Erhalten Sie Zugang zu diesem und mehr als 300000 Büchern ab EUR 5,99 monatlich.
...es klingt ganz einfach: wenn man für seine Gedanken im Kopf nicht mehr genug Platz hat, schreibt man sie in ein Buch - das Buch als Depot einer Gedankenwelt. So ist auch Band 2 der Hirnrisse von Bernhard Humer entstanden. Und das ist gut so, weil er dadurch viele Menschen an seinen Gedanken, Hirnrissen, teilnehmen lässt. Nicht aber ohne dabei die Leser zu fordern: durch seine Ehrlichkeit, Unverblümtheit, Kompromisslosigkeit, manchmal Arroganz oder auch Ignoranz. Oft schwierig zu unterscheiden zwischen realer und kreativer Wahrnehmung, Phantasie und Authentizität, Komödie und Tragödie. Der Autor ist an einer Gabelung seines Daseins angelangt in dem er die Liebe erkannt hat und nun versucht nach dieser zu leben. Diese "Magie" wird ihn in seinen Gefühlen und Gedanken noch tiefer in sein Ich vordringen lassen. Ein Freund
Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:
Seitenzahl: 92
Veröffentlichungsjahr: 2023
Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:
Prolog
Eine göttliche Komödie
Die Chance
Ein schöner Tag
Das Leben - live
Worte
Das Jetzt
Die Jugend
Der Mond
Die Änderung
Die Zeitreise
Eine Bekennung
Informationskrieg
Das Leben
Die Weisheit
Meine Patin
Die Rose
Die Nichtigkeit
Erfolg
Ein Mittwochnachmittag
You can get it if you really want
Die Erkenntnis
Die Wahrheit
Das Geben
Etwas Tun
Seinlassen
Wie meint man was
Das Ego
Ein Zitat
Einfach zu sein
Die Meinung
Lob vs. Kritik
Fehlende Worte
Relativität und die Liebe
Das Sein
Folgen
Ehrgeiz
Nachricht an einen Freund
Die Zeit
Die Wertung
Epilog
Die Matrix
Danksagungen
Danke, dass du mein Buch in deinen Händen hältst. Es gibt einen Grund dafür. Daran glaube ich!
Denke nicht „Was für ein Schmarrn“ Denke es nicht, bis du das Buch gelesen hast. Erst danach. Wenn du es dann noch denkst!
Ich war einfach mit meinen Gedanken noch nicht am Ende. Ich habe noch nicht zu Ende gedacht. Und um meinen Kopf etwas freier zu bekommen, von diesen Gedanken, mit dem Gefühl, zu wissen wo sie geschrieben stehen, um daran zu glauben, zu sehen sie fliegen in die Welt, genau darum, darum schreibe ich sie nieder.
Mit diesem Gedanken entführe ich euch in meine Welt, und gehe über zu dem eigentlichen Prolog, welchem ich den Titel gab:
Diesen Titel übernahm ich gerne von Dante Alighieri. Meinen Dank an ihn!
Ich, Bernhard Humer, ein simpler Handwerker mit etwas Geschick für alte Autos, sehe die Hölle und erkenne auch das Paradies. Erkenne beides als eins, als in sich zugleich. Als erschaffen von uns selbst. Weitergegeben an jene, in welchen wir leben werden fortan.
Ich sehe das Jetzt. Es hört nicht auf, es endet nie. Jetzt ist immer und überall. Die Zeit existiert lediglich in unseren Gedanken. Sie vergeht nur, weil wir es so wollen, weil wir es nicht anders wussten, weil es uns so gegeben wurde von jenen, welche leben in uns fortan. Weil es unseren Verstand überfordert, zu wollen, zu akzeptieren, zu sehen, das Jetzt, in diesem Moment, in jedem Moment!
Es ist die Tristesse, welche uns vorgaukelt das Leben, das Spiel der Zeit, oder das Spiel mit der Zeit. Eben diese Tristesse, lässt uns nicht erkennen, nicht daran glauben, es für unmöglich zu halten, dass alles nur ein Spiel ist.
Dass es eines ist? Diese Unmöglichkeit? Ein Theaterspiel? Mit Milliarden an Statisten, welche sich nicht vorstellen können, solche zu sein!
Mittlerweile, durch die Niederschrift meiner Gedanken, dank diesem Ventil, mit dem ich den inneren Druck (Verlangen?), welchen ich spüre, ablassen kann, empfinde ich, das Skript, den Plan, immer etwas besser zu verstehen. Es fühlt sich an, wie wenn ich mir selbst die Möglichkeit erschaffe, als kleiner unwichtiger Statist, welcher immer wieder seinen Text vergisst, in diesem Spiel improvisieren zu können.
Schon immer hatte ich diese Gabe, zu improvisieren. Denn Vorgegebenes auswendig zu lernen, es nicht zu hinterfragen, es einfach zu akzeptieren und es wiederzugeben, war noch nie eine meiner Gaben! (Randbemerkung: Gaben sind die eigenen Fähigkeiten, als auch das, was man gibt).
Schon immer wollte ich es verstehen, in meinen Worten, und auch fähig sein, es in meinen Worten, meinem Verständnis ausdrücken zu können.
Nun kommt es mir so vor, dass ich mit diesen beiden Gaben das Spiel, mit meinem (noch) geringen Verständnis dessen, beeinflussen kann. Ich kann den weiteren Verlauf dieses Spieles, dessen Fortgang neu erschaffen!
Nun, schwirrt in mir dieses Gefühl, zu erkennen, dass es sich um eine Komödie handelt. Eine Göttliche Komödie.
Ich kann mir mittlerweile vorstellen, dass es an uns unwichtigen Statisten, mit unserer Möglichkeit des bewussten Improvisierens, unseren Gedanken, unserer Vorstellungskraft, unserer Liebe liegt, dafür zu sorgen, dass dies nicht zu einer Tragödie wird.
Es liegt an jedem Einzelnen, Dantes Inferno zu verhindern.
Viel Spaß beim Lesen, dieses, meines zweiten Buches. Denn erst jetzt habe ich erkannt, eben den Prolog zu diesem geschrieben zu haben.
Erkennt in diesem Buch auch eine Komödie, und nicht die Tragödie, welche sein könnte!
Es liegt an euch!
Danke,
Berni
Neues Jahr, neues Glück, neue Chance
Chance, das Leben zu gestalten.
Chance, was ist die Chance?
Ein eingebürgertes Fremdwort für so manche.
Chance, für Andere, ein Wort des Verständnisses.
Sei es ein Fremdwort, sei es verständlich. Es ist ein Wort des Gebrauches!
So denke ich, dass es zumindest jeder kennt.
Doch frage ich mich, hinterfrage ich mich, ob es auch jeder versteht, ob es jeder, für sich, auch zu nutzen weiß?
Es ist alles eine Chance. Jeder Moment. Jeder Moment kann das Leben verändern.
Es geht nur darum, diesen als Chance, als Möglichkeit, zu erkennen.
Das Leben gibt uns so viele Möglichkeiten, Chancen! Warum sind wir eigentlich noch nicht erblindet durch das grelle Licht, den Blitz, welches jede dieser Möglichkeiten, Chancen, ausstrahlt im Moment der Erscheinung? Warum?
Weil wir nicht erkennen, dass wir bereits erblindet sind!
Wir wurden bereits so oft von der Chance geblendet, so, dass wir es gewohnt sind, dieses grelle Licht.
So gewohnt daran, dass es für uns dunkel wird, als bald nur eine der vielen Chancen erlischt. Nur eine! Nur eine von den Vielen, die wir davor, durch unsere Blindheit, Blendung, nicht einmal gesehen haben.
Es ist nach wie vor hell um uns. Jedoch empfinden wir es als dunkel, gar als finster.
Es war/ist nur diese eine Möglichkeit, Chance, welche wir, nun denken, versäumt zu haben. Nur diese eine, nur eine der vielen, welche wir bisher nicht sahen.
Eine verschließt uns die Augen, die Sichtweise. Nur eine macht es möglich, dass wir von der Blendung erblinden.
Nur eine, diese eine der vielen, welche wir bisher nicht sahen.
Diese eine, welche uns fehlt, fehlt von denen, welche wir bisher nicht sehen konnten.
Und jetzt, wo sie weg ist, wir sie nicht mehr sehen, jetzt wo wir uns denken, sie, auch, wenn nur ganz kurz, gesehen zu habe. Diese, ja genau diese, diese eine, diese blendet uns bis zur Erblindung.
Dieser kurze Moment. Dieser Moment der Resignation!
Dieser kurze Moment der Erkenntnis des Sehens lässt uns erblinden!
Es ist das Licht, nach welchem wir uns sehnen. Jenes Licht der Blendung!
Wir sind uns so lange nicht bewusst, dass wir uns nur nach dem Licht sehnen. Nicht nach der Blendung!
Genau dessen wurde ich mir bewusst. Genau das schrei(b)e ich jetzt! Genau das!
Obwohl ich etwas anderes schreiben wollte!
So frage ich mich, erzeugt die Blendung das Wollen?
Oder erzeugt es der Wille, gar der Glaube oder das Sein?
Das Wollen und der Wille, das Sein, ist das eins für euch?
Entschuldigt die vielen Fragen!
Das Einzige was ich weiß ist jenes (nein, ich will jetzt nicht zitieren), dass ich, je mehr ich die Chancen, die Möglichkeiten, erkenne, weiß, dass ich etwas erkenne, das ich noch nicht weiß.
Es interessiert mich. Ich hinterfrage. Es lässt mich erkennen. Es lässt mich sehen!
Ich sehe wieder Licht! Licht, nach dem ich mich so gesehnt habe.
Ich sehe es wieder!
Jedoch, dieses Licht, es blendet mich nicht mehr!
Danke,
Berni
Persönliche Bemerkungen:
Ein sehr heavy Einstieg in ein neues „Buch“!
Ist es heute wieder nur einer dieser Einträge in mein Tagebuch? Denn ich wollte beinahe schon beginnen mit „Liebes Tagebuch“.
Jedoch denke ich, dass es durchaus einer meiner kleinen Hirnrisse sein könnte. Denn es liegt mir doch etwas daran, dies als solchen zu erkennen, anzuerkennen.
Was für ein wunderschöner Tag es doch nicht war.
Sarkastisch? Nein, auf keinen Fall.
Schon morgens, beim Aufstehen, hatte ich dieses Gefühl.
Gar ein, DAS, Bedürfnis des Empfindens. Ich spürte es, heute wird ein schöner Tag. Heute kommt etwas Gutes, etwas Besonderes, auf mich zu!
Das Wetter war es nicht. Schon gestern hatte es geschneit. Auch etwas später, als ich mich zu Fuß aufmachte, zu meiner Werkstatt, wusste ich es, das Wetter ist es nicht und wird es nicht werden.
Jedoch, ich hatte dieses Gefühl. Trotz einer, nicht so guten, Nacht mit wenig Schlaf, hatte ich dieses Gefühl.
Ich spürte es in mir. Ja, mittlerweile spüre ich es etwas bewusster.
Es ist nun nicht nur das Gefühl des Spürens. Es ist auch der Glaube daran. Und sei es nur das Wissen des Spürens und dem Glauben daran.
Verdammt, ist es dann nicht nur der Glaube zu wissen, dass ich etwas spüre?
Der Geist, die Seele und der Körper. Die Dreifaltigkeit!
Ein lustiger Vergleich! Regt er zum Nachdenken an?
Mich, den, bis vor kurzem noch treuen Atheisten, regt es zum Nachdenken an. Mich, der ich behaupte spüren zu können, sehen, gar empfangen und gleichzeitig geben zu können. Mich regt es an, darüber nachzudenken.
Ich gehe in mich. Ich lasse den Tag erneut passieren. Bis hin zum Moment in dem ich das Buch, mein Notizbuch, aufschlage, einen Stift zur Hand nehme, zu schreiben beginne und den Tag niederschreibe, diesen Revue passieren lasse. Wer macht das schon? Wenn ja, wer macht das so bewusst, mit dem Drang es zu tun? Den Tag passieren zu lassen. Nicht im Traum, sondern davor! Wer macht das?
Wäre dies dann nicht, ganz simpel, die Niederschrift in ein Tagebuch? Daher eingangs meine Zweifel.
Also, liebes Tagebuch,
ich sage dir, es war ein guter Tag!
Auch im Fall, dass ich mich wiederhole, schon morgens, beim Aufstehen, hatte ich dieses Gefühl, gar ein, DAS, Bedürfnis des Empfindens. Ich spürte es, heute wird ein schöner Tag! Heute kommt etwas auf mich zu. Etwas Gutes, etwas Besonderes!
Es ließ nicht lange auf sich warten. Es, das ich spürte, erschien in Form eines neuen Kunden. Ein fachliches Gespräch, gefolgt vom Verkauf einiger Ersatzteile, entwickelt sich zu einem äußerst persönlichen Dialog.
Das Fachliche verschwand so schnell, in einer Geschwindigkeit, der man kaum folgen konnte.
Die Öffnung unserer Geister geschah in eben derselben.
Es tat uns beiden gut. Und so komme ich wieder zurück zum Glauben.
Wie doch ein Gefühl und der Glaube daran den Tag positiv verändern können.
Danke,
Berni
Ich komme mir gerade vor wie in einem meiner Himrisse.
Es ist jedoch keine Fiktion! Ich schreibe live! Ich schreibe im Moment!
Sitze ich doch eben in einer verrauchten Bar. Vor mir tanzend, drei schöne Frauen, genieße ich eine Flasche Single Malt und meinen Rauch.
Berieselt werde ich nicht nur vom Whiskey, den Damen, dem Rauch, es ist das Gefühl, welches gerade herrscht.
Nachdem wir heute für unsere Rechte auf die Straße gegangen sind und gut gegessen haben, genießen wir, jetzt im Moment, wir sind im Jetzt, das Leben.
Wir singen und tanzen. Wir umarmen uns.
IHR könnt das auch! Lebt! Hebt euch empor ins Leben!
Liebt, lebt, feiert, umarmt euch.
Hebt euch selbst empor aus dem Finsteren, der Dunkelheit. Seht das Licht und lasst es in euch eindringen!
Nehmt es an, lasst es zu!
LEBT, verdammt, lebt einfach.
Ihr könnt alles beenden, wenn ihr eure Angst ablegt.
Ich wünsche euch allen das, was ihr euch selbst wünscht.