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Es handelt sich um einen Essay für eine Lehrveranstaltung, der mit 1,0 beurteilt wurde. Karthago wird meistens als Feind der Römer gesehen, dabei aber übersehen, dass dies jahrhundertelang anders war und freundschaftliche und neutrale Beziehungen zwischen beiden Mächten bestanden haben.
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Seitenzahl: 13
Veröffentlichungsjahr: 2023
Name:
Brigitte Ecker BA
MNR:
A 8201399
STR:
MA Geschichte
STK:
A 066 803
Zuordnung:
PM1 Einführung in Themenfelder, Räume und Epochen
VO:
Themen und Methoden der Studienrichtung Alte Geschichte
LVLtg.:
Ass. Prof. Dr. Hameter
LVNR:
090084
Semester:
SS 2023
Essay:
2
Auf dieses Thema bin ich gestoßen, als ich aus Interesse an der punischen Geschichte und Altertumskunde im SS 2005 ein Referat über „Karthago als Freund und Feind der Römer. Karthagische Geschichte von der Gründung bis 264 v. Chr.“ hielt und mir auffiel, dass Karthago wird meist als DER Feind der Römer gesehen wird. Was allerdings nur auf die letzten 118 Jahre des punischen Karthagos zutraf. Jahrhundertelang war dies anders, die Beziehungen waren freundschaftlich oder zumindest neutral. Es müsste daher für die meiste Zeit der Beziehungen Roms und dem phönikisch-punischen Karthago „Karthago als Freund der Römer“ heißen.
In den ersten Jahrhunderten gab es allerdings auch keine Reibungsflächen, Rom war eine Landmacht auf der Italischen Halbinsel und Karthago eine Seemacht.
Freundschaftsverträge zwischen beiden Mächten hatten sogar eine lange Tradition.
Laut Huß (HdA, S. 205f) oft Dinge, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses nicht akut waren, aber zu einem späteren Zeitpunkt eine Rolle spielen konnten. Karthago wollte sich gegen alle Eventualitäten absichern.
Das Problem beim Studium der Quellen ist, dass praktisch nur prorömische Primärquellen erhalten sind, die punischen Geschichtswerke und Archive fast zur Gänze verlorengegangen sind.
Der erste Vertrag