Beschreibung

Eine Gestalt stolperte aus dem Grau des Nebels und schrie wie von Sinnen. Der Mann war blutüberströmt und konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. Sein Mund versuchte, Worte zu formen, aber von dem, was er sagte, war nichts zu verstehen. Er war offensichtlich vollkommen verzweifelt und voller Angst. Er blieb stehen, starrte uns mit weit aufgerissenen Augen an und deutete dann mit einer seiner blutigen Hände hinter sich in den Nebel. Erneut stammelte er etwas Unverständliches. Nur ein Wort glaubte ich zu verstehen: "Bestie!"

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Seitenzahl: 133

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Inhalt

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Die Bestien aus der Schattenwelt

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BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

© 2015 by Bastei Lübbe AG, Köln

Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin

Verantwortlich für den Inhalt

Titelbild: shutterstock/Fotokostic

E-Book-Produktion: César Satz & Grafik GmbH, Köln

ISBN 978-3-7325-0005-5

www.bastei-entertainment.de

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www.bastei.de

Die Bestien aus der Schattenwelt

von Alfred Bekker

Die von knorrigen Bäumen gesäumte Landstraße war in dichten Nebel gehüllt. Aus den grauen Schwaden tauchte lautlos ein dunkler Schatten hervor.

Es war ein riesenhafter Wolf. Das Fell war schwarz und die Augen grau. Für einen kurzen Moment schien ein dämonisches Leuchten aus ihnen hervor.

Der Wolf hob den Kopf und stieß ein grausiges Heulen aus. Dann fletschte er die Zähne. Sie waren blutverschmiert, und Blut klebte auch an seinem Fell – doch der Hunger dieser Kreatur war keineswegs gestillt …

In der Nähe von Oaksby, Südengland

Der Wolf erreichte die Straße. In der Mitte blieb er stehen. In einer Entfernung von kaum hundert Schritt befand sich eine einsame Tankstelle. Im Nebel waren die Umrisse der Gebäude nur als dunkle Schatten zu sehen.

Der Wolf lief auf die Tankstelle zu. Und während er lief, begann sich seine Gestalt zu verändern …

Der übergroße Kopf mit dem gewaltigen Maul schrumpfte. An den Vorderläufen bildeten sich Hände, und wenig später richtete sich eine beinahe menschliche Gestalt auf. Das dichte schwarze Fell wurde zu Kleidung. An den Hinterläufen entstanden Schuhe.

Die ganze Veränderung dauerte kaum ein paar Sekunden. Dann lief ein junger Mann, dunkelhaarig, breitschultrig und unauffällig gekleidet die Straße entlang.

In seinen grauen Augen blitzte es kurz rot auf, und er bleckte die Zähne.

Der Dunkelhaarige erreichte mit schnellem, federnden Gang die Tankstelle. Zurzeit stand kein Wagen an den Zapfsäulen.

Der Mann ging bis zum Hauptgebäude, in dem sich auch ein Laden für Zeitschriften, Lebensmittel und Autozubehör befand.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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