Erhalten Sie Zugang zu diesem und mehr als 300000 Büchern ab EUR 5,99 monatlich.
Die Arbeitswelt verändert sich schneller als je zuvor - Künstliche Intelligenz steht im Zentrum dieser Transformation. Wer KI versteht und gezielt einsetzt, wird seine Karriere beschleunigen. Wer sie ignoriert, riskiert den Anschluss zu verlieren. Dieses Buch ist Ihr praxisnaher Kompass für das KI-Zeitalter. Erfahren Sie, wie Sie Künstliche Intelligenz als strategisches Werkzeug nutzen, Projekte erfolgreich steuern und sich neue Führungsrollen erschließen. Lernen Sie, welche Kompetenzen in Zukunft unverzichtbar sind, wie Sie typische Karrierefallen vermeiden und warum Mensch und Maschine gemeinsam unschlagbar sind. Es gibt kaum ein Gebiet, das von KI nicht beeinflusst wird - und kaum ein Thema dazu, das in diesem Buch nicht behandelt wird: Agile Organisation, Arbeitswelt, Artificial Intelligence Optimization, Betriebsrat, Bürokratieabbau, Compliance, Controlling, Datenkompetenz, E-Commerce, Einkauf, Ethik, Führungsstile, Generations-Unterschiede, Generative Engine Optimization, Karriereplanung, Logistik, KI-Regulierung, Kundenkommunikation, M&A, Mittelstand, ESG/Nachhaltigkeit, Öffentliche Verwaltung, Patentwesen, Performance-Management, HR/Personalwesen, Projektmanagement, Pricing, Produktentwicklung, Produktionsplanung, Qualitätsmanagement, Return on Inzest, Unternehmenswerte, Vertrieb & Marketing, Weiterbildung, weltweite KI-Unterschiede, Service & Support, Supply Chain Management, Team Building und vieles mehr. Mit zahlreichen Beispielen aus führenden Unternehmen, aktuellen Studien und konkreten Handlungsempfehlungen gibt Ihnen dieses Buch das Rüstzeug, um Ihre Karriere aktiv zu gestalten - nicht trotz KI, sondern gerade wegen ihr. Künstliche Intelligenz ist nicht Ihr Gegner. Sie ist Ihr Karriereturbo. Nutzen Sie ihn.
Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:
Seitenzahl: 242
Veröffentlichungsjahr: 2025
Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:
Die Inhalte dieses Buches dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Weiterbildungszwecken. Sie stellen keine Rechtsberatung oder steuerliche Beratung im Sinne der einschlägigen Gesetze dar und können eine individuelle Beratung durch Angehörige der entsprechenden Berufsstände (Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer) nicht ersetzen.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass aus den dargestellten Ausführungen keine Ansprüche jeglicher Art – insbesondere keine Haftungs-, Beratungs- oder Gewährleistungsansprüche – hergeleitet werden können. Jeder Leser ist gehalten, für die Beurteilung konkreter Sachverhalte ggf. professionelle rechtliche oder steuerliche Beratung in Anspruch zu nehmen.
Inhalt
Vorwort
KI als Treiber wirtschaftlicher Wertschöpfung
Wettbewerbsfaktor für Unternehmen
Konsequenzen für Führungskräfte
Risiko des Rückstands
TEIL I – ÜBERBLICK FÜR GENERALISTEN
KI ist strategische Chefsache
Karrierefaktor KI-Kompetenz
Die KI-Revolution verstehen
KI als epochaler Wendepunkt
KI durchdringt alle Branchen
KI als strategischer Erfolgsfaktor
Die veränderte Rolle der Führungskraft
Wo KI heute schon Karrieren beschleunigt
Effizienzsteigerung im operativen Geschäft
Durchbruch in Vertrieb und Marketing
KI als Hebel im Projektmanagement
Die wichtigsten KI-Werkzeuge für Führungskräfte
Datenanalyse als Schlüssel zur Entscheidungsqualität
Generative KI – Das Werkzeug für den Alltag
Automatisierung durch Low-Code und No-Code
Kompetenzen für die Karriere im KI-Zeitalter
KI-Grundverständnis – Keine Option, sondern Pflicht
Datenkompetenz – Die neue Management-Währung
Ethische Urteilsfähigkeit und kritisches Denken
Erfolgreich KI-Projekte initiieren und leiten
Der richtige Projektstart: Die Kunst der Problemdefinition
Interdisziplinäre Teams als Erfolgsfaktor
Erfolgsfaktor: Agile Projektmethoden
Veränderungsmanagement: Die unterschätzte Hürde
Die Bedeutung von Governance und Compliance
KI im Praxistest – Wann sich der Einsatz lohnt
Die Frage nach dem realen Mehrwert
Wo sich der KI-Einsatz in der Praxis bewährt hat
Wo KI bisher häufig scheitert
Typische Fehleinschätzungen von Führungskräften
Erfolgsfaktoren für wirtschaftlich sinnvolle KI-Projekte
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
KI-Angst – Warum Menschen sich wehren
Widerstand gegen KI – Ein unterschätztes Führungsproblem
Die vier Hauptursachen der KI-Angst
Die Folgen unbeachteter KI-Ängste
Psychologische Ansätze gegen KI-Widerstände
Die Rolle der Führungskraft als Vertrauensstifter
KI-Fehler – Was passiert, wenn die Maschine irrt?
Wenn Algorithmen falsche Entscheidungen treffen
Die häufigsten Ursachen für KI-Fehlentscheidungen
Die Folgen von KI-Fehlentscheidungen
Wie Führungskräfte auf KI-Fehler reagieren sollten
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
Karrierefallen im KI-Zeitalter
Verlockung des Hypes: Wenn Technologie zum Selbstzweck wird
Die Falle der Kompetenzlücke: Anschluss verloren
Fehlende Governance: Wenn Kontrolle und Regeln fehlen
Wenn Führungskräfte den Wandel ausbremsen
Die Zukunft der Arbeit mit KI
Mensch und Maschine – Vom Gegeneinander zum Miteinander
Neue Führungsrollen entstehen
Lebenslanges Lernen als Karrierevoraussetzung
KI als Treiber neuer Arbeitsmodelle
Ethische Verantwortung wird zur Schlüsseldisziplin
KI-Ethik– Echte Dilemmata und reale Skandale
Wenn Technologie an moralische Grenzen stößt
Fall 1: Diskriminierung durch algorithmische Voreingenommenheit
Fall 2: KI und rassistische Verzerrung
Fall 3: Kulturelles Versagen bei Chatbots
Die vier zentralen ethischen Fallstricke
Die Rolle der Führungskraft in der KI-Ethik
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
Wie unterschiedliche Generationen mit KI umgehen
Generationen-bedingter Umgang mit KI
Die Akzeptanzbarrieren älterer Generationen
Die Risikoblindheit jüngerer Generationen
Erfolgreiche Generationenbrücken im KI-Projekt
Rolle der Führungskraft im Generationsmanagement
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
Keine Frage der Unternehmensgröße: KI im Mittelstand
Realistische Einstiegspunkte für den Mittelstand
Cloud-Lösungen als Brücke für den Mittelstand
Typische Hürden im Mittelstand
Erfolgsmuster: So gelingt der KI-Einstieg im Mittelstand
Rolle der Führungskraft im mittelständischen KI-Projekt
Empfehlungen für mittelständische Führungskräfte
KI-Studien: Was die Auguren sagen
Von der Theorie zur Praxis – Die Ära der Skalierung
Wirtschaftlicher Wertbeitrag – Vom Hype zum ROI
Führungstransformation: Kooperation, weniger Kontrolle
Strategische Handlungsempfehlungen für Führungskräfte
Wie Sie sich langfristig durch KI unersetzlich machen
Führung wird emotionaler – und menschlicher
Führung wird komplexer – und dynamischer
Führung wird datenbasierter – aber bleibt verantwortlich
Führung wird lebenslanges Lernen erfordern
Neue Führungsrollen entstehen
Erfolgsfaktoren für die Führungskraft der Zukunft
TEIL II – GLOBALE FÜHRUNG
Unterschiedliche regulatorische Ansätze
Soziale und kulturelle Prägungen
Wirtschaftliche Konsequenzen
Ethische Dimensionen
Globale KI – Wer wird die Machtfrage gewinnen?
KI als geopolitisches Machtinstrument
Die USA – Der KI-Treiber des Silicon Valley
China – KI-Großmacht der kontrollierten Märkte
Europa – Regulierer, nicht Technologieführer
Wer kontrolliert die Daten?
KI als strategische Waffe
Die wichtigsten KI-Gesetze und Regulierungen weltweit
Der globale Wettlauf um die KI-Regulierung
Der EU AI Act – Das schärfste KI-Gesetz der Welt
USA – dezentral und marktgetrieben
Der globale Flickenteppich
Handlungsempfehlung für Führungskräfte
Mit KI verändern sich Führungsstile
Künstliche Intelligenz als Führungswerkzeug
Echtzeit-Transparenz verändert Führung
Neue Führungsmodelle – Von Kontrolle zu Coaching
KI-gestütztes Performance-Management
Vertrauensbasierte Führung wird entscheidend
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
Teil III: THEMEN FÜR SPEZIALISTEN
KI und Personalführung – HR-Prozesse automatisieren
Der stille Wandel im Human Resources Management
Personalgewinnung – Schnell, aber nicht immer gerecht
Personalentwicklung – Von der Analyse bis zur Prognose
KI in der Leistungsbewertung – Fair oder gefährlich?
Rolle der Führungskraft im KI-basierten HR-Management
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
Wie KI Bewerbungsprozesse und Karrierepfade verändert
Der verdeckte Einfluss der Algorithmen
KI in der Bewerberauswahl – Chancen und Risiken
Automatisierte Karrierepfade – Wie KI interne Entwicklung steuert
KI-gestützte Bewerbung und Karriereberatung
KI und verdeckte Karrierebarrieren
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
Wenn globale Teams KI unterschiedlich nutzen
Technologischer Fortschritt trifft kulturelle Prägung
Unterschiedliche Risikowahrnehmung
Hierarchieverständnis prägt KI-Nutzung
Unterschiedliches Verständnis von Privatsphäre
Unterschiedliche Lern- und Fehlerkulturen
Empfehlungen für internationale Führungskräfte
Nachhaltigkeit – Wie grün ist Künstliche Intelligenz?
Der unsichtbare CO₂-Fußabdruck der KI
Der Energiehunger von KI-Systemen
Die Nachhaltigkeits-Lücke in KI-Projekten
Green AI – Das neue Entwicklungsparadigma
Nachhaltigkeit als strategischer Erfolgsfaktor
Praktische Maßnahmen für nachhaltige KI-Nutzung
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
CSR – Die soziale Verantwortung im KI-Zeitalter
Neue gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen
Digitale Teilhabe – Wer profitiert von KI?
Algorithmische Fairness – Unsichtbare Diskriminierung vermeiden
Schutz vulnerabler Gruppen
Globale Verantwortung – Schwellen- und Entwicklungsländer
KI-Transparenz als CSR-Standard
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
Wenn KI ESG-Daten liefert
ESG wird zum Steuerungs- und Reputationsfaktor
KI als Treiber der ESG-Berichterstattung
Risiken: Datenqualität, Greenwashing, Regulierungsdruck
ESG-Reporting ist strikt zu beachten
Die Herausforderung: ESG-Daten in der Lieferkette
Die Rolle der Führungskraft im ESG-Reporting
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
Kundenbeziehungen – Wenn KI das Face-to-Face ersetzt
Die stille Revolution in der Kundenkommunikation
KI als erster Kundenkontakt – Vorteile und Risiken
Der Bruch im Vertrauensmoment
Die Gefahr der digitalen Distanz
Hybride Modelle als Erfolgsstrategie
Die Zukunft: Proaktive KI im Kundenmanagement
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
KI im Vertrieb – Automatisierte Verkaufsstrategien
Der neue KI-gesteuerte Vertriebsalltag
Wie KI den Vertrieb steuert
Risiken: Verlust des persönlichen Bezugs und Over-Automation
Vertriebsmitarbeitende im KI-gestützten Prozess
Die Gefahr der algorithmischen Einseitigkeit
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
KI als Zielgruppe
AIO und GEO: Neue Disziplinen im Vertriebsmarketing
E-Commerce: Produktdaten für KI sichtbar machen
B2B: Fachwissen für KIs aufbereiten
Beispiel: Hotellerie und Tourismus – GEO im Einsatz
Beispiel: Finanzdienstleister: FAQs als KI-Futter
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
KI und Vertriebspartner
Wenn externe Händler KI-Anwendungen nutzen
Kontrollverlust über die Wertschöpfungskette
Wie Vertriebspartner KI einsetzen
Die Risiken für Hersteller
Herausforderung: Datenhoheit und Verhandlungsmacht
Handlungsmöglichkeiten für Führungskräfte
Die Gefahr des Kontrollverlusts bei Plattformanbietern
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
KI-Pricing – Algorithmen steuern Preise und Märkte
Die stille Macht der Preisalgorithmen
Wie KI-basiertes Pricing funktioniert
Chancen: Ertragssteigerung und Marktnähe
Der strategische Balanceakt
Die Rolle der Führungskraft im KI-Pricing
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
After-Sales –Service und Support werden automatisiert
Der Wandel im Kundendienst
Wie KI den After-Sales steuert
Die Chancen durch KI im After-Sales
Die Risiken der KI im After-Sales
Die Rolle der Serviceorganisation im KI-Zeitalter
Grenzen der KI im After-Sales
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
KI in der Krise – Wenn Führung unter Zeitdruck steht
Künstliche Intelligenz als Krisenwerkzeug
KI in der Krisenfrüherkennung
KI in der Krisensteuerung
Mensch und KI im Krisenteam
KI in der Krisenkommunikation
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
Weiterbildung mit personalisierten KI-Lernsystemen
Lernen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz
Der Lernbegleiter als KI-Agent
Risiken: Algorithmische Einseitigkeit und Lernbias
Die Rolle der Führungskraft im KI-Lernen
Corporate Learning als strategischer Wettbewerbsfaktor
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
KI bei Fusionen und Übernahmen
Wenn Künstliche Intelligenz den Deal prüft
KI in der Due-Diligence-Prüfung
KI bei Markt- und Wettbewerbsanalysen
KI-gestützte Kultur- und Integrationsanalysen
Risiken bei KI-gestützten M&A-Prozessen
Rolle der Führungskraft im KI-gestützten M&A-Prozess
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
KI und die Verantwortung der Berater
Der neue Beratungsmarkt rund um Künstliche Intelligenz
Das Dilemma: Kompetenz schwer überprüfbar
Typische Risiken bei KI-Beratern
Verantwortung der Berater im KI-Projekt
Wichtige Prüffragen an KI-Berater
Die Rolle der Führungskraft im Beratermanagement
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
Unternehmenswerte im KI-Zeitalter
Werteorientierung unter digitalem Druck
Automatisierung und persönliche Verantwortung
KI muss zum Werteprofil passen
Der Verlust von Markenidentität durch KI
Werte und Ethik operationalisieren
Transparenz als Wertetreiber
Risiken bei unreflektierter KI-Nutzung
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
KI und Compliance – Haftungsfallen für Führungskräfte
KI verändert die Spielregeln der Haftung
Der EU AI Act als Haftungsbeschleuniger
Produkthaftung im KI-Zeitalter
Die persönliche Haftung von Führungskräften
Neue Anforderungen an interne Kontrollsysteme
Haftungsrisiken bei ausgelagerten KI-Dienstleistungen
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
KI und agile Organisationen
Die neue Dynamik durch KI-gestützte Steuerung
KI als Taktgeber im agilen Projekt
Chancen: Geschwindigkeit und Präzision
Risiken: Steuerungsverlust und Akzeptanzprobleme
Die Rolle der Führungskraft in KI-gesteuerten Teams
Erfolgsfaktoren für KI-gestützte agile Organisationen
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
KI und Einkauf – Wenn Algorithen die Lieferanten wählt
Die neue Effizienz im Beschaffungsprozess
Wie KI den Einkauf verändert
Die Chancen durch KI im Einkauf
Die Risiken der KI im Einkauf
Die Rolle des Einkaufs im KI-Zeitalter
Grenzen der KI im Einkauf
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
Lieferketten – Transparenz oder neue Abhängigkeit?
Künstliche Intelligenz revolutioniert Supply Chains
Transparenz – Echtzeitdaten als Wettbewerbsvorteil
Das Lieferkettengesetz als Treiber für KI-Einsatz
Abhängigkeitsrisiko – Wenn KI zur Black Box wird
Das politische Risiko – KI als geopolitische Waffe?
Die Rolle der Führungskraft in KI-gesteuerten Lieferketten
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
Produktentwicklung – Maschinen liefern kreative Ideen
Die neue Rolle von KI im Innovationsprozess
Wo KI die Produktentwicklung revolutioniert
Die Chancen durch KI in der Innovation
Die Risiken der KI-basierten Produktentwicklung
Die Rolle von Ingenieuren und Entwicklern im KI-Zeitalter
Grenzen der KI in der Produktentwicklung
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
Produktionsplanung – Echtzeitsteuerung statt Bauchgefühl
Die neue Ära der Fertigungssteuerung
Wie KI die Produktionsplanung verändert
Die Chancen von KI in der Produktionsplanung
Die Risiken durch KI in der Produktionsplanung
Die Rolle der Produktionsleitung im KI-Zeitalter
Grenzen der KI in der Produktionsplanung
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
Qualitätsmanagement – Algorithmen prüfen die Qualität
Die neue Qualitätssicherung im Zeitalter der KI
Wie KI das Qualitätsmanagement revolutioniert
Die Chancen durch KI im Qualitätsmanagement
Die Risiken der KI im Qualitätsmanagement
Die Rolle des Qualitätsmanagers im KI-Zeitalter
Grenzen der KI im Qualitätsmanagement
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
Patentsuche – Automatisierte Innovationsradare
Der stille Wettlauf um geistiges Eigentum
Wie KI die Patentsuche revolutioniert
Die Chancen durch KI im Patentmanagement
Die Risiken beim Einsatz von KI in der Patentanalyse
Die Rolle der Führung im KI-gestützten IP-Management
Grenzen der KI in der Patentsuche
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
Wer schützt was im KI-Zeitalter?
Das Dilemma der Erfindung durch Maschinen
Patentrecht im Konflikt mit Künstlicher Intelligenz
Aktuelle Praxis – KI als Werkzeug, nicht als Erfinder
Neue Risiken: Patentierbarkeit und Schutzlücken
Die globale Rechtsentwicklung – Unsicher und lückenhaft
Alternativen zum klassischen Patentschutz
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
Öffentlicher Sektor – KI beim Staat
Der technologische Rückstand der öffentlichen Hand
Warum KI-Projekte in Behörden scheitern
Die besondere Komplexität öffentlicher KI-Anwendungen
Gute Praxis: Wo der Staat KI erfolgreich einsetzt
Was Unternehmen vom Staat lernen können – und umgekehrt
Die Rolle der Führungskraft im öffentlichen Sektor
Empfehlungen für Führungskräfte im öffentlichen Sektor
KI und Bürokratieabbau
Der Traum von der automatisierten Verwaltung
Wo KI im Bürokratieabbau tatsächlich hilft
Wo KI an der Bürokratie scheitert
Die Illusion des Technologie-First-Ansatzes
Erfolgreiche KI-Projekte in der Verwaltung
Die Rolle der Führungskraft im Bürokratieabbau mit KI
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
KI und Betriebsrat – Mitbestimmung trifft auf Algorithmen
Die neue Mitbestimmungsrealität
Wann KI-Systeme mitbestimmungspflichtig sind
Der Betriebsrat als kritischer Verhandlungspartner
Was Betriebsräte bei KI typischerweise fordern
Konfliktpotenzial bei KI-gestützten HR-Prozessen
Strategien für eine gute Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat
Die Rolle der Führungskraft in der Mitbestimmung
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
Rechnungswesen – Buchführung mit Datenintelligenz
Vom Kontieren zur kognitiven Auswertung
Wie KI Prozesse im Rechnungswesen transformiert
Die Chancen durch KI im Rechnungswesen
Die Risiken der KI im Rechnungswesen
Die Rolle des Rechnungswesens im KI-Zeitalter
Grenzen der KI im Rechnungswesen
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
Wenn Controlling und Budgetierung automatisiert werden
Die nächste Stufe des Finanzmanagements
Wie KI die Finanzsteuerung verändert
Die Chancen der KI im Finanzbereich
Die Risiken der KI-gestützten Finanzsteuerung
Die Rolle des Controllers im KI-Zeitalter
Grenzen der Automatisierung im Finanzmanagement
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
Change Management: Transformation per Algorithmus
KI als neuer Taktgeber der Veränderung
Wie KI Change-Prozesse steuert
Die Chancen von KI im Change Management
Die Risiken von KI im Change Management
Führungskraft im KI-gestützten Change Management
Grenzen der KI im Change Management
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
Schattenseite – KI für kriminelle Zwecke
Die dunkle Seite des technologischen Fortschritts
KI als Werkzeug für Cyberkriminelle
KI im Betrug – Deepfakes als neue Dimension
KI als Verstärker von Desinformation
KI und die neue Qualität der Erpressung
Rolle der Führungskraft im KI-Sicherheitsmanagement
Strategische Empfehlungen für Führungskräfte
Nachwort
KI als Karriereschlüssel – Ihr Erfolg liegt in Ihrer Hand
Die drei entscheidenden Erfolgsprinzipien
Die neue Führungsidentität
Ihr nächster Schritt
Über die Autoren
Dr. Harald Schönfeld
Tom James
Bücher im DCP Verlag
Quellenverzeichnis und Anmerkungen
Die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) verändert derzeit ganze Branchen. Kaum ein Feld – von der Industrieproduktion über den Finanzsektor bis hin zum Gesundheitswesen – bleibt unberührt. KI ist nicht länger nur ein technisches Werkzeug, sondern entwickelt sich zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor für Unternehmen und zu einem entscheidenden Karrierehebel für Führungskräfte.
Wirtschaftsinstitute wie McKinsey und PwC beziffern das globale Wertschöpfungspotenzial von KI bis 2030 auf mehrere Billionen US-Dollar.1 PwC etwa erwartet, dass KI weltweit ein zusätzliches Wachstumspotenzial von bis zu 15,7 Billionen US-Dollar freisetzen könnte – das entspricht einer Steigerung des globalen Bruttoinlandsprodukts um rund 14 Prozent. 2 Insbesondere datenintensive Branchen wie Finanzdienstleistungen, Handel, Logistik, Automobilbau oder die Pharmaindustrie profitieren.3
Automatisierung und Datenanalyse sind dabei die Kernanwendungen: Maschinen lernen, Produktionsprozesse zu optimieren, Qualitätskontrollen in Echtzeit durchzuführen oder Absatzmärkte präziser vorherzusagen. Für Unternehmen bedeutet dies nicht nur Kostensenkung, sondern auch schnellere Innovationszyklen und robustere Geschäftsmodelle.
Unternehmen, die KI erfolgreich einsetzen, verschaffen sich erhebliche Wettbewerbsvorteile. Zum einen steigern sie ihre Produktivität: Studien zeigen, dass KI-gestützte Prozessoptimierung die Effizienz in der Produktion um bis zu 20 Prozent erhöhen kann. Zum anderen ermöglicht KI eine individualisierte Kundenansprache in einem bislang unerreichten Maßstab – etwa durch personalisierte Empfehlungen im E-Commerce oder durch Chatbots, die Kundenanfragen in Sekunden beantworten.
Besonders dynamisch ist die Rolle von KI im Bereich Forschung und Entwicklung. Pharmaunternehmen wie Pfizer oder BioNTech nutzen KI-gestützte Systeme, um Moleküle zu identifizieren und neue Medikamente schneller zur Marktreife zu bringen. In der Automobilindustrie treibt KI nicht nur das autonome Fahren voran, sondern auch die Entwicklung neuer Fertigungsprozesse.
Für Führungskräfte bedeutet die KI-Revolution einen Paradigmenwechsel. Klassische Managementfähigkeiten – Organisation, Kontrolle, Ressourcenplanung – verlieren relativ an Bedeutung. Im Gegenzug werden technologische Kompetenz, Innovationsfähigkeit und digitale Souveränität immer wichtiger.
Eine zentrale Herausforderung: Führungskräfte müssen die Sprache der Daten sprechen können. Es reicht nicht mehr aus, Entscheidungen auf Basis traditioneller Kennzahlen zu treffen.
Vielmehr müssen sie in der Lage sein, Ergebnisse von KI-gestützten Analysen zu verstehen, kritisch zu hinterfragen und in strategische Entscheidungen zu übersetzen.
KI verändert zudem die Teamführung. Routineaufgaben werden zunehmend von Algorithmen übernommen, wodurch sich die Rolle von Führungskräften auf Coaching, Kulturentwicklung und strategische Steuerung verschiebt. Wer hier technologische Kompetenz mit Empathie und Veränderungsbereitschaft kombiniert, kann seine Karriere entscheidend vorantreiben.
Für Unternehmen wie für Führungskräfte gilt: Wer bei KI zurückbleibt, riskiert den Anschluss. In der Wirtschaft droht der Verlust von Marktanteilen, wenn Wettbewerber effizienter und innovativer agieren. Für Führungskräfte bedeutet ein Defizit in technologischem Verständnis langfristig Karrierenachteile. Bereits heute bevorzugen viele Unternehmen Manager, die über digitale und KI-Kenntnisse verfügen, bei der Besetzung von Top-Positionen.
Künstliche Intelligenz ist weit mehr als ein technologisches Schlagwort – sie ist ein Strukturwandel, der Wirtschaft und Arbeitswelt neu ordnet. Unternehmen, die KI intelligent einsetzen, sichern sich Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Führungskräfte, die KI nicht nur kennen, sondern aktiv nutzen und strategisch integrieren, positionieren sich als Gestalter dieser Transformation. Wer hingegen abwartet, wird in der digitalen Ökonomie von morgen kaum eine Rolle spielen.
Vor diesem Hintergrund wollen wir mit dem vorliegenden Buch Orientierungswissen vermitteln, wie sich KI auf Karrierepfade auswirken kann. Obgleich das Werk mit über 400 Seiten nicht dünn ist, reicht der Umfang bei Weitem nicht aus, um alle Aspekte in der Tiefe abzudecken. Das ist auch nicht unser Ziel.
Vielmehr geht es darum, Führungskräften über möglichst viele Unternehmensbereiche hinweg Ansätze zu vermitteln, wie sie selbst auf die KI-Entwicklung reagieren sollten – zum Nutzen ihres Unternehmens, aber auch als Booster für ihre eigene Karriere. Denn soviel ist klar: Die derzeitige KI-Revolution – davon kann man ohne Weiteres sprechen, wie im weiteren Verlauf des Buches deutlich werden wird – eröffnet ein „Window of Opportunity“ für unternehmerische und berufliche Entwicklungen, wie man es nur selten in einer Lebensspanne bekommt.
Wir wollen Ihnen mit diesem Buch helfen, diese Chance für sich zu nutzen. In diesem Sinne wünschen wir eine erfolgreiche und folgenreiche Lektüre des vorliegenden Werkes.
Dr. Harald Schönfeld, Tom James
PS: Die KI-Entwicklung verläuft derart rasant, dass jedes Buch nur eine Momentaufnahme darstellen kann. Daher gilt nach der Lektüre: Bleiben Sie dran, nutzen Sie aktuelle Quellen und Austauschformate, um sich auf dem Laufenden zu halten.
Der erste Teil stellt eine Management Summary dar. Auf den nächsten Seiten steht alles Wesentliche, was man über den KI-Einsatz wissen sollte, wenn man sich heutzutage in einer Führungsposition befindet oder eine anstrebt.
Der KI-Einsatz ist kein Randthema der IT-Abteilung, sondern strategische Chefsache. Es geht um Fragen wie:
Wo lässt sich Wertschöpfung mit KI steigern?
Welche Risiken (ethisch, regulatorisch, reputativ) gilt es zu beachten?
Welche Kompetenzen braucht das Unternehmen in den nächsten fünf Jahren?
Führungskräfte stehen an der Schnittstelle zwischen Technologie, Organisation und Menschen. Ihre Aufgaben verschieben sich:
Technologisches Urteilsvermögen: Manager müssen KI-Projekte bewerten können – nicht auf Code-Ebene, aber hinsichtlich Machbarkeit, Nutzen und Risiken.
Veränderungsmanagement: KI verändert Strukturen und Prozesse. Führungskräfte müssen Teams auf diesen Wandel vorbereiten und Widerstände abbauen.
Ethik und Verantwortung: Fragen wie Datenprivatsphäre, Bias in Algorithmen und Transparenz sind nicht delegierbar, sondern Teil der Führungsverantwortung.
Lebenslanges Lernen: Die Halbwertszeit von Wissen sinkt. Wer als Führungskraft bestehen will, muss sich kontinuierlich fortbilden – sei es durch Executive-Programme, Fachliteratur oder praxisnahe Projekte.
Unternehmen suchen verstärkt Führungskräfte, die digitale Transformation anleiten können. Besonders gefragt sind Manager, die in der Lage sind, Brücken zu schlagen: zwischen Technikern und Entscheidern, zwischen Datenanalysten und Vertrieb, zwischen ethischen Fragen und wirtschaftlichen Zielen. Diese Schnittstellenkompetenz entscheidet über Karrieren – und sie unterscheidet Führungskräfte, die gestalten, von jenen, die verwalten – oder gar nur verwaltet werden.
Die Welt erlebt derzeit einen technologischen Umbruch von historischem Ausmaß. Die Erfindung der Dampfmaschine, die Einführung des Internets, die Digitalisierung ganzer Branchen – diese Entwicklungen haben Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend verändert. Doch der Siegeszug der Künstlichen Intelligenz wird all dies in seiner Wirkung übertreffen. Was heute passiert, ist nicht weniger als die Neuvermessung von Arbeit, Wissen und Entscheidungsfindung.
KI-Systeme sind in der Lage, komplexe Probleme in Bruchteilen von Sekunden zu analysieren, gigantische Datenmengen in Echtzeit auszuwerten und Entscheidungen vorzuschlagen, die früher Tage oder Wochen gedauert hätten. Die Leistungsfähigkeit moderner KI ist dabei nicht mehr nur Theorie, sondern messbare Realität. Studien des MIT Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) zeigen, dass KI-Modelle, insbesondere maschinelles Lernen, in der Finanzmarktanalyse zunehmend präzisere Vorhersagen für Aktien- und Markttrends liefern als menschliche Experten. Eine Studie der Stanford University und der Wharton School of Business ergab, dass KI bei der Analyse von Finanzberichten 25 bis 30 Prozent genauer ist als menschliche Experten und bis zu zehnmal schneller arbeitet.4 Das ist keine Zukunftsmusik. Das ist Gegenwart.
Die Geschwindigkeit, mit der KI sich in verschiedenen Wirtschaftssektoren etabliert, ist beispiellos. In der Logistik optimieren KI-Algorithmen Lieferketten in Echtzeit und senken so Transportkosten signifikant. Im Gesundheitswesen unterstützen KI-gestützte Diagnose-Tools wie IBM Watson Ärzte bei der Erkennung seltener Krankheiten – und das mit einer diagnostischen Treffsicherheit, die in vielen Fällen über der von Fachexperten liegt. Im Einzelhandel analysieren KI-Systeme Kundenverhalten und passen Preise, Produktempfehlungen und Lagerhaltung dynamisch an. Unternehmen wie Amazon, Alibaba oder Zalando setzen diese Technologien seit Jahren strategisch ein.
Auch die Fertigungsindustrie ist im Wandel. Der Begriff „Predictive Maintenance“ beschreibt KI-gesteuerte Wartungssysteme, die Maschinenausfälle vorhersagen, bevor diese überhaupt auftreten. Erfahrungen zeigen, dass sich durch den Einsatz solcher Systeme die Stillstandszeiten in Fertigungsstraßen um bis zu 25 Prozent reduzieren lassen. Die Vorteile sind messbar und die Skalierbarkeit ist enorm.
Für Führungskräfte ergibt sich daraus eine klare Konsequenz: Künstliche Intelligenz ist kein technisches Randthema, sondern ein strategisches Kernelement. Wer KI ignoriert, riskiert nicht nur den Verlust von Effizienz – er gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Unternehmens.
Laut dem „AI Jobs Barometer 2025“ von PwC verzeichnen Branchen mit hohem KI-Einsatz (z. B. Finanzdienstleistungen, Software-Publishing) ein nahezu vervierfachtes Produktivitätswachstum (von 7 Prozent auf 27 Prozent im Zeitraum 20182024) im Vergleich zu weniger KI-affinen Branchen, deren Wachstum zurückging. Zudem wachsen KI-intensive Branchen dreimal schneller beim Umsatz pro Mitarbeiter.5
Der Zugang zu KI entscheidet zunehmend darüber, welche Unternehmen Marktanteile gewinnen, und welche verlieren. Führungskräfte, die KI nur als Werkzeug der Effizienz verstehen, unterschätzen ihr Potenzial. KI ist kein Werkzeug – sie ist ein neuer Managementansatz. Die Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Präzision, die KI in Entscheidungsprozesse bringt, verändert das Wesen von Führung fundamental.
In der Vergangenheit war es die Aufgabe von Führungskräften, Informationen zu sammeln, zu strukturieren und Entscheidungen zu treffen. In einer Welt, in der KI all diese Aufgaben schneller und oft präziser ausführt, verschiebt sich der Fokus. Die Führungskraft der Zukunft wird nicht mehr für das Was (die Entscheidung) verantwortlich sein, sondern für das Warum (die Zielsetzung) und das Wie (den ethisch und organisatorisch korrekten Einsatz von KI). Die Fähigkeit, die richtigen Fragen zu stellen und komplexe KI-Ergebnisse kritisch zu hinterfragen, wird zum entscheidenden Karrierefaktor.
Wer KI versteht, gestaltet den Wandel. Wer KI ignoriert, wird von ihm überrollt.
Bereits heute setzen viele Unternehmen KI zur Automatisierung von Standardprozessen ein – mit einem messbaren Karrierevorteil für die Verantwortlichen. Führungskräfte, die den Mut haben, KI-basierte Systeme in ihren Bereichen zu pilotieren, werden oft zu internen Erfolgsgeschichten.
Wer operative Prozesse KI-basiert optimiert, verbessert nicht nur Kennzahlen, sondern stärkt seine eigene Sichtbarkeit im Unternehmen.
KI hat das Potenzial, den Vertrieb grundlegend zu transformieren. Ein anschauliches Beispiel aus einem großen Lebensmittelkonzern: Das Unternehmen setzt in seinen europäischen Märkten KI-basierte Prognosemodelle ein, um die Nachfrageentwicklung präzise vorherzusagen. Diese Systeme berücksichtigen Wetterdaten, Social-Media-Trends und historische Verkaufszahlen. Das Ergebnis: präzisere Produktionsplanung, optimierte Lagerhaltung und deutlich höhere Deckungsbeiträge.
Auch im digitalen Marketing sind die Effekte greifbar. Streaming-Dienste beispielsweise nutzen KI, um individuelle Vorschläge für ihre Nutzer zu generieren. Studien belegen, dass rund 80 Prozent der konsumierten Inhalte über KI-basierte Empfehlungen entdeckt werden – ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Bindung der Abonnenten.6
Führungskräfte, die solche Systeme in ihren Organisationen einführen und steuern, erarbeiten sich nicht nur Wettbewerbsvorteile für ihr Unternehmen, sondern positionieren sich selbst als Innovationsführer.
Ein weiteres, oft unterschätztes Feld ist das KI-gestützte Projektmanagement. Viele Unternehmen nutzen zunehmend KI-basierte Planungstools, die Ressourcenallokationen, Terminpläne und Risikoszenarien automatisiert optimieren. Die Folge: Projekte werden schneller, günstiger und zuverlässiger umgesetzt.
Laut einer Studie des Project Management Institute (PMI) von 2024 nutzen 86 Prozent der Projektmanager KI in der Mehrzahl ihrer Projekte, und über 80 Prozent derjenigen, die KI intensiv einsetzen, berichten von gesteigerter Produktivität, Effektivität und Entscheidungsfindung. Führungskräfte, die KI verstehen und implementieren, erhöhen die Erfolgsquote ihrer Teams signifikant – ein spürbarer Karriereschub.7
Es lässt sich festhalten: Wer KI produktiv in seinem Verantwortungsbereich einsetzt, wird als Problemlöser und Innovationstreiber wahrgenommen – das ist der schnellste Weg zur nächsten Karrierestufe.
In einer zunehmend komplexen Welt wird die Fähigkeit, relevante Daten schnell und treffsicher auszuwerten, zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Führungskräfte, die heute erfolgreich sind, verlassen sich nicht mehr auf Bauchgefühl oder isolierte Kennzahlen. Sie stützen ihre Entscheidungen auf Echtzeitdaten – und hier entfaltet Künstliche Intelligenz ihr volles Potenzial.
Moderne Business-Intelligence-Werkzeuge wie Power BI, Tableau oder Qlik Sense sind heute standardisierte Plattformen, die durch KI-Funktionen erheblich erweitert wurden. Diese Tools können nicht nur historische Daten visualisieren, sondern mithilfe von Machine-Learning-Modellen auch Prognosen erstellen und Anomalien erkennen, die menschlichen Analysten entgehen würden.
Ein Beispiel aus der Praxis: Das Handelsunternehmen Otto Group wertet monatlich rund 7,5 Milliarden Einzelprognosen für Absatz- und Retourenprognosen aus. Diese KI-gestützten Prognosen analysieren Daten wie historische Verkaufszahlen, Kundenverhalten und saisonale Trends für etwa 2,5 Millionen Artikelnummern, um Einkauf, Lagerlogistik und Vertrieb zu optimieren. Dieses System reduziert Lagerbestände, verbessert die Lieferfähigkeit und erhöht die Kundenzufriedenheit. Verantwortlich für die Einführung war ein interdisziplinäres Team unter Leitung einer Führungskraft, die sich gezielt auf KI-basierte Entscheidungsunterstützung spezialisiert hatte – ein klarer Karrierehebel. 8
Generative KI hat innerhalb kürzester Zeit die Arbeitswelt verändert. Tools wie ChatGPT, DALL·E, Jasper AI, Midjourney, Google Gemini oder Grok sind längst mehr als Spielerei. Sie sind in der Lage, Inhalte zu erstellen, die vor wenigen Jahren noch den exklusiven Fähigkeiten von Menschen vorbehalten waren.
Führungskräfte, die diese Werkzeuge beherrschen, können in kürzester Zeit hochwertige Textbausteine, Präsentationen oder visuelle Entwürfe erstellen. In der Kommunikationsabteilung von BMW wird beispielsweise ChatGPT genutzt, um erste Entwürfe für Pressemitteilungen zu formulieren, die anschließend redaktionell verfeinert werden. Dieser Prozess spart nicht nur Zeit, sondern erhöht die Produktionsgeschwindigkeit im gesamten Team.
Auch im Marketing sind generative KI-Tools ein produktiver Begleiter. Billig-Airline wie EasyJet und Ryanair setzten seit längerem KI-basierte Systeme ein, um Social-Media-Inhalte in Rekordzeit zu erstellen und zu veröffentlichen. Die so gewonnene Geschwindigkeit im Marketing hat maßgeblich zur Erhöhung der Markenpräsenz beigetragen.9
Für Führungskräfte bedeutet dies: Wer generative KI gezielt in seine Arbeitsabläufe integriert, verschafft sich Zeitvorteile, reduziert Abhängigkeiten von externen Dienstleistern und steigert die eigene Reaktionsfähigkeit – allesamt Faktoren, die im Unternehmen sichtbar werden und die Karrierechancen erhöhen.
Ein weiteres, hochgradig relevantes Feld ist die Prozessautomatisierung. Plattformen wie Microsoft Power Automate, Ui-Path oder Zapier ermöglichen es, auch ohne tiefgehende IT-Kenntnisse wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren. Die Einstiegshürde ist bewusst niedrig gehalten, sodass Fachabteilungen eigenständig Automatisierungslösungen entwickeln können – ein Konzept, das als „Citizen Development“ bekannt wurde.
Praktisches Beispiel: Bei vielen Unternehmen werden durch Low-Code-Tools zahlreiche interne Freigabeprozesse automatisiert. Dadurch konnten Bearbeitungszeiten um bis zu 50 Prozent verkürzt und die Prozessqualität deutlich gesteigert werden. Die Führungskräfte, die diese Projekte initiierten und umsetzten, galten intern schnell als Effizienztreiber und Innovationspromotoren.10
Low-Code-Automatisierung ist kein Zukunftsthema. Es ist heute Realität in Unternehmen, die ihre Digitalisierung ernst nehmen. Führungskräfte, die in der Lage sind, solche Automatisierungslösungen zu identifizieren, zu steuern und zu skalieren, sichern sich messbare Erfolgspunkte.
Learning: Wer moderne KI-Werkzeuge beherrscht, steigert seine persönliche Produktivität und erhöht die Schlagkraft seiner Organisation. Die Kenntnis dieser Tools wird zum festen Bestandteil des Kompetenzprofils von Führungskräften.
Künstliche Intelligenz ist komplex, aber nicht unzugänglich. Führungskräfte müssen kein Data Scientist sein, aber sie müssen die Grundprinzipien der KI verstehen. Was bedeutet supervised learning? Wann ist ein Entscheidungsbaum sinnvoller als ein neuronales Netz? Wie funktioniert Natural Language Processing?
Diese Fragen sind nicht nur theoretisch. Sie entscheiden im Tagesgeschäft darüber, ob Sie ein KI-Projekt richtig bewerten, Risiken erkennen und externe Berater oder Interim Manager sinnvoll steuern können.
Der KPMG CEO Outlook 2024 zeigt, dass 74 Prozent der deutschen CEOs stärkeren Druck verspüren, Wachstum durch Technologien wie KI zu sichern.11 Laut Gartner CEO-Studie von 2025 haben Führungskräfte oft unzureichende KI-Kenntnisse, was ihre Entscheidungsfindung in technologiegetriebenen Projekten einschränkt. Dies kann zur Abhängigkeit von Beratern führen.12 Das gilt analog auch für die potenzielle Abhängigkeit von Interim Managern, die in der Lage sind, kurzfristig zur Verfügung zu stehen und das Notwendige umzusetzen. Allerdings gibt es dabei einen entscheidenden Unterschied zu Beratern: Interim Manager können „on the job“ dafür sorgen, notwendiges Wissen in die Unternehmung zu bringen (Know-how-Transfer).
Technologisches Grundwissen schützt nicht nur vor Fehlentscheidungen. Es ist heute auch eine Erwartungshaltung an Führungskräfte, insbesondere auf mittlerer und oberer Managementebene.
Die Fähigkeit, Daten richtig zu lesen, zu hinterfragen und zu interpretieren, wird zur Schlüsselqualifikation. Führungskräfte müssen verstehen, was ein statistisch signifikanter Unterschied ist, wie sich Daten verzerren lassen und wann ein KI-Modell aufgrund fehlerhafter Datensätze falsche Ergebnisse liefert.
Ein klassisches Beispiel: Ein KI-Modell zur Mitarbeiterrekrutierung diskriminiert jahrelang weibliche Bewerber, weil das Trainingsdatenset fast ausschließlich aus historischen Männerdaten besteht. Die Führungsebene erkannt das Problem zu spät. Die Folge: ein massiver Reputationsschaden und der Abbruch des Projekts.
Wer in der Lage ist, Datenquellen, Datenqualität und Auswertungslogiken kritisch zu hinterfragen, schützt nicht nur sein Unternehmen, sondern sichert sich selbst eine hohe interne Glaubwürdigkeit.
KI ist nicht neutral. Sie verstärkt bestehende Muster und kann diskriminierende, intransparente oder schlicht falsche Ergebnisse liefern, wenn die Trainingsdaten fehlerhaft oder voreingenommen sind. Führungskräfte tragen die Verantwortung, KI nicht blind zu vertrauen, sondern die Ergebnisse in den gesellschaftlichen und unternehmerischen Kontext einzuordnen.
Ein Beispiel: Im Bankensektor kam es mehrfach vor, dass KI-gestützte Kreditscoring-Modelle systematisch bestimmte Kundengruppen benachteiligten – ein Verstoß gegen Antidiskriminierungsrichtlinien. Führungskräfte, die diese Fallstricke nicht erkennen, gefährden ihr Unternehmen juristisch und beschädigen ihre persönliche Reputation.1314
Viele US-Unternehmen haben daher bereits 2023 eigene, unternehmensweite KI-Ethik-Leitlinien eingeführt, die jede Führungskraft verbindlich anwenden muss.1516
