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Stellen Sie sich vor, Sie gehen bei anbrechender Dunkelheit mit einer Kerze samt Anzünder vorsichtig zu Ihrem Tisch, stellen die Kerze mitten darauf, zünden diese an und setzen sich mit Abstand daneben. Sie werden erkennen: Der eben gegangene Weg ist erhellt, ebenso Ihre derzeitige Position und der noch nicht gegangene Weg. Drei Zeitzonen leuchten zugleich im Kerzenlicht. Ihre reale Fantasie ermöglicht es Ihnen somit, die Zeit für eine Weile, zum besinnlichen Verweilen und Betrachten anzuhalten. Jetzt entdecken Sie entfernbare Hindernisse in Richtung des noch nicht Gegangenen auf Ihrem Tisch, welche Sie blenden oder Ihre vorausschauende Sicht versperren. Sie werden tätig, indem Sie mutig aufstehen, um diese ins Abseits zu stellen, denn man muss diese ja nicht gleich zerstören. Übertragen formuliert: In Ihnen leuchtet unweigerlich Ihr persönliches Licht der Gelassenheit, der Weisheit und des Mutes. Ich möchte Sie gerne ein Stück weit begleiten, Ihr individuelles, bedeutsames, friedvolles und nachhaltiges Licht in der und für die Gesellschaft strahlend zu erkennen, Optionen der Zukunft aufzeigen, deren Realisierung durch Ihre heutige reale Fantasie mit Sicherheit möglich ist.
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Seitenzahl: 25
Veröffentlichungsjahr: 2021
Gelassenheit, Weisheit und Mut Der Weg in die noch zu rettende Zukunft?
Kerzenlichter
Der Schatten des Lichts ist die Gewissheit des Lichts Der Schatten der Dunkelheit ist die Finsternis
Der Kerzenschein der Gegenwart auf die Vergangenheit
Das aus der Gegenwart auf die Zukunft fallende Kerzenlicht
Die Zukunft ist die Realität der Fantasie der Gegenwart
Freiheit
Gerechtigkeit
Ehre
Pflicht
Gnade
Hoffnung
Die Gewissheit des Lichtes
»Die Hoffnung stirbt nie.«
Aus der Gegenwart die Vergangenheit vielleicht anders beleuchten, um sich so individuell für die Zukunft zu positionieren, darum geht es in diesem Büchlein.
Veränderungen sind nicht nur wünschenswert und erforderlich, sondern für viele Menschen unumgänglich, da Bestandteile ihres gewohnten Lebens für Sie nicht mehr greifbar erscheinen oder sind. Der Zukunftsforscher Alvin Toffler schrieb: »Die meisten Menschen, darunter viele Futurologen, begreifen die Zukunft lediglich als Fortsetzung der Gegenwart, wobei sie vergessen, dass Trends, wie mächtig sie auch erscheinen mögen, sich nicht nur linear weiterentwickeln. Sie erreichen Endpunkte, an denen sie gleichsam explodieren und neue Phänomene hervorbringen. Sie ändern die Richtung. Sie halten inne und beginnen von Neuem.« Verstehen Sie unter dem Wort »explodieren« das Eintreten von Schicksalen, Krisen, Bedrohungen oder dergleichen, so merken Sie, worauf ich hinausmöchte. Die Frage ist nun, ob man nicht erst in der Phase des »Innehaltens« überlegen sollte, in welche Richtung man sich ändern müßte, um dauerhafte Lösungen anzustreben.
Nachfolgend wird es gelegentlich ein wenig christlichreligiös, keinesfalls um Andersgläubige abzuschrecken, denn ich bin mir sicher, dass sie Vergleichbares in ihren friedlichen Religionen wiederfinden. So habe ich die drei Leitwörter in der Überschrift einem Zitat des US-amerikanischen Theologen Reinhold Niebuhr entnommen, welches lautet: »Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.«
Unter Gelassenheit verstehe ich keinesfalls eine inaktive Gleichgültigkeit, sondern ganz im Gegenteil die mit aktiver Fantasie beleuchtete Akzeptanz der Vergangenheit. Nur die sich daraus entwickelnde Weisheit lässt uns dann augenscheinlich erkennen, was für die Zukunft veränderbar ist. Nun bedarf es des Mutes aus der Fantasie leuchtender Vorstellungen, wie wir was verändern wollen, um dies dann auch unermüdlich und mutig in Freiheit mit der gebotenen Disziplin zu vollziehen. Bei der Gelassenheit, der Weisheit und dem Mut ist somit unsere individuelle Vorstellungskraft, die Fantasie zur Realität offensichtlich sehr wichtig. Aus diesem Grunde möchte ich auch in diesem Büchlein noch einmal Albert Einstein zitieren: »Fantasie ist wichtiger als Wissen. Denn Wissen ist begrenzt. Fantasie aber umfasst die ganze Welt.«
Grundsätzlich muss sich ein jeder tendenziell ausrichten. Stellen wir nun unser fantasievolles und damit reales Wirken unter die leuchtende Schirmherrschaft der unerschöpflichen Liebe, nennen wir sie beispielhaft Gott, was könnte dann einer freiheitlichen, friedvollen und nachhaltigen Zukunft noch im Wege stehen?
