Heilpraktiker-Kolleg - Sinnesorgane – Lernmodul 13 -  - E-Book

Heilpraktiker-Kolleg - Sinnesorgane – Lernmodul 13 E-Book

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Beschreibung

Alles für Ausbildung und Prüfung. Und das Glücksgefühl: Bestanden!

Multimedial lernen und gelassen in die schriftliche und mündliche Heilpraktiker-Prüfung gehen:

  • jedes Skript zu den insgesamt 18 Lernmodulen vermittelt kompakt das Prüfungswissen zu einem in sich abgeschlossenen Thema
  • zusätzliches Lernmaterial online, z.B. Lerngrafiken, Transferbeispiele und Vertiefungsfragen
  • kostenlose App HP-Kolleg WISSEN TO GO: Kernfakten jederzeit wiederholen
  • optional buchbar: der digitale Heilpraktiker-Prüfungstrainer von Haug

Tschüss Lampenfieber! Mit diesen Lernelementen trainieren und simulieren Sie die Prüfungssituation zu häufig gefragten Aspekten, die unbedingt gewusst werden müssen: Fallgeschichten, Prüfungsdialoge, offene Transferfragen mit Musterlösungen und gezielte Lerntipps. Dazu gibt es Übungs- und Prüfungssitzungen im digitalen Heilpraktiker-Prüfungstrainer.

Inhalte Skript „Sinnesorgane“:

  • Anatomie und Physiologie der Sinnesorgane
  • Erkrankungen von Auge, Ohr, Haut

Das Heilpraktiker-Kolleg umfasst 18 Lernmodule:

  • Beruf Heilpraktiker
  • Biologie, Pathologie, Infektiologie
  • Der Weg zur Diagnose
  • Allopathische Verfahren
  • Naturheilkundliche Verfahren
  • Hygiene und invasive Techniken
  • Herz und Gefäße
  • Atmung, Lunge, Blut, Immunsystem
  • Ernährung und Verdauung
  • Urogenitalsystem
  • Bewegungs- und Stützapparat
  • Nervensystem
  • Sinnesorgane
  • Hormone und Stoffwechsel
  • Psychiatrische Krankheitsbilder
  • Schwangerschaft und Geburt
  • Pädiatrie und Geriatrie
  • Notfälle und kritische Situationen

 Auch als günstiges Komplettpaket erhältlich:

  • alle 18 Themenskripte im praktischen Schuber
  • 12-monatiger Zugang zum digitalen Heilpraktiker-Prüfungstrainer von Haug

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 294

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Heilpraktiker-Kolleg

Lernmodul 13:

Sinnesorgane

Jürgen Sengebusch

173 Abbildungen

Learning Guide

Der Autor

Jürgen Sengebusch

Jürgen Sengebusch ist Diplom-Pädagoge und Heilpraktiker, seit über 25 Jahren in der Ausbildung und Prüfungsvorbereitung von Heilpraktikeranwärter/-innen an der Hufeland-Schule Senden tätig und betreibt u.a. eine Online-Lernplattform für diesen Bereich. Er lebt in Westfalen und in Südfrankreich.

Vorwort

Ohne die Möglichkeit, Sinneseindrücke aufzunehmen, wäre der Mensch eine stumpfe Masse, unfähig, mit der Umwelt zu kommunizieren, nicht in der Lage, zu lernen oder angemessen auf das zu reagieren, was rings um ihn passiert. Wahrscheinlich pure Fressmasse für andere Lebewesen. Erst unsere Sinnesorgane ermöglichen, aus dieser Rolle herauszutreten. Herausragende Bedeutung haben hier u.a. die Augen und Ohren. Die flächenmäßig größte Struktur ist hierbei die Haut. Sie ist jedoch nicht allein ein Rezeptor für zahlreiche Reize und unsere (schützende) Hülle gegenüber der Außenwelt, sondern gleichwohl Projektionsfläche z.B. für innere (z.B. Stoffwechsel-)Prozesse und unsere Psyche. Beim Blick auf die Haut erkennen erfahrene Therapeut*innen bereits wichtige organische Störungen – sie hat also auch eine grundlegende Bedeutung in der Diagnostik. Also Gründe genug zu erschließen, wie die zugehörigen Vorgänge funktionieren und welche Mechanismen dies stören können.

Inhaltsverzeichnis

Titelei

Learning Guide

Der Autor

Jürgen Sengebusch

Vorwort

1 Einleitung

1.1 Unsere Sinne und Empfindungen

2 Auge

2.1 Anatomie des Auges

2.1.1 Lage der Augen

2.1.2 Aufbau und Feinbau

2.1.3 Gefäßversorgung des Auges

2.1.4 Innervation des Auges

2.2 Physiologie des Auges

2.2.1 Der Sehvorgang im Überblick

2.2.2 Funktionsweisen der beteiligten Strukturen

2.3 Diagnostik bei Erkrankungen des Auges

2.3.1 Einfache Inspektion

2.3.2 Anamnese

2.3.3 Klinische Untersuchung

2.3.4 Ausgewählte Befunde am Auge

2.4 Erkrankungen des Auges

2.4.1 Sehschwächen

2.4.2 Katarakt (grauer Star)

2.4.3 Glaukom (grüner Star)

2.4.4 Erkrankungen der Netzhaut

2.4.5 Entzündliche Erkrankungen des Sehapparats

2.4.6 Weitere Erkrankungen des Auges

2.5 Erkrankungen des Augenhilfsapparates

2.5.1 Konjunktivitis

2.5.2 Gerstenkorn

2.5.3 Hagelkorn

2.6 Erkrankungen der Augenhöhle

2.6.1 Orbitalphlegmone

2.7 Vertiefungsfragen zu Erkrankungen des Auges

3 Ohr

3.1 Anatomie des Ohrs

3.1.1 Außenohr

3.1.2 Trommelfell

3.1.3 Mittelohr

3.1.4 Innenohr

3.2 Physiologie des Ohrs

3.2.1 Hörvorgang

3.2.2 Gleichgewichtssinn

3.3 Untersuchung der Ohren

3.3.1 Otoskopie

3.3.2 Rinne-Weber-Tests

3.4 Erkrankungen des Ohrs

3.4.1 Gehörlosigkeit

3.4.2 Erkrankungen des äußeren Ohrs

3.4.3 Erkrankungen des Mittelohrs

3.4.4 Erkrankungen des Innenohrs

3.4.5 Akustikusneurinom

3.4.6 Mastoiditis

3.5 Vertiefungsfragen zum Ohr

4 Haut

4.1 Aufgaben

4.2 Anatomie und Physiologie

4.2.1 Makroanatomie

4.2.2 Mikroanatomie

4.2.3 Hautanhangsgebilde

4.2.4 Hautdrüsen

4.3 Die Haut als Sinnesorgan

4.3.1 Tast- und Berührungssinn

4.3.2 Temperatursinn

4.4 Vertiefungsfragen zur Physiologie der Haut

4.5 Diagnostik

4.5.1 Anamnese

4.5.2 Inspektion

4.5.3 Palpation einer Hauteffloreszenz

4.5.4 Weitere Untersuchungstechniken

4.5.5 Hauteffloreszenzen

4.5.6 Dokumentation der Befunde

4.5.7 Vertiefungsfragen zu Effloreszenzen

4.6 Erkrankungen der Haut

4.6.1 Infektiöse Hauterkrankungen

4.6.2 Parasitosen

4.6.3 Ekzematöse und nicht infektiöse entzündliche Erkrankungen der Haut

4.6.4 Erkrankungen durch allergische Reaktionen

4.6.5 Mykosen

4.6.6 Gutartige Tumoren

4.6.7 Bösartige Hauttumoren

4.6.8 Weitere Hauterkrankungen

4.6.9 Erkrankungen in der Mundschleimhaut

4.6.10 Erkrankungen der Haare

4.6.11 Erkrankungen der Fingernägel

4.6.12 Vertiefungsfragen zu Erkrankungen der Haut

Anschriften

Sachverzeichnis

Impressum/Access Code

1 Einleitung

Der Körper verfügt über zahlreiche Sinnesorgane, die in der Lage sind, Informationen sowohl von der Außenwelt als auch aus dem Körperinneren aufzunehmen.

Die Wahrnehmung der Außenwelt bezeichnet man als Exterozeption, die des eigenen Körpers als Interozeption. Bei der Interozeption werden Proprio- und Viszerozeption unterschieden. Letztere entspricht der Wahrnehmung von Organtätigkeiten (z.B. „Magenknurren“), während die Propriozeption die eigene Körperlage im Raum erfasst. Sie wird auch als Tiefensensibilität bezeichnet.

Sinnesorgane sind mit verschiedenartigen Sinneszellen (Rezeptoren, Sensoren) ausgestattet. Diese sind in der Lage, die einwirkenden Reize in elektrische Signale umzuwandeln. Diese sog. Rezeptorpotenziale werden u.a. dem zentralen Nervensystem zugeleitet, damit der Körper z.B. auf Veränderungen, Bedrohungen oder auch Annehmlichkeiten angemessen reagieren kann.

Relevante Reize sind v.a. Licht und Schall, Temperatur, Bewegung und Druck sowie chemische und physikalische Faktoren.

Beim Menschen werden 5 klassische Sinne beschrieben: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten. Die moderne Physiologie ergänzt weitere Empfindungen: Temperatursinn (Thermorezeption), Schmerzempfindung (Nozizeption), Gleichgewichtssinn (vestibulärer Sinn) und Körperempfindung (Tiefensensibilität, Propriozeption).

Entsprechend den aufzunehmenden Reizen sind v.a. folgende Organe als Sinnesorgane zu bezeichnen:

Ohren (Hörapparat)

Nase

Augen (Sehapparat)

Mund

Haut

Sinneswahrnehmungen und Qualitäten.

Abb. 1.1

(Grafik: J. Sengebusch)

1.1 Unsere Sinne und Empfindungen

Sehsinn. Die anatomischen Grundlagen sowie der Sehvorgang sind in Kap. ▶ 2 beschrieben.

Hörsinn. Die anatomischen Grundlagen sowie der Hörvorgang sind in Kap. ▶ 3 beschrieben.

Tastsinn. Mehr zum Tastsinn lesen Sie in Kap. ▶ 4.3.1.

Geruchssinn. Der Geruchssinn war insbesondere für den frühen Menschen von großer Bedeutung. Er dient dazu, aromatische Moleküle in der Umgebungsluft wahrzunehmen und zu deuten. Damit verbunden ist einerseits eine Warnfunktion, z. B. Feuer frühzeitig wahrzunehmen und schlechte Nahrung oder andere Bedrohungen auszumachen. Andererseits spielt der Geruchssinn u.a. bei der Partnerbindung eine herausragende Rolle. Studien legen zudem nahe, dass Erinnerungen an Erlebtes vor allem an olfaktorische Informationen gebunden sind. Beim „modernen Menschen“ kommt dies erheblich weniger zum Tragen: Aromatisierte Nahrungsmittel, Ausdünstungen z.B. von Bau- und Wohnmaterial, Körperparfums u.v.m. überlagern allzu oft die natürlichen Signale. Dabei können die meisten Menschen physiologisch potenziell mehrere Tausend Gerüche unterscheiden. Bei den meisten Gerüchen handelt es sich um eine Mischung verschiedener Duftstoffe.

Die Sinneszellen für die Wahrnehmung von Duftmolekülen liegen fast vollständig in der Schleimhaut der oberen Nasenmuschel (Regio olfactoria). Chemorezeptoren nehmen dort Reize auf, die in nervale Informationen umgewandelt und über den N. olfactorius zum Gehirn geleitet werden.

Die anatomischen Grundlagen sowie die Physiologie des Riechvorgangs finden Sie in Lernmodul 8 „Atmung, Lunge, Blut, Immunsystem“.

Geschmackssinn. Die Wahrnehmung des Geschmacks diente ursprünglich – neben dem Geruchssinn – dazu, die Qualität und Genießbarkeit der Nahrung zu beurteilen. Nach heutigen Erkenntnissen kann der Mensch grundlegend 5 Qualitäten wahrnehmen: salzig, sauer, süß, bitter und umami. Sie werden über unterschiedliche Rezeptoren wahrgenommen. Diese Sinneszellen liegen v.a. in den Geschmacksknospen der Zunge, wobei bestimmte Bereiche auf die verschiedenen Nuancen spezialisiert sind. An der Geschmacksempfindung sind aber auch Sinneszellen im Nasen-Rachen- und Kehlkopfbereich sowie in der Speiseröhre beteiligt.

Schärfe hingegen wird als Reiz über Thermorezeptoren vermittelt und ist somit im biologischen Sinne keine Geschmackswahrnehmung. Die Weiterleitung der abgeleiteten Nervenimpulse an spezifische Areale der Großhirnrinde erfolgt über verschiedene Nerven. Beteiligt sind hier die Hirnnerven VII (N. facialis), IX (N. glossopharyngeus) und X (N. vagus). Die Bewertung der eingehenden Reize ist kulturell und individuell teilweise äußerst unterschiedlich. Sie können eine Hormonausschüttung, Speichelbildung, aber auch Übelkeit oder Brechreiz auslösen. Wenn die Geschmacksknospen geschädigt werden (z.B. bei Rauchern) oder vermindert regenerieren (z.B. im höheren Lebensalter oder bei Vitamin-B12-Mangel), nimmt die Intensität der Geschmacksempfindung ab.

Temperatursinn. Mehr zum Temperatursinn lesen Sie in Kap. ▶ 4.3.2.

Schmerzempfinden. Das Schmerzempfinden bezeichnet eine enorm komplexe, subjektive Sinneswahrnehmung. Schmerzen können akut und chronisch, mit unterschiedlichem Charakter sowie mit und ohne Gewebeschädigungen am und im Körper auftreten. Äußerst breit ist das Spektrum subjektiver Empfindungen und körperlicher Reaktionen auf Schmerzreize und -zustände; es reicht von leicht unangenehmen Gefühlen bis zur lebensbedrohlichen Beeinflussung des Nervensystems, umfasst aber auch positive Bewertungen von Schmerzempfinden.

Als akutes Geschehen vermittelt Schmerz ein wichtiges Warnsignal, das auf drohende oder bestehende Gewebsdefekte hinweist. Temporär hat er auch die Funktion, Heilung zu schaffen – u.a., indem das betroffene Gewebe geschont wird. Beim chronischen Geschehen tritt diese Funktion in den Hintergrund; vielmehr bildet sich häufig das eigenständige Krankheitsbild des chronischen Schmerzsyndroms heraus.

Wird ein Schmerz durch drohende oder bestehende Gewebsläsionen ausgelöst, sind sog. Nozizeptoren die Sinneszellen, die den Reiz aufnehmen und umwandeln. Sie sind v.a. in der Haut, in Muskeln und Eingeweiden lokalisiert.

Zusatzinfo

Die Leber kennt keinen Schmerz ...

Dieser eher lustig oder legitimierend gemeinte Stammtischspruch offenbart eine u.U. gefährliche Eigenart verschiedener Gewebe: Die Funktionsgewebe von Gehirn, Leber, Schilddrüse, Pankreas, Niere und anderen Organen enthalten kaum oder keine Nozizeptoren. Nur wenn bei Erkrankungen auch schmerzsensible umgebende Strukturen (z.B. Hirnhäute) betroffen sind, wird das Warnsignal Schmerz erzeugt.

Verschiedene Nozizeptoren reagieren auf unterschiedliche Reize. So nehmen Mechanonozizeptorenvorrangig starke Reize auf, während polymodale eher auf chemische oder physikalische Einwirkungen reagieren. Die Ansprechbarkeit sogenannter stummer Nozizeptorenwird erst durch Entzündungsmediatoren wie Prostaglandine, Bradykinin, Histamin oder Serotonin getriggert. Dies wird alsperiphereSensitivierung bezeichnet.

Auslöser müssen keineswegs nur somatischer Natur sein. Schmerzempfindungen können auch psychogen sein, also durch starke Emotionen hervorgerufen werden. Nicht selten sind sie (Begleit-)Symptom psychiatrischer Erkrankungen.

Schmerzempfindungen sind in hohem Maße auch abhängig von psychischen und sozialen Prägungen und Erfahrungen und deshalb subjektiv gefärbt. So kann ein über Nozizeptoren vermittelter elektrischer Impuls bei zwei Menschen objektiv dieselbe Stärke besitzen, aber von beiden subjektiv ganz unterschiedlich verarbeitet werden. Hierbei spielen das limbische System und bestimmte Regionen der Hirnrinde eine ausschlaggebende Rolle.

Propriozeption und Gleichgewichtssinn. Die Propriozeption (Tiefensensibilität) dient der Wahrnehmung der eigenen Körperhaltung und der Orientierung im Raum. Sie erfasst Lage, Bewegung und Widerstand verschiedener Körperbereiche. Mit anderen Worten: Stellung, Beschleunigung, Spannung und Schwere. Diese Informationen sind sowohl für die Planung und Kontrolle willkürlicher als auch für unwillkürliche Bewegungen notwendig. Die wichtigsten Rezeptoren dieser Wahrnehmungen liegen im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates (Muskel- und Sehnenspindeln, Bänder, Gelenkkapseln und Knochenhaut).

Davon abzugrenzen ist der Gleichgewichtssinn, weil damit i.d.R. lediglich die Wahrnehmung über den vestibulären Apparat im Innenohr gemeint ist. Auch der Gleichgewichtssinn gibt dem Körper Auskunft über dessen Lage, Haltung und Bewegung.

Zur Wahrung des Körpergleichgewichts durch situationsangemessene Haltungen und Bewegungen tragen auch der Sehapparat, das Tastempfinden sowie das Kleinhirn bei. Dieses „verrechnet“ als „zentrale Instanz“ die zusammengetragenen Informationen und leitet – flankiert vom Großhirn – daraus Befehle z.B. für den Bewegungsapparat ab.

Fazit – Das müssen Sie wissen

Sinneswahrnehmungen

Menschen nehmen sich und ihre Umwelt über verschiedene Wege und Sinnesorgane wahr. Die Wahrnehmung der Außenwelt bezeichnet man als Exterozeption, die des eigenen Körpers als Interozeption. Sie umfasst die Proprio- und die Viszerozeption.

Relevante Reize sind v.a. Licht und Schall, Temperatur, Bewegung und Druck sowie chemische und physikalische Faktoren.

Beim Menschen werden 5 klassische Sinne beschrieben: Hören, Riechen, Schmecken, Sehen und Tasten. Weitere relevante Reize sind Temperatursinn (Thermorezeption), Schmerzempfindung (Nozizeption), Gleichgewichtssinn (vestibulärer Sinn) und Körperempfindung (Tiefensensibilität, Propriozeption).

Die entsprechend als „Sinnesorgane“ zusammengefassten Organe sind Ohren, Nase, Zunge, Augen und Haut.