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- Viele praktische Tipps, nicht nur für eine junge Zielgruppe - Alles Wichtige schnell finden und umsetzen: Piktogramme und Farbleitsysteme helfen bei der Orientierung - Persönliche Empfehlungen: Tipps von Bloggern und Kurzinterviews mit Experten - Nachhaltigkeitstipps, zum Beispiel: Warum ist Alufolie problematisch? - Mythos und Wahrheit: Salz auf Rotweinflecken – eine gute Idee? - Hinweise zur Sicherheit: Keine Putzmittel mischen Haushalt geht eigentlich ganz einfach – wenn man weiß, wie. Waschen, Putzen, Einkaufen und Kochen gehören zwar zum Alltag, sollten aber nicht mehr Geld und Ressourcen beanspruchen als nötig. Die Experten der Verbraucherzentrale zeigen, wie das geht. Mit vielen praktischen Tipps, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Checklisten. Das bisschen Haushalt … In diesem Buch steht, was Forscher, Blogger, Haushaltsprofis raten: Übersichtlich gegliedert, Schritt für Schritt erklärt, damit nicht schon die Suche nach Antworten zum Dauerlauf wird. Für die allermeisten Probleme gibt es mehrere Lösungen. Mit viel Chemie bekommt man jeden Fettfilm weg, Fertiggerichte ersparen das Kochen, der Discounter um die Ecke bietet alles in billig, und dann ist es auch egal, wenn die Tomate schnell gammelig wird. Kauf ich halt neue. Das ist nicht unser Weg: Wir finden, dass jeder Verbraucher auch eine Verantwortung hat. Für sich, seine Gesundheit, die Umwelt. Im eigenen Haushalt entscheiden wir, mit wie viel Chemie wir uns umgeben, wie viele Zusatzstoffe wir essen, wie sparsam wir mit Ressourcen umgehen. Es wird uns leicht gemacht, unnötige, umweltschädliche, ungesunde oder schlicht zu teure Produkte zu kaufen. Oft gibt es gute Alternativen, mit denen man sogar Geld spart. Man muss sie nur kennen.
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Seitenzahl: 220
Veröffentlichungsjahr: 2026
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carina frey
Zu diesem Buch
Die wichtigsten Fragen und Antworten
Das kommt in die Tüte: Einkaufen und Aufbewahren
Gute Lebensmittel kaufen
Verpackungen – viel Geld für Luft und Plastik
Gut gewappnet: Die Vorräte
Kochen und backen: Zaubern in der Küche
Gutes Werkzeug für die Küche
Klug aufbewahren
Was tun gegen Lebensmittelverschwendung?
Speisen zubereiten – ganz praktisch
Aufräumen und saubermachen
Kleiderpflege
Saubere Sache(n) – Wäsche waschen mit System
Der Fleck muss weg!
Wäsche trocknen
Richtig bügeln – und es vermeiden
Schrankordnung: So bleibt Kleidung ansehnlich
Schutz und Pflege
Ausmisten – weggeben
Einfach sauber: Putzen
Aufräumen – und Ordnung halten
Was zum Putzen wirklich notwendig ist
Das Putzwerkzeug
Putzen – Raum für Raum
Die Küche
Das Bad
Die Wohnräume
Die Fenster putzen
Das Nicht-Alltägliche: Hilfe, ich muss …
… für viele kochen
… meine Wohnung in einer halben Stunde vorzeigbar machen
… die Küche trockenlegen
… die Wohnung für den Urlaub präparieren
Anhang
Adressen
Stichwortverzeichnis
Bildnachweis
Impressum
Schon mal darüber nachgedacht, wie der Kalk vom Duschkopf wieder verschwindet? Oder, warum Ei-Flecken nicht mit heißem Wasser bearbeitet werden sollten, was gegen den Fettfilm im Backofen hilft oder warum die Tomate im Kühlschrank so zäh wird?
Das sind Fragen, mit denen sich die meisten Menschen nicht freiwillig beschäftigen. Fragen, die sie nicht wirklich interessieren, mit denen sie aber irgendwann konfrontiert werden. Vor dem Haushalt können wir uns nicht drücken. Wir können uns die Arbeit nur leichter machen. Wie? Dazu gibt es Tausende Tipps und Tricks im Internet.
In diesem Buch steht, was Fachleute raten: Forscher:innen, Blogger:innen, Haushaltsprofis. Übersichtlich gegliedert, Schritt für Schritt erklärt, damit nicht schon die Suche nach Antworten zum Dauerlauf wird.
Für die allermeisten Probleme gibt es mehrere Lösungen. Mit viel Chemie bekommt man jeden Fettfilm weg, Fertiggerichte ersparen das Kochen, der Discounter um die Ecke bietet alles in billig, und dann ist es auch egal, wenn die Tomate schnell gammelig wird. Kauf ich halt neue.
Das ist nicht unser Weg: Wir finden, dass jeder Verbraucher und jede Verbraucherin auch eine Verantwortung hat. Für sich, die eigene Gesundheit, die Umwelt. Zu Hause entscheiden wir, mit wie viel Chemie wir uns umgeben, wie viele Zusatzstoffe wir essen, wie sparsam wir mit Ressourcen umgehen.
Es wird uns leicht gemacht, unnötige, umweltschädliche, ungesunde oder schlicht zu teure Produkte zu kaufen. Oft gibt es gute Alternativen, mit denen man sogar Geld spart. Man muss sie nur kennen. Alufolie oder Plastikbox? Glas oder Dose? Essigreiniger oder Powergel? Dazu gibt es hier Antworten.
Oft ist weniger mehr: Niemand braucht zehn verschiedene Putzmittel mit Aktivkraft und Extrafrische oder die Limo light mit Gingko-Vitalisierung. Das sind Marketingideen, die vor allem einen Zweck verfolgen: Uns dazu zu bringen, mehr zu kaufen als nötig.
Dieses Buch zeigt die Tricks und falschen Versprechen. Das macht Einkaufen nicht immer einfacher. Es schützt aber davor, dass wir uns hinterher übers Ohr gehauen fühlen. Und spart am Ende Geld, das sich weit sinnvoller ausgeben lässt. Für ein richtig gutes Messer beispielsweise – denn das macht Küchenarbeit wirklich leichter.
Was brauche ich, was kann ich im Laden liegen lassen? Wie gehe ich bei der Hausarbeit am besten vor? Einfach hier und jetzt in diesem Buch nachschlagen und loslegen. Dann wird es schon klappen.
Für noch mehr praktischen Durchblick haben wir unsere Tipps mit Symbolen versehen, damit auf den ersten Blick klar wird, wie man im Alltag
Zeit sparen
Geld sparen und
nachhaltig handeln kann.
Eventuelle Problemlagen lösen wir direkt:
gibt konkrete Hinweise, wie was am besten geregelt werden kann.
→ Jährlich beantworten wir in unseren bundesweit rund 200 Beratungsstellen, am Telefon oder per E-Mail viele Fragen und helfen bei der Lösung von Problemen, die Verbraucher:innen an uns herantragen. Aus dieser täglichen Praxis wissen wir, wo der Schuh drückt und wie konkrete Unterstützung aussehen muss.
Diese Erfahrungen sind Grundlage unserer Ratgeber, mit präzisen, verbraucherorientierten Informationen, zahlreichen Tipps und Hintergrundinformationen zum besseren Verständnis.
Während unsere Ratgeber die besten Empfehlungen für dich zusammenfassen, findest du auf unserer Webseite Kommentare und Kritiken zu aktuellen Trends und Themen.
Sollte für eine individuelle Frage weiterer Besprechungsbedarf bestehen, hilft unsere Beratung weiter. Eine Übersicht über unser umfassendes Beratungsangebot findet ihr unter:
www.verbraucherzentrale.de
Profitiere von unserer Beratungspraxis!
Bei einer Sache. Das kann der Abwasch sein oder der Stapel mit unerledigter Post. Der größte Fehler ist, sich zu viel auf einmal vorzunehmen – und die Arbeit dann weiter vor sich herzuschieben. Deshalb lieber kleine Ziele setzen und loslegen. Außerdem wichtig: Die eine Aufgabe zu Ende bringen, also den ganzen Abwasch erledigen und die geöffnete Post gleich abheften oder bearbeiten. Dann hat man hinterher dieses befreiende Gefühl, etwas geschafft zu haben, und kann mit gutem Gewissen Schluss machen. Bleibt die Hälfte liegen oder wird ein neuer Kümmere-ich-michspäter-drum-Stapel eröffnet, führt das nur zu Frust.
→Seite 146
Nein, das ist ein Irrglaube. Heißes Wasser kann Flecken sogar fixieren, sie lassen sich dann noch schlechter entfernen. Bei eiweißhaltigen Flecken ist Hitze fatal, denn Eiweiß gerinnt bei Temperaturen ab 40° C. Darum beim Rauswaschen immer nur kaltes oder lauwarmes Wasser verwenden.
→Seite 129, 180
Immer als Erstes das Textilpflegesymbol prüfen. Es gibt an, ob und bei welchen Temperaturen ein Kleidungsstück gewaschen werden darf.
Helles gehört zu Hellem, Dunkles zu Dunklem. Empfindliche Stücke kommen in einen Wäschesack. Knöpfe und Reißverschlüsse schließen, damit nichts abreißen oder Löcher hinterlassen kann. Dunkle und bedruckte Kleidung auf links drehen, also die Innenseite nach außen wenden. So sollte nichts passieren.
→Seite 116
Ja, das ergeben die wiederholten Untersuchungen des Verbraucherschutzministeriums Baden-Württemberg, das regelmäßig Biolebensmittel prüfen lässt und mit konventionellen Produkten vergleicht. Das Ergebnis: Im Jahr 2023 fanden die Prüfer nur bei einem einzigen der untersuchten Bio-Produkte sehr geringe Spuren von gentechnisch veränderten Organismen. Die Bio-Milchprodukte und Bio-Eier waren allesamt ökologisch erzeugt, und nur bei 2,5 Prozent der Bioobst- und Biogemüseproben waren Spuren von Pflanzenschutzmitteln nachweisbar.
Im Zuge des Ökomonitorings, das EU-weit einzigartig ist, wurden seit 2002 rund 19.000 Proben untersucht.
→Seite 20
Pulver hat die Nase vorn, weil es billiger ist, genau passend dosiert werden kann und sich besser auflöst.
Gute Mono-Tabs können mithalten, die viel beworbenen Multi-Tabs nicht. Denn hier gelangen immer vordefinierte Mengen Salz, Klarspüler und andere Zusätze ins Wasser – ganz egal, ob sie benötigt werden oder nicht. Das belastet das Abwasser unnötig und kostet vergleichsweise viel Geld.
→Seite 107
Der Nutri-Score soll dabei helfen, gesündere Produkte zu kaufen. Dafür wurde eine fünfstufige Skala entwickelt: A steht für eine günstige Zusammensetzung der Nährstoffe, E für eine ungünstige. Warum gibt es dann Kekse mit Nutri-Score A, aber Müsli mit E? Der Grund ist, dass Lebensmittel innerhalb einer Produktgruppe verglichen werden, also Kekse mit Keksen und Müsli mit Müsli. Kekse mit einem A sind also gesünder als solche mit E.
→Seite 31
Wahrscheinlich, weil die Maschine zu voll beladen ist. Nach oben sollte immer eine Handbreit Luft sein. Mehr bringt nichts, eine halb leere Waschmaschine macht Shirts nicht knitterfreier.
Liegt die Wäsche nach dem Waschen noch lange in der Trommel, knittert sie auch. Deshalb möglichst schnell rausholen, ausschütteln und aufhängen.
Einige Waschmaschinen bieten ein Antiknitterprogramm. Hier wird die Wäsche nach dem letzten Waschgang noch eine Weile in der Trommel bewegt.
→Seite 117, 132
Statt Mindesthaltbarkeit schreiben andere Länder „best before“. Diese Formulierung trifft es weit besser. Denn das Datum zeigt nur an, bis zu welchem Tag das originalverpackte Produkt maßgebliche Eigenschaften mindestens behält. In aller Regel sind die Produkte noch deutlich länger gut. Anders beim Verbrauchsdatum. Damit werden besonders empfindliche Lebensmittel wie Hackfleisch gekennzeichnet. Nach Ablauf des Datums dürfen diese Lebensmittel nicht mehr gegessen werden.
→Seite 30, 86
Nein, und schon der Name ist verwirrend. Unter den Begriff Bioplastik fallen Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen. Die dafür benötigten Rohstoffe werden in Monokulturen angebaut und mit Pestiziden gespritzt. Daneben gibt es Bioplastik, das sich kompostieren lässt. Das funktioniert aber nur in industriellen Anlagen, und hierbei entsteht kein wertvoller Humus, lediglich Wasser und Kohlendioxid. Aus ökologischer Sicht ist das Verbrennen sogar sinnvoller.
→Seite 17
Eigentlich von oben nach unten: Also erst die Schrankoberseiten und Regale, dann Fensterbänke und Tische und am Ende den Fußboden. Schließlich fällt beim Putzen immer Dreck auf den Boden – ärgerlich, wenn er kurz vorher gewienert wurde. Doch es gibt eine Ausnahme: Das Staubsaugen. Damit sollte immer begonnen werden, weil auch der beste Sauger Staub aufwirbelt, der sich dann auf Regale und Fensterbänke setzt.
→Seite 156, 174
Mit dem Einkauf fängt alles an. Hier entscheidet sich, was ins Haus kommt. Die Hersteller:innen tun alles dafür, dass wir mehr und vor allem ihre Produkte kaufen. Werbung weckt Bedürfnisse, von denen wir vorher nichts wussten. Geschickte Platzierungen und aufwendige Verpackungen verleiten zum Mitnehmen.
Hinterher ärgern wir uns, dass wir (zu) viel Geld ausgegeben haben, die Packung viel Luft enthält, das Produkt uns doch nicht schöner und gesünder macht und wir mit einem Berg Müll dasitzen. Die Politik lässt gewähren. Also liegt es an uns, daran etwas zu ändern.
Am Einkaufen führt kein Weg vorbei, schließlich brauchen wir etwas zu essen. Das Angebot ist riesig, die Auswahl schwierig.
Idealerweise gut präpariert: mit einem Einkaufszettel, ausreichend Taschen, einem Einkaufskorb oder Fahrradtaschen am Rad.
Ungemein praktisch sind leichte Einkaufsbeutel, die sich winzig klein zusammenfalten lassen und so in jede größere Tasche passen. Die gibt es für kleines Geld schon in schick. Oder man näht selbst. Anleitungen für falt- oder rollbare Einkaufstaschen zeigt YouTube in großer Auswahl.
Kühltasche einpacken, wenn sensible Lebensmittel wie Hackfleisch oder Gefrorenes gekauft werden sollen.
Durchsichtige Netze zum Abwiegen von Obst und Gemüse einpacken. Das spart die Wiegebeutel, die meist aus Plastik sind. Solche Netze gibt es fertig zu kaufen oder man kann sie aus transparenten Stoffen selbst nähen. In einigen Supermärkten kann man eine Plastikbox mitbringen und an der Frischetheke mit Käse, Wurst oder anderen Lebensmitteln befüllen lassen. Der eigene Supermarkt macht nicht mit? Warum nicht die Marktleitung darauf ansprechen und fragen, warum das so ist.
die zahl
42
Plastiktüten
verbrauchen wir in Deutschland
pro Person im Jahr.
Der größte Anteil (28 Tüten) entfällt auf die dünnen Obst- und Gemüsetüten, danach folgen sehr dünne und dünne Tüten im Kassenbereich (12 Tüten).
→ mehr erfahren
Zusätzliche Infos zur Plastiktüte stehen unter: www.verbraucherzentrale.de, Suchbegriff Plastiktüte.
hintergrund
Plastiktüte, Ökoplastiktüte, Papiertüte oder Baumwollbeutel – was ist denn jetzt besser, wenn eine Tasche fehlt?
Das lässt sich nicht so einfach sagen. Aber eines ist sicher: Nur einmal verwendet, schadet jede Tüte der Umwelt.
→ Dicke Einmalplastiktüten an der Supermarktkasse sind inzwischen verboten. Gelangen sie in die Natur, zersetzen sie sich erst nach Jahrhunderten. Wenn sich solche Tüten nicht mehr benutzen lassen, gehören sie in den Gelben Sack. Allerdings wird nur 50 Prozent des gesammelten Verpackungsmülls aus Kunststoff tatsächlich recycelt, der Rest wandert zur Energiegewinnung in die Müllverbrennungsanlage.
→ Papiertüten sehen umweltfreundlicher aus. Tatsächlich haben Tüten aus frischen Fasern aber eine schlechtere Energiebilanz als Plastiktüten. Für die Herstellung von Zellulose wird viel Energie und Wasser benötigt, außerdem müssen Chemikalien eingesetzt werden, um Papiertüten stabil zu machen. Eine Papiertüte aus frischen Fasern muss etwa dreimal so oft genutzt werden wie eine normale Plastiktüte, damit sich die Klimabilanz angleicht. Vorteil von Papier: Die Tüten sind biologisch abbaubar. Gelangt eine Papiertüte in die Natur, verschwindet sie auch wieder.
→ Baumwollbeutel müssen richtig oft genutzt werden, damit sie die Plastiktüte in ihrer Ökobilanz schlagen. Denn bei der Baumwollproduktion werden viel Wasser und Pestizide eingesetzt. Etwas besser schneiden Biobaumwolle, Biohanf und Bioleinen ab. Trotzdem: Aus schlechtem Gewissen eine Baumwolltasche zu kaufen, obwohl zu Hause noch zehn hängen, ist keine gute Idee.
→ Bioplastiktüten lassen sich in zwei Gruppen einteilen:
1. Tüten aus nachwachsenden Rohstoffen, wobei nicht garantiert ist, dass ausschließlich solche Rohstoffe verwendet werden. Diese Tüten sind nicht automatisch biologisch abbaubar.
2. Plastiktüten, die biologisch abgebaut werden. Allerdings ist das nur für industrielle Anlagen garantiert, nicht für den heimischen Kompost oder die freie Natur. Kompostieranlagen möchten diese Tüten aber nicht haben. Deshalb landen sie häufig doch in der Verbrennung. Bioplastiktüten unterscheiden sich in ihrer Ökobilanz nicht von normalen Plastiktüten.
Die Lebensmittelpreise sind in Deutschland im Zuge der Inflation deutlich gestiegen – gerade bei den Eigenmarken der Handelsketten wurden die Preise besonders stark angehoben. So machen die Großen des Lebensmittelhandels – Rewe, Edeka, Aldi und Lidl beherrschen 85 Prozent des Marktes – sehr gute Geschäfte. Wie das klappt? Indem der Handel uns so geschickt durch die Läden führt, dass der Wagen wie von Zauberhand voll wird. Es ist schwer, sich dem zu widersetzen. Dafür muss man die vielen Tricks kennen und jeden Tag aufs Neue versuchen, standhaft zu sein: Nein, ich brauche die eingeschweißten Fertigpfannkuchen auch dann nicht, wenn sie billig sind. Den WC-Stein mit Färbeeffekt übrigens auch nicht!
Saisonales Obst und Gemüse …
…
kommt oft aus der Region und kann daher reif geerntet werden. Das schmeckt besser und ist frischer.
…
ist in aller Regel preiswerter zu haben, weil es ein großes Angebot gibt.
…
unterstützt die regionale Wirtschaft. Kleine und mittelständische Betriebe werden gestärkt, das sichert Arbeitsplätze und Lehrstellen.
…
wird häufig im Rahmen der Landschaftspflege produziert: Apfelsaft von Streuobstwiesen, Lammfleisch von Beweidungsprojekten zum Schutz seltener Pflanzen.
…
hat kurze Transportwege hinter sich, das heißt: weniger Verkehr, weniger Luftverschmutzung, weniger Lärm und meist auch weniger Energie, also eine geringere Klimabelastung.
schon gewusst?
Ein Kilogramm aus Kenia eingeflogene grüne Bohnen belastet das Klima mit rund 50-mal mehr Treibhausgasen als dieselbe Menge heimischer Bohnen.
Erdbeeren aus Übersee zu Weihnachten sind deshalb keine gute Idee.
tipp
Frisches Gemüse und Obst nach Saison zu kaufen, spart Geld und schützt unser Klima. Einen Saisonkalender zum Aufhängen gibt es zum Download unter: www.verbraucherzentrale.nrw/ saisonkalender. Viele Kochbücher sind nach Jahreszeiten gegliedert. So bekommt man neue Ideen, was sich aus dem aktuell verfügbaren Obst und Gemüse kochen lässt.
Die zehn goldenen Einkaufsregeln
1
Wirf vorher einen Blick auf die Vorräte in Kühlschrank, Vorratsschrank, Keller und überlege, was du wirklich brauchst. Schreibe einen Einkaufszettel und kaufe das – und nur das → Seite 27.
2
Wenn möglich: Iss vor dem Einkaufen einen Happen. Mit hungrigem Magen wird der Wagen voller als geplant.
3
Bevorzuge kleine Läden: Je größer das Angebot, desto größer die Verführung.
4
Schau beim Einkaufen nach unten oder nach ganz oben – denn dort stehen meist die günstigeren Produkte.
5
Kauf Lebensmittel, die möglichst wenig mit dir sprechen: Je mehr ein Produkt mit Gesundheit, Extra-Vitaminen oder schlanker Linie wirbt, desto skeptischer solltest du sein. Die meisten Slogans halten nicht, was sie versprechen → Seite 28.
6
Schalte den Kopf ein: Orangensaft kann nicht „aus der Region“ stammen, Apfelsaft hingegen schon. Kaufe „fairen“ Orangensaft → Seite 35.
7
Schau immer auf die Nettofüllmenge und den Preis pro Kilo. Nur so erkennst du, wie viel du tatsächlich für dein Geld bekommst → Seite 29.
8
Verpackungen täuschen: Bunt heißt nicht toller, groß heißt nicht mehr, sondern oft nur: mehr Müll. Deshalb möglichst oft zu unverpackten Lebensmitteln greifen. Wenn das nicht geht, wenig verpackte auswählen, also Käse besser am Stück als in Scheiben kaufen.
9
Guck auf die Rückseite: In der Zutatenliste steht, was wirklich im Produkt steckt.
10
Vergleiche die Markenware mit der No-Name-Marke: Wie Untersuchungen von Öko-Test und Stiftung Warentest zeigen, schneiden günstige Lebensmittel in der Qualitätsbewertung häufig nicht schlechter ab als teure Markenprodukte. Probieren lohnt sich also.
faktencheck
Die Bezeichnungen „Öko“ und „Bio“ sind EU-rechtlich geschützt und dürfen nicht willkürlich verwendet werden. Die Betriebe werden in der Regel einmal jährlich vor Ort von staatlich zugelassenen, privaten Kontrollstellen überprüft. Das Verbraucherschutzministerium Baden-Württemberg untersucht regelmäßig Biolebensmittel und ermöglicht einen Vergleich zu konventionellen Produkten. Dieses Ökomonitoring kommt jedes Jahr zu dem Ergebnis: Obst und Gemüse aus ökologischem Anbau weisen definitiv weniger Pflanzenschutzrückstände auf als konventionell erzeugte Ware. 2024 waren nur 2,2 Prozent der untersuchten Obst- und Gemüseproben wurde fälschlicherweise als „Bio“ oder „Öko“ gekennzeichnet.
Biolebensmittel unterscheiden sich kaum im Energie- und Nährstoffgehalt (Vitamine und Mineralstoffe) von konventionellen Lebensmitteln. Allerdings können sie einen höheren Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen haben. Biolebensmittel weisen keine oder nur geringe Mengen an Rückständen von Pflanzenschutzmitteln auf und enthalten deutlich weniger Nitrat. Auch auf leicht lösliche mineralische Düngemittel wird verzichtet. Und Biolebensmittel enthalten deutlich weniger Zusatzstoffe: maximal 56 statt der rund 330 erlaubten Zusatzstoffe in konventionellen Lebensmitteln → Seite 33.
In der Biotierhaltung sind die Anforderungen an die Tierhaltung deutlich höher als bei konventionellen Bauern. Zum Beispiel dürfen in der konventionellen Tierhaltung bis zu neun Legehennen auf einem Quadratmeter Stall gehalten werden, in Bio-Betrieben maximal sechs auf einem Quadratmeter Stall gehalten werden, in der Öko-Tierhaltung sind es maximal 10. Ein Mastschwein bis 110 Kilogramm Gewicht hat nach den gesetzlichen Regelungen maximal 0,75 Quadratmeter Platz, in Biobetrieben bis zu 1,3 Quadratmeter. In der konventionellen Haltung haben die Milchkühe in der Regel keinen Auslauf, Biotieren muss er gewährt werden. Auslauf, tiergerechtere Haltung und bessere Lebensbedingungen sorgen dafür, dass bei Biotieren weitgehend auf Antibiotika verzichtet werden kann.
Es gibt auch konventionelle Tierhalter:innen, die ihren Schweinen, Hühnern und Kühen freiwillig mehr Platz, Auslauf und tiergerechtere Ställe bieten – sie können mittlerweile zwischen verschiedenen Tierschutz-Labeln wählen → Seite 23.
Das stimmt. Denn durch den Verzicht auf bestimmte Dünge- und Pflanzenschutzmittel macht die Biolandwirtschaft mehr Arbeit – und liefert geringere Erträge. Fleisch zum Beispiel kostet deutlich mehr, weil die Tierhaltung aufwendiger ist, Ökofutter eingesetzt wird und die Tiere länger leben. Auch Gemüse und Obst sind teurer. Werden Lebensmittel weiterverarbeitet, zum Beispiel Milchprodukte oder Süßwaren, sind die Preisunterschiede, besonders im Vergleich zu Markenprodukten, aber gering oder nicht vorhanden.
Wer Bioobst und -gemüse nach Saison kauft, spart Geld.
Inzwischen ist die Nachfrage in Deutschland weit größer als das Angebot. Nach wie vor bewirtschaften nur rund 14 Prozent der Landwirt:innen ihren Betrieb nach ökologischen Anforderungen. Deshalb werden viele Bioprodukte importiert. Zum Beispiel kommen mehr als 80 Prozent der in Deutschland angebotenen Biopaprika oder Biotomaten und rund 50 Prozent der Bio-Äpfel aus dem Ausland. In ihrer Ökobilanz schneiden Biolebensmittel meist besser ab als Produkte aus konventionellem Anbau. Durch einen achtsamen Umgang mit den Böden und den weitgehenden Verzicht auf Pflanzenschutzmittel wird die Artenvielfalt bewahrt. Insekten und Vögel finden einen besseren Lebensraum. Und im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft verbrauchen Biobauern nur ein Drittel an fossiler Energie. Aber: Je länger der Weg zu uns nach Deutschland, desto schlechter die Klimabilanz, das gilt vor allem, wenn schnell verderbliches Obst wie Beeren eingeflogen wird.
Pestizidbelastung in Obst und Gemüse
was
Anzahl Proben
Ohne Pestizidbefund
mit Pestizidbefund
Äpfel
118
20 (17 %)
98 (83 %)
davon Bio-/Ökolebensmittel
9
9 (100 %)
0
Karotten
113
50 (44 %)
63 (56 %)
davon Bio-/Ökolebensmittel
37
31 (84 %)
6 (16 %)
nach: Pestizidreport NRW Probenübersicht 2023
Die verschiedenen Biosiegel
Staatliche Siegel
Anbauverbände
Bio-Handelsmarken
EU-Siegel/Biosiegel
z.B. Bioland, Demeter, Naturland
z.B. Alnatura, BioBio, Rewe-Bio
Beide Siegel stellen die gleichen Anforderungen, da sie auf der EU-Ökoverordnung beruhen.
Es gibt neun deutsche Anbauverbände, die unterschiedliche Anforderungen stellen.
Es handelt sich nicht um eigene Biostandards, sondern um eine Kennzeichnung fürs Biosortiment.
Zum Beispiel müssen die Zutaten zu mindestens 95 Prozent aus Bioanbau stammen.
Auf allen verpackten EU-Bio-Lebensmitteln muss das EU-Bio-Logo abgebildet sein.
In der Regel strengere Kriterien als beim deutschen oder dem EU-Siegel. Informationen gibt es hier:
www.oekolandbau.de/service/adressen/anbauverbaende
Die Siegel erfüllen mindestens die Kriterien der EU-Öko-Verordnung.
Am besten sind (saisonale) Bioprodukte aus der Region – etwa aus einer Biokiste vom Bauern in der Nähe.
Orientierung im Label-Dschungel
Kaum ein Produkt ohne irgendein Siegel oder Label. Welche sind seriös? Glaubwürdige Siegel für verschiedene Produktgruppen findest du im Internet unter www.verbraucherzentrale.de („Siegel“ in die Suchmaske eingeben) und www.siegelklarheit.de (mit Siegel-Vergleichsfunktion).
Die meisten Menschen interessiert, wie die Tiere gehalten werden, die sie später essen. Die Bundesregierung arbeitet an einer verpflichtenden staatlichen Kennzeichnung zur Tierhaltung. Daneben gibt es verschiedene freiwillige Kennzeichnungen. Wer steht dahinter und wie gut geht es den Tieren wirklich? Ein Überblick:
Über eine staatliche Kennzeichnung wird seit Jahren politisch gerungen, derzeit gelten folgende Regelungen.
→
Was wird ausgezeichnet:
Im ersten Schritt nur Schweinefleisch – egal ob frisch an der Theke, gefrorenen oder vorverpackt. Nach und nach sollen weitere Tierarten dazukommen.
→
Die Vorgaben:
Entscheidend für die Kennzeichnung ist die Haltung der Tiere während der Mast. Es gibt fünf Haltungsformen:
–
Stall: entspricht den gesetzlichen Mindestanforderungen. Jedes Tier hat je nach Gewicht zwischen 0,5 und 1 Quadratmeter (m²) Platz.
–
Stall + Platz: 12,5 % mehr Platz im Vergleich zu den Mindestanforderungen, jedem Schwein stehen 0,56 bis 1,13 m² Platz zur Verfügung, außerdem haben die Buchten verschiedene Elemente wie Trennwände oder unterschiedliche Ebenen oder den Tieren steht ein Auslauf zur Verfügung.
–
Frischluftstall: Die Tiere haben mehr Platz (zwischen 0,7 und 1,5 m² pro Schwein) und Kontakt zu Frischluft oder einen Auslauf.
–
Auslauf/Weide: Die Tiere haben neben dem überwiegend geschlossenen Stall einen Auslauf und können einen zum Beispiel mit Stroh ausgelegten Liegebereich nutzen oder sie werden in dieser Zeit im Freien ohne festes Stallgebäude gehalten. Im Stall steht jedem Schwein 0,5 bis 1,5 m² Platz zur Verfügung, im Auslauf zwischen 0,25 und 0,8 m².
–
Bio: Die Tierhaltung entspricht den Anforderungen des EU-Biosiegels
→
Seite 22
.
Über Tiertransporte und Schlachtung sagt die Kennzeichnung dagegen nichts aus.
→
Wer steht dahinter:
Der Deutsche Tierschutzbund
→
Was wird ausgezeichnet:
Schweine-, Rind- und Geflügelfleisch, Eier, Milchprodukte
→
Die Vorgaben:
Das Siegel wird in zwei Stufen vergeben, einer Einstiegs- (ein Stern) und einer Premiumstufe (zwei Sterne). Die Premiumstufe bietet hohen Tierschutz.
Welche Unternehmen Fleisch, Milch oder Eier „Für mehr Tierschutz“ anbieten, steht hier:
www.tierschutzlabel.info/im-handel
→
Wer steht dahinter:
mehrere Handelsunternehmen
→
Was wird ausgezeichnet:
Schweine-, Rind-, und Geflügel-, Kaninchen- und Pekingentenfleisch aus Selbstbedienungstheken, Wurst und Milch
→
Die Vorgaben:
Es gibt fünf Stufen:
–
Haltungsform 1 „Stall“ entspricht den gesetzlichen Mindeststandards.
–
Haltungsform 2 „Stall + Platz“ bringt den Tieren etwas mehr Platz, müssen im Laufstall gehalten werden.
–
Haltungsform 3 „Frischluftstall“ bedeutet, dass es einen Außenbereich oder eine offene Stallseite gibt. Die Tiere bekommen mehr Platz.
–
Haltungsform 4 „Auslauf/Weide“ bietet Schweinen doppelt so viel Platz wie gesetzlich vorgeschrieben. Die Tiere haben Auslauf ins Freie.
–
Haltungsform 5 „bio“:
Schweine haben zum Beispiel ständig Zugang zu Auslauf und Freilandhaltung, Kühe dürfen auf die Weide, wann immer es die Bedingungen zulassen.
Mehr Informationen zu den Labeln stehen hier: www.verbraucherzentrale.de/tierwohl
Siegel für fair gehandelte Lebensmittel
Fairtrade International: Hiermit wird garantiert, dass Produkte mit dem Siegel weltweit den gleichen Standards entsprechen.
WFTO: Das Logo wird nicht für einzelne Produkte vergeben, sondern an Unternehmen, die sich an den Prinzipien des fairen Handels ausrichten.
Gepa: Europas größtes Fairhandelshaus, das direkt mit Kleinproduzenten zusammenarbeitet und ausschließlich Fairen Handel betreibt.
Weidemilch: Der Begriff Weidemilch ist nicht rechtlich geschützt. Ein Gericht hat entschieden, dass die Bezeichnung dann nicht irreführend ist, wenn die Kühe an 120 Tagen im Jahr für mindestens 6 Stunden auf der Weide stehen. Das heißt: Im ungünstigsten Fall sind sie die restlichen 245 Tage im Stall.
Das Label „Pro Weideland“ schreibt diese Zeiten vor, zusätzlich müssen sich die Kühe ganzjährig frei bewegen können, pro Kuh müssen mindestens 1000 Quadratmeter Weidefläche zur Verfügung stehen und es ist nur gentechnikfreies Futter erlaubt.
Der faire Handel …
…
hat das Ziel, gerechte Handelsstrukturen zu schaffen. Kleinbauern, Plantagen- und Fabrikarbeiter:innen sollen dauerhaft für ihr eigenes Auskommen sorgen können. Ein Beispiel: Kaffeeproduzent:innen im Fairen Handel bekommen etwa 26 Prozent des Endpreises, im konventionellen Handel aber nur 7 bis 10 Prozent.
…
ermöglicht den direkten Zugang zu Exportmärkten und setzt auf langfristige Handelsbeziehungen.
…
vermeidet den oft ausbeuterischen Zwischenhandel.
…
macht unabhängig vom schwankenden Weltmarktpreis.
…
finanziert Bäuer:innen auf Wunsch Saatgut vor, damit sie nicht auf überteuerte Kredite angewiesen sind.
…
ermöglicht den Zugang zu Gewerkschaften und zahlt Tariflöhne.
…
bekämpft Kinder- und Zwangsarbeit.
…
setzt sich für Umwelt- und Gesundheitsschutz ein.
…
unterstützt den Umstieg auf Bioanbau.
Was „Fairer Handel“ bedeutet, ist gesetzlich nicht definiert. Deshalb setzen die Internationalen Dachorganisationen Fairtrade International, World Fair Trade Organization (WFTO) und European Fair Trade Association (EFTA) Standards. Die wichtigsten Siegel für fair gehandelte Lebensmittel stehen oben.
→ mehr erfahren
Mehr Infos zum Fairen Handel gibt es hier: www.verbraucherzentrale.de, Suchwort: „Fairer Handel“
Der Einzelhandel unternimmt einiges, um uns möglichst viele Produkte zu verkaufen, hier kommen die beliebtesten Fallstricke:
Große Einkaufswagen: Ein Standardeinkauf umfasst zehn Artikel. In einem großen Wagen sieht das kläglich wenig aus. Man hat unbewusst das Gefühl, den Wagen füllen zu müssen, damit sich die Fahrt zum Supermarkt überhaupt lohnt. Das verleitet zu ungeplanten Käufen. Ein weiterer Trick: Je voller der Wagen beladen ist, desto leichter lässt er sich schieben. Die Alternative: Der klassische Einkaufskorb. Wer schleppt, bekommt eher ein Gefühl für die eingekaufte Menge.
Lange Wege: Supermärkte sind so angelegt, dass die Kund:innen möglichst viel Zeit darin verbringen – und auf Kaufideen kommen. Schnell rein, schnell raus schützt davor.
Teures im Blick: In jedem Supermarkt gibt es mehr oder weniger attraktive Regalplätze. Was griffbereit in Augenhöhe steht, landet eher im Einkaufskorb. Deshalb werden hier die teuersten Produkte platziert. Oder die mit den höchsten Gewinnspannen. Teuer heißt aber nicht besser, zeigen Untersuchungen der Stiftung Warentest. Wer mehr für sein Geld haben möchte: unten und oben im Regal umsehen, da stehen die preisgünstigeren – nicht schlechteren – Waren.
