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Haben Sie sich schon einmal übelst gefreut? Oder jemanden getroffen, der zur Salzsäure erstarrt ist, weil die Stimmung gefühlt gar nicht gut war? Vielleicht waren aber auch nur reiflich unüberlegte Aussagen schuld? Stilblüten, Pleonasmen und sprachliche Hoppalas wie diese stehen im Mittelpunkt von Eva Males Kolumne »Sprachspaltereien« in der Tageszeitung »Die Presse«. Ihrer großen Leidenschaft für die Sprache folgend, sammelte die Autorin unermüdlich originelle Wortkreationen und verdrehte Sprichwörter, ebenso wie peinliche Versprecher, sprachliche Unarten oder falsche Anwendungen von Fällen und inkorrekte Pluralbildungen. Für die aufmerksame, dabei stets kritische Zuhörerin und Sprachbeobachterin erwies sich die Tagespresse ebenso als Goldgrube für sprachliche Auffälligkeiten wie der Jargon von Kindern und Jugendlichen oder ein Besuch im Supermarkt. Mit Taktgefühl und feinem Humor legt Eva Male ihre Schreibfeder gekonnt in so manche grammatikalische oder ortografische Wunde. »Hilfe, ich werde geholfen!» versammelt die »Sprachspaltereien« aus den Jahren 2007 bis 2014 - über den Tag hinaus gültig und von zeitloser sprachlicher Schönheit.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Veröffentlichungsjahr: 2015
Eva Male
Hilfe, ich werde geholfen!
Neue Sprachspaltereien vonAuskontern bis Zutexten
Mit einem Vorwort von Christian Ultsch
Amalthea
Die Publikation von Eva Males Kolumnen »Sprachspaltereien« erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Tageszeitung Die Presse.
Besuchen Sie uns im Internet unter: www.amalthea.at
© 2015 by Amalthea Signum Verlag, Wien
Alle Rechte vorbehalten
Covergestaltung: Kurt Tutschek
Herstellung: Hannes Strobl, Satz·Grafik·Design, Neunkirchen
Gesetzt aus der Minion Pro
eISBN 978-3-903083-24-0
Zeitlos schön. So nennt das Journalistenvolk liebevoll Texte, die nicht unbedingt aktuell in der Zeitung stehen müssen, weil sie auch über den Tag hinaus gültig sind. Eva Males Sprachspaltereien gehören in diese seltene Gattung. Sie haben die Zeit überdauert. Sie sind zeitlos schön.
Im vorliegenden Buch sind in chronologischer Reihenfolge Kolumnen gesammelt, die zwischen 2007 und 2014 im Spectrum, der Wochenendbeilage der Presse, abgedruckt waren; eine Fortsetzung ihrer ersten Kolumnensammlung Wenn uns die Fälle davonschwimmen…, die 2007 im Amalthea Verlag herausgekommen ist. Sprachspalterin für die Presse war Eva Male seit 1998.
Das vorliegende Buch erscheint posthum. Eva Male ist am 30. November 2014 im Alter von 49 Jahren verstorben. Wer ihre Sprachspaltereien liest, kann Eva Male wieder hören und spüren: ihre Josefstädter Sprachmelodie, ihre heitere Verspieltheit, ihren funkelnden Esprit, ihre unangestrengte Aufmerksamkeit und ihre nachsichtige Güte. Eva Male war keine strenge Sprachrichterin, keine Spötterin. Ihr Zeigefinger war nie erhoben. Ihre Kritik an sprachlichen Ungereimtheiten trug sie stets mit Humor vor. Unermüdlich wie ein Spracheichhörnchen sammelte sie kleine missratene Kostbarkeiten für ihre Kolumne: im Supermarkt, beim Bäcker, im Restaurant, bei der Lektüre von Werbeprospekten, Agenturmeldungen oder Zeitungsbeiträgen, beim Fernsehen, bei ihren Spaziergängen durch Wien und Berlin, wo sie von 2008 bis 2011 Korrespondentin der Presse war, und zuletzt auch während ihres Aufenthalts im Allgemeinen Krankenhaus. Die »SelbstkommerInnen« im AKH-Formular wollte sie ebenso wenig unkommentiert lassen wie das »Antragsleiden« der Pensionsversicherungsanstalt.
Eva Male hielt immer Ohren und Augen offen, um eine ihrer großen Lieben zu pflegen: die Sprache. Daraus ist zeitlose Schönheit entstanden.
Wien, im November 2015
Christian Ultsch
Christian Ultsch ist Ressortleiter Außenpolitikder Tageszeitung Die Presse sowie redaktioneller Leiter der Presse am Sonntag.
»Widerrechtliches Parken wird mit Besitzstörung geahndet.« So steht es auf einer Hauseinfahrt in Graz geschrieben. Nun, von widerrechtlichem Parken ist ja an sich abzuraten, aber »Besitzstörung« erscheint als Bestrafung doch etwas unverhältnismäßig. Will man in die Wohnung des Falschparkers einbrechen oder über seinen frisch gesäten Rasen trampeln? Das geht denn doch wirklich zu weit! Gemeint war eine Besitzstörungsklage.
»Der 18-Jährige, der ohne Rollstuhl keinen Schritt machen kann …«, schreibt die Krone. Das klingt – wohl unbeabsichtigt – zynisch: Der Arme sitzt ja gerade deswegen im Rollstuhl, weil er keinen Schritt machen kann.
Immer wieder schwer fällt der Genitiv; das S wird wohl in 50 Jahren verschwunden sein, aber so weit sind wir noch nicht. Beispiele: ein Viertel des heimischen Handelsumsatz; die Direktorin des Technik-Museum; ein Leiter des Wohlfahrtsausschuss.
Auch andere Fallfehler sind nicht selten: »für die Strabag, Österreichs größtem Baukonzern«; »an südliche Ländern werden wir nie herankommen«; »feiert man ihn als eine Art Säulenheiliger«; »da ist die Rede von der Besitzerklasse und der Rechte der Massen«; »entgegen der gesetzlichen Regelungen«; »entgegen aller Beteuerungen«; »die Ausgabe von Naisbitts neuesten Werks«; »mit einem erstaunlich großem Privatvermögen«. Alles aus der Presse übrigens.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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