Kosovo lieben lernen - Sebastian Langenberg - E-Book

Kosovo lieben lernen E-Book

Sebastian Langenberg

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Beschreibung

Der Nationalstaat Kosovo ist der jüngste Staat Europas und als Reiseziel wenig in Diskussion. Eben deswegen ist es eine Reise in das Land mit einer zeitgemäßen Infrastruktur, Gastfreundlichkeit und einer seltenen allgegenwärtigen Ursprünglichkeit eine Reise wert. Das Land hat eine sehr turbulente Geschichte und verarbeitet die Ereignisse immer noch. Man trifft auf beeindruckende und überwältigende Kulturdenkmäler, orientalische Städte voller Vitalität. Sie durchqueren abgelegene und beeindruckende Gebiete, passieren Täler, Berglandschaften, Wasserfälle und Höhlen. Überall präsent: das zuvorkommende Volk der Kosovaren. All dies macht den einzigartigen Charme des Kosovos aus, das Land wird garantiert einen bleibenden Eindruck bei Ihnen hinterlassen. Die Reise ist ein faszinierendes und interessantes Ereignis, aber ein absolut sicheres Reiseziel. Der Kosovo-Reiseführer ist ein zuverlässiger Reisebegleiter zu Europas neuestem und unbekanntestem Geheimnis.

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Seitenzahl: 49

Veröffentlichungsjahr: 2022

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INHALT

Das erwartet Sie in diesem Buch

Geschichtlicher Überblick

Geografie Kosovos

Bevölkerung und Kultur

Bevölkerung

Kultur

Historische Stätten im Kosovo

Priština

Hotels in Priština

Restaurants und Cafés

Bars

Sehenswürdigkeiten der Stadt

Insidertipps

Prizren

Hotels in Prizren

Restaurants und Cafés

Bars

Sehenswürdigkeiten der Stadt

Insidertipps

Peja

Hotels in Peja

Restaurants und Cafés

Bars

Sehenswürdigkeiten der Stadt

Insidertipps

Top 5 Sehenswürdigkeiten

Kloster Visoki Dečani

Kalaja Fortress

Kloster Gračanica

Germia Park

Priština Nationalbibliothek

Wirtschaft und Entwicklung

Das politische System Kosovo

Das Nationalstaatsmodell

Die Verfassung

Legislative

Exekutive

Judikative

Die Parteiensysteme

Menschenrechte

Zivilgesellschaft

Sicherheit im Kosovo

Militär

Die Wirtschaft im Kosovo

Außenhandel

Industrie

Landwirtschaft

Dienstleistungen

Währung

Problematik

Das erwartet Sie in diesem Buch

Der Nationalstaat Kosovo ist der jüngste Staat Europas und als Reiseziel wenig in Diskussion. Eben deswegen ist es eine Reise in das Land mit einer zeitgemäßen Infrastruktur, Gastfreundlichkeit und einer seltenen allgegenwärtigen Ursprünglichkeit eine Reise wert.

Das Land hat eine sehr turbulente Geschichte und verarbeitet die Ereignisse immer noch. Man trifft auf beeindruckende und überwältigende Kulturdenkmäler, orientalische Städte voller Vitalität. Sie durchqueren abgelegene und beeindruckende Gebiete, passieren Täler, Berglandschaften, Wasserfälle und Höhlen. Überall präsent: das zuvorkommende Volk der Kosovaren.

All dies macht den einzigartigen Charme des Kosovos aus, das Land wird garantiert einen bleibenden Eindruck bei Ihnen hinterlassen. Das Land ist ein faszinierendes und interessantes Ereignis, aber ein absolut sicheres Reiseziel.

Der Kosovo-Reiseführer ist ein zuverlässiger Reisebegleiter zu Europas neuestem und unbekanntestem Geheimnis.

Geschichtlicher Überblick

Die Geschichte des Kosovos reicht zurück bis in die Antike. Das Land, das erst 2008 seine Unabhängigkeit erklärte, war einst von dem illyrischen Stamm der Dardaner besiedelt. Die Dardaner galten als tapfere Krieger und wurden sogar in Homers Epos Ilias als Verbündete der Trojaner im Kampf gegen die Achäer erwähnt. Das Land erstreckte sich in der Antike vom heutigen Kosovo bis über Nis und Skopje. Die an Bodenschätzen reiche Region galt als wichtigster Exporteur von Silber.

Nachdem die Region im 2. Jahrhundert v. Chr. von den Römern erobert wurde, bildete Kaiser Diokletian im 3. Jh. n. Chr. die römische Provinz Dardania und die römische Stadt Ulpiana, in der Nähe der heutigen Stadt Lipjan. Trotz slawischer Überfälle wurde die Region bis zum 11. Jh. n. Chr. von den byzantinischen Kaisern regiert. In dieser Zeit wurden die Dardaner auch zum ersten Mal von einem römischen Kaiser als Albaner bezeichnet. Anfang des 13. Jh. erlangten die Serben überhand über die Albaner und Kosovo wurde somit ein Teil des serbischen Königreichs.

Im Jahr 1389 drangen die Osmanen in das Gebiet ein. Um die Osmanen wieder zu vertreiben, kam es zu einer Allianz zwischen den verfeindeten Albanern und Serben. Trotz der Niederlage gegen die Osmanen in der bedeutenden Schlacht auf dem Amselfeld wird diese Schlacht auch heute noch von den Serben als Sieg gefeiert und Kosovo somit als rechtmäßiger Teil von Serbien angesehen. Nach der Schlacht stand das Kosovo unter osmanischer Herrschaft und im Jahre 1877 wurde es zur eigenständigen Verwaltungseinheit des Osmanischen Reiches ernannt. Nach dem Zerfall des Osmanischen Reiches im ersten Balkankrieg im Jahre 1912 entstanden auf dem Balkan neue territoriale Ansprüche. Die serbische Regierung versuchte, ihr Territorium nach Süden auszudehnen, was wiederum die Albaner dazu veranlasste, am 28. November 1912 durch die Vereinigung einer albanischen politischen Elite die Unabhängigkeit des albanischen Staates auszurufen.

Darin beteiligt waren auch Albaner aus dem Kosovo. Ziel war es, alle albanischen Siedlungsgebiete zu einem Nationalstaat zu vereinen. Diese albanische Vereinigung verhinderte jedoch die serbische Regierung durch den Einmarsch serbischer Soldaten in das Kosovo. Das Kosovo blieb somit trotz großer Bemühung unter serbischem Regime.

Im 1. Weltkrieg versuchte Österreich-Ungarn, die Ausdehnung Serbiens einzugrenzen, verhinderte durch den Einmarsch der österreichischen Soldaten eine komplette Übernahme des Kosovos und verwehrte den Serben damit auch den erhofften Zugang zur Adria. Die österreichische-ungarische Besatzungsmacht übergab die Verwaltung des Kosovos den Kosovo-Albanern. In dieser Zeit wurden mehrere Grundschulen im Kosovo gebaut, in denen zum ersten Mal der Unterricht in albanischer Sprache erteilt wurde. Nach Beendigung des 1. Weltkrieges im Jahre 1918 kam es zum Abzug der österreichischen Truppen aus dem Kosovo. Die Serben übten daraufhin Rache an den Albanern, weil diese sich mit dem Feind zusammengeschlossen hatten. Dies führte zur Formierung einer Widerstandsbewegung der Kosovo-Albaner gegen die einrückenden Serben und damit auch zur Wiederaufnahme der Bemühung eines Anschlusses an Albanien.

Im Jahre 1919 versuchte sich der Anführer der Widerstandsbewegung Hasan Priština, in der Friedenskonferenz in Paris für die Verbindung von Albanien und Kosovo auszusprechen – wurde jedoch zu keinerlei Sitzung zugelassen und somit wurde sein Anliegen ignoriert. In den Jahren danach kam es immer wieder zu Aufständen der Kosovo-Albaner gegen die serbische Herrschaft. Dies führte zur Vertreibung von zehntausenden Kosovo-Albanern nach Albanien.

Im Zweiten Weltkrieg stand Kosovo im Jahre 1943 unter deutscher Besatzung. In dieser Zeit profitierte Kosovo von der deutschen Besatzung und der Gewährung von Selbstverwaltungsrechten. Dies trug dazu bei, dass Albaner im Jahre 1944 mit der Wehrmacht kollaborierten und eine albanisch-kosovarische SS-Division („Skanderbeg“) formiert wurde. Trotz Solidarität zu den Deutschen wurden viele Juden von albanischen Bürgern in ihren Häusern vor den deutschen Soldaten und der SS-Division versteckt.