Innovationsmanagement bei der AUDI AG - Niklas Bornhöft - E-Book

Innovationsmanagement bei der AUDI AG E-Book

Niklas Bornhöft

0,0

Beschreibung

Wie managed ein deutscher Automobilkonzern seine Prozesse, angefangen bei der Willenserklärung des Vorstands aktiv Innovationsmanagement zu betreiben bis hin zur Markteinführung und der Übernahme der Innovation in das bestehende Produktportfolio? Welche Rolle spielen dabei die Kunden und ein Team aus Analysten in China? Wie wird aus einer Vision ein serienreifes Produkt? All diese Fragen werden in einer Art Blueprint für den idealtypischen Ablauf des Innovationsmanagements beantwortet.

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern
Kindle™-E-Readern
(für ausgewählte Pakete)

Seitenzahl: 26

Veröffentlichungsjahr: 2022

Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:

Android
iOS
Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Niklas Bornhöft

Innovationsmanagement bei der AUDI AG

Von der Idee zur Serienreife

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

1. Analyse der Innovationsstrategie der AUDI AG

2. Innovationsmanagement bei der Audi AG

3 Produktinnovationen und Modelle bei der Audi AG am Beispiel des e-tron GT

Kritische Schlussbetrachtung

Impressum neobooks

1. Analyse der Innovationsstrategie der AUDI AG

1.1 Kurzportrait

1899 gründete der studierte Automobilbauer August Horch sein erstes Unternehmen mit dem Namen August Horch & Cie in Köln.

Nur 10 Jahre darauf entstand der heutige Markenname, als 1909 in Chemnitz ein zweites Unternehmen mit dem Namen Audi Automobilwerke AG gründete, nachdem er sich mit den Vorstandsmitgliedern der Horch & Cie zerstritt.

Basis für die Namensgebung war der Nachname des Gründers sowie der Imperativ von („hören“, zu Altdeutsch) „horchen“, übersetzt ins Lateinische: Audi.

1932 erfolgte der Zusammenschluss der 4 Automobilmarken Audi, Horch, DKW und Wanderer zu Auto Union AG – bis heute Sinnbild für das Logo, die 4 ineinander geschlossenen Ringe.

Nach Ende des zweiten Weltkrieges im Jahre 1945 erfolgte die Enteignung der Fabrik sowie 1948 die Abmeldung aus dem Handelsregister Chemnitz durch die sowjetische Besetzungsmacht. Zuvor nutzten Führungskräfte der Auto Union AG ein Warenlager in Ingolstadt als Depot für Bauteile.

Aus diesem Standort wurde in den Jahren 1949-50 die neue Auto Union AG, welche von den bisherigen Bindungen losgelöst war.

Seit 1965 gehört das Unternehmen zum Volkswagen-Konzern, 1969 fusionierte man mit NSU AG aus Neckarsulm und führte die Geschäftsaktivitäten unter dem Namen Audi NSU Automobil AG fort.

Von 1985 bis heute an firmiert das Unternehmen unter dem weltbekannten Namen Audi AG.1

Heute liefert man mit den zu Audi gehörenden Marken FAW-Audi aus China, den Luxuswagenherstellern Lamborghini und Bentley, Italdesign sowie dem Motorradproduzenten Ducati in mehr als 100 Märkte weltweit und beschäftigt mehr als 87.000 Mitarbeiter.

2020 waren es knapp 1,693 Mio. Fahrzeuge (-8,3% vgl. Vorjahr), die einen Umsatz von 50 Mrd.€ (-10,2% vgl. Vorjahr) einspielten. Besonders umsatzstark waren hierbei nach eigenen Angaben die Modelle Q3, A6 und der vollelektrische e—tron.

Infolge des Volumenrückgangs sowie negativer Währungseffekte verringerte sich das Operative Ergebnis vor Sondereinflüssen auf 2,7 Mrd. € (-60% vgl. Vorjahr)2

Vorstandsvorsitzender der Audi AG ist Markus Duesmann, Vorsitzender des Aufsichtsrats Audi sowie des Mutterkonzerns Volkswagen AG ist Dr. Herbert Diess.3

1.2 Innovationsleitlinien und Einbettung in Gesamtstrategie

Innovationsleitlinien fungieren auf Grundlage von Methoden wie der SWOT-Analyse oder der Szenariotechnik als Indikation für die in einem Unternehmen relevanten Themenfelder.

Ziel der Innovationsleitlinien ist es seitens der Unternehmensführung einen standardisierten Innovationsprozess in die Unternehmensstrukturen zu integrieren, welche abteilungs- und unter Umständen sogar geschäftsbereichübergreifend gelten.

Die Kombination aus Innovationsleitlinien und Innovationssuchfeldern bilden demnach die Innovationsstrategie eines Unternehmens.

Durch die strategische Fokussierung auf spezifische Probleme, Problemfelder, technologische Bereiche, Funktionsbereiche und/oder Zielgruppen gibt die Unternehmensleitung den Mitarbeitern der Abteilungen F&E sowie ggfs. involvierten Projektteams einen Fokus zukünftiger Aufgaben und damit des Innovationsmanagements.

Beispiele für Innovationsleitlinien aus dem Audi-Topmanagement:

Beispiel 1: Orientierung an Problemfeldern

„Wir wollen verantwortungsvolles Wirtschaften künftig weiter stärken und konsequent handeln!“

Beispiel 2: Fokussierung auf den technologischen Bereich der Elektromobilität sowie Zielgruppe(n)