Geschäftsmodell Klimawandel - Viktor Huber - E-Book

Geschäftsmodell Klimawandel E-Book

Viktor Huber

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Beschreibung

Ein in dem letzten Jahrzehnt sehr stark diskutiertes Thema ist die globale Erwärmung. Es wurden Horrorszenarien aufgebaut mit Unwetterkatastrophen, massivem Artensterben, Hungersnöten und Hitzetoten. Jedes Wetterereignis wird als Untergangszeichen gewertet. NGOs, Unternehmen und sogar Hedgfonds unterstützen die Klimabewegung. Es wurde massiv Einfluss auf die Menschen und geschickt auf die Kinder ausgeübt. Es gäbe einen Konsens in der Wissenschaft, der im Buch genauer betrachtet wird. Viele Vorhersagen, die wir in den letzten Jahrzehnten in Zeitungen fanden, waren komplett übertrieben, was an diversen Beispielen dargestellt wird. Es gibt diverse Einflüsse auf das Klima. Wir haben seit mehreren Jahrtausenden Klimazyklen, in denen regelmäßig richtige Eiszeiten auftreten, bei denen heute weite Teile Europas wirklich unbewohnbar wären. Zusätzlich lag der CO2-Gehalt in der letzten Eiszeit gefährlich tief nahe am Minimum für Pflanzen. Wie viele Bücher berücksichtigen diese wie auch weitere Aspekte? Das von Bill Gates bestimmt nicht! Pflanzen benötigen CO2 und höhere Werte führen zu größeren Erträgen. Zuvor gab es Warmzeiten, bei denen die Polkappen vollkommen eisfrei waren, wie im größten Teil der Erdgeschichte. Den Rhein bevölkerten vor ca. 115.000 Jahren sogar Flusspferde. In kleinere Zeitbereichen gibt es weitere Klimaschwankungen durch andere Einflussfaktoren. In etwa der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts ging eine "kleine Eiszeit" zu Ende. Ausgerecht diese zu kalten Temperaturen werden als die optimalen definiert. Wir befinden uns aktuell in einem Eiszeitalter mit sich abwechselnden Warm- und Kaltzeiten. Die ganze Erdgeschichte ist ein einziger Klimawandel, der CO2-Gehalt war oft um ein Vielfaches höher, ohne dass es dabei zu einer Katastrophe kam. Es traten sogar Eiszeiten bei extrem hohen CO2-Werten auf. Warmzeiten waren nicht problematisch, eher waren es Eis- oder Kaltzeiten. Was sind außerdem 150 Jahre in Relation zur Erdklimageschichte?! Die, die mit dem Begriff "Wissenschaft" argumentieren, scheint oft das grundsätzliche Verständnis dafür zu fehlen, was Wissenschaft tatsächlich ist und bedeutet. Friedrich Nietzsche: "Man lasse sich nicht irreführen: große Geister sind Skeptiker." Es gäbe nur eine legitime Meinung, verkünden gefeierte Youtuber. Diese Entwicklung ist gefährlich. Nach Meinung einiger "Klimaexperten" soll massiv in die Lebensweise der Menschen eingegriffen werden. Dies muss ausdiskutiert werden! Parallelen sind bei Corona zu sehen.

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Seitenzahl: 272

Veröffentlichungsjahr: 2021

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1 Inhaltsverzeichnis

2 Vorwort

3 Zur Diskussion um den Klimawandel, zur FFF-Bewegung und zum Klimanotstand

4 Wissenschaftler sahen eine drohende Eiszeit in den 1970ern

5 Zum Konsens der Wissenschaft

5.1 97%, 98%, 99,9% und warum nicht gleich 500%?

5.2 Brief von 500 Wissenschaftlern und Fachleute

6 Treibhauseffekt verschiedener Gase

7 CO2-Anteil-Enwicklung

8 CO2-Verringerung in Deutschland

9 Zum Narrativ: PKW verursachen das ganze CO2

10 Das IPCC kennt das Klima von übermorgen oder wie Wissenschaftler Panik verbreiten

11 Technik und Fortschritt

12 Das Klimagate

13 Die Hockeystick-Diskussion

14 Diverse Temperaturverläufe und Homogenisierung

15 Brände im Regenwald

16 Al Gore und die Entstehungsgeschichte des IPCCs

17 Zum Film eine unbequeme Wahrheit mit Al Gore

18 Mitbegründer von Greenpeace stellt sich gegen die Klimathesen

19 Temperaturverläufe über verschiedene Zeitspannen

20 Diverse periodische Temperaturschwankungen

21 Einflüsse von Sonnenaktivitäten auf das Klima

22 Zur Kreativität der Achsengestaltung bei Grafiken

23 Wenn ein Forscher andere Einflüsse beschreibt

24 Jetzt Klimabotschafter*in werden und Kinder beeinflussen

25 Zu den Unterstützern der Klimabewegung

25.1 Hinter der Klimabewegung stehen ganze Netzwerke von NGOs

25.2 Vom Professor zum Klimaaktivist

26 Zur Diffamierung von anderen Meinungen und Wissenschaftlern

27 Der Deutsche liebt Untergangsszenarien

28 Verlauf des Meeresspiegel in der Vergangenheit

29 Vorsicht bei Prognosen

30 Geschmacklose Inszenierung der Weltretter

31 Schlusswort

2 Vorwort

Ein in dem letzten Jahrzehnt sehr stark diskutiertes Thema ist die globale Erwärmung und die Debatte um das CO2 in der Atmosphäre. Diese Diskussion wurde in den Medien und selbst von einigen Wissenschaftlern für beendet erklärt. Es wurden Horrorszenarien aufgebaut mit Unwetterkatastrophen, massivem Artensterben, Hungersnöten und Hitzetoten. Von staatlichen Schulen indoktrinierte Kinder werden in Talkshows und von Nachrichtensendern als Klimaexperten präsentiert, die derart auftreten, als würden sie die absolute Wahrheit gepachtet haben. Wir hätten nur noch zwölf oder wie viel auch immer Jahre Zeit, so heißt es, sonst sei Matthäus am Letzten! Bei aller Empathie, die sonst bei Begriffsbildungen an den Tag gelegt wird, werden Kritiker dieser Entwicklung Klimaleugner geheißen und dies sogar von vielen Medien bis hin zu einer bekannten freien Enzyklopädie in Internet. Es wurde bereits vor Jahrzehnten von Wissenschaftlern, gestützt von Politkern, Grafiken mit Temperaturkurven präsentiert, die die Temperaturentwicklung vollkommen überschätzt hatten. Seit Jahrzehnten präsentieren internationale aber wohl noch mehr deutsche Medien Katastrophen-Szenarien. Hierfür habe ich diverse Beispiele gefunden und werde sie zum Besten geben.

Eine Diskussion wird für beendet erklärt. Es gibt nur noch eine legitime Einstellung wird von dem öffentlich gefeierten Youtuber Danny Hollek verkündet, der von heute auf morgen zum Klimaexperten mutiert und erkoren wurde. Protagonisten der Klimahysterie, die vor kurzem noch durch die Welt flogen, wo bei einem Transatlantikflug ein Äquivalent an CO2 pro Fluggast erzeugt wird, dass eine Person damit mehrere Zehntausend Kilometer mit dem Auto fahren könnte, möchten den Menschen vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen und auch zu essen haben. Die Medien applaudieren. Die motorradfahrende Oma wird zur „Umweltsau“. Es gibt nur noch schwarz und weiß.

Ich habe jede Menge Grafiken gesehen, die von akademisch hochgradigen Repräsentanten und von Vertretern der Richtung der „Der Mensch ist zu 100% an allem Schuld und es wird furchtbar werden!“ stammen, die Temperaturentwicklungen überzeichneten oder die schon „Kreativität“ bei den Achsenbeschriftungen vermuten lassen. Wir können uns leider nur auf veröffentlichte Grafiken und Daten stützen und zum Teil auch nur auf bearbeitete Daten. Das Problem ist, dass es hier ständig von den verschiedenen Positionen vollkommen unterschiedliche Darstellungen gibt und Klimajünger behaupten, sie kennen die Fakten genau, nur die andere Seite würde alles falsch darstellen. Da es in der Öffentlichkeit nur noch eine Meinung zu geben scheint und sich alles überstürzt in eine Richtung entwickelt, sehe ich dies mit großer Besorgnis, gerade wenn hier auch Notstände proklamiert und Einschränkungen gefordert werden, müssen wir doch schon mal genauer hinschauen, erst recht in Deutschland. Wenn hier – überspitzt gesagt – alle in eine Richtung rennen, renne ich erst recht nicht mit und informiere mich erst einmal. Diese, und hier muss ich leider schon sagen, Hysterie, geht schon so weit, dass in Zeitschriften Frauen andere Frauen auffordern, keine Kinder mehr zu bekommen („Wir sollten alle aufhören, Kinder zu bekommen.“).

Ich sage es an dieser Stelle direkt: Es geht in diesem Buch nicht um das Klimaleugnen, was immer das auch sein möge. Einen Klimawandel hat es immer schon gegeben und der Mensch - in seiner heutigen Hybris - wird keinen Klimawandel stoppen können. Wer natürlich meint, ein Klimaleugner ist eine Person, die bestreitet, dass in zwölf Jahren – aufgrund des CO2-Gehalts in der Atmosphäre – die Welt untergeht, der erkennt hier bestimmt Klimaleugung. Es geht auch um die Fragen, ob eine Klimaveränderung alleine durch CO2 verursacht wird oder wie stark denn der Zusammenhang zwischen CO2 und Temperaturveränderungen ist. Werden bei einer Verdopplung des CO2-Gehalts tatsächlich Katastrophen eintreten? Diese Fragen müssen gestellt werden dürfen, erst recht, wenn hier Milliarden an zusätzlichen Steuern generiert werden und wenn es zu deutlichen Veränderungen kommen soll, die durch eine drastische Senkung der CO2-Emission innerhalb relativ kurzer Zeit nicht ausbleiben werden. Alle Maßnahmen werden von den „Klimaaktivisten“ nie als ausreichend angesehen werden und so immer weitere Forderung nach sich ziehen, was wir an Meldungen wie „Klimaaktivisten verklagen Bundesregierung“ Anfang 2020 erahnen können. Dadurch macht sich die Regierung zur Getriebenen, wenn sie der Klimabewegung jeden Gefallen tut, den sie fordert.

Es heißt bei Wikipedia, der bekannten Enzyklopädie im Netz, es gäbe eine „organisierte Klimaleugnernszene“. Dabei sind die, die jede Kritik am IPCC oder an Weltuntergangsszenarien als falsch darstellen, die Einfluss auf die Menschen bis hin zu Kindergartenkindern nehmen möchten und dazu auch diverse Webseiten betreiben, in Wahrheit gut organisiert. Diese werden durch diverse Stiftungen, NGOs, Unternehmen bis hin zu Aktiengesellschaften und sogar Hedgfonds unterstützt und stellen sich selbst aber als objektiv dar. Hier steckt Organisation dahinter.

Natürlich können nicht alle Auswirkungen mit absoluter Sicherheit bestimmt werden, es geht aber darum – dass gerade in einer so einseitig geführten Debatte – auch andere Gesichtspunkte zu berücksichtigen sind. Zudem gibt es deutliche Hinweise darauf, dass nicht selten – auch von Klimawissenschaftlern – mit den prognostizierten Szenarien übertrieben wurde, auch wenn dies Faktenspezialisten, zu denen wir später noch kommen, ganz anders deuten.

Verschiedene Fragen müssen gestellt werden, gerade wenn eine Seite, von der unbedingten und absoluten Moral gesegnet, teils mit ihren Forderungen so weit geht, dass es zu massiven Veränderungen im Leben der Menschen kommen wird bis hin zum Umbau des Wirtschaftssystems. Da dies auch mit der Begründung, die Wissenschaft sagt genau dies und das, untermauert wird, müssen auch alle Stimmen der Wissenschaft berücksichtigt werden. Hier scheinen einige, die mit dem Begriff „Wissenschaft“ argumentieren, das grundsätzliche Verständnis dafür zu fehlen, was Wissenschaft tatsächlich ist und bedeutet. Wissenschaft in angewandten Bereichen, die mit Modellen operiert, die auch allgemein maximal eine Approximation der Realität darstellen können, zumal sie eine chaotische und stochastische (vom Zufall abhängige) Seite aufweisen, muss immer offen sein für Diskussionen. „Man lasse sich nicht irreführen: große Geister sind Skeptiker.“ Dies sagte einst Friedrich Nietzsche dazu.

„How dare you“, da lassen sich ganze Generationen von einem Mädchen aus der ersten Welt anklagen, sie hätten ihr die Kindheit gestohlen und diese erhält dafür noch schallenden Beifall, wird gar von Kirchenvertretern zur Heiligen erhoben, während sie verkündet, was wir tun müssen, damit die Welt nicht bald untergeht. Bedenken wir noch, von wem Greta Thunberg auf der ganzen Welt eingeladen und empfangen wurde, dann ist eine noch nie dagewesene Anbiederung zu erkennen. Genauso werden die Forderungen der „Klimaaktivistinnen“ von den Medien kommentarlos verbreitet. Einer „Aktivistin“ im jugendlichen Alter und ohne erkennbare Qualifikation wird sogar ein Posten in einem Aufsichtsgremium von Siemens angeboten. Kritik an Luisa Neubauer wird als Chauvinismus verkauft, sogar bei Wikipedia.

„Soundsoviel Tausend Wissenschaftler sagen“ genügt mir nicht. Wissenschaft ist Diskussion und wo es keine Diskussion mehr geben darf, ist die Wissenschaft gestorben. Dass hier, um einen angeblichen Konsens zu untermauern, eine Liste präsentiert wurde, auf der sogar ein Professor „Mickey Mouse“ mit unterschrieben hat, zeigt, wie sicher sich hier eine Seite fühlt. „Der Verstand ist keine extensive, sondern einen intensive Größe: daher kann hierin einer es getrost gegen zehntausend aufnehmen und gibt eine Versammlung von tausend Dummköpfen noch keinen gescheuten Mann.“ hat Schopenhauer einmal gesagt. Wenn hier plötzlich ein Gleichschritt propagiert wird, dann sehe ich eine große Gefahr.

In etwa der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts ging eine „kleine Eiszeit“ zu Ende. Ausgerecht die Temperaturverhältnisse, die hier herrschten, werden als die optimalen definiert, als die Temperatur sogar noch rund 1,5°C unter der allgemein benannten Durchschnittstemperatur von 15°C lag. Wir befinden uns aktuell in einem Eiszeitalter mit sich abwechselnden Warm- und Kaltzeiten. Es heißt nun aber, das Klima dürfe sich nicht verändern, der Mensch müsse dies verhindern. Wer sagt denn, dass das Klima um 1850, also genau da, wo gerade eine „kleine Eiszeit“ endete, perfekt gewesen ist und unbedingt wiederhergestellt werden müsste? Die ganze Erdgeschichte ist ein einziger Klimawandel, der CO2-Gehalt war oft um ein Vielfaches höher und es herrschten höhere Temperaturen, ohne dass es dabei zu einer Katastrophe kam. Es traten sogar Eiszeiten bei extrem hohen CO2-Werten auf. Warmzeiten waren ausschließlich die besten Zeiten in der Menschheitsgeschichte, problematisch waren eher die Kaltzeiten.

In Wikipedia steht: „Als letzte Markierung der Kleinen Eiszeit wird etwa die Große Hungersnot in Irland 1845–1852 gesehen. Der Anstieg der Mitteltemperaturen ist verzerrt durch das Jahr ohne Sommer (1816) und einige abnorm kühle Jahre danach; Ursache war der Ausbruch des Vulkans Tambora auf der östlich von Java gelegenen Insel Sumbawa im Jahr 1815.“

Eiszeiten und Kaltzeiten kommen und gehen. Bis vor ca. 11.500 Jahren waren große Teile Norddeutschlands unter einer hunderte Meter dicken Eisschicht begraben. Das sind wahrlich widrige Umstände für das Leben. Es wird suggeriert, dass ein Anstieg des CO2 von 0,04% auf 0,08% zu einer Katastrophe führen wird. Der CO2-Gehalt lag in den letzten 60 Mio. Jahren teils um das rund 4-fache höher als heute und in den letzten 600 Mio. Jahren noch höher, hier lag er teils über 0,7%. Die Erde hätte wohl bei den heutigen Prognosen gekocht. Nichts desto trotz blühte das Leben und die Natur. Es könnte sogar gesagt werden, wir befinden uns in einem CO2-Minimum. Somit hat die Erde selbst den CO2-Gehalt über die Jahrmillionen gesenkt. Zu wenig CO2 wäre noch ein viel größeres Problem, denn ohne CO2 gibt es kein Pflanzenwachstum und das wäre tatsächlich das Ende, dafür brauchen wir keine Modellrechnung. Was wäre denn, wenn die Entwicklung der letzten Millionen Jahren so weiter gegangen wäre und der CO2-Anteil der Luft noch weiter gefallen wäre?! Das soll aber nicht heißen, dass wir allgemein Emissionen nicht verhindern oder reduzieren sollten, wo immer dies möglich ist.

Es wird bei den Betrachtungen oft nur ein paar Jahre zurückgeschaut, so bei den Temperaturen bis 1850, beim CO2 bis vor rund 100.000 Jahren. Was sind 100.000 Jahre für die Erde? Der zeitliche Ausschnitt wird gerade so gewählt, damit wir immer einen Anstieg sehen, wo es zuvor einen teils deutlichen Abfall gab.

Halbwegs exakte Temperaturmessungen für die globalen Klimawissenschaften liegen zudem gerade mal für ca. 150 Jahre vor. Die früheren Temperaturdaten konnten nicht direkt gemessen werden. Für diese Temperaturen können nur Bereiche angegeben werden, in denen sie mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit gelegen haben könnten. Dadurch ergeben sich Spielräume für Temperaturdarstellungen in Grafiken. Hinzu kommt noch, dass es verschiedene Methoden gibt, um Temperaturdaten zu rekonstruieren, was ebenfalls zu verschiedenen Verläufen führt. Dies gibt natürlich die Möglichkeit, die Verläufe so darzustellen, dass der Klimawandel als einzigartig bzw. als besonders drastisch dargestellt werden kann. Zusätzlich können auch Daten selektiert werden. So kommt es dazu, dass frühere Warmzeiten verschwinden, Daten verändert werden oder vergangene Temperaturen nach unten „korrigiert“ werden.

Unabhängig davon werden drastische Prognosen ausgewählt, denn es gibt eine Vielzahl von möglichen Szenarien, die Klimamodelle berechnen. Das kommt zum einen dadurch, dass die Eingangsparameter variiert werden können und zum anderen auch nicht eine Kurve ausgegeben wird, sondern ein möglicher Bereich, in denen die Kurven liegen. So kann auch die extremste Kurve ausgewählt und präsentiert werden. Hieraus wird dann gedeutet, dass Gletscher verschwinden würden. Jedes Wetterereignis wird als klares Untergangszeichen gewertet, die Liste ließe sich beliebig ergänzen.

Die Erdbahn verändert sich periodisch, mal sieht sie eher nach einer Ellipse und mal eher nach einem Kreis aus. Auch die Neigung der Erde verändert sich ebenso wie sich die Sonnenaktivitäten periodisch ändern und es gibt diverse Einflüsse auf das Klima mit Wechselwirkungen, weshalb es schon Eiszeiten gab, die Erde war nach einer Theorie schon einmal ein Schneeball. Genauso gab es Warmzeiten, bei denen die Polkappen vollkommen eisfrei waren, was sogar über die längste Zeit der Erdgeschichte der Fall war. Den Rhein bevölkerten einst vor ca. 115.000 Jahren sogar Flusspferde.

Es wird eine hysterische Debatte geführt, Kinder werden zu Klimaexperten und zitieren den IPCC-Bericht, Erwachsene schauen nur zu, die ältere Generation wird für schuldig erklärt. Dabei hat sie doch alles dafür getan, dass wir in einer Zeit mit unglaublichen Möglichkeiten und in Wohlstandsverhältnissen leben können, die es noch nie zuvor in diesen Ausmaßen gab. Denken wir nur an die schlechten Lebensverhältnisse, vor gar nicht langer Zeit und die eminent hohe Kindersterblichkeit. Im Gegensatz hierzu die heutzutage hohe Lebenserwartung. Gesundheitsverhältnisse der Menschen von heute hatten noch nie einen derartig hohen Standard. Wir bedienen uns einer Vielfalt an Ernährungsvariationen, die selbst Könige erblassen lassen würde. Woran liegt dies? An der Wissenschaft und nicht zuletzt an der Technik, die nun zum Teufelszeug stigmatisiert wird. Aber vielleicht werden gerade deshalb Katastrophen herbeigesehnt und herbeigeredet, da die jüngere Generation gottseidank noch keine echten Katastrophen erlebt hat.

Schon bemerkenswert ist die Fokussierung: Erstens auf das CO2, als die alleinige Ursache der Erderwärmung und zweitens wird fast ausschließlich ein Pkw mit qualmendem Auspuff gezeigt, wenn es um CO2 geht. Als Problem werden meistens – wenn nicht ausschließlich – PKW als direkte Verursacher des Klimawandels präsentiert und verdammt. Der PKW-Verkehr ist aber nur für rund 13% der CO2-Emissionen verantwortlich.

Was auch niemand zu bemerken scheint: Kinder werden instrumentalisiert, für politische Ziele eingesetzt oder besser gesagt missbraucht. Kinder sind am leichtesten beeinflussbar. Wer denkt, dass ohne Organisation von Lehrern und Interessensverbänden, so einfach bundesweite Demonstrationen alleine organisiert durch Schülerinnen und Schüler stattfinden würden, glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

Die Richtung passt zudem sehr gut zum Narrativ der Medien, welche die Klimabewegung geradewegs zelebrieren. Plötzlich demonstrieren Kinder der Ersten Welt, nicht wenige wohl eher aus relativ wohlhabenden Kreisen, dafür, dass ihre Eltern schlussendlich höhere Steuern bezahlen sollen und nun auch müssen. Hier möchte ich gerne überspitzt sagen: Es wird im Endeffekt auch für eine Zweiklassengesellschaft demonstriert, in der die Putzfrau nicht mehr nach Mallorca fliegen kann, der Papa aber trotzdem mit dem 500 PS SUV protzen kann, denn er hat ja genug Geld – die CO2-Steuer juckt ihn nicht.

Es geht hier nicht um die Frage, ob sich das Klima wandelt. Es wird sich immer verändern solange sich die Welt dreht. Es geht um die Frage, wie stark wandelt es sich, wandelt es sich alleine durch eine Steigerung des CO2-Anteils und trägt daran der Mensch, wie es immer wieder behauptet wird, ausschließlich die alleinige Schuld?

3 Zur Diskussion um den Klimawandel, zur FFF-Bewegung und zum Klimanotstand

Die Erde war ca. 90% ihrer Geschichte eisfrei! D.h. es war praktisch der Normalzustand, dass die Pole eisfrei waren. Es wird aber suggeriert, als wenn vereiste Pole der Normalzustand seien. Die Pole sind lange davon entfernt eisfrei zu werden. In diversen Meldungen wurde aber immer wieder behauptet, es stünde kurz bevor. Nachrichten dieser Art waren aber nicht nur die letzten Jahrzehnte zu lesen, es gibt auch mehrere Beispiele dafür, dass dies schon seit über 100 Jahren angekündigt wurde.

In der Luft beträgt der Anteil an CO2 ca. 0,04% und nur rund 3% von diesen 0,04% sind anthropogen, also vom Mensch gemacht. Wieso ist er dann von ca. 0,028% auf 0,04% angestiegen? Woher kommen die restlichen 97%? Dazu kommen wir gleich noch. Wir hören immer wieder, der Klimawandel sei alleine auf den Mensch zurückzuführen und die 3%, die vom Mensch hinzukommen, seien besonders schlimm, denn diese würden nicht vom Kreislauf abgebaut werden. Die Erde hat es in der Vergangenheit immer wieder geschafft auch größere Mengen an CO2 zu absorbieren, sei es durch Pflanzen, Algen oder durch die Meere im Allgemeinen. Die 0,04% CO2-Anteil werden oft mit 400 ppm (parts per million) angegeben, denn bei einem CO2-Ateil von 0,04% würden auf eine Million Luftmoleküle 400 CO2-Molkühle kommen. In den letzten 600 Mio. Jahren ist der CO2-Anteil der Luft von rund 7000 ppm (!) auf zunächst rund 280 ppm gefallen, teils lag er sogar nur noch bei 180 ppm, um dann in den letzten Jahren von 280 ppm auf rund 400 ppm anzusteigen.

In der Erdgeschichte der letzten rund 500.000 Jahre, in der es diverse Warmphasen gegeben hatte, fand jeweils zuerst eine Erwärmung statt und danach erfolgte erst ein CO2-Anstieg, da die Meere gespeichertes CO2 bei steigenden Temperaturen wieder an die Atmosphäre abgeben. Die großen Temperaturschwankungen der letzten ca. 500.000 Jahre haben andere Ursachen (Milanković-Zyklen), auf die wir noch im Kapitel 20 kommen. Diesen Zusammenhang zeigen auch diverse Grafiken, auf denen die Temperaturentwicklung und zusätzlich die CO2-Entwicklung der letzten 500.000 Jahre zu sehen ist. Bei der Betrachtung von Temperatur- und CO2-Kurven über längerer Zeitbereich von mehreren 100 Mio. Jahren, sehen wir Bereiche, in denen der CO2-Anteil ansteigt und die Temperaturen sinken, oder umgekehrt, da es eben noch weitere Einflüsse auf die Temperaturen gibt. Bei Temperatur ist oft die globale mittlere Temperatur gemeint, wie auch in diesem Buch. Wir können aber auch die mittlere Temperatur beispielsweise der nördlichen Hemisphäre betrachten. Es ist auch nicht so, was oft angedeutet wird, dass bei steigendem CO2-Anteil die Temperaturen gleichmäßig über beliebig große CO2-Bereiche ansteigen, dazu kommen wir noch.

Die Temperaturdaten der letzten Jahrtausende oder gar Jahrmillionen konnten nicht direkt gemessen werden und müssen indirekt beispielsweise über Baumringe rekonstruiert werden. Hier gibt es verschiedene Methoden, die Daten zu bearbeiten und die Temperaturen können nur bis auf eine Genauigkeit von zum Beispiel ±0,5° C bestimmt werden. Das lässt Spielraum für die Darstellung und so kommt es, dass die Anhänger der Richtung, dass der Mensch 100% Schuld am aktuellen Klimawandel hat, Grafiken vorlegen, die besonders dramatisch erscheinen. D.h., wir sehen hier Temperaturkurven, die so aussehen, als ob die Temperaturen beispielsweise die letzten 1000 oder 2000 Jahre immer annähernd gleich niedrig gewesen und erst ab dem 20. Jahrhundert sprungartig angestiegen wären, was schon wie exponentielles Wachstum aussieht, Stichwort Hockeystick-bzw. Hockeyschläger Kurve. Dies wird in Kapitel 13 noch ausführlicher beschrieben.

Temperaturen sind aber schon immer mal angestiegen und wieder gefallen, es gab damit schon nach heutiger Begriffsbildung diverse Klimanotstände. Hier kommt dann das Argument der Klimawissenschaftler, die als Warner auftreten und von einem fast zu 100% anthropogenen (also vom Mensch verursachten) Klimawandel ausgehen. Diese sagen, heute ist der Anstieg ganz besonders schlimm, das gab es noch nie. Ebenso wird auf einigen Seiten im Netz eine bekannte Grafik, die auch Warmzeiten der letzten 2000 Jahre verdeutlicht, als Grafik der „Klimaleuger“ dargestellt. Klimaleugner ist ein Begriff, der auch bei der bekannten Enzyklopädie im Netz (Wikipedia) exzessiv Verwendung findet.

Wir befinden uns momentan innerhalb einer Warmzeit in einem Eiszeitalter, wo sich allgemein in kürzeren Abschnitten Warm- und Kaltzeiten abwechseln! Durch den natürlichen Treibhauseffekt soll die „optimale“ globale Temperatur bei 15°C liegen, 1860 lag diese bei ca. 13,5°C! Was sagt uns das?

Kaum werden irgendwo in Deutschland Argumente vorgestellt, die die These des „100%-anthropogen“ Klimawandels hinterfragt oder auch andere Ursachen als CO2 für einen Temperaturanstieg benennen, treten im deutschen Fernsehen Professoren auf, die dem Zuschauer einzubläuen versuchen, solche Argumente seien alle Quatsch. Diese wissenschaftlichen Fakten werden übrigens in den Medien so dargestellt, als würden nur AfD-Anhänger sich diesen Erkenntnissen bedienen. Also Vorsicht, wenn Sie Zweifel anmelden, könnte bestimmt schnell der Schluss folgen, „du wählst doch bestimmt …“. So wird zweifelsohne ein Meinungskorridor festgelegt.

Ich möchte auch nochmal betonen, dass ganz klar zwischen „Klimaschutz“ und Umweltschutz zu unterscheiden ist. Der Mensch muss die Umwelt schützen. Dass Menschen nun plötzlich denken, sie könnten das Klima schützen oder gar beeinflussen, das scheint sehr nach Hybris auszusehen. Erkennbar klar wieder ein rein deutsches Problem. Das Klima wird sich in den nächsten Jahrtausenden verändern, auch wenn wir alle CO2-Emmisionen auf null senken, das Klima hat sich schon immer gewandelt und wird sich auch in Zukunft ändern. Dabei hätte ich eher vor einer neuen Eiszeit oder auch schon Kaltzeit, die immer wieder kommen wird (siehe Abbildung 32 oder 37), am meisten Angst.

Die Idee des zu 100%-anthropogenen Klimawandels stempelt den Menschen zum allein Schuldigen. Das wird natürlich von der Politik dankend angenommen, denn nun muss der Mensch mit Steuern gesteuert werden, damit er sich nicht so „klimaschädlich“ verhält und wieder „Klimagerechtigkeit“ einkehren kann. Gerade, wo wir in Deutschland weltweit eine der höchsten Abgabenlasten zu tragen haben und sukzessive auf die höchsten Strompreise der Welt zusteuern (mit momentanem Platz 2), lassen sich hier sehr einfach noch zusätzlich Abgaben generieren, die sich bis auf weitere zweistellige Milliardenbeträge pro Jahr erhöhen sollen und durch Untergangszenarien Akzeptanz erfahren, ohne das es größere Kritik oder Diskussionen darüber gibt. Die Steuern müssen natürlich sein, so hören wir es überwiegend von Linksgrün und neuerdings auch von einer ehemals konservativen Partei, denn es muss doch jetzt endlich mal was zu Klimarettung unternommen werden. Wir scheinen wirklich ein reiches Land zu sein. Wir haben in unserem Land den größten Teil des Jahres Temperaturen, bei denen geheizt werden muss (das ist jetzt kein Argument für einen Klimawandel) und das produziert CO2 (außer wir rüsten alle Häuser komplett um, mit Wärmepumpen, Photovoltaik, …, wobei wir aber trotzdem nicht zu 100% ohne zusätzliche Energie auskommen), genauso wie die Menschen, die auf dem Land leben und zur Arbeit fahren müssen, einen Pkw benötigen. CO2 wird übrigens fast überall produziert, so auch beim Surfen im Internet, verehrteste Schulschwänzerinnen. Doch dazu später mehr.

Das heißt, dass es damit nur zwei Alternativen gibt, entweder höhere Steuern zahlen, und viel Geld ausgeben – was so aber auch nicht das Allheilmittel sein kann. Denken wir an die „Energiewende“, wobei versucht wurde, eine schnelle Wende herbeizuführen, die allerdings Unsummen an Geld kostet und am Ende wird immer noch viel zu viel CO2 produziert. Es müssen erst nach und nach die technischen Voraussetzungen geschaffen werden und hier hätte der Staat schon Jahrzehnte vorher investieren müssen und können. Beispielsweise in die Forschung – seien es Wasserstoffautos, Erzeugung von Brennstoffen durch CO2 aus der Luft, Stromspeicher, etc.. Wobei, wir nicht wissen, ob dies alles auch zielführend wäre. D.h. selbst hier stellt sich die Frage nach der Umsetzbarkeit.

Die Politik lässt nach meinem Empfinden jede Richtung vermissen: Zunächst wurden die Laufzeiten für Kernkraftwerke verlängert. Nach einem Tsunami in Japan wird dann deren Abschaltung beschlossen. Kraftwerke, die zu den modernsten der Welt zählen und die praktisch CO2-frei Strom erzeugen, werden also abgestellt werden. Diese wurden gebaut, haben viel Geld gekostet und verursachen durch den Ausstieg neue enorme Kosten. Als Alternative bleiben zunächst Kohlekraftwerke, Gaskraftwerke und ein noch kleiner Anteil an regenerativen Energien, welche die Strompreise weiter explodieren lassen. Gleichzeit wird Atomstrom aus den Nachbarländern importiert (72% des französischen Stroms wurden 2016 durch Kernkraftwerke erzeugt).

Nachdem Kinder – meist sahen wir hier auch weitere bekannte Gruppierungen – für das Klima hüpften, was zunächst als negativ und dann doch ganz schnell positiv aufgefasst wurde, denn die Medien fanden dies ganz toll. Nun sollen auch Kohlekraftwerke vom Netz gehen, was wieder Unmengen an Steuergeld verschlingt und die Energiesicherheit in Deutschland gefährdet. Aber: Weltweit sind über 1400 neue Kohlekraftwerke geplant, bzw. im Bau - die Welt scheint nicht am deutschen Wesen genesen zu wollen. Eine weitere Folge des Klimahypes sind massive Steuererhöhungen, gegen die niemand etwas sagen darf, es sei denn, er ist ein „Klimaleugner“ (ich verwende für negativ besetzte Begriffe ausschließlich die männliche Form, wie es so üblich ist). Die Protagonisten dieser FFF-Bewegungen werden teils zu Heiligen stilisiert und finden uneingeschränkte Unterstützung bei ihren Gläubigen.

Ahnungslose Kinder und Youtuber und selbst fast alle Medien werfen mit Prozentzahlen nur so um sich um den angeblichen Konsens in der Wissenschaft zu untermauern, 97 Prozent, 98 Prozent, 99,9 Prozent, das hätte der einstigen DDR-Regierung die Freudentränen ins Gesicht getrieben. Hier lässt sich ein grundlegendes Verständnis von Wissenschaftlichkeit vermissen! Warum lassen wir denn nicht demnächst einfach bei wissenschaftlichen Fragestellungen per Umfragen abstimmen? Auf die 98% kommen wir im Kapitel 5 zurück.

Wenn wir nicht gerade die Mathematik betrachten, wo Aussagen durch formale Beweise gesichert werden, so ist vieles daran unsicher. Soll ein natürliches Phänomenen durch eine wissenschaftliche Theorie beschrieben werden bzw. durch ein Modell, dann muss dieses nach und nach entwickelt bzw. das Model an der Realität überprüft werden. Es gibt keine allumfassende Weltformel.

Die so entwickelten Modelle können nicht den Anspruch haben, gleich die Realität zu beschreiben. Nehmen wir mal ein Thema, was schon komplex ist, aber mit der Vielfalt an Wirkungen und Ursachen der Klimawissenschaft nicht vergleichbar ist, da schon früh ein Modell in bestimmten Größenordnungen sehr gute Übereinstimmungen lieferte: Isaac Newton stellte Gleichungen auf, die die Bewegung der Planten beschrieben. Die Lösungen der Gleichungen stimmten mit den Bewegungen der Planeten unseres Sonnensystems ziemlich gut überein, nur beim innersten Planten des Sonnensystems, dem Merkur, gab es Abweichungen. Diese konnten erst durch die Gleichungen von Albert Einstein beschrieben werden, da Merkur so nahe an der Sonne ist, dass schon relativistische Effekte berücksichtigt werden mussten. Betrachtet wir aber eine Singularität, also ein schwarzes Loch, so liefern die Gleichungen von Einstein keine Ergebnisse. Aus diesem Grund läuft immer noch eine Suche nach einer einheitlichen Theorie, die sowohl das Große wie auch das Kleine beschreibt. Immer wieder weist hier die Realität auf ein Problem hin. Hätte jemand beispielsweise 1890 gesagt, die Diskussion ist beendet, wir wissen alles, dann würde heute kein Navigationssystem funktionieren bzw. es wäre nie erfunden worden.

Außerdem kann bei komplexen Phänomenen oft nicht jede Einflussgröße gleichzeitig berücksichtigt werden oder es sind nicht alle Einflüsse bekannt. Hinzu kommt, dass eventuell auch nicht alle Eingangsparameter genau bekannt sind. Kommen zufällige oder chaotische Komponenten hinzu, wie beim Klima oder auch schon beim Wetter, so können überhaupt keine genauen Prognosen mit den Modellen erfolgen. Kleine Unterschiede können zu ganz anderen Prognosen führen.

Das Klima der Erde ist also nochmal eine ganz andere Nummer. Hier gibt es unzählige Einflussfaktoren (vor allem Sonneneinstrahlung, Luftbewegungen, Stürme, Zyklone, Hurrikane, Wolkenbildung, Meeresströme, u.v.m.) und trotzdem wird uns vorgegaukelt, als würde die Temperatur fast nur durch die Einflussgröße CO2-Konzentration bestimmt sein.

Die Klimamodelle lagen schon oft falsch in ihren Prognosen. Hierzu kommen wir noch später. Ich denke, das Klimamodelle, die sich auf ein Detail fokussieren (CO2), die sehr empfindlich von den Eingangsgrößen abhängen, die in der Vergangenheit schon oft daneben lagen, die letztendlich nur einen Teilaspekt der Realität erfassen können und von bestimmten Voraussetzungen ausgehen und die selbst nur Simulationen liefern - unter bestimmten Annahmen - uns nicht mit Sicherheit sagen werden, wie hoch die Durchschnittstemperaturen in 30 Jahren sind. Selbst wenn diese per Zufall mit einer kleinen Zeitspanne eine sehr gute Approximation liefern, werden sie versagen. Zudem können sowieso keine Temperaturen bestimmt werden, sondern nur Wahrscheinlichkeitsbereiche für Temperaturen unter ganz bestimmten Annahmen.

Das Klima wird sich unabhängig davon und ganz unbeeindruckt ändern, auch wenn wir gar kein CO2 mehr produzieren, weil es das schon immer und oft sogar sehr drastisch getan hat.

Warum sollen dann 97% oder 99% aller Wissenschaftler behaupten, was immer behauptet wird, der Klimawandel wäre mit Sicherheit durch Menschen verursacht worden, wenn nur 3% des in der Atmosphäre vorhandenen CO2s menschgemacht sind? Wie ist das zu bewerten?

Diese geringen 3% müssen natürlich von Aufklärer-Seiten im Netz erklärt werden und so wird dann in den „der Mensch ist an allem Schuld“-Kreisen behauptet, dass diese 3% besonders schlimm seien, da sie nicht im natürlichen Kreislauf verarbeitet werden würden. Lächerlich! Über die letzten Jahrmillionen, in denen der CO2-Gehalt mehr als 20-mal so hoch war und teils noch viel höher hatte die Natur diesen auch reduziert, wobei nicht einmal behauptet werden kann, was denn der richtige CO2-Gehalt sei, gerade vor dem Hintergrund, dass ein zu wenig an CO2 sogar lebensgefährlich werden kann, wenn wir weiter Pflanzenwachstum

auf der Erde haben möchten. Die Pflanzen brauchen C02 zum Leben, wie wir Menschen auf Sauerstoff angewiesen sind.

Von der vorindustriellen Zeit bis zum Jahr 2000 stieg der CO2-Gehalt von 288 ppm auf 368,4 ppm. Nun können wir an der folgenden Tabelle sehen, wie groß der Einfluss des Menschen daran war.

Vorindustriell

Natürlicher Zuwachs

Zuwachs durch den Mensch

Gesamt CO2 (*)

Carbon Dioxide (CO2) in ppm

288

68,52

11,88

368,4

Aus dem Buch Borehole Climatology: A New Method How to Reconstruct Climate von Louise Bodri und Vladimir Cermak. (*) Daten aus dem Jahr 2000.

Die Tabelle zeigt eine sehr interessante Tatsache, denn 68,52 ppm kamen durch die Natur, aber nur 11,88 ppm durch den Mensch hinzu. Es wird immer so dargestellt, als stamme die gesamte CO2-Differenz von 1850 bis 2000 alleine vom Menschen. Der anthropogene Anteil am gesamten CO2 beträgt vernachlässigbare ca. 3,2%. Der CO2-Gehalt stieg in den letzten 50 Jahren mit Durchschnitt um rund 1,7 ppm pro Jahr.

Nun wird der Mensch zum Störfaktor, was in einigen Kreisen schon seit Jahrzehnten en Vogue ist. Als ich einen TV-Beitrag per Zufall in 2019 sah, in dem es um den Youtuber mit dem Kunstnamen Rezo ging, war ich gleich verwundert - wegen des positiven Untertons im Bericht. Als der Beitrag startete, fragte ich mich zunächst, was wird dieser Youtuber hier wohl kritisiert haben, von dem gesagt wurde, er wolle eine Partei zerstören. Das konnte nur etwas sein, was sehr gut ins Narrativ der Medien passen musste und so war es dann auch.

Ein CO2-Anteil von 0,04% heißt 400ppm, also 400 CO2-Molekühle auf 1.000.000 Luftmoleküle. Damit sind es 4000 CO2-Molekühle auf 10 Millionen Teilchen in der Luft, im Durchschnitt natürlich. 3% sind menschgemacht, also insgesamt 120 CO2-Moleküle. 2% stammen aus Deutschland, womit rund zwei von 10 Millionen Teilchen die CO2-Molekühle sind, die aus Deutschland stammen.

Die Indoktrination von Schülerinnen und Schülern hat und das sage ich, ohne dass ich eine Studie erstellt habe, vor allem in Deutschland ein bedrohliches Ausmaß angenommen. Dies konnte ich im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern in den letzten Jahren in Erfahrung bringen. Wer glaubt denn, dass, wenn in einer Schule ein Aufsatz zum Thema Klimawandel geschrieben werden soll und eine Schülerin oder ein Schüler hier unterschiedliche Ansichten vertritt, dass sie oder er dann noch mit einer guten Note zu rechnen hat?

Bei den Journalisten wissen wir, das Grün sehr angesehen ist. In der NZZ war in 2018 zu lesen „Die Freie Universität Berlin verfasste im Jahr 2010 eine Studie im Auftrag des Deutschen Fachjournalisten-Verbandes (DFJV). Dabei zeigte sich, dass es eine klare linke Mehrheit unter den Medienvertretern in Deutschland gibt. 26,9 Prozent fühlten sich den Grünen, 15,5 Prozent der SPD und 4,2 Prozent den Linken verbunden, während sich der CDU/CSU und der FDP nur 9 Prozent und 7,4 Prozent nahe sahen. Immerhin mehr als jeder Dritte fühlte sich keiner Partei zugehörig. Unterstellt man, die letzte Gruppe würde als Nichtwähler auftreten, hätte Grün-Rot-Rot unter deutschen Journalisten eine satte Mehrheit.“

Auch von der schwedischen Aktivistin Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg, kurz Greta, heißt es „Vom Klimawandel erfuhr sie zum ersten Mal mit acht Jahren in der Schule“. Danach befasste sie sich mehr damit und bekam Depressionen. Das alleine ist auch schon sehr aufschlussreich. Dies zeigt, welche Auswirkungen es allgemein haben kann, wenn in der Schule erzählt wird, dass es bald zur Apokalypse durch den Klimawandel kommt.

Es findet nach meinem Empfinden eine Indoktrination von Kindern statt. Es werden Klimabotschafter in Kindergärten und Schulen geschickt, die wohl Kinder in ihrem Verhalten beeinflussen sollen. Es wurde und wird der Film von Al Gore, dem ehemaligen Vizepräsidenten der USA vorgeführt, der Worst-Case-Szenarien und Übertreibungen zeigte und den Eindruck erweckt, als wenn gerade die Gletscher in der Westantarktis verschwinden würden, bzw. schon vor rund 8 Jahren verschwunden wären.

Im Internet tobt praktisch ein Meinungskrieg um Aussagen zum Klimawandel, wie auch beispielsweise die Bewertung des Climategate-Vorfalls vor rund 10 Jahren zeigt. Es wird so hingestellt, als ob diese ganzen veröffentlichten E-Mails der Klimawissenschaftler rund um das IPCC alle falsch verstanden worden seien und als ob bewiesen worden sei, dass dies hier alles zu 100% in Ordnung war. Climategate bzw. Klimagate wurde geschickt heruntergespielt und fand deshalb kaum Beachtung.