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Nachdem sein Partner per SMS Schluss mit ihm gemacht hat, ist Jaxson Mitchell am Boden zerstört. Während er darauf wartet, mit seinem Boss, Dr. Chase Cameron, in ein Flugzeug nach Spanien zu steigen, bekommt Jaxson schließlich einen Anruf und erfährt, dass sein Ex auszieht … und bei ihrem Personal Trainer, Sergei, einzieht. Es scheint, dass Jaxson alles, was er zu wissen glaubte, nicht wusste. Unter normalen Umständen wäre eine Reise nach Barcelona, Spanien, aufregend, selbst wenn es dabei um die Arbeit ging, aber warum mit seinem Chef? Und warum muss der in seinem Arztkittel so gut aussehen? Verunsichert steigt Jaxson in den Flieger und hofft auf das Beste. Aber im Land der Sangria, Sandstrände und heißen, sinnlichen Männer sollte man vorsichtig sein, was man sich wünscht, denn es könnte tatsächlich in Erfüllung gehen. Von der Abreise bis zur Ankunft ist Jaxson Mitchell zwischen zwei verschiedenen Männern in zwei Ländern hin- und hergerissen und muss entscheiden, welchen Mann er will ... oder welcher ihn will. Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein und kann einzeln sowie in beliebiger Reihenfolge gelesen werden. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich jedoch, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen. Länge: rund 25.000 Wörter
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Veröffentlichungsjahr: 2023
Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
ÜBER DEN AUTOR
LESEPROBE:
Heiße Nächte in Spanien
Nachdem sein Partner per SMS Schluss mit ihm gemacht hat, ist Jaxson Mitchell am Boden zerstört. Während er darauf wartet, mit seinem Boss, Dr. Chase Cameron, in ein Flugzeug nach Spanien zu steigen, bekommt Jaxson schließlich einen Anruf und erfährt, dass sein Ex auszieht … und bei ihrem Personal Trainer, Sergei, einzieht. Es scheint, dass Jaxson alles, was er zu wissen glaubte, nicht wusste.
Unter normalen Umständen wäre eine Reise nach Barcelona, Spanien, aufregend, selbst wenn es dabei um die Arbeit ging, aber warum mit seinem Chef? Und warum muss der in seinem Arztkittel so gut aussehen?
Verunsichert steigt Jaxson in den Flieger und hofft auf das Beste. Aber im Land der Sangria, Sandstrände und heißen, sinnlichen Männer sollte man vorsichtig sein, was man sich wünscht, denn es könnte tatsächlich in Erfüllung gehen.
Von der Abreise bis zur Ankunft ist Jaxson Mitchell zwischen zwei verschiedenen Männern in zwei Ländern hin- und hergerissen und muss entscheiden, welchen Mann er will ... oder welcher ihn will.
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene mit explizitem Inhalt. Jeder Band dieser Reihe geht auf die romantische Beziehung eines anderen Paares ein und kann einzeln sowie in beliebiger Reihenfolge gelesen werden. Um die gesamte Handlung sowie die Geschichte aller Figuren zu erfahren, empfiehlt es sich jedoch, alle Bände in der Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen.
Länge: rund 25.000 Wörter
ALEX CARRERAS
Heiße Nächte in Spanien
Heiße Nächte 2
Ein homoerotischer Liebesroman für Erwachsene
ME AND THE MUSE PUBLISHING
www.meandthemuse.com
Copyright © der englischen Originalausgabe „Spanish Heat“:
Alex Carreras
Copyright © der deutschsprachigen Ausgabe und veröffentlicht von:
Me and the Muse Publishing – Sage Marlowe
Hohenstaufenring 62, 50674 Köln, 2023
Copyright © Cover Design: Sinfully Sweet Designs
Übersetzt von: Sage Marlowe
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Alle in diesem Buch vorkommenden Personen und Handlungen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit zu realen, lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig. Sofern Namen real existierender Personen, Orte und Marken verwendet werden, geschieht dies in einem rein fiktiven Zusammenhang.
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Einige unserer Titel enthalten Hinweise auf und Beschreibungen sexueller Handlungen, die möglicherweise eine Gefährdung körperlicher und geistiger Gesundheit darstellen können. Mit der Beschreibung solcher Praktiken erheben wir keinen Anspruch auf deren tatsächliche Durchführbarkeit und übernehmen keine Verantwortung für etwaige Verletzungen oder Schäden, die bei der Nachstellung solcher oder vergleichbarer Handlungen entstehen. Generell raten wir unseren Lesern davon ab, potenziell gefährliche Sexualpraktiken ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen und Anleitung durch Personen mit ausreichender Sachkenntnis durchzuführen.
Widmung
Ich möchte Spanish Heat Janie Moylan, Melody S. Monroe, Lydia Michaels, Scott Alcock und Siren-BookStrand widmen.
„Sergei. Du meinst unseren Personal Trainer Sergei?“ Jaxson Mitchell schrie in sein Handy und kämpfte gegen die Übelkeit an, die ihn zu überkommen drohte. „Du verlässt mich wegen unseres Trainers? Der Trainer, dem ich in den letzten sechs Monaten fünfundsiebzig Dollar pro Stunde gezahlt habe?“
„Werde erwachsen, Jaxson“, sagte Andrew Eastman, Jaxsons Freund, mit dem er seit zwei Jahren zusammen war. „Es ist ja nicht so, dass du nicht bemerkt hättest, dass er mich während unseres Trainings abcheckt. Das kann also keine totale Überraschung sein. Du bist nur eifersüchtig, dass er sich für mich entschieden hat und nicht für dich.“
„Was sagst du da? Eifersüchtig? Ich bin nicht eifersüchtig und er ist mir egal. Ich liebe dich.“ Schmerz und Unglaube überkamen Jaxson wie ein Tsunami. „Du bist seit drei Tagen nicht nach Hause gekommen. Du hast keinen meiner Anrufe mehr beantwortet, seit du mir die SMS hinterlassen hast, in der du mir gesagt hast, dass du eine Pause machen möchtest. Glaubst du nicht, dass ich nach zwei Jahren mehr verdiene als eine verdammte SMS?“ Jaxson merkte, dass er schrie, aber das war die erste Gelegenheit, die er hatte, mit Andrew zu reden. Es störte ihn nicht, dass der gesamte Loungebereich der American Airlines hören konnte, wie er seine schmutzige Wäsche auslüftete. „Verdiene ich nicht etwas Besseres als eine verdammte SMS?“
Eine Frau, die zwei Plätze weiter ein Taschenbuch las, starrte Jaxson an und war mehr an seinem Gespräch als an ihrem Buch interessiert.
„Ich musste meinen Cousin und seinen neuen Freund anlügen und sagen, dass du wegen einer dringenden geschäftlichen Angelegenheit aus der Stadt gerufen wurdest. Travis wusste, dass etwas nicht stimmte, war aber zu nett, um etwas zu sagen. Und außerdem: Welche dringende geschäftliche Angelegenheit würde einen Immobilienmakler aus der Stadt rufen, wenn du ausschließlich im Großraum Dallas arbeitest? Sie haben es durchschaut. Ich kam mir wie ein Idiot vor.“
„Das ist nicht mein Problem, außerdem hört es sich an, als hättest du überlebt. Ich rufe dich eigentlich nur an, um dir zu sagen, dass ich während deiner Abwesenheit ausziehen werde.“
Jaxson hatte bereits geahnt, dass das kommen würde. Er reiste für eine Woche nach Barcelona in Spanien, um Spanisch im Fachbereich Medizin zu lernen und so Punkte für seine jährlichen Fortbildungsmaßnahmen zu sammeln, die er benötigte, um seine Lizenz als Arzthelfer auf dem neuesten Stand zu halten. Es war die perfekte Gelegenheit für Andrew, ohne irgendwelche Einmischung oder Dramen bei ihm aus- und bei Sergei einzuziehen. Nicht, dass Jaxson sich eingemischt hätte, aber er hatte das Gefühl, dass er eine bessere Erklärung verdiente.
„Andrew, ich liebe dich und ich dachte, du liebst mich. Sergei ist umwerfend und ich kann es dir sicherlich nicht verübeln, dass du dich mit ihm einlassen willst, aber wir können das wieder hinbiegen.“ Jaxson warf seiner neugierigen Nachbarin einen kurzen Blick zu und hoffte, dass sie sein verzweifeltes Flehen nicht belauscht hatte. Sie schüttelte den Kopf, dann vergrub sie sich wieder in ihrem Buch. Ein Ausdruck des Abscheus zeichnete sich auf ihrem schwammigen Gesicht ab.
Hitze stieg ihm in die Wangen und er senkte seine Stimme. „Bitte denk darüber nach.“
Um ehrlich zu sein, fand Jaxson Sergei mit seiner Körpergröße von einem Meter neunzig, den eisblauen Augen, dem goldblonden Bürstenhaarschnitt und einem Hintern, der so hart und rund war wie zwei Felsbrocken, zwar attraktiv, aber das war es auch schon. Selbst wenn er ihn im Fitnessstudio aus der Dusche kommen sah und einen verstohlenen Blick auf seinen überdurchschnittlich großen, unbeschnittenen Schwanz warf, reizte ihn das nicht. Er würde niemals etwas tun, was Andrew verletzen könnte. Leider ging es Andrew nicht so.
„Ich habe das durchdacht. Sergei ist mein Seelenverwandter, kein Stück Fleisch“, giftete Andrew am anderen Ende des Telefons.
„Wie kannst du es dir leisten auszuziehen? Du bist pleite.“ Jaxson wusste nicht, warum ihm Andrews finanzielle Probleme am Herzen lagen, aber so war es. „Du hast in letzter Zeit nichts verkauft. Ich war derjenige, der die Miete, das Auto, das Essen, die Mitgliedschaft im Fitnessstudio und sogar Sergei bezahlt hat, erinnerst du dich?“
„Ich wusste, dass du mir das vorwerfen würdest. Mach dir keine Sorgen, du bekommst dein Geld schon.“
„Es geht nicht ums Geld. Es ging nie ums Geld, und das weißt du auch.“
„Jaxson.“ Der tiefe Bariton von Dr. Chase Cameron dröhnte hinter ihm und veranlasste Jaxson, in seinem Sitz zusammenzufahren und dabei fast das Telefon fallen zu lassen. „Sie haben den Flug aufgerufen.“
„Okay, ich bin gleich da“, sagte er und hoffte, dass sein Chef sein Gespräch nicht belauscht hatte.
„Wer ist das?“, fragte Andrew.
„Dr. Cameron. Mein Flug wurde gerade aufgerufen. Ich … ich muss los“, stammelte Jaxson und sammelte sein Handgepäck und seine Jacke ein. „Kann ich dich anrufen, wenn ich lande?“
„Sicher, aber ich wüsste nicht warum. Ich liebe Sergei, und daran wird sich nichts ändern.“
„Ich rufe dich später an. Tschüss“, sagte Jaxson und legte auf. Er wollte auch sagen, dass er ihn liebte, aber das hatte er bereits getan und es hatte Andrew nicht überzeugt, bei ihm zu bleiben.
Jaxson kämpfte mit den Tränen, während er dem Mitarbeiter am Gate sein Ticket überreichte und in den Flieger stieg. Er hatte sich auf die Reise nach Barcelona gefreut, würde zum ersten Mal in Spanien sein. Leider fand sie mit Dr. Chase Cameron statt, dem Leiter der Notaufnahme des Dallas Memorial-Krankenhauses, sein Chef und in seinen Augen ein komplettes Arschloch, aber da die Reise mit seiner Arbeit zu tun hatte, konnte er nichts daran ändern.
Er drängte sich an der ersten Klasse vorbei und nickte Dr. Cameron kurz zu, auf der Suche nach seinem Sitzplatz in Bereich für Normalsterbliche. Natürlich bekam Dr. Groß, Dunkel und Arrogant ein Ticket für die erste Klasse, und Jaxson musste mit all den anderen armen Idioten in der Holzklasse hocken, aber zumindest musste er dafür die nächsten dreitausend Kilometer keinen Smalltalk machen und sich bei seinem Chef einschleimen. Er wollte einfach nur seine Ohrstöpsel einsetzen, einen Wodka Tonic bestellen, eine Xanax einwerfen und sich in ein durch Chemikalien verursachtes Niemals-Niemals-Land begeben. Was auch immer nötig war, um nicht an Andrew und Sergei zu denken.
So viele unbeantwortete Fragen schwirrten ihm durch den Kopf. Wie lange hatten sie schon eine Affäre? Hatten sie sich gegenseitig Blicke zugeworfen, während Sergei ihm mit endlosen Kniebeugen und Ausfallschritten in den Arsch trat? Wie lange beschäftigte Sergei sich schon mit Andrews Arsch? Und die wichtigste Frage: Wann wurde aus der Affäre eine Beziehung?
Jaxson fand seinen Platz am Gang und verstaute dann sein Handgepäck und seine Jacke im Gepäckfach. Er ließ sich auf den Sitz fallen und stieß dabei gegen den Arm eines übergewichtigen Mannes, der neben ihm saß. „Verzeihung.“ Er murmelte eine Entschuldigung, bevor er sich anschnallte. Er blickte sich zu den Passagieren in der Nähe um. Er fühlte sich so, wie sie aussahen: ausgezehrt, schlicht und einfach. Und sie hatten noch nicht einmal die Landebahn verlassen.
Er seufzte und kramte in seiner Jeanstasche nach seinem iPod nano, in der Hoffnung, dass ein wenig Gnarls Barkley ihn von allem ablenken und seine Nerven beruhigen würde. Jaxson reiste gern, fand Fliegen allerdings nicht unbedingt toll. In der Notaufnahme hatte er die Kontrolle, aber hier musste er darauf vertrauen, dass der Pilot, der das Flugzeug steuerte, kompetent war und in der Lage, ihn an sein Ziel zu bringen. Gnarls hatte eine große Aufgabe zu erledigen, dachte er, scrollte durch die Liste und wählte dann „Crazy“ aus, den perfekten Song für seinen aktuellen Gemütszustand.
Er schloss die Augen und wartete auf den Start. Er fragte sich, wie sich sein Leben in einer Woche so verändern konnte. Letzten Samstag fuhr er noch durch die Stadt und genoss den ungewöhnlich warmen Septembertag mit Andrew am Steuer seines Porsches. Das Verdeck war offen und das Radio eingeschaltet, die Sonne wärmte seine Haut. Ein dringend benötigter freier Tag, den er mit seinem Freund verbrachte. Kurz zuvor hatte er ein paar zusätzliche Schichten übernommen, um Andrews Anteil an der Miete und anderen Ausgaben zu decken, aber das machte ihm nichts aus. Andrew hatte aufgrund des schwächelnden Immobilienmarktes und sinkender Immobilienpreise eine schwierige Zeit durchgemacht und war nicht in der Lage, seinen Teil der Rechnungen zu bezahlen. Aber wozu waren Partner da, wenn nicht dazu, sich in schwierigen Zeiten gegenseitig zu helfen? War das nicht der Sinn einer Partnerschaft? Einer Beziehung?
Jaxson runzelte die Stirn, während Gnarls weiter sang, und versuchte, sich an die Abfolge der Ereignisse dieses Tages zu erinnern. Wohin führten sie? Sie fingen bei Starbucks an, um zwei Frappuccinos zu trinken, gingen dann zu Nordstrom, um Andrews neuen Anzug abzuholen, nachdem sie wegen der aktuellen Ausgabe von Men’s Health bei Barnes & Noble vorbeigeschaut hatten … dann wurde es ihm klar. Er erinnerte sich. Sie hatten einen Termin um zwei Uhr mit Sergei gehabt. Er zog die Ohrstöpsel mit einem Ruck aus seinen Ohren, bevor Gnarls noch einmal „Crazy“ plärrte. Er kam sich auch so schon verrückt genug vor. Er brauchte keine Erinnerung daran.
Jaxson streckte seinen Rücken durch und versuchte, einen Blick auf die erste Klasse zu werfen. Der Vorhang war bereits zugezogen und trennte die Wohlhabenden von den Besitzlosen. Er stellte sich vor, wie Chase sich auf dem geräumigen, bequemen Sitz ausbreitete – die langen Beine ausgestreckt –, bereits einen Snack vertilgte und einen Cocktail nippte, während er das Wall Street Journal oder Vanity Fair durchblätterte, mit einem selbstgefälligen Ausdruck auf seinem Gesicht. Derselbe selbstgefällige Ausdruck, der sich dauerhaft in sein Gesicht eingebrannt hatte.
Warum musste es ausgerechnet dieser Mann sein, mit dem Jaxson nach Spanien flog? Ja, Chase war ein guter Arzt und ging großartig mit seinen Patienten um, aber zu seinen Kollegen war er distanziert und kalt, egal wie sehr sie sich bemühten, ihn bei Mitarbeiterfeiern, Happy Hours oder gelegentlichen Softballspielen an einem Sonntagnachmittag in Norbuck Park einzubeziehen.
Na ja, sein Pech, dachte Jaxson. Vielleicht würde er eines Tages alle überraschen und mit einem Handschuh und einem Schläger zum Ballspielen auftauchen, aber Jaxson würde nicht den Atem anhalten. Und bis dahin würden sie weiterhin über sein Privatleben spekulieren.
Er wusste, dass Chase schwul war, zuvor in Miami gearbeitet hatte, bevor er nach Dallas kam, einen Expedition fuhr und einen großen Schwanz hatte. Er hatte zwar nie Gelegenheit bekommen, ihn zu sehen, aber so wie das Ding in seiner Hose herumhüpfte, musste es verdammt groß sein.
Chase war viel mehr als ein großer Schwanz. Er war einfach großartig, abgesehen von seiner strahlenden Persönlichkeit. Ein Arzt in seinen frühen Dreißigern mit tiefbraunen Augen von der Farbe geschmolzener dunkler Schokolade, einem kräftigen, eckigen Kiefer, der zu jeder Tageszeit dauerhaft von dunklen Stoppeln überschattet wurde und einem großen, muskulösen Körper von gutaussehender Perfektion, der danach schrie, gemalt – hoffentlich ein Aktgemälde – und in einem Museum aufgehängt zu werden. Wie um alles in der Welt konnte dieser Mann immer noch Single sein? Das fragte sich Jaxson oft, während er auf Chases Schritt starrte, während er seine Runde drehte. Es ergab überhaupt keinen Sinn. Er musste ein Arschloch sein. Eine andere rationale Erklärung konnte es nicht geben.
Jaxson rutschte tiefer in seinen Sitz, schloss die Augen und verzichtete auf das Xanax, das ein Loch in seine Tasche brannte. Er hatte nur zwei Tabletten dabei und vermutete, dass er sie vielleicht später in der Woche brauchen würde, außerdem war er erschöpft von den emotionalen Turbulenzen der letzten Tage. Er sprach ein stilles Gebet zu Gott, dass er ihm die Fähigkeit geben möge, auf engstem Raum zu schlafen, umgeben von Fremden, die dringend Deodorant brauchten.
