Körpersprache - Lüge, Verrat, Macht - Horst Hanisch - E-Book

Körpersprache - Lüge, Verrat, Macht E-Book

Horst Hanisch

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Beschreibung

Die Körpersprache, die Sprache des Körpers. Der Körper spricht, er stellt Fragen. Er stellt Gesprochenes in Frage. Die Körpersprache kann überzeugen, beeinflussen und manipulieren. Sie kann die eigene Stimmung verraten, Gedanken übermitteln, Wünsche und Hoffnungen ausdrücken. Es ist zu erahnen, welche Macht die Körpersprache des nicht Sprechenden ausüben kann. Wer die Körpersprache deuten, also lesen und hören kann, kann das Gegenüber besser verstehen. Missstimmungen und Konflikte können leichter vermieden werden. Allerdings kann der Trainierte auch Manipulationsversuche oder gegebenenfalls sogar Lügen erkennen. Im gesellschaftlichen wie im beruflichen Leben bringt das unglaubliche Vorteile. Das vorliegende Buch gliedert den komplexen Bereich der Körpersprache in folgende Themen: 1. Mitten im Leben - Die prägenden Eindrücke 2. Ausdrucksvolle Gesten - mit Armen und Beinen sprechen 3. Im Ausland; Distanz wahren - Die Körpersprache im interkulturellen Kontext 4. Winner und Loser - Gewinner-Posen und Demuts-Gesten 5. Herzlich willkommen; Begrüßungen - Den Besucher willkommen heißen 6. Präsentieren und vortragen - Die Zuhörer begeistern 7. Augen lügen nicht - Sich ins bessere Licht rücken 8. Vor der Presse und im Gericht - Pressekontakte und Gerichtstermine 9. Freizeit und Flirt - Flirttalk und Freizeit Begleitet wird der Text durch gezeichnete Figuren, um manche Körperhaltung besser nachvollziehen zu können. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der nicht gesprochenen Kommunikation.

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Seitenzahl: 273

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Verräterische Körpersprache?

Unsere Gesichter sind Masken, die uns die Natur verlieh, damit wir unseren Charakter dahinter verbergen.Oscar Wilde (Oscar Fingal O’Flahertie Wills Wilde), ir. Schriftsteller (1854 - 1900)

Können diese Augen lügen?

Sie werden sehr wahrscheinlich ‚Nein‘ sagen – die Augen des Kindes blicken offen und unbedarft auf das Geschehen.

Erst mit zunehmendem Alter wird es dem Kind möglich sein, lügen zu können. Lügen dann die Augen? Es ist eher die Augenstellung die verrät, wie jemand denkt. Daraus lässt sich folgern, ob jemand die Wahrheit sagt oder etwas ‚ins bessere Licht‘ stellt.

Sie kennen bestimmt weitere Redewendungen wie: „Ich kann es dir an der Nasenspitze ansehen.“ „Dein Gesicht spricht Bände.“ „Du solltest es mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachten.“ „Du hast es faustdick hinter den Ohren.“ „Da kriegst du wohl weiche Knie?“

Das sind aussagekräftige Behauptungen. Ist es tatsächlich so, dass wir jemanden aufgrund seiner Körpersprache überführen können? Damit besäßen wir eine ungeheure Macht.

Lügt die Körpersprache? Nein, der Mensch lügt. Oder, um es nicht ganz so brutal auszudrücken, er beugt die Wahrheit in seinem Sinn, er trickst und er manipuliert.

Einem geschulten Beobachter ist es möglich, recht gut die Stimmung des Gesprächspartners aufzunehmen. Geht es diesem gut, fühlt er sich unsicher oder gar bedrängt?

Manche sagen, die Augen seien der Spiegel der Seele. Demnach ist es besonders wichtig, im kommunikativen Austausch die Augenhaltung und die Blickrichtung des Gesprächspartners ‚im Auge zu behalten‘.

Tatsächlich sind es nicht nur die Augen, die einen tieferen Einblick in die aktuelle Gefühlswelt des anderen geben. Was macht der andere mit seinen Händen, wie bewegt er die Arme, wie ist die Stellung der Beine?

Nicht umsonst wird von der Sprache des Körpers gesprochen; der Körpersprache.

Das gesprochene Wort und dessen Benutzung müssen über Jahre erlernt werden.

Dann kann es sinnvoll und aussagekräftig eingesetzt werden. Wird die Kunst des Sprechens – die Rhetorik – überlegt und zielgerichtet eingesetzt, kann der Gesprächspartner überzeugt, beeinflusst oder gar manipuliert werden.

Der überlegte Einsatz der Sprache kann eine enorme Kraft ausüben.

Die gesprochene Sprache wird von der nichtgesprochenen unterstützt – und zwar dominierend unterstützt. Die Körpersprache begleitet die verbale – oder umgekehrt. Sind beide abgestimmt, wird von einer kongruenten (übereinstimmenden) Aussage gesprochen. Nicht umsonst heißt es, ‚mit Händen und Füßen‘ zu sprechen.

Nach diversen Untersuchungen darf davon ausgegangen werden, dass die Körpersprache deutlich aussagekräftiger ist als Worte. In der Regel lügt sie nicht – es sei denn, sie wird bewusst anders eingesetzt.

Wer die Körpersprache gut verstehen, also ‚lesen‘ kann, hat dem anderen gegenüber einen deutlichen Vorteil. Er kann mehr und besser ‚verstehen‘. Wer die eigene Körpersprache überlegt einsetzt, kann das Gegenüber ‚lenken‘.

In diesem Buch wird deshalb der Schwerpunkt auf die Körpersprache gelegt. Dabei werden verschiedene berufliche und gesellschaftliche Szenarien gewählt, um unterschiedliche Erkenntnisse aus der eingesetzten (Körper-)Sprache zu erhalten.

Die Themen sind in 9 Bereiche gegliedert.

Mitten im Leben – Die prägenden Eindrücke

Ausdrucksvolle Gesten – mit Armen und Beinen sprechen

Im Ausland – Distanz wahren. Die Körpersprache im interkulturellen Kontext

Winner und Loser – Gewinner-Posen und Demuts-Gesten

Herzlich willkommen – Begrüßungen

Präsentieren und Vortragen

Augen lügen nicht

Vor der Presse und im Gericht

Freizeit und Flirt

Begleitet wird der Text durch gezeichnete Figuren, um manche Körperhaltung besser nachvollziehen zu können.

Fast alle Konstellationen treffen auf alle Geschlechter zu. Bei einigen Ausnahmen oder Besonderheiten, beispielsweise beim Thema Flirt, gibt es teilweise unterschiedliche Beobachtungen der Körpersprache bei Frau und Mann.

Somit können Sie, liebe Leserin, lieber Leser, mit Ihrer Körpersprache tricksen – den anderen austricksen. Sie können die Wahrheit erkennen und die Lüge entlarven. Ihre Macht über die Deutung der verräterischen Körpersprache steigt.

Lassen Sie sich ein in die umfangreiche und interessante Welt der Körpersprache.

Viel Spaß und guten Erfolg dabei!

Horst Hanisch

Teil 1 – Mitten im Leben – Die prägenden Eindrücke

Erfolg durch lebhafte Kommunikation

Sozial und kommunikativ

Es ist wichtig, Menschen in ihrer eigenen Sprache anzusprechen.Lee (Lido) Iacocca, US-am. Manager (*1924)

„Mit Händen und Füßen sprechen“

Ihnen geht der Spruch ‚mit Händen und Füßen sprechen‘ nicht aus dem Kopf? Bei der Beobachtung guter Redner fällt Ihnen auf, dass diese einen guten Blickkontakt zu allen Zuhörern pflegen und immer wieder gestikulierend das Gesagte passend unterstreichen.

Sie wollen sich aus dem Schutz des Pults lösen, frei und überzeugend zu den Zuhörern sprechen.

Wer auf andere zu-geht und sich bewegt, wird sein Publikum nicht nur mental bewegen, sondern auch mit-gehen lassen.

Und zwar mitgehen entlang Ihres roten Präsentationsfadens, der zum gesteckten Ziel führt.

Wir hören förmlich die Bewegung. Es wird mit dem Körper gesprochen.

Nicht umsonst wird von Körper-Sprache gesprochen – und diese können Sie in Zukunft aktiver in Ihre Präsentationen, Vorträge und Reden einfügen.

Durch den richtigen Einsatz von Gestik, Mimik und des kompletten Körpers können Sie es schaffen, mit allen diesen Mitteln der nicht-gesprochenen Kommunikation Ihr Publikum lebhaft, kurzweilige und beeindruckend zu überzeugen.

Also: Packen Sie es an!

Der Körper spricht seit Ewigkeiten

Dass ein Mensch mithilfe seines Körpers handelt, sich von A nach B bewegen kann, dass er etwas erschaffen – im Sinne von erbauen – kann, das ist wohl klar.

Aber wie soll der Körper sprechen? Natürlich durch seine körpereigene Sprache. Durch den Einsatz von Mimik und Gestik, durch die Körperhaltung und Körperbewegung, durch das ‚Auftreten‘, durch die Kopfhaltung, den Augenkontakt, das Lächeln und viele andere Verhaltensweisen mehr.

Egal an welchem Ort dieser Erde zwei Menschen aufeinandertreffen, haben sie die Möglichkeit, miteinander durch Einsatz ihrer Körpersprache zu kommunizieren. Sie bedürfen dazu nicht zwangsläufig des gesprochenen Wortes. Das haben unsere Vorfahren erlebt, als sie auf ihren Entdeckungsreisen rund um den Globus neue Welten entdeckten, wobei sie mit Kulturen zusammenkamen, in denen exotische Sprachen gesprochen wurden.

Das zeigt, dass die Körpersprache so feinsinnig eingesetzt werden kann, sodass auch zwei völlig Fremde – zumindest auf einer einfachen Stufe der Kommunikation – einen Austausch vornehmen können.

Verständigung in der Vorzeit

Gehen wir zeitlich noch weiter zurück, ganz ganz weit ein paar Jahrtausende, als sich die ersten Menschen entwickelten. Zweifelsohne darf davon ausgegangen werden, dass die Sprache im heutigen Sinne nicht im Geringsten existierte. Die damaligen Wesen tauschten sich sicherlich durch sogenannte paraverbale Kommunikation aus, nämlich durch Geräusche wie Knurren, Pfeifen, Schmatzen usw. Viel wichtiger war die Verständigung mithilfe des kompletten Körpers. Zum Beispiel während der Jagd, auch auf größere Distanz, konnten sich die Jäger verständlich machen. So durch Gesten, durch Zeichen, durch Andeutungen von Bewegungsabläufen. Das funktionierte über Jahrtausende so gut, dass sich die Menschen auf das heutige Niveau entwickeln konnten.

Die Körpersprache ist demnach nicht zu unterschätzen. Sie drückt Wünsche, Forderungen, Ziele, Status, Macht und anderes aus.

Trotz der heutigen Möglichkeit des verbalen Austausches spielt die Körpersprache im direkten zwischenmenschlichen Kontakt eine entscheidende und nicht zu unterschätzende Bedeutung.

Rituale, Status und Gemeinschaft

Lassen Sie uns einen Augenblick bei unseren Vorfahren bleiben. Solange ein Mensch allein lebt, kann er tun und lassen was er will. Mit seinem Tod wäre seine ‚Ära‘ zu Ende. Es gäbe keine Nachfahren. Wir wären heute nicht hier.

Offensichtlich liegt es in der Natur der Lebewesen, sich fortzupflanzen und für Nachwuchs und damit für Nachfahren zu sorgen.

Zwangsläufig funktioniert das nicht, solange einer allein bleibt. Er benötigt eine weitere Person. Sobald zwei Menschen miteinander leben, benötigen Sie bestimmte und abgestimmte Verhaltensmuster, um einander zu verstehen und nicht zu verletzen.

Sobald sich Nachwuchs einstellt, wird aus der Partnerschaft eine Familie. Bald findet sich eine Gruppe zusammen. Auch die muss sich abstimmen und Regeln erstellen.

Dabei helfen Gesten, die von allen verstanden werden. Gestikulieren heißt bewegen. Schon ist der Mensch in Bewegung. Er kommuniziert mit seinem Körper. Um Rituale umsetzen zu können, bedarf es einer aufeinander abgestimmten Reihenfolge von Bewegungen. Jeder, der einbezogen ist, weiß genau, wie er sich zu bewegen hat.

Als Beispiel soll der traditionelle Rundtanz der Urbevölkerung dienen. Die Tänzer bewegen sich im gleichen Abstand zueinander. Verlässt jemand den Kreis oder kommt jemand dazu, passt sich der Kreisumfang scheinbar automatisch an.

Die Tanzenden sind optimal aufeinander abgestimmt. Alle sind gleich im Kreis und im Verhalten. Aber halt! Alle? – Nein nicht alle. Der Häuptling, der die Gruppe anführt, muss von allen deutlich erkannt werden. Deshalb erlaubt es diese Rolle, sich beispielsweise anders zu kleiden. Möglicherweise haben unsere Vorfahren einen anderen, größeren und demnach ausgefalleneren Kopfschmuck getragen. Das Statusdenken war geboren.

Alle, die derselben Gruppe angehörten, kannten die einzelnen Schritte und die Bedeutungen des Auftretens. Sie konnten gut miteinander leben und wurden stärker. Durch das Miteinander erhielten sie einen Vorteil anderen Gruppen gegenüber.

Machtkampf

Innerhalb einer Gruppe kann es schon einmal passieren, dass einer gerne die führende Rolle übernehmen will.

Dummerweise ist sie schon von einer anderen Person eingenommen. Fühlt sich der Betreffende stark genug, wird er versuchen, den Häuptling zu stürzen. Natürlich ist sich der Häuptling dieses Risikos bewusst. Er wird Tag und Nacht darauf achten, seine Stellung zu bewahren. Bemerkt er, dass ihm ein Anwärter seine Position streitig machen will, wird er durch Drohgebärden und entsprechend eingesetzter Körpersprache warnen.

Akzeptiert der Angreifer die Warnung, zieht er sich zurück. Fühlt er sich hingegen stärker, wird er höchstwahrscheinlich angreifen. Mit allen Tricks wird er versuchen, den Ranghöheren ‚vom Thron zu stoßen‘.

Scheinangriffe und tatsächliche Attacken führen ihn gegebenenfalls zum Ziel. Der neue Häuptling wird von der Gruppe akzeptiert. Zumindest solange, bis sich ein weiterer stark genug fühlt, die Rolle zu übernehmen. Ein unendliches und immer wiederkehrendes System ist installiert, das im weitesten Sinne auch heute noch greift.

Rituale, Statussymbole, Kräftemessen – all das findet auch heute noch in Unternehmen und im Gesellschaftlichen statt.

Die tierischen Rivalen

Werfen wir kurz einen Blick in die Tierwelt, in der die Körpersprache gut zu erkennen ist. Greifen zwei Rivalen einander an, um die Führung der Herde zu übernehmen, setzen sie ihr ‚volles‘ Muskelspiel ein.

Angst einflößend bewegen sie sich auf den Rivalen zu, reißen das Maul weit auf, um die kräftigen Zähne zu zeigen. Sie richten sich in voller Größe auf, um den anderen allein durch ihre kraftvolle Körperfülle einzuschüchtern. Bestimmte Tierarten stellen Nacken- oder Rückenhaare auf, was sie noch größer und dominanter erscheinen lässt.

Zwischendurch werfen die Kontrahenten siegesbewusst den Kopf nach oben, um zu zeigen, wie dynamisch sie sind und dass sie keine Furcht vor dem Gegenüber haben.

Bei einigen Tierarten fällt eine beachtliche Halskrause auf, was jeglichen Angreifer automatisch erschrecken lässt.

Offensichtlich hat es die Natur perfekt und bis ins Detail eingerichtet, den Rivalen die eigene Überlegenheit körpersprachlich zu demonstrieren. Es brauchte dazu kein gesprochenes Wort.

Im Gleichschritt – marsch, marsch!

Alle stehen in Reih‘ und Glied. Jeder Beteiligte ist ein winziges Teilchen des Ganzen. Verhält sich jeder gleichartig, ergibt sich ein perfektes, harmonisches Bild. Jeder hat die gleiche Körperhaltung eingenommen, der Körper zeigt in dieselbe Richtung, der Kopf nimmt die gleiche Blickrichtung ein.

Stünde nur eine Person anders rum, zerstörte das das harmonische Gesamtbild. ‚Schwimmt‘ nur ein Einziger gegen den Strom, erwirkt er ein chaotisches Durcheinander. „Das darf nicht sein!“, ruft der Verantwortliche aus. Also: „Sofort umdrehen!“ Verhält sich jeder gesellschaftskonform, kommen wir alle dorthin, wohin wir wollen.

Ist das so? Zumindest kommen wir dorthin, wohin ein Einzelner hinwill. Einer ist stark genug, Hunderte, Tausende oder noch mehr Menschen das machen zu lassen, was er will. Das Individuum ist verraten.

Jeder kann für sich selbst überlegen, ob er sich immer und bedingungslos konform, in unserem Bild im Gleichschritt, bewegen will. Bestimmt gibt es genügend Möglichkeiten, aus diesem gleichen Schritt auszubrechen, um eigene Wege einzuschlagen. Manchmal ist etwas Risiko und vor allem Mut notwendig, Profil zu zeigen. Durch ein einfaches Ändern der Körpersprache lässt sich bereits das Gegenteil erreichen.

Ihr Verhaltensmuster würde sofort auffallen und die Aufmerksamkeit auf Sie lenken. Sie stehen nun im Rampenlicht. Machen Sie etwas daraus!

Das Pokerface

Ist es bei den Menschen anders? Nein! Möglicherweise erachten wir die Körpersprache nicht so wichtig, scheinen wir uns doch mit gesprochenen Wörtern ausdrücken zu können. Obwohl das einleuchtend klingt, zeigt die zwischenmenschliche Kommunikation ein anderes Bild.

Betrachten wir eine Runde Pokerspieler, die angespannt oder scheinbar lässig um den mit grünem Filz ausgelegten Spieltisch Platz genommen hat.

Der eine trägt eine dunkle Sonnenbrille, um verräterisches Blinzeln der Augen oder Zucken der Muskeln rund um die Augenpartie zu verstecken.

Der andere hält sich krampfhaft am Getränkeglas fest, um ein nervöses Klopfen seiner Finger zu vermeiden und ein mögliches Zittern der Hand zu verstecken.

Der nächste lehnt sich lässig im Stuhl zurück. Will er den Mitspielern damit zeigen, dass er ein gutes Blatt in der Hand hält? Oder ‚pokert‘ er nur?

Nicht umsonst findet sich im Sprachgebrauch das Wort Pokerface. Hat jemand dieses aufgesetzt, will er vermeiden, anderen seine Gefühle zu offenbaren.

Er blockiert sozusagen bewusst seine sonst automatisch stattfindenden körperlichen Reaktionen, die von seinem Innenleben nach außen getragen werden. Bewusst setzt er die Körpersprache ein, um die anderen Spieler zu täuschen.

Manipulation mit der Körpersprache

Hier zeigt sich gut, dass mit Körpersprache manipulieren kann, wenn sie entsprechend gezielt eingesetzt wird. Im Umkehrschluss bedeutet das allerdings, die Körpersprache sagt in der Regel die Wahrheit. Nämlich dann, wenn nicht geschummelt werden soll.

In der klassischen Kommunikation kann davon ausgegangen werden, dass das sichtbare Verhalten des Körpers – also die Körpersprache – die Wahrheit sagt. Somit ist sie verräterisch.

Nicht nur aus Sicherheitsgründern ist es gewollt, die Schalterhalle der Bank mit unverhülltem Gesicht zu betreten. Motorradhelme bitte abnehmen! Mögliche verräterische Gesichtszüge sollen offengelegt werden.

Kongruente Botschaft

Das lässt gleich den nächsten Schluss zu. Miteinanderredende Menschen sollen möglichst offen, authentisch und wahrheitsgetreu kommunizieren.

Beispielsweise sagt jemand „Mir geht es gut“ und schaut dabei traurig auf den Boden. Der Fragende wird nun irritiert sein, da das körpersprachliche Erscheinungsbild nicht mit dem gesprochenen Wort übereinstimmt.

Herr und Diener

Der ‚Herr‘ schreitet aufrecht und direkt auf sein Ziel zu. Er nimmt den kürzesten Weg, womit er nicht nur Zeit spart, sondern im Lauf des Lebens etwas schneller und auch mehr erreichen kann.

Sein Kopf ist gerade gehalten, sein Blick ist fest auf das Ziel gerichtet. Seine Arme bewegen sich frei und ausladend, so, als gehöre ihm die Welt.

Am Tisch nimmt er wie selbstverständlich den besten Platz ein, damit er alle anderen Gäste gut ‚im Auge hat‘ und somit gleichzeitig kontrollieren kann.

Selbstverständlich erhält er als Erster das Essen. Er bekommt das beste und größte Stück. Auf Reisen wird ihm die bequemste Unterkunft zur Verfügung gestellt und selbstredend steht der aufmerksame Service bereit. Der Volksmund meint „Wo Tauben sind, fliegen Tauben hin“.

Unsichtbar

Und der ‚Diener‘? Nun, er huscht sozusagen von einem Ort zum anderen. Er tritt, fast unhörbar, auf und genauso wieder ab. Seine Körperhaltung drückt Demut aus; den Kopf hält er nach unten.

Klaglos und ausgesprochen aufmerksam sucht er immer den Blick des Herren, um ihm sofort jeden – auch den unausgesprochenen – Wunsch von den Augen abzulesen.

In der gezeigten Demutshaltung – Kopf nach unten, Schultern eingezogen – macht sich der Diener in seinem körperlichen Erscheinungsbild kleiner als der Herr. Er wird fast unsichtbar.

Er erfüllt unwidersprochen alles, was der Herr von ihm verlangt. Dabei wird er, manchmal nicht nur wörtlich, mit den Füßen getreten.

Den Diener machen

Vor einigen Jahrzehnten war es noch üblich, einem Vorgesetzten gegenüber einen ‚Diener zu machen‘. Dabei wurde der Oberkörper leicht nach vorne gebeugt und der Blick nach unten gerichtet. Der Blick wurde nach unten gerichtet. Fast so, wie der Verurteilte vorm Henker stand.

Oben und unten

Befinden sich Herr und Diener im selben Raum, erkennt der dazu kommende Dritte sofort die Hierarchie bei den beiden. Der eine steht ‚oben‘, der andere ‚unten‘.

Und nun mal ganz ehrlich – also ganz menschlich – wer will schon mit dem kleinen, geschundenen und demütigen Diener zu tun haben? Zieht es nicht fast automatisch zu demjenigen, der Kraft, Macht und Überlegenheit ausstrahlt? Tut es nicht gut, sich in genau diesen Strahlen zu sonnen? Es ist doch schön, von dem Status etwas abzubekommen, um damit die eigene Position zu stärken.

Also: Kopf hoch und selbstbewusst auftreten!

Den Kopf in den Sand stecken – Redewendungen rund um den Kopf

Jemand resigniert und will nicht mehr mit der Wahrheit konfrontiert werden. Dann macht er es wie der Vogel Strauß: „Er steckt den Kopf in den Sand.“

Andere verhalten sich genau gegenläufig. Sie „stecken ihren Kopf in alles“.

Manche haben einen „sturen Kopf“ oder einen „eigenen Kopf“. Manchmal könnten sie als „Dickkopf“ bezeichnet werden, speziell dann, wenn sie „mit dem Kopf durch die Wand wollen“.

Es soll aber auch Menschen geben, „die nichts im Kopf haben“. Diese klagen: „Es will/geht mir nicht in den Kopf.“ Und wenn sie es dann im Kopf haben, „geht es nicht mehr aus dem Kopf“.

Was besser ist, soll jeder selbst entscheiden. Am besten: „Kopf hoch!“

Der starke Redner

Was hat das nun mit einem Redner oder einer Rednerin zu tun? Nun, dem Redner nutzt es nichts, den Kopf in den Sand zu stecken. Er muss/darf sich der Situation stellen.

Es scheint eindeutig klar und erwiesen, dass der Gesprächspartner gerne mit einem ‚starken‘ Gegenüber zusammentreffen will; mit einem Gewinner.

Er will von seiner Stärke – hier von seinem Wissen – profitieren. Von einem schwachen Typen, lassen wir ihn übertrieben ausgedrückt als ‚Verlierer‘ bezeichnen, kann er nichts lernen. Er erwartet vom ersten Augenblick an eine authentisch auftretende selbstbewusste Persönlichkeit.

Und er glaubt ihn schon in den ersten Sekunden der ersten Begegnung am Auftreten und damit an der Körpersprache erkennen zu können.

Daraus folgt für denjenigen, der als Vortragender, Gesprächspartner oder Präsentierender auftritt, ein entsprechendes körpersprachliches Bild abzugeben. Es gilt, gewinnbringend und überzeugend aufzutreten – und zwar vom ersten Augenblick an.

Also liebe Leserin, lieber Leser, straffen Sie Ihren Körper und demonstrieren Sie eine einnehmende und überzeugende Art des Auftretens.

Lassen Sie die Muskeln spielen – und: Kopf hoch!

Die Sprache des Körpers

Es ist der Geist, der sich den Körper baut.Johann Christoph Friedrich Schiller, dt. Schriftsteller (1759 - 1805)

Verbale und nonverbale Kommunikation

Tagtäglich kommunizieren wir mit unseren Mitmenschen. Wir unterhalten uns mit ihnen, wir sprechen zu und vor ihnen. Zum Beispiel als Seminarleiter.

Die Teilnehmer lauschen erst aufmerksam, bis die Augen kleiner werden und ganz selten soll es schon vorgekommen sein, dass ein Zuhörer beruhigt eingeschlafen ist.

Ließe sich die verbale von der nonverbalen Sprache trennen, hätten die Teilnehmer auf Dauer Schwierigkeiten, dem Sprecher zu folgen. Stellen Sie sich einmal vor, Sie müssten sechs bis acht Stunden den Ausführungen einer Person konzentriert folgen. Unmöglich, oder?

Sprechen ohne zu sprechen?

Glücklicherweise gesellt sich zum gesprochenen, also zum verbalen, Wort noch das ungesprochene Wort. Sprechen ohne zu sprechen?

Wir halten fest: Die Kommunikation – die Verständigung zwischen zwei Personen – kann verbal (mit Wörtern), paraverbal (zum Beispiel durch Pfeifen) und nonverbal (beispielsweise durch Gestik, Mimik und Körperhaltung) erfolgen.

Vielleicht liegt es nahe anzunehmen, dass der größte Teil in einer zwischenmenschlichen Kommunikation durch den verbalen Teil abläuft.

Tatsächlich zeigt sich aber sehr schnell, dass wir ohne Wörter sehr ausführlich kommunizieren können. Daraus folgt, dass wir ohne verbal zu sprechen reden können.

Es gilt die Aussage: Sobald zwei Menschen, gleichgültig ob sie sich kennen oder nicht, aufeinandertreffen, beginnen sie sofort miteinander zu kommunizieren. „Man kann nicht nicht kommunizieren“, behauptete deswegen der österreichische Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick (1921 – 2007).

Ständige Kommunikation auch in ‚kritischen‘ Situationen Stellen Sie sich folgende Situationen bildhaft vor:

Gefangen im Aufzug

Sie betreten zusammen mit einer fremden Person einen Aufzug. Bei vielen Menschen löst das ein unangenehmes Gefühl aus. Sie reden nicht miteinander und jeder schaut nach einem kurzen Blickkontakt interessiert auf die Etagen-Anzeige oder an die Aufzugdecke.

Sie können nicht flüchten, Sie sind gefangen im Aufzug. Sie stehen eng nebeneinander und sind in der Regel nicht fähig oder gewillt, verbal miteinander zu kommunizieren.

Durch das Richten der Augen an die Aufzugdecke vermeiden Sie weiteren Blickkontakt zum anderen Fahrgast und signalisieren damit automatisch, Sie wollen nicht mit ihm verbal kommunizieren. Vielleicht schauen Sie auch interessiert auf Ihre Fußspitzen, was den Eindruck der Unbehaglichkeit noch verstärkt. Nach unten zu schauen zeigt eine gewisse Demuts-Geste. Nach oben zu schauen: Sie suchen Hilfe, die Ihnen in diesem Moment nicht gegeben werden kann.

Der junge Punker und die ältere Dame

Eine alte Dame spaziert durch die Fußgängerpassage. Ein jugendlicher Punker kommt aus der anderen Richtung auf die alte Dame zu. Automatisch presst die Dame ihre Handtasche fester an den Körper. Sie greift ihren Gehstock besser, um einen sichereren Gang zu bekommen, ja vielleicht sogar, um ihren Stock als Verteidigungswaffe einzusetzen. Wenn es geht, wird die Dame möglicherweise sogar ausweichen, um die gefürchtete Konfrontation zu vermeiden.

Woher kommt die Wahrnehmung einer vermeintlichen Gefahr? Gibt es Geschichten, an die sich die Dame erinnert? Oder ist es lediglich das äußere Erscheinungsbild des jungen Mannes, das Furcht einflößen lässt?

Die unsichtbare Mauer in der U-Bahn

Ein Fahrgast sitzt in der U-Bahn auf einer Zweierbank. Die Bank gegenüber ist frei. Ein zweiter Fahrgast nimmt dort Platz. Der erste Fahrgast wird nach einem kurzen Blickkontakt (tut der mir nichts?) aus dem Fenster schauen.

Weiterer Blickkontakt ist von beiden nicht erwünscht. Wie hätte unser Fahrgast wohl reagiert, hätte sich die zweite Person unmittelbar auf den Platz neben ihm gesetzt?

Auf der anderen Seite in der U-Bahn sitzt ebenso ein Fahrgast. Dieser hat neben sich seine Aktentasche abgestellt und auf dem Platz gegenüber einen Teil seiner Zeitung ausgebreitet. Würden Sie sich, sofern andere Plätze frei sind, auf einen dieser beiden blockierten Plätze setzen?

Ständige Kommunikation sichert das gesellschaftliche Überleben

Ohne mit der anderen Person gesprochen zu haben, zeigen unsere Beispielpersonen nonverbal, was sie wünschen oder nicht wünschen beziehungsweise fürchten. Wohl jeder kennt zahlreiche Situationen dieser Art. Erst das nonverbale Verhalten ermöglicht es, sich in der Gesellschaft frei und sicher zu bewegen. Ohne große Worte versteht das Gegenüber, was jemand denkt, fühlt, fürchtet, wünscht und so weiter.

Diese Beispiele lassen ahnen, wie umfangreich sich die nonverbale Kommunikation präsentiert. Und vor allem auch, wie wichtig diese Kommunikation im zwischenmenschlichen Bereich ist.

7 Sekunden entscheiden über Sympathie

Glauben wir den Forschern, schafft sich ein Mensch, wenn er sich ein statisches Bild einer Versuchsperson anschaut, bereits nach ¼ Sekunde ein dezidiertes (entschiedenes, energisches, bestimmtes) Vorurteil (den 1. Eindruck).

Die Empfindungen sind gefühlsbetont. Die Versuchsperson erscheint zum Beispiel als sympathisch, autoritär, hinterhältig, intelligent, langweilig und so weiter.

Schöpferisches Schaffen

Auch nach längerer Betrachtung ändert sich das selbst geschaffene (schöpferisches Schaffen) Bild kaum oder selten. Demnach müsste im Gegensatz zu einem statischen Bild ein bewegtes Bild einer Versuchsperson den Betrachter noch viel stärker beeinflussen (Quelle: Spiegel 50/99).

Eine viertel Sekunde erscheint als sehr wenig Zeit. Andere Untersuchungen gehen von zwei bis drei Sekunden aus und wieder andere von sieben. Bleiben wir bei der relativ hohen Zahl Sieben als symbolische Zahl, wie eingangs erwähnt.

Die entscheidenden ersten 7 Sekunden

Wir wissen, in nur maximal 7 Sekunden entscheidet sich, ob jemand sein Gegenüber sympathisch findet oder nicht. In nur 7 Sekunden! Von diesen 7 Sekunden hängt häufig sehr viel ab; ein erfolgreich verlaufendes Verkaufsgespräch, ein optimales Vorstellungsgespräch oder ganz einfach auch nur eine positive Atmosphäre bei dem Mitmenschen im Beruf wie im privaten Bereich.

Diese Sekunden vermitteln den ersten Eindruck, den das Gegenüber erhält. Eine zweite Chance zum ersten Eindruck gibt es verständlicherweise nicht! Deshalb sind diese 7 Sekunden so außerordentlich wichtig für uns.

Also sieben Sekunden, in denen oft noch nichts gesprochen wurde!

Wen sprechen Sie auf dem Bahnsteig an, wenn Sie eine Information wünschen. Den ersten Besten?

4 Minuten bleiben für die ‚Kauf‘-Entscheidung

Wussten Sie, dass sich, in einem Vorstellungsgespräch, der Personalchef nach nur vier (4!) Minuten (vorerst unausgesprochen nur im Kopf) für oder gegen den Bewerber entschieden hat?

Wenn Sie das erste Mal jemanden sehen, werden Sie in der Regel erst nonverbal miteinander kommunizieren. Sie treffen einen vorher noch nicht gesehenen Gesprächspartner in der Hotelhalle. Sie gehen aufeinander zu, lächeln und geben sich die Hand, nun begleitet durch die ersten Worte. Wie schnell sind hier die ersten Sekunden vergangen.

Das erste Erscheinen des Redners

Wenn Sie als Redner, Trainer, Dozent, Vortragender das erste Wort an Ihre Teilnehmer oder Zuhörer richten, sind möglicherweise bereits etliche Sekunden, ja manchmal auch Minuten vergangen.

Das lässt sich problemlos auf gesellschaftliche Anlässe wie Netzwerkveranstaltungen, Feiern usw. übertragen.

In den Köpfen der Zuhörer hat sich bereits zu Ihren Gunsten Sympathie, und wenn Sie Pech haben, zu Ihren Ungunsten Antipathie entwickelt. Und das alles, ohne dass Sie ein Wort gesagt haben!

Wie wichtig ist es für den Redner, negative Assoziationen auslösende Körperbewegungen zu vermeiden! Besonders zu Beginn einer Aktion.

Im Laufe des Gesprächs beziehungsweise der Präsentation kann wohl jeder verbal überzeugen, der die entsprechenden Fähigkeiten aufweist.

So wie der Zuhörer die nonverbale Körpersprache des Redners in den ersten Sekunden deuten kann, kann auch der Vortragende die Haltung und Aufmerksamkeit der Anwesenden aufnehmen und einschätzen und sehr schnell einen ersten Eindruck von den Zuhörern erhalten.

Welche Stimmung nimmt der Zuhörer ein?

Auf diese Weise erhält der Präsentierende sehr schnell einen ersten Eindruck von den Zuhörern. Ist die Gruppe positiv erwartend? Ist sie aggressiv negativ eingestellt? Verhält sie sich angriffsbereit, lauernd? Die richtige Beantwortung dieser Fragen ist für den Redner beziehungsweise den Vortragenden ‚überlebenswichtig‘.

Es wäre nicht das erste Mal, dass ein fachlich sehr gut ausgebildeter Trainer oder Moderator in der Praxis vor den Zuhörern, Seminarteilnehmern oder Diskussionsteilnehmern versagt, weil er deren Körperhaltung nicht oder falsch deutete. Damit Ihnen das nicht passiert, werden wir hier auf verschiedene nonverbale Signale eingehen und diese erläuternd erklären.

Deutung nonverbaler Signale

Selbstverständlich findet die nonverbale Kommunikation auch zwischen zwei Personen statt, die miteinander reden, die sich im Wartezimmer treffen oder im Verkaufsgespräch miteinander zu tun haben.

Viele Menschen glauben, eine aufrechte Haltung zu haben. Subjektiv gesehen mag das stimmen, aber objektiv betrachtet muss das nicht immer so sein. Die Haltung eines Menschen, die durch das Skelett und die Muskeln beeinflusst wird, geschieht sozusagen aus dem Unterbewusstsein heraus.

Aufrecht oder gegrämt?

Ein aufrechter Mensch geht gerade durchs Leben. Er weiß, was er will. Er steht mit beiden Beinen fest im Leben und ist von seinem Standpunkt nicht abzubringen. Er ist energisch und überzeugend.

Er ist von Gram gebeugt, hat Schweres auf seine Schultern geladen.

Last auf den Schultern tragen

Redewendungen verraten die aktuelle Stimmung des Sprechers. Ja nicht nur das, sie geben möglicherweise Signale auf versteckte Krankheiten, zumindest aber Anfälligkeiten zu diesen Krankheiten. Hier einige Beispiel, die sich auf die fünf Sinneskanäle beziehen: „Das schmeckt mir gar nicht!“ „Da bleibt mir die Luft weg!“ „Ich könnte aus der Haut fahren!“ „Ich kann’s nicht mehr mit ansehen!“ „Das stinkt mir!“