden!

„So sollte es zumindest sein!“

„Doch wir alle werden fremdgesteuert.“

„Wir senden die falschen Impulse zu den falschen Personengruppen, weil wir nicht zu uns selbst finden können.“

Beantworten wir für uns doch einmal ganz ehrlich die Frage: Habe ich eine eigene Persönlichkeit – eine, die wahrgenommen wird und das mit all den Sinnen, die sie hat? Oder ist da nur eine unscheinbare Hülle, ein Ich, welches in der Masse derer mitschwimmt, die sich nie etwas trauen werden? Führen wir ein Dasein, das ständig an das Leben und die Bedürfnisse anderer angepasst wird? Wir arbeiten doch nur noch für Dritte, und das bis zur totalen Erschöpfung. Aber für welchen Preis tun wir dies? Für das „Noch mehr“ im schon „Zu viel“ oder können wir gar nicht anders handeln? Erkennen Sie Ihr Sein! Stellen Sie sich vor, da gäbe es eine Sache, zu der Sie einen Bezug hätten, wie zu keiner anderen, die Sie kennen, und diese beschäftigte Sie schon eine ganze Weile. Sie würden sie mit sich umhertragen, weil sie gedanklich ein Teil von Ihnen geworden ist. Sie können sich eigentlich gar nicht mehr vorstellen, dass daraus jemals etwas Großes werden könnte. Doch fesselt es Sie in Ihrem Inneren so sehr, dass Sie nicht davon loskommen können. Wenn Sie anderen davon erzählen, belächeln sie Sie nur und nehmen Sie nicht richtig ernst. Ihr Mindset grenzt sie bewusst ein und Sie aus. Und das ist nicht das Schlimmste daran. Vielmehr beschäftigt es Sie immer, wie diese Sache trotzdem funktionieren könnte. Aber etwas blockiert Sie. Es fehlt das „Tun" und der gefestigte innere Gedanke daran, es umzusetzen. Sie allein sind schuld daran, dass es so ist, wie es ist. Ihr eigenes veraltetes Mindset und die Stimmen, die sich daraus gegen Sie selbst erheben, behindern ein Weiterkommen für Sie. Der Punkt, an dem es Ihnen ständig schwerfällt, weiterzumachen, ist immer dann erreicht, sobald Sie die Komfortzone verlassen wollen. Dann gehen Sie sofort wieder zurück, stellen sich und Ihre Gedanken infrage und beginnen den Alltagstrott wieder von vorn . In diesen Rückschritten werden Sie tagtäglich unterstützt und angetrieben. So bemerken Sie nicht einmal, dass Sie den Weg bereits begonnen hatten zu gehen, der so lange schon auf Sie gewartet hat. Bleiben Sie nicht stehen und gehen Sie Ihren Weg weiter! Egal wie sehr man Sie davon zurückhalten will. Ihr Alltag (be)hindert Sie! Es ist Ihr eigener bereits gedachter Weg, auf einem für Sie platzierten Fundament. All das, was einem am meisten Freude macht und wofür man brennt, sollte der alleinige Lebensinhalt sein. So werden Sie „sein“, was Sie wollen. Seien Sie entspannt, offen und neugierig in einer Sache, für die Sie sich begeistern und begegnen Sie denen, die das auch tun.

„Ein Schmetterling fliegt genauso schnell davon, wie unsere Träume.“

Fazit:

Schreiben Sie sich die Dinge auf, die für Sie interessant und wichtig sind und träumen sie weiter, damit Sie sie verwirklichen können.

Beginnen Sie selbst zu denken und zu handeln. Erkennen Sie nicht das „Wie“, sondern das „Warum“!

Tun Sie es für sich! Verpflichten Sie sich! Finden Sie sich! Vollenden Sie es und Sie werden haben.

Seien Sie sich sicher, dass die Tage, an denen Ihre Worte die Wahrheit sprechen, kommen werden.

Verbannen Sie die Stimmen aus Ihrem Mindset, die Sie glauben machen wollen, dass Sie es nicht können! Hören Sie auf Ihre eigene innere gefestigte Stimme.

Seien Sie Sie selbst und beginnen Sie, Ihren Weg zu leben. Denn es ist Ihr Leben!

Wenn Sie Ihren Weg nicht gehen, wird er ein verloren gegangener, unerfüllter und nicht gelebter Traum bleiben!

Vorab-Einschub: Achte Sie darauf, dass Sie Ihren Lebensstandard so gering wie möglich halten! Ich weiß, Sie denken bereits, dass Sie das tun, aber Sie sind auf dem Holzweg. Noch schuften Sie und sparen sich in die Armut.

Vorweg möchte ich Ihnen noch etwas mit auf den Weg geben:

Denken Sie bitte während der gesamten Lektüre dieses Buchs daran, sich geistig in die Vorstellung zu versetzen, als ob sich all Ihre Wünsche bereits realisiert haben – sie wären keine Zukunft mehr, sondern Ihre tägliche Realität! Sie wären bereits an jenem Ort, an dem Sie sein wollen, führten bereits das Leben, von dem Sie schon immer geträumt haben. Verinnerlichen Sie es bereits jetzt, in diesem Moment. Schließen Sie Ihre Augen und stellen es sich ganz fest vor. Sie lesen dieses Buch und sind bereits dort, wo Sie schon immer hinwollten. Nur wenn Sie es sich vorstellen können, wird es passieren. Ohne Ihr inneres Auge kann es nicht Wirklichkeit werden. Also denken Sie ganz fest daran, dass es Ihre gelebte Realität ist.

„Warum sich in seinem Leben schikanieren lassen, wenn in Ihrem Herzen ein Löwe wohnt, der losgelassen werden will?“

Kapitel II: Die Wege des Löwen

Entscheidungen

Sie haben eine Entscheidung getroffen. „Schon wieder!“ Sie haben sich dazu entschieden, dieses Buch zu lesen – egal ob Sie es geschenkt bekommen oder sich selbst gekauft haben. Mit dem Aufschlagen der ersten Seite zeigen Sie Bereitschaft für Veränderungen, die etwas mit Ihrem Leben machen sollen. Wichtig ist jedoch zu wissen, dass das niemand anderes für Sie tun kann, außer Sie selbst. Schon mal davon gehört? Wenn Sie nicht selbst handeln, kann daraus nichts entstehen, weil da nichts ist, was wachsen wird. Darum hat eine Entscheidung zu treffen immer Folgen. Positive, negative, egal wann, wo und wie Sie sie auch treffen, wirklich immer verändert sich etwas in Ihrer Zukunft. Problematiken stehen uns dabei im Weg, die es aber vorweg gesagt nicht gibt. Wie ein Löwe seiner Beute gegenübersteht, Auge in Auge, um im richtigen Moment zuzupacken und sie zu erlegen, so erledigen wir in unserer Realität Problemsituationen. Es sind Situationen, die wir in unseren Gedanken positiv durchspielen sollten. Positivem kann nur Positives folgen – Negativem hingegen nur Negatives. Lediglich ist die eigene Einstellung dazu richtig zu wählen. Wenn sie negativer Natur ist, dann werden Sie auch alle Dinge, die Ihnen geschehen, als durchaus negativ betrachten. Ist Ihr Blickwinkel hingegen sehr positiv und vorausschauend, so sehen Sie Ihre Situationen auch positiv. Jedes Mal also, wenn Sie verärgert sind, strahlen Ihre Gedanken dieses Bild nach außen aus. Ohne dass Sie dies wollen, nehmen die Personen somit Abstand von Ihnen. Senden Sie allerdings Positives aus, so begegnen Ihnen Ihre Mitmenschen überwiegend genauso positiv.

Man sagt, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings die Welt verändern kann – positiv wie negativ. Es hängt lediglich davon ab, wie wir uns entscheiden und wie wir unsere Gedanken formen.

Wenn wir darüber nachdenken, welche Entscheidungen wir alle bisher in unserem Leben getroffen haben, könnten wir auch sagen, welche wir nicht getroffen haben. Das ist aber falsch! Eine Entscheidung nicht zu treffen, geht nicht, denn jedes Mal, wenn wir einer Handlung gegenüberstehen, müssen wir für irgendeine innerlich gestellte Frage eine Entscheidung treffen. Wir können mit Ja, Nein, Vielleicht, Später, Ich kann das nicht tun, Ich bin dafür zu alt, ich tue so etwas nicht oder so etwas macht man doch nicht antworten. Was auch immer Ihre Antwort ist, entschieden ist es so oder so schon. Somit ist selbst keine Entscheidung eine Entscheidung. Ihre Antwort ist eigentlich egal! Was Sie denken und was Sie nicht denken ist hinsichtlich Ihrer Zukunft egal, denn diese wird geschehen. Es passiert mit oder auch ohne, dass Sie in Ihrem vollen Bewusstsein und Handlungsfähigkeit an Bord sind.Ihr Schicksal wird Ihnen niemals eine unlösbare Situation auftischen. Denn Sie sind es selbst, der „sich“ das vorgibt! Somit können Sie „sich“ auch nur so weit denken, wie Ihr eigener Horizont reicht. Begeben Sie sich allerdings in einen Zustand, der außerhalb Ihres irdischen Körpers existiert, ist dieser grenzenlos! Die Zeit auf Ihrem Zeitstrahl läuft hingegen unaufhaltsam weiter – zumindest für Ihren irdischen Körper! Oder sollte ich besser sagen: Die Zeit läuft ab! Nun denken wir einmal darüber nach, was eigentlich ein einziger Gedanke bewirken kann. In dem Moment, in dem wir nur darüber nachdenken, folgt automatisch eine Entscheidung, ob wir dies nun wollen oder nicht. Wie gesagt, wir werden unbemerkt gezwungen, Entscheidungen zu treffen und entsprechend zu handeln. Das ist das Gesetz des Universums. Sie lösen jede daraus resultierende Kettenreaktion von allein aus. Wie bereits oben aufgezählt, passiert ein Automatismus, welcher uns alle Arbeit abnimmt. Es ist so: Selbst wenn wir uns gedanklich noch nicht bewusst für etwas entschieden haben, ist der Prozess der Entscheidungen schon im vollen Gange und es wird dann das jeweilige Resultat daraus erfolgen. Mit jener Entscheidung haben wir uns eventuell bereits dagegen entschieden, jenes zu tun. Ob wir das nun wollen oder auch nicht, es passiert trotzdem! Die oben genannten Wächterstimmen sind allerdings die Hauptverantwortlichen für unser eigenes Schicksal. Sie sind in unserem Mindset so fest verankert und dirigieren uns somit in unseren Entscheidungen, dass unser Horizont begrenzt bleibt. Damit haben wir ausschließlich die Möglichkeit, unsere Gedanken zu ändern und diese dann in die Tat umzusetzen, sie loszuschicken, damit sie Wirklichkeit werden und unser Horizont einen Weitblick bekommt. Hinsichtlich unserer realen Umgebung ist ein Stehenbleiben an einem bestimmten Punkt möglich, aber die Zeit auf unserem nicht sichtbaren Zeitstrahl läuft unaufhaltsam weiter. Alles ist möglich, solange wir nicht auf unserem Weg stehen bleiben und stagnieren, weil wir uns selbst blockieren und uns selbst einschränken. Eigentlich können wir dies auch gar nicht, da unser Gehirn immer aktiv ist. Seit Geburt ist es „AN“ und erlischt am Ende des Lebens. „OFF“…, dann geht es unwiderruflich und für immer aus! Zumindest ist bisher noch nichts Gegenteiliges bewiesen worden. Viele Meinungen tendieren allerdings dahin, dass nur der Körper stirbt, aber nicht der Geist selbst. Unseren Weg können wir alle nur gehen, da wir uns mit der Kraft unserer Gedanken, Träume, Visionen oder was auch immer wir nutzen dorthin bringen, wo wir hin wollen. Dies ist unserem inneren Ich geschuldet und nicht dem körperlichen Ich. Aber dieses „Ich“ bevorzugen wir in aller Regel! Wollen wir Reichtum erlangen, so ist dies im Grunde genommen nur ein einzelner Wusch. Nur ist hierfür ein Gedankenwandel von entscheidender Notwendigkeit. Denkweisen, Ansichten und Klischees beeinflussen unser Handeln und Denken in jeder Sekunde unseres Lebens. Sind diese veraltet, passen sie nicht mehr zu unserer gelebten Realität. Also ist es ziemlich wahrscheinlich, dass ein sich nie veränderndes Individuum sehr schnell den Anschluss an die moderne Gesellschafft verpassen wird, an die „New Economy“. Oder sind wir anders und wollen uns gar nicht anpassen? Stehen wir an einem solch bestimmten Wendepunkt in unserem Leben, so können wir stagnieren und uns einfach um nichts mehr kümmern was wichtig war oder ist. Nichts tun, so denken wir! Allerdings wird uns die Realität etwas anderes erzählen. Es passieren, während wir nichts tun, eine ganze Menge an wichtigen Entscheidungen. Entscheidungen, die unkontrolliert, unbeantwortet und sinnlos ins Universum der Gedanken abgeschickt werden und Negatives in unserem Alltag hervorbringen. Wir senden diese Signale in die falsche Richtung! Anstatt die Gedanken zu beantworten und in die richtige Richtung und zu den wichtigen Menschen zu schicken, tun wir genau das Gegenteil. Das mag nun ein wenig verwirrend klingen, ist aber für diejenigen, die mein Buch „Der Denkanstoß zum selfmade-ICH“ gelesen haben und auch das Cover kennen, schon einleuchtender. Menschen handeln generell nach dem Prinzip des geringsten Widerstandes. Erst wenn wir lernen, dieses abzulegen, können wir Freiheit verspüren. Frei sein kann man nur dann, wenn man frei denkt und nicht die vorprogrammierten Glaubenssätze anwendet – jene, die uns glauben lassen sollen, dass wir das Richtige tun. Sie sind es, die uns erst scheitern und uns danach auf Kosten anderer ausruhen lassen. Es ist nicht gut, zu sagen: „Das steht mir zu!“ Sicherlich ist das System so aufgebaut, in dem wir uns befinden, aber wir sollten darauf achten, dass es eigentlich ein Notfallmechanismus ist und kein „Ich ruh mich dann mal aus“-Produkt. Meistens greifen die Menschen, die sich selbst aufgegeben haben, darauf zurück, weil ihr Mindset nicht anwendbar war – Menschen, die ihre gedanklichen Situationen nicht mehr lenken konnten und somit einfach ins Nichts manövrierten.

„Was früher noch naheliegend war, ist heute ein Paradoxon.“

Beispiel!

Nehmen wir uns einmal „symbolisch“ fünf Euro als Beispiel. Wir könnten dieses Geld ausgeben und uns sofort etwas gönnen.

„Ja, gib es aus!!!“ „Na los, gönn dir etwas Schönes, der Tag wird lang und du hast es dir doch verdient!“ (Der wohl erste morgendliche Gedanke an Kaffee und Zigaretten!)

„Aus! Husch und weg mit dir, du alter Retrogedanke!“ „Bad Mindset go home!”

Nein! Wir können kein positives Leben mit einem negativen Mindset führen. Wir entscheiden uns also, es zu behalten und überwinden uns, dieses Geld für eine lange, eine sehr lange Zeit anzulegen und erst einmal gar nichts davon zu haben. Welche ist Ihre Entscheidung? Sich zu beherrschen oder das Wissen über „Kleinvieh macht auch Mist“ zu ignorieren? Sie werden sie sich später selbst beantworten können. Eine kleine Entscheidung, welche uns aber vom Freisein trennen wird – vom „Zu machen was ich will“, und das für den Rest Ihres Lebens. Rücklagen machen einen zu einem Gewinner! Rücklagen befreien uns aus der Arbeitswelt. Nur Entscheidungen bringen uns an die Orte, an die wir wollen. Die nicht selbst getroffenen Entscheidungen bringen Sie nicht an die Orte, an die Sie wollten, sondern an denen andere Sie gerne sehen wollen.

Jede aufgeschobene Entscheidung kann allerdings beeinflusst werden. Das ist gut, nicht wahr? 72 Stunden! Jede Entscheidung muss innerhalb von 72 Stunden getroffen werden, danach ist die Chance 99 mal kleiner es nicht zu tun. 99 zu 1. Das ist wie Glückspiel und die Leute tun es doch und lieber als alles andere! Die meisten Menschen entscheiden sich genau für diesen einfachen und sinnlosen Weg. Sie gehen den Weg des geringsten Widerstands, um ihr hart verdientes Geld schnell und einfach wieder in kleinen Raten loszuwerden, anstatt es Stück für Stück auf die hohe Kante zu legen. Kleinvieh macht doch bekanntlich auch Mist! Dies geschieht allerdings in beide Richtungen. Direkt in die Armut oder doch lieber Richtung finanzieller Freiheit? Und wieder einmal entscheiden ganz allein Sie über Ihre weitere Zukunft!

Die Vorstellung, einen Gedanken so lange wie nur möglich festzuhalten, diesen zu verinnerlichen und dann umzusetzen, ist die schwierigste aller Aufgaben, die das Leben für uns bereit hält. Darum schreibe ich Bücher. Ich schreibe die Gedanken nieder, drehe und wende die Texte so lange, bis sie wie ein perfekter Maßanzug sitzen.

Man sagt: „Wenn du es träumen kannst, dann kannst du es auch tun. Uns fehlt lediglich ein kleiner Gedanke zur Ausführung."

Das Leben ist zu Beginn meist nicht so, wie man es sich vorstellt. Anfänglich kommen diverse Situationen dazwischen, die so nicht geplant waren. Diese sind die Auslöser für Dummheiten, die wir dann begehen, um uns zu belohnen und besser zu fühlen – besser gegenüber all den anderen. Wir wollen jemand sein, aber nichts tun, was uns wirklich weiter bringt. Wir brechen uns dabei in zwei Hälften. Der eine Teil ist völlig kreativ und frei, der andere macht den Job, den er nicht mag. Nur um damit den Kühlschrank voll zu bekommen, zu konsumieren und er nimmt sich dabei immer mehr ein Stück vom anderen Ich. Der freie Wille, das Sein, wird immer mehr in den eigenen Schatten gestellt. Gar aufgefressen und in der hintersten Schublade versteckt. Wir scheitern in uns selbst und unsere eigenen Gedanken lassen das erst zu! Wir beginnen, über unsere Verhältnisse zu leben.