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Larrdon ist auf der Erde, um an einer Eden Konferenz teilzunehmen, doch noch ehe die Konferenz stattfinden kann, wird er nachts aus seinem Hotelzimmer entführt. Seine Entführer verschleppen in nach Katama, einem kleinen Emirat, wo er ein weiter Teil des Emirs Sammlung von 'Exoten' werden soll. Ist dies, wie sein zukünftiges Leben aussehen soll? Ein Leben in einem Glaskäfig, ein Schauobjekt zur Belustigung der Reichen? Sein einziger Lichtblick ist Rania, die jüngste Tochter des Emirs. Larrdon würde alles dafür geben, wenn er wieder nach Eden zurückkehren konnte. Nein. Nicht alles. Rania würde er nicht aufgeben. Nicht einmal für seine Freiheit.
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Seitenzahl: 94
Veröffentlichungsjahr: 2025
Table of Contents
Larrdon
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Epilog
Alien Breed Series Buch 76
Melody Adams
Science Fiction Romance
Larrdon
Alien Breed Series Buch 76
Melody Adams
Deutsche Erstausgabe 2025
Love & Passion Publishing
www.lpbookspublishing.com
copyright © 2025 by Melody Adams
© Cover Art by CMA Cover Designs
Alle Rechte vorbehalten.
Alle Personen und Gegebenheiten in diesem Buch sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit noch lebenden oder bereits verstorbenen Personen sind rein zufällig.
Larrdon ist auf der Erde, um an einer Eden Konferenz teilzunehmen, doch noch ehe die Konferenz stattfinden kann, wird er nachts aus seinem Hotelzimmer entführt. Seine Entführer verschleppen in nach Katama, einem kleinen Emirat, wo er ein weiter Teil des Emirs Sammlung von 'Exoten' werden soll. Ist dies, wie sein zukünftiges Leben aussehen soll? Ein Leben in einem Glaskäfig, ein Schauobjekt zur Belustigung der Reichen? Sein einziger Lichtblick ist Rania, die jüngste Tochter des Emirs. Larrdon würde alles dafür geben, wenn er wieder nach Eden zurückkehren konnte. Nein. Nicht alles. Rania würde er nicht aufgeben. Nicht einmal für seine Freiheit.
Rania
Mit wild klopfendem Herzen stand ich vor meinem Vater. Er hatte mich zu sich berufen und das war nie ein gutes Zeichen. Ich hatte gelernt, dass es besser war, wenn mein Vater mich nicht beachtete. Ich konnte nicht begreifen, warum er mich so anders behandelte als Zora. Zora hatte alle Freiheiten der Welt. Nur ich wurde mit Regeln und Erwartungen überladen, dass ich unter dem Gewicht sicher eines Tages zusammenbrechen würde.
„Ich habe gute Neuigkeiten, Tochter“, verkündete mein Vater unerwartet gut gelaunt.
„Neuigkeiten, Vater?“, fragte ich zaghaft.
„Ja, Tochter. Wie du weißt, gebe ich Ende nächsten Monats eine große Feier. Und rate mal, wer unter den Gästen sein wird?“
„Ich weiß nicht“, erwiderte ich mit einem sinkenden Gefühl im Magen, denn ich hatte so eine Ahnung, wollte es jedoch nicht wahrhaben.
„Prinz Hakeem wird an den Feierlichkeiten teilnehmen, Rania“, erklärte Vater, ein wenig schärfer. „Und ich werde die Feierlichkeiten nutzen, um eure Verlobung bekannt zu geben.“
Meine schlimmste Vorahnung war bestätigt. Vater hatte seit einem Jahr davon gesprochen, dass ich den jüngsten Sohn des saudischen Königs heiraten sollte, doch ich hatte wider besseren Wissens gehofft, dass er es sich anders überlegen würde, oder das er es vergessen würde. Der Prinz war dafür bekannt, dass er ein sadistisches Monster war. Ich würde seine vierte Ehefrau werden. Von den anderen drei Frauen war jedoch nur noch eine am Leben. Zwei Frauen waren gestorben. Man munkelte, dass sie sich das Leben genommen hatten, weil Hakeem sie so schrecklich misshandelt hatte. Die offizielle Erklärung war, dass sie an einer Krankheit gestorben waren.
„Aber…“, begann ich, doch verstummte sofort, als Vaters Augen sich verengten.
„Aber was?“, fragte er scharf.
„Nichts, Vater.“
Ich unterdrückte einen Aufschrei, als Vater mich schmerzhaft beim Arm packte. Mit Mühe konnte ich die Tränen aufhalten, die in meine Augen schossen. Vater duldete keine Schwäche. Wenn ich aufschrie oder weinte, würde er nur noch brutaler werden. Ich hatte dies in harten Lektionen gelernt. Seit Mutters Tod vor fünf Jahren war Vater noch grausamer geworden. Er hatte meine Mutter nicht wirklich geliebt. Mein Vater war nicht in der Lage, zu lieben. Doch Mutter hatte eine Art gehabt, Vater zu beeinflussen. Sie hatte ihn abgelenkt und auf andere Gedanken gebracht, wenn ich in Ungnade gefallen war. So war ich um manche Strafe herumgekommen. Doch ohne sie gab es niemanden, der ihn stoppen konnte. Niemanden außer Zora, die meiner Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten war. Doch Zora würde ihren Einfluss niemals nutzen, um mir zu helfen. Sie war ein Biest. Sie mochte äußerlich wie ein Spiegelbild meiner Mutter sein, doch innerlich war sie das totale Gegenteil von Mutter.
„Du wirst mir doch keine Schwierigkeiten machen, wenn Prinz Hakeem hier ist, huh?“
Heftig schüttelte ich den Kopf.
„Nein, Vater. Natürlich nicht“, versicherte ich.
„Es würde dir schlecht bekommen, wenn du mich entehrst, Tochter“, knurrte mein Vater. „Es ist eine große Ehre, in die Königsfamilie der Saudis einzuheiraten. Du bist jung und gesund. Du wirst dem Prinzen eine Menge strammer Söhne gebären, wenn du weißt, was gut für dich ist.“
„Ja, Vater“, sagte ich mit einem sinkenden Gefühl in meinen Eingeweiden.
„Gut. Dann geh jetzt und stör mich nicht weiter“, knurrte er, als wäre ich zu ihm gekommen, um ihn zu stören. Er hatte mich doch zu sich beordert. Doch so war mein Vater. Die Dinge waren stets, wie ER sie sah. Nur SEINE Realität existierte.
Er ließ mich los. Mein Arm fühlte sich taub an, nachdem sein fester Griff den Blutstrom unterbrochen hatte. Das taube Gefühl wich einem unangenehmen Gefühl von tausend Ameisen, als das Blut erneut durch meine Adern zu fließen begann. Mit gesenktem Blick machte ich einen Knicks, dann wandte ich mich um und eilte aus dem Raum. Erst als ich die Tür hinter mir geschlossen hatte, erlaubte ich meinen Tränen, frei über meine Wangen zu fließen.
Larrdon
Ich hatte mir die Erde wahrlich anders vorgestellt. Ich konnte mich nicht entscheiden, welcher Planet schlimmer war. Barrdwon oder die Erde. Barrdwon, der Planet, auf dem ich geboren und aufgewachsen war, war karg und unwirtlich, ganz zu schweigen von dem Gestank, der dort stets in der Luft lag. Die Erde hatte ihren eigenen Gestank. Alles war grau, kalt und feucht. Und es gab hier so viele von diesen Menschen. Sie schienen überall zu sein. Kein Wunder, dass die Häuser, die sie bauten, alle bis in den Himmel zu reichen schienen. Sie mussten all diese Leute ja irgendwo unterbringen. Nun verstand ich, warum Doubt so ungern hierhergekommen war. Dieser Planet war wirklich kein Vergleich mit Eden. Ich konnte die Menschen nicht verstehen. Warum hatten sie den Alien Breeds Eden gegeben und waren selbst auf diesem furchtbaren Planeten geblieben? Mochten sie keine saubere Luft und dichte Wälder? Für mich persönlich war Eden wie ein Traum. Nein, mehr als das. Kein Traum hätte einen solchen Platz kreieren können. Die Luft war süß, das Wetter warm, der Boden fruchtbar. Eden war einfach perfekt. Ich war erst seit heute Morgen in diesem Hotel und vermisste mein Haus auf Eden bereit so sehr, dass ich zu bereuen anfing, mich zu dieser Reise bereit erklärt zu haben. Es hatte wie ein Abenteuer geklungen. Einen unbekannten Planeten besuchen. Dort über Eden und seine Bewohner, zu denen wir Mastics erst sein kurzem gehörten, zu sprechen. Doch bis jetzt fühlte es sich nicht wie ein Abenteuer an. Eher wie ein wirklich schlechter Tag auf Barrdwon. Hoffentlich würden die Tage schnell vorüber gehen. Ich konnte es nicht erwarten, mit dem Shuttle zurück nach Eden zu fliegen. Seufzend begab ich mich ins Badezimmer. Die Badewanne sah einladend aus, doch ich entschied mich für eine kurze Dusche. Je eher ich mich schlafenlegen konnte, je eher war dieser beschissene Tag zu Ende. Ich hatte Doubt gebeten, mich morgen früh zum Frühstück abzuholen. Ich traute den Menschen in diesem Hotel nicht. Allein der Blick von der Dame am Empfang heute Morgen hatte mir gereicht. Auf Eden gab es verschiedene Völker, die alle in Frieden zusammenlebten. Alle sahen sehr unterschiedlich aus. Da waren nicht nur die Alien Breeds und die Menschen, die gemeinsame DNA teilten, sondern die blauhäutigen Jinggs, die goldenen Hajonkee, die Vogelwesen in den Bergen und dann natürlich uns, die Mastics. Wir hatten schwarze Haut. Unsere Venen waren unter unserer Haut deutlich zu erkennen. Sie leuchteten wie flüssiges Feuer. Auch unsere Augen waren orange. Ich hatte mir nie Gedanken über mein Aussehen gemacht. Selbst auf Eden, wo wir uns deutlich von den anderen Rassen unterschieden, hatte ich nicht über unsere körperlichen Unterschiede nachgedacht. Doch hier auf der Erde war es anders. Die Art, wie man mich und die anderen angestarrt hatte, war nicht zu übersehen gewesen. Ein weiteres Plus für Eden, wo die Einwohner aller Rassen friedlich zusammen lebten und niemand dumm angestarrt wurde.
Nach der Dusche schlüpfte ich in eine Jogginghose und T-Shirt, dann schlüpfte ich unter die Decke. Ich mochte die Kleidung der Menschen. Ich hatte mich mit Kleidung in der West-Colony eingedeckt. Zwar hatten wir mittlerweile auch einen kleinen Shop in unserem Dorf, doch die Auswahl in dem großen Freizeit- und Shoppingcenter in der West-Colony bot wesentlich mehr Auswahl. Den Nutzen für diese Unterwäsche, welche die Menschen und viele der Alien Breeds trugen, verstand ich jedoch nicht. Ich hatte mir zwar zwei Boxershorts zugelegt, trug sie jedoch selten. Unsere Frauen waren von der Kleidung der Menschen auch sehr angetan. Ihre Sachen waren jedoch wesentlich farbenfroher als die für uns Männer. Auf Barrdwon hatten wir uns Kleidung aus Fellen, Häuten und Gräsern gemacht. Da war es nicht so sehr darum gegangen, wie diese Sachen aussahen. Ich musste zugeben, dass es mir gefiel, unsere Frauen in bunter Kleidung zu sehen. Im Gegensatz zu den Alien Breed Frauen, die gerne Hosen trugen, bevorzugten unsere Frauen Kleider. Mir gefiel das. Es war nur schade, dass wir so wenige Frauen hatten und wir Männer uns als Harem eine Frau mit mehreren Männern teilen mussten. Manchmal träumte ich davon, wie es wäre, meine eigene Frau ganz für mich allein zu haben. Doch selbst wenn das möglich wäre, keine unserer Frauen erweckte das Bedürfnis nach ewiger Zweisamkeit in mir. Karrja, die Frau, zu deren Harem ich gehörte, war hübsch und ich mochte sie, doch ich würde nicht mit ihr leben wollen, wie die Alien Breeds mit ihren Gefährtinnen lebten. Vielleicht würde ich eine Frau unter den Alien Breeds finden. Oder bei den Jinggs. Ich hatte bisher nur ein Dorf der Jinggs besucht. Wenn ich zurück auf Eden war, dann würde ich ein wenig herumreisen. Vielleicht fand ich eine Frau, die mir gefiel. So wie mein Bruder. Er war jetzt stolzer Vater von zwei wundervollen Babys. Ich wusste nicht, ob eines der drei Kinder von Karrja meines war. Da unsere Frauen in ihrer fruchtbaren Zeit mit allen Männern ihres Harems Sex hatten, wusste niemand, wer die Kinder gezeugt hatte. Wie mochte es sich anfühlen, zu wissen, dass ein Kind mein war? Mein Bruder war so glücklich mit seiner kleinen Familie. Es tat beinahe ein wenig weh, ihn so glücklich zu sehen. Es war schwer, nicht neidisch zu sein. Ich dachte eine Weile an Eden und die Orte, die ich dort noch besuchen wollte, dann schlief ich irgendwann ein. Ich erwachte von einem Schlag auf den Kopf, der mich gleichzeitig erwachen ließ und benommen machte. Ein schweres Gewicht lag auf mir. Eine Hand lag auf meinem Mund und etwas Spitzes bohrte sich in meinen Hals. Ich verspürte ein Brennen, wo man mich wahrscheinlich mit einer Nadel gestochen hatte. Ich kannte Spritzen von unserem Doktor. Es musste sich um ein Betäubungsmittel handeln, denn ich spürte, wie ich langsam das Bewusstsein verlor.
Rania
Es war ein
