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"KleiderKunst - KunstKleider" zeigt beispielhaft Kleidung als Mittel des künstlerischen Ausdrucks. Durch Färbung, Bemalung oder Plissierung von Stoffen sowie Kreation neuer Stoffe durch Schichten und Collagieren ungewöhnlicher Materialien entsteht eine einzigartige, individuelle Mode. Kleidung wird zur "Skulptur in Bewegung".
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Seitenzahl: 11
Veröffentlichungsjahr: 2020
Ikarus
Gipsabdruck der Statue eines Epheben
Akademisches Kunstmuseum Bonn
"Drapiert! Antike Gewänder- Modernes Design"
24.02. - 0505. 2019
Mit Dank an meine
Familie, die mir Raum
gelassen hat für meine
Arbeit und mich tatkräftig unterstütz hat.
Miteinander(Seidenmalerei Muster über Muster, Falken Verlag 1993)
Metamorphose 1988 Crèpe de Chine, 108x108
Rosemarie Bühler
Kunst * Kleider
mit Aufnahmen von
Jutta Schubert
Rainer Mader
Rosemarie Bühler
Fotobearbeitung Rosemarie Bühler
Furiosa
Body und Überrock, Seidentaft, Rock Chiffon
(Seidenmalerei und Modedesign, Falken-Verlag 1990)
Drei Komponenten bestimmen meine Arbeit mit Stoffen, Schnitten und Farben: Plastizität, Bewegung und farbige Struktur. Kleidung ist bewegte, farbige Skulptur, Metamorphose ist die Grundidee für mein Konzept. Die von mir entwickelten textilen Teechniken, insbesondere Lotosplissee und Tritage, geben Kleidung und Accessoires den unverwechselbaren Look.
Mein Anspruch an individuelle Kleidung: ausgefallen, vielseitig einsetzbar, zeitlos, schön.
Unter ihren Händen verwandeln sich die Dinge. Und die sind nicht einzuordnen oder aufzuzählen. Es sind zu viele und immer andere: Blüten oder Pailletten, Hahnenfedern oder Seidenschnüre, Kunstfasern, Metalle oder Leder, Edelsteinsplitter, Ahorn-oder Rosenblätter. Daraus entsteht Rosemarie Bühlers Mode, durchaus auch als abstrakte Bilder oder Stillleben zu empfinden oder als Stimmungslandschaften, die im Fluss zu sein scheinen.
Alles bewegt sich, nicht nur, wenn es leisem Luftzug ausgesetzt ist, sondern mehr noch, wenn es in Kleidern und Hüten, Taschen, Tüchern und Schmuck getragen wird. Dann entfalten sich die Dinge frei und werden in Schwung gebracht von jeder und jedem, der seine haptischen Erfahrungen damit macht und ebenso von allen, die sie anschauen. Vielleicht ist dann die Verbindung zwischen Kunst und Leben am dichtesten.
