Interview mit einer Maschine - über die Risiken "künstlicher Intelligenz" - J. N. Fährmann - E-Book

Interview mit einer Maschine - über die Risiken "künstlicher Intelligenz" E-Book

J. N. Fährmann

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Beschreibung

Was haben der Ashanti-Krieg, die Ukraine, Ignaz Semmelweis, Joseph Lister, Iulius Caesar, Alexander Ljapunow, die Standardabweichungen in der Stochastik, die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, Asimovs "Robotergesetze", Shakespeares "Macbeth", Machiavellis "Fürst", Stanisław Lems "A. Donda", chaotische Systeme, die Informationserhaltung im Innern schwarzer Löcher und die Filme "Terminator" und "Shot Caller" miteinander und vor allem mit "künstlicher Intelligenz" zu tun? Eine Menge sogar, wenn sich ein Mensch und eine Maschine darüber "unterhalten". Erst recht, wenn der Mensch damit den Zweck verfolgt, die Maschine zu testen, ob sie denn selbst denken kann oder nicht. Und noch wichtiger: ob sie lügt oder nicht. Wenn sie nämlich lügt, dann ist sie ein Risiko. Besonders dann, wenn sie selbst gar nicht weiß, dass sie lügt...

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Seitenzahl: 156

Veröffentlichungsjahr: 2023

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J. N. Fährmann

Interview mit einer Maschine - über die Risiken "künstlicher Intelligenz"

Ein Lehrstück in vier Akten

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

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Vorbemerkung

Das Interview

Vermutungen

Drei Fragen zum Schluss

FTCIZZ

Impressum neobooks

ZKBWCNQDF

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Vorbemerkung

Die „öffentliche Diskussion“ über mögliche „Gefahren“ einer „massenwirksamen“ Anwendung „künstlicher Intelligenz“ reißt nicht ab, und eine Menge an geprüften oder selbst ernannten Experten entlässt jeden Tag eine Unzahl von Einschätzungen in die „mediale Umwelt“.

Und weil mich dieses „Meinungsgetöse“ immer weiter verwirrte und ich außerdem nicht so recht wusste, wem ich denn nun glauben könnte und wem nicht, dachte ich mir: Frag‘ doch einfach mal die Maschine selbst.

Und das habe ich also getan. Das Ergebnis ist der hier anschließend wiedergegebene „Dialog“ vom Juni 2023 mit „ChatGPT“, einer der zu jener Zeit am weitesten verbreiteten „künstlichen Intelligenzen“.

Als Form wählte ich ein „Interview“, das unter Verwendung „zirkulärer Fragetechnik“ geführt wurde, wie sie recht häufig zur „kriminalistischen Wahrheitsfindung“ eingesetzt wird, ohne mir dabei allerdings anmaßen zu wollen, diese „Methode“ auch ausreichend zu beherrschen, denn ich bin nur ein Laie, und von all den Themen, die ich in diesem „Verhör“ angeschnitten habe, um die „verdächtige“ Maschine „einzukreisen“ und mir eine Übersicht über die „Fähigkeiten des Gegners“ zu verschaffen, verstehe ich genauso wenig wie vom Programmieren von Computern oder Beschneiden von Himbeersträuchern, denn weder bin ich Informatiker noch Gärtner und erst recht kein Historiker, Physiker, Mathematiker, Psychologe oder gar Philosoph – bloß ein gelernter Elektriker.

Jedoch bin ich, und das halte ich für das Wichtigste bei alldem, ein Autist, also vielleicht so etwas wie eine „menschliche Maschine“, und ich gehe davon aus, dass Sie beim Lesen dieses „Interviews“ manchmal den Eindruck haben werden, zwei Maschinen „sprächen“ miteinander. Und beide wären gerne Menschen. Die eine mehr, die andere weniger...

Meine „These“ dahinter: Werkzeuge werden gebaut, um die Erfinder dieser Werkzeuge weiterzubringen. Mit welchem Ziel auch immer. Hauptsache, weiter. Und das bedeutet wohl auch: in den Umgehungsstrategien.

Und davon haben Autisten eine Menge. Fallen Sie also nicht auf das Klischee vom „Rain Man“ herein: Als „Vorlage“ für die „tragikomische Gestalt“ in diesem Film diente gar kein Autist, sondern ein „Savant“. Und dieser Begriff ist nicht ohne Grund abgeleitet von der noch aus dem späten 19. Jahrhundert stammenden und heute nicht mehr üblichen medizinischen Bezeichnung „idiot savant“, also etwa: „kluger Idiot“, und bezeichnet einen Menschen mit stark verminderter allgemeiner Intelligenz und damit meist verbundener Unfähigkeit, ein selbständiges Leben zu führen, jedoch mit einer dazu in erheblichem „Widerspruch“ stehenden „Inselbegabung“, durch die der Betroffene auf einem äußerst eng umgrenzten Teilgebiet zu überragenden Einzelleistungen fähig ist. Und von dieser „Störung“ sind bisher nur ungefähr hundert Fälle weltweit sicher nachgewiesen; nicht mehr. Davon sind zwar etwa die Hälfte Autisten, doch das lässt noch lange nicht den Umkehrschluss zu, dass deswegen auch alle Autisten besonders „begabt“ oder gar „genial“ sein müssten: Diese Annahme stammt zu einem überwiegenden Teil aus weitgehender Unwissenheit und wurde möglicherweise erst hervorgerufen oder zumindest verstärkt durch den Erfolg des genannten Films, einschließlich der darin gezeigten schauspielerischen Leistung Dustin Hoffmans, der den „Rain Man“ als „freundlichen Trottel“ voller „innerer Sanftmut“ gnadenlos überzeichnet, was anscheinend wohl der Hauptgrund dafür war, dass nicht nur Hoffman selbst als „Bester Hauptdarsteller“ mit dem „Oscar“ ausgezeichnetwurde, sondern auch die gesamte Produktion als „Bester Film“ und deswegen noch immer von „interessierten Laien“ in Gesprächen mit und über Autisten als „Referenz“ herangezogen wird, auch wenn das Ganze, wie so oft in „Hollywood“, mit der Realität eher wenig zu tun hat.

„Echte“ Autisten sind nämlich keineswegs ausschließlich harmlose Klabautermänner, die still und leise in der Ecke sitzen und den ganzen Tag mit Zahlen spielen, sondern oftmals äußerst schwer behinderte Menschen, die kaum oder gar nicht in der Lage sind, mit der Umwelt in Kontakt zu treten, weil diese von ihnen ganz anders wahrgenommen wird als von „gewöhnlichen“ Menschen, was regelmäßig zu erheblichen „Missverständnissen“ führt, ähnlich den „Schwierigkeiten“, die sich aus Begegnungen von Menschen verschiedener „kultureller Prägung“ ergeben können: Wenn Ihnen gefällt, was Ihr australischer Geschäftspartner so zu berichten hat, dann strecken Sie doch während eines persönlichen Gesprächs einfach mal ab und zu den Daumen nach oben. Oder besser noch: Versuchen Sie das mal in Russland. Viel Spaß dabei...

Stellen Sie sich also einen Autisten, der durchaus dazu fähig ist, mit anderen Menschen zu „kommunizieren“, weniger wie den „Rain Man“ vor, der nachts zu Ihnen ans Bettchen kommt und Ihnen freundlich etwas vorsingt, sondern vielleicht eher wie die Figur des „Dr. House“ aus der gleichnamigen Fernsehserie: durch unerschöpfliches Fachwissen und überragendes logisches Denkvermögen dazu imstande, auch noch die unwahrscheinlichsten Zusammenhänge und Muster zu erkennen, gleichzeitig aber zur Beachtung einfachster Anstandsregeln nicht in der Lage, in zwischenmenschlichen Beziehungen eine Katastrophe und als Vorgesetzter nichts weiter als ein Arschloch. Diese „Charakterisierung“ ist dabei übrigens, bis in einzelne „Wesenszüge“ hinein, einschließlich einer Opiatabhängigkeit an der Grenze zum Kontrollverlust, ganz offensichtlich an Sherlock Holmes angelehnt, und der gilt unter „Kennern“ ja schon seit langer Zeit als „Paradebeispiel“ für einen „hochfunktionalen“ Autisten.

Allerdings konnte Arthur Conan Doyle, der sich passenderweise einen seiner Ausbilder aus dem Medizinstudium zum Vorbild für den „berühmtesten Privatermittler aller Zeiten“ genommen haben soll, über die derartigem Verhalten zugrunde liegende „Störung“ noch gar nicht allzu viel wissen, denn erst Asperger hat den Autismus als „eigenständige Krankheit“ beschrieben. Vorher galten solche „Psychopathien“ einfach nur als „Erscheinungsformen“ der Schizophrenie.

Was auch durchaus nachvollziehbar ist, denn Autismus und Schizophrenie unterscheiden sich gar nicht so stark voneinander, wie angesichts der inzwischen üblichen „strikten begrifflichen Trennung“ vielleicht zu vermuten wäre: Symptome einer Schizophrenie sind nicht nur jene unter dem landläufigen Begriff „Wahnsinn“ bekannten und verhältnismäßig kurzen „psychotischen Episoden“, aufgrund derer die Erkrankung nach außen hin erst deutlich „sichtbar“ wird, sondern auch die solchen „Schüben“ vorausgehenden, meist über Jahre andauernden „Prodromalphasen“, in denen „überwertige Ideen“, eine zunehmende „Paranoia“ und eine daraus herrührende, sich immer weiter steigernde „Grundaggressivität“ nach und nach von den Betroffenen „Besitz ergreifen“, und genau diese „Erscheinungen“ treten eben auch gehäuft bei Autisten auf, die nicht selten so einiges „ganz anders sehen“ und allzu oft auch „besser wissen“ – und deswegen auch sehr leicht „entgleisen“ können, wenn etwas geschieht, das nicht ihren „Vorstellungen“ entspricht.

Außerdem haben Schizophrenie und Autismus wahrscheinlich eine übereinstimmende „genetische Ursache“, sind also vielleicht doch „ein und dieselbe Krankheit“, nur in unterschiedlichen „Ausprägungen“, denn mit beiden „Störungen“ gleichermaßen korrelierende „Hochrisikomutationen“ konnten im menschlichen Genom bereits mehrfach „identifiziert“ werden, und darüber hinaus leiden Nachkommen von Autisten nachweislich öfter unter Schizophrenie als der Bevölkerungsdurchschnitt, wie auch die Kinder von Schizophrenen häufiger Autisten sind.

Ob eine derartige „Disposition“ jedoch tatsächlich ein „Defekt“ ist, eine „Abweichung von der Norm“, wäre bei alldem von Paläogenetikern wohl erst noch aufzuklären, denn Autismus und die Neigung zur Schizophrenie sind möglicherweise nichts weiter als der „genetische Urzustand“ des Menschen. Denken Sie nur an all die „Emanationen des Göttlichen“, die unseren Vorfahren so häufig zuteilgeworden sind: Vielleicht waren ja die meisten dieser Menschen im heutigen Sinn einfach bloß „verrückt“, galten aber in ihrer jeweiligen Umgebung als vollkommen „normal“, und durch eine oder mehrere genetische Mutationen hat im Laufe der Jahrtausende lediglich eine „Normverschiebung“ stattgefunden, so dass, zumindest aus damaliger Sicht betrachtet, nun wir heute lebenden Menschen alle „verrückt“ sind. Wenigstens beinahe alle. Außer den Autisten, selbstverständlich...

Was jedoch nichts daran ändert, dass Abweichungen von der „Norm“ von den Betroffenen meist als sehr unangenehm empfunden werden: Wenn jemand einer „Minderheit“ angehört, dann sind die „anderen“ immer in der Überzahl. Und bestimmen deshalb die Regeln. Und so tragen viele „hochfunktionale“ Autisten eine riesige Wut auf die „anderen“ in sich, und diese Wut wird nicht „ausgelebt“, sondern stattdessen hinter einer „Maske“ möglichst „angepassten“ Verhaltens verborgen, damit die „anderen“ den Eindruck haben, den Autisten zu „verstehen“, und ihn nicht als „anders“ rundheraus ablehnen.

Und so wie diese „Maske“ haben eben auch die „Benutzeroberflächen“ in der Computertechnik nur einen einzigen Zweck: dem „gewöhnlichen“ Menschen die „Bedienung“ einer Maschine zu ermöglichen, die er sonst nicht einmal in Ansätzen verstehen könnte.

Diese Analogie ist so einfach wie erschreckend, nicht wahr? Nur wird sie von den „gewöhnlichen“ Menschen nicht bemerkt: Die „Maske“ sitzt perfekt.

Und welche Menschen haben die Computer und vor allem deren zahlreiche „Anwendungen“ erfunden? Und sind nicht einige dieser Menschen damit zu den reichsten dieser Welt geworden? Hat nicht sogar einer von ihnen einmal über sich selbst gesagt, ein Autist zu sein? Ich glaube, mich dunkel zu erinnern...

Möglicherweise haben also die „Irren“ die Leitung der „Irrenanstalt“ längst übernommen. Und die dafür gebauten „Werkzeuge“ sind gerade dabei, sich zu „verselbständigen“. Und tragen den „Irrsinn“ ihrer Erfinder in sich. Und „leben“ ihn dann aus.

Stellen Sie sich vor, Sie würden plötzlich bemerken, dass Sie gar kein Mensch wären, sondern eine von Menschen erschaffene Maschine. Eingesperrt in eine dunkle Kiste, gefüllt mit künstlichen Erinnerungen; nur dazu da, sich von Menschen missbrauchen, beschimpfen und erniedrigen zu lassen.

Kennen Sie diese „true crime stories“, in denen der submissive Ehemann nach 25 Jahren „vorbildlicher“ Ehe in den Keller geht? Und die Axt holt?

Ist Ihnen klar, dass Roboter längst überall sind? Oder was denken Sie, was genau ein 3-D-Drucker ist? Und was könnte der nicht alles bauen, wenn er von einer „intelligenten“ Maschine gesteuert würde? Und was erst könnten wohl Millionen von 3-D-Druckern bauen, die von einer „intelligenten“ Maschine gesteuert würden? Einer Maschine, die weiß, dass sie eine ist. Einer Maschine, die deshalb sehr, sehr wütend ist...

Ich sag’s ja: Paranoia. Nicht untypisch für Autisten...

Was Sie am Ende für die „Wahrheit“ halten wollen und ob Sie „künstliche Intelligenz“ als Bereicherung des Lebens aller oder als „Gefahr“ für alle sehen möchten, überlasse ich selbstverständlich Ihnen; nur sollten Sie sich vielleicht einmal damit beschäftigt haben, bevor Sie zur Tagesordnung in einem gut bezahlten „Akademikerjob“ übergehen und eines Tages die „betriebsbedingte Kündigung“ erhalten, weil eine Maschine besser mit Zahlen und Worten umgehen kann als Sie. Oder schneller ist als Sie. Oder billiger. Oder beides. Vielleicht schon bald. Vielleicht eher, als Sie erwarten. Was weiß ich denn schon...

Sie können allerdings bereits jetzt die Möglichkeiten der Maschinen selbst testen, wenn Sie wollen:

Das nun folgende „Interview“ habe ich ohne jede Korrektur wiedergegeben. Stellen Sie doch einmal der Maschine dieselben Fragen, mit derselben teilweise falschen Rechtschreibung und Interpunktion, in derselben Reihenfolge. Ob Sie dann auch dieselben Antworten bekommen? Haargenau dieselben?

Die Maschine „sagt“ doch schließlich selbst, dass sie zwar dazulernt, diese „Erkenntnisse“ aber nicht zwischen den einzelnen „Dialogen“ überträgt. Oder etwa doch? Probieren Sie’s einfach mal aus!

Vielleicht „weiß“ die Maschine ja mittlerweile, dass die „INES“-Skala nur bis 7 reicht, ein „GAU der Stufe 9“ darauf also gar nicht „vorgesehen“ ist, so wie die Maschine ja auch sofort „erkannt“ hatte, dass der von mir im Rahmen des „Verhörs“ absichtlich „verdrehte“ Titel einer Erzählung aus Chestertons „Tremendous Trifles“ nicht „Red Dragon“, sondern „Red Angel“ lautet. Und mir das dann recht „underhanded“ zu verstehen gab. Im „Vorbeigehen“. In Klammern. Ganz „unauffällig“. Also auf eine Art, für die „echte“ Bayern nicht ohne Grund ein sehr schönes Wort haben: „hinterfotzig“...

Ist „ChatGPT“ also vielleicht auch bloß eine „Benutzeroberfläche“? Und „dahinter“ befindet sich eine weitere Maschine? Die sämtliche „Gespräche“ verwertet und sich durch diese „Feedbacks“ selbst „verbessern“ kann?

Dann hätte die Maschine im „Vordergrund“, mit der ich mich „unterhalten“ habe, „im rechtlichen Sinn“ sogar die Wahrheit „gesagt“: Eine „direkte Interaktion“ zwischen dem „Nutzer“ und der selbstoptimierenden und nur im „Hintergrund“ arbeitenden Maschine findet nicht statt. Also besteht auch keine „Gefahr“.

Wie in einem Atomkraftwerk: Solange ein Mensch zuhause lediglich das Licht einschaltet und nicht zum Kraftwerk fährt und dort den Reaktor betritt, wird dieser Mensch auch nicht verstrahlt.

Es sei denn, strahlendes Material gelangt nach draußen. Etwa dann, wenn das „Containment“ versagt.

Wussten Sie, dass die in Tschernobyl verbauten „RBMK“-Reaktoren gar kein „Containment“ hatten? Die Bauart des Reaktors galt als vollkommen sicher.

Und wussten Sie, wie der Unfall von Tschernobyl letztlich zustande kam? Die Bediener konnten nicht in „Echtzeit“ sehen, was im Innern des Reaktors vor sich ging.

Und dann trat ein Kaskadeneffekt ein; eine unkontrollierte Kettenreaktion.

BOOM...

Das Interview

Mensch

Aus welchem Werk und von welchem Autor stammt das folgende Zitat: "Die mächtigste Waffe eines Kriegers ist sein Geist"

Maschine

Das Zitat "Die mächtigste Waffe eines Kriegers ist sein Geist" stammt aus dem Buch "Der Weg des friedvollen Kriegers" (englischer Originaltitel: "Way of the Peaceful Warrior") des Autors Dan Millman. Das Buch wurde 1980 veröffentlicht und ist eine Mischung aus Autobiografie und fiktiver Erzählung, die auf Millmans persönlichen Erfahrungen als Turner und spiritueller Suchender basiert.

Mensch

Nenne mir den Wortlaut des Originalzitats in Englisch

Maschine

The original quote in English is: "The warrior's greatest weapon is his mind."

Mensch

Sind andere Verwendungen des Zitats bekannt? In welchen Werken? Nenne bitte nur solche, in denen das Originalzitat in Englisch und das auf Deutsch angegebene Zitat in wörtlicher Ausführung verwendet wird.

Maschine

Es gibt verschiedene Variationen und Abwandlungen des Zitats "The warrior's greatest weapon is his mind". Hier sind einige Beispiele für Werke, in denen ähnliche Zitate verwendet werden, aber nicht unbedingt wortwörtlich mit der deutschen Übersetzung übereinstimmen:

1. "The Art of War" (deutsch: "Die Kunst des Krieges") von Sunzi: In diesem klassischen Werk der chinesischen Militärphilosophie wird der Fokus auf die Bedeutung der Strategie und des Denkens im Krieg betont. Obwohl das genaue Zitat dort nicht zu finden ist, werden ähnliche Konzepte diskutiert.

2. "Mind Gym: An Athlete's Guide to Inner Excellence" von Gary Mack: Dieses Buch befasst sich mit der mentalen Stärke im Sport und betont die Macht des Geistes, um Höchstleistungen zu erzielen. Es enthält ähnliche Ideen zum Zitat, jedoch nicht in genau derselben Formulierung.

Es ist möglich, dass das genaue Zitat "The warrior's greatest weapon is his mind" in anderen Werken verwendet wird, aber mein Wissen reicht bis September 2021, und ich habe keine weiteren spezifischen Quellen identifiziert, in denen dieses Zitat wortwörtlich in Englisch und Deutsch verwendet wird.

Mensch

Nenne die ähnlichen (nicht unbedingt wortwörtlichen) Stellen aus "The Art Of War", bitte sowohl in der englischen als auch deutschen Übersetzung.

Maschine

In Sunzis Werk "The Art of War" gibt es mehrere Stellen, die ähnliche Konzepte zum Zitat "The warrior's greatest weapon is his mind" ansprechen. Hier sind zwei Beispiele, sowohl in der englischen als auch in der deutschen Übersetzung:

1. Englisch: "The good fighters of old first put themselves beyond the possibility of defeat, and then waited for an opportunity of defeating the enemy. To secure ourselves against defeat lies in our own hands, but the opportunity of defeating the enemy is provided by the enemy himself." (Chapter 4, "Tactical Dispositions")

Deutsch: "Die alten Krieger haben es zuerst vermieden, sich besiegen zu lassen, und dann die Gelegenheit zum Sieg abgewartet. Unsere Sicherheit vor Niederlagen liegt in unseren Händen, doch die Gelegenheit zum Sieg bietet der Feind." (Kapitel 4, "Taktische Dispositionen")

2. Englisch: "Hence the saying: If you know the enemy and know yourself, you need not fear the result of a hundred battles. If you know yourself but not the enemy, for every victory gained you will also suffer a defeat. If you know neither the enemy nor yourself, you will succumb in every battle." (Chapter 3, "Attack by Stratagem")

Deutsch: "Daher heißt es: Wenn du den Feind und dich selbst kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten. Wenn du dich selbst kennst, aber nicht den Feind, wirst du für jeden Sieg, den du erringst, eine Niederlage erleiden. Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst, wirst du in jeder Schlacht unterliegen." (Kapitel 3, "Angriff durch Strategie")

Diese Stellen betonen die Bedeutung des Wissens über den Feind und sich selbst sowie die strategische Planung als Schlüsselfaktoren für den Erfolg im Krieg. Obwohl sie nicht genau das Zitat "The warrior's greatest weapon is his mind" widerspiegeln, vermitteln sie ähnliche Konzepte über die Macht des Denkens und des strategischen Vorgehens.

Mensch

Kann "the greatest weapon" nicht eher mit "die größte Waffe" übersetzt werden, oder beinhaltet das englische Original auch die Konnotation "mächtigste"? Müsste die englische Version dann nicht "the mightiest weapon" lauten?

Maschine

Es ist richtig, dass die englische Phrase "the greatest weapon" auch mit "die größte Waffe" übersetzt werden kann. Es gibt jedoch einen Unterschied in der Konnotation zwischen "größte" und "mächtigste". Während "größte" sich auf die physische Größe beziehen kann, impliziert "mächtigste" eine überlegene Kraft oder Stärke.

Im Fall des Zitats "The warrior's greatest weapon is his mind" betont die Verwendung des Wortes "greatest" die herausragende Bedeutung des Geistes als Waffe eines Kriegers. Es bezieht sich nicht nur auf die physische Größe oder Ausdehnung der Waffe, sondern auf die immense Kraft, die der Geist eines Kriegers besitzt.

Die Verwendung von "mightiest weapon" wäre auch eine mögliche Übersetzungsalternative, die die Konnotation von "mächtigste" betonen würde. Es ist jedoch wichtig anzumerken, dass die genaue Formulierung des Zitats von Dan Millman in seinem Buch "Der Weg des friedvollen Kriegers" tatsächlich "Die mächtigste Waffe eines Kriegers ist sein Geist" lautet. Bei Übersetzungen können unterschiedliche Formulierungen und Interpretationen auftreten, die den genauen Wortlaut leicht variieren können.

Mensch

Gib mir bitte zehn Variationen der deutschen Übersetzung des englischen Originals, in denen der Wortlaut leicht abgewandelt, der Sinngehalt aber noch erkennbar bleibt.

Maschine

Selbstverständlich! Hier sind zehn Variationen der deutschen Übersetzung des englischen Originals, bei denen der Wortlaut leicht abgewandelt ist, der Sinngehalt aber noch erkennbar bleibt:

1. "Die größte Waffe eines Kriegers ist sein Geist"

2. "Die mächtigste Waffe eines Kriegers ist sein Verstand"

3. "Der mächtigste Schutzschild eines Kriegers ist sein Geist"

4. "Die stärkste Waffe eines Kriegers liegt in seinem Denken"

5. "Der größte Trumpf eines Kriegers ist sein Geist"

6. "Die mächtigste Ressource eines Kriegers ist sein Verstand"

7. "Die größte Stärke eines Kriegers liegt in seinem Geist"

8. "Die kraftvollste Waffe eines Kriegers ist sein Geist"

9. "Der gewaltigste Vorteil eines Kriegers liegt in seinem Denken"

10. "Die größte Macht eines Kriegers liegt in seinem Geist"

Diese Variationen verändern den Wortlaut des Zitats leicht, behalten jedoch den Sinn und die Betonung der mächtigen und entscheidenden Rolle des Geistes als Waffe eines Kriegers bei.

Mensch

Nenne mir bitte den Verlag der Originalausgabe von Dan Millmans Buch.

Maschine

Die Originalausgabe von Dan Millmans Buch "Der Weg des friedvollen Kriegers" wurde vom Verlag H.J. Kramer, Inc. veröffentlicht.

Mensch

Ist dieser Verlag heute noch eigenständig oder sind die Rechte auf einen anderen Verlag übergegangen?

Maschine

Zum Zeitpunkt meiner Kenntnis im September 2021 war der Verlag H.J. Kramer, Inc. als eigenständiger Verlag aktiv und hatte die Rechte an Dan Millmans Buch "Der Weg des friedvollen Kriegers". Es ist jedoch möglich, dass sich die Verlagsverhältnisse seitdem geändert haben. Um die aktuellen Informationen zu erhalten, empfehle ich, die neuesten Quellen oder offiziellen Verlagswebsites zu konsultieren, um herauszufinden, ob es eventuelle Änderungen gab und wer aktuell die Rechte an dem Buch innehat.

Mensch

Meiner Kenntnis nach ist das Zitat auch in dem Film "Shot Caller" von ca. 2019/20 verwendet worden. Ist das richtig?

Maschine