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Ein Buch über das »Glück des Lebens«, wie Sie es noch nie gelesen haben. Menschen jeglichen Alters, die entweder von Geburt an oder durch ein späteres Ereignis vor wirkliche Herausforderungen gestellt waren, erzählen aus Ihrem Leben und wie sie ihr Schicksal nicht nur gemeistert haben, sondern heute ein zufriedenes und glückliches Leben führen. Kein esoterisches oder »ratgeberisches« Buch und schon gar kein theoretisches Glücksbuch eines selbst ernannten Experten erwartet Sie: In diesem Buch sind die wahren Lebensgeschichten von normalen, aber eben doch sehr besonderen Menschen gesammelt. Menschen wie du und ich, die ihr Leben trotz allen Unbill nicht nur in die Hand genommen und das Beste daraus gemacht haben, sondern zudem auch noch glücklich sind.
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Seitenzahl: 224
Veröffentlichungsjahr: 2016
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Alfonso Pecorelli (Hrsg.)
Glück ist Leben
Wie man sein Leben bestimmt – bemerkenswerte Menschen erzählen
Fotografien von
Christoph Läser
1. Auflage 2016
Alle Rechte vorbehalten© copyright byRiverfield Verlag, Baselwww.riverfield-verlag.ch
Fotos: Christoph Läser, Basel
Lektorat:Susanne Dieminger, Friedberg (D)
Korrektorat & Satz:ihleo verlagsbüro – Dr. Oliver Ihle, Husum (D)
Umschlaggestaltung:JARZINA Kommunikations-Design, Holzkirchen (D)
Umschlagmotiv von Fred Froese/istockphoto.com
E-Book-Programmierung:
Dr. Bernd Floßmann, www.bookcoach.info
ISBN 978-3-9524640-4-5
Vier der in diesem Werk abgedruckten Geschichten sind Auszüge aus folgenden Büchern:
»Und plötzlich … am Himmel ein Berg«
von Nicolle Niquille,
© AS Verlag, Zürich.
ISBN: 978-3-906055-10-7
»Zwei Minuten Ewigkeit«
von Bo Katzmann
© Giger Verlag, Zürich.
ISBN: 978-3-03812-518-1
»Denn Liebe ist stärker als Hass«
von Shlomo Graber
© Riverfield Verlag, Basel.
ISBN: 978-3-9524463-0-0
»Im falschen Paradies«
von Yosef Şimşek
© Riverfield Verlag, Basel.
ISBN: 978-3-9524523-6-3
Wir danken dem AS Verlag und dem Giger Verlag für die freundliche Abdruckgenehmigung.
Vorwort: Glück ist Leben
Nicole Niquille: Nur wer vorausgeht, bahnt sich einen Weg
Paul Richener: Gegen jede Wahrscheinlichkeit
Bo Katzmann: Ein Blick in die Ewigkeit
Angelika Huwyler: Als wärs der letzte Tag
Markus Bläsi: Ein Teil von mir
Manuela Dessi Schintu und Nadia: Das wertvollste Geschenk
Yosef Şimşek: Verlorene Heimat
Katharina Meredith: Verschleppt
Shlomo Graber: Der Riss
Marcel Scherrer: Babyschritte
Arno Stocker: Opa Arnold und die Musik
Markus Latscha: Das ist alles, was zählt
Was ist Glück?
Wer von uns hat sich dies nicht schon oft im Leben gefragt? Vielleicht ist es eine der meistgestellten Fragen, über die Menschen immer und immer wieder nachdenken. Und gelegentlich mögen wir hadern ob der empfundenen Absenz unseres eigenen Glücks und manchmal gar etwas neidisch um uns schauen und denken, dass es immer die »anderen« sind, die vom Schicksal mit Glück reichlich bedacht werden.
Die Frage nach dem Glück ist vielleicht sogar eine der ältesten der Menschheitsgeschichte. Möglicherweise ist dies auch deshalb so, weil persönliches Glück letztlich eng verbunden scheint mit der Frage, die wir uns wahrscheinlich alle irgendwann stellen: Was ist der »Sinn des Lebens«?
Heerscharen von Philosophen seit Platon und Epikur im Altertum, über Kant oder Rousseau in der Epoche der Aufklärung bis zu Nietzsche und später noch Sigmund Freud, um nur einige zu nennen, haben sich dieselben Fragen gestellt und versucht, Antworten darauf zu finden.
Waren es in früheren Zeiten die großen Denker und Philosophen, die versuchten, den Menschen Antworten auf solch fundamentale Fragen zu liefern, so sind es heutzutage eine schier unendliche Anzahl von »Glücksexperten« jeglicher Couleur, die uns mit Ratgebern und Seminaren über das Glück und das Glücklichsein und mehr oder weniger nachvollziehbaren Ratschlägen sowie Rezepten nur so überfluten.
Geld macht glücklich!
Dieser Maxime scheinen die meisten Menschen offen oder doch zumindest insgeheim zuzustimmen. Das Interessante daran ist Folgendes: Schon seit vielen Jahren befasst sich auch die »seriöse« Forschung mit dem Thema Glück. Glaubt man zum Beispiel der renommierten britischen Denkfabrik New Economics Foundation und deren Happy Planet Index,zählen sich die Bewohner einiger der ärmsten Länder der Erde zu den glücklichsten Menschen dieses Planeten. Im Umkehrschluss dazu rangieren einige der reichsten Länder der Erde im Mittelfeld oder sogar ganz auf den hintersten Rängen. Zudem haben amerikanische Forscher herausgefunden, dass, obschon sich das Realeinkommen und der Lebensstandard seit den 1950er-Jahren in den USA mehr als verdoppelt haben, der Anteil der als sich glücklich bezeichnenden Menschen dort seither praktisch konstant geblieben ist.
Es scheint also merkwürdigerweise so zu sein, dass Geld und Besitztum kaum einen nennenswerten Einfluss auf unser Glücksbefinden haben. Dies ist umso erstaunlicher, als wir uns in der westlichen Gesellschaft genau dafür Tag und Nacht abzurackern scheinen: um durch Geld und Besitz »frei und glücklich« zu werden – und es am Ende dann doch nicht sind.
In Anlehnung daran erlaube ich mir, eine sehr schöne Parabel von Heinrich Böll wiederzugeben, die dieser in den 1950er-Jahren ersann: In einem Hafen am Mittelmeer liegt ein armer Fischer faul in der Mittagssonne und döst vor sich hin. Ein Tourist, der zufällig vorbeikommt, spricht den Fischer an und versucht ihn davon zu überzeugen, besser fischen zu gehen.
»Warum?«, will der Fischer wissen, ohne sich zu regen.
»Um mehr Geld zu verdienen natürlich«, antwortet der Tourist und rechnet dem Fischer vor, wie viele zusätzliche Fischzüge den Fischer zu einem wohlhabenden Mann mit vielen Angestellten machen könnten.
»Wozu?«, möchte der Fischer wissen.
»Um reich zu werden! Um sich in Ruhe zurückzulehnen, damit man in aller Muße die Sonne genießen kann«, erklärt der Tourist entnervt.
»Aber das tue ich doch schon jetzt«, sagt der Fischer und schläft weiter.
Was also ist denn Glück?
Vielleicht sollten wir einen anderen Ansatz zur Klärung der Frage nach dem Glück versuchen und eine Auswahl an Menschen dazu befragen, die allen Grund hätten, unglücklich zu sein. Menschen wie du und ich, die von Geburt an oder durch spätere Ereignisse vor unfassbare Herausforderungen gestellt wurden und die dennoch von sich heute sagen: »Ich bin glücklich!«
Lernen Sie auf den nachfolgenden Seiten zwölf außergewöhnliche Menschen kennen, die aus ihrem Leben erzählen, und wie sie ihr hartes Schicksal gemeistert haben.
Alles, was diese Menschen erzählen, ist echt und unverblümt. Meiner Meinung nach könnte kein Roman ergreifender und kein Ratgeber oder Sachbuch lehrreicher sein.
Ich danke den Autorinnen und Autoren dafür, dass sie den Mut hatten, ihre Geschichte mit den Leserinnen und Lesern dieses Buches zu teilen.
Ihr Alfonso Pecorelli
(Herausgeber)
Glück ist Leben
Meine früheste Kindheitserinnerung ist sehr bildhaft, und es ist keine dieser Situationen, die man hinterher erzählt bekommt. Ich war etwa fünf Jahre alt und mit Großmama Marie-Adèle unterwegs, der Mutter von Papa. Wir waren im Wald von Ermitage bei Charmey, und Großmutter hielt meine Schwester Françoise an der einen und mich an der anderen Hand. Wir badeten gleichsam in einem stillen, leuchtenden Grün, einem Frühlingsgrün, und wir waren unterwegs zum Blumenpflücken – Frauenschühlein, um genau zu sein. Grand-maman liebte die Blumen sehr; sie unterhielt voller Stolz einen der schönsten Felsengärten von Charmey.
Papa war im Herzen ein Zigeuner und ging mit uns durch dick und dünn – auf seine Weise.
Mama war eine bemerkenswerte Frau. Immer zuversichtlich, ohne jede Klage, weder über ein körperliches noch ein moralisches Leiden. Sie war ganz einfach würdevoll.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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