Leise wie ein Schmetterling - Ute Horn - E-Book

Leise wie ein Schmetterling E-Book

Ute Horn

4,5

Beschreibung

Viele Frauen erleben einmal oder mehrmals in ihrem Leben eine Fehlgeburt und leiden oft sehr lange darunter. Mittlerweile haben sich Selbsthilfegruppen gebildet und auf vielen Friedhöfen sind Gedenkplätze entstanden, an denen fehlgeborene Kinder bestattet werden können. Die Ärztin Ute Horn, die selber fünf Fehlgeburten erlebt hat, erzählt auf einfühlsame Weise und sehr praktisch an Hand von vielen Erlebnisberichten, warum Trauerarbeit wichtig ist und wie man Hilfe finden und geben kann.

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Der SCM-Verlag ist eine Gesellschaft der Stiftung Christliche Medien, einer gemeinnützigen Stiftung, die sich für die Förderung und Verbreitung christlicher Bücher, Zeitschriften, Filme und Musik einsetzt.

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ISBN 978-3-7751-7244-8 (E-Book)ISBN 978-3-7751-4378-3 (lieferbare Buchausgabe)

Datenkonvertierung E-Book:CPI books GmbH, Leck

7. Auflage 2013© der deutschen Ausgabe 2005SCM Hänssler im SCM-Verlag GmbH & Co. KG ·71088 HolzgerlingenInternet: www.scm-haenssler.de; E-Mail: [email protected]

Soweit nicht anders angegeben, sind die Bibelverse folgenden Ausgaben entnommen:Bibelverse Altes Testament: Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe in neuer Rechtschreibung, © 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.Bibelverse Neues Testament: Neues Leben. Die Bibel, © der deutschen Ausgabe 2002 und 2006. SCM R.Brockhaus im SCM-Verlag GmbH & Co. KG, Witten.

Umschlaggestaltung: OHA Werbeagentur GmbH, Grabs, Schweiz; www.oha-werbeagentur.chTitelbild: (Schmetterling): iPhotoproSatz: Vaihinger Satz & Druck, Vaihingen/Enz

ChristineAndreasDaniel

Dieses Buch widme ich unseren Kindern Christine, Andreas, Daniel, Josua, Marcel, Pascal, Benjamin und den 5 namenlosen Kindern, die uns allzu früh verlassen mussten.

JosuaMarcelPascalBenjamin

INHALT

DANKE

VORWORT

EINLEITUNG

1.Warum kam es zur Fehlgeburt?

2.Die betroffene Frau

3.Hilfen bei der Verarbeitung

4.Dem Erlebten einen Sinn geben

5.Was geht in Männern vor?

6.Was wünschen sich Frauen von ihren Partnern?

7.Wieso kann eine Fehlgeburt zu einer Krise in einer Partnerschaft führen?

8.Das besondere Verhältnis zu Eltern und Schwiegereltern

9.Wie kann ich als Freundin oder Freund helfen?

10.Wodurch werden Betroffene am meisten verletzt?

11.Einblicke in die Gefühlswelt der betroffenen Frau – speziell für Ärzte

12.Wünsche an Arzthelferinnen, Schwestern und Pfleger

13.

[ Zum Inhaltsverzeichnis ]

DANKE

Als Erstes möchte ich meinem Ehemann Thomas und unseren 7 Kindern danken, die mit mir über den Tod unserer 5 fehlgeborenen Kinder geweint und mich durch die Täler der Trauer begleitet haben und die sich mit mir darauf freuen, die Kinder im Himmel einmal wiederzusehen.

Meine Eltern lehrten mich, dass die Freude am Leben und die Trauer über den Tod zusammengehören. Sie lebten mir vor, die Hoffnung nie aufzugeben und daran zu glauben, dass es eine Zeit nach der Trauer geben wird. Ich danke ihnen für ihr Vorbild in den vielen Krankheiten ihres Lebens und dass ich sie den Weg des Sterbens begleiten durfte.

Besonders danken möchte ich allen Familien, die mit mir über ihre Gefühle vor, während und nach einer Fehlgeburt gesprochen haben und ohne die dieses Buch nicht möglich wäre. Danke für alle Offenheit.

Mein besonderer Dank gilt Ute Mayer, die das Buch liebevoll und kompetent lektoriert hat.

Herr Dr. med. Gunther Rogmans und seine Frau Heide Rogmans haben das Kapitel »Warum kam es zur Fehlgeburt?« sehr gewissenhaft nach den neuesten Kenntnissen der Gynäkologie überarbeitet. Herzlichen Dank dafür.

Norbert Selent und Stefan Kürle bat ich, das Kapitel »Was sagt die Bibel zum Thema Fehlgeburten?« aus theologischer Sicht zu kommentieren. Danke für die guten Gedanken.

Frau Elisabeth Grube danke ich für die guten Anregungen, die sie auf Grund ihrer Fachkompetenz und langjährigen Erfahrung im seelsorgerlichen Bereich gab.

[ Zum Inhaltsverzeichnis ]

VORWORT

»Man weiß nie, ob es vielleicht schief geht«, dachte sich meine jüngere Schwester und so sagte sie uns immer erst nach dem 3. Schwangerschaftsmonat, dass sie in Umständen sei. Ich dagegen konnte meine Freude über ein Baby nicht für mich behalten und erzählte bereitwillig überall, dass ich schwanger sei, sobald ich es selbst wusste. Ich rechnete nie mit einer Fehlgeburt. Warum sollte mir so etwas passieren? Optimistisch malte ich mir schon direkt nach dem Ausbleiben der Periode aus, wie wir wohl die Geburtsanzeige gestalten würden und machte mir schon Gedanken über mögliche Namen unseres Kindes. So erlebte ich zunächst zwei normale Schwangerschaften und Geburten. Nach der Geburt eines Mädchens und eines Sohnes war ich wieder schwanger. Warum sollte es das dritte Mal anders sein? Die ersten Untersuchungen beim Arzt waren in Ordnung, doch dann setzten in der 10. Schwangerschaftswoche (SSW) Blutungen ein. Auch kein Grund zur Beunruhigung, dachte ich. Viele Frauen hatten Zwischenblutungen und haben trotzdem normal entbunden, wie ich als Ärztin wusste, und so machte ich mir keine Sorgen. Auch als die Blutungen stärker wurden und ich ins Krankenhaus eingeliefert wurde, ahnte ich nicht, was passieren würde, da der Herzschlag auf dem Ultraschallbild gut zu sehen war und die Hormonwerte stabil blieben. Doch dann setzten plötzlich Wehen ein und die Blutung wurde stärker. Das Herz hatte aufgehört zu schlagen, mein Kind war tot. Ich hatte ein Kind geboren, aber es war nicht bei mir. Wie treffend ist dieser Begriff Fehlgeburt. Man macht eine Geburt durch und hinterher fehlt etwas.

Wie wenig unsere Gesellschaft, in der alles so machbar erscheint, fähig ist, mit dem Tod umzugehen, musste ich am eigenen Leib in den folgenden Wochen miterleben. Viele Menschen zogen sich von mir zurück. Kaum einer schien an meinem Schicksal Anteil zu nehmen. Spätestens als mir gesagt wurde, dass jede 2. oder 3. Schwangerschaft in einer Fehlgeburt endet, und es somit als etwas Normales eingestuft wurde, schien ich keinen Grund mehr für meine Trauer zu haben. Ich fühlte mich allein gelassen in meinem Schmerz, den ich scheinbar nicht haben durfte, und verletzt durch Aussagen von nahen Menschen, die dachten, es gut mit mir zu meinen. Aus diesem Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit entstand direkt nach dem Erlebten der Wunsch, ein kleines Buch zu schreiben, um anderen Frauen und deren Angehören Trost und Hilfe im gegenseitigem Umgang miteinander zu geben. Mittlerweile habe ich noch vier Fehlgeburten durchleben müssen, aber auch drei weiteren Söhnen das Leben geschenkt. Ich sammelte Erfahrungsberichte von anderen Frauen, führte viele Gespräche mit Betroffenen, heftete Zeitungsartikel und gute Gedanken zum Thema ab, gestaltete eine Fernsehsendung zu dem Thema mit und freue mich, dass meine Gedanken nun –17 Jahre nach meiner ersten Fehlgeburt – in Buchform vorliegen. Mögen die Gedanken Ihnen und Ihren Angehörigen Wegweisung während der Trauer und aus der Trauer heraus sein.

Ute Horn

Die in diesem Buch zur Illustration meiner Ausführungen beschriebenen Erlebnisse sind wirklich passiert. Ich habe jedoch zum Schutz der einzelnen Personen die Namen und Orte geändert.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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