0,49 €
Der Mathematik-Student Alexis, Sohn griechischer Einwanderer, genießt den Sommer in Wien. An der schönen, blauen Donau kann er so herrlich zwischen schattigen Bäumen, bunten Blumen und summenden Insekten nacktbaden, die Sonne genießen, seine Manuskripte lesen sowie den einen oder anderen unauffälligen Blick auf das weibliche Geschlecht werfen. Als die sechzigjährige Traudl aus Deutschland mit ihrem Begleiter auf der Lichtung der Sonnenanbeter auftaucht und Alexis vielsagende Blicke zuwirft, ergreift der sofort die Gelegenheit und macht sich an die eigentlich viel zu alte Dame heran. Denn was kümmert ihn der Altersunterschied. In der Not frisst der Teufel nämlich auch Fliegen! Es werden heiße, aufregende Tage für den nach Liebe dürstenden, jungen Kerl.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 90
Veröffentlichungsjahr: 2018
In der Au unten am Donauarm war noch nicht allzu viel los – kein Wunder für einen Wochentag, wo die meisten ja doch arbeiten mussten. Offenbar schienen das auch die als Landplage bekannten Gelsen geplant zu haben, dass erst wieder ab Freitag Nachmittag, dann vielleicht viel geschmackigere und dickere weißliche Fleischleiber hier gestochen und ausgesaugt werden konnten. Dann könnten sie 'Wiener Blut' genießen, konnte ich die für mich grässlichste Arie aller Zeiten (von Johann Strauß) nicht aus dem Kopf bekommen. Wie hieß doch das Stück schon? 'Eine komische Operette' – wie wahr, wie wahr … aber das wäre ein komplett anderes Thema, wie ich gerne zu sagen pflege.
Ich war damals (weit zurück in den letzten Siebzigerjahren) Student der Mathematik und Literatur und konnte mir die Zeit zumeist ziemlich frei einteilen, hatte also durchaus das eine oder andere Skriptum mitgenommen, um darin im wohligen Schatten zu schmökern. Heiß hatte sich der Tag schon angekündigt, nicht nur, was die Temperatur betraf – auch sonst sollte es einer der heißesten Tage meines Studentenlebens werden. Und für so manche neuen Dinge oder sollte ich doch bereits Fetisch sagen, wurden mir wahrlich die Augen geöffnet.
Ich fand recht leicht einen einladenden Platz auf einem kleinen Flecken Wiese zwischen etlichen vereinzelten Bäumen, die direkt am Ufer zum Donauarm wuchsen. Die Lobau ist ein bekanntes Naturreservat im Nordosten von Wien, inmitten der Donauauen, wo es ganz natürlich toleriert ist, dass man sich auch ohne Gewand dort tummeln und sonnen kann. Ob es als offizieller FKK-Strand gilt bzw damals galt, könnte ich jetzt gar nicht sagen. Damals wie heute war es eben üblich, dass man dort so herum laufen und liegen konnte, wie uns Gott geschaffen hatte. Und auch dass es möglich war, manchmal dem einen oder anderen Paar beim intensiven Knutschen oder sogar auch Sex zu zusehen, das war durchaus bekannt und galt wohl als Anreiz für den einen oder anderen, sich dort der Bissgefahr von Zecken und Gelsen auszusetzen.
Außer mir lagen ein paar Männer vereinzelt auf ihren Decken eher in der Nähe des Ufers. Nur Männer, schade dachte ich mir - aber da konnte sich ja doch noch durchaus etwas anderes ergeben. Alle, die in diesem Bereich lagen, sonnten sich nackt, denn dafür war ja auch die Lobau bekannt, wie gesagt. Und jeder, der hier lag, war mal durch niedrige Büsche, mal durch hohe Gräser doch einigermaßen vor den Blicken der anderen geschützt. Gemäht wurde ein oder zwei Mal im Jahr, sodass die Wiese vollkommen natürlich sich entwickeln konnte und neben büscheligem Gras auch eine wunderbare Blumenvielfalt an den Tag legte: Kornblumen, Glocken und Margariten waren ein wunderbar buntes Paradies für die Augen, kleinen Inselchen gleich, die ein jeder so lange gerne verschonte, als noch genug Platz auf den niedergedrückten Grasflecken dazwischen war. Ein Eldorado also nicht nur für die Freiluft und Freikorperkultur Fanatiker sondern auch so alles was da kreucht und fleucht. Ein beschäftigte Surren und Summen und Brummen und ein Duft, so würzig und frisch, dass man kaum glauben konnte, nur zehn Minuten vom typischen Gestand und Lärm der Großstadt entfernt zu sein.
Inzwischen war ich vorsichtig in dem dunkelblauen Donauarm hinein geschwommen – noch ein wenig innerlich unsicher ob des dunklen aber dennoch vollkommen sauberen Wassers. Die hier still liegende Donau war durch die vielen Sonnentage davor sehr angenehm warm geworden und ich hatte die Erfrischung in den Fluten durchaus genossen. Dass sich auch hier im Wasser sicherlich gleich viel Getier tummelte wie draußen auf der Wiese, war klar, aber offenbar waren ja vor allem diese mir stets dubiosen Wasserschlangen und sonstiges schwimmgetier sehr scheu, sodass der Kontakt eher mit der einen oder anderen Alge erfolgte. Tief war der Seitenarm nicht, in der Mitte zwar so, dass man nicht stehen könnte, aber sonst ein angenehmes Beet in Kombination aus Schotterbank und feinem Schlamm, der zwischen die Zehen quoll.
Ich war dabei, mich nach dem Bad im Wasser abzutrocknen und dann dem Studium der theoretischen Mathematik zu zuwenden, als ein älteres Paar mit Taschen und Decken auf die offene Lichtung einbog. Den Mann schätzte ich so zwischen sechzig und siebzig Jahren und bei seiner Begleiterin war ich mir sicher, dass sie sogar an die zwanzig Jahre jünger hätte sein können. Ehepaar, Geliebte oder doch eventuell sogar seine Tochter, überlegte ich noch kurz und verwarf dann aber den letzten Gedanken. Während hier manchmal junge Familien mit Nachwuchs zu sehen war, kleine Kinder eben, so wäre es doch eher unüblich, sagte ich mir, wenn ein älterer Vater dann mit seiner sehr erwachsenen Tochter hier … gerade hier … Also nein, wer da gemeinsam herkam, der hatte schon wohl auch andere Gemeinsamkeit, um nicht zu sagen: Intimitäten.
Es sei denn... Aber den Gedanken verwarf ich dann ja doch von wegen was hier Vater und Tochter natürlich genauso machen hätten können wie jedes andere Paar.
»Ist hier noch ein Plätzchen frei?«, fragte die Frau überaus höflich und lächelte dabei in einem Ausmaß, dass ich ohnehin niemals hätte ablehnen können. Auch nicht wollen, denn vor allem sie wirkte nicht nur attraktiv und interessant, sondern auch sehr sympathisch.
Die beiden standen vielleicht fünf Meter von meiner Decke entfernt am Ende dieses kleinen nieder gepressten Grünflecken, der sich wegen der Nähe zu den Bäumen und den nahe gelegenen wilden Parkplätzen schräg hinten durchaus anbot. Mit Sicherheit hatte es noch jede Menge andere solcher kleinen Grüninselchen zwischen den Grasflecken, Büschen und Blumenarrangement gegeben, aber es machte mir ja nichts aus, 'mein kleines Reich' zu teilen. Schon gar nicht, wenn eine Frau mit von der Partie war, wusste ich die Entscheidung sehr klar und eindeutig innerlich zu begründen.
»Aber, natürlich – gerne!«, antwortete ich und nickte nicht nur aus Höflichkeit zu. Sie lächelten, als sie zu mir herüber grüßten und breiteten eine Decke aus. Eine Decke von leuchtend roter Farbe, ein direkt auffallender dunkler Tupfen, wie ein blühender Klatschmohn in einem hellen Feld aus goldenen Weizenhalmen.
Wie die Farbe der Liebe, fiel mir sofort auf und ein.
Ob sie wohl viel miteinander zu tun haben und ob sie es hier wohl treiben werden, fragte ich mich, denn der Mann entkleidete sich schon, während die Frau Handtücher aus der mitgebrachten Decke auspackte und auf die Decke drapierte. Beide redeten recht wenig miteinander, stellte ich fast, was in vielerlei Richtung hin interpretiert werden konnte: ein altes Ehepaar, das sich nicht mehr so viel zu sagen hatte, etwa. Wie würden sie wohl wirklich drauf sein, nach all den Jahren?
Ich legte mich auf meine Decke, mit meinem Kopf in Richtung der Böschung mit dem daran aufragenden Baumbestand, so dass ich die hochstehende Sonne ihre wärmenden Strahlen genau ins Gesicht bekam. Der Mann und die Frau würden mir zwischen die Beine schauen können, falls sie dazu das Verlangen verspürten. Das war eben nun mal so im Nacktbereich, vollkommen klar - dennoch aber fühlte ich den feinen Unterschied, dass ich diesmal das Bewusstsein darüber genoss. Natürlich lag mir um vieles mehr an den weiblichen Blicken, klar – aber wenn es ihn aufgeilte, dann hatte sie ja auch vielleicht etwas davon … und ich in Summe gesehen dann auch, lächelte ich und schloss die Augen so weit zu einem feinen Schlitz, dass ich immer noch alles gut genug sehen konnte, ohne geblendet zu sein.
Sollten sie doch machen. Ich lag auf dem Rücken und schaute in den Himmel. War in Gedanken bei meinem kleinen Sohn, der mit seiner Mutter unterwegs war.
Ich schaute auf und blinzelte unauffällig in Richtung des Paares.
Der Mann war gar nicht mehr bei ihr - vermutlich war er sehr schnell im Ausziehen und tummelte sich schon im Wasser, weil ihm heiß war oder er eben nicht recht in seiner Nacktheit so lange exponiert sein wollte. Seine Frau stand nur noch mit einem Bikinihöschen bekleidet auf ihrer Decke und blickte in Richtung des Sees, als wollte sie feststellen, wo er untergetaucht und schon hingeschwommen war. Eigentlich nicht gerade die netteste Art und Weise, die Partnerin hier alleine zurück zu lassen, sagte ich mir, auch wenn ich mit Sicherheit nichts gegen sein leicht dubioses Verhalten einzuwenden hatte. So blieb ja mir die bessere und längere Sicht, ohne dass ich von ihm dabei erwischt worden wäre. Und das was sie mir zu bieten hatte, gefiel mir überaus und stimmte mich so richtig geil.
Sie hatte eine richtig aufgeilende Figur, und dabei hatte sie jetzt nur noch ihr Höschen an, welches zur Hälfte ihre Pobacken bedeckte. Jetzt ging sie ein paar Meter zum Wasser hin, tauchte ihre Füße hinein und kehrte dann zurück zu ihrer Decke.
Sie sah richtig jung und attraktiv aus mit ihren braunen, langen Haaren. Ihre Haut war durchgehend gebräunt, ihre Taille war schmal, so wie durchaus jene von einer jungen Frau.
Aber vor allem ihre Brüste waren es, von denen ich meine Blicke nicht so leicht losreißen konnte. Welch gar gewaltigen Busen sie doch hatte – und das mit ziemlicher Sicherheit auch alles Natur pur! Und dabei so total scharf gerundet, die Brustwarzen mit dicken Nippeln waren leicht zur Seite gerichtet.
Die reife Frau musste mit Sicherheit mitbekommen haben, dass ich zu ihr hinüber schaute, ja fast schon starrte und gaffte. Jetzt stand sie auf ihrer Decke, lächelte mir sogar zu, wobei sie eine Strähne ihrer glatten langen Haare hinter ihr Ohr legte. Dann wandte sie sich wieder ab von mir, zum Wasser hin, ganz so als wäre jede ihrer Bewegungen ganz normal und zugleich unverfänglich. Ich war erregt, keine Frage – bei ihr war ich mir sogar sicher, dass sie das nicht war … und vielleicht sogar entsetzt wäre, wenn sie meine Reaktion wusste. Wobei, auch da war ich mir sicher – dass ich auf so etwas reagierte, das wusste sie mit Sicherheit einzuschätzen … so ein … raffiniertes Luder in gewisser Hinsicht, dachte ich mir, auch wenn ich sie damit durchaus beleidigen konnte.
Dann folgte ein Striptease, der vielleicht nicht wie ein solcher aussehen sollte, jedoch für mich ganz klar einer der besten Entkleidungsszenen war, die ich je gesehen hatte: Ihr hell türkisfarbenes Bikinihöschen war an den Seiten mit zwei lockeren Schlaufen zusammen gehalten. Sie stellte sich mit ihrer Rückenansicht zu mir und nestelte langsam und auffällig an dem Bändchen an ihrer rechten Seite. Als es sich gelöst hatte, fiel das Bändchen locker nach hinten und hing quer über ihrer linken Pobacke herunter.
Ihre rechte Pobacke war für meine Blicke frei gegeben – ganz so als wäre es Absicht, kam es mir vor … aber dachte ich da nicht zu viel an das, was sich zwischen meinen Lenden vor Freude aufzurichten begann.
Welch wundervoll gerundeter Popo! Was für ein geiler Arsch – das dachte ich schon eher, um bei der Wahrheit zu bleiben und leckte mir über die Lippen. Zum Glück merkte sie das nicht, schoss es mir heiß ein, auch wenn ich das Gefühl hatte, dass es sie sicherlich nicht störte, gerade von mir beobachtet zu werden.
Dasselbe machte sie jetzt auf der linken Seite ihrer Hüfte. Bevor sie das Bändchen losließ, stellte sie sich etwas breitbeiniger auf den Boden. Dann ließ sie das Höschen auf den Boden fallen. Ich hatte mich aufgesetzt und ihr direkt und ganz bewusst zugeschaut.
