Lehrbuch der Psychodynamik - Stavros Mentzos - E-Book

Lehrbuch der Psychodynamik E-Book

Stavros Mentzos

4,9

Beschreibung

The psychodynamic perspective of Stavros Mentzos is a clear alternative to the common classification according to ICD-10. Emotional conflicts and their specific processing modes play a central role in psychiatric disorders such as phobias, compulsions, depression, addictions, personality disorders or psychoses. The basic assumption is that psychological symptoms do not reflect deficits, but rather form their own dynamic entity with their own respective functions. For example, self-injuring behavior such as cutting provides the patients with an emotional relief. Mentzos gives many other examples from practice to create a psychodynamic understanding of the afflictions.

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Stavros Mentzos

Lehrbuch der Psychodynamik

Die Funktion der Dysfunktionalität psychischer Störungen

Mit 8 Abbildungen und 3 Tabellen

7., unveränderte Auflage

Vandenhoeck & Ruprecht

Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnd.d-nb.de abrufbar.

ISBN 978-3-525-40123-1 ISBN 978-3-647-40123-2 (E-Book)

© 2015, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen / Vandenhoeck & Ruprecht LLC, Bristol, CT, U.S.A.www.v-r.de Alle Rechte vorbehalten. Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen bedarf der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Verlages. Printed in Germany. Satz: Punkt für Punkt GmbH · Mediendesign, Düsseldorf Druck und Bindung: Hubert & Co, Göttingen

Inhalt

Vorwort

ERSTER TEIL: Allgemeine Psychodynamik

KAPITEL 1: PSYCHISCHE STÖRUNGEN ALS FUNKTIONALE GEBILDE

1.1

Psychische Störungen deskriptiv und psychodynamisch definiert

1.2

Die psychoanalytische Revolution und die ursprüngliche Krankheitslehre der Psychoanalyse

1.3

Die Krise der alten psychoanalytischen Neurosenlehre

1.4

Das Symptom als Bestandteil eines dynamischen Gebildes

1.5

Bewusst – unbewusst, kognitive und emotionale Wahrnehmung und Motivation

1.6

Emotionen – Affekte – Gefühle

1.7

Meistens sind nicht die Affekte per se gestört

KAPITEL 2: DER KONFLIKT ALS DIE ZENTRALE ACHSE DER PSYCHODYNAMIK

2.1

Warum wird dem Konfliktbegriff eine zentrale Position in der Psychodynamik zugewiesen?

2.2

Die Variationen von Konflikten

2.3

Die Besonderheiten des ödipalen Konflikts

2.4

Der Stellenwert und die Rolle der Angst innerhalb des Konflikts

2.5

Schamgefühle, Neidgefühle, Schuldgefühle

2.6

Konfliktmodell versus Stressmodell

2.7

Konfliktmodell versus Traumatisierung

2.8

Konfliktmodell versus erlerntes Verhaltensmuster – die behaviorale Annahme

2.9

Konflikt versus struktureller Mangel

2.10

Konflikt und Aggression

2.11

Die Entstehung der Aggression – die innere Aggressionsquelle

2.12

Äußere Konflikte als externaliserte innere Konflikte

KAPITEL 3: ABWEHRMECHANISMEN UND MODI DER VERARBEITUNG VON KONFLIKTEN UND TRAUMATA

3.1

Abwehrmechanismen – Definition, Funktion, Klassifikation

3.2

Weitere Abwehrvorgänge: Psychosoziale Abwehr und Somatisierung

3.3

Abwehrmechanismen und Symptombildung

3.4

Der Unterschied zwischen Modusund Abwehrmechanismus

KAPITEL 4: DIE INNERHALB DER PSYCHOANALYSE ENTWICKELTEN PSYCHODYNAMISCHEN MODELLE

4.1

Das Triebmodell und das Drei-Instanzen-Modell

4.2

Der Ich-psychologische Ansatz und seine Erweiterung durch den Begriff des Selbst

4.3

Das Selbstdefizit-Modell und die Kohut’sche Selbstpsychologie

4.4

Die Objektbeziehungstheorien

4.5

Intersubjektive bzw. relationale psychoanalytische Konzepte

4.6

Funktionen des Objekts

4.7

Die Bindungstheorie

4.8

Der Symbolbegriff in der Psychoanalyse – früher und jetzt

4.9

Mentalisierung

4.10

Internalisierung

4.11

Externalisierung

KAPITEL 5: NARZISSMUS

5.1

Entstehung und Entwicklung des Narzissmuskonzepts

5.2

Die Selbstwertgefühlregulation

5.3

Das Drei-Säulen-Modell

5.4

Das alte Freud’sche Konzept des Ich-Ideals und das Drei-Säulen-Modell

KAPITEL 6: ZUR PSYCHODYNAMIK DES TRAUMS

6.1

Das ursprüngliche Traum-Modell von Freud

6.2

Die weitere Entwicklung der Traumtheorie

6.3

Neurophysiologische Grundlagen

6.4

Ein Vergleich zwischen Traum und Psychose

6.5

Die Bedeutung von Symbolisierungsprozessen im Traum – früher und heute

6.6

Das Neue in der jungianischen Traumtheorie

6.7

Der Traum als Inszenierung mit wichtigen Funktionen

6.8

Der therapeutische Umgang mit Träumen

ZWEITER TEIL: Spezielle Psychodynamik

KAPITEL 7: NOSOLOGISCHE VERSUS PSYCHODYNAMISCHE DREIDIMENSIONALE DIAGNOSTIK

7.1

Die Krise des Neurose-Konzepts

7.2

Eine dreidimensionale Diagnostik

7.3

Warum die Betrachtung des Modus favorisiert wir

7.4

Das »Normale« und die »Störungen« bilden ein psychodynamisches Kontinuum

7.5

Die Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD) als Alternative zur dreidimensionalen Diagnostik

KAPITEL 8: HYSTERIE UND DER HYSTERISCHE MODUS

8.1

Eine charakteristische Vignette zur Einführung

8.2

Das deskriptive klinische Bild

8.3

Historische Zwischenbemerkung zum Hysteriebegriff

8.4

Die Psychodynamik hysterischer Phänomene und die Funktion des hysterischen Modus

8.5

Konsequenzen des vorgeschlagenen Konzepts für Theorie und Praxis

KAPITEL 9: ZWANGSNEUROSE UND DER ZWANGSNEUROTISCHE MODUS

9.1

Vorbemerkung zur Benennung und Klassifikation der zwanghaften Störungen

9.2

Das deskriptive klinische Bild

9.3

Psychodynamik des zwangsneurotischen Modus

9.4

Ein Vergleich des Zwangsneurotischen mit dem Hysterischen

9.5

Praktische Konsequenzen

9.6

Zwänge haben viele Funktionen – sogar die der Geborgenheit

KAPITEL 10: DER PHOBISCHE MODUS UND DER ANGSTNEUROTISCHE MODUS

10.1

Das deskriptive klinische Bild der Phobien

10.2

Psychodynamik des phobischen Modus

10.3

Wie entstehen Phobien? Die psychoanalytische und die verhaltenstherapeutische Sichtweise

10.4

Die Angstneurose und der angstneurotische Modus – Geschichtliche Vorbemerkungen

10.5

Das deskriptive klinische Bild

10.6

Psychodynamik des angstneurotischen Modus

10.7

Der Unterschied zwischen Phobien und angstneurotischer Störung

10.8

Das Sicherheit bietende internalisierte Objekt bei der angstneurotischen Störung

10.9

Variationen der angstneurotischen Störung

10.10

Die Rolle der Aggression bei der Angstneurose

10.11

Weitere Variationen und Differenzierungen des Angstneurotischen

10.12

Polar entgegengesetzte Gefahren und damit korrespondierende Ängste

10.13

Der hypochondrische Modus

10.14

Borderline-»Zustand« im Unterschied zur Borderline-Persönlichkeitsstörung

KAPITEL 11: DEPRESSION UND DER DEPRESSIVE MODUS

11.1

Die Mangelhaftigkeit der deskriptiven Definition der Depression

11.2

Die Funktion des depressiven Affekts

11.3

Drei Circuli vitiosi

11.4

Psychoanalytische Modelle der Depression

11.5

Ergänzung und Integration der Depressionsmodelle mit Hilfe des Drei-Säulen-Modells

11.6

Zwischenbemerkung zum Selbstmord

11.7

Die Unterscheidung zwischen schweren (früher endogenen) und leichten (früher neurotischen oder reaktiven) Depressionen

11.8

Wo bleibt der depressive Konflikt?

KAPITEL 12: DER DEPRESSIVE KONFLIKT UND EINIGE HÄUFIGE VARIATIONEN DER DEPRESSION

12.1

Ein weiterer im Drei-Säulen-Modell beschreibbarer Aspekt des depressiven Konflikts

12.2

Der depressive Konflikt in Termini des Bipolaritätsmodells

12.3

Die gereizte, aggressivierte Depression

12.4

Die masochistische Variation der Depression

12.5

Der masochistische Modus außerhalb der Depression

12.6

Definitorische und historische Vorbemerkungen zum sogenannten Masochismus

12.7

Eine übergreifende psychodynamische Definition des sogenannten Masochismus

KAPITEL 13: PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNGEN (ALLGEMEIN)

13.1

Warum eine neue diagnostische Kategorie?

13.2

Die deskriptive Definition und Klassifikation von DSM-IV

13.3

Psychodynamik der Persönlichkeitsstörungen

KAPITEL 14: DIE EINZELNEN PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNGEN

14.1

Persönlichkeitsstörungen mit selbstbezogenen Abwehr- und Kompensationsmechanismen

14.2

Vorwiegend objektbezogene Persönlichkeitsstörungen

14.3

Persönlichkeitsstörungen, die sowohl selbst- als auch objektbezogen sind

KAPITEL 15: DER SÜCHTIGE UND DER PERVERSE MODUS DER KONFLIKT- UND TRAUMAVERARBEITUNG

15.1

Deskriptive Aspekte der Sucht

15.2

Psychodynamik der Sucht: Triebtheoretische, Ich-psychologische, selbstpsychologische und objektbeziehungstheoretische Konzepte

15.3

Süchtiges Ausweiten der Symptomatik

15.4

Therapeutische Aspekte der Sucht

15.5

Deskriptive Definition des perversen Modus

15.6

Vorbemerkung zur Psychodynamik der Perversionen

15.7

Historischer Überblick und kritische Betrachtung der Konzepte der Perversion

15.8

Sexualisierung der Aggression oder Aggressivierung der Sexualität?

15.9

Psychodynamik der Perversion im Allgemeinen

15.10

Einige spezielle Formen der Perversion

15.11

Masochismus: Eine auch außerhalb der Perversion bedeutsame Abwehrstrategie

15.12

Der Sadomasochismus

15.13

Exkurs über sexuelle Störungen im engeren somatischmedizinischen Sinn

KAPITEL 16: DER PSYCHOSOMATISCHE MODUS DER KONFLIKT- UND TRAUMAVERARBEITUNG

16.1

Einleitung

16.2

Die erste Aporie: Determinismus versus Finalismus

16.3

Die zweite Aporie: Warum ist manchmal eine körperliche Erkrankung »gesünder«?

16.4

Externalisierungs- und Internalisierungsprozesse bei der Entstehung psychosomatischer Störungen

16.5

Die Notwendigkeit der Psychodynamisierung der Psychosomatik

16.6

Differenzialpsychodynamik der körperlichen Störungen und Beschwerden

KAPITEL 17: DER PSYCHOTISCHE MODUS DER KONFLIKT- UND TRAUMAVERARBEITUNG

17.1

Die deskriptive und die psychodynamische Dimension der schizophrenen und der affektiven Psychosen

17.2

Die Psychodynamik der schweren Depression

17.3

Exkurs: Ist die Depression tatsächlich vorwiegend eine Selbstwertregulationsstörung?

17.4

Manie und bipolare Störungen

KAPITEL 18: DIE PSYCHODYNAMIK DER SCHIZOPHRENIE

18.1

Klinische Begründung des Bipolaritäts- bzw. Dilemmakonzepts bei der Schizophrenie

18.2

Psychodynamik des Wahns im Allgemeinen

18.3

Noch einmal zum Verfolgungswahn

18.4

Andere Variationen von psychotischen Dysfunktionalitäten und ihre Funktionen

18.5

Zusammenfassung der Variationen des schizophren-psychotischen Modus

18.6

Zwei Circuli vitiosi und die Konsequenzen für die Therapie der Schizophrenie

18.7

Die therapeutische Relevanz der Unterscheidung zwischen selbst- und objektbezogener Symptomatik

KAPITEL 19: DIE NEUROBIOLOGIE DER PSYCHOSEN – DIE PSYCHOSOMATOSEN DES GEHIRNS

19.1

Zur Problematik der Beurteilung und Einordnung neurobiologischer Befunde

19.2

Somatopsychische Zusammenhänge

19.3

Anterior cingulate cortex (ACC) – eine Schlüsselstruktur?

19.4

ACC – auch bei Depressionen von Bedeutung?

19.5

Psychosomatische Zusammenhänge und die Gewichtigkeit des psychosozialen Faktors

19.6

Die Psychosomatosen des Gehirns

DRITTER TEIL: Begründung der neu eingeführten oder modifizierten Konzepte

Vorbemerkung

KAPITEL 20: VERGLEICHENDE PSYCHODYNAMIK

20.1

Die Variationen der Dissoziation und die Verwandtschaft zwischen Zwang und Wahn

20.2

Ein bemerkenswertes Phobien-Paar: Klaustrophobie und Agoraphobie

20.3

Relativierung der kategorialen Diagnostik

KAPITEL 21: DAS BIPOLARITÄTSMODELL

21.1

Entstehung und Anwendung des Bipolaritätsmodells – zunächst bei den Psychosen und Persönlichkeitsstörungen

21.2

Zwei Aspekte im Modell der Bipolarität

21.3

Bipolaritätskonzepte bei Sigmund Freud

21.4

Noch einmal: Agoraphobie und Klaustrophobie

21.5

Racamiers Antinarzissmus, Lichtenbergs Grundmotivationen und Balints Oknophilie versus Philobatie

21.6

Das Lacan’sche Spiegelstadium

21.7

Sandler und das Sicherheits- bzw. Wohlbefindensbedürfnis

21.8

Die Kaskade der Wir-Bildungen

21.9

Noch einmal: Trauma oder Konflikt?

21.10

Die Bipolarität bei Melanie Klein

21.11

Verliert das Bipolaritätsmodell seine Relevanz durch die Hervorhebung des »Mangels«?

21.12

Die Bedeutung des Bipolaritätsmodells für das Verständnis der Geschlechterspannung

KAPITEL 22: DIE FUNKTION DER DYSFUNKTIONALITÄTEN – EIN DURCHGEHENDES PRINZIP

22.1

Das Symptom als diagnostisches Indiz und als Element einer Funktion

22.2

Finalität im Körperlichen und im Psychischen

22.3

Die symptomatische Therapie als Notbehelf

KAPITEL 23: EINIGE METAPHORISCHE KONZEPTUALISIERUNGEN

23.1

Das Drei-Säulen-Modell

23.2

Die Circuli vitiosi

23.3

Die Über-Ich-Konto-Metapher

23.4

Schlussbemerkung zur Vermeidung eines Missverständnisses

KAPITEL 24: ANSTELLE EINES NACHWORTS: DAS WESENTLICHE IN ELF PUNKTEN

Literatur

Sachregister

Namenregister

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