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Diese Geschichten sind dazu gedacht, der Adventszeit ihren Zauber zu schenken. Bei einer warmen Tasse Tee, duftendem Gebäck und einem Moment der Stille. Gerade in einer Zeit, die oft voller Hektik und Trubel ist, laden sie ein, innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und das Herz zu öffnen. Kinder genießen es ganz besonders, wenn ihnen vorgelesen wird. Manche dieser Geschichten stammen aus eigenen Erlebnissen, andere aus der Fantasie. Und hin und wieder hat sich das Erzählte tatsächlich so zugetragen. Mögen diese kleinen Erzählungen Ihnen und Ihren Lieben Freude schenken, Licht und Wärme ins Herz bringen und die Vorfreude auf Weihnachten noch ein wenig größer werden lassen. Tauchen Sie ein in diese kleine, zauberhafte Welt und vielleicht vergeht die Zeit bis zum Heiligen Abend wie im Fluge. Jede Geschichte erhielt ein zugehöriges Bild.
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Seitenzahl: 81
Veröffentlichungsjahr: 2025
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Danksagung
Vorwort
Die Adventszeit
1 ∫ Aufruhr im Wichtelreich
2 ∫ Das kleine Dorf in der Glaskugel
3 ∫ Der Vogel aus Glas
4 ∫ Der Buchladen
5 ∫ Die Knöllchenbande
6 ∫ Familie Little
7 ∫ Der tüddelige Schneemann
8 ∫ Der Zauberwald
9 ∫ Der Uhu – der Hüter der Geschichten
10 ∫ Zwei Freunde in Guinea
11 ∫ Miau, ich bin Nelson –…
12 ∫ Eine Überraschung
13 ∫ Der neue Freund
14 ∫ Mein Freund der Baum
15 ∫ Die Esel Freddy und Lotte
16 ∫ Engelswölkchen
17 ∫ Der alte Rabe Karl
18 ∫ Der versunkene Garten
19 ∫ Im Tannenwald
20 ∫ Die Musik
21 ∫ Der Lebkuchenmann
22 ∫ Die rote Nase des Rentiers
23 ∫ Der Weihnachtsmann, der sich…
24 ∫ Das Weihnachtszimmer
Ich sage Danke an meine Familie,
die mir den Freiraum gab
dieses Buch zu erstellen.
Ich sage Danke an meinen Ehemann
für die Unterstützung
bei der Erstellung und Einbindung der Bilder.
Ich sage Danke an unseren Sohn Maximilian
für seine tatkräftige
Unterstützung beim Korrekturlesen
der Geschichten.
Ich sage Danke an unseren Freund Prinz Rupi
für seine umfassende Unterstützung
bei der Erstellung des Buches.
Diese Geschichten sind dazu gedacht, der Adventszeit ihren Zauber zu schenken. Bei einer warmen Tasse Tee, duftendem Gebäck und einem Moment der Stille.
Gerade in einer Zeit, die oft voller Hektik und Trubel ist, laden sie ein, innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und das Herz zu öffnen.
Kinder genießen es ganz besonders, wenn ihnen vorgelesen wird. Manche dieser Geschichten stammen aus eigenen Erlebnissen, andere aus der Fantasie. Und hin und wieder hat sich das Erzählte tatsächlich so zugetragen.
Mögen diese kleinen Erzählungen Ihnen und Ihren Lieben Freude schenken, Licht und Wärme ins Herz bringen und die Vorfreude auf Weihnachten noch ein wenig größer werden lassen.
Tauchen Sie ein in diese kleine, zauberhafte Welt – und vielleicht vergeht die Zeit bis zum Heiligen Abend wie im Fluge.
Alle Kinder lieben sie die Weihnachtszeit mit Schokolade! Kekse! Süßigkeiten überall!
Und nicht nur die Kinder auch die Erwachsenen naschen heimlich gern.
Darum basteln und kaufen viele Mütter und Väter Adventskalender. Denn so wird das Warten auf Weihnachten ein kleines bisschen leichter.
Hans und Isabell saßen früher oft davor manchmal stritten sie, manchmal waren sie großzügig. Immer öffneten sie gemeinsam das kleine, magische Türchen. und immer wartete eine Süßigkeit dahinter. Jetzt sind Hans und Isabell selbst erwachsen, ihre Kinder haben natürlich auch einen Adventskalender.
Doch in diesem Jahr oh, in diesem Jahr ist alles anders! Hinter den Türchen steckt keine Schokolade. Nein, hinter jedem Türchen wartet eine Geschichte.
Ding! Macht ein Glöckchen.
Straßenlaternen beginnen zu leuchten.
Schwupps stehen die Kinder mitten in einer anderen Welt! Sie träumen, sie staunen, sie erleben die tollsten Abenteuer. Immer geht es hinein durch das Türchen und wieder hinaus.
Und jeden Tag können sie es kaum erwarten, bis sie das nächste Türchen öffnen dürfen.
Doch in einer Nacht schlich der Junge leise durch das Haus. Er wollte nur EIN Türchen öffnen. Nur eins!
Seine Neugier war stärker als er.
Er öffnete das Türchen knarr. Doch oh Schreck, die Lichter erloschen.
Die Laternen gingen aus.
Und nichts gar nichts geschah. Er rief, er wartete, aber alles blieb still und dunkel.
Traurig schlich er zurück ins Bett.
Am nächsten Morgen wollten die Geschwister das neue Türchen öffnen, doch es ging nicht. Nichts passierte.
Da musste der Junge seiner Schwester gestehen, was er in der Nacht getan hatte.
Sie war wütend, sehr wütend.
Doch dann verstand sie auch: Neugier ist manchmal einfach zu stark.
Und so blieb die Geschichte an diesem Tag verborgen.
Am nächsten Morgen aber, ächz … knarr … das Türchen sprang auf, und wieder wurden sie hineingezogen in eine neue, funkelnde Welt. So ging es weiter, jeden Tag, Türchen für Türchen, bis zum 24. Dezember.
Und am Weihnachtsabend da geschah etwas ganz Besonderes.
Was es war, dass müsst ihr selbst lesen und selbst erleben.
Schon seit langer Zeit sind die Wichtel damit beschäftigt, für die Menschen die Geschenke zu Weihnachten vorzubereiten.
Im Wichtelreich herrscht große Betriebsamkeit.
Jeder geht seiner Aufgabe mit Fleiß und Ernsthaftigkeit nach.
Sie wissen: Die Menschen freuen sich auf Geschenke und auf die Adventskalender, die sie heimlich für sie vorbereiten.
Es ist eine arbeitsintensive, magische Zeit.
Zuerst werden die 24 Türchen befüllt und danach die Geschenke bearbeite.
Die wichtigsten Zutaten: Sternenstaub und Zauber.
Es klopft und hämmert, rattert und surrt überall sind die Wichtel beschäftigt.
In der Abteilung für Kinder wird genäht, geschneidert, geschnitzt und geklebt Puppen, Spielzeug und noch viel mehr.
In der großen technischen Abteilung für Erwachsene wird geschraubt, gebohrt und gehämmert.
Die Luft ist erfüllt von den unterschiedlichsten Geräuschen.
Nicht alles darf verraten werden. Denn vieles bleibt ein Geheimnis des Wichtelreiches. Nur eines ist besonders wichtig, kein Wichtel darf ohne seine Zipfelmütze arbeiten; denn nur die Mütze verleiht die Magie! Ohne Zipfelmütze keine Weihnachtsmagie!
So summt und brummt, knarrt und klopft es überall bei den Wichteln.
Am Abend, Punkt sechs Uhr, treffen sich alle in der großen Halle zur langen Tafel.
Vom ältesten Wichtel mit dem weißen Bart bis hin zum Jüngsten jeder hat dort seinen festen Platz.
Der Wichtelkoch schlägt den Gong, und aus allen Ecken strömen sie herbei.
Man hört Getrappel, Geraune, Gemurmel alle wollen rechtzeitig, mit gewaschenen Händen und ordentlich mit Zipfelmütze, an ihrem Platz sitzen.
Der Koch, Kurt, will gerade das Essen verteilen da merkt er: Ein Platz ist leer.
Schon wieder fehlt Juppi, der Jüngste.
»Juppi! Juppi! Wo steckst du? Juuuppiii!« rufen alle durcheinander. Allen knurrt der Magen.
Aber ohne Juppi wird nicht gegessen. Es passiert gar nichts der Platz bleibt leer.
Die Unruhe wächst. Alle laufen durcheinander. «Wo ist er nur?« Niemand weiß es, niemand findet ihn.
Da erhebt der alte Wichtel mit dem langen weißen Bart seine Stimme.
»Wir suchen mit Struppi, dem Hund. Er ist Juppis bester Freund, er hat die beste Nase.«
Die Wichtel nicken. Es ist höchste Zeit. Das erste Türchen muss bald geöffnet werden.
Noch viel Arbeit wartet. Die Aufregung ist groß.
Da kommt ein älterer Wichtel, Herbert ist sein Name, er führt den schluchzenden Juppi an der Hand.
»Ich habe meine Mütze verloren!«, weint der Kleine. Alle wissen: Ohne Zipfelmütze keine Magie.
Ohne Magie kein geöffnetes Türchen, ohne Türchen keine Geschenke.
Herbert nimmt die Laterne, Juppi und Struppi mit hinaus in die kalte Dunkelheit.
Er hält die Laterne hoch zufällig leuchtet sie in einen Strauch., siehe da dort hängt Juppis Mütze!
Überglücklich setzt der kleine Wichtel seine Mütze auf, zerzaust, aber erleichtert kehrt er mit Herbert und Struppi zurück. Als die drei in die Halle treten, atmen alle Wichtel auf.
»Gott sei Dank! Die Mütze ist wieder da, die Magie gerettet!« Jetzt kann endlich gegessen werden.
Während alle zufrieden schmausen, ertönt ein leises Knarzen, ein Glöckchen klingelt, es öffnet sich das erste Türchen des Adventskalenders!
Ein Glitzern erfüllt die Halle. Alles ist wieder in Ordnung.
Und so essen die Wichtel an diesem Abend mit besonders glücklichen Herzen.
Kaum ist der letzte Bissen verzehrt, geht ein leises Raunen durch die Halle.
Ein eisiger Windzug streicht durch die Ritzen der Fenster.
Die Kerzen flackern, und Struppi knurrt leise.
»Habt ihr das gespürt?«, fragt einer der jüngeren Wichtel mit zitternder Stimme.
Alle Augen richten sich auf den alten Wichtel mit dem weißen Bart.
Sein Blick wird ernst, als er langsam aufsteht.
»Die Schatten sind unruhig«, murmelt er, »etwas rührt sich draußen im Wald.«
Ein Knacken hallt von fern, als ob Äste unter schweren Schritten brechen.
Die Wichtel halten den Atem an.
Keiner wagt zu reden, nur das Knistern des Feuers ist zu hören.
Es klopft heftig an der großen Holztür.
Dreimal, so laut, dass selbst die Suppenschüsseln erzittern.
Struppi bellt, als wollte er die ganze Halle verteidigen.
»Wer wagt es, das Wichtelreich zu stören?«, ruft Herbert mutig.
Der alte Bartwichtel hebt die Hand.
»Öffnet die Tür. Wir müssen wissen, wer oder was uns sucht.«
Zögerlich zieht ein Wichtel den schweren Riegel zurück.
Die Tür öffnet sich knarrend.
Ein Schwall kalter Nachtluft dringt herein.
Draußen steht niemand.
Nur eine kleine Kiste, umhüllt von silbernem Frost.
»Eine Botschaft!«, flüstern die Wichtel und rücken näher.
Juppi tritt vor, die Mütze fest auf dem Kopf.
Er hebt den Deckel. Ein gleißendes Licht schießt empor.
Darinnen liegt ein Zettel, von geheimnisvoller Hand geschrieben.
Mit funkelnden Lettern steht darauf:
»Beeilt Euch und trödelt nicht; denn Weihnachten steht vor der Tür!«
Wie jeden Morgen. Ab jetzt ertönt das Glöckchen und eine Tür im Adventskalender öffnet sich.Tom hatte nur ein einziges Spielzeug: eine kleine Glaskugel. Diese Kugel war ein Schatz, denn in ihr lebte ein Dorf.
Bunte Häuser standen ringsum einen alten Marktplatz, Kinder tollten dort herum und alles lag in glitzerndem Schnee. Kleine Buden waren aufgebaut, geschmückt mit Zuckerwerk und Weihnachtssternen, voll von handgefertigten Wunderdingen.
Wenn Tom die Kugel schüttelte, begann es sanft zu schneien. Schneeflocken tanzten, Kinder und Häuser funkelten, und eine ganze Welt erwachte verborgen im Glas. Oft saß Tom davor, sehnte sich hinein in das Dorf, wünschte, er könnte mit den Kindern dort spielen.
Abends stellte er die Kugel auf seinen Nachttisch. Manchmal wachte er auf, blickte hinein nur um sicher zu sein, dass im Dorf alles wohlbehalten war. Dann schlief er lächelnd wieder ein.
Eines Nachts, im Dezember, geschah etwas Wunderbares. Tom öffnete die Augen die Kugel stand weit offen! Aus ihr trat ein Junge, Michel hieß er. Er kam direkt vom Marktplatz, nahm Tom bei der Hand und zog ihn hinein, hinein in die Welt der Glaskugel. Die Straßenlaternen leuchteten hell, die Häuser strahlten Wärme aus, Tom spürte ein Leuchten in seinem Herzen.
