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Und endlich meinte ich: Wir leben, um zu lieben, um Liebe zu geben und Liebe zu nehmen.
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Seitenzahl: 15
Veröffentlichungsjahr: 2019
Mein erstes Gedicht
Es hat alles sein Gutes
Es kommt der Tag
Meines Sohnes Frage
Von Vergessen und Vergeben
Wohnungswechsel
Was ist Liebe
Traurige Gäste
Sehnsucht einer alten Dame
Schlafliedlein
Mein Kirschbaum
Kleiner Bruder
Mein Rosengarten
Aus Leid ward ein Lied
Gebet
Eines Vogels Zwitschern
Die Zeit steht still
Dein Lächeln
Das Hinkebein
Blumengeplauder
Antwort auf einen höflichen Abschiedsbrief
Eine kleine Liebesgeschichte
Tröstende sind auserwählt
Mein erstes Gedicht
Übernacht ergrauten die Bäume
Erstarb das Laub und die Blumen auf der Wiese
Und Sterben liegt überall.
Wo sind des Sommers goldene Tage
Der Blumen Fülle,
Der Rose Glut?
Mein Tag war erfüllt
Und die Nächte voller Träume
Und nun, Geliebter, wo bist du?
Wie der Frühling und der Sommer
Kehrst Du zu mir zurück.
Bringst die Blumen und die Fülle
Und das Glück mit dir mit.
„Es hat alles sein Gutes“,
sagtest du, Freund Hans, gelassen,
als die Wähler dir das hohe politische Amt versagten.
Du behieltest Recht.
Eine andere, bessere Aufgabe erwartete dich.
Diesmal wurdest du gewählt
Und deine Gelassenheit bei der Niederlage
Hat dazu beigetragen.
„Es hat alles sein Gutes“,
sagstest du mir, Freund Hans, zum Troste,
als das Schicksal mich ereilte.
Und später“ Das Leid hat dich stark gemacht,
du bist zu dir selber zurückgekehrt,
bist wieder du, so wie wir dich kannten,
ja selbst über dich hinaus gewachsen.
Nun ja! Vielleicht? Und dennoch—
Wo liegt das Gute, wenn Kinder verhungern,
Unschuldige Menschen zugrunde gehn?
Sie haben Mutter Vater, Bruder, Schwester,
die trauern. Wo liegt hier der Sinn?
Vielleicht gibt es eine Gerechtigkeit, die wir nicht fassen,
