How to NFT - Christina Held - E-Book

How to NFT E-Book

Christina Held

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Beschreibung

Entdecke die Welt, in der Technologie und Kunst Hand in Hand gehen! Wir laden dich ein, uns auf eine unglaubliche Reise zu begleiten - Von den Grundlagen der Blockchain und Kryptowährungen bis hin zum "minting" deines ersten NFTs. Unser Buch ist der Schlüssel zu einer aufregenden neuen Ära. Hier lernst du nicht nur die Theorie, sondern mintest auch selbst dein erstes eigenes NFT. 2000 NFTs stehen zum Erstellen bereit, aber nur solange der Vorrat reicht. Lass dich inspirieren und gestalte deine digitale Zukunft.

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Seitenzahl: 222

Veröffentlichungsjahr: 2024

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Dieses Werk und alle seine Inhalte sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten. Die Reproduktion, Speicherung, Verarbeitung, Vervielfältigung und Verbreitung, ganz oder teilweise, in jeder Form, einschließlich elektronischer Systeme, ist ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung des Verlags untersagt. Übersetzungsrechte bleiben vorbehalten.

Der Kauf dieses Buches ermöglicht die Option, ein NFT zu minten, jedoch besteht kein verbindlicher Anspruch darauf. Die Minting-Möglichkeit ist auf maximal 2000 NFTs begrenzt und erfolgt nach dem Prinzip 'first come, first served'. Der Verlag übernimmt keine Haftung für die Verfügbarkeit der NFTs und behält sich das Recht vor, die Bedingungen für das Minting jederzeit zu ändern.

Die Nutzung dieses Buches erfolgt auf eigenes Risiko. Weder der Verlag noch die Autoren haften für Unfälle oder Schäden, die aus der Verwendung der Informationen in diesem Buch resultieren. Es wird keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen übernommen. Druckfehler und Falschinformationen sind möglich. Externe Internetseiten, auf die im Buch verwiesen wird, liegen außerhalb unserer Kontrolle, und wir übernehmen keine Verantwortung für deren Inhalt.

Leser sollten sich über aktuelle Entwicklungen informieren.

DYOR

(Do Your Own Research) ist ein üblicher Ausdruck der NFT-Szene, um zu betonen, dass alle Informationen selbstständig recherchiert und kritisch hinterfragt werden müssen.

Gerade in der volatilen Welt von Krypto, Blockchain und Co. raten wir Dir, Informationen eigenständig auf Aktualität zu prüfen und nicht jeder Idee blind zu folgen.

VORWORT

Wir haben das Jahr 2008. Die Folgen eines unregulierten Hypothekenmarktes in den Vereinigten Staaten führen zu einer globalen Rezession. Der Unmut gegenüber den staatlichen Finanzinstitutionen wird laut. Ein Dokument mit dem Namen “Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System” taucht in einem E-Mail-Verteiler auf.

“If you don’t believe me or don’t get it, I don’t have time to convince you, sorry!”

Dieser Satz stammt von dem Erfinder des Bitcoins: Satoshi Nakamoto. Aber sollte der Inhalt dieser Aussage wirklich die Grundlage der Diskussion sein, wenn es um neue, disruptive Technologien geht? Wenn ich etwas nicht verstehe, dann ist das mein Problem? Nein. Wir sollten unser Wissen so weitergeben, dass alle, die es verstehen wollen, es verstehen können. Und genau dies ist das Ziel dieses Buches.

Es ist an der Zeit, eine Reise in die wilde, verrückte und oft kontroverse Welt der NFTs und Metaversen zu unternehmen. In eine Welt bunter Affen, cooler Katzen und Crypto-Punks. Eine Welt, in der virtuelle Kunst für Millionensummen verkauft wird. Eine Welt, so sagt man, die das Internet neu definiert.

Heute, Anfang 2023 - mein Krypto-Portfolio ist wieder einmal im Keller - ist das Ökosystem rund um Kryptowährungen und digitale Token auf Basis der Blockchain-Technologie kaum zu überblicken. Hinzu kommt, dass Mark Zuckerberg, unser „Alien-CEO“ von Meta, jetzt vollständig auf virtuelle Erlebnisse setzt.

Was hat denn jetzt der Bitcoin mit VR-Brillen und dem Metaverse zu tun?

Wenn man NFTs mit einem Wort beschreiben müsste, dann wäre es dieses: Ownership. Das ist das Stichwort im Web 3.0, dem tokenbasierten Internet. Diese digitalen, einzigartigen Tokens können dabei Werte aus der digitalen oder physischen Welt repräsentieren.

Sammlerstücke, Immobilien, digitale Identitäten, Anleihen, CO2- Zertifikate, Loyalty-Punkte, Luxusuhren oder Eigentumsrechte: Einmal in einem Token verbrieft, machen NFTs den Handel, Kauf und Verkauf schneller, kostengünstiger, fälschungssicher und einfach übertragbar.

Langfristig werden wir NFTs in unserem täglichen Gebrauch nutzen, bewusst oder unbewusst. Entsprechend müssen sich Unternehmen mittelfristig mit der Blockchain-Technologie und passenden Anwendungsbeispielen befassen.

Um als Unternehmen erfolgreich zu sein, ist es von größter Bedeutung, NFTs als Mittel zum Zweck zu betrachten und nicht als Produkt. Die Verwendung ist immer dann sinnvoll, wenn Unternehmen den digitalen Besitz von Assets in ihr Geschäftsmodell integrieren möchten.

Auch die Community ist von großer Bedeutung. Dadurch, dass NFTs eine Besitz-Funktion haben, ist es möglich im digitalen Raum die Zugehörigkeit zu jener Community zu beweisen, auch genannt Proof-of-Ownership und erste Mitglieder durch entsprechende Vorzüge zu incentivieren.

Ein NFT ist also eine Art digitaler Zwilling, mit dem Informationen aus der echten Welt fälschungssicher digitalisiert und benutzt werden können. Diese Zwillinge kann jeder erstellen, handeln und besitzen, und zwar dezentral, also nicht zwingend abhängig von großen Internet-Konzernen.

Durch Web3 Technologie können Marken, Unternehmen, Influencer und Künstler ihre virtuellen Güter zu Geld machen und Käufern einen nachweisbaren Eigentumsnachweis erbringen. Das eröffnet auch der wachsenden Creator-Economy ganz neue Möglichkeiten.

Ich freue mich sehr, dass Du als Leser dieses Buches Interesse daran hast, in die digitale Zukunft einzutauchen. Bedenke, dass wir uns noch am Anfang einer langen Reise in Richtung Metaverse befinden - ein idealer Zeitpunkt, sich in das Thema einzuarbeiten. Wie mit jeder technischen Erfindung werden sich auch im Web3 unzählige Möglichkeiten ergeben, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und einen positiven Nutzen zu ziehen.

Ich wünsche viel Vergnügen beim Lesen dieses Buches!

Niklas Kellner

web3 builder & NFT Expert

Inhaltsverzeichnis

VORWORT

TEIL 1 — WAS SIND NFTS UND WAS IST DIE BLOCKCHAIN?

1.1 EINLEITUNG

1.2 WAS SIND BLOCKCHAINS, KRYPTOWÄHRUNGEN UND CRYPTO ASSETS?

1.2.1 WARUM GIBT ES KRYPTOWÄHRUNGEN?

1.2.2 WIE FUNKTIONIEREN BLOCKCHAINS?

1.2.3 DIE WICHTIGSTEN BLOCKCHAINS

1.2.4 WELCHE KRYPTOWÄHRUNGEN GIBT ES?

1.2.5 EXKURS: WOHER KOMMEN KRYPTOWÄHRUNGEN?

1.3 WAS SIND NFTS?

1.3.1 WAS IST EIN NFT?

1.3.2 WOZU GIBT ES NFTS?

1.3.3 WIE FUNKTIONIEREN UND ENTSTEHEN NFTS?

1.3.4 SIND NFTS LEGAL?

1.3.5 EXKURS: NFTS — EINE TIMELINE

TEIL 2 — WIE INVESTIERE ICH IN NFTS?

2.1 IN NFTS INVESTIEREN

2.1.1 WAS BRAUCHST DU, UM IN DIE NFT-WELT EINZUSTEIGEN?

2.1.2 IN CRYPTO INVESTIEREN 101 (BASICS)

2.1.3 AUF WELCHEN PLATTFORMEN & BLOCKCHAINS WERDEN NFTS GEHANDELT?

2.1.4 BLOCKCHAINS FÜR NFTS

2.1.5 EXKURS: DAO

2.1.6 WAS KOSTEN NFTS? WIE KAUFE ICH DEN ERSTEN NFT?

2.1.7 WELCHE (ZUSÄTZLICHEN) KOSTEN KOMMEN AUF MICH ZU?

2.1.8 EXKURS: WAS IST EINE SIDECHAIN?

2.1.9 WIE VERKAUFE ICH MEIN NFT WIEDER

2.2 ERFOLGSCHANCEN UND RISIKEN

2.2.1 WIE VERDIENE ICH MIT NFTS GELD?

2.2.2 WIE WIRD WERT ERZEUGT, WANN IST EIN NFT WIRKLICH ETWAS WERT?

2.2.3 WANN UND WIE LOHNT SICH MEIN INVESTMENT?

2.2.4 WIE SICHER IST MEIN INVESTMENT?

2.2.5 WELCHE RISIKEN GIBT ES BEI INVESTMENTS IN CRYPTO ALLGEMEIN?

2.2.6 WELCHE RISIKEN GIBT ES BEI NFTS IM BESONDEREN?

2.2.7 BEKANNTE BETRUGSMASCHEN: PONZI SCHEMES, RUG PULLS UND SCAMS

2.3 ZUSAMMENFASSUNG

TEIL 3 — WIE ERSTELLE UND VERKAUFE ICH MEINEN EIGENEN NFT?

3.1 EINLEITUNG

3.2 MEIN ERSTER EIGENER NFT

3.2.1 WIE ERSTELLE ICH EINEN EIGENEN NFT?

3.2.2 WIE MINTE ICH EINEN NFT?

3.2.3 WIE VERKAUFE ICH MEINEN EIGENEN NFT?

3.3 WIE VERMARKTE ICH EIN NFT-PROJEKT?

3.3.1 WAS IST EIN NFT-PROJEKT?

3.3.2 WIE SIND NFT-PROJEKTE AUFGEBAUT?

3.3.3 WELCHE MARKETINGSTRATEGIEN GIBT ES?

3.4 ZUSAMMENFASSUNG

TEIL 4 — DIE NFT-COMMUNITY

4.1 EINLEITUNG

4.2 X, REDDIT UND CO. — DIE WICHTIGSTEN FOREN FÜR NFTS

4.2.1 X – WICHTIGSTE FUNKTIONEN BEI NFTS

4.2.2 DISCORD – WICHTIGSTE FUNKTIONEN BEI NFTS

4.2.3 WEITERE NFT RELEVANTE FORMATE

4.3 BEKANNTE NFT PERSÖNLICHKEITEN UND INFLUENCER

4.3.1 DIE NFT-SZENE

4.3.2 BERÜHMTE PFP UND GENERATIVE ART PROJEKTE

4.3.3 BERÜHMTE 1/1 VERKÄUFE

4.3.4 WEITERE BERÜHMTE (NICHT-KÜNSTLERISCHE) VERKÄUFE

4.3.5 BEKANNTE UND WICHTIGE NFT-PERSÖNLICHKEITEN

4.3.6 DIE WICHTIGSTEN NFT DAOS

4.4 DEEPDIVE: DIE WELT DER NFTS

4.4.1 NFTS IN DER MUSIKSZENE

4.4.2 NFTS IN DER FASHION INDUSTRIE

4.4.3 WICHTIGE PROJEKTE AUS DER NFT-SZENE

4.4.4 MODEPROJEKTE VON BEKANNTEN MARKEN

4.4.5 NFTS IN DER FILMINDUSTRIE

4.4.6 NFT-FILMPROJEKTE

4.4.7 NFTS IN DER LITERATUR

4.4.8 WICHTIGE PROJEKTE UND COMMUNITYS

4.4.9 WICHTIGE PLATTFORMEN

4.4.10 NFTS IN VIRTUAL REALITY WELTEN

4.4.11 AKTUELLE "METAVERSES"

4.5 NFT IN GAMES

4.5.1 DEEPDIVE: PLAY-TO-EARN

4.5.2 WICHTIGE PLATTFORMEN

4.5.3 AUSBLICK

4.6 INTERVIEW MIT NFT-KÜNSTLERIN SABINE ZERLE

4.7 ZUSAMMENFASSUNG

TEIL 5 — DIE ZUKUNFT VON NFTS

5.1 EINLEITUNG

5.2 NFTS FÜR DEN GUTEN ZWECK

5.3 NFTS UND KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

5.4 DAS METAVERSE

5.4.1 WIE FUNKTIONIERT DAS METAVERSE?

5.4.2 METAVERSE USE CASES

5.5 NFTS UND WEB3

5.5.1 BLOCKCHAIN SOCIAL MEDIA

5.5.2 WEB3 – EIN DEZENTRALISIERTES INTERNET

5.6 ZUSAMMENFASSUNG

CHECKLISTE: IN 4 SCHRITTEN ZUM ERSTEN NFT-KAUF

CHECKLISTE: IN 5 SCHRITTEN ZUM ERSTEN NFT-LAUNCH

MINTE DEN EXKLUSIVEN BUCH-NFT

KRYPTO UND NFT-SPRACHE: ABKÜRZUNGEN, METAPHERN UND WICHTIGE BEGRIFFE – MEIN CRYPTO-SPICKZETTEL

STICHWORTVERZEICHNIS

BILDVERZEICHNIS

QUELLENVERZEICHNIS

The Lizard Lab – Lizard #776

This lizard hates small talk but loves to help others discover who they really are.

TEIL 1 — WAS SIND NFTS UND WAS IST DIE BLOCKCHAIN?

1.1 Einleitung

NFTs sind seit 2021 in aller Munde. Ausgelöst wurde dieser Hype vor allem durch einige Rekordverkäufe, die international Schlagzeilen gemacht haben. Diese „Chance auf schnelles Geld“ zieht seitdem die unterschiedlichsten Investoren an. Aber auch Sammler und Künstler, Softwareentwickler oder bekannte Prominente haben NFTs für sich entdeckt. Spannend daran: Ein Großteil der Enthusiasten hatte zuvor kaum eine Berührung mit der Welt von Kryptowährungen und Co.

Doch was steckt hinter dem Phänomen „NFT“? Handelt es sich dabei um einen kurzweiligen Höhenflug? Ist es eine Blase, die von Investoren gezielt mit Luft versorgt wird und die unweigerlich irgendwann platzen wird? Oder sind NFTs viel eher eine echte Investitionschance, die vielleicht nicht das schnelle Geld bringt, aber dafür großes Potenzial als längerfristige Anlage hat? Diese und ähnliche Fragen beantworten wir dir in diesem Buch. Unser Ziel ist es, dir ein umfangreiches Wissensfundament an die Hand zu geben, mit dem du selbständig den Wert und die Chancen von NFTs und Kryptowährungen für dein Anlageportfolio bewerten kannst.

Im folgenden Kapitel werden dafür zunächst einmal die wichtigsten Grundbegriffe und technischen Zusammenhänge von Krypto, Blockchains und NFTs erklärt.

Du lernst unter anderem:

wie eine Blockchain funktioniert

was genau ein NFT ist

wie du in die Krypto-Welt einsteigen kannst

wie du NFTs kaufst und darin investierst

welche Chancen & Risiken mit NFTs verbunden sind

1.2 Was sind Blockchains, Kryptowährungen und Crypto Assets?

In diesem Abschnitt finden sich einige Grundlagen zur Entstehung der Blockchain par Excellence (Bitcoin) und weitere, darauf basierende Entwicklungen.

1.2.1 Warum gibt es Kryptowährungen?

Historischer Hintergrund: Bitcoin und die Immobilienkrise 2007

Die Jahre 2007 und 2008 sind für viele Menschen untrennbar mit einem Ereignis verbunden: Der geplatzten Immobilienblase, die eine weltweite Finanzkrise von riesigem Ausmaß ausgelöst hat. Was war passiert?

Die Kurzfassung ist schnell erzählt: Ausgelöst wurde die Krise durch den Zusammenbruch des amerikanischen Immobilienmarktes. Einige große Banken hatten zu viele Kredite an Personen mit zu geringem Einkommen vergeben, die damit ihren Häuserkauf finanzieren wollten. Das Problem daran: Viele dieser Menschen konnten die Kreditraten nicht zurückzahlen und mussten weitere Hypotheken aufnehmen, um die monatlichen Raten zu bedienen. Dieser Teufelskreis führte dazu, dass Kredite nicht zurückgezahlt wurden und Banken dadurch ihre eigene Kreditwürdigkeit einbüßten. Da diese Kredite als Investmentmöglichkeit auf dem Markt angeboten wurden, löste deren Einbruch eine „Lawine“ aus: Der Wertpapiermarkt brach so massiv ein, sodass Banken ihre eigenen Schulden und die hohe Anzahl ihrer Kredite nicht mehr tilgen konnten. Mehrere große Finanzinstitute brachen zusammen, darunter die amerikanische Lehmann Brothers Bank. Sie musste von einem Tag auf den anderen 25.000 Menschen entlassen. Europäische Banken wie die Commerzbank und Deutsche Bank wurden stark getroffen und mussten vom Staat gerettet werden. Die Immobilienkrise löste eine weltweite Finanz-, Wirtschafts- und Staatsschuldenkrise aus, welche insbesondere für schwächere Länder schwere Folgen hatte. Unzählige Menschen verloren ihren Arbeitsplatz und sahen sich in ihrer Existenz bedroht.

Eine Reaktion auf die Finanzkrise war, dass alternative Zahlungssysteme und -mittel plötzlich interessant wurden — die Kryptowährungen. Bereits 2008 publizierte Satoshi Nakamoto, eine bis heute nicht identifizierte Person oder Entität, ein Whitepaper-Konzept über „Bitcoin“, ein dezentrales Zahlungssystem für digitales Geld. Mit diesem Konzept übte Nakamoto Kritik an den zentralisierten Finanzsystemen und der Abhängigkeit von Individuen von zentralen Institutionen wie Banken.

Zentral vs. Dezentral

Doch was genau bedeutet zentral vs. dezentral in diesem Kontext? Ganz einfach: Ein zentralisiertes System, wie das klassische Bankensystem, ist davon geprägt, dass alle Aktionen, Daten und Entscheidungen über einen Intermediär (auch Mittelsmann) getätigt werden. Das heißt, dass Individuen nicht selbstständig und autark über ihre Finanzen verfügen können, sondern dass große Institutionen oder Unternehmen den Handel an der Börse, Zahlungssysteme uvm. kontrollieren.

Hier ein Beispiel: Wenn du Geld an einen Bekannten senden möchtest, brauchst du dafür eine Bankverbindung oder einen Zahlungsdienstleister wie PayPal. Dieser Intermediär verwaltet und prüft deine Zahlungsanfrage und hat die finale Entscheidungsgewalt darüber, deine Transaktion freizugeben oder zu stornieren.

Durch dieses zentrale Finanzsystem sind Privatpersonen von Großkonzernen und Institutionen abhängig. Zwar hat diese Abhängigkeit auch Vorteile, zum Beispiel musst du dir keine Gedanken über die technischen Aspekte einer Online-Zahlung machen. Gleichzeitig sind die Risiken dieses Systems enorm. Das hat die Finanzkrise von 2008 bewiesen. Bricht das System nämlich zusammen, hat es nicht nur Konsequenzen für die Banken selbst, sondern kann schnell den finanziellen Ruin von Privatpersonen bedeuten und globale Auswirkungen haben.

Im Gegensatz dazu steht der dezentrale Ansatz der Bitcoin-Entwickler: Sie wollten ein System schaffen, das dezentral und unabhängig funktioniert. Der Kern der Technologie basiert auf dem simplen Konzept der Dezentralisierung von Informationen und Transaktionen. Das heißt, es gibt keine Mittelsmänner wie die Banken, die deine Zahlungen kontrollieren. Die Währung Bitcoin funktioniert dabei als ,,digitales Geld” und alternative Zahlungsmethode.

Ein großer Vorteil dieses dezentralen Ansatzes ist es, dass ein Zusammenbruch des gesamten Systems sehr unwahrscheinlich ist. Selbst wenn ein Akteur ausfällt, hat das nicht automatisch Auswirkungen auf die gesamte finanzielle Infrastruktur.

Doch noch eine weitere Motivation steckt hinter diesem dezentralen System: Der Schutz von Journalisten und Whistleblowern vor Korruption und Verfolgung. In vergangenen Jahren gab es mehrere Fälle von Personen, die korrupte Machenschaften öffentlich machten, wie zum Beispiel der weltweit bekannte NSA-Whistleblower Edward Snowden. Diese Personen werden häufig Opfer politischer Verfolgung, können im traditionellen Bankensystem allerdings kaum Unterstützung von Organisationen oder Sympathisanten erfahren, weil dort einerseits die Anonymität nicht gewahrt werden kann, andererseits eine finanzielle Unterstützung staatlich unterbunden oder gestört wird.

Ein dezentrales System, wie es die Bitcoin-Entwickler aufgebaut haben, fungiert dagegen als Schutzraum für Personen, die in ihrer Lebensart und Denkweise zensiert, diskriminiert und verfolgt werden. Hier können sie finanzielle Unterstützung erhalten, ihre Meinung frei teilen und die Plattformen als unabhängiges Sprachrohr nutzen.

Natürlich hat die Dezentralisierung von Kryptowährungen aber auch eine Kehrseite. Denn der mögliche Anonymitätsfaktor ist nicht nur für Privatpersonen oder politisch Verfolgte interessant. Auch kriminelle Organisationen sehen im dezentralen Finanzsystem großes Potenzial, da sie anonym/pseudonym geschützt agieren und der Strafverfolgung bzw. möglichen Regulierungen leichter entgehen können.

1.2.2 Wie funktionieren Blockchains?

Die Blockchain ist eine öffentliche Datenbank von Transaktionen. Um beim Beispiel der Bitcoins zu bleiben, bedeutet das, dass jede Transaktion von Bitcoins von einem Sender zu einem Empfänger in einem “Block” gespeichert wird. In einem solchen Block, der ungefähr die Größe eines Megabytes hat, können verschiedene Transaktionen zusammengefasst werden. Wie viele Transaktionen genau pro Block gespeichert werden, hängt von der Größe der einzelnen Transaktionen ab. Im Durchschnitt passen etwa 2000 bis 3000 Transaktionen in einen Block.

Zu diesem Zweck wird für jeden Block ein mathematischer Wert berechnet, der sogenannte “Hashwert”. Dieser Hashwert wird aus den beschreibenden Blockdaten gebildet und ist vergleichbar mit einem Fingerabdruck, denn er ist einzigartig und kann auch nicht erraten werden. Der Hashwert eines Blocks wird wiederum mit dem Hashwert des vorangegangenen und des folgenden Blocks verkettet. Aus dieser Aneinanderreihung von Blocks entsteht eine „Blockkette“, englisch: Blockchain.

Dadurch, dass jeder individuelle Block nicht nur die Informationen zu den gespeicherten Transaktionen, sondern außerdem Daten über den vorherigen Block enthält, ist es unmöglich, den Inhalt eines vorherigen Blocks nachträglich zu manipulieren. Passiert dies doch, verlieren die nachfolgenden Blöcke automatisch ihre Gültigkeit. Durch dieses System kann jederzeit nachgeprüft werden, ob die auf der Blockchain gespeicherten Informationen valide sind.

Folgende Informationen werden in jedem Block gespeichert:

Die Metadaten (beschreibende Daten)

Die Zeit der Transaktion

Die ID/der Hashwert des vorherigen Blocks

Der Hashwert, der alle gesammelten Informationen zusammenfasst

Was sind Nodes?

Nun hast du die grundlegende Funktion der Blockchain kennengelernt. Doch wie geht es weiter? Auch das ist nicht kompliziert: Die gesammelten Informationen der Blockchain werden in einem Peer-to-Peer-Netzwerk gespeichert. Dabei handelt es sich um ein dezentrales Netzwerk von gleichberechtigten Computern, den sogenannten Nodes. Diese Nodes sind mithilfe einer Software mit dem Blockchain-Netzwerk verbunden.

Du kannst dir diese Nodes auch als Knotenpunkte in dem Computer-Netzwerk vorstellen. Jede Node ist dabei ein Netzwerkpunkt, der mit dem Gesamtsystem verbunden ist und Informationen speichert oder weitergibt. Ihre Aufgabe ist es, die Informationen der Blockchain untereinander abzugleichen und neue Datensätze gemeinsam zu validieren. Auch überprüfen sie die einzelnen Blöcke und bestätigen Transaktionsinformationen. Dadurch stellen sie die Sicherheit und Integrität der Blockchain sicher.

Es wird gemeinhin zwischen verschiedenen Arten von Nodes unterschieden:

Eine Full Node, auch als Validation Node bekannt, hält eine komplette Kopie der Blockchain im Bitcoin-Netzwerk vor. Sie bestätigt die Gültigkeit einer Transaktion, indem sie Aspekte wie die Doppelverwendung von Bitcoins überprüft und sicherstellt, dass der Sender die Bitcoins tatsächlich besitzt, die er zu senden versucht. Da sie die gesamte Blockchain speichert, benötigt eine Full Node viel Speicherplatz.

Light Nodes, auch als SPV (Simplified Payment Verification) Nodes bekannt, speichern nicht die gesamte Blockchain, sondern nur einen Teil davon, der für die Durchführung und Überprüfung von Transaktionen benötigt wird. Sie müssen regelmäßig mit Full Nodes kommunizieren, um an die vollständigen und aktuellen Informationen zu gelangen.

Mining Nodes sind spezielle Nodes, die neue Blöcke zur Blockchain hinzufügen. Sie tun dies, indem sie Transaktionen sammeln, diese in einem Block zusammenfassen und dann einen komplexen mathematischen Prozess (Proof-of-Work) durchführen, um den Block zur Blockchain hinzuzufügen. In diesem Prozess verschlüsseln sie nicht die Transaktionsinformationen, sondern sorgen durch den Proof-of-Work für die Sicherheit und Integrität der Blockchain.

Dabei gilt: Je mehr Nodes Teil eines Netzwerkes sind, desto sicherer wird es. Dieses System ermöglicht die Unabhängigkeit und Dezentralität der Blockchain. Gleichzeitig birgt es auch ein gewisses Gefahrenpotenzial, denn sind in einer Blockchain beispielsweise zu wenige Nodes vorhanden, kann ein Angreifer potenziell eigene Nodes mit dem System verknüpfen. Gelingt es ihm, die Mehrheit an Nodes zu erlangen, könnte er beliebige Transaktionen validieren und ablehnen.

Was ist Mining?

Neben der Blockchain und den Nodes fällt im Kontext von Kryptowährungen häufig noch ein weiterer Begriff: Das sogenannte Mining. Als Miner werden Personen bezeichnet, die Transaktionsinformationen mithilfe von Computersystemen verschlüsseln und in die Blockchain eintragen. Sie arbeiten meistens in Gruppen oder Firmen, weil die Systeme eine starke Rechenleistung benötigen und dadurch hohe Stromkosten entstehen.

Das Mining funktioniert wie ein mathematisches “Würfeln”: Das System bekommt eine komplexe mathematische Aufgabe gestellt und muss diese lösen. Der erste Miner, der die passende kryptographische Lösung findet, darf den Block minen und erhält dafür eine Transaktionsgebühr und neu erzeugte Bitcoins, den sogenannten Block Reward. Durch das Mining wird ein stetiger Geldfluss garantiert, sodass neue Coins kontinuierlich in das System eingespeist werden.

Was ist Proof-of-Work?

Das Mining fungiert dabei gleichzeitig als Sicherheitssystem, auch genannt “Proof of Work”, zu Deutsch „Arbeitsnachweis“. Es wurde von dem Informatiker Adam Back entwickelt und bildet die Basis für Bitcoin-Mining.

Beim Proof-of-Work (PoW) handelt es sich um eine Methode, um Transaktionen auf der Blockchain zu validieren. Wie bereits erwähnt, wird bei jeder Transaktion ein Hashwert eines Blocks per Zufall generiert. Jeder an das System angeschlossene Miner versucht daraufhin so schnell wie möglich, diesen Code mit seinem System zu finden und die Rechenaufgabe zu lösen.

Um das zu tun, nutzen die Miner das dem Würfeln ähnliche Verfahren des kryptographischen Ausprobierens. Dabei wird eine Vielzahl von Kombinationen in kurzer Zeit (etwa 10 Minuten pro Block) systemgestützt ausprobiert, bis der korrekte Wert ermittelt wurde. Dieses Verfahren erfordert eine hohe Rechenleistung. Deshalb arbeiten immer mehrere Miner an der Validierung eines einzelnen Blocks, um den Gewinn für sich zu beanspruchen. Vielleicht denkst du jetzt, dass dadurch die Validierung eines Blocks schneller gehen müsste. Tatsächlich ist genau das Gegenteil der Fall. Je mehr Miner an ein Netzwerk angeschlossen sind, desto mehr steigt der Schwierigkeitsgrad der zu lösenden Aufgabe. Dadurch steigt nicht nur die benötigte Rechenleistung und Bearbeitungsdauer, sondern auch die Transaktionsvalidierung verlängert sich.

Prinzipiell können Privatpersonen genauso Mining betreiben, wie größere Gruppen oder Mining-Unternehmen. Wenn du dich dafür interessierst, solltest du allerdings bedenken, dass größere Zusammenschlüsse von Minern auch eine höhere Chancen haben, die Blöcke erfolgreich zu minen. Aus diesem Grund werden solche Gruppierungen häufig kritisch gesehen, da sie Einzelpersonen die Chance nehmen, an dem System gewinnbringend zu partizipieren.

Ein weiterer Kritikpunkt an Minergruppen ist, dass sie ein Sicherheitsrisiko darstellen können. Deckt beispielsweise eine Gruppe mehr als 51% der Rechenleistung ab, ist das System nicht mehr sicher, da mit der Mehrheit die Blockchain nach Belieben beschrieben werden kann (51% Attacke).

Aber nicht nur Minergruppen werden kritisiert, sondern auch die Proof-of-Work-Methode an sich. Denn durch ihren hohen Stromverbrauch stellt das Mining eine hohe Umweltbelastung dar. So verbraucht z.B. das Ethereum-Netzwerk mit seiner Proof of Work Methode 76 TWh pro Jahr. Alle deutschen Rechenzentren verbrauchten im Jahr 2020 ca. 16 TWh.

Trotz der berechtigten Kritik kann die PoW-Methode gerade für junge Blockchains für den Anfang sinnvoll sein, um Miner zu gewinnen und dadurch zu wachsen. Sobald jedoch das eigene Netzwerk wächst, steigen einige Blockchains zu einer alternativen, deutlich schnelleren und nachhaltigeren Methode um, dem sogenannten Proof-of-Stake.

Proof-of-Stake

Bei der Proof-of-Stake-Methode (PoS) ist nicht die Rechenleistung ausschlaggebend dafür, dass jemand an der Transaktionsvalidierung teilnehmen kann, sondern ein „Geldeinsatz“, englisch: Stake. Das bedeutet, dass du einen Geldbetrag X einsetzt und dich damit sozusagen auf einen Validierungsvorgang bewirbst. Die Auswahl der Staking-Teilnehmer erfolgt dabei durch ein Zufallsverfahren, um Chancengleichheit zu gewährleisten. Allerdings kannst du deine Chancen erhöhen, indem du einen höheren Geldbetrag setzt. Auch die Aktivität deines Nodes kann eine Rolle spielen (Hinweis: Bei diesem Verfahren werden keine Mining Nodes, sondern Staking Nodes benötigt). Je aktiver du bist, desto höher sind deine Chancen, erneut ausgelost zu werden.

Nun fragst du dich vielleicht, was du selbst davon hast, bei diesem Verfahren teilzunehmen. Das ist ganz einfach. Zwar musst du initial einen Geldbetrag investieren. Sobald du jedoch erfolgreich einen Block validiert und geprüft hast, bekommst du eine Belohnung, den Block Reward. Beachte jedoch: Solltest du einmal den Validierungsvorgang abbrechen oder die Transaktionen verfälschen, wird dein Einsatz nicht zurückgezahlt und du erhältst auch keinen Block Reward.

Diese Methode erfährt immer mehr Beliebtheit, da sie im Vergleich zum PoW mit einem bis zu 90% geringeren Energieverbrauch auskommt. Dies liegt daran, dass keine aufwendige Rechenleistung mehr nötig ist und der Block in kürzerer Zeit von einem Teilnehmer validiert wird.

Doch auch hier gibt es einen Kritikpunkt: Es ist prinzipiell möglich, dass eine Gruppierung oder ein Unternehmen sehr hohe Geldeinsätze bietet, um sich dadurch eine höhere Partizipation zu verschaffen.

Proof-of-Authority

Eine dritte Methode ist das sogenannte Proof-of-Authority (PoA), zu Deutsch der Autoritätsnachweis. Bei diesem Verfahren wurde vorab eine Gruppe an Moderatoren identifiziert. Diese Moderatoren bürgen mit ihrer Identität für die wahrheitsgemäße Validierung von Transaktionen. Der Vorteil dieser Methode ist, dass die beteiligten Gruppen deutlich kleiner sind als bei PoW oder PoS. Dadurch erfolgen Transaktionen schneller. Der Nachteil ist, dass es sich hierbei um einen deutlich zentralistischeren Ansatz handelt, als es die Blockchain eigentlich vorsieht. Deshalb ist es auch deutlich weniger weit verbreitet.

Das Consensus Protocol

Egal, welche Methode eine Blockchain nutzt, eines muss immer gegeben sein: Ein verbindliches Regelwerk, um die korrekte und wahrheitsgemäße Validierung von Transaktionen auf der Blockchain sicherzustellen. Zu diesem Zweck gibt es das sogenannte „Consensus Protocol“.

Dieses Protokoll definiert sowohl die Regeln als auch die Struktur von Validierungen auf der Blockchain, damit die Nodes diese einheitlich prüfen können. In dem Protokoll ist beispielsweise klar geregelt, wann eine Transaktion wirksam ist oder wann eine Manipulation oder Betrug vorliegt.

Diese Definitionen kommen dabei nicht von ungefähr, sondern werden bereits während der Entwicklung der Blockchain von allen Beteiligten im Konsensverfahren festgelegt (daher auch der Name „Consensus Protocol“) und in verschiedene Methoden wie die Proof-of Work- und die Proof-of-Stake-Methode eingeteilt.

Fazit

Du siehst: Egal, für welche Methode du dich entscheidest, es gibt feste Regeln und Strukturen, an denen du dich orientieren kannst, um erfolgreich an dem System teilzuhaben. Diese Regularien stellen gleichzeitig sicher, dass die Blockchain alle Informationen sicher, richtig und so schnell wie möglich verarbeitet, ohne die Daten zentral zu speichern. Durch das System der Nodes ist jede Aktion jederzeit einsehbar und dezentral verteilt. Wird eine Mindestmenge an Nodes oder Stakes eingehalten, können außerdem Manipulationen fast vollständig ausgeschlossen werden. Dadurch gibt es für jede validierte Transaktion immer einen gültigen Beweis auf der Blockchain, was dieses dezentrale Finanzsystem zu einer Alternative gegenüber klassischen Banken macht.

1.2.3 Die wichtigsten Blockchains

In den letzten Abschnitten haben wir viel über die Blockchain gesprochen. Es gibt allerdings nicht nur eine einzige, sondern vielmehr verschiedene Blockchains. Einige der bekanntesten haben wir dir hier zusammengestellt.

Die Bitcoin-Blockchain

Bitcoin zählt zu den bekanntesten und ältesten Blockchains und hat eine gleichnamige Kryptowährung. Bitcoin ist seit 2009 aktiv und hat den Grundstein gelegt für alle weiteren Blockchain-Entwicklungen. Als erste ihrer Art zählt sie zu den stabilsten und aktuell wertvollsten Blockchains. Das beweist ihre Marktkapitalisierung, englisch: Market Cap. Die Marktkapitalisierung einer Blockchain setzt sich aus dem aktuellen Preis einer Kryptowährung und dem Circulating Supply, also dem im Umlauf befindlichen Gesamtwert, zusammen.

Ein Rechenbeispiel:

Eine Kryptowährung, deren Preis 1 Euro beträgt und wovon 800.000 Coins im Umlauf sind, kommt auf eine Marktkapitalisierung von 800.000 Euro.

Eine Kryptowährung, die 3 Euro pro Coin kostet, aber nur 200.000 Coins im Umlauf hat, kommt nur auf 600.000 Euro und hat somit trotz des höheren Stückpreises im Gesamtwert eine niedrigere Marktkapitalisierung als das erste Beispiel.

Mit einer Marktkapitalisierung von rund 546 Milliarden Euro (Im Vergleich DAX 40 mit 1465 Mrd. Euro Marktkapitalisierung Stand Oktober 2023) ist Bitcoin im Vergleich zu anderen Blockchains ganz klar vorne. Eine Besonderheit dieser Blockchain ist, dass bei Einführung eine Obergrenze für die mögliche Anzahl von Münzen gesetzt wurde. Diese Grenze liegt bei 21 Millionen Münzen, das heißt, es wird niemals mehr als diese 21 Millionen