Gynäkologie und Geburtshilfe compact - Bernhard Uhl - E-Book

Gynäkologie und Geburtshilfe compact E-Book

Bernhard Uhl

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Beschreibung

Der Wissensspeicher, der das gesamte Fachwissen aus Gynäkologie und Geburtshilfe auf den Punkt bringt? Ganz klar: Gynäkologie compact!

Ideal zum Nachschlagen oder als Refresher für alle wichtigen Themen auf Station und in der Praxis. Bestens geeignet als Begleiter während der Weiterbildung. Tausendfach bewährt für die Prüfungsvorbereitung auf den Facharzt und die Schwerpunkte Gynäkologische Onkologie und Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin.

Einprägsame Flussdiagramme für Diagnostik und Therapie, konkrete Dosierungsanleitungen und hervorgehobene Kernaussagen machen den Titel zu 100% praxistauglich. Testen Sie es selbst.

Jederzeit zugreifen: Der Inhalt des Buches steht Ihnen ohne weitere Kosten digital in der Wissensplattform eRef zur Verfügung (Zugangscode im Buch). Mit der kostenlosen eRef App haben Sie zahlreiche Inhalte auch offline immer griffbereit.

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EPUB

Seitenzahl: 1681

Veröffentlichungsjahr: 2023

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Gynäkologie und Geburtshilfe compact

Alles für Station, Praxis und Facharztprüfung

Bernhard Uhl

7., aktualisierte Auflage

130 Abbildungen

Vorwort 7. Auflage

Das Wissen in unserem Fach verändert sich immer schneller und es ist spannend als Autor diese Entwicklung zu begleiten und für Sie aufzubereiten. Mit dem Abschluss der 6. Auflage startete schon die Faktensammlung für die vorliegende Auflage. So behält man auch selber die Hand am Puls der Zeit. Bis es dann von der Vision zur Version der neuen Auflage kommt, ist es wie immer ein langer und anstrengender Weg. Umso schöner fühlt es sich dann an, das neue Werk in der Hand zu halten und an Sie weiterzugeben. Ich freue mich, wenn dieses Buch Sie dabei unterstützt, Sicherheit im Beruf zu finden und Ihre Patientinnen gut zu begleiten.

Dinslaken, im Januar 2023

Inhaltsverzeichnis

Titelei

Vorwort 7. Auflage

Teil I GEBURTSHILFE

1 Präkonzeptionelle Beratung

1.1 Einführung

1.2 Ziele

1.3 Impfungen

1.4 Folsäure-Prophylaxe

1.5 Weitere Supplemente

1.6 Lifestyle

1.7 Medikamente – Erkrankungen

2 Schwangerschaftsvorsorge

2.1 Einführung

2.2 Screening

2.2.1 Erstuntersuchung

2.2.2 Screeningintervalle und -methoden

2.3 Beratung

2.3.1 Berufstätigkeit/Mutterschutzgesetz

2.3.2 Sport

2.3.3 Reisen

2.3.4 Geschlechtsverkehr

2.3.5 Haustiere

2.3.6 Ernährung

2.3.7 Medikamente

2.3.8 Impfungen

2.3.9 Zahnhygiene

2.3.10 Genetische Beratung

2.3.11 Geburtsvorgang

2.4 Supplementierung in der SS

2.4.1 Folsäure

2.4.2 Jod

2.4.3 Eisen

2.4.4 Vitamin D

2.4.5 Omega-3-Fettsäuren (langkettig, mehrfach ungesättigte FS=LCP)

2.4.6 Weitere Supplemente

2.5 Geld für Familien/Elternzeit

2.5.1 Leistungen nach dem Mutterschutzgesetz (Mutterschaftsleistungen)

2.5.2 Kindergeld

2.5.3 Kinderzuschlag

2.5.4 (Basis-)Elterngeld

2.5.5 Elternzeit

2.6 Pränataldiagnostik

2.6.1 Gendiagnostikgesetz

2.6.2 Methoden der Pränataldiagnostik im Überblick

2.6.3 Pränataldiagnostik und Risikoberechnungen im 1. Trimenon

2.6.4 Invasive Pränataldiagnostik

2.6.5 Erweiterter Fehlbildungsultraschall

2.6.6 Dopplersonografie

2.6.7 Fetale Echokardiografie

2.6.8 Chromosomenanomalien

2.6.9 Neuralrohrdefekte

2.6.10 Pathologie der Fruchtwassermenge

2.7 Fundusstände

2.7.1 Normwerte

2.8 Handgriffe nach Leopold und Zangemeister

2.8.1 Leopold-Handgriffe

2.8.2 Zangemeister-Handgriff

3 Schwangerschaftsabbruch

3.1 Einführung

3.2 Schwangerschaftskonfliktgesetz (SchKG)

3.2.1 Vertrauliche Geburt

3.3 Abbruch ohne Indikation (§218a, Abs. 1 StGB „Beratungsregelung“)

3.3.1 Definition

3.3.2 Voraussetzungen

3.3.3 Kostenübernahme

3.4 Medizinische Indikation (§ 218a Abs. 2 StGB)

3.4.1 Definition

3.4.2 Vormalige Regelung

3.4.3 Aktuelle Regelung

3.5 „Kriminologische Indikation“ (§ 218a, Abs. 3 StGB)

3.5.1 Definition

3.5.2 Voraussetzungen

3.6 Allgemeine Hinweise

3.6.1 Vorgehen

3.6.2 Ort des Schwangerschaftsabbruchs

3.6.3 Weigerungsrecht

3.7 Medikamentöser Schwangerschaftsabbruch

3.7.1 Präparat

3.7.2 Voraussetzungen

3.7.3 Anwendungsmöglichkeiten

3.7.4 Prozedere

3.8 Operativer Schwangerschaftsabbruch

4 Gestörte Schwangerschaft

4.1 Extrauteringravidität (EUG)

4.1.1 Definition

4.1.2 Häufigkeit

4.1.3 Prognose

4.1.4 Prädisponierende Faktoren

4.1.5 Anamnese

4.1.6 Klinik

4.1.7 Differenzialdiagnosen

4.1.8 Diagnostik

4.1.9 Therapie

4.2 Abort

4.2.1 Ursachen

4.2.2 Formen

4.2.3 Abortus imminens

4.2.4 Abortus incipiens

4.2.5 Abortus incompletus/completus

4.2.6 Missed Abortion

4.2.7 Febriler Abort/Septischer Abort

4.2.8 Habitueller Abort (wiederholter Spontanabort, WSA)

4.3 Intrauteriner Fruchttod (IUFT)/Totgeburt

4.3.1 Allgemeines

4.3.2 Geburtseinleitung

4.3.3 Prozedere nach Totgeburt

4.3.4 Bestattung von Spätaborten

5 Gestationsbedingte Trophoblasterkrankungen (GTD)

5.1 Definitionen

5.1.1 GTD-Definition

5.1.2 WHO-Klassifikation der GTD

5.1.3 Definition der gestationsbedingten trophoblastären Neoplasien (GTN)/persistierenden GTD

5.2 Allgemeines

5.2.1 Epidemiologie

5.2.2 Risikofaktoren

5.2.3 Klinik

5.2.4 Diagnostik

5.3 Villöse Trophoblasterkrankungen, VTE (Chorionzotten nachweisbar)

5.3.1 Partialmole

5.3.2 Komplette Mole (Blasenmole)

5.3.3 Invasive Mole

5.3.4 Gestationsbedingte trophoblastäre Neoplasie (GTN)/persistierende GTD

5.4 Nicht villöse Trophoblasterkrankungen (NVTE)

5.4.1 Plazentabettknötchen (Placental Site Nodule, PSN)

5.4.2 Hyperplastische Implantationsstelle des Plazentabetts (Exaggerated placental Site, EPS)

5.4.3 Chorionkarzinom

5.4.4 Plazentabetttumor (Placental Site trophoblastic Tumor, PSTT)

5.4.5 Epitheloider Trophoblasttumor (Epitheloid trophoblastic Tumor; ETT)

5.4.6 Nicht gestationelle Trophoblasterkrankungen

5.5 Literatur

6 Beschwerden in der Schwangerschaft

6.1 Gastrointestinaltrakt

6.1.1 Nausea und Emesis

6.1.2 Sodbrennen

6.1.3 Darmbeschwerden

6.2 Hautprobleme

6.2.1 Pruritus

6.2.2 Kosmetisch störende Hautveränderungen

6.3 Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparats

6.3.1 Leistenschmerzen

6.3.2 Rückenschmerzen

6.3.3 Symphysenschmerzen

6.3.4 Ischiasschmerz

6.3.5 Schmerzen am Rippenbogen

6.3.6 Karpaltunnelsyndrom

6.3.7 Wadenkrämpfe

6.4 Venöse Insuffizienz

6.4.1 Varikosis

6.4.2 Hämorrhoiden

6.5 Blutungen

6.5.1 Differenzialdiagnosen

6.6 Fluor

6.6.1 Unveränderte Farbe

6.6.2 Gelblicher Fluor

6.6.3 Weißlicher Fluor

6.7 Unterbauchschmerzen

6.7.1 Differenzialdiagnosen

7 Dermatologische Erkrankungen und Probleme in der Schwangerschaft

7.1 Pruritus in der Schwangerschaft

7.1.1 Allgemeines

7.1.2 Diagnostik

7.1.3 Therapeutische Maßnahmen im Allgemeinen

7.2 Juckende Schwangerschaftsdermatosen

7.2.1 Dermatosen mit fetalem Risiko

7.2.2 Dermatosen ohne fetales Risiko

7.3 Literatur

8 Gastroenterologische Erkrankungen in der Schwangerschaft

8.1 Gastritis

8.1.1 A-Gastritis

8.1.2 B-Gastritis

8.1.3 C-Gastritis

8.2 Ulcus ventriculi et duodeni

8.2.1 Klinik

8.2.2 Komplikationen

8.2.3 Therapie

8.3 Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED)

8.3.1 Allgemeines

8.3.2 Therapie

8.4 Hepatopathie

8.4.1 Hepatopathien in der SS – Übersicht

8.4.2 Schwangerschaftscholestase

8.4.3 Präeklampsie und HELLP-Syndrom

8.4.4 Akute Schwangerschaftsfettleber (AFLP)

8.4.5 Leberzirrhose

8.5 Literatur

9 Schilddrüsenerkrankungen in der Schwangerschaft

9.1 Besonderheiten in der Diagnostik

9.2 Hypothyreose

9.2.1 Ursachen

9.2.2 Symptome

9.2.3 Schwangerschaftskomplikationen bei Hypothyreose

9.2.4 Prophylaxe des Jodmangels

9.2.5 Therapie

9.3 Autoimmun-Thyreoiditis (AIT)

9.3.1 Formen

9.3.2 Therapie

9.4 Hyperthyreose

9.4.1 Ursachen

9.4.2 Schwangerschaftskomplikationen bei Hyperthyreose

10 Erkrankungen der Nieren und der ableitenden Harnwege

10.1 Nierenerkrankungen

10.1.1 Lupusnephritis

10.1.2 Antiphospholipidsyndrom

10.1.3 Akutes Nierenversagen

10.1.4 SS unter Dialyse oder nach Transplantation

10.2 Harnstau

10.2.1 Einteilung

10.2.2 Ursache

10.2.3 Klinik und Therapie

10.3 Infektionen

10.3.1 Bakteriurie

10.3.2 Akute Pyelonephritis

11 Hämatologische Erkrankungen

11.1 Hämoglobinopathie

11.1.1 Thalassämie

11.1.2 Sichelzellanämie

11.1.3 Präventivmaßnahmen

11.1.4 Probleme in der Schwangerschaft

11.2 Thrombozytopenie

11.2.1 Allgemeines

11.2.2 Gestationsthrombozytopenie

11.2.3 Idiopathisch-thrombozytopenische Purpura (Immunthrombozytopenie, ITP)

11.2.4 Medikamenteninduzierte Thrombozytopenie

11.2.5 Nicht immunologische Thrombozytopenie

11.3 Angeborene Gerinnungsstörungen

11.3.1 Hämophilie

11.3.2 Hypofibrinogenämie

11.3.3 Von-Willebrand-Jürgens-Syndrom (vWS)

11.4 Thrombophilie

11.4.1 Plazentare Gefäßkomplikationen und Thrombophilie

11.4.2 Indikationen zum Thrombophilie-Screening

11.4.3 Empfohlene Untersuchungen

11.4.4 Empfehlungen bei Thrombophilie und SS-Komplikationen

11.5 Medikamentöse Thromboembolieprophylaxe – Empfehlungen

11.5.1 Medikamentöse Antikoagulation; Wirkstoffe

11.6 Venöse Thrombosen und Thromboembolie in der Schwangerschaft

11.6.1 Pathophysiologie

11.6.2 Veränderungen in SS und Wochenbett mit thrombogenem Risiko

11.6.3 Risikofaktoren

11.7 Tiefe Beinvenenthrombose (TVT)

11.7.1 Klinik

11.7.2 Diagnostik

11.7.3 Therapie

11.8 Lungenembolie

11.8.1 Klinik

11.8.2 Diagnostik

11.8.3 Therapie

11.9 D-Dimer-Konzentration in der Schwangerschaft

11.10 Literatur

12 Hypertonie in der Schwangerschaft

12.1 Allgemeines

12.1.1 Blutdruckmessung

12.2 Präexistente Hypertonie

12.2.1 Formen

12.3 Hypertensive Erkrankungen in der SS

12.3.1 Physiologie und Pathophysiologie

12.3.2 Klinische Symptomatik und Diagnostik

12.3.3 Prozedere und Therapie

12.4 HELLP-Syndrom

12.4.1 Pathophysiologie (vermutet)

12.4.2 Klinik

12.4.3 Laborbefunde

12.4.4 Differenzialdiagnosen

12.4.5 Prozedere präpartal

12.4.6 Prozedere postpartal

12.4.7 Beratung postpartal

12.5 Literatur

13 Infektionen in der Schwangerschaft

13.1 Allgemeines

13.1.1 Sonografische Hinweiszeichen einer intrauterinen Infektion des Fetus

13.1.2 Prozedere bei Verdacht auf Infektionen in der SS

13.2 Röteln

13.2.1 Erreger

13.2.2 Klinik

13.2.3 Diagnostik

13.2.4 Prozedere

13.3 Toxoplasmose

13.3.1 Erreger

13.3.2 Infektionsquellen und Prophylaxe

13.3.3 Klinik

13.3.4 Diagnostik

13.3.5 Therapie

13.4 Masern

13.4.1 Erreger

13.4.2 Klinik

13.4.3 Prophylaxe

13.4.4 Prozedere

13.5 Mumps

13.5.1 Erreger

13.5.2 Prophylaxe

13.5.3 Diagnostik

13.5.4 Komplikationen

13.5.5 Prozedere

13.6 Varizella-zoster-Infektion

13.6.1 Erreger

13.6.2 Ablauf der Infektion

13.6.3 Klinik

13.6.4 Diagnostik bei Varizelleninfektion der Mutter

13.6.5 Prozedere

13.7 Herpes simplex

13.7.1 Erreger

13.7.2 Infektionsrate

13.7.3 Klinik (akute Primärinfektion)

13.7.4 Diagnostik

13.7.5 Risiken des aktiven Herpes genitalis

13.7.6 Prozedere

13.7.7 Therapie des Neugeborenen

13.8 Pertussis

13.8.1 Erreger/Inkubationszeit

13.8.2 Prozedere bei Infektionsverdacht

13.9 Scharlach

13.9.1 Erreger/Inkubationszeit

13.9.2 Klinik

13.9.3 Diagnostik

13.9.4 Prozedere

13.10 Zytomegalie (CMV-Infektion)

13.10.1 Erreger

13.10.2 Infektionsquellen

13.10.3 Infektion in der SS

13.10.4 Klinik

13.10.5 Screening und Diagnostik

13.10.6 Prozedere bei Primärinfektion

13.10.7 Prophylaxe

13.11 Ringelröteln (Erythema infectiosum)

13.11.1 Erreger

13.11.2 Infektionsmodus

13.11.3 Klinik

13.11.4 Infektion in der SS

13.11.5 Prozedere

13.12 Chlamydien

13.12.1 Erreger

13.12.2 Klinik

13.12.3 Komplikationen in der SS

13.12.4 Screening und Diagnostik

13.12.5 Therapie

13.13 Streptokokken der serologischen Gruppe B (GBS)

13.13.1 Allgemeines

13.13.2 Klinik beim Neugeborenen

13.13.3 Screening in der 35+0 bis 37+0 SSW

13.13.4 Therapie

13.14 Listeriose

13.14.1 Erreger

13.14.2 Ablauf der Infektion

13.14.3 Diagnostik

13.14.4 Therapie

13.14.5 Prophylaxe

13.15 Hepatitis

13.15.1 Überblick

13.15.2 Hepatitis A

13.15.3 Hepatitis B

13.15.4 Hepatitis C

13.15.5 Hepatitis D

13.15.6 Hepatitis E

13.15.7 Hepatitis G

13.16 Lues

13.16.1 Erreger/Infektionsmodus

13.16.2 Diagnostik

13.16.3 Therapie

13.16.4 Lues connata

13.17 Zika-Virus

13.17.1 Erreger

13.17.2 Klinik

13.17.3 Diagnostik

13.17.4 Mögliche kindliche Risiken

13.17.5 Prophylaxe

13.18 HIV-Infektion

13.18.1 Infektionsweg

13.18.2 Infektion in der SS

13.18.3 Diagnostik

13.18.4 Betreuung während der SS

13.18.5 Infektion des Kindes

13.18.6 Empfehlungen für HIV-positive Frauen

13.18.7 Prävention der maternofetalen Transmission

13.18.8 Prophylaktische Behandlung des Neugeborenen

13.19 Vulvovaginale Infektionen

13.19.1 Diagnostik allgemein

13.19.2 Bakterielle Vaginose

13.19.3 Trichomonadenkolpitis

13.19.4 Kandidose

13.19.5 Mykoplasmen

13.20 Literatur

14 Diabetes mellitus

14.1 Einführung

14.1.1 Anamnestische Hinweise

14.2 Gestationsdiabetes (GDM)

14.2.1 Risikokollektiv

14.2.2 Risiken in der SS

14.2.3 Screening

14.2.4 Prozedere bei GDM

14.3 Manifester präkonzeptionell bekannter Diabetes

14.3.1 Risiken

14.3.2 Kontraindikation zur SS → Abraten

14.3.3 Diabetologische Betreuung

14.3.4 Gynäkologisch-geburtshilfliche Betreuung

14.4 Literatur

15 Blutgruppenunverträglichkeit

15.1 Einführung

15.2 Pathophysiologie

15.2.1 AB0-Inkompatibilität

15.2.2 Rh-Inkompatibilität

15.2.3 Kell-Inkompatibilität

15.3 Diagnostik und Prophylaxe

15.3.1 Screening und Diagnostik

15.3.2 Prophylaxe

15.4 Diagnostik bei positivem AK-Suchtest

15.4.1 Beurteilung der fetalen Anämie

15.5 Therapie

15.5.1 Transfusion des Fetus

15.5.2 Geburtsplanung

15.5.3 Kind postpartal

15.6 Literatur

16 Intrauterine Wachstumsrestriktion (IUGR)

16.1 Allgemeines

16.1.1 Definition

16.1.2 Bedeutung der IUGR

16.2 Einteilung und Ursachen

16.2.1 Typ 1: Symmetrische IUGR (30%)

16.2.2 Typ 2: Asymmetrische IUGR (70%)

16.2.3 Störfaktoren des fetalen Wachstums

16.3 Diagnostik bei sonografischem Verdacht auf IUGR

16.3.1 Ultraschallparameter zur IUGR-Prädiktion

16.4 Management

16.5 Prophylaxe

16.6 Literatur

17 Mehrlingsschwangerschaft

17.1 Einführung

17.2 Zygotie, Chorion und Amnion

17.2.1 Zygotie

17.2.2 Plazenta und Eihautverhältnisse

17.3 Komplikationen von Mehrlingsschwangerschaften

17.3.1 Mütterliche Probleme

17.3.2 Kindliche Probleme

17.4 Präpartales Vorgehen

17.5 Mehrlingsgeburt

17.5.1 Geburtsplanung

17.5.2 Prozedere bei vaginaler Entbindung

18 Blutungen im 3. Trimenon/Plazentationsstörungen

18.1 Einführung

18.1.1 Ursachen

18.1.2 Klinik und Diagnostik

18.2 Placenta praevia (PP)

18.2.1 Häufigkeit

18.2.2 Einteilung

18.2.3 Risikofaktoren

18.2.4 Häufige Begleitkomplikationen

18.2.5 Klinik

18.2.6 Diagnostik

18.2.7 Prozedere

18.3 Vorzeitige Lösung (Abruptio placentae)

18.3.1 Abruptio placentae

18.4 Plazentarandblutung

18.5 Vasa praevia/Insertio velamentosa

18.5.1 Risikofaktoren

18.5.2 Asymptomatische Vasa praevia/Insertio velamentosa

18.6 Literatur

19 Drohende Frühgeburt

19.1 Zervixinsuffizienz

19.1.1 Diagnostik

19.1.2 Prozedere bei verkürzter Zervix ohne Wehentätigkeit oder Chorioamnionitis

19.2 Vorzeitiger Blasensprung

19.3 Vorzeitige Wehentätigkeit

19.3.1 Normalbefunde

19.3.2 Ursachen und Diagnostik

19.3.3 Überblick über das Prozedere bei vorzeitigen Wehen

19.4 Literatur

20 Blasensprung

20.1 Einführung

20.1.1 Definitionen

20.2 Vorzeitiger Blasensprung

20.2.1 Ursachen

20.2.2 Diagnostik

20.2.3 Prozedere

20.3 Chorioamnionitis (Triple I)

20.3.1 Ursachen

20.3.2 Klinik und Diagnostik

20.3.3 Prozedere

20.4 Streptokokken der Gruppe B (GBS)

21 Frühgeburt

21.1 Allgemeines

21.1.1 Einteilung

21.1.2 Risikofaktoren und Ursachen

21.1.3 Ätiologie

21.1.4 Prophylaxe

21.1.5 Beratung und Planung

21.2 Lungenreifung (RDS-Prophylaxe)

21.2.1 Definition

21.2.2 Indikationen

21.2.3 Kontraindikationen

21.2.4 Medikamente

21.3 Neuroprotektion

21.3.1 Magnesium

21.3.2 Spätes Abnabeln

21.4 Entbindungsmodus

21.4.1 Sectio caesarea

21.4.2 Vaginale Entbindung

21.5 Perinatale Morbidität

21.5.1 Atemnotsyndrom (RDS)

21.6 Versorgung frühgeborener Kinder

22 Terminüberschreitung

22.1 Definition

22.2 Risiken

22.3 Prozedere

22.3.1 Einteilung in Risikogruppen

22.3.2 Empfehlungen bei Low-Risk-Schwangerschaften

23 Geburtseinleitung

23.1 Indikationen

23.1.1 Mütterliche Indikationen

23.1.2 Fetale Indikationen

23.1.3 Weitere Indikationen

23.2 Kontraindikationen

23.2.1 Absolute Kontraindikationen

23.2.2 Relative Kontraindikationen

23.2.3 Überwachung bei Geburtseinleitung

23.2.4 Vorsichtsmaßnahmen bei Geburtseinleitung und Zustand nach Sectio

23.3 Bishop-Score

23.4 Prostaglandin-Priming

23.4.1 Allgemeines

23.4.2 Prostaglandin E2 (PGE2)

23.4.3 Misodel; Misoprostol Vaginalinsert

23.4.4 Priming mit oralem Prostaglandin (Misoprostol)

23.5 Oxytocin-Infusion

23.5.1 Indikation

23.5.2 Prozedere

23.5.3 Nebenwirkungen

23.6 Ballonkatheter

23.7 Amniotomie

23.7.1 Indikation

23.8 Alternative Methoden

23.8.1 Regelmäßiger Koitus um den Termin

23.8.2 Eipollösung („Stripping“)

23.8.3 Rizinuscocktail

23.8.4 Mechanische Zervixdehnung

24 Kardiotokografie (CTG)

24.1 Einführung

24.1.1 Definition

24.1.2 Klinische Wertigkeit

24.1.3 Indikationen

24.2 Einflussfaktoren

24.2.1 Maternale Einflussfaktoren

24.2.2 Fetoplazentare Einflussfaktoren

24.2.3 Fetale Einflussfaktoren

24.2.4 Exogene Einflussfaktoren

24.3 Registrierung und Dokumentation

24.4 Beurteilungsparameter

24.5 Langfristige fetale Herzfrequenzveränderungen

24.5.1 Tachykardie

24.5.2 Bradykardie

24.6 Mittelfristige Veränderungen

24.6.1 Akzelerationen

24.6.2 Dezelerationen

24.7 Kurzfristige Veränderungen: Oszillationen

24.7.1 Definition

24.7.2 Oszillationsfrequenz

24.7.3 Oszillationsamplitude=Bandbreite=Variabilität

24.8 Bewertung der Einzelparameter

24.8.1 Prozedere

24.9 CTG <28. SSW

24.9.1 Normalbefund

24.10 CTG in der Austreibungsperiode

24.10.1 Normale Austreibungsphase

24.10.2 Typische CTG-Muster

24.10.3 Beurteilung

24.11 Weitere CTG-Entwicklungen

24.11.1 Computerisierte CTG-Systeme

24.11.2 Automatisierte antepartuale CTG-Auswertung

24.12 Literatur

25 Weitere Überwachungsmethoden

25.1 Antepartuale Überwachung

25.1.1 Ruhe-CTG (Non-Stress-Test)

25.1.2 Kineto-Kardiotokogramm (K-CTG)

25.1.3 Kniebeugebelastungstest

25.1.4 Wehenbelastungstests

25.1.5 Biophysikalisches Profil

25.2 Subpartuale Überwachung

25.2.1 Pulsoxymetrie (POM)

25.2.2 STAN-Analyse

25.2.3 Mikroblutanalyse (MBU)=Fetalblutanalyse (FBA)

25.3 Literatur

26 Normale Entbindung

26.1 Definition

26.2 Geburtsbeginn

26.2.1 Kriterien

26.3 Aufnahme in den Kreißsaal

26.3.1 Aufnahmegründe

26.3.2 Prozedere

26.4 Zeitliche Gliederung

26.4.1 Eröffnungsperiode

26.4.2 Austreibungsperiode

26.5 Episiotomie

26.5.1 Allgemeines

26.5.2 Mediane Episiotomie

26.5.3 Mediolaterale Episiotomie

26.5.4 Laterale Episiotomie

26.6 Geburtsmechanik

26.6.1 Geburtslagetypen

26.6.2 Geburtsmechanismus der vHHL

26.7 Vaginale Untersuchung

26.7.1 Technik

26.7.2 Bishop-Score

26.7.3 Portiobefund

26.7.4 Muttermundweite

26.7.5 Stand der Pfeilnaht

26.7.6 Vorangehender Teil (VT)

26.7.7 Höhenstände

26.7.8 Fruchtblase

26.8 Analgesie

26.8.1 Schmerzauslösende Faktoren

26.8.2 Allgemeine Maßnahmen

26.8.3 Epiduralanästhesie

26.8.4 Analgetika

26.8.5 Ultiva-PCA

26.8.6 Lachgasanalgesie

26.8.7 Pudendusanästhesie

26.9 Wassergeburt

26.9.1 Vorteile

26.9.2 Voraussetzungen

26.9.3 Kontraindikationen

26.9.4 Physiologische Grundlagen

26.9.5 Prozedere

26.10 Nachgeburtsperiode

26.10.1 Verlauf

26.10.2 Überwachung der Mutter

26.10.3 Ablösung

26.10.4 Geburtsverletzungen

26.10.5 Vaginale Geburt und Beckenboden

27 Pathologie der Geburt

27.1 Sectio

27.1.1 Aufklärung über Sectio als Behandlungsalternative

27.1.2 Indikationen zur primären Sectio

27.1.3 Durchführung

27.1.4 Fetale/kindliche Risiken

27.1.5 Maternale Risiken bei Z.n. Sectio

27.1.6 Beratung bei Z.n. Sectio

27.1.7 Prozedere bei vaginalem Entbindungsversuch

27.2 Uterusruptur

27.2.1 Ursachen

27.2.2 Drohende Uterusruptur

27.2.3 Eingetretene Uterusruptur

27.3 Blutungen sub partu

27.3.1 Allgemeines

27.3.2 Placenta praevia

27.3.3 Vorzeitige Lösung (Abruptio placentae)

27.3.4 Plazentarandsinusblutungen

27.3.5 Insertio-velamentosa-Blutung (Vasa-praevia-Blutung)

27.3.6 Placenta extrachorialis

27.4 Nabelschnurvorfall

27.5 Vorliegen/Vorfall kleiner Teile

27.5.1 Ursachen

27.5.2 Prozedere

27.6 Einstellungsanomalien

27.6.1 Hoher Geradstand

27.6.2 Scheitelbeineinstellung

27.6.3 Tiefer Querstand

27.6.4 Hintere Hinterhauptslage

27.7 Haltungsanomalien

27.7.1 Vorderhauptslage

27.7.2 Stirnlage

27.7.3 Gesichtslage

27.8 Querlage

27.9 Beckenendlage (BEL)

27.9.1 Häufigkeit

27.9.2 Varianten

27.9.3 Risiken

27.9.4 Untersuchungsbefund

27.9.5 Selbstwendungstechniken

27.9.6 Äußere Wendung

27.9.7 Geburtsplanung und -durchführung bei BEL

27.9.8 Sectio caesarea bei BEL

27.9.9 Vaginale Entbindung bei BEL

27.10 Schulterdystokie (SD)

27.10.1 Prädisponierende Faktoren

27.10.2 Prophylaxe

27.10.3 Formen

27.10.4 Risiken

27.10.5 Diagnose

27.10.6 Prozedere im Einzelnen

27.11 Vaginal-operative Entbindung

27.11.1 Allgemeines

27.11.2 Vakuumextraktion

27.11.3 Forzepsentbindung

27.12 Pathologie in der Nachgeburtsperiode

27.12.1 Plazentaretention

27.12.2 Plazentationsstörungen

27.12.3 Peripartale Blutung (PPH)

27.12.4 Fruchtwasserembolie (FWE)

27.12.5 DIC/Verbrauchskoagulopathie

27.12.6 Dammrisse

27.13 Literatur

28 Kind postpartal und im Wochenbett

28.1 Erste Maßnahmen nach Geburt des Kindes

28.1.1 Erstversorgung

28.1.2 Apgar-Schema und Säure-Basen-Status, Serologie aus Nabelvenenblut

28.2 Prophylaxen

28.2.1 Credé’sche Prophylaxe

28.2.2 Vitamin-K-Prophylaxe

28.2.3 Vitamin-D- und Fluorid-Prophylaxe

28.3 U1=Neugeborenenuntersuchung

28.3.1 Allgemeines

28.3.2 Reifebestimmung

28.3.3 Basisuntersuchung

28.3.4 Fehlbildungen

28.4 Prozedere bei Risikofaktoren oder Verdacht auf neonatale Störungen

28.5 AB0-Inkompatibilität

28.5.1 Pathophysiologie

28.5.2 Prozedere

28.6 Neugeborenenikterus

28.6.1 Physiologische Ursachen

28.6.2 Pathologische Ursachen

28.7 Screeninguntersuchungen

28.7.1 U2-Vorsorgeuntersuchung

28.7.2 Erweitertes Neugeborenenscreening

28.7.3 Im Screening erfasste Erkrankungen

28.8 Versorgung nach ambulanter Entbindung

28.9 Plötzlicher Säuglingstod (SIDS), Heimmonitoring

28.9.1 Risikogruppen

28.9.2 Empfehlungen zur Prävention

29 Wochenbett

29.1 Definition

29.2 Geburtsverletzungen

29.3 Harnverhalt post partum

29.4 Hämorrhoiden

29.5 Rh-Prophylaxe post partum

29.5.1 Häufigkeiten

29.5.2 Dosierung Anti-D

29.5.3 Indikation

29.5.4 Prozedere

29.6 Abstillen

29.6.1 Indikationen

29.6.2 Prozedere

29.7 Lochien

29.7.1 Physiologie und Pathophysiologie

29.7.2 Lochialstau

29.7.3 Verstärkte Lochien/Blutungen

29.8 Uterusrückbildung

29.8.1 Involutio uteri

29.8.2 Subinvolutio uteri

29.9 Anämie

29.9.1 Risiken für die Mutter

29.9.2 Therapie

29.10 Laktation

29.10.1 Milcheinschuss

29.10.2 Anlegezeiten und Trinkmenge

29.10.3 Trinkmengen

29.10.4 Wunde Mamillen

29.10.5 Brustpflege

29.10.6 Ernährung der Mutter

29.10.7 Milchstau

29.10.8 Stillen bei Erkrankungen der Mutter

29.11 Postpartale psychische Erkrankungen

29.11.1 Häufigkeiten

29.11.2 Psychische Beschwerden in der frühen Mutterschaft

29.11.3 Indikation zur Aufnahme in die Psychiatrie

29.12 Infektionen

29.12.1 Fieber im Wochenbett

29.12.2 Endometritis

29.12.3 Endomyometritis

29.12.4 Puerperalsepsis

29.12.5 Mastitis puerperalis

29.12.6 Mammaabszess

29.13 Ovarialvenenthrombose

29.14 Symphysenlockerung

29.14.1 Klinik

29.14.2 Prozedere

29.15 Beratung

29.15.1 Wichtigste Themen

Teil II GYNÄKOLOGIE

30 Benigne Veränderungen

30.1 Vulva

30.1.1 Nomenklatur

30.1.2 Diagnostik

30.1.3 Klitorishypertrophie

30.1.4 Entzündungen der Vulva

30.1.5 Akne inversa

30.1.6 Herpes simplex genitalis

30.1.7 Condylomata acuminata

30.1.8 Pruritus vulvae

30.1.9 Lichen sclerosus et atrophicus

30.1.10 Präinvasive squamöse Erkrankungen der Vulva (VIN)

30.1.11 Nicht squamöse In-situ-Veränderungen

30.2 Vagina

30.2.1 Vaginalflora/Infektionen

30.2.2 Fluor vaginalis

30.2.3 Entzündungen

30.2.4 Fehlbildungen

30.2.5 Vaginale intraepitheliale Neoplasie (VAIN)

30.3 Zervix

30.3.1 HPV-Infektion

30.3.2 Entzündliche Veränderungen

30.3.3 Tumorähnliche Veränderungen

30.3.4 Polypen

30.3.5 Virusinduzierte Veränderungen

30.3.6 Myom

30.3.7 Zervixendometriose

30.3.8 Verletzungen und Narben

30.4 Corpus uteri und Endometrium

30.4.1 Uterusfehlbildungen

30.4.2 Entzündungen

30.4.3 Neubildungen

30.4.4 Atypische Blutungen

30.4.5 Endometriumhyperplasien

30.4.6 Adenomyose

30.5 Tuben

30.5.1 Hydrosalpinx (Saktosalpinx)

30.5.2 Onkoprophylaktische Salpingektomie

30.5.3 Pelvic inflammatory Disease (PID)

30.5.4 Chronische Adnexitis

30.5.5 Genitaltuberkulose

30.6 Ovar

30.6.1 Klinik

30.6.2 Diagnostik

30.6.3 Funktionelle Zysten und Retentionszysten

30.6.4 Andere benigne Hyperplasien und Zysten

30.6.5 Benigne Neubildungen

30.7 Mamma

30.7.1 Anatomie, Histologie und Physiologie

30.7.2 Vorsorge und Diagnostik

30.7.3 Fehlbildungen

30.7.4 Galaktorrhoe

30.7.5 Mastopathie

30.7.6 Mastodynie

30.7.7 Mastitis

30.7.8 Zysten

30.7.9 Benigne Neubildungen

30.7.10 Makromastie

30.8 Literatur

31 Vergewaltigungsdelikte

31.1 Rechtsprechung

31.1.1 Rechtsgrundlagen

31.1.2 Anmerkung

31.2 Sexualisierte körperliche Gewalt

31.3 Gutachten

31.3.1 Voraussetzungen

31.3.2 Anamnese

31.3.3 Untersuchungsbefund

31.3.4 Weiteres Prozedere

32 Sexuell übertragbare Erkrankungen (STD)

32.1 Allgemeines

32.1.1 Mögliche Symptome einer STD

32.1.2 Verbreitung von STD

32.2 Gesetzgebung

32.3 Diagnostik

32.3.1 Erregernachweis

32.3.2 Untersuchungsmaterial

32.4 Chlamydia trachomatis

32.4.1 Therapie

32.5 Mykoplasmeninfektion

32.5.1 Mycoplasma genitalium

32.5.2 Mycoplasma hominis

32.6 Ureaplasma urealyticum

32.7 Gonorrhoe (Tripper)

32.7.1 Übertragung

32.7.2 Klinik und Verlauf

32.7.3 Diagnostik

32.7.4 Komplikationen

32.7.5 Therapie

32.8 Lues (Syphilis)

32.8.1 Übertragung

32.8.2 Klinik und Diagnostik

32.8.3 Therapie

32.9 Ulcus molle

32.9.1 Übertragung

32.9.2 Klinik

32.9.3 Diagnostik

32.9.4 Differenzialdiagnosen

32.9.5 Komplikationen

32.9.6 Therapie

32.10 Lymphogranuloma venereum

32.10.1 Übertragung

32.10.2 Klinik

32.10.3 Diagnostik

32.10.4 Therapie

32.11 Granuloma inguinale

32.11.1 Übertragung

32.11.2 Klinik

32.11.3 Diagnostik

32.11.4 Therapie

32.12 Herpes genitalis

32.12.1 Erreger

32.12.2 Klinik

32.12.3 Diagnostik

32.12.4 Differenzialdiagnosen

32.12.5 Therapie

32.12.6 Management in der SS

32.13 HIV

32.13.1 Diagnostik

33 Urogynäkologie

33.1 Belastungsinkontinenz (SUI)

33.1.1 Pathophysiologie und Einteilung

33.1.2 Diagnostik

33.1.3 Konservative Therapie der Belastungsinkontinenz

33.1.4 Medikamentöse Therapie

33.1.5 Operative Therapie der Belastungsinkontinenz

33.1.6 Therapie der hypotonen Urethra

33.2 Drangproblematik/überaktive Blase (OAB)

33.2.1 Definition und Klinik

33.2.2 Ätiologie der idiopathischen OAB

33.2.3 Differenzialdiagnosen

33.2.4 Diagnostik

33.2.5 Therapie der OAB

33.2.6 Descensus genitalis und Prolaps

33.3 Deszensus

33.3.1 Einteilungen

33.3.2 Klinik

33.3.3 Diagnostik

33.3.4 Therapie

33.4 Harnwegsinfektionen (HWI)

33.4.1 Definitionen und Klinik

33.4.2 Risikofaktoren

33.4.3 Diagnostik

33.4.4 Allgemeine Maßnahmen

33.4.5 HWI in der Schwangerschaft

33.4.6 HWI in der Postmenopause

33.4.7 Therapie

33.4.8 Prophylaxe bei Rezidiven

33.5 Literatur

34 Hormone

34.1 Gynäkologisch relevante Hormone

34.1.1 Referenzbereiche wichtiger Hormone

34.1.2 Gonadotropin-Releasing-Hormon (GnRH)

34.1.3 Follikelstimulierendes Hormon (FSH)

34.1.4 Luteinisierendes Hormon (LH)

34.1.5 Prolaktin

34.1.6 Oxytocin

34.1.7 Östrogene

34.1.8 Gestagene

34.1.9 Tibolon

34.1.10 SERM (Selective Estrogen Receptor Modulator)

34.1.11 Danazol (androgen wirkende Substanz)

34.1.12 Antiöstrogene Substanzen

34.1.13 Literatur

34.2 Hormon- und Funktionstests

34.2.1 Gestagentest

34.2.2 Östrogen-Gestagen-Test

34.2.3 Metoclopramidtest

34.2.4 TRH-Test

34.2.5 GnRH-Test

34.2.6 ACTH-Kurztest

34.2.7 Dexamethasonhemmtest (Langzeittest)

35 Prämenstruelles Syndrom (PMS)

35.1 Definition

35.1.1 Premenstrual dysphoric Disorder (PMDD)

35.2 Ursache

35.3 Klinik

35.3.1 Typische Symptome

35.4 Diagnostik

35.5 Therapie

35.5.1 1. Stufe

35.5.2 2. Stufe

35.5.3 3. Stufe bzw. Alternative zur 2. Stufe

36 Klimakterium

36.1 Definitionen

36.1.1 Menopause

36.1.2 Prämenopause

36.1.3 Perimenopause

36.1.4 Klimakterium

36.1.5 Postmenopause

36.2 Physiologie

36.2.1 Umstellungsvorgänge

36.3 Klinik und Diagnostik

36.3.1 Klinik

36.3.2 Diagnostik

36.4 Psychische Aspekte

36.4.1 Mittleres Lebensalter

36.4.2 Übergangsphase

36.4.3 Verlustängste

36.4.4 Sexualität

36.5 Osteoporose

36.5.1 Definition (WHO)

36.5.2 Prophylaxe

36.5.3 Diagnostik

36.5.4 Therapie der Typ-I-Osteoporose

36.6 Hormonsubstitution

36.6.1 Wirkungen

36.7 Therapieplanung

36.7.1 Beratung

36.7.2 Gründe für HRT

36.7.3 Prä- und Perimenopause

36.7.4 Peri- und frühe Postmenopause

36.7.5 Postmenopause

36.7.6 Hysterektomierte Patientin

36.7.7 Transdermale HRT

36.7.8 Parenterale Applikationsformen

36.7.9 Lokale Hormontherapie

36.7.10 HRT bei Risikogruppen

36.7.11 Absetzen der HRT

36.7.12 Nicht hormonelle Therapie

37 Kontrazeption

37.1 Kontrazeptionsberatung

37.1.1 Patientinnenprofil

37.1.2 Situationsprofil

37.1.3 Methodenprofil

37.2 Verhaltensmethoden

37.2.1 Zeitwahlmethode (Knaus-Ogino)

37.2.2 Temperaturmethode

37.2.3 Schleimmethode nach Billings

37.2.4 Symptothermale Methode

37.2.5 Bestimmung von Estron-3-Glucuronid (E3G) und LH mittels Teststreifen und Computer

37.2.6 Coitus interruptus

37.2.7 Stillperiode (Lactational Amenorrhea Method, LAM)

37.3 Barrieremethoden

37.3.1 Scheidendiaphragma

37.3.2 Portiokappe

37.3.3 Kondome

37.4 Spermizide

37.4.1 Prinzip und Sicherheit

37.4.2 Anwendung

37.4.3 Vorteile

37.4.4 Nachteile

37.5 Intrauterine Kontrazeptiva

37.5.1 Rote-Hand-Brief zum Perforationsrisiko

37.5.2 Intrauterinpessar (IUP, IUD)

37.5.3 LNG-IUS (Levonorgestrel-Intrauterinsystem)

37.5.4 Gynefix

37.6 Sterilisation

37.6.1 Sterilisation beim Mann (Vasektomie)

37.6.2 Sterilisation bei der Frau

37.7 Hormonelle Kontrazeption

37.7.1 Substanzen und Methoden

37.7.2 Prinzip aller systemischen hormonellen Kontrazeptiva

37.7.3 Voraussetzungen

37.7.4 Planung der Kontrazeption nach Risikoprofil

37.7.5 Kombinierte (orale) Kontrazeptiva (KOK)

37.7.6 Alternative Applikationsformen kombinierter Präparate

37.7.7 Gestagene

37.7.8 Postkoitale Kontrazeption

37.7.9 Hormonelle Kontrazeption unter besonderen Gesichtspunkten

38 Androgenisierungserscheinungen

38.1 Normaler Androgenhaushalt

38.2 Klinik

38.2.1 Überblick

38.2.2 Hirsutismus

38.2.3 Effluvium/Alopezie

38.2.4 Acne vulgaris

38.3 Diagnostik

38.3.1 Allgemeine Diagnostik

38.3.2 Hormonbestimmungen

38.4 Sonderformen

38.4.1 PCO-Syndrom (Syndrom der polyzystischen Ovarien)

38.4.2 Adrenogenitales Syndrom (AGS)

38.4.3 Cushing-Syndrom

38.4.4 Hyperthekose

38.4.5 Übergewicht

38.4.6 Schwangerschaftsbedingte Androgenisierung

38.4.7 Androgenisierung in der Postmenopause

38.4.8 Hyperprolaktinämie

38.5 Differenzialdiagnose und allgemeine Therapie der Androgenisierungserscheinungen

38.5.1 Hirsutismus

38.5.2 Akne

38.5.3 Alopezie

38.6 Systemische Therapie der Androgenisierungserscheinungen

38.6.1 Ovulationshemmer

38.6.2 HRT mit Cyproteronacetat (CPA)

38.6.3 Glukokortikoide

38.6.4 Cyproteronacetathaltige Therapie bei schwerer Androgenisierung

38.6.5 Spironolacton (Antimineralokortikoid)

38.6.6 Finasterid

38.7 Literatur

39 Hyperprolaktinämie

39.1 Pathophysiologie und Ursachen

39.1.1 Pathophysiologie

39.1.2 Ursachen

39.2 Klinik und Diagnostik

39.2.1 Klinik

39.2.2 Diagnostik

39.3 Therapie

39.3.1 Dopaminagonisten

39.3.2 Prozedere

40 Unerfüllter Kinderwunsch

40.1 Allgemeines

40.1.1 Definitionen

40.1.2 Diagnostik

40.1.3 Therapiekaskade

40.2 Ovarielle Dysfunktion

40.2.1 Ursachen und Therapie

40.2.2 Ovarstimulierende Maßnahmen

40.2.3 Medikamente

40.2.4 Corpus-luteum-Insuffizienz

40.2.5 LUF-Syndrom

40.3 Zervikale Sterilität

40.3.1 Physiologie

40.3.2 Diagnostik

40.3.3 Ursachen und Therapie

40.4 Uterine Sterilität und Infertilität

40.4.1 Diagnostik

40.4.2 Ursachen und Therapie

40.5 Tubare Sterilität

40.5.1 Ursachen

40.5.2 Diagnostik

40.5.3 Therapie

40.6 Endometriose

40.6.1 Besonderheiten bei Kinderwunsch

40.7 Männliche Sterilität

40.7.1 Vorgehen

40.7.2 Spermiogramm

40.7.3 Ursachen

40.8 Intrauterine Insemination (IUI)

40.8.1 Definitionen

40.8.2 Voraussetzungen und Indikationen

40.8.3 Technik

40.8.4 Spermaaufbereitung

40.9 In-vitro-Fertilisation (IVF)

40.9.1 Voraussetzungen und Indikationen

40.9.2 Prozedere

40.9.3 Formen der In-vitro-Fertilisation

40.9.4 Präimplantationsdiagnostik

41 Zyklusstörungen

41.1 Einteilung und Ursachen

41.2 Diagnostik

41.3 Eumenorrhoe

41.3.1 Charakteristika

41.4 Polymenorrhoe

41.4.1 Definition

41.4.2 Ursachen und Therapie

41.5 Oligomenorrhoe

41.5.1 Definition

41.5.2 Ursachen und Therapie

41.6 Amenorrhoe

41.6.1 Allgemeines

41.6.2 Primäre Amenorrhoe

41.6.3 Sekundäre Amenorrhoe

41.7 Hypermenorrhoe

41.7.1 Definition

41.7.2 Diagnostik

41.7.3 Organische Ursachen und Therapie

41.7.4 Corpus-luteum-Insuffizienz

41.8 Hypomenorrhoe

41.8.1 Definition

41.8.2 Ursachen und Therapie

41.9 Menorrhagie

41.9.1 Definition

41.9.2 Ursachen und Therapie

41.10 Metrorrhagie

41.10.1 Definition

41.10.2 Ursachen und Therapie

41.11 Dauerblutung

41.11.1 Diagnostik

41.11.2 Therapie

41.12 Prämenstruelle Schmierblutung

41.12.1 Ursachen und Therapie

41.13 Postmenstruelle Schmierblutung

41.13.1 Ursachen

41.13.2 Therapie

41.14 Mittelblutung (Ovulationsblutung)

41.14.1 Ursache und Therapie

41.15 Menstruationsverschiebung

41.15.1 Zyklusverlängerung

41.15.2 Zyklusverkürzung

42 Endometriose

42.1 Definitionen, Ursachen und Stadieneinteilung

42.1.1 Definitionen

42.1.2 Epidemiologie

42.1.3 Ursachen

42.1.4 Stadieneinteilung

42.2 Klinik und Diagnostik

42.2.1 Häufigkeit und Vorgehen

42.2.2 Anamnese

42.2.3 Gynäkologischer Befund

42.2.4 Sonografie

42.2.5 Labor

42.2.6 MRT

42.2.7 Zystoskopie

42.2.8 Rektale Endosonografie

42.2.9 Rektoskopie/Koloskopie

42.2.10 Laparoskopie

42.2.11 Beurteilung des Aktivitätsgrads

42.2.12 Differenzialdiagnosen

42.2.13 Komplikationen

42.3 Therapie

42.3.1 Chirurgische Therapie

42.3.2 Medikamentöse Therapie

42.3.3 Analgetische Therapie

42.3.4 Begleitende Therapie

42.3.5 Prozedere bei Kinderwunsch, mit oder ohne Symptomatik

42.3.6 Substitutionstherapie

42.4 Endometriose und Sterilität

42.4.1 Pathophysiologie

42.5 Adenomyosis uteri

42.5.1 Definition

42.5.2 Klinik

42.5.3 Diagnostik

42.5.4 Therapie

42.6 Literatur

43 Maligne Veränderungen

43.1 Maligne Veränderungen der Vulva

43.1.1 Formen

43.1.2 Melanom

43.1.3 Sarkom

43.1.4 Basaliom

43.1.5 Vulvakarzinom

43.2 Vaginalkarzinom

43.2.1 Epidemiologie, Risikofaktoren und Prävention

43.2.2 Stadieneinteilung

43.2.3 Klinik

43.2.4 Diagnostik

43.2.5 Therapieplanung

43.2.6 Prognose

43.2.7 Nachsorge

43.2.8 Rezidiv

43.3 Zervixkarzinom

43.3.1 Epidemiologie

43.3.2 Histologische Typen

43.3.3 Risikofaktoren, Klinik und Diagnostik

43.3.4 Therapieoptionen

43.3.5 Stadiengerechte Therapie

43.3.6 Besondere Situationen

43.3.7 Nachsorge

43.4 Endometriumkarzinom (EC)

43.4.1 Epidemiologie

43.4.2 Histologie und deren Einfluss auf die Prognose

43.4.3 Risikofaktoren, Stadien und Diagnostik

43.4.4 Therapie

43.4.5 Prognose

43.4.6 Nachsorge

43.5 Uterussarkom

43.5.1 Epidemiologie

43.5.2 Histologische Typen (GOG-Klassifikation)

43.5.3 TNM-/FIGO-Klassifikation

43.5.4 Risikofaktoren/OP-Risiko (akzidentelles Anoperieren)

43.5.5 Klinik und Diagnostik

43.5.6 Therapie

43.6 Borderline-Tumore des Ovars (BOT)

43.6.1 Epidemiologie

43.6.2 Histologie

43.6.3 Pathogenese

43.6.4 Prognosefaktoren

43.6.5 Diagnostik

43.6.6 Therapie

43.6.7 Nachsorge

43.7 STIC (seröses tubares intraepitheliales Karzinom)

43.8 Ovarialkarzinom (OC)

43.8.1 Epidemiologie und Prognose

43.8.2 Histologische Typen (WHO 2020)

43.8.3 Risikofaktoren, Klinik und Diagnostik

43.8.4 Therapie

43.8.5 Maligne Keimstrangstromatumoren

43.8.6 Maligne Keimzelltumoren

43.8.7 Mischtumoren

43.8.8 Weitere Tumoren

43.9 Mammakarzinom

43.9.1 Epidemiologie

43.9.2 Risikofaktoren

43.9.3 Prävention

43.9.4 Stadieneinteilung

43.9.5 Diagnostik

43.9.6 Intrinsische Typen

43.9.7 Prognosefaktoren

43.9.8 Metastasierung

43.9.9 Läsionen mit unsicherem biologischem Potenzial (B3)

43.9.10 Duktales Carcinoma in situ (DCIS)

43.9.11 Morbus Paget

43.9.12 Operative Therapie

43.9.13 Adjuvante Strahlentherapie

43.9.14 Adjuvante systemische Therapie

43.9.15 Inflammatorisches Mammakarzinom

43.9.16 Mammakarzinom und Schwangerschaft

43.9.17 Nachsorge

43.9.18 Lokoregionäres Rezidiv

43.9.19 Metastasierendes Mammakarzinom

43.9.20 Literatur

43.10 Hereditäre Tumorerkrankungen

43.10.1 Mammakarzinom/Ovarialkarzinom/Endometriumkarzinom

44 Supportive Strategien bei malignen Erkrankungen

44.1 Psychoonkologische Betreuung

44.1.1 Phasen mit erhöhtem psychoonkologischem Behandlungsbedarf

44.1.2 Therapeutische Möglichkeiten

44.2 Psychosoziale Hilfen

44.3 Supportive Therapie unter CHT

44.3.1 Klassifikation von Nebenwirkungen

44.3.2 Voraussetzungen einer zytostatischen Chemotherapie

44.3.3 Thromboseprophylaxe

44.3.4 Antiemese unter systemischer Tumortherapie

44.3.5 Myelosuppression unter CHT

44.3.6 Prophylaxe und Therapie anderer Nebenwirkungen unter CHT

44.3.7 Paravasate

44.3.8 Hautreaktionen

44.3.9 Periphere Neuropathie

44.3.10 Alopezie

44.4 Supportivtherapie bei Radiatio

44.5 Therapie des Tumorschmerzes

44.5.1 Schmerzursachen und Einteilung

44.5.2 Diagnostik

44.5.3 Schmerztherapeutische Maßnahmen

44.5.4 Medikamentöse Schmerztherapie

44.5.5 Radiatio

44.6 Ernährung/Tumorkachexie

44.6.1 Definition

44.6.2 Pathophysiologie

44.6.3 Therapie

45 Komplementäre und alternative (integrative) Krebstherapie (CAM)

45.1 Anforderungen

45.2 Ernährung

45.3 Bewegung

45.4 Akupunktur/Akupressur

45.5 Entspannungstherapien

45.5.1 Beispiele

45.5.2 Anwendungsgebiete

45.6 Manuelle Therapien

45.6.1 Beispiele

45.6.2 Anwendungsgebiete

45.7 Nahrungsergänzung

45.8 Phytotherapie

45.9 Immunstimulanzien

45.10 Enzympräparate

45.11 Darmbakterien

45.12 Hyperthermie

Anschriften

Sachverzeichnis

Impressum/Access Code

Teil I GEBURTSHILFE

1 Präkonzeptionelle Beratung

2 Schwangerschaftsvorsorge

3 Schwangerschaftsabbruch

4 Gestörte Schwangerschaft

5 Gestationsbedingte Trophoblasterkrankungen (GTD)

6 Beschwerden in der Schwangerschaft

7 Dermatologische Erkrankungen und Probleme in der Schwangerschaft

8 Gastroenterologische Erkrankungen in der Schwangerschaft

9 Schilddrüsenerkrankungen in der Schwangerschaft

10 Erkrankungen der Nieren und der ableitenden Harnwege

11 Hämatologische Erkrankungen

12 Hypertonie in der Schwangerschaft

13 Infektionen in der Schwangerschaft

14 Diabetes mellitus

15 Blutgruppenunverträglichkeit

16 Intrauterine Wachstumsrestriktion (IUGR)

17 Mehrlingsschwangerschaft

18 Blutungen im 3. Trimenon/Plazentationsstörungen

19 Drohende Frühgeburt

20 Blasensprung

21 Frühgeburt

22 Terminüberschreitung

23 Geburtseinleitung

24 Kardiotokografie (CTG)

25 Weitere Überwachungsmethoden

26 Normale Entbindung

27 Pathologie der Geburt

28 Kind postpartal und im Wochenbett

29 Wochenbett

1 Präkonzeptionelle Beratung

1.1 Einführung

Präkonzeptionelle Beratung

Ist gibt viele vorsorgende Maßnahmen, die die reproduktive Gesundheit von Frauen und die Gesundheit der Kinder verbessern können. Viele kongenitale Fehlbildungen entstehen durch äußere Einflüsse in der Frühschwangerschaft; oft ist die Schwangerschaft noch gar nicht bekannt. Die präkonzeptionelle Beratung ist bisher nicht etabliert.

1.2 Ziele

Optimierung der mütterlichen Gesundheit zum Konzeptionszeitpunkt

medizinische und soziale Risikofaktoren erkennen

vorbestehende Erkrankungen erkennen und behandeln

ggf. Medikation für die Schwangerschaft optimieren oder umstellen

Reduktion kindlicher Erkrankungen durch äußere Einflüsse

1.3 Impfungen

Bei bekanntem Kinderwunsch muss entsprechend den Mutterschaftsvorsorgerichtlinien die Immunität für Röteln, Varizellen und Pertussis überprüft und ggf. die Impfung empfohlen werden.

Rötelnimpfung bei fehlender oder nur einmaliger Impfung

Anamnestische Angaben zu evtl. stattgefundener Erkrankung sind nicht verlässlich.

am besten als Kombinationsimpfstoff: Masern, Mumps, Röteln (MMR):

Komplettierung der einmaligen Impfung bzw. 2 Dosen im Abstand von mindestens 1 Monat

niedrige Titer nach 2 Rötelnimpfungen

80% haben hohe Avidität → Immunität anzunehmen

Langfristige Titerboosterung durch erneute Impfung gelingt meist nicht → nicht sinnvoll

Varizellen

Häufig liegt natürliche Immunität vor.

Anamnestische Angaben sind verlässlich.

unsichere Situation → Antikörperbestimmung (GKV-Leistung)

bei fehlender Immunität Impfung mit monovalenter Vakzine (2 Dosen im Abstand von 4 Wochen)

Masern

zunehmend Immunitätslücken

Komplikationen:

Pneumonie (Risiko bei masernerkrankten Schwangeren verdreifacht)

Otitis, Enzephalitis

Spontanabort, Frühgeburtlichkeit

Letalität 1–3 pro 1000 Erkrankten

Infektion am Ende des 3. Trimenons → neonatale Masern mit hoher Komplikationsrate

Impfung empfohlen für alle nach 1970 Geborenen

mit unklarem Impfstatus

ohne oder mit nur einer Impfung in der Kindheit

einmalige Impfung am besten mit MMR-Impfstoff

Merke

Masern-, Mumps-, Röteln- und Varizellenimpfstoffe sind Lebendimpfstoffe und daher in der Schwangerschaft kontraindiziert. Konzeptionsschutz für 3 Monate nach der Impfung empfohlen.

Pertussis

Impfschutz gegen Bordetella pertussis lässt 4–7 Jahre nach Impfung oder Erkrankung nach.

Auffrischung alle 10 Jahre

Intervall >20 Jahre → 2 Impfdosen im Abstand von 1–2 Monaten

Erkrankung im 1. Lebenshalbjahr → Gefahr von Atemstillstand und Erstickung

Impfung ermöglicht Nestschutz für das Neugeborene.

nur als Tdap-Kombinationsimpfstoff (Diphtherie, Tetanus, Pertussis) erhältlich

Impfung von Frauen im gebärfähigen Alter oder ggf. in den ersten Tagen nach der Geburt

Enge Kontaktpersonen im Haushalt sollten spätestens 4 Wochen vor dem Entbindungstermin geimpft werden.

saisonale Influenza

Reduktion von Komplikationen, wie Pneumonie in der Schwangerschaft

besonders schwere Verläufe im 2. und 3. Trimenon

Risiko bei Infektion mit Influenza A/H1N1-Virus besonders hoch

Impfung vor oder auch während der Influenzasaison (Oktober bis März)

COVID-19

STIKO empfiehlt die Impfung ausdrücklich für Frauen mit Kinderwunsch.

mRNA-Impfstoffe (BioNTech/Pfizer und Moderna) sind zu bevorzugen.

Antikörper beeinträchtigen nicht die Bildung der Plazenta.

Dies wurde aufgrund der Ähnlichkeit des Spike-Proteins und des Syncytin-1, das für die Bildung der Plazenta notwendig ist, fälschlicherweise gefolgert und kann ausgeschlossen werden.

Merke

Totimpfstoffe (Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Hepatitis A und B, FSME) sind in der Schwangerschaft nicht kontraindiziert.

1.4 Folsäure-Prophylaxe

Schluss des Neuralrohrs bis zum 28. Tag der Gravidität

Schwangerschaft zu diesem Zeitpunkt oft noch gar nicht bekannt → Supplementierung käme zu spät

Mittlere Folataufnahme liegt bei 254–271µg pro Tag.

Zum Schutz vor Neuralrohrdefekten empfohlene Folataufnahme liegt bei mindestens 400µg pro Tag

schnelle Aufsättigung (innerhalb von 4 Wochen) durch 800µg/d möglich

cave: Enzympolymorphismus → bioaktive Form (5-Methyltetrahydrofolat, 5-MTHF) supplementieren (ist bei allen Frauen enzymunabhängig wirksam)

Supplementierung soll 3 Monate vor der Konzeption beginnen → noch während der kontrazeptiven Phase

Eine Reduktion von Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten und kardialen Fehlbildungen wird diskutiert.

1.5 Weitere Supplemente

Vitamin C (750 mg/d; in Studien): Verbesserung der Lutealphase

Vitamin E (13 mg/d): Verbesserung des Aufbaus des Endometriums durch gefäßerweiternde Wirkung (empfohlen bei Kinderwunsch)

Jodid (250µg/d)

Verbesserung der Schilddrüsenfunktion

ab Kinderwunsch dringend zu empfehlen

Kontraindikation Hyperthyreose beachten

Supplementierung durch Kombinationspräparate (z.B. Femibion 1)

1.6 Lifestyle

Beeinträchtigung der Fertilität

Alter >35

Zigarettenkonsum

BMI >25 oder <19

Risikofaktoren Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen, Alkohol, Stress

Rate an Schwangerschaftskomplikationen (Abort, Frühgeburt, Präeklampsie, Diabetes) erhöht

fetale Programmierung (Risiko des Kindes für Adipositas und kardiovaskuläre Erkrankungen erhöht)

Schlechter Zahnstatus und fehlende Mundhygiene erhöhen das Frühgeburtsrisiko.

zusätzliche Risiken des Rauchens

intrauterine Wachstumsretardierung

teratogene Wirkung → Fehlbildungsrate erhöht

erhöhtes kindliches Risiko für SIDS (Sudden Infant Death Syndrome)

Risiken Alkoholkonsum

fetales Alkoholsyndrom (FAS)

Untergewicht, Mikrozephalie, Minderwuchs, Störungen der Sprach- und Hörentwicklung sowie der Entwicklung der Koordination

Ziel: absoluter Verzicht auf Alkohol und frühzeitige, präkonzeptionelle Beeinflussung des Trinkverhaltens

1.7 Medikamente – Erkrankungen

Medikamentenanamnese mit Hinweis, dass bestimmte Medikamente in der Schwangerschaft nicht genommen werden sollten; ggf. Umstellung

z.B. ACE-Hemmer bei Hypertonus

Diabetes

augenärztliche Kontrolle

schwere, nicht proliferative Retinopathie oder proliferative Retinopathie → präkonzeptionell vollständige panretinale Lasertherapie

präkonzeptionelle Einstellung des Diabetes auf einen HbA1c <6,5–7

schwere diabetische Nephropathie und drohende Dialyse → Info, dass Nieren-(Pankreas-)Transplantation die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft verbessert