Le marché de l’Art
© Éditions Arnaud Franel 2021
Tous droits réservés
ISBN : 9782896037 84 1
Dépot légal : bibliothèque et archives nationales du Québec 2021
Bibliothèque de France 2021
Imprimé en France en juin 2021
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79 de Montmagny - Boucherville (Qc) 4B 4H9 - Canada Inc.
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www.arnaudfranel.com
B C
Le marché de l’Art
Création et gestion
d’une collection
S
Préface .......................................................................................................................................................................................................................... 11
Introduction
...................................................................................................................................................................................................... 13
LA GESTION DU PATRIMOINE MOBILIER
............................................................................ 17
Constituer son patrimoine .....................................................................................................................................................19
1. Notion de rareté et formation du prix
................................................................................................ 19
a. Le patrimoine mobilier: les caractéristiques d’un actif
................................. 20
b. La formation du prix
....................................................................................................................................................24
c. Objets courants et biens d’exception
...............................................................................................27
d. La validation du prix
....................................................................................................................................................32
2. Patrimoine mobilier et gestion de fortune
.................................................................................. 35
3. TVA et droits à l’importation
............................................................................................................................. 38
Conserver son patrimoine
...................................................................................................................................................... 39
1. Prévention et assurance
................................................................................................................................................39
a. Prévenir le sinistre
............................................................................................................................................................40
b. Les différents types d'assurances
............................................................................................................43
Entretien - Édouard Bernard
...............................................................................................................................45
2. Les espaces et les conditions de stockage
..................................................................................... 47
a. Le stockage spécialisé
................................................................................................................................................. 47
b. Les ports francs
...................................................................................................................................................................48
c. Le Delaware: un paradis fiscal made in US
.......................................................................52
Entretien - Philippe Dauvergne
........................................................................................................................54
Céder son patrimoine ......................................................................................................................................................................57
1. Fiscalité
......................................................................................................................................................................................................57
a. L’exportation
............................................................................................................................................................................... 57
b. La transmission du patrimoine
................................................................................................................. 62
2. Les maisons de ventes aux enchères
...................................................................................................... 66
a. Le commissaire-priseur, un tiers de confiance
..............................................................66
b. Un marché duopolistique
..................................................................................................................................67
7
LES PATRIMOINES MOBILIERS .......................................................................................................................79
L’Art
....................................................................................................................................................................................................................................81
1. De l’académisme à l’Art contemporain
.............................................................................................. 81
2. Les acteurs du marché de l’Art
......................................................................................................................... 90
a. Le galeriste
..................................................................................................................................................................................... 90
b. La foire
..................................................................................................................................................................................................93
c. La maison de ventes aux enchères
.......................................................................................................96
d. L’institution
................................................................................................................................................................................97
3. Enjeux et tendances de marché
......................................................................................................................99
Entretien - Philippe Segalot
................................................................................................................................102
Entretien - Kamel Mennour
...............................................................................................................................106
La Joaillerie
...................................................................................................................................................................................................... 109
1. L’histoire de la joaillerie
............................................................................................................................................109
2. De la mine à l’écrin
............................................................................................................................................................114
a. L’extraction et le négoce des pierres
.............................................................................................114
b. Les lapidaires
.........................................................................................................................................................................116
c. Les laboratoires d’analyse
................................................................................................................................117
d. Les brokers
................................................................................................................................................................................118
e. Les joailliers
.............................................................................................................................................................................. 118
3. Les groupes de luxe, nouveaux acteurs d’une joaillerie
en pleine effervescence ..............................................................................................................................................119
Entretien - Nicolas Bos
................................................................................................................................................ 122
La Maroquinerie
.................................................................................................................................................................................... 129
1. L’histoire de la maroquinerie et du sac à main
................................................................129
2. Un marché organisé autour de modèles historiques
............................................. 132
a. Le développement du marché du vintage
........................................................................... 132
b. La consécration de la malle Vuitton et du sac Hermès
...............................133
c. Espèces protégées: réglementation et réputation
...............................................137
Entretien - Pénélope Blanckaert
.................................................................................................................139
Les Meubles
....................................................................................................................................................................................................143
1. L’histoire du meuble
........................................................................................................................................................ 143
2. Un marché du mobilier en pleine mutation
.........................................................................151
3. Meuble d’époque, meuble de style et estampille
..........................................................153
Entretien - Jacques Garcia
.................................................................................................................................... 155
Le marché de l’art – Création et gestion d’une collection
8
Les Montres ....................................................................................................................................................................................................159
1. L’histoire de la montre-bracelet
.................................................................................................................. 159
2. La montre de collection: histoire, complexité et rareté
..................................163
a. La rareté
.......................................................................................................................................................................................... 163
b. Un héritage
................................................................................................................................................................................165
c. Les complications
..........................................................................................................................................................167
3. Le marché
..........................................................................................................................................................................................169
a. Le marché de la haute horlogerie
......................................................................................................169
b. Le marché gris
..................................................................................................................................................................... 171
c. Les nouveaux canaux digitaux
................................................................................................................ 171
d. L’excellence des horlogers suisses
.....................................................................................................172
4. L’entretien et la conservation
........................................................................................................................174
a. L’entretien
....................................................................................................................................................................................174
b. La révision
.................................................................................................................................................................................. 174
Entretien - Geoffroy Ader
........................................................................................................................................ 175
Le Vin
.......................................................................................................................................................................................................................... 181
1. Le marché du vin
..................................................................................................................................................................181
a. Les créateurs de vin
.................................................................................................................................................... 181
b. La place de Bordeaux
.............................................................................................................................................. 182
c. Les primeurs
...........................................................................................................................................................................183
d. La vente aux enchères des Hospices de Beaune
...................................................... 184
2. Conserver le vin
...................................................................................................................................................................... 184
3. Le vin comme investissement
........................................................................................................................ 187
a. Le vin de garde
.................................................................................................................................................................... 187
b. Le profil des vins de collection
...............................................................................................................189
c. La ruée vers l’or rouge
............................................................................................................................................ 190
Entretien - Gilles de Larouzière
................................................................................................................... 192
L’Automobile
................................................................................................................................................................................................. 197
1. L’histoire de l’automobile
.......................................................................................................................................197
2. La valorisation d’une voiture de collection
........................................................................... 200
3. Acheter sa voiture de collection
................................................................................................................203
a. Que faut-il vérifier avant d'acheter une voiture de collection?
.... 204
b. Où acheter son véhicule de collection?
................................................................................205
4. Détenir une voiture de collection
............................................................................................................ 206
a. La carte grise de collection
...........................................................................................................................206
b. La carte d’identité FIVA
.....................................................................................................................................208
c. L'assurance
.................................................................................................................................................................................208
d. Profiter de sa voiture: les concours, les rallyes et les courses
........209
Entretien - Patrick Peter
...........................................................................................................................................210
Entretien - Jean-Sébastien Guichaoua
............................................................................................215
Sommaire
9
LE COLLECTIONNEUR ..................................................................................................................................................... 219
De l’amateur au collectionneur
................................................................................................................................. 221
Les collectionneurs contemporains
.................................................................................................................229
1. Une mosaïque de collectionneurs
..........................................................................................................229
2. Profils types et valeurs fondamentales
...........................................................................................231
Les grands collectionneurs
...............................................................................................................................................235
1. Le profil du grand collectionneur
........................................................................................................... 235
2. Collections collectives et collections individuelles
.................................................. 237
Entretien - Yoyo Maeght
...................................................................................................................................................239
La philanthropie
....................................................................................................................................................................................243
1. Les Trustees et Volunteers américains
............................................................................................243
2. Fonds de dotation, un modèle français
......................................................................................... 246
Bibliographie
.............................................................................................................................................................................................. 249
10
L ’ – C ’
P
Laurent Dassault
Mon frère Olivier et moi avions pris l’habitude de dîner le dimanche chez
mon grand-père Marcel. Ce repas dominical, nous le passions sous le regard
bienveillant de cette jeune fille, peinte par Renoir, qui avait trouvé sa place
au milieu d’une incroyable collection impressionniste. Je devais l’avoir au
creux de ma mémoire lorsque je poussais les portes d’Artcurial, qui était
alors une galerie d’Art avenue de Matignon. Était-ce elle que je retrouvais
dans l’œuvre de éo van Rysselberghe représentant une femme, de dos,
peignant ses cheveux? Ce fut ma première acquisition. Viendront Chagall,
Munch, Bacon, Schiele et Garouste.
Vous croiserez probablement des collectionneurs méthodiques, céré
-
braux, perfectionnistes et parfois spéculateurs. Je fais partie de ceux qui
se laissent guider par leurs émotions, qu’importe si elles sont positives ou
négatives: la souffrance, le drame, le rêve, l’espoir et parfois… la frustra
-
tion. Car une collection est un chemin vers l’absolu et le collectionneur
reste un éternel insatisfait.
Sur ma route, j’ai eu la chance de faire de nombreuses rencontres qui
m’enrichirent, chacune à leur manière. Certains sont devenus mes amis
et ont accepté de m’accompagner dans mon cheminement. Hadrien de
Montferrand et moi-même sommes partis en Chine, à la rencontre d’une
scène contemporaine balbutiante. Cette découverte fut une révélation et
nous y avons ouvert deux galeries à Beijing et Hangzhou.
Si la France joue un rôle si important dans les Arts, c'est grâce à ses insti
-
tutions. J'ai donc tenu à les accompagner dans leur mission en siégeant aux
conseils des amis du Centre Pompidou, du Musée d'Orsay et de l'Orangerie
(dont je suis le vice-président). Ce qui me permet notamment de participer
au processus d'enrichissement de leurs collections. Je profite de cette occa
-
sion pour saluer les membres de l'ADIAF avec lesquels nous avons orga-
nisé le Prix Marcel Duchamp dans l'hôtel Dassault durant de nombreuses
années. Je suis également fier de présider le Frac Aquitaine qui soutient
11
la jeune création contemporaine de Bordeaux et sa région en faisant
chaque année l'acquisition de certaines de leurs œuvres. L'opportunité de
révélerleur talent en exposant leur travail.
Mon souhait le plus cher serait de transmettre au plus grand nombre
cette intuition pour l’Art qui me vient de mon grand-père. Cet espoir d’une
passion partagée, je le place dans la création d’une fondation, comme
d’autres ont su le faire avant moi.
Le monde de l’Art qui me fascine est un objet de mystère pour certains.
J’espère que les pages qui suivront vous ouvriront les portes de ce monde
fantastique comme elles ont pu s’ouvrir pour moi, tous les dimanches soir,
chez mon grand-père.
12
Le marché de l’art – Création et gestion d’une collection
I
«Si, pour définir notre espèce, nous nous en tenions strictement à ce
que l'histoire et la préhistoire nous présentent comme la caractéristique
constante de l'homme et de l'intelligence, nous ne dirions peut-être pas
Homo sapiens, mais Homo faber»
Henri Bergson, L’évolution créatrice, 1907
L’homme écrit son histoire à travers les objets qu’il produit. De l’appari
-
tion des premières formes artistiques paléolithiques jusqu’à l’automobile
de l’ère moderne, chaque époque a su nous transmettre une part de son
héritage mobilier.
On entend ici par patrimoine mobilier l'ensemble des biens meubles
ayant une valeur patrimoniale. Qu'il s'agisse d'Art, de meubles, de vin,
de voitures de collections, de bijoux, de montres, de maroquinerie: tous
témoignent, à leur manière, de l'excellence et du savoir-faire de leurs créa
-
teurs.
Parce qu'il nous est parfois légué, ou bien parce qu'il marque des
moments importants de nos vies, le patrimoine mobilier représente
souvent bien plus qu’une simple accumulation d’objets. Il est un témoin
précieux de notre héritage, de notre culture et de notre identité que nous
transmettrons aux générations futures. Un attachement tout particulier
qui explique l’engouement du grand public qui plébiscite les émissions de
télévision consacrées aux brocantes, aux ventes aux enchères et à la redé
-
couverte de nos vieux objets.
Nous débuterons cette découverte du monde de l’Art par une approche
pragmatique qui nous amène à considérer le bien meuble comme un actif
qui, à ce titre, est susceptible d’être acquis, conservé, cédé ou transmis.
Car, si les patrimoines financiers et immobiliers sont aujourd’hui opti
-
misés et gérés de manière dynamique, le patrimoine mobilier est, quant à
lui, souvent considéré au mieux comme une ressource immobilisée, sinon
comme un centre de dépenses. Un patrimoine mobilier mondial valorisé à
1740milliards de dollars en 2019.
13
Il existe une réelle demande en matière de gestion des collections et
les données du rapport Deloitte 2019 sont édifiantes: 90% des clients de
family offices et 82% des clients de banques privées interrogés sont des
collectionneurs et 84% de ces collectionneurs souhaiteraient que leur
collection soit intégrée à la gestion de leur patrimoine.
Plusieurs arguments plaident en faveur d'une gestion active du patri
-
moine mobilier: pour le particulier il s’agit «d'acheter au mieux» afin de
réduire ses dépenses et de faciliter la revente. Quant à l’anticipation de la
succession, elle permet de s’assurer que la transmission du patrimoine se
passe dans les meilleures conditions afin d’éviter d’éventuels conflits. En
une décennie, 14000UHNWI (Ultra High Net Worth Individuals) trans
-
mettront leur patrimoine à la génération suivante au cours du plus grand
transfert générationnel de l’histoire. Le mobilier en sera un des éléments
clefs. Pour le gestionnaire d’actifs l’enjeu sera de pouvoir continuer à
accompagner les nouvelles générations en s’adaptant à leurs attentes.
La prise en compte du patrimoine mobilier permet au professionnel de la
gestion d’apporter une solution globale et personnalisée à ses clients. Dans
un contexte concurrentiel, s’impliquer dans la gestion d’une cave à vin ou
d’une collection d’Art contemporain est une opportunité unique d’établir
une relation privilégiée, continue et sur le long terme. Un nouveau pacte
entre le gestionnaire et une clientèle qui souhaite donner un sens à son
patrimoine. Dès lors l’Art et la culture apparaissent comme des vecteurs
incomparables en matière d’intégration des enjeux ESG et ISR.
Dans une seconde partie nous descendrons down the rabbit hole pour
vous faire découvrir l’univers des biens qui constituent ce patrimoine. Car
pour comprendre un collectionneur encore faut-il avoir une vision géné
-
rale de son univers, pour être en mesure d’établir avec lui un dialogue
constructif. L’Art, les meubles, le vin, la joaillerie, les montres, l’automo
-
bile, la maroquinerie sont autant d’univers dont j’aurai le plaisir de partager
la passion. Nous découvrirons leur histoire, leurs secrets de fabrication et
partirons à la rencontre de ceux qui animent leur marché.
L’objectif est ici pour moi de vous prouver que le patrimoine mobilier
ne se limite pas à la notion «d’actif». On a vu se multiplier ces dernières
années les projets abordant le marché de l‘Art avec des approches quan
-
titatives et systématiques issues de la finance. Tous ces projets étaient
voués à l’échec. D’abord parce que ces modèles ne peuvent s’appliquer
lorsqu’il existe une telle dissymétrie entre les acteurs d’un même marché
en termes d’accès à l’information et aux objets de première qualité.
Ensuite parce qu'il n’existe pas nécessairement de consensus sur la valeur
de ces dits objets.
14
Le marché de l’art – Création et gestion d’une collection
Enfin parce que le rapport que l’on entretient avec sa collection est avant
tout d’ordre affectif. Un terrain sur lequel les outils d’analyses sont heureu
-
sement inopérants. Une seule chose relie la montre et les bijoux ayant
appartenu à nos grands-parents, le rugissement du V8 d’une F40 et une
bouteille de vin partagée lors d’un moment d’exception: c’est la passion.
Et puis il y a l’Art qui accompagne l’humanité depuis ses origines et qui
a pris une place si importante dans ma vie. De la peinture académique à
la création contemporaine, en à peine 150ans, l’Art s’est engagé dans un
incroyable processus qui fait de notre époque l’une des plus passionnantes.
Au cours de la dernière décennie j’ai eu le plaisir de pouvoir évoluer aux
côtés de ceux qui, chacun à leur manière, conservent et enrichissent cette
histoire. Le monde tourne et il tourne vite. Il me reste donc à espérer que
la prochaine décennie passée parmi les acteurs du Marché de l’Art passera
juste un peu moins vite.
Enfin dans une troisième partie nous nous intéresserons aux collection
-
neurs qui décident de faire de ce patrimoine mobilier l’enjeu central de leur
développement personnel et patrimonial. Des passionnés les plus fous aux
grands collectionneurs dont la portée du patrimoine privé atteint le niveau
des grandes institutions, chacun d’entre eux a la charge de conserver et de
faire vivre une part de notre mémoire culturelle collective.
Cet ouvrage se veut avant tout généraliste. Je prendrai donc le temps
de reprendre certains points fondamentaux tant en matière économique
qu’historique. Une approche générale ne signifie pas pour autant de
renoncer à être pointu. J’ai donc l’honneur de vous partager la vision de
certains des plus grands spécialistes. Des personnes dont l’intégrité et
l’expertise sont reconnues dans chacun de leur domaine. Je profite d’ail
-
leurs de ces quelques lignes pour les remercier de leur confiance et de leur
disponibilité.
En espérant avoir le plaisir de vous transmettre cette passion pour notre
patrimoine mobilier, je laisse Alphonse Allais le soin de conclure: «Sait-on
jamais pourquoi on aime les gens? Non. Eh bien! Pour les objets, c’est la
même chose.»
15
I
L
17
C
Constituer son patrimoine mobilier est probablement la phase la plus
excitante. On lit beaucoup, on se renseigne, on assouvit sa passion en
arpentant les allées des puces de Saint-Ouen ou les salles de Drouot pour
certains, on ressort d’Art Basel ou de Pebble Beach pour d’autres avec la
ferme intention de s’offrir l’objet de nos rêves. Oui, mais à quel prix?
La constitution de son patrimoine mobilier répond à des enjeux bien diffé
-
rents de ceux rencontrés dans le cadre d’un patrimoine financier immatériel
ou d’un patrimoine immobilier inamovible. De par sa nature, le patrimoine
mobilier évolue dans un contexte de relative illiquidité où la formation du
prix se forme à travers différents processus de vente. L’achat d’une œuvre,
d’un meuble ou d’une automobile de collection fait souvent plus appel au
cœur qu’à la raison… et tant mieux. Pour autant, nulle raison de renoncer
à payer le « juste prix ». Mais dans un système de marché « imparfait » sur
lequel les individus n’ont pas le même accès à l’information ni aux mêmes
conditions de vente, il existe un risque réel de « surpayer ». Raison pour
laquelle il peut être prudent de se faire accompagner par un professionnel.
Comprenez que cette approche rationnelle et raisonnée ne concerne
pas uniquement les personnes qui viseraient à se constituer un patri
-
moine mobilier dans une logique spéculative. Acheter « au mieux » vous
permettra de revendre certaines pièces pour en acheter d’autres et puis
c’est un jeu qui vous pousse à faire des recherches, à mener votre enquête
et à rencontrer un grand nombre de personnes qui ont souvent bien des
choses à vous apprendre.
. N
La question du prix intervient au moment de l’achat et de la vente de
l’objet mais si nous l’abordons dès à présent c’est qu’il s’agit de marchés sur
lesquels il est plus difficile de bien acheter que de bien vendre. Prenez une
19
bonne décision d’achat et vous revendrez facilement l’objet dans des condi-
tions avantageuses. En revanche, achetez un objet de collection trop cher
et vous aurez bien du mal à trouver un acquéreur prêt à vous le racheter
pour le même prix.
Face à la complexité de certains produits financiers et au renforcement des
contraintes réglementaires, le marché de l’Art répond aux principes simples
de l’offre et la demande tout en restant peu réglementé. Offre, demande,
prix, utilité marginale, élasticité… Nous prenons le temps de rappeler
certaines notions économiques de base qui montrent que la formation des
prix par le marché de l’Art répond aux mêmes mécanismes que tout autre
marché ouvert. Un marché sur lequel l’accès à l’information est essentiel.
Ce n’est donc pas le fonctionnement du marché mais la nature même
de ces biens d’exception qui permet d’expliquer le prix d’œuvres ou de
certains grands crus qui peuvent sembler surprenants, voire excessifs, aux
yeux du grand public. Comment se fait-il qu’une tache sur une toile vaille
plus de 100millions d’euros et que l’on demande plus de 20millions pour
une montre qui donne tout juste l’heure?
a. Le patrimoine mobilier:
les caractéristiques d’un actif
Dans leur ouvrage Le Marché de l’Art Contemporain, Nathalie Moureau
et Dominique Sagot-Duvauroux reprennent les travaux de Raymonde
Moulin et identifient six particularités qui caractérisent l’Art en tant
qu’actif. D’autres ouvrages et articles sont venus compléter cette étude. Les
particularités propres à l’œuvre d’Art peuvent s’étendre aux autres actifs
du patrimoine mobilier.
À la différence d’un actif financier ou immobilier, un actif mobilier est
tenu à une obligation d’authenticité. Cet enjeu d’authenticité est un facteur
de risque en ce qu’un objet qui se révélerait faux perdrait toute valeur patri
-
moniale. Le marché de la contrefaçon est estimé à 509milliards de dollars
et les biens à forte valeur patrimoniale sont particulièrement touchés. C’est
le cas de certains secteurs comme les montres dont on estime la produc
-
tion de contrefaçons à 40millions de pièces pour 23,7millions d’originaux
exportés de Suisse (source: FHS). La maroquinerie de luxe est également
très exposée avec 1,6milliard d’euros de manque à gagner pour l’industrie
du sac à main et du bagage, dont 99millions pour la France. Mais globa
-
lement l’ensemble de votre patrimoine est concerné. D’où l’importance de
s’en tenir aux réseaux officiels et aux ventes expertisées qui assureront l’au
-
thenticité de vos biens.
20
Le marché de l’art – Création et gestion d’une collection
Par-delà le risque qu’elle fait peser, la question de l’authenticité est un
facteur d’opportunité pour ceux qui sont en mesure de prouver qu’une
œuvre ou un objet est bien authentique. C’est l’histoire de ce banal bol
chinois blanc acheté 3dollars dans un vide-grenier à New York en 2007 et
qui s’avère être un bol Ding datant de la dynastie des Song (960-1279) dont
il n’existe qu’un seul autre exemplaire connu, conservé au British Museum
depuis plus de 60ans. Une aubaine pour l’acheteur qui revendit l’artefact
pour 2,23millions de dollars, 6ans plus tard chez Sotheby’s.
Vrai ou faux, la réponse n’est pas toujours aussi tranchée et certains
objets finissent au purgatoire du « attribué à » et du « probablement ». En
matière d’authenticité, le doute ne bénéficie pas à l’accusé.
Les biens constitutifs de votre patrimoine mobilier ne sont pas substi
-
tuables. Autrement dit ils sont uniques ou en tout cas rares. Une œuvre
d’art est unique par nature. Pour les autres biens, la non-substituabi
-
lité évolue avec le temps: certains objets produits en grande quantité
deviennent rares par leur provenance ou leur état, une simple armoire qui
aurait bien du mal à trouver preneur à Drouot se vendait pour 55000€
chez Christie’s en 2009 pour avoir appartenu à Yves Saint-Laurent et Pierre
Bergé. Plus récemment une cartouche de jeu Mario Bros pour Nintendo
NES a atteint 114000$ aux enchères car en parfait état; alors même que
l’on peut trouver des copies en état d’usage pour à peine 10€ en brocante.
De par ce caractère non substituable, le vendeur se retrouve en situation
de monopole ou de quasi-monopole. À cette offre de vente va répondre
un nombre limité d’acheteurs. Les ventes se font de gré à gré après une
phase de négociation ou bien lors de ventes aux enchères. Nous sommes
donc bien loin de la fluidité des marchés financiers et des 1500milliards
de dollars échangés chaque mois sur le NYSE (New York Stock Exchange).
Si les actions peuvent être achetées et vendues plusieurs fois par seconde
dans le cadre du trading à haute fréquence, il peut être préjudiciable de
revendre une œuvre ou un objet d’exception dans les cinq ans suivant
son achat.
Le patrimoine mobilier ne produit aucun dividende si ce n’est un divi
-
dende esthétique et social. Vous ne pourrez donc compter que sur la plus-
value/moins-value au moment de la revente.
Le marché reste globalement opaque et les informations concernant
les ventes de gré à gré ne sont connues que des parties prenantes. Ce qui
constitue un frein réel à la transparence du marché. Ce type de ventes a
représenté 36,8milliards de dollars en 2019 contre un résultat des ventes
aux enchères publiques de 24,2milliards de dollars (source: Art Basel x
UBS Report).
21
C
Le marché des biens d’exception est totalement globalisé et uniformisé:
Christie’s, Sotheby’s, Rolex, Cartier, Hermès et Lamborghini sont présents
à travers le monde et l’on retrouve les grands crus de Bordeaux à la table
des restaurants les plus prestigieux de Las Vegas à Tokyo. Mais les flux
internationaux de biens culturels et patrimoniaux ne sont pas une affaire
nouvelle. Déjà au XVIII
e
siècle on appréciait en Europe les porcelaines que
l’on faisait venir de Chine, tandis que la France a pu exporter ses chefs-
d’œuvre impressionnistes à partir du début du XX
e
siècle. La particularité
du marché du patrimoine mobilier actuel est son instantanéité.
Ce marché du patrimoine mobilier suit la tendance des biens de luxe
dont le marché a progressé de 4% en 2019 pour un volume de 281milliards
d’Euros. Les États-Unis restent leaders avec 84milliards d’Euros mais la
Chine continue son ascension avec une croissance de 26%. La Chine a
représenté 90% de la croissance du luxe, toujours en 2019. À noter cepen
-
dant le recul important de Hong Kong dont le marché s’est contracté de
20% (source: Bain & Co.) en raison des manifestations.
Un marché de l’information
La particularité principale du marché des biens meubles réside dans le
fait que quiconque est autorisé à profiter d’une information à laquelle il a eu
accès, même si elle n’est pas rendue publique. Contrairement aux marchés
financiers qui sont contraints par une réglementation sanctionnant sévè
-
rement le délit d’initié, le marché des œuvres et des objets de collection
est totalement permissif en la matière. La question de l’information a pris
de l’importance au fur et à mesure que les marchés de collections se sont
développés et que les prix ont grimpé, faisant apparaître la notion de Risk
Management.
L'avènement d’internet a profondément changé les règles du jeu.
Auparavant, de nombreux brocanteurs et marchands se faisaient une
spécialité de sillonner la France pour repérer les lots d’intérêt qu’ils reven
-
daient ensuite à Paris dans une vente spécialisée. Un objet pouvait être
acheté en vente aux enchères et revendu dans la foulée. Libre au vendeur
de révéler ou non la provenance d’un bien. Aujourd’hui les résultats sont
disponibles soit sur le site des différentes maisons de ventes soit via des
plateformes qui agrègent ces résultats. Citons les deux références pour les
œuvres d’Art que sont Artprice et Artnet. Mais si vous souhaitez égale
-
ment avoir accès aux résultats des autres types d’objets, préférez auction.fr.
L’information est donc parfaitement symétrique entre les acteurs du marché
et n’est plus un enjeu. Quoique ces résultats publiés ne mentionnent pas le
prix de réserve lorsqu’un lot est non vendu. Ce qui pourrait être bien utile
22
Le marché de l’art – Création et gestion d’une collection
à celui qui souhaiterait acheter l’objet en aftersale ou plus tard de gré à gré.
Pour ce qui est de l’information concernant les ventes de gré à gré elle est
beaucoup plus dure à obtenir: il est possible de connaître les prix de vente
en boutique et chez les marchands. Mais peut-on réellement parler de prix
sans savoir si la vente a réellement été réalisée? Reste l’immense marché
des ventes directes entre particuliers ou entre professionnels sur lesquelles
nous n’avons absolument aucune information. Les ventes de gré à gré sont
donc un excellent moyen de recréer de la dissymétrie dans l’information
sur les ventes. C’est la raison pour laquelle elles ont représenté 10% du total
des ventes de Christie’s en 2019 pour un montant de 550millions de dollars
et qu’elles devraient atteindre les 20% d’ici trois à cinq ans selon Adrien
Meyer en charge des ventes privées pour la maison de vente anglo-saxonne.
Les informations privilégiées peuvent être de nature très diverse et dont
l’intérêt réside dans le fait qu’elles permettent d’anticiper une variation de
l’offre ou de la demande. Il peut s’agir de l’arrêt de la production d’une
montre ou d’un sac convoité qui va figer l’offre disponible, de la qualité
d’une récolte qui va déterminer la quantité et la qualité du vin produit, de
la sélection d’un artiste à la Biennale de Venise ou de l’organisation de la
rétrospective d’un artiste ou d’un designer dans un musée à la renommée
internationale qui va légitimer son travail auprès des collectionneurs… Il
existe deux moyens de tirer avantage d’une information privilégiée: soit
en revendant le bien et l’information immédiatement, en ajustant le prix
au regard de la valeur future; soit d’acheter le bien et patienter jusqu’à ce
que l’information soit validée (« pricée ») par le marché. À ce jeu-là, les
professionnels partent avec une longueur d’avance: ils obtiennent l’in
-
formation plus tôt et la traitent mieux. Bien avisés ont été ceux qui ont
acquis des œuvres majeures de Pierre Soulages en apprenant un ou deux
ans en avance que le Louvre et le Centre Pompidou allaient organiser des
expositions majeures afin de célébrer le centenaire de l’artiste en 2019. Une
reconnaissance qui a permis à l’artiste de battre son record de vente chez
Tajan quelques mois plus tard pour un montant de 9,6millions d’euros.
À noter que la dissymétrie de la connaissance peut également s’utiliser
lorsqu’il s’agit d’aller chiner aux puces ou chez un antiquaire. L’Art d’Asie,
par exemple, y est particulièrement propice. C’est un marché complexe qui
nécessite une connaissance extrêmement poussée. L’expert ou le connais
-
seur pourra alors reconnaître un vase ou un bol, d’apparence très simple,
comme étant une pièce de grande valeur. Dans ce cas, c’est le vendeur qui
se retrouve en situation de désinformation.
Reste l’information concernant l’identité des propriétaires de certaines
œuvres et des personnes qui seraient susceptibles de vendre ou d’acheter.
23
C
Cette information est probablement la mieux gardée et la plus difficile à
obtenir. Vous ne la trouverez ni sur internet ni dans les médias. Il existe
bien the Bear Faxt, qui diffuse certaines de ces indiscrétions via sa news
-
letter, mais globalement ce type d’information est totalement confidentiel.
L’enjeu majeur réside donc dans le fait d’avoir accès à ces informations
privilégiées; que l’on obtient en se constituant un réseau d’initiés. C’est
pour cela que les différents événements qui rythment l’agenda du monde
de l’Art jouent un rôle si important: l'échange d’informations intervient
entre personnes initiées. Ces personnes ont su se faire accepter par le
milieu de l’Art en tant que vendeur, en tant qu’acheteur ou en tant qu’ins
-
tance de légitimation. L’accès à l’information a donc un coût en termes de
temps et en moyens mobilisés pour l’obtenir.
b. La formation du prix
Nous reprenons ici quelques concepts économiques qui ne sont pas étran-
gers à la plupart d’entre vous. Il est néanmoins intéressant de constater que
le marché de l’Art fonctionne selon les mêmes mécanismes que n’importe
quel autre marché. Mais la rareté de ces biens et la relation des collection
-
neurs avec ces objets entraînent des comportements d’achats et de ventes
bien spécifiques.
La rareté au cœur de la tension
entre offre et demande
La rareté d’un bien de collection, qui détermine son offre, est au cœur de
sa valorisation. Chaque œuvre d’Art étant unique, sa rareté est donc consi
-
dérée comme absolue ce qui fera dire à Raymonde Moulin (1984-2019)
que « La rareté du chef-d’œuvre unique du génie unique est la rareté la plus
rare ». Une œuvre est donc par nature unique, irremplaçable, indivisible et
non substituable; plaçant le propriétaire en situation de monopole. C’est
également vrai pour les grands vins dont la production se limite à quelques
milliers de bouteilles (à peine 5500bouteilles de Romanée sont produites
par an) ou les pièces de haute joaillerie réalisées sur commande. Le carac
-
tère non substituable de l’œuvre ou de l’objet varie selon que son caractère
unique est reconnu par le marché ou non: plus l’objet est de qualité et
moins il est substituable. On remplace facilement un vin de table par un
autre, ce qui n’est pas vraiment le cas pour les grands crus classés qui ont
chacun leur identité.
Pour les biens produits en série à partir de la seconde moitié du
XIX
e
siècle, la rareté va dépendre de la quantité produite et des facteurs qui
permettent de différencier une unité par rapport aux autres: l’authenticité,
24
Le marché de l’art – Création et gestion d’une collection
l'originalité, l’état et la provenance. Nous reviendrons sur ces aspects au fur
et à mesure que nous découvrirons les différentes collections mais il était
important de les présenter ici de manière globale.
L'impératif d’authenticité
Avant toute chose, attention à ne pas confondre authenticité et origina-
lité. Poser la question de l’authenticité revient à se demander si l’objet est
vrai ou faux.
Savoir si un objet est original ne remet pas en doute cette authenticité
mais questionne la frontière entre une œuvre unique produite par l’artiste
et sa reproduction. L’enjeu est alors de savoir dans quelles conditions et
en combien d’exemplaires un même objet peut être produit tout en étant
toujours considéré comme une œuvre originale. Peut-on parler d’une
œuvre originale pour une photographie reproduite sans limites de tirage?
Peut-on encore parler d’œuvre originale pour un tableau restauré à plus de
80%? Une montre dont on a changé le mouvement, le fond et le bracelet
est-elle encore originale? De même pour une voiture dont on aurait changé
la plupart des pièces et modifié l’aspect…
Penchons-nous sur la question de l’authenticité. Comme nous l’avons
vu précédemment la notion d’authenticité est décisive dans la valorisation
d’un bien. Tout œuvre ou objet qui ne répond pas à ce critère ne peut se
voir attribuer de quelconque valeur patrimoniale. L’authenticité est essen
-
tielle car elle empêche tout nouvel entrant sur le marché: personne d’autre
que Chopard ne peut produire des bijoux Chopard, personne d’autre que
Francis Picabia ne pourra produire une œuvre de Picabia. Cette notion est
d’autant plus importante qu’il s’est opéré un transfert de reconnaissance
de l’objet vers son producteur: on valorise une toile au regard de la valeur
de l’artiste, un sac à main ou une montre selon le prestige de la marque,
une voiture selon son constructeur ou une bouteille de grand vin selon le
domaine. L’acheteur achète plus que l’objet en lui-même, il acquiert une
part d’histoire, un patrimoine dont le producteur a le monopole. Ce qui
assure, de fait, sa rareté.
L’originalité et les autres facteurs
de la création de la rareté
Une fois que l’authenticité est confirmée, le mode de production devient
le principal facteur qui limite la quantité d’un bien disponible. Les œuvres et
objets de collection produits à la main sont rares en ce que la production est
limitée par la capacité physique de l’homme et que l’intervention humaine
génère des particularités qui rendent chaque unité produite unique.
25
C
Pour ce qui est des biens issus de la production industrielle, deux possi-
bilités: il y a les objets dont la production a définitivement cessé et ceux
qui sont encore en cours de production. Dans le premier cas, l’offre globale
maximale est définie et diminue au fur et à mesure de la destruction ou
de la disparition de certaines unités. L’AC Cobra260 a été produite en
1962 à 75exemplaires. Depuis la quantité disponible ne fait que diminuer
au gré des accidents et de l’usure de certaines voitures. Sa version origi
-
nale, utilisée par Caroll Shelby pour lancer le modèle, a été adjugée pour
13,75millions d’euros en août 2016 chez RM Sotheby’s. La version repliqua
n’a quant à elle pas franchi les 75000euros.
La question de l’originalité fait débat concernant les œuvres repro
-
ductibles. Raymonde Moulin a notamment étudié le sujet concernant
la photographie: qu’elles sont les conditions pour qu’une photographie
soit considérée comme une photo originale et non une reproduction? La
question se pose également aujourd’hui avec l’Art vidéo et l’Art digital. Je
vous renvoie à ses nombreux travaux sur le sujet dont De la valeur de l’Art
(Flammarion, 1995) et Le Marché de l’Art (Flammarion, 2000). Sachez que
le Code Général des Impôts (art. 98) reconnaît une photographie comme
œuvre d’Art originale tant qu’elle ne dépasse pas les 30exemplaires tous
formats et supports confondus.
L’état ou la condition de l’objet joue aussi sur la rareté et renvoie à la
préservation de l’intégrité physique du bien. Il est apprécié en fonction de
son âge et de l’existence de biens similaires dans de meilleures conditions.
La notion d’état rejoint celle de la rareté en ce que les objets de collection
dont l’état a été réduit à néant (objets détruits) réduisent le nombre d’unités
disponibles et que les biens dans le meilleur état sont les plus rares. Cette
notion d’état est peut-être moins prévalente lorsqu’il s’agit d’une œuvre
d’Art: vous n’avez d’autres choix que d’accepter l’état dans laquelle est
l’œuvre, vous ne trouverez jamais un autre exemplaire dans une meilleure
condition. Pour d’autres collections, l’état prend un caractère essentiel. Le
vin en mauvais état de conservation et d’un niveau trop bas lui font perdre
toute valeur de jouissance. C’est également vrai pour la maroquinerie de
luxe qui accompagne la propriétaire dans ses déplacements et qui subit
les aléas de la vie. Tous les objets ne sont pas égaux face aux outrages du
temps. Certains nous survivront: les bijoux sans aucun doute mais égale
-
ment les montres, les sculptures, les huiles sur toile et les meubles. Mais
d’autres ne connaissent qu’une vie éphémère de par la nature de leur maté
-
riau. Après avoir fait sensation en 1992, le requin plongé dans le formol de
Damien Hirst(titre de l’œuvre: e Physical Impossibility of Death in the
Mind of Someone Living) connut une phase de décomposition et dû être
26
Le marché de l’art – Création et gestion d’une collection
remplacé par une version en fibre de verre avant d’être de nouveau changé
pour un véritable squale lors de son acquisition par Steve Cohen en 2007.
Qui peut dire combien de temps tiendra cette nouvelle version?
Abordons à présent la provenance qui renvoie à l’historique des proprié
-
taires d’un objet. C’est avant tout un moyen de s’assurer que l’objet est authen-
tique. Être en mesure de retracer l’historique d’un bien jusqu'à son entrée sur
le marché permet de s’assurer que l’on n’est pas en présence d’une contre
-
façon. D’où l’importance de conserver toutes les preuves de l’historique de
l’objet: factures, certificats d’authenticités, catalogues d’expositions...
Au-delà de la fonction de « traçabilité », la provenance peut avoir un impact
sur la valeur d’un bien lorsqu’il a appartenu à une personnalité illustre. Un
moyen pour les collectionneurs d’acquérir un morceau d’histoire. Est égale
-
ment inclus dans la provenance: les publications et les prêts aux institutions.
Les maisons de ventes ont parfaitement compris l’impact que pouvaient
avoir certaines provenances auprès du public et dans quelle mesure elles
pouvaient participer à leur plan de communication. Il n’est donc pas éton
-
nant que la vente Saint-Laurent Bergé organisée en 2009 par Christie’s sous la
verrière du Grand Palais soit encore considérée comme « la vente du siècle »
en totalisant 375millions d’euros. Même succès pour la vente des bijoux de
Liz Taylor chez Christie’s en 2011 qui dépassa les 120millions d’euros. Une
manière de rendre hommage à l’actrice aux sept maris et huit mariages qui
avait prononcé ces mots devenus célèbres: « Big girls need big diamonds. »
c. Objets courants et biens d’exception
Tout le mobilier qui vous entoure n’a pas nécessairement de valeur patri-
moniale. Bon nombre d’objets que vous possédez subissent les affres de
l’usure et des changements de mode pour finir par être remplacés, jetés
ou revendus à une somme bien en deçà de leur prix d’achat. Comment
se fait-il que certains biens connaissent un destin bien moins funeste et
voient leur valeur non pas diminuer mais s'apprécier avec le temps?
Les biens à forte valeur patrimoniale se distinguent des objets courants
par la non-élasticité de leur offre, la valorisation de leur ancienneté et l’effet
que peut avoir leur prix sur la demande.
Élasticité de l’offre
Dans une logique de concurrence pure et parfaite, les acteurs d’un
marché sont incités à produire les biens dont la marge est la plus élevée,
entraînant une augmentation de l’offre et par là même une baisse des prix.
De fait, il ne pourrait y avoir de déséquilibre durable.
27
C
Cette approche ne peut être validée que pour les objets de consomma-
tion de masse dont l’offre peut être augmentée: les maroquiniers peuvent
augmenter leur production de sacs à main, les bijoutiers et fabricants de
montres peuvent augmenter le nombre de pièces produites en ouvrant de
nouveaux ateliers. Quant aux voitures les constructeurs peuvent augmenter
leur production annuelle. Dès lors, une augmentation de la demande en
sac à main, en bijoux, en montre ou en voiture entraîne dans un premier
temps une augmentation des prix et des marges. Dans un second temps,
cette augmentation incite les fabricants à augmenter leur production et à
baisser les prix afin d’écouler leur stock.
Cependant, il arrive parfois que le prix de vente sur le second marché soit
supérieur au premier marché. Le fait de ne pas répondre à une partie de la
demande et ainsi de ne pas satisfaire une partie de la clientèle représente
un manque à gagner à court terme mais certaines entreprises ont compris
que cette situation permettait d’assoir la notoriété d’une marque. Certains
modèles de montres Rolex et Patek Philippe se vendent jusqu’à deux fois
plus cher sur le marché de la revente à des collectionneurs qui souhaitent
éviter des listes d’attentes parfois interminables. Ce qui fut notamment le
cas lorsque Rolex sortit de nouveaux et magnifiques bracelets Jubilee pour
ses deux modèles Pepsi (BLRO) et Batman (BLNR). Quant à la marque
de vêtement de Skateboard Suprême, elle a bâti son image sur le fait que
toutes ses collections étaient produites en séries ultra limitées. La marque
est alors passée des rues de New York à la mise en vente chez Sotheby’s et
Christie’s avec certains lots pouvant dépasser les 150000euros.
Mais mises à part ces nouvelles stratégies de marques, un objet de collec
-
tion est produit en faible quantité non par choix mais par obligation. Ils
sont rares par nature: les œuvres d’un artiste décédé ou dont la produc
-
tion est extrêmement limitée, les grands vins produits sur des parcelles
restreintes, les bijoux d’exception réalisés par un grand joaillier ou ayant
appartenu à une personnalité illustre, une montre à complication réalisée
en un seul exemplaire, une voiture réalisée dans le cadre d’une commande
spéciale et bien entendu les œuvres d’Art. Pour tous ces biens, l’offre ne
sera pas en mesure de répondre à une augmentation de la demande.
Il en résulte une séparation du marché en deux: d’un côté les biens dont
l’offre est élastique voient le volume des transactions augmenter ou dimi
-
nuer sans pour autant constater de fortes variations de prix (IKEA produira
des étagères Billy tant qu’il y aura de la demande) et les objets d’exceptions
(une commode B.V.R.B.), dont l’offre n’est pas élastique, voient leur prix
augmenter au fur et à mesure que la demande augmente.
28
Le marché de l’art – Création et gestion d’une collection
Ancienneté
L’objet courant connaît généralement une baisse de valeur constante au
cours de son cycle de vie, engendrée par son obsolescence, son usure et
l’arrivée de nouveaux modèles sur le marché.
L’objet d’Art ou de collection subit, lui, un phénomène d'obsolescence
inversée: plus il est ancien, plus il a tendance à prendre de la valeur. Il en va
ainsi du vin, des œuvres d’Art, des automobiles, des meubles et des livres
les plus anciens. Tous les records du monde appartiennent à l’histoire de
leur spécialité:
CATÉ
GORIE
AUTEUR /
PRODUC
TEUR
DESCRIP
TION
ANNÉE
DE
VENTE
RÉSULTAT
M$
ANNÉE DE
PRODUCTION
Œuvre
d’Art
Léonard de
Vinci
Salvator
Mundi
20174501500
Automobile
de Collection
Ferrari250GTO2018481962
MobilierBaccio Cappeli
Badminton
Cabinet
200427,51730
HorlogeriePatek Philippe
Montre
« Graves »
2017241933
LivreStephen Day
Bay Psalm
Book
199914,21640
Vin
De Villaine &
Chambon
Romanée-
Conti
20180,561945
Un constat concernant l’importance donnée à l’ancienneté qui souffre
tout de même de quelques exceptions:
•Celui de la joaillerie, qui est détenu par le diamant « Pink Star » pour
71,2M$. Dont le résultat est à mettre sur le compte de son poids:
59,60carats et de sa couleur « Fancy Vivid Pink ».
• Le « Mouawad 1001Nuits » a atteint 3,8M$ chez Christie’s en 2011,
faisant de ce dernier le sac à main le plus cher du monde. Ce résultat
est à attribuer aux 4500diamants dont il est paré.
Mimétisme et spéculation
Lorsque la confiance des acheteurs dans leur propre opinion est relati-
vement faible, ces derniers ont tendance à abandonner leurs convictions
au profit de la tendance dominante. Il en va de même des nouveaux ache
-
teurs qui, en entrant sur le marché, adoptent un comportement moyen en
29
C
achetant des « valeurs sûres » en attendant d’être suffisamment à l’aise pour
faire ses propres choix.
Dans les deux cas, les acheteurs sont davantage réceptifs au bruit média
-
tique. Celui-ci a pour effet d’exagérer, par sensationnalisme, les événe-
ments du marché (ventes records ou chute soudaine de la cote) pouvant
engendrer des mouvements d’euphorie (FOMO: Fear of Missing Out) ou
de panique parmi les acteurs du marché les moins avertis.
En abandonnant son propre jugement, l’acheteur ne joue plus son rôle
de validateur de la qualité des objets qui lui sont présentés. Il va même
survaloriser la position dominante, créant ainsi un décalage entre valeur
fondamentale et valeur financière. Le marché devient alors spéculatif. Les
acteurs du marché ne se basent alors plus sur la valeur actuelle d’un bien
mais sur sa valeur future. Ce qui ne devrait pas avoir lieu, dès lors qu’une
œuvre ou un objet de collection ne produit aucun rendement ou divi
-
dende. Autrement dit: les œuvres d’un artiste ne sont pas vendues cher
parce que l’artiste est célèbre mais l’artiste est célèbre parce que ses œuvres
se vendent cher.
De manière concrète, la spéculation d’objets de collection se manifeste
par l'apparition de prix records pour des œuvres ou des biens qui sont à
peine validés par le marché (des jeunes artistes qui dépassent les maîtres
anciens, les youngtimers à des prix records…).
Le mimétisme joue également dans la notion d’œuvre ou d’objet de
collection que l’on considère comme « brûlés » sur le marché. Une œuvre
présentée dans plusieurs foires et expositions consécutivement envoie le
signal au marché que les autres acheteurs ne sont pas intéressés par la
pièce. Soit parce que le prix est trop élevé, soit parce que son origine ou
sa qualité est remise en cause. Là encore un mécanisme d’autoréalisation
s’enclenche: plus l’œuvre est exposée et plus elle a de chance de ne pas être
vendue, ce qui nécessitera de l’exposer pendant une période encore plus
longue, réduisant systématiquement l’intérêt des acheteurs.
Taux marginal de substitution et effet de collection
La théorie du consommateur prévoit que plus un individu possède
un bien en quantité importante et plus il est satisfait. Chaque nouvelle
acquisition de ce bien entraîne un surplus de satisfaction inférieur à l’ac
-
quisition précédente jusqu’à aboutir à un taux marginal de satisfaction
nul, voire négatif. Une théorie classique qui s’applique parfaitement aux
biens courants: plus un particulier possède de voitures, plus il est satis
-
fait. L’acquisition d’une première voiture procure une forte satisfaction en
répondant au besoin de se déplacer. Avoir une seconde voiture lui sera
30
Le marché de l’art – Création et gestion d’une collection
également satisfaisant mais le plaisir sera moins important que lorsqu’il
a reçu sa première voiture. S’il venait à devenir propriétaire de trop de
voitures, sa satisfaction pourrait devenir négative si le propriétaire consi
-
dère qu’un véhicule supplémentaire représente un encombrement et des
coûts de détention supplémentaires.
Mais cette théorie ne s’applique que partiellement aux objets de collec
-
tion: plus un collectionneur possède, plus il est satisfait. L’acquisition d’un
premier bien ou d’une première œuvre est généralement le fruit d’un coup
de cœur, du hasard, ou d’une simple curiosité. Cette première acquisition
est alors suivie d’autres pièces qui vont constituer une collection au sein
de laquelle chaque nouvelle acquisition offre une satisfaction supérieure;
entraînant un effet d’addiction.
Cette progression du taux marginal de satisfaction chez le collection
-
neur est engendrée par l’acquisition du statut de collectionneur qui donne
accès à un tissu social de personnes partageant le même centre d’intérêt et
par l’