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Die Leichtigkeit, die wir bei virtuosen Streichern bewundern, ist keine angeborene Fähigkeit, sondern kann trainiert werden. Dieser Band zeigt Wege zu einer individuell richtigen Bewegungskultur, die ungeahnte Möglichkeiten auf dem Instrument eröffnet.
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Seitenzahl: 284
Veröffentlichungsjahr: 2015
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Ulf Prelle
Leichtigkeit
Eine ergänzende Streichermethodik zur Befreiung der rechten und der linken Hand
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
Bestellnummer SDP 125
ISBN 978-3-7957-8548-2
© 2015 Schott Music GmbH & Co. KG, Mainz
Alle Rechte vorbehalten
Als Printausgabe erschienen unter der Bestellnummer ED 22401
© 2015 Schott Music GmbH & Co. KG, Mainz
www.schott-music.com
www.schott-buch.de
Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Nutzung in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen bedarf der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Verlags. Hinweis zu § 52a UrhG: Weder das Werk noch seine Teile dürfen ohne eine solche Einwilligung kopiert und in ein Netzwerk gestellt werden. Das gilt auch für Intranets von Schulen oder sonstigen Bildungseinrichtungen.
Inhalt
1Einleitung
2Leichtigkeit?
3Bewegungsgrundlagen unseres Körpers (Gastbeitrag von Prof. Dr. Albrecht May)
Bewegung als Zeitgestalt
Strukturelemente der Bewegung
Die Muskelketten der oberen Gliedmaßen
Einfluss des Sitzens auf die Armbewegungen
Differenzierter Muskeleinsatz zwischen links und rechts
Einfluss der Armdrehung auf die Muskelketten
4Spielbewegungen ohne Instrument
Beckenbewegungen als Auslöser einer freien Bewegung
Die verschiedenen Beckenbewegungen
a)Vor-Zurück-Kippbewegung
b)Die seitliche Kippbewegung in Richtung Achselhöhle
c)Drehbewegung des Beckens
d)Kreiselbewegung
Dynamisierung des Spielens durch verstärkte Becken-/Oberkörperbewegungen
5Die Haltung der Instrumente
Die Haltung der Geige und der Bratsche
Die Cellohaltung
Die Basshaltung
6Die Leichtigkeit der linken Hand
Koordinierung der Spielbewegungen
Leichtigkeit in der Greifhand auch in der Vorspielsituation
Die Kitzeltonleiter
7Händigkeit
Zwei Hände – zwei Bewegungsqualitäten
Wie viel Kraft ist sinnvoll?
Auswirkungen der Händigkeit
8Auswirkungen der Händigkeit auf den Rechtshänder
Rechts-Links-Organisation
Die rechte trainiert die linke Seite
Wenn die linke Seite die Leichtigkeit verinnerlicht hat
Auch die rechte Seite braucht eigenständige Übung
9Das bewusste Einspielen als Rechtshänder
Einspielen
Einspielen für Rechtshänder
10Auswirkungen der Händigkeit auf den Linkshänder
Links-Rechts-Organisation
Einspielen für Linkshänder?
Methodische Ausrichtung bei Linkshändern
11Einspielen für Linkshänder
Vorteile der Linkshänder in der Bewegungskoordination
Problematische Aspekte bei Linkshändern
Vibrato beim Linkshänder
12Pädagogik mit Kindern
Gedanken zum Anfangsunterricht
Einbeziehen der Händigkeit in den Anfangsunterricht
Der Rechtshänder im Anfangsunterricht
Der Linkshänder im Anfangsunterricht
13Leichtigkeit und
Leichtigkeit für die Folgehand
Leichtigkeit und Intonation
Leichtigkeit und virtuose Bogenpassagen
Leichtigkeit und Flow
Leichtigkeit und Vibrato
14Leichtigkeit und Gesundheit
15Leichtigkeit durch Medikamente?
Die Wirkung von Stress in unserem und auf unseren Körper (Gastbeitrag von Prof. Dr. Albrecht May)
Können Betablocker eine Lösung sein?
16Probespielen – mit Leichtigkeit!
Die Ich-Stärkung
Die musikalische Stärkung
Andere Interpreten im Vergleich
17Das mentale Training
Mentales Üben in einem sinnvollen Aufbau
Das Vorspiel in der positiven mentalen Vorbereitung
Probespielen mit Leichtigkeit?
18Schlusswort
19Übevorlagen
20Literaturangaben
1Einleitung
Der Solist1 betritt das Podium. Er nimmt seinen Platz ein, der Beifall verstummt. Erwartungsvolle Stille. Vom ersten Ton an fasziniert sein Können auf dem Instrument. Der Vortrag wirkt leicht und zugleich kraftvoll zupackend. Bei komplizierten wie bei einfachen Passagen fließt sein Spielen gleichermaßen mühelos und lässt die begeisterten Zuhörer alles um sie herum vergessen.
Diese Leichtigkeit, die wir bei den großen Solisten bewundern, ist keine angeborene Fähigkeit, sondern das Ergebnis von vielen Jahren konzentrierten Trainings. Aber andere trainieren nicht weniger. Woran liegt es, dass manche Schüler sich schnell entwickeln und andere langsamer?
Wir nennen es Talent, wenn ein Kind von klein auf besonders musikalisch ist und sehr gut hört. Wenn es instinktiv ungeschickte Bewegungsmuster vermeidet und stattdessen aus sich heraus Bewegungen findet, die effizient und organisch sind.
Aber vieles ist erlernbar!
Allen Menschen, die nicht zu diesem kleinen Kreis der Hochbegabten zählen, aber trotzdem ihr Instrument wirklich gut spielen wollen, ist dieses Buch gewidmet. Hier werden Anregungen gegeben und Wege aufgezeigt, wie ein Gespür für die individuell richtigen Bewegungen gefunden werden kann. Ausgehend von allgemein gültigen Grundlagen führt es den Studenten oder interessierten Laien Schritt für Schritt in eine Bewegungskultur, die ihn zu nicht geahnten Möglichkeiten auf seinem Instrument befähigt. Parallel dazu findet der Pädagoge zu allen Themenbereichen methodische Anregungen, um seine Schüler auf diesem Weg zu begleiten.
Dieses Buch kann man auf unterschiedliche Weise lesen. Liest man es in der vorgegebenen Reihenfolge, bauen die Texte im vorderen Teil ein Wissen auf, das hilft, die späteren Kapitel gut zu verstehen.
Es ist aber auch möglich, in einem späteren Kapitel einzusteigen, das vom Thema her vielleicht besonders anspricht, und sich die weiteren Kapitel über die im Text befindlichen Querverweise zu erschließen. Um den Text in dieser Lesart verständlich zu halten, sind einige kurze Textdopplungen nötig.
2Leichtigkeit?
Wenn wir Musik machen, sind immer unser Körper, unsere Seele und unser Geist an dieser Tätigkeit beteiligt. Je nach Art der Musik, die wir spielen, ist mal mehr der seelische Ausdruck, mal mehr unser rationales Verstehen, z. B. der formalen Zusammenhänge, im Vordergrund. Immer aber ist es unser Körper, von dem wir erwarten, dass er Bewegungen findet, die unsere innere Stimme zu Klang werden lassen. Diese Bewegungen sind je nach Instrumentengattung sehr verschieden. Ein Bläser muss die Umsetzung mit ganz anderen Körperbereichen vollziehen als ein Streicher.
In der Familie der Violinen sind viele Bewegungsabläufe trotz der Größenunterschiede ähnlich strukturiert. Alle Streicher haben die Aufgabe, mit beiden Armen unterschiedliche Bewegungen auszuführen. Sie sind nicht nur unterschiedlich, sondern haben auch noch eine grundsätzlich verschiedene Bewegungsqualität. Während die linke Greifhand auf eine extrem genaue, eher punktorientierte Bewegungsabfolge festgelegt ist, ist die Bewegungsart der Streichhand und des Streicharms dynamisch und situationsabhängig.
Daher ist es sinnvoll, das Thema Leichtigkeit gemeinsam für alle Streicher zu behandeln. In den seltenen Fällen, in denen eine Differenzierung nötig ist, wird dies in der Aufteilung Violine, Bratsche, Cello und Kontrabass angeboten.
Wenn es in diesem Buch um Leichtigkeit geht, ist eine Bewegungsqualität gemeint, die unabhängig vom musikalischen Ausdruck existiert. Sie entsteht in dem Moment, in dem sich unsere Vorstellung von dem, was wir mit unserem Instrument erreichen wollen, in optimale Bewegungen umsetzt.
Die Ansätze, die hier entwickelt werden, basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen über unseren Körper, die hier kurz dargelegt werden sollen.
Wenn wir uns bewegen, unterstehen diese Bewegungen einer ständigen Kontrolle und Korrektur, die aus unserem Bewegungsgedächtnis und der direkten Wahrnehmung der Bewegung erfolgt. Die mögliche Korrekturgenauigkeit hängt davon ab, wie stark die beteiligten Muskeln belastet sind. Dies nennt man die Reizschwelle eines Muskels. Ein Experiment kann verdeutlichen, wie unser Körper auf muskuläre Anstrengung reagiert: Wenn wir einen Zementsack mit 40 kg Gewicht auf unseren Armen tragen und jemand stellt auf diesen Sack ein Glas mit Wasser, werden wir keinen Unterschied im Gewicht bemerken. Erst ab ungefähr 1 kg zusätzlichem Gewicht würden wir in der Lage sein, eine Differenz wahrzunehmen. Deutlich sensibler reagieren wir, wenn wir nur eine Untertasse auf unserer Hand tragen. Hier würden wir natürlich sofort das Glas Wasser spüren. Wir würden sogar merken, wenn jemand nur ein Teil des Wassers aus dem Glas in die Untertasse schüttete. An diesem Experiment wird deutlich, dass die Wahrnehmungsschwelle des Muskels von der Stärke der Belastung abhängig ist. Dies bedeutet für unsere Muskulatur, dass sie, um die geforderte Genauigkeit in den Bewegungen leisten zu können, einer möglichst geringen Belastung ausgesetzt werden sollte.
Die Muskeln des Menschen sind sehr flexible »Alleskönner«. Mit ihnen ist es uns möglich, filigranste Arbeiten auszuführen oder auch »Berge zu versetzen«.
Ein Muskel setzt sich aus vielen Fasern zusammen, die in kleineren oder größeren Fasergruppen zusammengefasst sind. Synapsen, die die Aktivität der einzelnen Muskelfasergruppen auslösen, sind über Nervenbahnen mit unserem Gehirn verbunden. Jeder Muskel hat eine große Gruppe von Synapsen, die nur sehr wenige Muskelfasern bündeln. Es sind oft nur zehn Fasern, zusammen noch nicht einmal einen Millimeter dick. Sie sind für die Feinmotorik zuständig. Soll der Muskel sich zusammenziehen, kann das Gehirn über die Synapse bei jedem einzelnen Muskelfaserbündel entscheiden, ob es als weitere Kraftquelle in die Bewegung dazugeschaltet werden soll. Dadurch werden ganz genau steuerbare Bewegungen möglich. Da diese so fein arbeitenden Muskelgruppen aber wegen ihrer geringen Masse wenig Kraft haben, kann diese sensible Steuerung nur in einem Muskel aktiv werden, der eine sehr geringe Grundspannung hat. Bei einer höheren Grundspannung haben sich die kleinen Muskelfaserbündel schon zusammengezogen und stehen für die Steuerung des Muskels nicht mehr zur Verfügung. Für sie springen dann wenige, aber dafür deutlich größere Muskelbündel ein, die die Bewegung zwar kraftvoller, aber auch schlechter steuerbar, also grobmotoriger werden lassen. So wird klar, warum es für uns so wichtig ist, in unseren Spielbewegungen der linken Greifhand die Grundspannung möglichst niedrig zu halten.
Die kleinen Muskelfaserbündel für die Feinmotorik haben neben der Möglichkeit, die Bewegungen besonders genau steuern zu können, auch noch eine weitere für uns sehr wichtige Eigenschaft: Sie haben im Vergleich zu den großen Muskelbündeln eine vielfach niedrigere Empfindlichkeitsschwelle. Das heißt, dass sie in der Lage sind, feinste Unterschiede in den Bewegungen zu realisieren. Dies ist für eine genau geführte Bewegung sehr wichtig, da wir eine Bewegung nie zweimal gleich ausführen. Gerade so komplexe Bewegungen wie z. B. Lagenwechsel, bei denen viele Gelenke und Muskelgruppen beteiligt sind, werden – egal, ob wir versuchen, sie in gleicher Weise zu wiederholen oder nicht – immer wieder neu zusammengesetzt. Jede kleinste Winkelveränderung in einem der vielen beteiligten Gelenke wird wahrgenommen und im Bewegungsaufbau berücksichtigt. Starten wir einen Lagenwechsel, vergleicht unser Bewegungsgedächtnis die momentane Bewegung mit früheren Versionen desselben Lagenwechsels und löst die nun noch nötigen Muskelbewegungen aus, die den Finger auf einen Bruchteil eines Millimeters genau am Zielton ankommen lassen. So ist es für uns möglich, aus immer neuen Situationen heraus eine exakte Bewegung zu vollziehen, vorausgesetzt, dass wir unserer Feinmotorik eine Chance geben zu arbeiten.
Diese biologische Gegebenheit ist für die Zielrichtung der in diesem Buch entwickelten Methodik von grundlegender Bedeutung. Wollen wir eine verlässliche, größtmögliche Genauigkeit in unserer Bewegungsführung erreichen, kann sie nur auf sehr feinen, ausschließlich die kleinen Muskelbündel ansprechenden Bewegungsstrukturen aufgebaut sein. So liegt die Frage nahe, wie wir uns und unsere Schüler in diese Richtung sensibilisieren können.
Die Bewegungen eines Menschen sind so individuell, und die Umstände, in denen sie stattfinden, so wechselhaft, dass sich eine Bewegung nie exakt wiederholen lässt. Sogar nach mehreren tausend Wiederholungen weicht jede Bewegung von den vorherigen ab und beinhaltet etwas, was bisher noch nie vorkam. Wie kann das sein?
Der menschliche Körper hat eine schier unendliche Zahl an Bewegungsmöglichkeiten: Nimmt man vereinfacht zwölf Hauptgelenke an (jeweils zwei Fuß-, Knie-, Hüft-, Schulter-, Ellenbogen- und Handgelenke) und ändert erst den Winkel eines Gelenks, dann den von zweien und so weiter, ergeben sich schon 2 hoch 12 Variationsmöglichkeiten. Nimmt man noch zusätzlich an jedem Gelenk drei Bewegungsebenen an und schließt noch eine rhythmische Abfolge ein, so ergeben sich allein schon (2 hoch 14) hoch 4 Möglichkeiten. Plant man nur eine Sekunde für eine Variante, so reichen schon 300 Millionen Jahre nicht aus, um alle auszuführen. Es liegt auf der Hand, dass es uns kaum gelingen kann, identische Bewegungswiederholungen auszuführen. Trotzdem ist es uns aber möglich, am Ende dieser verschiedenen Bewegungskombinationen am selben Punkt (z. B. in einem Lagenwechsel am selben Ton) anzukommen.
Experimente zeigen auch, dass eine Bewegung umso genauer wieder ins Ziel führt, je mehr Muskelgruppen sich sinnvoll beteiligen und je mehr die Ausführung der Bewegung sich auf verschiedene Teilbewegungen im Körper verteilt.
Das bedeutet, dass wir Bewegungsabfolgen am Instrument nicht dahingehend üben müssen, dass die Bewegung zum Ziel immer gleich und möglichst bewegungsreduziert ist (dies hat sich sogar als kontraproduktiv erwiesen), sondern, dass wir die Bewegungen auf eine möglichst leichte und lockere Weise ausführen. Dann können wir Bewegungen finden, die oft auf extrem feine Weise möglichst viele Bereiche unseres Bewegungsapparates mit einbeziehen. So kann unser dann sehr sensibel eingestelltes Bewegungsgefühl immer wieder ähnliche, aber doch neue Wege zum Ziel finden.
Diese Ausführungen, die ich als Musiker nur aus der Sicht des Laien leisten kann, werden im folgenden Kapitel von Prof. Dr. Albrecht May (Medizinische Universität Dresden) anatomisch genau erklärt. Sie sollen dem Leser, der sich noch fundierter mit den anatomischen Grundlagen der Muskelbewegungen beschäftigen will, wissenschaftliches Material dafür reichen.
Besonders wichtig ist mir dabei der mit Abbildungen versehene Teil, der die Verbindung von Becken und Armmuskeln zeigt, die vom Instrumentalisten und im Unterricht häufig zu wenig berücksichtigt wird.
3Bewegungsgrundlagen unseres Körpers
Gastbeitrag von Prof. Dr. Albrecht May
Die menschliche Bewegung ist zielgerichtet. Das bedeutet, dass sie nicht – wie in vielen Büchern vereinfacht dargestellt – als Impuls im Gehirn entsteht und dann mechanisch-mechanistisch als Programm abläuft, sondern dass sie nur als integriertes Phänomen von Aktivität, Wahrnehmung und Zielorientiertheit adäquat beschrieben werden kann.2 Man kann zwar einzelne Aspekte dieser Bildeinheit voneinander trennen, muss sich jedoch von der Vorstellung verabschieden, damit eine Bewegung verstanden zu haben.
Wenn wir uns in diesem Kapitel mit den Grundlagen der Bewegung auseinandersetzen, dann geschieht dies aus dem Blickwinkel der zielgerichteten Aktivität. Aspekte der Wahrnehmung finden sich in anderen Kapiteln.
Bewegung als Zeitgestalt
Wir beschreiben Bewegungen unseres Körpers häufig anhand bestimmter, definierbarer Muskeln und vergessen dabei meistens, dass solche Bewegungen im alltäglichen Leben nicht vorkommen. Ein einfaches Beispiel ist die Beugung des Armes im Ellenbogen, die landläufig mit dem zweiköpfigen Oberarmmuskel (Bizeps) assoziiert wird. Beobachtet man an sich selbst diese Bewegung genauer, wird man feststellen, dass hier nicht nur der Bizeps eingesetzt wird, sondern in der Regel eine ganze Gruppe von Muskeln am Oberarm sowie an der Schulter und eventuell am Rumpf. Scheinbar so einfache Bewegungen wie die Armbeugung entwickeln sich bei solch einer Betrachtung zu einem komplizierten Zusammenwirken unterschiedlichster Muskeln, das in seiner Komplexität nicht mehr beschreibbar ist.
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