Karriere mit KI - Tom James - E-Book

Karriere mit KI E-Book

Tom James

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Beschreibung

Die Arbeitswelt verändert sich schneller als je zuvor - Künstliche Intelligenz steht im Zentrum dieser Transformation. Wer KI versteht und gezielt einsetzt, wird seine Karriere beschleunigen. Wer sie ignoriert, riskiert den Anschluss zu verlieren. Dieses Buch ist Ihr praxisnaher Kompass für das KI-Zeitalter.   Erfahren Sie, wie Sie Künstliche Intelligenz als strategisches Werkzeug nutzen, Projekte erfolgreich steuern und sich neue Führungsrollen erschließen. Lernen Sie, welche Kompetenzen in Zukunft unverzichtbar sind, wie Sie typische Karrierefallen vermeiden und warum Mensch und Maschine gemeinsam unschlagbar sind. Es gibt kaum ein Gebiet, das von KI nicht beeinflusst wird - und kaum ein Thema dazu, das in diesem Buch nicht behandelt wird: Agile Organisation, Arbeitswelt, Artificial Intelligence Optimization, Betriebsrat, Bürokratieabbau, Compliance, Controlling, Datenkompetenz, E-Commerce, Einkauf, Ethik, Führungsstile, Generations-Unterschiede, Generative Engine Optimization, Karriereplanung, Logistik, KI-Regulierung, Kundenkommunikation, M&A, Mittelstand, ESG/Nachhaltigkeit, Öffentliche Verwaltung, Patentwesen, Performance-Management, HR/Personalwesen, Projektmanagement, Pricing, Produktentwicklung, Produktionsplanung, Qualitätsmanagement, Return on Inzest, Unternehmenswerte, Vertrieb & Marketing, Weiterbildung, weltweite KI-Unterschiede, Service & Support, Supply Chain Management, Team Building und vieles mehr.   Mit zahlreichen Beispielen aus führenden Unternehmen, aktuellen Studien und konkreten Handlungsempfehlungen gibt Ihnen dieses Buch das Rüstzeug, um Ihre Karriere aktiv zu gestalten - nicht trotz KI, sondern gerade wegen ihr.   Künstliche Intelligenz ist nicht Ihr Gegner. Sie ist Ihr Karriereturbo. Nutzen Sie ihn.

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Seitenzahl: 242

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Rechtlicher Hinweis / Haftungsausschluss

Die Inhalte dieses Buches dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Weiterbildungszwecken. Sie stellen keine Rechtsberatung oder steuerliche Beratung im Sinne der einschlägigen Gesetze dar und können eine individuelle Beratung durch Angehörige der entsprechenden Berufsstände (Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer) nicht ersetzen.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass aus den dargestellten Ausführungen keine Ansprüche jeglicher Art – insbesondere keine Haftungs-, Beratungs- oder Gewährleistungsansprüche – hergeleitet werden können. Jeder Leser ist gehalten, für die Beurteilung konkreter Sachverhalte ggf. professionelle rechtliche oder steuerliche Beratung in Anspruch zu nehmen.

Inhalt

Vorwort

KI als Treiber wirtschaftlicher Wertschöpfung

Wettbewerbsfaktor für Unternehmen

Konsequenzen für Führungskräfte

Risiko des Rückstands

TEIL I – ÜBERBLICK FÜR GENERALISTEN

KI ist strategische Chefsache

Karrierefaktor KI-Kompetenz

Die KI-Revolution verstehen

KI als epochaler Wendepunkt

KI durchdringt alle Branchen

KI als strategischer Erfolgsfaktor

Die veränderte Rolle der Führungskraft

Wo KI heute schon Karrieren beschleunigt

Effizienzsteigerung im operativen Geschäft

Durchbruch in Vertrieb und Marketing

KI als Hebel im Projektmanagement

Die wichtigsten KI-Werkzeuge für Führungskräfte

Datenanalyse als Schlüssel zur Entscheidungsqualität

Generative KI – Das Werkzeug für den Alltag

Automatisierung durch Low-Code und No-Code

Kompetenzen für die Karriere im KI-Zeitalter

KI-Grundverständnis – Keine Option, sondern Pflicht

Datenkompetenz – Die neue Management-Währung

Ethische Urteilsfähigkeit und kritisches Denken

Erfolgreich KI-Projekte initiieren und leiten

Der richtige Projektstart: Die Kunst der Problemdefinition

Interdisziplinäre Teams als Erfolgsfaktor

Erfolgsfaktor: Agile Projektmethoden

Veränderungsmanagement: Die unterschätzte Hürde

Die Bedeutung von Governance und Compliance

KI im Praxistest – Wann sich der Einsatz lohnt

Die Frage nach dem realen Mehrwert

Wo sich der KI-Einsatz in der Praxis bewährt hat

Wo KI bisher häufig scheitert

Typische Fehleinschätzungen von Führungskräften

Erfolgsfaktoren für wirtschaftlich sinnvolle KI-Projekte

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

KI-Angst – Warum Menschen sich wehren

Widerstand gegen KI – Ein unterschätztes Führungsproblem

Die vier Hauptursachen der KI-Angst

Die Folgen unbeachteter KI-Ängste

Psychologische Ansätze gegen KI-Widerstände

Die Rolle der Führungskraft als Vertrauensstifter

KI-Fehler – Was passiert, wenn die Maschine irrt?

Wenn Algorithmen falsche Entscheidungen treffen

Die häufigsten Ursachen für KI-Fehlentscheidungen

Die Folgen von KI-Fehlentscheidungen

Wie Führungskräfte auf KI-Fehler reagieren sollten

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

Karrierefallen im KI-Zeitalter

Verlockung des Hypes: Wenn Technologie zum Selbstzweck wird

Die Falle der Kompetenzlücke: Anschluss verloren

Fehlende Governance: Wenn Kontrolle und Regeln fehlen

Wenn Führungskräfte den Wandel ausbremsen

Die Zukunft der Arbeit mit KI

Mensch und Maschine – Vom Gegeneinander zum Miteinander

Neue Führungsrollen entstehen

Lebenslanges Lernen als Karrierevoraussetzung

KI als Treiber neuer Arbeitsmodelle

Ethische Verantwortung wird zur Schlüsseldisziplin

KI-Ethik– Echte Dilemmata und reale Skandale

Wenn Technologie an moralische Grenzen stößt

Fall 1: Diskriminierung durch algorithmische Voreingenommenheit

Fall 2: KI und rassistische Verzerrung

Fall 3: Kulturelles Versagen bei Chatbots

Die vier zentralen ethischen Fallstricke

Die Rolle der Führungskraft in der KI-Ethik

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

Wie unterschiedliche Generationen mit KI umgehen

Generationen-bedingter Umgang mit KI

Die Akzeptanzbarrieren älterer Generationen

Die Risikoblindheit jüngerer Generationen

Erfolgreiche Generationenbrücken im KI-Projekt

Rolle der Führungskraft im Generationsmanagement

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

Keine Frage der Unternehmensgröße: KI im Mittelstand

Realistische Einstiegspunkte für den Mittelstand

Cloud-Lösungen als Brücke für den Mittelstand

Typische Hürden im Mittelstand

Erfolgsmuster: So gelingt der KI-Einstieg im Mittelstand

Rolle der Führungskraft im mittelständischen KI-Projekt

Empfehlungen für mittelständische Führungskräfte

KI-Studien: Was die Auguren sagen

Von der Theorie zur Praxis – Die Ära der Skalierung

Wirtschaftlicher Wertbeitrag – Vom Hype zum ROI

Führungstransformation: Kooperation, weniger Kontrolle

Strategische Handlungsempfehlungen für Führungskräfte

Wie Sie sich langfristig durch KI unersetzlich machen

Führung wird emotionaler – und menschlicher

Führung wird komplexer – und dynamischer

Führung wird datenbasierter – aber bleibt verantwortlich

Führung wird lebenslanges Lernen erfordern

Neue Führungsrollen entstehen

Erfolgsfaktoren für die Führungskraft der Zukunft

TEIL II – GLOBALE FÜHRUNG

Unterschiedliche regulatorische Ansätze

Soziale und kulturelle Prägungen

Wirtschaftliche Konsequenzen

Ethische Dimensionen

Globale KI – Wer wird die Machtfrage gewinnen?

KI als geopolitisches Machtinstrument

Die USA – Der KI-Treiber des Silicon Valley

China – KI-Großmacht der kontrollierten Märkte

Europa – Regulierer, nicht Technologieführer

Wer kontrolliert die Daten?

KI als strategische Waffe

Die wichtigsten KI-Gesetze und Regulierungen weltweit

Der globale Wettlauf um die KI-Regulierung

Der EU AI Act – Das schärfste KI-Gesetz der Welt

USA – dezentral und marktgetrieben

Der globale Flickenteppich

Handlungsempfehlung für Führungskräfte

Mit KI verändern sich Führungsstile

Künstliche Intelligenz als Führungswerkzeug

Echtzeit-Transparenz verändert Führung

Neue Führungsmodelle – Von Kontrolle zu Coaching

KI-gestütztes Performance-Management

Vertrauensbasierte Führung wird entscheidend

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

Teil III: THEMEN FÜR SPEZIALISTEN

KI und Personalführung – HR-Prozesse automatisieren

Der stille Wandel im Human Resources Management

Personalgewinnung – Schnell, aber nicht immer gerecht

Personalentwicklung – Von der Analyse bis zur Prognose

KI in der Leistungsbewertung – Fair oder gefährlich?

Rolle der Führungskraft im KI-basierten HR-Management

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

Wie KI Bewerbungsprozesse und Karrierepfade verändert

Der verdeckte Einfluss der Algorithmen

KI in der Bewerberauswahl – Chancen und Risiken

Automatisierte Karrierepfade – Wie KI interne Entwicklung steuert

KI-gestützte Bewerbung und Karriereberatung

KI und verdeckte Karrierebarrieren

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

Wenn globale Teams KI unterschiedlich nutzen

Technologischer Fortschritt trifft kulturelle Prägung

Unterschiedliche Risikowahrnehmung

Hierarchieverständnis prägt KI-Nutzung

Unterschiedliches Verständnis von Privatsphäre

Unterschiedliche Lern- und Fehlerkulturen

Empfehlungen für internationale Führungskräfte

Nachhaltigkeit – Wie grün ist Künstliche Intelligenz?

Der unsichtbare CO₂-Fußabdruck der KI

Der Energiehunger von KI-Systemen

Die Nachhaltigkeits-Lücke in KI-Projekten

Green AI – Das neue Entwicklungsparadigma

Nachhaltigkeit als strategischer Erfolgsfaktor

Praktische Maßnahmen für nachhaltige KI-Nutzung

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

CSR – Die soziale Verantwortung im KI-Zeitalter

Neue gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen

Digitale Teilhabe – Wer profitiert von KI?

Algorithmische Fairness – Unsichtbare Diskriminierung vermeiden

Schutz vulnerabler Gruppen

Globale Verantwortung – Schwellen- und Entwicklungsländer

KI-Transparenz als CSR-Standard

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

Wenn KI ESG-Daten liefert

ESG wird zum Steuerungs- und Reputationsfaktor

KI als Treiber der ESG-Berichterstattung

Risiken: Datenqualität, Greenwashing, Regulierungsdruck

ESG-Reporting ist strikt zu beachten

Die Herausforderung: ESG-Daten in der Lieferkette

Die Rolle der Führungskraft im ESG-Reporting

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

Kundenbeziehungen – Wenn KI das Face-to-Face ersetzt

Die stille Revolution in der Kundenkommunikation

KI als erster Kundenkontakt – Vorteile und Risiken

Der Bruch im Vertrauensmoment

Die Gefahr der digitalen Distanz

Hybride Modelle als Erfolgsstrategie

Die Zukunft: Proaktive KI im Kundenmanagement

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

KI im Vertrieb – Automatisierte Verkaufsstrategien

Der neue KI-gesteuerte Vertriebsalltag

Wie KI den Vertrieb steuert

Risiken: Verlust des persönlichen Bezugs und Over-Automation

Vertriebsmitarbeitende im KI-gestützten Prozess

Die Gefahr der algorithmischen Einseitigkeit

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

KI als Zielgruppe

AIO und GEO: Neue Disziplinen im Vertriebsmarketing

E-Commerce: Produktdaten für KI sichtbar machen

B2B: Fachwissen für KIs aufbereiten

Beispiel: Hotellerie und Tourismus – GEO im Einsatz

Beispiel: Finanzdienstleister: FAQs als KI-Futter

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

KI und Vertriebspartner

Wenn externe Händler KI-Anwendungen nutzen

Kontrollverlust über die Wertschöpfungskette

Wie Vertriebspartner KI einsetzen

Die Risiken für Hersteller

Herausforderung: Datenhoheit und Verhandlungsmacht

Handlungsmöglichkeiten für Führungskräfte

Die Gefahr des Kontrollverlusts bei Plattformanbietern

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

KI-Pricing – Algorithmen steuern Preise und Märkte

Die stille Macht der Preisalgorithmen

Wie KI-basiertes Pricing funktioniert

Chancen: Ertragssteigerung und Marktnähe

Der strategische Balanceakt

Die Rolle der Führungskraft im KI-Pricing

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

After-Sales –Service und Support werden automatisiert

Der Wandel im Kundendienst

Wie KI den After-Sales steuert

Die Chancen durch KI im After-Sales

Die Risiken der KI im After-Sales

Die Rolle der Serviceorganisation im KI-Zeitalter

Grenzen der KI im After-Sales

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

KI in der Krise – Wenn Führung unter Zeitdruck steht

Künstliche Intelligenz als Krisenwerkzeug

KI in der Krisenfrüherkennung

KI in der Krisensteuerung

Mensch und KI im Krisenteam

KI in der Krisenkommunikation

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

Weiterbildung mit personalisierten KI-Lernsystemen

Lernen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz

Der Lernbegleiter als KI-Agent

Risiken: Algorithmische Einseitigkeit und Lernbias

Die Rolle der Führungskraft im KI-Lernen

Corporate Learning als strategischer Wettbewerbsfaktor

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

KI bei Fusionen und Übernahmen

Wenn Künstliche Intelligenz den Deal prüft

KI in der Due-Diligence-Prüfung

KI bei Markt- und Wettbewerbsanalysen

KI-gestützte Kultur- und Integrationsanalysen

Risiken bei KI-gestützten M&A-Prozessen

Rolle der Führungskraft im KI-gestützten M&A-Prozess

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

KI und die Verantwortung der Berater

Der neue Beratungsmarkt rund um Künstliche Intelligenz

Das Dilemma: Kompetenz schwer überprüfbar

Typische Risiken bei KI-Beratern

Verantwortung der Berater im KI-Projekt

Wichtige Prüffragen an KI-Berater

Die Rolle der Führungskraft im Beratermanagement

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

Unternehmenswerte im KI-Zeitalter

Werteorientierung unter digitalem Druck

Automatisierung und persönliche Verantwortung

KI muss zum Werteprofil passen

Der Verlust von Markenidentität durch KI

Werte und Ethik operationalisieren

Transparenz als Wertetreiber

Risiken bei unreflektierter KI-Nutzung

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

KI und Compliance – Haftungsfallen für Führungskräfte

KI verändert die Spielregeln der Haftung

Der EU AI Act als Haftungsbeschleuniger

Produkthaftung im KI-Zeitalter

Die persönliche Haftung von Führungskräften

Neue Anforderungen an interne Kontrollsysteme

Haftungsrisiken bei ausgelagerten KI-Dienstleistungen

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

KI und agile Organisationen

Die neue Dynamik durch KI-gestützte Steuerung

KI als Taktgeber im agilen Projekt

Chancen: Geschwindigkeit und Präzision

Risiken: Steuerungsverlust und Akzeptanzprobleme

Die Rolle der Führungskraft in KI-gesteuerten Teams

Erfolgsfaktoren für KI-gestützte agile Organisationen

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

KI und Einkauf – Wenn Algorithen die Lieferanten wählt

Die neue Effizienz im Beschaffungsprozess

Wie KI den Einkauf verändert

Die Chancen durch KI im Einkauf

Die Risiken der KI im Einkauf

Die Rolle des Einkaufs im KI-Zeitalter

Grenzen der KI im Einkauf

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

Lieferketten – Transparenz oder neue Abhängigkeit?

Künstliche Intelligenz revolutioniert Supply Chains

Transparenz – Echtzeitdaten als Wettbewerbsvorteil

Das Lieferkettengesetz als Treiber für KI-Einsatz

Abhängigkeitsrisiko – Wenn KI zur Black Box wird

Das politische Risiko – KI als geopolitische Waffe?

Die Rolle der Führungskraft in KI-gesteuerten Lieferketten

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

Produktentwicklung – Maschinen liefern kreative Ideen

Die neue Rolle von KI im Innovationsprozess

Wo KI die Produktentwicklung revolutioniert

Die Chancen durch KI in der Innovation

Die Risiken der KI-basierten Produktentwicklung

Die Rolle von Ingenieuren und Entwicklern im KI-Zeitalter

Grenzen der KI in der Produktentwicklung

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

Produktionsplanung – Echtzeitsteuerung statt Bauchgefühl

Die neue Ära der Fertigungssteuerung

Wie KI die Produktionsplanung verändert

Die Chancen von KI in der Produktionsplanung

Die Risiken durch KI in der Produktionsplanung

Die Rolle der Produktionsleitung im KI-Zeitalter

Grenzen der KI in der Produktionsplanung

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

Qualitätsmanagement – Algorithmen prüfen die Qualität

Die neue Qualitätssicherung im Zeitalter der KI

Wie KI das Qualitätsmanagement revolutioniert

Die Chancen durch KI im Qualitätsmanagement

Die Risiken der KI im Qualitätsmanagement

Die Rolle des Qualitätsmanagers im KI-Zeitalter

Grenzen der KI im Qualitätsmanagement

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

Patentsuche – Automatisierte Innovationsradare

Der stille Wettlauf um geistiges Eigentum

Wie KI die Patentsuche revolutioniert

Die Chancen durch KI im Patentmanagement

Die Risiken beim Einsatz von KI in der Patentanalyse

Die Rolle der Führung im KI-gestützten IP-Management

Grenzen der KI in der Patentsuche

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

Wer schützt was im KI-Zeitalter?

Das Dilemma der Erfindung durch Maschinen

Patentrecht im Konflikt mit Künstlicher Intelligenz

Aktuelle Praxis – KI als Werkzeug, nicht als Erfinder

Neue Risiken: Patentierbarkeit und Schutzlücken

Die globale Rechtsentwicklung – Unsicher und lückenhaft

Alternativen zum klassischen Patentschutz

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

Öffentlicher Sektor – KI beim Staat

Der technologische Rückstand der öffentlichen Hand

Warum KI-Projekte in Behörden scheitern

Die besondere Komplexität öffentlicher KI-Anwendungen

Gute Praxis: Wo der Staat KI erfolgreich einsetzt

Was Unternehmen vom Staat lernen können – und umgekehrt

Die Rolle der Führungskraft im öffentlichen Sektor

Empfehlungen für Führungskräfte im öffentlichen Sektor

KI und Bürokratieabbau

Der Traum von der automatisierten Verwaltung

Wo KI im Bürokratieabbau tatsächlich hilft

Wo KI an der Bürokratie scheitert

Die Illusion des Technologie-First-Ansatzes

Erfolgreiche KI-Projekte in der Verwaltung

Die Rolle der Führungskraft im Bürokratieabbau mit KI

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

KI und Betriebsrat – Mitbestimmung trifft auf Algorithmen

Die neue Mitbestimmungsrealität

Wann KI-Systeme mitbestimmungspflichtig sind

Der Betriebsrat als kritischer Verhandlungspartner

Was Betriebsräte bei KI typischerweise fordern

Konfliktpotenzial bei KI-gestützten HR-Prozessen

Strategien für eine gute Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat

Die Rolle der Führungskraft in der Mitbestimmung

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

Rechnungswesen – Buchführung mit Datenintelligenz

Vom Kontieren zur kognitiven Auswertung

Wie KI Prozesse im Rechnungswesen transformiert

Die Chancen durch KI im Rechnungswesen

Die Risiken der KI im Rechnungswesen

Die Rolle des Rechnungswesens im KI-Zeitalter

Grenzen der KI im Rechnungswesen

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

Wenn Controlling und Budgetierung automatisiert werden

Die nächste Stufe des Finanzmanagements

Wie KI die Finanzsteuerung verändert

Die Chancen der KI im Finanzbereich

Die Risiken der KI-gestützten Finanzsteuerung

Die Rolle des Controllers im KI-Zeitalter

Grenzen der Automatisierung im Finanzmanagement

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

Change Management: Transformation per Algorithmus

KI als neuer Taktgeber der Veränderung

Wie KI Change-Prozesse steuert

Die Chancen von KI im Change Management

Die Risiken von KI im Change Management

Führungskraft im KI-gestützten Change Management

Grenzen der KI im Change Management

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

Schattenseite – KI für kriminelle Zwecke

Die dunkle Seite des technologischen Fortschritts

KI als Werkzeug für Cyberkriminelle

KI im Betrug – Deepfakes als neue Dimension

KI als Verstärker von Desinformation

KI und die neue Qualität der Erpressung

Rolle der Führungskraft im KI-Sicherheitsmanagement

Strategische Empfehlungen für Führungskräfte

Nachwort

KI als Karriereschlüssel – Ihr Erfolg liegt in Ihrer Hand

Die drei entscheidenden Erfolgsprinzipien

Die neue Führungsidentität

Ihr nächster Schritt

Über die Autoren

Dr. Harald Schönfeld

Tom James

Bücher im DCP Verlag

Quellenverzeichnis und Anmerkungen

Vorwort

Die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) verändert derzeit ganze Branchen. Kaum ein Feld – von der Industrieproduktion über den Finanzsektor bis hin zum Gesundheitswesen – bleibt unberührt. KI ist nicht länger nur ein technisches Werkzeug, sondern entwickelt sich zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor für Unternehmen und zu einem entscheidenden Karrierehebel für Führungskräfte.

KI als Treiber wirtschaftlicher Wertschöpfung

Wirtschaftsinstitute wie McKinsey und PwC beziffern das globale Wertschöpfungspotenzial von KI bis 2030 auf mehrere Billionen US-Dollar.1 PwC etwa erwartet, dass KI weltweit ein zusätzliches Wachstumspotenzial von bis zu 15,7 Billionen US-Dollar freisetzen könnte – das entspricht einer Steigerung des globalen Bruttoinlandsprodukts um rund 14 Prozent. 2 Insbesondere datenintensive Branchen wie Finanzdienstleistungen, Handel, Logistik, Automobilbau oder die Pharmaindustrie profitieren.3

Automatisierung und Datenanalyse sind dabei die Kernanwendungen: Maschinen lernen, Produktionsprozesse zu optimieren, Qualitätskontrollen in Echtzeit durchzuführen oder Absatzmärkte präziser vorherzusagen. Für Unternehmen bedeutet dies nicht nur Kostensenkung, sondern auch schnellere Innovationszyklen und robustere Geschäftsmodelle.

Wettbewerbsfaktor für Unternehmen

Unternehmen, die KI erfolgreich einsetzen, verschaffen sich erhebliche Wettbewerbsvorteile. Zum einen steigern sie ihre Produktivität: Studien zeigen, dass KI-gestützte Prozessoptimierung die Effizienz in der Produktion um bis zu 20 Prozent erhöhen kann. Zum anderen ermöglicht KI eine individualisierte Kundenansprache in einem bislang unerreichten Maßstab – etwa durch personalisierte Empfehlungen im E-Commerce oder durch Chatbots, die Kundenanfragen in Sekunden beantworten.

Besonders dynamisch ist die Rolle von KI im Bereich Forschung und Entwicklung. Pharmaunternehmen wie Pfizer oder BioNTech nutzen KI-gestützte Systeme, um Moleküle zu identifizieren und neue Medikamente schneller zur Marktreife zu bringen. In der Automobilindustrie treibt KI nicht nur das autonome Fahren voran, sondern auch die Entwicklung neuer Fertigungsprozesse.

Konsequenzen für Führungskräfte

Für Führungskräfte bedeutet die KI-Revolution einen Paradigmenwechsel. Klassische Managementfähigkeiten – Organisation, Kontrolle, Ressourcenplanung – verlieren relativ an Bedeutung. Im Gegenzug werden technologische Kompetenz, Innovationsfähigkeit und digitale Souveränität immer wichtiger.

Eine zentrale Herausforderung: Führungskräfte müssen die Sprache der Daten sprechen können. Es reicht nicht mehr aus, Entscheidungen auf Basis traditioneller Kennzahlen zu treffen.

Vielmehr müssen sie in der Lage sein, Ergebnisse von KI-gestützten Analysen zu verstehen, kritisch zu hinterfragen und in strategische Entscheidungen zu übersetzen.

KI verändert zudem die Teamführung. Routineaufgaben werden zunehmend von Algorithmen übernommen, wodurch sich die Rolle von Führungskräften auf Coaching, Kulturentwicklung und strategische Steuerung verschiebt. Wer hier technologische Kompetenz mit Empathie und Veränderungsbereitschaft kombiniert, kann seine Karriere entscheidend vorantreiben.

Risiko des Rückstands

Für Unternehmen wie für Führungskräfte gilt: Wer bei KI zurückbleibt, riskiert den Anschluss. In der Wirtschaft droht der Verlust von Marktanteilen, wenn Wettbewerber effizienter und innovativer agieren. Für Führungskräfte bedeutet ein Defizit in technologischem Verständnis langfristig Karrierenachteile. Bereits heute bevorzugen viele Unternehmen Manager, die über digitale und KI-Kenntnisse verfügen, bei der Besetzung von Top-Positionen.

Künstliche Intelligenz ist weit mehr als ein technologisches Schlagwort – sie ist ein Strukturwandel, der Wirtschaft und Arbeitswelt neu ordnet. Unternehmen, die KI intelligent einsetzen, sichern sich Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Führungskräfte, die KI nicht nur kennen, sondern aktiv nutzen und strategisch integrieren, positionieren sich als Gestalter dieser Transformation. Wer hingegen abwartet, wird in der digitalen Ökonomie von morgen kaum eine Rolle spielen.

Vor diesem Hintergrund wollen wir mit dem vorliegenden Buch Orientierungswissen vermitteln, wie sich KI auf Karrierepfade auswirken kann. Obgleich das Werk mit über 400 Seiten nicht dünn ist, reicht der Umfang bei Weitem nicht aus, um alle Aspekte in der Tiefe abzudecken. Das ist auch nicht unser Ziel.

Vielmehr geht es darum, Führungskräften über möglichst viele Unternehmensbereiche hinweg Ansätze zu vermitteln, wie sie selbst auf die KI-Entwicklung reagieren sollten – zum Nutzen ihres Unternehmens, aber auch als Booster für ihre eigene Karriere. Denn soviel ist klar: Die derzeitige KI-Revolution – davon kann man ohne Weiteres sprechen, wie im weiteren Verlauf des Buches deutlich werden wird – eröffnet ein „Window of Opportunity“ für unternehmerische und berufliche Entwicklungen, wie man es nur selten in einer Lebensspanne bekommt.

Wir wollen Ihnen mit diesem Buch helfen, diese Chance für sich zu nutzen. In diesem Sinne wünschen wir eine erfolgreiche und folgenreiche Lektüre des vorliegenden Werkes.

Dr. Harald Schönfeld, Tom James

PS: Die KI-Entwicklung verläuft derart rasant, dass jedes Buch nur eine Momentaufnahme darstellen kann. Daher gilt nach der Lektüre: Bleiben Sie dran, nutzen Sie aktuelle Quellen und Austauschformate, um sich auf dem Laufenden zu halten.

TEIL I – ÜBERBLICK FÜR GENERALISTEN

Der erste Teil stellt eine Management Summary dar. Auf den nächsten Seiten steht alles Wesentliche, was man über den KI-Einsatz wissen sollte, wenn man sich heutzutage in einer Führungsposition befindet oder eine anstrebt.

KI ist strategische Chefsache

Der KI-Einsatz ist kein Randthema der IT-Abteilung, sondern strategische Chefsache. Es geht um Fragen wie:

Wo lässt sich Wertschöpfung mit KI steigern?

Welche Risiken (ethisch, regulatorisch, reputativ) gilt es zu beachten?

Welche Kompetenzen braucht das Unternehmen in den nächsten fünf Jahren?

Führungskräfte stehen an der Schnittstelle zwischen Technologie, Organisation und Menschen. Ihre Aufgaben verschieben sich:

Technologisches Urteilsvermögen: Manager müssen KI-Projekte bewerten können – nicht auf Code-Ebene, aber hinsichtlich Machbarkeit, Nutzen und Risiken.

Veränderungsmanagement: KI verändert Strukturen und Prozesse. Führungskräfte müssen Teams auf diesen Wandel vorbereiten und Widerstände abbauen.

Ethik und Verantwortung: Fragen wie Datenprivatsphäre, Bias in Algorithmen und Transparenz sind nicht delegierbar, sondern Teil der Führungsverantwortung.

Lebenslanges Lernen: Die Halbwertszeit von Wissen sinkt. Wer als Führungskraft bestehen will, muss sich kontinuierlich fortbilden – sei es durch Executive-Programme, Fachliteratur oder praxisnahe Projekte.

Karrierefaktor KI-Kompetenz

Unternehmen suchen verstärkt Führungskräfte, die digitale Transformation anleiten können. Besonders gefragt sind Manager, die in der Lage sind, Brücken zu schlagen: zwischen Technikern und Entscheidern, zwischen Datenanalysten und Vertrieb, zwischen ethischen Fragen und wirtschaftlichen Zielen. Diese Schnittstellenkompetenz entscheidet über Karrieren – und sie unterscheidet Führungskräfte, die gestalten, von jenen, die verwalten – oder gar nur verwaltet werden.

Die KI-Revolution verstehen

KI als epochaler Wendepunkt

Die Welt erlebt derzeit einen technologischen Umbruch von historischem Ausmaß. Die Erfindung der Dampfmaschine, die Einführung des Internets, die Digitalisierung ganzer Branchen – diese Entwicklungen haben Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend verändert. Doch der Siegeszug der Künstlichen Intelligenz wird all dies in seiner Wirkung übertreffen. Was heute passiert, ist nicht weniger als die Neuvermessung von Arbeit, Wissen und Entscheidungsfindung.

KI-Systeme sind in der Lage, komplexe Probleme in Bruchteilen von Sekunden zu analysieren, gigantische Datenmengen in Echtzeit auszuwerten und Entscheidungen vorzuschlagen, die früher Tage oder Wochen gedauert hätten. Die Leistungsfähigkeit moderner KI ist dabei nicht mehr nur Theorie, sondern messbare Realität. Studien des MIT Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) zeigen, dass KI-Modelle, insbesondere maschinelles Lernen, in der Finanzmarktanalyse zunehmend präzisere Vorhersagen für Aktien- und Markttrends liefern als menschliche Experten. Eine Studie der Stanford University und der Wharton School of Business ergab, dass KI bei der Analyse von Finanzberichten 25 bis 30 Prozent genauer ist als menschliche Experten und bis zu zehnmal schneller arbeitet.4 Das ist keine Zukunftsmusik. Das ist Gegenwart.

KI durchdringt alle Branchen

Die Geschwindigkeit, mit der KI sich in verschiedenen Wirtschaftssektoren etabliert, ist beispiellos. In der Logistik optimieren KI-Algorithmen Lieferketten in Echtzeit und senken so Transportkosten signifikant. Im Gesundheitswesen unterstützen KI-gestützte Diagnose-Tools wie IBM Watson Ärzte bei der Erkennung seltener Krankheiten – und das mit einer diagnostischen Treffsicherheit, die in vielen Fällen über der von Fachexperten liegt. Im Einzelhandel analysieren KI-Systeme Kundenverhalten und passen Preise, Produktempfehlungen und Lagerhaltung dynamisch an. Unternehmen wie Amazon, Alibaba oder Zalando setzen diese Technologien seit Jahren strategisch ein.

Auch die Fertigungsindustrie ist im Wandel. Der Begriff „Predictive Maintenance“ beschreibt KI-gesteuerte Wartungssysteme, die Maschinenausfälle vorhersagen, bevor diese überhaupt auftreten. Erfahrungen zeigen, dass sich durch den Einsatz solcher Systeme die Stillstandszeiten in Fertigungsstraßen um bis zu 25 Prozent reduzieren lassen. Die Vorteile sind messbar und die Skalierbarkeit ist enorm.

KI als strategischer Erfolgsfaktor

Für Führungskräfte ergibt sich daraus eine klare Konsequenz: Künstliche Intelligenz ist kein technisches Randthema, sondern ein strategisches Kernelement. Wer KI ignoriert, riskiert nicht nur den Verlust von Effizienz – er gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Unternehmens.

Laut dem „AI Jobs Barometer 2025“ von PwC verzeichnen Branchen mit hohem KI-Einsatz (z. B. Finanzdienstleistungen, Software-Publishing) ein nahezu vervierfachtes Produktivitätswachstum (von 7 Prozent auf 27 Prozent im Zeitraum 20182024) im Vergleich zu weniger KI-affinen Branchen, deren Wachstum zurückging. Zudem wachsen KI-intensive Branchen dreimal schneller beim Umsatz pro Mitarbeiter.5

Der Zugang zu KI entscheidet zunehmend darüber, welche Unternehmen Marktanteile gewinnen, und welche verlieren. Führungskräfte, die KI nur als Werkzeug der Effizienz verstehen, unterschätzen ihr Potenzial. KI ist kein Werkzeug – sie ist ein neuer Managementansatz. Die Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Präzision, die KI in Entscheidungsprozesse bringt, verändert das Wesen von Führung fundamental.

Die veränderte Rolle der Führungskraft

In der Vergangenheit war es die Aufgabe von Führungskräften, Informationen zu sammeln, zu strukturieren und Entscheidungen zu treffen. In einer Welt, in der KI all diese Aufgaben schneller und oft präziser ausführt, verschiebt sich der Fokus. Die Führungskraft der Zukunft wird nicht mehr für das Was (die Entscheidung) verantwortlich sein, sondern für das Warum (die Zielsetzung) und das Wie (den ethisch und organisatorisch korrekten Einsatz von KI). Die Fähigkeit, die richtigen Fragen zu stellen und komplexe KI-Ergebnisse kritisch zu hinterfragen, wird zum entscheidenden Karrierefaktor.

Wer KI versteht, gestaltet den Wandel. Wer KI ignoriert, wird von ihm überrollt.

Wo KI heute schon Karrieren beschleunigt

Effizienzsteigerung im operativen Geschäft

Bereits heute setzen viele Unternehmen KI zur Automatisierung von Standardprozessen ein – mit einem messbaren Karrierevorteil für die Verantwortlichen. Führungskräfte, die den Mut haben, KI-basierte Systeme in ihren Bereichen zu pilotieren, werden oft zu internen Erfolgsgeschichten.

Wer operative Prozesse KI-basiert optimiert, verbessert nicht nur Kennzahlen, sondern stärkt seine eigene Sichtbarkeit im Unternehmen.

Durchbruch in Vertrieb und Marketing

KI hat das Potenzial, den Vertrieb grundlegend zu transformieren. Ein anschauliches Beispiel aus einem großen Lebensmittelkonzern: Das Unternehmen setzt in seinen europäischen Märkten KI-basierte Prognosemodelle ein, um die Nachfrageentwicklung präzise vorherzusagen. Diese Systeme berücksichtigen Wetterdaten, Social-Media-Trends und historische Verkaufszahlen. Das Ergebnis: präzisere Produktionsplanung, optimierte Lagerhaltung und deutlich höhere Deckungsbeiträge.

Auch im digitalen Marketing sind die Effekte greifbar. Streaming-Dienste beispielsweise nutzen KI, um individuelle Vorschläge für ihre Nutzer zu generieren. Studien belegen, dass rund 80 Prozent der konsumierten Inhalte über KI-basierte Empfehlungen entdeckt werden – ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Bindung der Abonnenten.6

Führungskräfte, die solche Systeme in ihren Organisationen einführen und steuern, erarbeiten sich nicht nur Wettbewerbsvorteile für ihr Unternehmen, sondern positionieren sich selbst als Innovationsführer.

KI als Hebel im Projektmanagement

Ein weiteres, oft unterschätztes Feld ist das KI-gestützte Projektmanagement. Viele Unternehmen nutzen zunehmend KI-basierte Planungstools, die Ressourcenallokationen, Terminpläne und Risikoszenarien automatisiert optimieren. Die Folge: Projekte werden schneller, günstiger und zuverlässiger umgesetzt.

Laut einer Studie des Project Management Institute (PMI) von 2024 nutzen 86 Prozent der Projektmanager KI in der Mehrzahl ihrer Projekte, und über 80 Prozent derjenigen, die KI intensiv einsetzen, berichten von gesteigerter Produktivität, Effektivität und Entscheidungsfindung. Führungskräfte, die KI verstehen und implementieren, erhöhen die Erfolgsquote ihrer Teams signifikant – ein spürbarer Karriereschub.7

Es lässt sich festhalten: Wer KI produktiv in seinem Verantwortungsbereich einsetzt, wird als Problemlöser und Innovationstreiber wahrgenommen – das ist der schnellste Weg zur nächsten Karrierestufe.

Die wichtigsten KI-Werkzeuge für Führungskräfte

Datenanalyse als Schlüssel zur Entscheidungsqualität

In einer zunehmend komplexen Welt wird die Fähigkeit, relevante Daten schnell und treffsicher auszuwerten, zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Führungskräfte, die heute erfolgreich sind, verlassen sich nicht mehr auf Bauchgefühl oder isolierte Kennzahlen. Sie stützen ihre Entscheidungen auf Echtzeitdaten – und hier entfaltet Künstliche Intelligenz ihr volles Potenzial.

Moderne Business-Intelligence-Werkzeuge wie Power BI, Tableau oder Qlik Sense sind heute standardisierte Plattformen, die durch KI-Funktionen erheblich erweitert wurden. Diese Tools können nicht nur historische Daten visualisieren, sondern mithilfe von Machine-Learning-Modellen auch Prognosen erstellen und Anomalien erkennen, die menschlichen Analysten entgehen würden.

Ein Beispiel aus der Praxis: Das Handelsunternehmen Otto Group wertet monatlich rund 7,5 Milliarden Einzelprognosen für Absatz- und Retourenprognosen aus. Diese KI-gestützten Prognosen analysieren Daten wie historische Verkaufszahlen, Kundenverhalten und saisonale Trends für etwa 2,5 Millionen Artikelnummern, um Einkauf, Lagerlogistik und Vertrieb zu optimieren. Dieses System reduziert Lagerbestände, verbessert die Lieferfähigkeit und erhöht die Kundenzufriedenheit. Verantwortlich für die Einführung war ein interdisziplinäres Team unter Leitung einer Führungskraft, die sich gezielt auf KI-basierte Entscheidungsunterstützung spezialisiert hatte – ein klarer Karrierehebel. 8

Generative KI – Das Werkzeug für den Alltag

Generative KI hat innerhalb kürzester Zeit die Arbeitswelt verändert. Tools wie ChatGPT, DALL·E, Jasper AI, Midjourney, Google Gemini oder Grok sind längst mehr als Spielerei. Sie sind in der Lage, Inhalte zu erstellen, die vor wenigen Jahren noch den exklusiven Fähigkeiten von Menschen vorbehalten waren.

Führungskräfte, die diese Werkzeuge beherrschen, können in kürzester Zeit hochwertige Textbausteine, Präsentationen oder visuelle Entwürfe erstellen. In der Kommunikationsabteilung von BMW wird beispielsweise ChatGPT genutzt, um erste Entwürfe für Pressemitteilungen zu formulieren, die anschließend redaktionell verfeinert werden. Dieser Prozess spart nicht nur Zeit, sondern erhöht die Produktionsgeschwindigkeit im gesamten Team.

Auch im Marketing sind generative KI-Tools ein produktiver Begleiter. Billig-Airline wie EasyJet und Ryanair setzten seit längerem KI-basierte Systeme ein, um Social-Media-Inhalte in Rekordzeit zu erstellen und zu veröffentlichen. Die so gewonnene Geschwindigkeit im Marketing hat maßgeblich zur Erhöhung der Markenpräsenz beigetragen.9

Für Führungskräfte bedeutet dies: Wer generative KI gezielt in seine Arbeitsabläufe integriert, verschafft sich Zeitvorteile, reduziert Abhängigkeiten von externen Dienstleistern und steigert die eigene Reaktionsfähigkeit – allesamt Faktoren, die im Unternehmen sichtbar werden und die Karrierechancen erhöhen.

Automatisierung durch Low-Code und No-Code

Ein weiteres, hochgradig relevantes Feld ist die Prozessautomatisierung. Plattformen wie Microsoft Power Automate, Ui-Path oder Zapier ermöglichen es, auch ohne tiefgehende IT-Kenntnisse wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren. Die Einstiegshürde ist bewusst niedrig gehalten, sodass Fachabteilungen eigenständig Automatisierungslösungen entwickeln können – ein Konzept, das als „Citizen Development“ bekannt wurde.

Praktisches Beispiel: Bei vielen Unternehmen werden durch Low-Code-Tools zahlreiche interne Freigabeprozesse automatisiert. Dadurch konnten Bearbeitungszeiten um bis zu 50 Prozent verkürzt und die Prozessqualität deutlich gesteigert werden. Die Führungskräfte, die diese Projekte initiierten und umsetzten, galten intern schnell als Effizienztreiber und Innovationspromotoren.10

Low-Code-Automatisierung ist kein Zukunftsthema. Es ist heute Realität in Unternehmen, die ihre Digitalisierung ernst nehmen. Führungskräfte, die in der Lage sind, solche Automatisierungslösungen zu identifizieren, zu steuern und zu skalieren, sichern sich messbare Erfolgspunkte.

Learning: Wer moderne KI-Werkzeuge beherrscht, steigert seine persönliche Produktivität und erhöht die Schlagkraft seiner Organisation. Die Kenntnis dieser Tools wird zum festen Bestandteil des Kompetenzprofils von Führungskräften.

Kompetenzen für die Karriere im KI-Zeitalter

KI-Grundverständnis – Keine Option, sondern Pflicht

Künstliche Intelligenz ist komplex, aber nicht unzugänglich. Führungskräfte müssen kein Data Scientist sein, aber sie müssen die Grundprinzipien der KI verstehen. Was bedeutet supervised learning? Wann ist ein Entscheidungsbaum sinnvoller als ein neuronales Netz? Wie funktioniert Natural Language Processing?

Diese Fragen sind nicht nur theoretisch. Sie entscheiden im Tagesgeschäft darüber, ob Sie ein KI-Projekt richtig bewerten, Risiken erkennen und externe Berater oder Interim Manager sinnvoll steuern können.

Der KPMG CEO Outlook 2024 zeigt, dass 74 Prozent der deutschen CEOs stärkeren Druck verspüren, Wachstum durch Technologien wie KI zu sichern.11 Laut Gartner CEO-Studie von 2025 haben Führungskräfte oft unzureichende KI-Kenntnisse, was ihre Entscheidungsfindung in technologiegetriebenen Projekten einschränkt. Dies kann zur Abhängigkeit von Beratern führen.12 Das gilt analog auch für die potenzielle Abhängigkeit von Interim Managern, die in der Lage sind, kurzfristig zur Verfügung zu stehen und das Notwendige umzusetzen. Allerdings gibt es dabei einen entscheidenden Unterschied zu Beratern: Interim Manager können „on the job“ dafür sorgen, notwendiges Wissen in die Unternehmung zu bringen (Know-how-Transfer).

Technologisches Grundwissen schützt nicht nur vor Fehlentscheidungen. Es ist heute auch eine Erwartungshaltung an Führungskräfte, insbesondere auf mittlerer und oberer Managementebene.

Datenkompetenz – Die neue Management-Währung

Die Fähigkeit, Daten richtig zu lesen, zu hinterfragen und zu interpretieren, wird zur Schlüsselqualifikation. Führungskräfte müssen verstehen, was ein statistisch signifikanter Unterschied ist, wie sich Daten verzerren lassen und wann ein KI-Modell aufgrund fehlerhafter Datensätze falsche Ergebnisse liefert.

Ein klassisches Beispiel: Ein KI-Modell zur Mitarbeiterrekrutierung diskriminiert jahrelang weibliche Bewerber, weil das Trainingsdatenset fast ausschließlich aus historischen Männerdaten besteht. Die Führungsebene erkannt das Problem zu spät. Die Folge: ein massiver Reputationsschaden und der Abbruch des Projekts.

Wer in der Lage ist, Datenquellen, Datenqualität und Auswertungslogiken kritisch zu hinterfragen, schützt nicht nur sein Unternehmen, sondern sichert sich selbst eine hohe interne Glaubwürdigkeit.

Ethische Urteilsfähigkeit und kritisches Denken

KI ist nicht neutral. Sie verstärkt bestehende Muster und kann diskriminierende, intransparente oder schlicht falsche Ergebnisse liefern, wenn die Trainingsdaten fehlerhaft oder voreingenommen sind. Führungskräfte tragen die Verantwortung, KI nicht blind zu vertrauen, sondern die Ergebnisse in den gesellschaftlichen und unternehmerischen Kontext einzuordnen.

Ein Beispiel: Im Bankensektor kam es mehrfach vor, dass KI-gestützte Kreditscoring-Modelle systematisch bestimmte Kundengruppen benachteiligten – ein Verstoß gegen Antidiskriminierungsrichtlinien. Führungskräfte, die diese Fallstricke nicht erkennen, gefährden ihr Unternehmen juristisch und beschädigen ihre persönliche Reputation.1314

Viele US-Unternehmen haben daher bereits 2023 eigene, unternehmensweite KI-Ethik-Leitlinien eingeführt, die jede Führungskraft verbindlich anwenden muss.1516