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Helge Schneider polarisiert wie kaum ein anderer Künstler. Viele halten ihn für einen albernen, vielleicht gar verwirrten Entertainer, aber die manchmal gut verborgene Genialität seiner Werke und der Kunstfigur Helge Schneider erkennen nur wenige. Dieses Buch blickt auf die Hintergründe der Komik des Autors, Musikers und Filmemachers und gibt Antworten auf die Frage, ob Helge Schneider ein Dada-Avantgardist ist oder nicht. Richtig, richtig, popichtig! Aus dem Inhalt: Die Komik in den Kommissar-Schneider-Romanen; Reflexive Inszenierungen in Helge Schneiders Filmen; Die Komik in den spontanen Bühnenerzählungen; Einordnung der Kunstfigur Helge Schneider in eine dada-avantgardistische Geisteshaltung
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Seitenzahl: 114
Veröffentlichungsjahr: 2013
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
Impressum:
Copyright © 2013 ScienceFactory
Ein Imprint der GRIN Verlags GmbH
Coverbild: © Christoph Müller-Girod – flickr.com
Helge Schneider:
„Dieser Mensch hat keine Grenze.“ Die Komik in den Kommissar-Schneider-Romanen
Einleitung
Konzepte der Komik
Der idealtypische Kriminalroman
Die Kommissar-Schneider-Romane
Schluss
Literaturverzeichnis
Reflexive Inszenierungen in Helge Schneiders Filmen "Texas – Doc Snyder hält die Welt in Atem" und "00 Schneider – Jagd auf Nihil Baxter"
Einleitung
Zur Person Helge Schneider
Texas – Doc Snyder hält die Welt in Atem
00 Schneider – Jagd auf Nihil Baxter
Fazit
Literaturverzeichnis
Bildanhang
''Das ist doch kein Name für eine Katze! [...] Ich riss das Schildchen ab und zerknüllte es in vier Teile.''
Einleitung
Theorien der Komik
Kommentierte Transkription „Operette für eine kleine Katze (Orang-Utan Klaus)“
Analyse von komischen Momenten in der spontanen Bühnenerzählung
Fazit dieser Betrachtungen
Literaturverzeichnis
Versuch einer Einordnung der Kunstfigur Helge Schneider in eine ‚dada-avantgardistische‘ Geisteshaltung
Dada-Avantgardistische Medienkunstfigur Helge Schneider – Lebensform Dada
Dada in der Post-Moderne
Eigenart als Befreiung zur selbstbestimmten Lebensform – Avantgarde als zwangsläufiges Resultat
Resümierenden Einordnung der zeitgenössischen (avantgardistischen) Kunstfigur Helge Schneiders
Literaturverzeichnis
„Dieser Mensch hat keine Grenze.“ Die Komik in den Kommissar-Schneider-Romanen
„[…] Helge Schneider ist allerdings etwas für sehr bescheidene Köpfe. Diese Form von Kabarett ist mir zu simpel. Da gehört meiner Vorstellung nach mehr Geist und Hintergrund rein.“[1] Diese Bemerkung Reinhold Messners steht wohl exemplarisch für eine Rezeptionslinie der Kunst Helge Schneiders, die bis heute anhält. Jörg Seidel dagegen, der das umfangreiche Werk[2] Helge Schneiders – Bühnenauftritte, Musik- und Hörspielaufnahmen, Filme und Bücher – 1999 zum ersten und bis anhin einzigen Mal in größerem Maße kulturwissenschaftlich analysierte, erkennt in Helge Schneider einen legitimen Nachfahren von Diogenes von Sinipe, des „hervorragendsten Vertreter[s]“ des Kynismus, eine Figur der Philosophie also.[3] Und mittlerweile entstanden einige Essays, die sich mit dem Phänomen Helge Schneider ernsthaft auseinandersetzten, um sein Werk von den „Comedy“-Vertretern der „Spassgesellschaft“ abzugrenzen.[4] Erstaunlicherweise jedoch haben beide Seiten, Gegner und Befürworter, das, was Helge Schneider berühmt machte und für das sein Name steht, nicht wesentlich thematisiert: Die Komik.
Offenkundig wird als gegeben betrachtet, dass Helge Schneiders Auftritt in all seinen Sparten nicht immer, aber meistens komisch ist, und die Untersuchung richtet sich mehr auf die tiefere Bedeutung seiner Philosophie, seiner Kunst anstatt auf die Art seiner Komik. Gerade das aber halte ich für interessant und sogar essentiell, um seiner Kunst auf den Grund zu kommen. Auch Schneiders Bücher wurden nicht explizit auf dieses Thema hin behandelt. Ohnehin gilt das Interesse an Schneider – wohl nicht nur zu Unrecht – mehr seinem Gesamtwerk als den einzelnen Disziplinen an sich.[5] Dennoch ist es möglich, dieses Gesamtwerk in seinen Einzelteilen zu analysieren, und sogar notwendig, um dieses Werk überhaupt in seinen Facetten, die eben diese Einzelteile, die Mikroebene, ausmachen, darzustellen und entschlüsseln zu können. Ich werde mich daher auf den literarischen Teil dieses Werkes konzentrieren, genauer gesagt auf einen Teil dieser Disziplin: die „Kommissar Schneider“-Kriminalromane „Zieh dich aus du alte Hippe“ und „Das scharlachrote Kampfhuhn“.[6] Dabei werde ich sowohl die Kunstfigur Schneider als auch den Rest seines Werkes ausblenden, um unbefangen Konstanten herausarbeiten zu können, die nur der Text generiert. Mich interessiert, eine Lesart ausfindig zu machen, wie Komik produziert wird. Die Leitfrage wird sein, ob ein übergeordnetes System erkennbar wird, wie komische Effekte angelegt sind. Sind Muster zu erkennen, in die sich die komischen Aspekte der Erzählungen einordnen lassen? Dass ich mich an zwei Kriminalromane halte, rechtfertige ich damit, dass sie zusammen mit zwei weiteren Romanen[7] Seriencharakter haben und man nur bedingt von einzelnen in sich geschlossenen Geschichten sprechen kann. Vielmehr kann man von „ununterbrochene[n] Aneinanderreihung[en] von […] Handlungssequenzen, die nie zu einem großen Ganzen finden“[8], sprechen. Auch der Autor selbst gibt im Nachwort des ersten Romans einen Hinweis in diese Richtung: „Die Morde, die sonst noch so beschrieben sind […] haben nichts mit dem Fall ‚Zieh dich aus, du alte Hippe‘ zu tun.“[9] Diese ‚sonst noch so beschriebenen Morde‘ sowie die anderen Episoden, denen ich bis in ihre Mikrostruktur auf den Grund gehen möchte, sind eigentlich, diese These möchte ich vorausschicken, Zitat- und Klischeesammlungen, bei der beispielsweise selbst Anfang und Schluss nur das Klischee Kriminalroman bedienen und die grundlegend mit der Produktion der Komik verbunden sind. Das gilt es nachzuweisen.
Als Stützpfeiler dieser Arbeit werde ich daher zunächst einige Theoriekonzepte der Komik zusammentragen, anhand derer ich dann die ausgewählten Literaturbeispiele analysieren möchte. Als weiteren Stützpfeiler werde ich danach wesentliche Merkmale und Eigenschaften des idealtypischen Kriminalromans skizzieren, die bei Helge Schneiders Erzählungen relevant sind.
Im Zentrum der Textbeispiele wird die Figur des Protagonisten – Kommissar Schneider – stehen. Sie sollen mit dem Ziel erörtert werden, die komischen Elemente ausfindig und Gemeinsamkeiten sichtbar zu machen, nach denen die Leitfrage geklärt werden kann, ob eine übergeordnete Strategie zur Produktion von Komik gezeigt werden kann.
„Die Komik, die Gewalt des Gelächters liegt in dem Lachenden und keineswegs in dem, worüber er lacht.“[10] Dieser Satz Baudelaires ist so banal wie wichtig für ein Grundverständnis für die Produktion von Komik. Keine Situation, kein Gespräch, kein Objekt an sich ist komisch. Komik entsteht erst, aber nie zwangsläufig, in einem Betrachter oder Zuhörer. Der Einfachheit halber werde ich das, was Komik hervorruft, also eine Reaktion des Lachens bewirkt, im weiteren als (komischen) Gegenstand bezeichnen. Die reagierende Person werde ich Betrachter nennen.
In diesem Zusammenhang beschreibt Dirk Baecker in einem Essay[11] den Ernst als Gegenstück des Unernsten als einen Ernst verschiedener Ordnungen: „Der Ernst erster Ordnung meint, was er sagt […]. Sein Ernst ist der Ernst […] der Welt.“[12] Der Ernst zweiter Ordnung dann bezieht sich rein auf die Ebene der Kommunikation. Dabei stellte er die These auf, dass der „Ernst der Welt“[13] nur in institutionalisierten Situationen ernsthaft angesprochen werden sollte, um ernst genommen zu werden. Außerhalb dieser sei es angebracht, seine ernste Meinung ironisch oder albern vorzubringen, um ernst genommen zu werden, weil dadurch Distanz aufgebaut wird, und es dem Gegenüber ermöglicht, sich nicht gleich vollumfänglich auf „Motive, Absichten, Kontextualisierungen und Sanktionstechniken“[14] einlassen zu müssen.[15] Außerdem wird dadurch dem Anderen freigestellt, ob er diese Form der Kommunikation selbst ernst nimmt, also auch den Witz oder die Albernheit. Baecker bescheinigt Helge Schneider, „wie kein zweiter den Ernst des Albernen auf den Punkt und den Begriff zu bringen“[16].
Auf dieses Konzept spielt auch der von Wolfgang Iser entwickelte Begriff des Kipp-Phänomens an. Er geht davon aus, dass die Erwartung des Betrachters und der Gegenstand der Komik zunächst kollidieren müssen. Zeigt sich die Reaktion dann tatsächlich im Lachen, und nicht etwa in der einfachen Annahme oder Ablehnung des neu entstandenen Sachverhalts, liegt das daran, dass die beiden oppositionellen Positionen ihr Verhältnis aufheben. Sobald der Betrachter die Komik gewähren lässt, kippt seine Position, wodurch die Position des komischen Gegenstandes allein, ohne Opposition dasteht. Der erste Effekt ist dann Verblüffung, die die entstandene Orientierungslosigkeit anzeigt. Je unerwarteter, je überfallartiger die Positionen zum Kippen gebracht werden, desto weniger hat der Betrachter die Möglichkeit, die neue Situation rational zu verarbeiten. Das Lachen ist die körperliche Reaktion auf diese Art von verstrickter Situation, die somit zum Unernst erklärt wird. Das Lachen ist eine Verarbeitungsmethode.[17]
Komik ist demnach immer nur die Reaktion eines Betrachters, der den Darsteller des komischen Gegenstandes in seiner Komik ernst nimmt, so dass beide Positionen kippen. Das erklärt fürs erste auch die unterschiedliche Aufnahme der – audio-visuellen oder schriftlichen – Darbietungen Schneiders: „Mit seinem Hit Katzeklo […] führte Helge Schneider 1993 den deutschen Schlager auf einen neuen geistigen Tiefpunkt. Auf „Katzeklo“-Niveau stehen sowohl das durchgängig in grundschülerhaftem Präsens geschriebene Zieh dich aus, du alte Hippe als auch die primitiven Kohlezeichnungen des Autors, […].“[18] Diese Person fand die Darbietungen wohl nicht sehr komisch. Anders äußert sich die nächste: „Da stand ich also […] und wohnte einem Wunder bei. Endlich sah ich mal einen, der nichts ‚durch den Kakao zieht‘, ‚aufs Korn nimmt‘ und, das ist wirklich eine Sensation, kein Lachen erzeugt, das ‚einem im Halse steckenbleibt‘, sondern ein ganz normales, herzliches Lachen.“[19] Obwohl sich beide Äußerungen nicht auf denselben Gegenstand beziehen, kann man annehmen, dass ihre Vorstellungen von Komik doch weit auseinander gehen. Das zweite Zitat von Max Goldt gibt einen Hinweis auf zwei verschiedene Spielarten von Humor, auf die ich aufbauen möchte. Er unterscheidet zwischen dem Lachen, dass „einem im Halse stecken bleibt“, und dem „normalen, herzlichen Lachen“.
In dieselbe Kerbe schlägt Dieter Wellershoff in einem kurzen Essay, in dem er „beipflichtendes und befreiendes Lachen“[20] gegenüberstellt. „Beipflichtendes Lachen“ versteht er als Reaktion teilweise „simple[r] Ja-Nein-Entscheidungen“, deren positives Urteil ein Lachen zugunsten des komischen Gegenstandes provoziert. Dieser Gegenstand wird somit beipflichtend als lächerlich erklärt. Auch Wellershoff bleibt dieses Lachen allerdings „im Halse stecken“. Andere Ursachen liegen dem „befreienden Lachen“ zugrunde. „Befreiend“ wirkt das Lachen nämlich gerade nicht, wenn irgendwelche Vorstellungen oder Ansichten bestätigt werden, sondern wenn der komische Gegenstand einen „Wegfall von Moral- und Vernunftzwängen“ gestattet, indem er „unerwartete Möglichkeiten“ vorschlägt, die eine „emotionale Abreaktion“ auslösen, die „sich von keiner Moral regieren läßt“.[21]
Auch Sigmund Freud unterscheidet zwischen verschiedenen Ursachen für Komik.[22] Dabei verwendet er Komik nicht als Überbegriff, sondern stellt ihn neben die ebenfalls Lachen auslösenden Begriffe des Witzes[23] und des Humors. Er stellt dar, dass sie alle aus so genannten Aufwanddifferenzen hervorgehen. Als wesentlich relevant für diese Arbeit erachte ich lediglich das, was zu Witz und Komik gesagt wird, nämlich dass Witz aus erspartem Hemmungsaufwand und Komik aus erspartem Vorstellungsaufwand hervorgeht, die in verschiedenen Bereichen des Bewusstseins gesucht werden müssen. Der Witz ist laut Freud „sozusagen der Beitrag zur Komik aus dem Bereich des Unbewussten“, wohingegen das Komische dem Bereich des Vorbewussten entstammt.[24]Komik kann dort gefunden werden, wo der beachtete Gegenstand des Komischen sich nicht der Vorstellung gemäß verhält, von der man eigentlich ausgeht. Der Aufwand, den der Betrachter vorbewusst betreibt, um das Vorgehen des Gegenstandes nachzuvollziehen, stellt sich als unnötig heraus, da die Vorstellung nicht bestätigt wird. Die Aufwandersparnis löst sich darin auf, dass man belustigt ist. Der Betrachter lacht oder schmunzelt. Die Reaktion auf den Aufwand, den der Witz ausspart, ist dieselbe. Doch wird bei ihm nicht die vorbewusste Vorstellung, sondern die unterbewusste Hemmung entlastet. Im Unterschied zur Komik kann der Witz nur gemacht werden, während die Komik auch gefunden werden kann. Der Darsteller des Witzes steht „unter ungefähr gleichen Hemmungen oder inneren Widerständen“[25] wie der Betrachter. Dadurch, dass der komische Gegenstand diesen unterbewussten Hemmungen aber keine Rechnung trägt und sie im Gegenteil ans Licht bringt, entfällt auch hier der Aufwand und stellt sich als unnötig dar. Der wahre Witz ist also erst dann gemacht, wenn die unterbewussten Hemmungen des Betrachters ad absurdum geführt werden, während die Komikvorbewusste Vorstellungen ins Leere laufen lässt. Als Mischform sei zu guter Letzt noch die „komischeEntlarvung als Fassade für einen Witz“[26] erwähnt. Diese Entlarvung wirkt dann komisch, wenn sie die Vorstellung eines bekannten Gegenstandes dadurch verletzt, dass ein Darsteller sie enttäuscht, indem er „Unsinn“ produziert, also beispielsweise durch Übertreibung „psychische Automatismen“[27] offen legt. Erschließt sich dem Betrachter dahinter jedoch ein Sinn, der die unterbewusste Intention dieser Automatismen aufdeckt, so spricht Freud von einem Witz. Für diejenigen, die den Witz entdecken, ist der Unsinn lediglich dessen Fassade. Entscheidend ist im Unterschied zwischen Witz und Komik bei Freud, dass das Verstehen eines Witzes aus vermeintlichem Unsinn Sinn erschließen lässt, während die Komik ihren Gegenstand vor dem Betrachter als unsinnig präsentiert.
Festzuhalten bleibt fürs erste, dass sich Freuds Darstellung auch auf die beiden vorhergehenden anwenden lässt. Freuds Konzept beschreibt eine Differenzierung zwischen der als unsinnig erscheinenden Komik, die auf die Vorstellung im Vorbewussten verweist, und dem einen tieferen Sinn konstituierenden Witz, der innere Widerstände im Unterbewusstsein aushebelt. Die Entlarvung liegt im Bereich der unsinnigen Darstellungsweise, kann aber auch Fassade für den Witz sein. Wellershoff stellt beipflichtende, auf Konsenshaltung ansprechende und befreiende, von Zwängen lösende Komik gegenüber. Die beipflichtende Komik kann man als die Komik Freuds verstehen, die beispielsweise direkt parodistisch auf die eigentliche Vorstellung verweist.[28] Der Witz steht dann für die befreiende Komik, die den Wegfall von unterbewussten Zwängen gestattet.
Ähnlich verhalten sich auch Baudelaire’s Begriffe des „signifikant“ und des „absolut“ Komischen. Das „signifikant Komische“ verweist in erster Linie auf den moralischen Gedanken, sucht und benötigt also den Konsens des Betrachters. Währenddessen will das „absolut Komische“, das er auch das „Groteske“ nennt, „intuitiv erfasst werden“.[29] Außerdem hat das „absolut Komische kein Bewusstsein von sich selbst“, und ein Darsteller, der es hervorbringt, muss sein Wissen darum verbergen.[30]
Ich will die zentralen Erkenntnisse dieser Zusammenstellung von Komik-Konzepten kurz zusammenfassen:
1. Komik entsteht erst durch einen Betrachter, der die Komik als Kommunikationsform anerkennen muss.
2. Man kann zwischen verweisender Komik, die ein beipflichtendes Lachen erzeugt (das aber auch im Halse stecken bleiben kann) und intuitiv erfassbarer Komik unterscheiden, die ein befreiendes Lachen zu Tage fördert.
