Kurts Kurzgeschichten - Kurt Schmitz - E-Book

Kurts Kurzgeschichten E-Book

Kurt Schmitz

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Beschreibung

Kurzgeschichten, die Begebenheiten und Erlebnisse aus dem Alltag im Leben einer Großstadt beinhalten. Persönliche Beobachtungen in der U-Bahn, auf der Straße oder an anderen Orten unterhalten Leserinnen und Leser jeden Alters.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 30

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Alltägliche Kurzgeschichten aus der Großstadt. Mal lustig und mal zum Nachdenken. Kurzweilig und unterhaltsam.

Für Jung und Alt, für Groß und Klein. Zum Vorlesen und Selbstlesen. Zu jeder Zeit.

Inhalt

Auto fahren

Werbung

Veränderungen

Stöckchen

Sperrmüll

Ronaldo

Offene Geheimnisse

Nachbarin

Kinderspaß

Kellerassel

Irrtum

Irrtum am Morgen

Ganz schön groß

Fruchtfliegen

Fremder Mann

Die gute Tat

Babys

Auto fahren

Entspannt habe ich meine Wohnung verlassen und mich auf den Weg zu meinem Auto gemacht. Schließlich muss ich ins Büro. Es ist Montag Morgen.

Auf dem Weg zu meinem Auto sehe ich die Menschen, die morgens zu ihrer Arbeit unterwegs sind. Schüler, die auf dem Weg zur Schule trödeln und Mütter, die ihre Kleinkinder in die Kita bringen. Die meisten sind auf dem Weg Richtung U-Bahnhof. Der ist bei mir um die Ecke. Hier und da schießt ein Fahrradfahrer an mir vorbei.

Alle sind irgendwie in Bewegung und haben es eilig.

Ich sehe all diese Menschen und denke, gut, dass ich mit dem Auto fahre. Schließlich möchte ich unabhängig im Straßenverkehr unterwegs sein und nicht in Abhängigkeit von Abfahrt- und Ankunftszeiten einer Bahn oder einem Bus. Weg vom Geschubse und Gedränge, von Gerüchen und zu vielen Fremden.

Nein, mit dem Auto ist es besser. Individuell - frei und ungebunden!

Und da steht es ja - mein Auto - fast gleich vor der Tür. Knapp dreihundert Meter weit weg stand es nur. Quasi gleich um die Ecke. Ich habe gestern Abend keinen näheren Parkplatz gefunden. Aber der Weg zu meinem geliebten Auto ist mir nie zu weit.

Bis zur U-Bahn-Station wäre es die gleiche Entfernung – der Weg kommt mir aber elendig viel länger vor.

Ich steige ein, gurte mich an und starte gut gelaunt den Motor. Ich betrachte den fließenden Verkehr.

Vielleicht lässt mich ja heute jemand schneller in den Verkehr einbiegen.

Glück gehabt - nur ein paar Minuten später bewegt sich mein Auto vorwärts. Gestern hat es länger gedauert. Ist aber auch eine blöde Parklücke. Kaum jemand konnte sehen, dass ich dort herausfahren wollte.

Aber jetzt geht es ja vorwärts. Jedenfalls die ersten paar Meter. Dann kommt schon die erste Ampel. Ich warte auf grün. Zu dumm, dass vor mir schon so viele Autos stehen. Vielleicht schaffe ich es ja, mit der übernächsten grünen Ampelphase rüber zu kommen. Ich übe mich in Geduld.

Na also, geht doch. Ich bin drüber. Okay, es war erst die vierte grüne Ampelphase. Irgend jemandem ist sein Auto ausgegangen und es ging nicht voran.

Aber jetzt! Los geht’s! Nach einhundertfünfzig Metern links einordnen - zum Abbiegen. Zum Glück gibt es auch hier eine Ampel, sonst käme man nie rüber. Nur zwei Ampelphasen und ich bin weiter.

Geschafft!

Jetzt geht es erstmal eine ganze Weile nur geradeaus, das geht immer schnell. Schließlich ist die Straße hier zweispurig.

Wäre sie. Wenn dort vorne nicht ein Lieferfahrzeug in zweiter Spur halten würde. Meine Güte, wie sich die anderen Autofahrer wieder anstellen. Das Einfädeln der Autos aus der blockierten Fahrbahn geht doch bestimmt auch schneller. Das dauert vielleicht. Ich ärgere mich. Soll ich aussteigen und schieben?

So! Jetzt geht es aber voran.

Das Radio läuft und ich bin wieder gut gelaunt. So entspannt wie zu dem Zeitpunkt, als ich meine Wohnung verlassen habe, war ich zwischendurch nicht mehr, aber jetzt kommt die Ruhe wieder.

Ich trete auf die Bremse - Adrenalin jagt durch meinen Körper. Doofer Radfahrer! Wo kam der denn so plötzlich her? Er blockiert die Fahrbahn. Ich komme nicht vorbei - viel zu eng hier.