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Ein echtes enhanced E-Book mit Hörbuch! In diesem E-Book erhalten Sie sowohl den Textteil, als auch die gesprochene Variante. Dieses E-Book enthält ca. 54 Minuten Hörbuch und 29 Taschenbuchseiten! Sie können wählen: 1. Sie lesen und hören Kapitelweise die Geschichte von vorn nach hinten 2. oder Sie hören sich einfach die Audio-Files komplett an. 3. Sie lesen diese E-Book wie sie es gewohnt sind, ohne Audio. ************************************* Julia muss für die Arbeit ein Interview mit einem Dom führen und ist zunächst mehr als entsetzt: Was für eine brutale Welt. Mehr und mehr lässt sie sich im Laufe des Gesprächs auf das Thema Subs ein und erkennt ihre eigene Leidenschaft. Das Sehnen, das sie seit Jahren antreibt, wird endlich gestillt. Sie lässt sich zur Sklavin ausbilden, und eine spannende Reise beginnt. Gelesen von Katharina Schaafmeister Regie: Berthold Heiland Ungekürzte Lesung Spielzeit: 54 Minuten Diese Ausgabe ist vollständig, unzensiert und enthält keine gekürzten erotischen Szenen.
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Seitenzahl: 40
Veröffentlichungsjahr: 2022
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Ein richtiges HörBuch ...
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Impressum:
Herr unterwerfe mich! Erotische SM-Geschichte | Erotik Audio Story | Erotisches Hörbuch
von Holly Rose
Lektorat: Jasmin Ferber
Originalausgabe
© 2022 by blue panther books, Hamburg
All rights reserved
Cover: efenzi @ istock.com
Umschlaggestaltung: www.heubach-media.de
ISBN 9783750791718
www.blue-panther-books.de
Herr unterwerfe mich! - Teil 1
»Nennen Sie mich Jean«, sagt er zu mir, als ich zur verabredeten Stunde bei meinem Interviewpartner erscheine.
Mein Name ist Julia Brand, ich bin Reporterin und brauche mal wieder eine richtig gute Story. Als ich durch einen mehr als dummen Zufall Jean in einer Bar auf dem Hamburger Kiez kennenlerne, fühle ich mich wahrlich vom Glück geküsst.
Im Laufe des Abends erzählt er mir etwas über sich und seine Arbeit, und meine Ohren bekommen so einiges zu hören:
1. Er ist ein waschechter Dom.
2. Er will mir etwas über sich und seine Berufung erzählen.
3. Er sieht verdammt gut aus.
Ich sitze in seinem Wohnzimmer, sehe mich um und muss Jean einen sehr guten Geschmack attestieren. Alles fühlt sich so unglaublich stimmig an, das ganze Haus scheint absolut perfekt – wäre da nicht sein Arbeitsumfeld.
Doch genau deswegen bin ich ja hier. Wie viele Menschen habe auch ich erhebliche Vorurteile und bin gespannt, was mir Jean so zu erzählen hat.
Jean wohnt in der Nähe der Davidswache in Hamburg – den berühmt-berüchtigten Kiez um die Ecke. Er ist umgeben von einer glamourösen Scheinwelt, die nicht die seine ist – wie er immer wieder betont. Doch er ist in diesem Viertel geboren. Seine Mutter war Prostituierte und er ein echter Junge vom Kiez. Man zieht hier einfach nicht weg ohne einen triftigen Grund. Das kann ich nachvollziehen, denn ich selbst bin in Eimsbüttel zu Hause. Freiwillig gehe ich auch nicht von dort fort.
Für das Interview, welches ich nun führen werde, sind keine Regeln ausgemacht. Jean wird erzählen, ich werde ihn reden lassen. Wenn mich etwas stört oder ich dazu Fragen habe, soll ich ihn unterbrechen (so ist es ausgemacht), ansonsten möge ich das Ganze als eine Art Lebensbeichte ansehen, auch deswegen, weil Jean eine Lanze für seinen Berufszweig brechen möchte. Schließlich arbeite er, wie jeder andere Mensch auch.
***
Um 14:30 Uhr beginne ich, in eine Welt einzutauchen, die mir, je mehr Jean darüber erzählt, immer subtiler wird. Manchmal kann ich kaum glauben, was er da so berichtet, dann übermannen mich meine Gefühle. Ich hätte mir ein anderes Thema auswählen sollen.
»Vielen Dank Jean, dass ich heute hier sein darf, während Sie aus Ihrem bewegten Leben plaudern. Sicherlich werden hier jede Menge Vorurteile aus dem Weg geräumt, nicht wahr? Doch zuerst würde ich gern wissen – was empfinden Sie bei all dem?«
»Empfinden, wobei? Ich gehe einer geregelten Arbeit nach, mein Beruf erfüllt mich mit Stolz, und meine Arbeit besteht darin, aus Menschen, die dies wünschen, Sklaven oder Sklavinnen zu formen, oder, wie man heute so schön sagt, Subs.
Normalerweise kommen Frauen im Alter von achtzehn bis dreißig Jahren zu mir, doch ich hatte auch schon um die Vierzigjährige in der Ausbildung. Alle tun dies aus fester Überzeugung heraus, stehen voll hinter diesem Wunsch. Alles andere ergibt auch keinen Sinn. Wenn man sich für diesen Weg entschließt, muss man mit all seinen Sinnen dabei sein, ansonsten wird das nichts – sage ich jeder Frau.
Niemals würde ich jemanden in die Ausbildung nehmen, wenn die Chemie nicht stimmt. Das ist die Grundvoraussetzung, alles andere wird sich schon finden. Spätestens nach der dritten Sitzung, wie wir die Unterweisungen zu betiteln pflegen, erkenne ich, ob Potenzial vorhanden ist oder eben nicht.«
Jean atmet tief durch, dann erzählt er weiter. Noch sehe ich keinen Anlass dazu, in das Gespräch einzugreifen.
»Beginnen wir also mit meiner Kindheit. Ich war sehr früh auf mich allein gestellt und lernte dementsprechend früh, mich zu wehren. Meine Mutter war fast nie da. Und wenn sie da war, hat sie gesoffen wie der letzte Desperado. Dann kamen die Männer in unsere Wohnung, ich musste auf der Couch schlafen, und wenn die Männer nicht für die Dienste meiner Mutter bezahlten, was ziemlich oft der Fall war, dann musste ich