In den Fesseln des Wikingers & Die Geliebte des Kosaken - Megan MacFadden - E-Book

In den Fesseln des Wikingers & Die Geliebte des Kosaken E-Book

Megan MacFadden

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Beschreibung

In den Fesseln des Wikingers „Er nimmt ihr die Freiheit – doch sie erobert sein Herz.“ Vor langer Zeit in der Bretagne: Die schöne Rodena dient als Druidin ihrer Göttin und lebt in keuschem Frieden, bis der Wikinger Thore und seine Krieger sie entdecken. Thore ist sicher, dass Rodenas seherische Gabe von Nutzen sein wird, und nimmt sie gefangen. Um nicht zum Spielzeug der rauen Nordmänner zu werden, muss Rodena ihn zu ihrem Herrn und Beschützer wählen – und beginnt gegen ihren Willen, sich in ihn zu verlieben. Als Thore in tödliche Gefahr gerät, steht Rodena vor einer schicksalshaften Entscheidung: Nutzt sie die letzte Möglichkeit, ihre Freiheit zu erlangen – oder opfert sie alles, was ihr je etwas wert war, für den Mann, der sie in Fesseln legte? Ein leidenschaftlicher historischer Roman voller Abenteuer, Gefahren und Sinnlichkeit. Die Geliebte des Kosaken „Er ist ein rauer Kämpfer – doch ihre Zärtlichkeit lässt ihn erzittern.“ St. Petersburg im Jahre 1827. Die junge Adlige Natalja ist fassungslos: Ihr Verlobter wurde in Sibirien verhaftet – der Fürst soll Gold geschmuggelt haben. Dabei kann es sich nur um Verleumdung handeln! Natalja ist wild entschlossen, an seine Seite zu eilen, und bittet den Kosakenkämpfer Andrej um Hilfe. Noch ahnt sie nicht, wie gefährlich ihre Reise wird – und dass der respektlose Andrej bald ungeahnte Gefühle in ihr weckt … Ein leidenschaftlicher historischer Roman voller Abenteuer und Sinnlichkeit!

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Über „In den Fesseln des Wikingers“:

Vor langer Zeit in der Bretagne: Die schöne Rodena dient als Druidin ihrer Göttin und lebt in keuschem Frieden, bis der Wikinger Thore und seine Krieger sie entdecken. Thore ist sicher, dass Rodenas seherische Gabe von Nutzen sein wird, und nimmt sie gefangen. Um nicht zum Spielzeug der rauen Nordmänner zu werden, muss Rodena ihn zu ihrem Herrn und Beschützer wählen – und beginnt gegen ihren Willen, sich in ihn zu verlieben. Als Thore in tödliche Gefahr gerät, steht Rodena vor einer schicksalshaften Entscheidung: Nutzt sie die letzte Möglichkeit, ihre Freiheit zu erlangen – oder opfert sie alles, was ihr je etwas wert war, für den Mann, der sie in Fesseln legte?

Ein leidenschaftlicher historischer Roman voller Abenteuer, Gefahren und Sinnlichkeit.

Über „Die Geliebte des Kosaken“:

St. Petersburg im Jahre 1827. Die junge Adlige Natalja ist fassungslos: Ihr Verlobter wurde in Sibirien verhaftet – der Fürst soll Gold geschmuggelt haben. Dabei kann es sich nur um Verleumdung handeln! Natalja ist wild entschlossen, an seine Seite zu eilen, und bittet den Kosakenkämpfer Andrej um Hilfe. Noch ahnt sie nicht, wie gefährlich ihre Reise wird – und dass der respektlose Andrej bald ungeahnte Gefühle in ihr weckt …

Ein leidenschaftlicher historischer Roman voller Abenteuer und Sinnlichkeit!

Über die Autorin:

Megan MacFadden ist das Pseudonym einer Autorin, die bereits viele Erfolge im Bereich der Unterhaltungsliteratur vorweisen kann. Ihr Spektrum reicht von historischen Liebesromanen über erotische Literatur bis hin zu humorvollen Ratgebern.

Bei dotbooks erschien außerdem der Megan-MacFadden-Roman Die Gefangene des Highlanders.

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Originalausgabe Juli 2014

Copyright © der Originalausgabe In den Fesseln des Wikingers 2013 dotbooks GmbH, München

Das Buch DIE GELIEBTE DES KOSAKEN erschien bereits 2009 unter dem Titel Die Liebe des Kosaken und dem Autorenpseudonym Catherine Du Park im Ullstein Taschenbuch, Berlin.

Copyright © der Originalausgabe Die Geliebte des Kosaken 2009 Ullstein Buchverlage

Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden.

Titelbildgestaltung: Nele Schütz Design, München, unter Verwendung eines Bildmotivs von conrado / shutterstock.com

ISBN 978-3-95520-403-7

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Megan MacFadden

In den Fesseln des Wikingers & Die Geliebte des Kosaken

Zwei Romane in einem Band

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In den Fesseln des Wikingers

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1. Kapitel: Die Druidin

Der Wind blies vom Meer herüber, peitschte die Wiesen und wirbelte gelbliche Staubwolken aus den abgeernteten Feldern empor. Die junge Frau hatte Mühe, den flatternden Mantel über der Brust zusammenzuhalten, mit vorgeneigtem Oberkörper stemmte sie sich gegen den Sturm und hob nur hie und da den Kopf, um mit zusammengekniffenen Augen die Umgebung abzusuchen. Es war nicht ganz ungefährlich, so allein des Weges zu ziehen.

In der Ferne tauchten die dunklen Umrisse einiger Fußgänger auf, Männer in langen Gewändern, die die Mäntel zum Schutz vor dem Wind über die Köpfe gezogen hatten. Die junge Frau duckte sich hinter eine der niedrigen Hecken, die die Felder voneinander abgrenzten, und wartete ab, bis die Gruppe hinter einem der kleinen Gehöfte verschwunden war. Bauern waren das nicht, denn die trugen keine bodenlangen Kittel. Waren es Reisende oder Mönche aus dem nahegelegenen Kloster? Auf jeden Fall war es besser, nicht von ihnen gesehen zu werden.

Misstrauisch wartete sie eine Weile, bevor sie ihren Weg fortsetzte, doch die Gruppe schien zum Meer hinüberzuwandern, also bestand keine Gefahr. Es war jetzt nicht mehr weit bis zu Bertradas Gehöft, dennoch musste sie sich beeilen, denn es war bereits Nachmittag, und sie wollte auf dem Rückweg nicht in die Dunkelheit geraten.

Sie erkannte die Freundin schon von weitem. Bertrada stand unbeweglich, gegen die braune Mauer des Steinhäuschens gelehnt, der Wind hatte ihr Haar gelöst und ließ die hellen Strähnen flattern. Wenn der Stoff ihres Kleides sich gegen den Körper drückte, sah man deutlich, dass sie ein Kind trug.

Ich danke dir, Rodena, dass du trotz allem gekommen bist, sagte Bertrada unglücklich. Wir haben nicht auf dich gehört. Jetzt müssen wir dafür büßen.

Es ist geschehen und nicht mehr zu ändern.

Der Überfall der Wikinger war vor knapp einem Monat gewesen, und die Druidin Rodena hatte ihn vorausgesagt. Doch die Mönche im Kloster hatten strenge Strafen angedroht, falls jemand den Reden der verfluchten Heidin Glauben schenkte, und so hatten nur wenige Bauern heimlich ihre Vorräte versteckt und für Frauen und Kinder einen Unterschlupf in den Wäldern vorbereitet. Als die Drachenboote am Horizont auftauchten, sich pfeilschnell der Küste näherten und über das Kloster und die umliegenden Gehöfte herfielen, fanden sie reiche Beute in den Häusern.

Bertradas Haus war ausgebrannt, der Innenraum schwarz verkohlt, das Dach notdürftig mit Zweigen und halb verbrannten Balken gedeckt. Weder Tür noch Fensterladen schützten gegen das Wetter. Bertradas Mann Endo lag auf dem nackten Erdboden, sein Kittel war zerrissen, der Verband, der die Wunde an seinem Bein bedeckte, war aus Bertradas Hemd gefertigt worden. Der junge Mann hatte sich den Eindringlingen todesmutig entgegengestellt, um seine schwangere Frau zu verteidigen ein Axthieb in den Oberschenkel hatte ihn jedoch rasch zu Fall gebracht.

Er redet irre im Fieber, flüsterte Bertrada. Die Wunde will sich nicht schließen.

Rodena kniete bereits neben dem Verwundeten und löste die Stoffstreifen, die um das verletzte Bein gebunden waren. Endo stöhnte leise bei der Berührung und öffnete die Augen einen winzigen Spalt, um zu sehen, wer gekommen war. Als er die Druidin erkannte, hob er mühsam den Arm, als wolle er sie abwehren, doch die junge Frau kümmerte sich nicht darum.

Weshalb habt ihr mich nicht früher holen lassen?

Er hat es mir verboten ..., flüsterte Bertrada.

Ärgerlich presste Rodena die Lippen aufeinander, doch das Mitleid war stärker als die Kränkung, und sie verzichtete darauf, ihrer Freundin Vorwürfe zu machen. Die Mönche des Klosters hetzten unentwegt gegen sie und ihre Mutter, nannten sie Hexen oder Zauberinnen, riefen die Bauern dazu auf, das keltische Heiligtum im Wald zu zerschlagen und die beiden Frauen zu vertreiben. Besonders die Männer waren rasch bereit gewesen, den Geboten der Mönche zu folgen, doch die Frauen dachten anders. Viele von ihnen achteten insgeheim noch den alten Glauben und suchten Rat bei den keltischen Druidinnen, die bei Geburten und Krankheiten mit heilkräftigen Kräutern und der Magie der Götter helfen konnten.

Die Wunde sah nicht gut aus. Wahrscheinlich hatte Endo sich eine Weile herumgeschleppt, um das Dach notdürftig zu decken und an der Küste auf Fischfang zu gehen, denn die Wikinger hatten die Wintervorräte geräubert. Rodena knüpfte den Stoffbeutel auf, den sie mit einer Schnur um die Taille gebunden hatte, und suchte vorsichtig die getrockneten Kräuter hervor, um sie aufzulegen. Endo war ein kräftiger, junger Bursche, wenn die Götter ihm beistanden, würde er überleben.

Nimm dies, koche es in Wasser, siebe es durch und gib ihm davon zu trinken, wies sie Bertrada an. Das Fieber wird davon vergehen.

Bertrada nahm die Weidenrinde und legte sie in einen Topf, schweigend sah sie dann zu, wie Rodena Endos Wunde versorgte. Es waren helle Blätter der Salbeipflanze und Beifuß, die die Druidin benutzte, die langen, schmalen Stängel und schwarzen Blättchen kannte Bertrada nicht. Doch ihr Vertrauen in die Kunst der Druidin war grenzenlos. Es waren nicht nur die Kräuter, die die Heilung brachten, es war der Zauber der Götter, den die Beschwörungen der Druidin herbeiriefen, uralte Worte in einer Sprache, die niemand mehr verstand. Kein Druide hatte diese Geheimnisse jemals an einen Unwissenden verraten, Rodena hatte sie von ihrer Mutter Kira gelernt, die sie wiederum von ihrem Vater übernommen hatte. Endo hatte die Augen wieder geschlossen, er machte keinen Versuch mehr, sich gegen die Druidin zu wehren. Rodena hatte die Wunde verbunden, und während sie leise vor sich hin murmelte, lagen ihre Hände auf seiner heißen Stirn. Langsam tat der Zauber seine Wirkung, der Kranke entspannte sich, und sein Atem ging ruhiger, nun würden alle Kräfte, die noch in ihm waren, sich im Kampf gegen die Krankheit vereinen.

Bertrada hatte den Topf mit Wasser gefüllt und suchte Hölzer zusammen, um ein kleines Feuer zu entfachen, da waren draußen vor dem Haus Stimmen zu hören. Erschrocken sahen die beiden Frauen sich an.

Bleib hier, ich sehe nach, sagte Bertrada und ging zur Tür.

Die Druidin warf einen abschätzenden Blick zu der schmalen Fensteröffnung hinüber dann fuhr sie fort, den Krankensegen zu sprechen.

Sei gegrüßt, Bertrada, sagte draußen eine Männerstimme. Wir sammeln Gaben für das Kloster. Ein wenig Korn oder ein paar Äpfel. Vielleicht auch Milch und Käse. Ihr werdet nicht wollen, dass die Mönche Hungers sterben, denn die verfluchten Wikinger haben unsere Vorräte weggeschleppt.

Das ist schlimm, sagte Bertrada. Aber auch wir wurden überfallen und unser Haus angezündet. Mein Mann liegt im Fieber, und unsere Vorratskammer ist leer. Ich kann euch nichts geben.

Die Stimme des Mönchs wurde nun ungehalten. Du weißt, meine Tochter, dass die Gaben, die du reinen Herzens gibst, dir einst im Himmel hundertfach angerechnet werden. Also verhärte dich nicht und denke nach, ob du unsere Bitte nicht erfüllen könntest.

Rodena strich dem Verwundeten noch einmal sanft über das schweißverklebte Haar, dann stand sie auf, um vorsichtig einen Blick aus der Tür zu werfen. Drei Mönche standen im Hof, in lange, dunkle Gewänder gekleidet vermutlich waren es einige der Männer, die sie vorhin aus der Ferne gesehen hatte. Ihre Kleider schienen unversehrt vermutlich hatten sie den Wikingern nicht viel Gegenwehr geleistet, sondern waren gleich davongelaufen, um ihr kostbares Leben zu retten.

So gern ich es auch wollte, wir haben selbst nichts und wissen nicht, wie wir über den Winter kommen sollen, hörte sie Bertradas verzweifelte Stimme.

Hüte dich vor allem vor der Lüge, meine Tochter, klang es jetzt schon bedrohlich aus dem Mund des Mönches. Ihr Bauern habt doch immer irgendwo etwas versteckt, um es heimlich zu verzehren. Heraus damit! Das Kloster hat Anspruch darauf, versorgt zu werden!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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