ISO 26000 - Ethik in Wirtschaft - Alexander Grünenwald - E-Book

ISO 26000 - Ethik in Wirtschaft E-Book

Alexander Grünenwald

0,0

Beschreibung

Gesellschaftliche Verantwortung hat ethisches, achtungsvolles und nachhaltiges Denken und Handeln in der Gesellschaft und Wirtschaft zum Ziel. Dieses Thema wurde in weltweiter Zusammenarbeit von hunderten Experten aufgegriffen und als Leitfaden ISO 26000 veröffentlicht. Die ISO 26000 bietet Organisationen aller Art und Größe, Hinweise und Ansätze, wie man wirtschaftliches Interesse mit nachhaltigem, ethischem Denken und Handeln vereinen kann. Vertrauensvolle, offene Kommunikation und Zusammenarbeit bergen vor allem langfristig gewaltige Potenziale für eine Verbesserung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Situation. Eine im Rahmen einer Bachelorarbeit durchgeführte Umfrage zeigt jedoch, dass diese gegenwärtig von den meisten Unternehmen kaum beachtet und genutzt werden. Vor allem die zunehmende Transparenz des Marktes und die sensibler werdenden Konsumenten werden künftig mit hoher Wahrscheinlichkeit dafür sorgen, dass ethisch und verantwortungsvoll handelnde Unternehmen vermehrten Zuspruch und Zulauf erhalten. Zudem ist wahrscheinlich, dass Leitfäden wie die ISO 26000 zukünftig eine maßgebliche Rolle beim Aufbau und Erhalt von stabilen globalen Wirtschafts- und Gesellschaftsformen einnehmen werden. Das Ziel dieses Buches ist, Organisationen aller Art und Größe das Thema gesellschaftliche Verantwortung näher zu bringen und Ansätze für deren nutzbringende Anwendung aufzuzeigen. Zu Beginn wird die globale Bedeutung gesellschaftlicher Verantwortung für unsere heutige Welt verdeutlicht und deren historische Entwicklung beleuchtet. Eine zusammenfassende Darstellung der ISO 26000 und praktische Anwendungs-Werkzeuge sollen die Einführung und Anwendung gesellschaftlicher Verantwortung in der eigenen Organisation erleichtern. Ergebnisse verschiedener Umfragen liefern einen Eindruck über die gegenwärtige Bedeutung gesellschaftlicher Verantwortung und deren Anwendung. Außerdem werden Schwachstellen des Leitfadens ISO 26000 aufgezeigt und Lösungsansätze für dessen Verbesserung vorgeschlagen. Umfassender angewendet wird gesellschaftlich verantwortliches Handeln zur Förderung und zum Erhalt eines globalen sozialen Friedens beitragen.

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern

Seitenzahl: 204

Veröffentlichungsjahr: 2014

Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:

Android
iOS
Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



„So hoch wie wir unser eigenes Glück und Wohlergehen schätzen, ebenso müssen wir es gutheißen, dass Gerechtigkeit und Menschenliebe geübt werden, durch die allein der Gesellschaftsbund aufrechterhalten werden kann und jedermann in der Lage ist, die Früchte wechselseitigen Schutzes und Beistandes zu ernten.“

David Hume (1711 - 1776), schottischer Philosoph [SWR 2]

„Niemand kann völlig frei sein, wenn nicht alle frei sind.

Niemand kann völlig tugendhaft sein, wenn nicht alle tugendhaft sind.

Niemand kann glücklich sein, wenn nicht alle glücklich sind.“

Herbert Spencer (1820 - 1903), englischer Philosoph und Soziologe

[Spencer]

Kurzfassung

Gesellschaftliche Verantwortung und Leitfäden wie ISO 26000 sind für eine nachhaltige Stabilität unseres globalen Wirtschafts- und Gesellschaftssystems von entscheidender Bedeutung. Das Ziel dieser Arbeit ist, Organisationen aller Art und Größe gesellschaftliche Verantwortung näher zu bringen und deren Erfolg nachhaltig zu steigern. Zu Beginn wird die globale Bedeutung gesellschaftlicher Verantwortung für unsere heute Welt verdeutlicht und deren historische Entwicklung beleuchtet. Eine zusammenfassende Darstellung der ISO 26000 und praktischer Anwendungs-Werkzeuge für verschiedene Organisationsgrößen sollen die Einführung erleichtern. Ergebnisse verschiedener Umfragen liefern einen aktuellen Eindruck über die Bedeutsamkeit gesellschaftlicher Verantwortung und deren Anwendung. Außerdem werden Schwachstellen der ISO 26000 aufgezeigt und Lösungsansätze für deren Verbesserung vorgeschlagen. Umfassender angewendet wird gesellschaftliche Verantwortung nachhaltig zum Erhalt eines globalen sozialen Friedens beitragen.

Abstract

Social responsibility and guidelines such as ISO 26000 are of crucial importance for the long-term stability of our global economic and social system. The aim of this work is to give organizations of all kinds and sizes a better understanding of social responsibility and to support its success sustainably. At the beginning the global meaning of social responsibility for our contemporary world is made clear and the development of its history is described. A summary of ISO 26000 and practical application tools for different sizes of organizations should facilitate the implementation of ISO 26000. Results of various surveys provide a current impression of the importance of social responsibility and its application. Furthermore weaknesses of ISO 26000 are demonstrated and solutions for their improvement suggested. Social responsibility applied more widely will contribute and obtain enduring social peace on a global scale.

Schlüsselwortliste

- Gesellschaftliche Verantwortung

- ISO 26000 Leitfaden

- Corporate Social Responsibility (CSR)

- Ehrbarer Kaufmann

- Nachhaltigkeit

- Bedeutung

- Überblick

- Umfrage

- Anwendungshilfe

- Perspektive

Key-words

- Social Responsibility

- ISO 26000 Guidance

-Corporate Social Responsibility (CSR)

- Respectable merchant

- Sustainability

- Meaning

- Summary

- Survey

- Application Help

- Perspective

Inhaltsverzeichnis

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

TABELLENVERZEICHNIS

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

VORWORT

1 WARUM „GESELLSCHAFTLICHE VERANTWORTUNG“ SO WICHTIG FÜR DIE ZUKUNFT UNSERER GESELLSCHAFT IST

2 „GESELLSCHAFTLICHE VERANTWORTUNG“ IST KEIN MODEBEGRIFF

2.1 D

IE

A

NFÄNGE DER

GESELLSCHAFTLICHEN

V

ERANTWORTUNG

2.2 D

IE

B

EDEUTUNG DER

G

RUNDWERTE DES EHRBAREN

K

AUFMANNS HEUTE

2.3 G

RUNDSÄTZE DES

„E

HRBAREN

K

AUFMANNES

2.3.1 Die Haltungsebene

2.3.2 Die Anwendungsebene

2.3.3 Die Weitblickebene/Innovationsebene

2.4 D

AS

A

UFKOMMEN DES

B

EGRIFFES

C

ORPORATE

S

OCIAL

R

ESPONSIBILITY

(CSR)

3 DIE ISO 26000 – DER GLOBALE LEITFADEN ZUR „GESELLSCHAFTLICHEN VERANTWORTUNG“

3.1 E

NTSTEHUNGSGESCHICHTE DER

ISO 26000

3.2 B

ESONDERHEITEN DER

ISO 26000

3.2.1 ISO 26000 - Anwendbar von alle Organisationen

3.2.2 ISO 26000 – kein verpflichtender Managementstandard

3.2.3 ISO 26000 gibt keine detaillierten Umsetzungsanweisungen

3.3 S

TRUKTUR UND

I

NHALT DER

ISO 26000

3.3.1 Die ISO 26000 auf einen Blick

3.3.2 Aufbau der ISO 26000

3.3.3 Abgrenzung der ISO 26000 zur anderen Normen (z.B. ISO 9001, ISO 31000)

3.3.4 Gefahr der fehlerhafte Auslegung der ISO 26000

4 ANALYSE DER BETRIEBLICHEN ANWENDUNG DER ISO 26000

4.1 D

IE ALLGEMEINE

A

NWENDUNG DER

ISO 26000

4.1.1 Vorbereitendes Analysieren und Planen

4.1.2 Umsetzen von Maßnahmen

4.1.3 Interne und externe Kommunikation

4.1.4 Ermittlung von Verbesserungspotenzialen

4.2 A

NWENDUNGSBEISPIELE VERSCHIEDENER

U

NTERNEHMENSGRÖBEN

4.2.1 Anwendung in kleinsten und kleinen Unternehmen/Organisationen (1 - 49 Mitarbeiter)

4.2.2 Anwendung in mittelgroßen Unternehmen/Organisationen (50-249 Mitarbeiter)

4.2.3 Anwendung in Großunternehmen/ -organisationen (mehr als 250 Mitarbeiter)

5 UMFRAGE ZUR ISO 26000 UND CSR

5.1 D

ATENERHEBUNG DURCH EINE

O

NLINE

-U

MFRAGE

5.2 V

ORGEHENSWEISE BEI DER

U

MFRAGE

5.2.1 Wahl der geeigneten Befragungsmethode

5.2.2 Festlegung der Vorgehensweise

5.2.3 Durchführung der Umfrage

5.2.4 Auftretende Probleme bei Umfrage

5.3 U

MFRAGE

-E

RGEBNISSE ZU GESELLSCHAFTLICHER

V

ERANTWORTUNG

5.3.1 Umfrage: Gesellschaftliches Engagement in kleinen und mittelständischen Unternehmen Deutschlands 2007

5.3.2 Ergebnisse der eigenen kurzen Umfrage

5.3.3 Ergebnisse der ausführlichen Umfrage

6 PERSPEKTIVEN DER ISO 26000

6.1 P

OSITIVE UND NEGATIVE

A

SPEKTE DER

ISO 26000

6.1.1 Positive Aspekte

6.1.2 Negative Aspekte

6.1.3 Analyse und Schlussfolgerungen aus den Fehlern

6.2 I

NWIEWEIT SIND

L

EITFÄDEN WIE

ISO 26000

MIT DEM

G

ESETZ VEREINBAR

?

6.2.1 Entsprechen die von wenigen Experten erzeugten Leitfäden demokratischen Prinzipien?

6.2.2 Hat ISO 26000 Einfluss auf die nationale und internationale Gesetzgebung?

6.2.3 Wie müssen sich Regierungen verhalten, damit sich soziale Verantwortung gut entfalten kann?

6.2.4 Welche Vorteile besitzen freiwillige Leitfäden (Soft Law) verglichen mit „harten Gesetzen“?

6.2.5 Umsetzbarkeit der ISO 26000 Forderung, Mängel von Regierungen durch eigenständiges Handeln von Organisationen auszugleichen

6.3 L

EISTUNGSFÄHIGKEIT DER

ISO 26000

IM

V

ERGLEICH ZU ÄHNLICHEN

L

EITFÄDEN

/S

TANDARDS

6.3.1 Abgrenzung der ISO 26000 zu vorhandenen Leitfäden und CSR-Standards

6.4 W

IE KÖNNTE DIE

ISO 26000

UNTER

U

MSTÄNDEN VERBESSERT WERDEN

?

6.4.1 Pauschalansatz vs. Handhaber- Guidelines

6.4.2 Hervorhebung landes- und branchenspezifisch relevanter Handlungsfelder

6.4.3 Die ISO 26000 in Form eines Analyse-Online-Tool zur Verfügung stellen

6.4.4 Effizientes, modernes und tatkräftiges Werben für ISO 26000

6.5 H

ABEN

U

NTERNEHMEN

,

DIE GESELLSCHAFTLICH VERANTWORTLICH HANDELN

,

BESSERE

C

HANCEN IM PREISGETRIEBENEN UND STARK KONKURRIERENDEN INTERNATIONALEN

M

ARKT

?

6.6 A

KTUELLE

U

MFRAGE ZUR

ISO 26000

7 FAZIT

LITERATURVERZEICHNIS

BEGRIFFSDEFINITIONEN

DANKSAGUNG

ÜBER DEN AUTOR, FEEDBACK UND KONTAKT

LISTE ALLER ANGESCHRIEBENEN VERBÄNDE

Abkürzungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Tabelle 3-1: Hauptkategorien der Menschenrechte

Tabelle 4-1: Qualitative und quantitative Indikatoren [vgl. Kummert, Seite 83]

Tabelle 4-2: Beispiele für ökonomische, ökologische und soziale Kennzahlen c[Kummert, Seite 83]

Tabelle 5-1: Verbandsbeteiligung an Umfrage [kurze Umfrage][lange Umfrage]

Tabelle 5-2: Gründe für Nichtteilnahme der Verbände [kurze Umfrage][lange Umfrage]

Tabelle 5-3: Bewertungen der Eigenschaften der ISO 26000 [kurze Umfrage]

Tabelle 5-4: Bewertung der vorgeschlagenen Verbesserungsmaßnahmen [kurze Umfrage]

Tabelle 5-5: Verbesserungsvorschläge Workshop in Genf [Bürgi]

Tabelle 6-1: Indikatoren der Entstehungsprozessanalyse der ISO 26000 [Jastram 2011, Seite 51]

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1-1: Dreistöckiges Kartenhaus [Bild1]

Abbildung 2-1: Die Intensitätsebenen verantwortungsbewussten Handelns [IHK 2012, Seite 3]

Abbildung 2-2: Wirkungsebenen unternehmerischer Verantwortung [IHK 2012, S]

Abbildung 2-3: Corporate Responsibility [Bay 2010, Seite 4]

Abbildung 3-1: Internationale Arbeitsgruppe und Spiegelgremien [Jastram 2011, Seite 23]

Abbildung 3-2: Übersicht der ISO 26000 [DIN ISO 26000, Seite 12]

Abbildung 3-3: Zusammenhang von Organisation, Anspruchsgruppen und Gesellschaft [DIN ISO 26000, Seite 31]

Abbildung 3-4: Die sieben Kernthemen [DIN ISO 26000, Seite 37]

Abbildung 3-5: Die Planungsebenen verschiedener Normen [Angelehnt an Merlin 2012, Seite 2739]

Abbildung 3-6: Mögliche strukturelle Anordnung der verschiedenen Normen [Merlin 2012, Seite 2740]

Abbildung 4-1: Zusammenhang zwischen Phasen der Fehlerverursachung und den Fehlerkosten [Pfeifer, Seite 11]

Abbildung 4-2: 26k-Handlungsfelder-Werkzeug allgemein [26k estimation2]

Abbildung 4-3: 26k-Handlungsfelder-Werkzeug detailliert [26k estimation3]

Abbildung 4-4: Signifimat [Gürtler 2013, Seite 32]

Abbildung 4-5: Das Umweltmanagementsystem - ein PDCA-Kreislauf gesellschaftlicher Verantwortung [Lang1]

Abbildung 4-6: Projektorganisation[KTI Projekt]

Abbildung 4-7: Projektschritte [Lang2]

Abbildung 4-8: Ebenen des multiperspektivischen Ansatzes [Lang2]

Abbildung 4-9: Tabelle für Analyse der Sichtweisen der verschiedenen Ebenen [Jakob]

Abbildung 4-10: In Form eines Spinnendiagramms ausgewertete Ergebnisse der durchgeführten Analyse [Lang2]

Abbildung 4-11: Der Sustainability-Sweet-Spot [Altenburger, Seite 10]

Abbildung 4-12: Aufbau eines Nachhaltigkeitsberichtes anhand der Struktur der IS 26000 [Ricoh]

Abbildung 5-1: Verbände als Multiplikatoren [Eigene Darstellung]

Abbildung 5-2: Beteiligte Unternehmen nach Branche und Mitarbeiterzahl [Umfrage CSR]

Abbildung 5-3: Bekanntheit von CSR bei KMUs [Umfrage CSR]

Abbildung 5-4: Relevanz von CSR bei KMUs und Anspruchsgruppen [Umfrage CSR]

Abbildung 5-5: Entwicklung von CSR [Umfrage CSR]

Abbildung 5-6: Gründe für CSR [Umfrage CSR]

Abbildung 5-7: Hemmnisse zur Umsetzung von CSR [Umfrage CSR]

Abbildung 5-8: Engagement für die Umwelt von KMUs [Umfrage CSR]

Abbildung 5-9: Engagement für die Gesellschaft von KMUs [Umfrage CSR]

Abbildung 5-10: Engagement für Mitarbeiter von KMUs [Umfrage CSR]

Abbildung 5-11: Kommunikation von CSR [Umfrage CSR]

Abbildung 5-12: Befragte untergliedert nach Organisationsart [kurze Umfrage]

Abbildung 5-13: Befragte untergliedert nach Branche [kurze Umfrage] ~

Abbildung 5-14: Befragte untergliedert nach Mitarbeiterzahl und Bundesland [kurze Umfrage]

Abbildung 5-15: Information über CSR im Rahmen der Umfrage [kurze Umfrage]

Abbildung 5-16: Bekanntheitsgrad der ISO 26000 [kurze Umfrage]

Abbildung 5-17: Anwendungsgrad der ISO 26000 [kurze Umfrage]

Abbildung 5-18: Selbst-Information über ISO 26000 [kurze Umfrage]

Abbildung 6-1: Heute träume ich [YouTube1]

Abbildung 6-2: Schmelzwasserfluss eines isländischen Gletschers als Beispiel für die formenden Kräfte des Wasser (links) [Köster, www.davidkoester.de]

Abbildung 6-3: Begradigung des Rheins (rechts) [Bild 2]

Abbildung 6-4: Ziele des ÖkoBusinessPlan [Altenburger, Seite 209]

Abbildung 6-5: Einfluss der Keimzellen auf verschiedenste Nationen [Eigene Darstellung]

Abbildung 6-6: ISO 26000 im Vergleich zu bestehenden Standards [Lang3]

Abbildung 6-7: Organisationsgrößenspezifische Handhaber-Guidelines [Eigene Darstellung]

Abbildung 6-8: Länder- bzw. Branchenspezifische Handlungsfelder-Empfehlungen [Eigene Darstellung]

Abbildung 6-9: Beispiele von guten YouTube-Videos [YouTube2][YouTube3]

Vorwort

Bei dem Buch handelt sich um die Veröffentlichung meiner Bachelorarbeit, die ich zum Abschluss meines Studiums zum Wirtschaftsingenieur an der „Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft“ geschrieben habe. Auf dieses - für einen Wirtschaftsingenieur eher ungewöhnliche Thema - bin ich bei der Suche nach Lösungsansätzen für unsere heutigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Probleme gestoßen.

Allgemein interessiere ich mich für gesellschaftliche Problembereiche, die für viele unlösbar scheinen. Beispiele hierfür sind u.a. die zunehmende Zerstörung und Ausbeutung der Umwelt sowie die belastenden Auswirkungen unseres Wirtschafts- und Gesellschaftssystems auf die Menschen. Hinzu kommt die sich zunehmend öffnende Schere zwischen arm und reich, ein abnehmendes Wirtschaftswachstum, die in vielen Ländern hohe und langfristige Arbeitslosigkeit insbesondere junger Menschen sowie die steigende Staatsverschuldung. Diese Probleme gefährden mittel- bis langfristig die Stabilität und den Zusammenhalt unserer globalen Gesellschaft. Ungleichgewicht und Spannungen sind Nährstoffe für Unzufriedenheit, Depression, Hoffnungslosigkeit, Wut, Unruhen, Terrorismus und letztendlich Krieg. Aktuelle Beispiele hierfür gibt es derzeit in zahlreichen Ländern der Erde.

Viele Menschen resignieren angesichts dieser Probleme. Oft hört man:

„Was können wir da schon bewirken? Das ist Sache der Politik.“ oder

„Das war doch schon immer so. Die Ursache liegt am Macht- und Gewinnstreben zahlreicher Menschen.“

Diese Einstellung ist verständlich, die Chancen auf Veränderung scheinen eher gering. Die Frage ist jedoch, ob sich durch diese pessimistische Einstellung die Probleme lösen lassen. Wegsehen macht Probleme erfahrungsgemäß nur schlimmer. Da sich unsere Gesellschaftsprobleme nicht von selbst lösen, habe ich mich entschlossen, alles in meiner Kraft stehende zu tun, um langfristig zur Lösung dieser Probleme beizutragen. Ich möchte nicht, dass meine zukünftige Familie und alle Menschen mit einer Welt konfrontiert werden, in der Leid, Zerfall und Krieg herrschen.

Ein erster (kleiner) Schritt zur Lösung unsere Probleme ist die Veröffentlichung dieses Buches über den globalen Leitfaden ISO 26000 zur gesellschaftlichen Verantwortung. Die ISO 26000 hat das Ziel, Organisationen und Unternehmen aller Art zu einem wertorientierten, gesellschaftlich verantwortlichen und nachhaltigen Handeln zu veranlassen.

Dieses Buch soll dazu beitragen, das wichtige Thema des wertorientieren ethisches Denkens und Handelns im Sinne einer nachhaltig sich im Gleichgewicht befindenden Welt wieder mehr ins Bewusstsein rücken.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Prof. Dr.-Ing. Gerwin Kahabka bedanken, der mir diese Arbeit ermöglichte und mir beratend zur Seite stand. Zudem möchte ich mich beim ISO 26000 Experten Guido Gürtler bedanken, der mich mit seiner Fachkompetenz häufig unterstützte.

Pfinztal 2014, im September

Alexander Grünenwald

1 Warum „gesellschaftliche Verantwortung“ so wichtig für die Zukunft unserer Gesellschaft ist

Der Leser könnte sich fragen, warum man sich mit dem Thema auseinander setzten sollte. Im folgenden Abschnitt werden dessen Potenzial und zukünftige Notwendigkeit anhand nachvollziehbarer Beispiele beschrieben.

Wir leben in einer Zeit mit vielen ungelösten Problemen. Nachfolgend einige Beispiele:

a) Die Umwelt leidet und wird nach wie vor in großem Umfang zerstört, beispielsweise durch:

- die Ausbeutung von Ressourcen

- den Ausstoß von Treibhausgasen

- das Leerfischen der Meere

- das Abholzen des Regenwaldes.

b) Der Mensch leidet z.B. durch:

- die zunehmende Armut u.a. auch in Industrieländern (einseitige Einkommensverteilung)

- den zunehmenden Druck in der Arbeit, was vermehrt zu Burnout und Depressionen führt

- die zunehmende Arbeitslosigkeit oder schlecht bezahlte Arbeit, was Zukunftsängste schürt und zu erhöhtem Konkurrenzdruck beiträgt

- ein Leben in einer rationalen, technischen, effizienten Welt, in der Emotionen weitgehend unterdrückt und nicht selten als Schwäche ausgelegt werden. Die zunehmende Emotionslosigkeit in der Gesellschaft entfremdet die Menschen von sich selbst, vom nächsten und von der Natur, worunter sie oft unbewusst leiden.

c) Die Gesellschaft leidet z.B. an:

- zunehmender Polarisierung in verschiedenen Bereichen und Ebenen, wie Bildungsunterschiede, Einkommensverteilung und dem politischen Interesse. Die bewusst oder unbewusst wahrgenommenen Ungleichgewichte führen zu Spannungen innerhalb der Gesellschaft

- mangelndem Glauben an die Politik

- mangelndem Vertrauen in das Wirtschafts- und Finanzsystem

- Hilflosigkeit und Ohnmachtsgefühl der Menschen, was langfristig den Einfluss von radikalen Alternativen (rechts- oder linksextrem) fördert.

Als Leser werden Sie vielleicht einige Punkten als falsch ansehen und nicht zustimmen. Leider bin ich im Rahmen dieser Arbeit nicht in der Lage, vertiefend auf jeden Punkt einzugehen. Wer aufmerksam das Meinungsbild der Mitmenschen verfolgt, wird aber feststellen können, dass nur wenige gegenwärtig behaupten, unser Gesellschaftssystem würde tadellos funktionieren. Eher das Gegenteil trifft zu: Bei vielen Menschen herrschen Zweifel, Ängste, Hoffnungslosigkeit, Konkurrenzdruck und Unsicherheit vor, ausgelöst durch die bewusst oder unbewusst wahrgenommenen Spannungen in der Gesellschaft.

Die Frage die man nun stellen könnte ist: Woher kommen diese ganzen Probleme?

Natürlich ist die Beantwortung nicht ohne weiteres möglich, da die Einflussfaktoren für jedes einzelne Problem je nach Betrachtungsebene und Perspektive vielfältig und verschieden sind. Man muss, um eine Antwort finden zu können, sich auf eine Ebene begeben, die alle Probleme tangiert. Diese Ebene stellt das Grundgerüst, die Wurzel eines Systems dar.

Im Falle des Gesellschafts- und Wirtschaftssystems ist dieses Grundgerüst das Wertesystem. Es ist vergleichbar mit der DNA eines Menschen. Die DNA legt die Form des menschlichen Körpers und dessen Funktionsweise fest.

Wichtige Grundwerte unserer heutigen Gesellschaft und Wirtschaft sind z.B.:

- Wachstum

- Konkurrenz

- Leistung

- Egoismus

"Nicht vom Wohlwollen des Fleischers, Brauers oder Bäckers erwarten wir unsere Mahlzeit, sondern von ihrer Rücksichtnahme auf ihr eigenes Interesse. Wir wenden uns nicht an ihre Humanität, sondern an ihren Egoismus und sprechen ihnen nie von unseren Bedürfnissen, sondern von ihren Vorteilen."

[Smith]

- Effizienz und Wirtschaftlichkeit

- Problemlösung durch Technik

- Rationalisierung

- Gewinnmaximierung.

Diese Werte stellen das Fundament der Gesellschaft, der Wirtschaft, des Bildungssystems und weiterer Bereiche dar. Praktisch jeder Bereich des heutigen Lebens in Industrieländern wird direkt oder indirekt durch o.g. Werte beeinflusst und gesteuert. Es stellt sich die Frage, ob ein System, das sich hauptsächlich auf ein solches Wertefundament stützt, sich langfristig stabil und funktionsfähig halten kann?

Vorab ist anzumerken, dass ich den grundsätzlichen Sinn der oben aufgeführten Grundwerte keineswegs bezweifeln möchte. Jeder Wert hat in gewissem Rahmen seine guten und nützlichen Eigenschaften. Die Frage ist jedoch, ob diese Werte alleine ausreichen, um langfristig Harmonie, Gleichgewicht und Stabilität unseres Gesellschafts- und Wirtschaftssystems zu gewährleisten. Oder anders formuliert: Reichen diese Werte aus, um die gegenwärtigen Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme – auch global – nachhaltig zu stabilisieren?

Kartenhaus Beispiel:

Abbildung 1-1: Dreistöckiges Kartenhaus [Bildl]

Wenn man zu Ihnen sagt: „Bauen Sie ein Kartenhaus mit 3 Stockwerken (Abbildung 1-1)!“ werden Sie sagen „Kein Problem“. Kurze Zeit später steht das Kartenhaus. Sagt man zu Ihnen jedoch: „Bauen Sie ein Kartenhaus mit 100 Stockwerken!“ werden Sie antworten: „Wie soll ich das machen?“ oder „Sie machen doch einen Scherz!“.

Damit möchte ich veranschaulichen, dass etwas, das im Kleinen funktioniert, nicht unbedingt auch im Großen funktioniert. Das Kartenhaus wird ab einer bestimmten Höhe instabil und fällt deshalb um bzw. bricht unter der darüber liegenden Last zusammen.

Ähnlich verhält es sich mit unserem Gesellschafts- und Wirtschaftssystem, das mehr und mehr in Schieflage gerät. Was im kleinen Rahmen (national) und über einen überschaubaren Zeitraum (z.B. 2 bis 3 Generationen) gut gewesen sein mag, muss noch lange nicht im großen Rahmen (global) und – in einer rasant sich ändernden Welt - für große Zeiträume (>1000 Jahre) taugen. Je größer, komplexer und älter ein System wird, desto stärker wirken sich kleine Fehler im (Werte-) Fundament aus, was man am Beispiel des Schiefen Turms von Pisa gut erkennen kann, der im Laufe der Jahre wegen mangelhaftem Fundament immer schiefer wurde.

Welche Lösung bietet sich nun im Kartenhausproblem an? Wie könnte man ein 100-Stockwerk-Kartenhaus bauen? Nach Überlegung fällt einem ein, dass eine mögliche Lösung darin bestehen würde, weitere Hilfsmittel hinzuzuziehen. Im Falle des Kartenhauses wäre das zum Beispiel ein „Klebstoff“, der die verschiedenen Karten zusammenhält. Durch Verwendung von Klebstoff könnte das Kartenhaus um ein Vielfaches größer gebaut werden.

Das Hauptproblem unseres heutigen Gesellschafts- und Wirtschaftssystems liegt, wie beim Kartenhaus darin, dass die zunehmende Größe und Komplexität des Systems zu einer Instabilität tendiert, die im Extremfall zum Systemzusammenbruch führen kann. Die Frage ist, was hält das immer größer werdende „Kartenhaus“ in Form unseres Gesellschafts- und Wirtschaftssystems überhaupt zusammen? Was dient in unserem heutigen Wertesystem als Klebstoff, der die vielen Teile zusammen hält? Welche Werte sorgen für Gleichgewicht und Harmonie und somit für Stabilität und Frieden im System?

Das Wertesystem unseres Gesellschafts- und Wirtschaftssystem besitzt bislang keinen geeigneten „Klebstoff“, der eine systemübergreifende Verbundenheit herstellt. Daraus resultiert z.B. folgendes Verhalten, das insbesondere in Industrieländern zu beobachten ist:

- Es ist den meisten Menschen gleichgültig, woher die gekauften Produkte kommen bzw. unter welchen Bedingungen sie hergestellt werden, so lange der Preis stimmt

- Es ist vielen Managern egal, wie es den Mitarbeitern im eigenen Unternehmen geht, solange die Gewinnmarge stimmt

- Was interessiert die Industrienationen die Klimaerwärmung, wenn die Auswirkungen sie nicht direkt betreffen oder ihren Wettbewerbsvorteil nicht gefährden?

- Ressourcen der Entwicklungsländer werden häufig von Industrienationen genutzt, ohne gerechten Ausgleich für das Geberland

- Die Reichen interessieren sich nicht für das Wohl der Armen

- Reiche Industrieländer engagieren sich nur unzureichend für eine Verbesserung der Zustände in Entwicklungsländern

- Die Starken interessieren sich nicht für das Wohl der Schwachen.

In der heutigen Zeit gibt es immer weniger Verbundenheitsgefühl zwischen den Menschen. Das Verantwortungsgefühl für seinen Nächsten ist nahezu Null. Ohne Rücksicht auf seine Mitmenschen – gleichgültig ob national oder international - zerfällt jedes System, sobald die Schieflage bzw. das Ungleichgewicht die Leidensfähigkeit der betroffenen Bevölkerungsschichten überfordert. Es zerbricht aufgrund des fehlerhaften Fundaments. Es zerbricht aufgrund des fehlenden „Klebstoffes“, der alles verbindet.

Welche Werte könnten nun als „Klebstoff“ für unser Gesellschafts- und Wirtschaftssystem dienen? Welche Werte sind in der Lage, ein Verbundenheitsgefühl zwischen Menschen aufzubauen sowie das gegenseitige Vertrauen zu stärken?

Die nachfolgende Liste zeigt einige Werte auf, die dazu beitragen können:

- Nächstenliebe

- Achtung und Respekt

- Vertrauen

- Ehrlichkeit

- Nachhaltigkeit

- Verantwortungsgefühl

- Toleranz

- Hilfe zur Selbsthilfe

- Biophilie („Liebe zum Leben“).

Viele dieser Werte spielen in der heutigen Zeit allerdings kaum mehr eine Rolle. Sie werden weder in der Schule bewusst gefördert, noch im Studium vermittelt. Der wichtigste Wert ist die Nächstenliebe, der im Prinzip alle anderen aufgeführten Werte beinhaltet. Wer seinen Nächsten liebt, fühlt sich mit diesem verbunden. Wer sich mit seinem Nächsten verbunden fühlt, der leidet mit ihm, wenn dieser leidet. Ein Mensch, der seinen Nächsten liebt, versucht somit dessen Leid zu lindern. Das wiederum heißt u.a.:

- Menschen kaufen bewusst Produkte, die nicht durch Ausbeutung oder durch Kinderhände hergestellt wurden. Die Konsumenten identifizieren sich mit dem Produkt und dessen Hersteller

- Einem Manager liegt das Wohl seiner Mitarbeiter am Herzen. Er hilft ihnen bei der Entwicklung ihrer Stärken. Die dadurch wertgeschätzten Mitarbeiter stehen im Gegenzug hinter dem Unternehmen

- Die Industrienationen nehmen Rücksicht auf die vom Klimawandel betroffenen Nationen und mindern den Treibhausgasausstoß. Durch die Rücksichtnahme entstehen langfristige Freundschaften und Kooperationen

- Entwicklungsländer, deren Bodenschätze und Ressourcen durch „fremde“ Industrienationen genutzt werden, erhalten dafür eine faire und marktgerechte Gegenleistung

- Die Reichen nutzen ihr Kapital, um durch sinnvolle Projekte Armut abzubauen. Sie helfen somit, das Gesamtsystem stabil zu halten. Zudem entstehen daraus nachhaltige völkerverbindende Freundschaften

- Die Starken reichen den Schwachen die Hand und helfen ihnen auf die Beine, z.B. indem sie deren Bildungssystem oder die dortige Wirtschaft fördern.

Dies fördert das gegenseitige Vertrauen und verhindert Konflikte oder gar Kriege.

Unser Gesellschafts- und Wirtschaftssystem, das mehr und mehr aufgrund seines unvollständigen und einseitigen Wertesystems in Schieflage gerät, ist also „heilbar“, indem man menschenverbindende Werte wie z.B. Nächstenliebe, Vertrauen, Achtung, Toleranz und Verantwortungsgefühl dem Wertefundament ergänzend hinzufügt. Diese sorgen für langfristige Stabilität des Systems und helfen Ungleichgewichte in unserer Welt zu reduzieren, indem sie die Gegensätze verbinden.

Ein Beispiel hierfür ist die von Willy Brandt geprägte Politik vom „Wandel durch Annäherung“ im geteilten Deutschland, die letztendlich zur Wiedervereinigung des Landes beitrug [Brandt].

Hier stellt sich die Frage: Wie können diese fehlenden Werte nachträglich in unser kränkelndes Gesellschafts- und Wirtschaftssystem integriert werden?

Dies kann langfristig und nachhaltig nur durch die Zusammenarbeit verschiedener Bereiche wie z.B. Politik, Wirtschaft und Bildung erfolgen.

Der aktuelle Haupteinflussfaktor ist jedoch das global agierende Wirtschaftssystem. Dieses hat weltweit die größte Wirkung und dominiert direkt und indirekt alle anderen Systemteile, wie z.B. die Politik, die Bildung und die Wissenschaft. Das mit der Globalisierung aufkommende Problem ist, dass einzelne Nationen nur bedingt bzw. nicht in der Lage sind, durch eigene Gesetze das globale Wirtschaftssystem zu beeinflussen oder gar zu stabilisieren. Hinzu kommt die zunehmende Schwierigkeit der Politik, die immer komplexer werdenden globalen Wirtschafts- und Finanzsysteme wirklich zu verstehen, um gegebenenfalls gesetzgeberisch in deren Entwicklung eingreifen zu können. Erschwerend kommt hinzu, dass die verschiedenen Wirtschaftsblöcke USA, Europa und Asien in einem starken Wettbewerb stehen, der eine internationale Zusammenarbeit erschweren und zum Teil ausschließen kann (Erhebung von Import-Schutzzöllen, einseitige nationale Subventionen etc.).

Das Wirtschaftssystem hat sich mehr oder weniger verselbstständigt. Es ist von außen kaum mehr beherrsch- und steuerbar, was zur einzig logischen Konsequenz führt, dass sich das Wirtschaftssystem anstatt von außen nur aus sich selbst heraus helfen kann.

Das bedeutet, dass vor allem die „verbindenden Werte“ in das mächtige Wirtschaftssystem integriert werden sollten, weil sie hier global die größtmögliche Wirkung entfalten werden.

Zentrale Bedeutung kommt hier den Unternehmen zu, die durch ihr Agieren starken Einfluss auf das Wirtschaftssystem nehmen können sowie ein zunehmendes Bewusstsein der Konsumenten und Kunden für „gesellschaftliche Verantwortung“.

Ein wichtiges Werkzeug, um „gesellschaftliche Verantwortung“ im Unternehmen oder in Organisationen einzuführen, ist neben anderen der neue globale Leitfaden ISO 26000. Dieser ermöglicht es, sich mit dem Thema auseinander zu setzen und bietet Hilfestellungen, die die Einführung des Themas in Unternehmen bzw. Organisationen erleichtern sollen.