Komissar Keller - Wie alles begann - Reinhard Meimbresse - E-Book

Komissar Keller - Wie alles begann E-Book

Reinhard Meimbresse

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Beschreibung

Er glaubte nicht an Geister. Bis er einem begegnete. Ein verlassener Ort. Eine tote Frau. Und Spuren, die nicht von dieser Welt sind. Kommissar Keller, neu in der Mordkommission Niedersachsen, soll einen einfachen Fall übernehmen – doch schon in der ersten Nacht im alten Pfarrhaus spürt er, dass hier etwas lauert. Etwas Kaltes. Etwas, das ihn ruft. Was als Routineermittlung beginnt, wird zu einem Albtraum aus Flüstern, Schatten und unerklärlichen Zeichen. Als Keller eine uralte Chronik findet, erfährt er von einem Dämon, der seit Jahrhunderten im Moor gefangen sein soll – und von einem Ritual, das ihn befreien könnte. Nur mit seiner Dienstwaffe und selbstgefertigten Silberkugeln stellt sich Keller der Finsternis. Diese Nacht wird ihn für immer verändern. So beginnt seine Jagd. So wird aus dem Kommissar der Geisterjäger.

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Kommissar Keller – Der

Geisterjäger – Band 1

Wie alles begann

Ein Mystery-Krimi von Reinhard Meimbresse

 

Inhalt

Vorwort – Die Narben der Vergangenheit Keller erinnert sich an den Tag, an dem alles begann – und an den Fall, der ihn für immer verändert hat.

 

1

Kapitel 1: Die Leiche im Alten Pfarrhaus

Kapitel 2: Die Stimme im Keller

Kapitel 3: Die Spur aus Asche

Kapitel 4: Das schwarze Tagebuch

Kapitel 5: Nächte ohne Schlaf

Kapitel 6: Die zweite Leiche

Kapitel 7: Der Mann in Schwarz

Kapitel 8: Die Spur nach Elenmoor

Kapitel 9: Der Pakt

Kapitel 10: Der erste Exorzismus

 

2

Titel: Kommissar Keller – Der Geisterjäger: Wie

alles begann

Autor: Reinhard Meimbresse

Genre: Mystery / Krimi / Übernatürlich

Erstauflage: 2025

 

Sprache: Deutsch

Covergestaltung: Reinhard Meimbresse

 

Satz und Layout: Reinhard Meimbresse

[email protected]

Herstellung: epubli – ein Service der neopubli GmbH,

Köpenicker Straße 154a, 10997 Berlin Kontaktadresse nach EU

Produktsicherheitsordnung:

[email protected]

2

© 2025 Reinhard Meimbresse

Alle Rechte vorbehalten.

Dieses Buch ist ein Werk der Fiktion. Namen, Personen und Ereignisse sind frei erfunden oder werden in fiktivem Zusammenhang verwendet. Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Personen ist rein zufällig.

 

3

Kapitel 1 – Die Leiche im Alten

Pfarrhaus

Der Regen fiel in dünnen Fäden auf das kleine Dorf Hohenbrück. November. Grau, nass, die Art von Kälte, die in die Knochen kroch und dort blieb.

Kommissar Keller stand am Tor des alten Pfarrhauses und zog den Kragen seiner Lederjacke hoch. Über dem verrosteten Zaun hing ein Schild: Betreten verboten – Einsturzgefahr.

Zu spät für eine Warnung.

Neben ihm zündete Kriminaltechnikerin Heike Wagner eine Taschenlampe an. „Die Anwohner sagen, niemand wohnt hier seit Jahren“, murmelte sie. „Strom ist abgestellt, aber irgendwer hat letzte Nacht Licht gesehen.“

Keller nickte wortlos. In seiner Rechten hielt er die Dienstwaffe – eine SIG Sauer, umgebaut. Er hatte die Bleikugeln vor Monaten gegen selbstgegossene Silbergeschosse getauscht. Nicht

 

4

aus Aberglaube, sondern aus Erfahrung. Auch wenn er damals noch niemandem davon erzählte.

Das Holz der Eingangstür splitterte, als Keller sie mit der Schulter aufstieß.

Ein modriger Geruch schlug ihm entgegen – feucht, süßlich, faulig.

„Licht“, flüsterte Heike. Die Taschenlampe glitt über kahle Wände, über ein umgestürztes Kruzifix, über einen Tisch, auf dem alte Bibeln zu Staub zerfielen.

Dann blieb der Lichtkegel an etwas hängen.

Eine Frau lag in der Ecke. Barfuß. Das Kleid blutgetränkt, die Augen weit offen, als würde sie noch immer sehen, was sie tötete. „Gott…“, flüsterte Heike.

Keller kniete sich hin. Keine Spuren von Gewalt. Keine Einstiche, keine Schusswunden. Nur das Gesicht – kalkweiß, als wäre das Blut aus ihr gesogen worden.

Er legte zwei Finger an den Hals. Eisig.

„Wir brauchen den Gerichtsmediziner“, sagte er leise, und sein Blick blieb an der Brust der Toten

 

5

hängen. Dort, wo das Herz sein sollte, war die Haut schwarz verbrannt. Doch es roch nicht nach Feuer. Kein Ruß. Nur kalte Asche.

Keller richtete sich auf. „Sicher das Gelände ab.“

Heike nickte, ging hinaus, während er noch einmal durch den Raum ging.

Die Dielen knarrten. Von irgendwoher tropfte Wasser. Er folgte dem Geräusch in den Keller – eine schmale Treppe, feucht und schimmelig.

Die Luft wurde kälter, je tiefer er stieg. Dann hörte er es.

Ein Flüstern.

Erst leise, dann deutlicher. Worte, die keinen Sinn ergaben – oder vielleicht doch.

„Er ist zurück...“

Keller blieb stehen.

„Wer ist da?“ Seine Stimme hallte dumpf an den Wänden.

Nichts. Nur der Wind.

Er trat näher. Die Taschenlampe flackerte. Im Lichtschein sah er eine Spur auf dem Boden – feine, graue Staubkörner, die sich zu einem Kreis

 

6

formten. Asche.

Mitten darin lag ein altes Amulett.

Er hob es vorsichtig auf. Es war kalt. Zu kalt. Ein eingraviertes Zeichen, halb verwischt: ein Kreuz, das von einem Kreis umgeben war. Keller steckte das Amulett in eine Plastiktüte und wollte gerade aufstehen, als plötzlich ein Schlag durch den Raum fuhr. Die Lampe erlosch.

Dunkelheit.

Ein Atemzug. Hinter ihm.

Er drehte sich blitzschnell um, Waffe erhoben. „Polizei!“ rief er.

Doch da war niemand.

Nur das Echo seiner eigenen Stimme.

Dann, ganz leise, direkt an seinem Ohr: „Du kannst mich nicht töten…“

Ein eisiger Luftzug fuhr ihm in den Nacken. Keller riss die Waffe hoch, schoss – der Knall hallte durch das alte Gemäuer. Der Blitz der Mündung erhellte für einen Herzschlag den Keller: und da stand etwas.

 

7