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Kein Bock auf Bullshit Ein radikal ehrliches Buch über das Aufgeben (und Weitermachen) Dies ist kein Ratgeber. Dies ist ein Aufbruch. Ein innerer Befreiungsschrei in Buchform. Für alle, die zu oft stark sein mussten. Für alle, die leise zerbrochen sind, während sie laut gelächelt haben. Für alle, die spüren: Ich will nicht mehr. Ich kann nicht mehr. Ich darf anders. Dieses Buch ist roh. Ungefiltert. Ehrlich bis auf die Knochen. Geschrieben in Momenten, in denen nichts mehr ging und genau deshalb alles begann. Es geht nicht darum, wie du besser wirst. Sondern darum, wie du wieder wirst. Echt. Klar. Unangepasst. Wenn du dich zwischen den Zeilen findest, wenn du spürst, dass dein Schmerz eine Sprache hat, wenn du endlich aufhören willst, dich zu verstecken, dann ist dieses Buch dein Spiegel. Dein: Ich auch. Weil du nicht hier bist, um zu funktionieren. Sondern um zu fühlen. Um zu leben. Wirklich. Und verdammt nochmal auf deine Weise.
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Seitenzahl: 66
Veröffentlichungsjahr: 2025
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Inhaltsverzeichnis
Über mich
Behalte dir dein Mindset-Geschwätz und deine Kalendersprüche
„Ich funktioniere nicht mehr. Und das ist kein Bug, das ist ein verdammtes Feature.“
„Zwischen Breakdown und Bullshit: Willkommen im echten Leben“
Die Wahrheit tut weh. Und endlich darf sie das.
Keine Kraft ist auch ’ne Antwort
Aufgeben, verdammt nochmal. Und zwar richtig.
Scheiß auf „Du musst nur wollen“
Durchhalten bis zum Zusammenbruch? Nein, danke.
Alles getan. Nichts erreicht. Fuck this.
Gesehen, aber nicht gewürdigt
Wenn Leistung keine Tür öffnet
Burnout ist kein Lifestyle. Es ist eine stillschweigende Katastrophe.
Zwischen Heulkrampf und Hamsterrad
Funktionieren – bis es kracht.
Likes sind kein Lebenszeichen
Der Social-Media-Mindfuck
Ich war stark – jetzt will ich echt sein
Ich bin verdammt nochmal keine Heldin
Ich brauche keinen Applaus
Ich hab keinen Plan – und genau das ist gut so
Ich bin nicht kaputt. Ich bin nur ehrlich.
Keine Ahnung, aber ich bin hier.
Selfcare im Feuer.
Ich mach weiter, aber anders.
Ich bin noch da. Und das reicht.
Heilung fängt da an, wo du ehrlich wirst und dich selbst nicht mehr belügst
Mein neues „Scheiß drauf“
Mini-Übung: Dein ganz persönliches „Scheiß drauf“
Ich schulde niemandem eine Erklärung. Nicht mal mir selbst.
Innerer Monolog – „Bin ich noch da?“
Letzter Wutanfall – Ich bin so verdammt müde, und keiner hört zu
Wenn das Genug-Sein beginnt
Nachwort – Weil ich die Nase voll hab vom Schweigen
Wenn du weitergehen willst …
Hinweis
Anhang – Du musst da nicht allein durch.
Soforthilfe & Krisendienste (Deutschland)
Wenn du nach Therapie suchst:
Letzter Gedanke:
Ich heiße Nicole Jung. Mutter, Führungskraft und in erster Linie Mensch. Bevor ich Autorin wurde, war ich an einem Punkt, an dem nichts mehr ging. Ich war erschöpft vom Funktionieren, müde vom Starksein und enttäuscht von einem Leben, das sich nach außen richtig an-fühlte – und innen einfach nur leer. Nicht erreicht, was man in meinem Alter schon alles erreichen hätte sollen.
Ich habe mich durchgerungen. Hinterfragt. Geheult.Aufgeräumt.
Und dann begonnen zu schreiben – ehrlich, roh, echt. Aus eigener Erfahrung.
Nicht aus einem Ratgeber-Ideal heraus, sondern mitten aus dem Chaos.
So ist mein Weg entstanden.
Und daraus meine ersten Bücher
Dein Wert bist du – über Selbstwert, der nichtgefallen muss.
Dein Stress, deine Regeln – über Klarheit, Gren-zen und dein Lebenstempo.
Mit diesem neuen Buch gehe ich noch tiefer. Und zurück zum Anfang.
Kein Bock mehr auf Bullshit ist kein Coachingbuch, kein Mutmachbuch. Es ist ein Aufschrei.
Eine Rückschau. Ein Gespräch, das sonst keinerführt – aber jeder kennt.
Ich schreibe für Menschen, die nicht mehr funktionieren wollen.
Für alle, die verstehen möchten, warum sie so oftgegen sich selbst kämpfen.
Und wie man trotzdem nicht aufgibt.
Ich glaube an Echtheit. An Klarheit.
Und daran, dass es nie zu spät ist, sich selbst wie-derzufinden.
Deine Nicole
Weißt du, was ich nicht mehr hören kann?
„Komm, du schaffst das schon.“
„Einfach positiv bleiben.“
„Nach jedem Tief kommt ein Hoch.“
Halt. Die. Fresse.
Sorry, wenn ich direkt so einsteige.
Aber wenn du dieses Buch in der Hand hältst, dann vielleicht, weil du genauso denkst. Weil du bis hierher gekommen bist – und eigentlich keinen Bock mehr hast, dir wieder ein Buch reinzuziehen, das dich besser, stärker, produktiver machen will.
Nicht jede Meinung braucht eine Stimme – und schon gar nicht, wenn sie klingt wie ein Glückskeks auf Speed.
Und genau deshalb schreibe ich hier. Weil ich keine Kalendersprüche mehr ertrage. Keine Hoch-glanzversprechen. Kein „Du musst nur wollen“.
Dieses Buch ist nicht für perfekte Morgenroutinen.
Es ist für echte Menschen. Für dich.
Du willst nicht optimiert werden. Du willst gehört werden.
Dieses Buch ist nicht dafür da, dich aufzumuntern. Es ist kein „10-Schritte-zur-Selbstliebe“-Buch. Es ist keine Feelgood-Reise mit Sonnenaufgängen und Matcha-Tee.
Es ist ein Ausruf. Ein „Fuck you“ an alles, was dich kaputtmacht. Und ein leiser Versuch, dich daran zu erinnern, dass du noch da bist.
Ich schreibe das hier nicht, weil ich alle Antworten habe. Im Gegenteil.
Ich schreibe, weil ich dort war, wo Worte fehlen.
Am Rand – nicht als Metapher, sondern mit zitternden Händen, leerem Blick, bleischwerem Körper.
Mit dem Gefühl, dass alles keinen Sinn mehrmacht.
Dass ich falsch bin in dieser Welt.
Zu laut. Zu leise. Zu viel. Zu wenig.
Ich schreibe nicht, weil ich stark bin.
Ich schreibe, weil ich noch da bin.
Ich hab so lange funktioniert.
Als hätte jemand unsichtbare Fäden in der Hand – gezogen, gezerrt, gelächelt, genickt.
Für wen eigentlich?
Für Applaus, für Erwartungen, für ein Leben, das nicht meines war?
Ich war eine Marionette in einem Stück, das ich nie selbst geschrieben habe.
Aber weißt du was?
Ich hab die Schere gefunden.
Und sie benutzt.
Und weißt du, was mich am meisten zerrissen hat?
Nicht nur der Schmerz.
Sondern dieses dumpfe Gefühl, allein zu sein.
Allein mit all dem Chaos im Kopf, dem Druck im Herzen, der Leere im Bauch.
Heute weiß ich: Ich war nicht allein.
Aber damals? Da hat sich alles genau so angefühlt.
Und dieses Gefühl...
macht dich leise. Und langsam kaputt.
Und ja – ich weiß genau, was jetzt einige denken.
"Hat sie jetzt völlig eine an der Klatsche?"
"Was geht bei der ab?"
Mag sein.
Aber ich sage dir die Wahrheit.
Weil sie gesagt werden muss.
Dieses Buch ist mein Gegenentwurf.
Ein Raum für das Ungesagte.
Für das Ungefilterte, Unbequeme, Unerträgliche.
Für die Gefühle, über die sonst geschwiegen wird – weil viele nicht wissen, wie man damit umgeht.
Weil es einfacher ist, wegzuschauen, als wirklich hinzuhören.
Meine Zeilen sind ein Ort, an dem du sagen darfst:
„Ich kann nicht mehr. Ich will nicht mehr. Und ich hab keinen Bock mehr auf all den Bullshit.“
Wenn du dich darin wiederfindest, dann bleib.
Wenn du’s zu viel findest – lies trotzdem weiter.
Vielleicht findest du in meinen gebrochenen Sätzen ein Stück deiner eigenen Wahrheit. Vielleicht findest du endlich Worte für das, was du nicht mehr sagen konntest. Vielleicht fängt hier etwas an. Oder hört etwas endlich auf.
In jedem Fall: Willkommen von Herzen.
Hier musst du nichts darstellen.
Hier darfst du sein, wie du bist.
Wütend. Leer. Erschöpft. Wahr. Echt.
Und ganz vielleicht…
fängt dort, wo du aufgibst, dein echtes Leben an.
Ich hab mich so lange bemüht zu funktionieren.
Wie eine gut geölte Maschine.
Früh aufstehen, Zähne zusammenbeißen, Contentliefern, Leistung bringen, Gefühle wegpacken.
Nicht stören, nicht stürzen, nicht stillstehen.
Bloß nicht auffallen – außer durch Effizienz.
Aber irgendwann war’s nicht mehr zu überhören:
Dieses innere Knirschen.
Der Widerstand in jeder Faser.
Dieses „Ich will nicht mehr“ in meinem Nacken, wie ein kalter Atem.
Und dann kam der Punkt, an dem es einfach nichtmehr ging.
Nichts. Mehr.
Ich konnte nicht mehr antworten.
Nicht posten. Nicht denken.
Ich war leer. Kein Schmerz, keine Wut, keine Trä-nen.
Nur: Stillstand. Als hätte jemand den Stecker gezo-gen.
Früher hätte ich mich dafür verachtet.
Wieder gescheitert. Wieder aufgegeben.
Wieder „zu schwach“.
Aber heute weiß ich: Das war kein Versagen.
Das war ein Aufschrei. Ein Stopp-Signal meines Körpers, meiner Seele.
Und es hat mich gerettet.
Ich funktionierte nur noch irgendwie. Und das ist kein Bug.
Es ist ein Feature.
Es ist das verdammte Zeichen, dass ich noch
Mensch bin.
Weißt du, was wirklich krank ist?
Dass wir denken, nicht funktionieren sei das Prob-lem – und nicht das verdammte System, das unsdazu zwingt.
Dass wir uns fertig machen, wenn wir aufhören zuleisten.
Aber niemand fragt, wie krank man werden muss, um weiterzumachen.
Ich funktionierte nicht mehr.
Weil mein Körper die Reißleine zog.
Ich musste es am eigenen Leib erfahren – buchstäblich.
Erst als es mir sprichwörtlich ins Genick schlug, als die OP an der Halswirbelsäule unausweichlich war, wachte ich auf.
Weil meine Seele längst rebellierte.
Weil mein Herz nicht länger still ertragen wollte, was wir „Alltag“ nennen – aber was sich anfühlte wie tägliche, leise Gewalt.
