Hareem - Melody Adams - E-Book

Hareem E-Book

Melody Adams

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Beschreibung

Vom ersten Moment an, wenn Hareems Augen auf die dunkle Schönheit fallen, ist er sich sicher, dass diese Frau für ihn bestimmt ist. Auch Lurrisha zeigt ihr Interesse und eine leidenschaftliche Nacht ist die Folge. Doch Lurrisha ist eine der wenigen Frauen der Mastics und sie besteht darauf, dass sie kein Recht hat, sich an nur einen Mann zu binden. Allein der Gedanke, Lurrisha mit anderen Männern zu teilen, macht Hareem wahnsinnig. Doch was kann er tun, um die Frau seines Lebens umzustimmen und für sich allein zu beanspruchen? Nur eines ist sicher für ihn. Er kann Lurrisha nicht verlieren. Er kann sie nicht aufgeben.

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Seitenzahl: 104

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Table of Contents

Hareem

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Hareem

Alien Breed Series Buch 72

Melody Adams

Science Fiction Romance

Hareem

Alien Breed Series Buch 72

Melody Adams

Deutsche Erstausgabe 2025

Love & Passion Publishing

www.lpbookspublishing.com

[email protected]

copyright © 2025 by Melody Adams

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© Cover Art by CMA Cover Designs

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Alle Rechte vorbehalten.

Alle Personen und Gegebenheiten in diesem Buch sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit noch lebenden oder bereits verstorbenen Personen sind rein zufällig.

Vom ersten Moment an, wenn Hareems Augen auf die dunkle Schönheit fallen, ist er sich sicher, dass diese Frau für ihn bestimmt ist. Auch Lurrisha zeigt ihr Interesse und eine leidenschaftliche Nacht ist die Folge. Doch Lurrisha ist eine der wenigen Frauen der Mastics und sie besteht darauf, dass sie kein Recht hat, sich an nur einen Mann zu binden. Allein der Gedanke, Lurrisha mit anderen Männern zu teilen, macht Hareem wahnsinnig. Doch was kann er tun, um die Frau seines Lebens umzustimmen und für sich allein zu beanspruchen? Nur eines ist sicher für ihn. Er kann Lurrisha nicht verlieren. Er kann sie nicht aufgeben.

Kapitel 1

Lurrisha

Den ganzen Flug nach Eden war ich davon überzeugt, dass wir uns in eine Falle begaben. Wieso sonst mussten unsere Männer auf Barrdwon zurückbleiben? Was, wenn diese Alien Breeds wie unsere Art zu wenige Frauen hatten und sie uns zum Gebären benutzen würden? Nicht, dass wir dafür viel wert waren. Seit meinem ersten fruchtbaren Zyklus vor elf Jahren hatte ich nur zwei Kinder geboren. Den anderen Frauen erging es nicht besser. Jedes Mal, wenn eine von uns in einen fruchtbaren Zyklus kam, hatte sie Sex mit so vielen unserer Männer, wie sie schaffte, um die Chance auf Befruchtung zu erhöhen. Und doch blieb in den meisten Fällen die erhoffte Schwangerschaft aus. Ich lachte bitter. Was machte es aus, ob diese Alien Breeds uns zum gebären nutzen würden? Der einzige Unterschied zu unserem alten Leben war, dass es hellhäutige Männer sein würden und nicht dunkle. So oder so bestand unser Leben nur daraus, jede Chance zu nutzen, schwanger zu werden, damit unsere Art nicht ausstarb. Dass wir nur selten Mädchen gebaren, machte die ganze Situation noch schlimmer. Wenn sich an der Situation mit der niedrigen Geburtsrate nichts änderte, dann würden wir so oder so aussterben. Wenn immer weniger Frauen zur Verfügung standen, dann bedeutete dies das Todesurteil für unsere Art.

„Du warst nicht beim Essen“, erklang Karrayas Stimme neben mir.

Sie hatte den Gemeinschaftsraum betreten, ohne dass ich sie bemerkt hatte und stand nun neben mir. Ich konnte ihr Bildnis in der Scheibe neben meinem sehen. Diese Scheiben, Glas nannten die Alien Breed das Material, waren eine wundersame Sache. Es war hart und glatt wie polierter Stein, doch man konnte hindurchsehen. Und man konnte sein Bildnis sehen, wie im Bach bei unserer Siedlung.

„Ich bin nicht hungrig“, sagte ich, ohne den Blick von der faszinierenden Schwärze zu lösen, die von unzähligen kleinen und großen leuchtenden Punkten durchbrochen wurde. Hin und wieder flogen wir an einem Planeten oder Mond vorbei. Manche schienen nur aus Felsen zu bestehen. Andere aus Eis. Doch einige wenige hatten grüne Vegetation und Wasser. Barrdwon war sandig und steinig. Es gab nur wenig Vegetation und wenig Wasser. Und der Gestank. Ich war froh, diesen Gestank nicht mehr in meiner Nase zu haben. Als wir auf dieses Schiff gekommen waren, hatte ich zuerst gedacht, es würde hier nach gar nichts riechen. Doch nach und nach hatte ich die einzelnen Gerüche entdeckt. Sie waren schwach im Vergleich zu dem Gestank auf Barrdwon, weswegen es mich eine Weile gebraucht hatte, bis ich es riechen konnte. Die Luft in unseren Kabinen roch anders als in den Gängen. Das Essen hatte unterschiedliche Gerüche. Das Wasser roch schwach, doch ich mochte den Geruch. Es war so klar und frisch. Und dann waren da noch diese Flüssigkeiten, welche die Alien Breeds zum Waschen nutzen. Jedes Waschzimmer hatte solche Flüssigkeiten. Sie rochen stark. Doch angenehm.

„Ares sagt, dass wir morgen Eden erreichen werden“, sagte Karraya.

„Hmm.“

„Freust du dich nicht?“, fragte Karraya. „Nicht, dass es auf diesem Schiff nicht auch angenehmer als auf Barrdwon ist, doch ich freue mich auf unseren neuen Heimatplaneten. Ares hat mir Bilder auf seinem Handy gezeigt. Und Bilder von seiner Gefährtin. Und anderen Alien Breeds. Ich kann nicht erwarten, alles mit meinen eigenen Augen zu sehen.“

„Du bist viel zu vertrauensselig“, schnaubte ich. „Dein Ares könnte ein Lügner sein. Ich traue den Alien Breeds nicht über den Weg.“

„Ich mag zu vertrauensselig sein“, erwiderte Karraya. „…doch du bist zu pessimistisch. Du denkst, dass es für uns kein besseres Leben geben kann. Nun, ich denke, du liegst falsch. Ja, Ares könnte ein Lügner sein, doch ich glaube nicht, dass ich mich in einer Person so stark irren kann. Und die Bilder auf seinem Handy sagen viel über diese Alien Breeds und Eden aus, dass ich gewillt bin, Hoffnung zu haben. All deine Zweifel werden mir meine Hoffnung nicht nehmen.“

Mit diesen Worten wandte Karraya sich ab und stürmte aus dem Raum. Ich seufzte. Vielleicht hatte Karraya recht. Vielleicht war ich zu pessimistisch. Doch ich wagte nicht zu hoffen. Hoffnung konnte wehtun, wenn sich die Dinge anders entwickeln, als man sich wünscht. Wie damals mit Korrdwon. Ich hatte mir so sehr gewünscht, dass man akzeptieren würde, dass wir ein Paar waren. Dass wir nicht mir anderen Sex haben wollten. Doch unser Bitten war auf taube Ohren gefallen. Man hatte und selbstsüchtig genannt. Und sie hatten recht gehabt. Es war egoistisch gewesen. Bei so wenigen Frauen und solch niedriger Geburtsrate war es eine Pflicht, die Chancen auf Nachwuchs so weit zu erhöhen, wie es ging, und das bedeutete nun mal, dass wir während unserer fruchtbaren Tage mit so vielen Männer wie möglich Sex haben mussten. Die ersten Jahre nach der Enttäuschung mit Korrdwon waren schwer gewesen. Ich hatte es gehasst, mit anderen Männern Sex zu haben. Und zu wissen, dass Korrdwon mit anderen Frauen Sex hatte, war schmerzhaft gewesen. Doch irgendwann war der Schmerz weniger geworden und die Erfüllung meiner Pflicht weniger eine Bürde.

Vielleicht war es also wirklich egal, ob die Alien Breeds die Wahrheit sagten oder ob sie uns in eine Falle lockten. So oder so würde sich nichts daran ändern, dass mein Lebensinhalt darin bestand, mit vielen Männern Sex zu haben, um vielleicht noch ein weiteres Kind zu empfangen. Mit Vergnügen hatte es nichts zu tun. Korrdwon war der einzige Mann gewesen, dessen Aufmerksamkeit ich genossen hatte. Schlimmer konnte es also nicht werden auf dem Planeten der Alien Breeds. Und zumindest schien der Planet selbst angenehmer zu sein als Barrdwon. Das war immerhin ein Pluspunkt, egal, welche Absichten die Alien Breeds wirklich hatten.

Hareem

Ich schreckte aus dem Schlaf auf. Mein Herz klopfte so hart, dass mir ein wenig schwindelig wurde. War dies nur ein Traum gewesen? Oder war es eine Vision, die mich im Schlaf überkommen hatte? Was, wenn es eine Vision gewesen war? Bedeutete dies, dass die dunkle Schönheit mit den seltsamen blauen Haaren und feurigen Augen meine Shaleekee war? Doch wenn ja, wie konnte ich sie finden? Sie war eindeutig keine Alien Breed und auch keine Jingg. Sie gehörte auch nicht zu diesen Vogelwesen in den Bergen. Es gab noch ein paar andere Aliens bei den Alien Breeds, doch die waren rothäutig. Dann schoss es mir in den Kopf. Ich hatte eine Unterhaltung des Königs mit seiner Königin am Rande mitbekommen. Sie hatten sich darüber unterhalten, dass irgendeine neue Gruppe von Aliens hier siedeln wollten. Man hatte den König gefragt, ob er damit einverstanden war. Das musste es sein. Die Frau aus meiner Vision, wenn es denn eine Vision gewesen war, musste zu diesen neuen Aliens gehören. War sie bereits hier. Auf Eden? Ich musst unbedingt mit dem König reden. Er wusste sicher mehr. Doch es war noch nicht morgens und ich konnte den König natürlich nicht aus dem Schlaf reißen. Ich konnte ihn auch nicht vor oder beim Frühmahl überfallen. Ich musste warten, bis er mit dem Frühmahl fertig war. Doch ehe er in den Thronsaal ging, um Audienz zu halten. Ich wollte mein Anliegen nicht vor den Augen und Ohren aller anderen vorbringen.

Meine Shaleekee. Ich konnte es gar nicht fassen. Eine Frau für mich, mit der ich den Rest meines Lebens verbringen würde. Wie hatte ich so eine Belohnung verdient? Ich war kein schlechter Mann, doch ich hatte nichts Besonderes in meinem Leben vollbracht. Für einen Hajonkee war ich noch jung. Viele der älteren Männer hätten es mehr verdient, ihre Shaleekee zu bekommen. Doch ich würde mich nicht beschweren. Ich würde diese Belohnung annehmen und in Ehren halten. Ich würde meiner Shaleekee alle meine Aufmerksamkeit schenken und ihr Glück und Wohlergehen würde mein höchstes Anliegen sein. Ihr würde es an nichts fehlen, dafür würde ich sorgen. Mit einem Seufzen legte ich mich zurück und starrte an die Felsendecke. Ein Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus. Ich hatte eine Shaleekee.

Lurrisha

Das Shuttle setzte auf dem Boden auf und ein lautes Zischen war zu hören. Zur Sicherheit hatten wir uns alle an die Wand des Ganges beim Ausgang stellen müssen, wo sich Anschnallgurte befanden. Die kleinsten Kinder, die nicht in die Gurte passten, befanden sich auf den Armen ihrer Mütter. Auch ich hatte Sarrajo, meinen jüngsten Sohn auf dem Arm, während Kirrjo neben mir angeschnallt war.

„Willkommen auf Eden, eurer neuen Heimat“, sagte Jupiter, der sich als erster abgeschnallt hatte. „Ihr könnt jetzt eure Gurte lösen.“

Aufgeregtes Murmeln erklang, als die Frauen sich hastig abschnallten, ehe sie sich daran machten, ihre größeren Kinder aus den Gurten zu befreien. Jupiter und Ares standen nun beim Ausgang und während Ares die Luke öffnete, wandte Jupiter sich uns zu.

„Zwei eurer Männer werden euch vor dem Shuttle erwarten. Sie werden euch eine Karte mit dem Zeichen eurer Unterkunft geben. Wenn alle ein solches Zeichen haben, werdet ihr zu den Häusern geführt, wo ihr euer Haus anhand des Zeichens erkennen könnt. Wenn jemand Hilfe braucht, eure Männer stehen euch gerne mit ihrer Hilfe zur Seite. Wir geben euch eine Stunde, euch mit euren neuen Unterkünften vertraut zu machen. Dann in einer Stunde treffen wir uns alle im Gemeinschaftshaus für ein Informationsgespräch, wo ihr dann auch gerne alle Fragen stellen könnt, die ihr vielleicht habt. Alles klar?“

„Ja“, riefen die Frauen einstimmig. Es war ihnen anzusehen, dass sie endlich das Shuttle verlassen wollten, um den neuen Planeten zu sehen.

Der Geruch, der von der geöffneten Luke ins Innere drang, erregte meine Aufmerksamkeit. Ich hatte nie etwas Süßeres gerochen. Mein Herz schlug schneller, als ich einen tiefen Atemzug nahm, um mehr von der süßen Luft zu inhalieren. Auf Barrdwon waren wir es gewohnt gewesen, flach zu atmen, um so wenig wie möglich von dem Geruch zu inhalieren, doch hier auf Eden war das eindeutig nicht länger notwendig. Aufgeregt folgte ich den plappernden Frauen und Kindern zur Luke. Es dauerte eine Weile, bis ich an der Reihe war, um durch die Luke zu treten. Es war warm, doch ein angenehmer Wind wehte um meine Nase und brachte mehr von dieser köstlich frischen Luft. Und es war grün. Wohin meine Augen schauten, alles war grün. Von hellem Grün, über sattem Grün bis hin zu dunklem, beinahe schwarzem Grün. Ich konnte mich an diesem neuen Planeten kaum sattsehen. Mein Blick fiel auf die beiden Mastics, die nur wegen ihrer Größe hinter dem Meer von Frauen und Kindern zu sehen waren. Es waren Larrdon, Tarrwyns Bruder, und Korrdyn, einer der Männer, die zu meinem Harem gehörten.

„Lurrisha“, grüßte Korrdyn, als ich an der Reihe war. „Willkommen auf Eden. Dies ist das Zeichen für dein Haus.“

Er reichte mir eine Karte mit einem Symbol.

„Danke, Korrdyn“, erwiderte ich lächelnd. „Also ist alles sicher hier?“

„Ja, Lurrisha“, erwiderte Korrdyn lächelnd. „Es ist sicher in unserem Dorf. Es gibt gefährliche Tiere in den Wäldern, doch sie kommen nicht bis zu unserem Dorf. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen.“

„Ich meinte die Alien Breeds“, sagte ich flüsternd. „Denkst du, wir können ihnen vertrauen?“

„Natürlich. Warum denkst du, dass wir ihnen nicht vertrauen können?“

„Weil man alle Männer auf Barrdwon gelassen hat“, flüsterte ich. „Was, wenn sie uns Frauen brauchen, um…“

„Wir haben genügend Frauen, Lurrisha“, fiel Ares mir ins Wort, der nah genug gestanden haben musste, um mein Flüstern zu hören, und jetzt zu uns trat. „Eure Männer werden nachfolgen, wenn der Rest der Unterkünfte fertiggestellt wurde. Ihr werdet alles über die Pläne für eure Siedlung bei dem Treffen in einer Stunde erfahren. Und du kannst uns alles fragen, was dir auf dem Herzen liegt.“