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Gesundheit ist unser höchstes Gut und JEDER hat das Recht auf ein gesundes Leben. Leider wird dies in der heutigen Zeit mehr und mehr vernachlässigt. Ich, Alan Fields, möchte mit meinem Buch aufklären, aber nicht belehren. Ich möchte unterhalten, aber dennoch informieren. Und vor allem möchte ich Dich dabei unterstützen Deinen eigenen Weg zu einem gesunden und von der Sonne geküssten Leben zu finden.
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Seitenzahl: 141
Veröffentlichungsjahr: 2016
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ALAN FIELDS
Letzter Ausweg Gesundheit
Natürliche Wege zu einem gesunden
und von der Sonne geküssten Leben
Ohrinsel Verlag
Letzter Ausweg Gesundheit
Natürliche Wege zu einem gesunden
und von der Sonne geküssten Leben
© Ohrinsel-Verlag GbR, Berlin
Nippeser Str. 5
12524 Berlin
Tel: 030 896 451 40
Alle Rechte vorbehalten. Eine Vervielfältigung, auch auszugsweise, ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages zulässig.
1. Auflage: Oktober 2016
ISBN: 978-3-9818344-3-7
Idee, Text, Layout und Satz: Alan Fields
Lektorat & Korrektorat:Marianne Rocher, Petra Schulze, Cosima S. Konrad
Covergestaltung: Alan Fields
Bildrecht: Businessman with success door
© Chanpipat - www.dreamstime.com
Alle Hinweise und Ratschläge beruhen auf persönlichen Erfahrungen des Autors und ersetzen in keinem Fall den Gang zum Arzt. Der Autor und der Verlag übernehmen keinerlei Haftung für Schäden, die durch falsche Schlussfolgerungen jeglicher Art entstehen könnten.
Ein ganz großes Dankeschön geht an meine liebe Freundin Petra, die meine Frau und mich durch ihre Erfahrung im Verlagswesen mit wertvollen Tipps und Ratschlägen zur Seite stand. Schön, dass es Dich gibt.
Vielen Dank auch an Cosima, die sich sehr Gewissenhaft der Korrektur meines Buches angenommen hat.
Ein ganz besonderer Dank geht an die lieben Unterstützer und Unterstützerinnen, die an der Crowdfunding-Kampagne auf www.startnext.com teilgenommen haben. Ohne Euch würde es dieses Buch nicht geben.
Tja, und zu guter Letzt bedanke ich mich aus der Tiefe meines Herzens bei meinem Sonnenschein Marianne, die mit mir seit fast 7 Jahren durch dick und dünn geht. Was wäre ich ohne Dich!?
- Alan Fields, Oktober 2016 –
Inhaltsverzeichnis
Impressum
Danke !
Vorwort des Autors
TEIL 1
RÜCKSCHAU
1. Meine Kindheit – Von blinden Därmen und Gürteln mit Rosen
2. Blütezeit
3. Lehrjahre sind keine Herrenjahre
4. Susi ,Strolch & Stoffel
TEIL 2
FAKTENCHECK
1. Zurück zur Natur
2. Gesunde Gedanken
3. Gesunde Ernährung
4. Von der Sonne geküsst
5. Viele, viele bunte Smarties -Nahrungsergänzungsmittel – Ja, Nein oder Vielleicht?
6. Gesunde Atmung
7. Gesunde Bewegung
TEIL 3
EIN- UND AUSSICHTEN
1. Ein kleines Resümee
2. Der kalte Entzug
TEIL 4
ABSCHLIESSENDE TIPPS UND GEDANKEN
1. Kalt Duschen
2. Meditation und Entspannung
3. Power-Napping
4. Rohkostkuren
5. Soziale Kontakte
NACHWORT
Weiteres von der Ohrinsel
Literaturverzeichnis
Quellen-, Definitions- & Hinweisverzeichnis
„Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein.“ – Voltaire
Mal Hand aufs Herz: Wie gut kennst du eigentlich deinen Arzt? Deinen Hausarzt, oder von mir aus auch Allgemeinmediziner. Also der Arzt, zu dem du gehst, wenn du verschnupft oder erkältet bist. Hast du möglicherweise ein freundschaftliches Verhältnis zu ihm? Stellt dein Arzt sogar schon die Diagnose in dem Moment, wo du zur Tür hereinkommst? Weißt du, zu welchen Zeiten er Urlaub macht? Und wirst Du komischerweise zu diesen Zeiten auch nie krank?
Ich persönlich hatte sehr lange Zeit tatsächlich ein sehr gutes Verhältnis zu meinem Arzt. Ein sehr netter Mann. Ich fühlte mich verstanden. Über einen Zeitraum von ca. 10 Jahren habe ich ihn sehr oft besucht. Ich sollte vielleicht besser sagen, dass ich ihn in seiner Praxis aufgesucht habe, denn ich war oft krank – zeitweise sogar ernsthaft. So ernsthaft, dass ich verschreibungspflichtige Medikamente nehmen musste. Allerdings haben meine ganzen Krankheiten nicht ausgereicht, um mal auf die Schnelle bei der Bundeswehr ausgemustert zu werden, aber das ist ein anderes Thema. Ohne meinen Hausarzt hätte ich diesen Zeitraum von 10 Jahren, wahrscheinlich aber auch psychisch, nicht überstanden. Dafür bin ich ihm heute noch sehr dankbar. Mein Hausarzt war, obwohl noch gar nicht so alt, einer von der alten Schule. Er hat sich wirklich Zeit für seine Patienten genommen. Dafür habe ich gerne lange Wartezeiten in Kauf genommen. Und mein Arzt war immer gut gelaunt. Schon beim Betreten des Sprechzimmers begrüßte er mich mit einem überschwänglichen „Hallo, Herr Fields!“. So, als ob man einen Freund trifft, den man lange Zeit nicht gesehen hat. Dafür konnte er mir auch schon aus zehn Metern Entfernung ansehen, mit welchem Anliegen ich zu ihm komme. Gerade, wenn ich es in meinem damaligen Job mal wieder nicht ausgehalten habe. Er hat mich oft krankgeschrieben – auch dann, wenn ich augenscheinlich nicht wirklich krank war. Vormachen konnte man ihm sowieso nichts. Geduldig hat er sich meine Sorgen und Nöte angehört, bis er dann zum Schluss gekommen ist, dass er mich mal wieder für eine Weile aus dem „Verkehr“ ziehen muss.
Irgendwann kam aber ein entscheidender Wendepunkt in meinem Leben, und ich habe praktisch von einem Tag auf den anderen meinen Hausarzt nie wieder besucht. Bis auf ganz wenige Ausnahmen auch keine anderen Ärzte. Schon oft habe ich darüber nachgedacht, ob ich überhaupt eine Krankenversicherung brauche. Als privat Versicherter ist das eine wirklich teure Angelegenheit. In Deutschland besteht aber nun mal eine allgemeine Krankenversicherungspflicht. Dennoch gibt es hierzulande ca. 78.000 Menschen ohne Krankenversicherung. Davon geht jedenfalls das Bundesgesundheitsministerium im Jahre 2015 aus.1
Über Sinn oder Unsinn einer Krankenversicherung lässt sich streiten. Doch selbst, wenn man vollkommen gesund ist, kann man unverschuldet, zum Beispiel durch einen Unfall, in die Situation kommen, Krankenhausleistungen in Anspruch nehmen zu müssen. Und das kann mitunter teuer werden.
In diesem Zusammenhang möchte ich jedem gesetzlich-versicherten Leser gleich mal einen Zahn ziehen. Keine Sorge, nur bildlich gesprochen. In meiner, mittlerweile über 20-jährigen, Zeit als privat Versicherter, habe ich kaum Vorteile genossen. Das ist aus meiner Sicht im Großen und Ganzen ein Mythos. Es mag Ausnahmen geben, die ich, wenn auch selten, kennengelernt habe.
Aber in der Regel machen die meisten Ärzte keinen Unterschied zwischen AOK- oder DEBEKA-Patient. Außer man heißt Dieter Bohlen, Angela Merkel oder Marianne Rosenberg. Letztere habe ich mal persönlich kennengelernt. Vor ein paar Jahren war ich regelmäßig bei einem Hals-Nasen-Ohrenarzt. Auch ein sehr netter Mann. Mehr so der Typ Rechtsanwalt. Immer gut gekleidet und vor Allem hat er nie diesen typischen Ärztekittel getragen. Bei ihm und in seiner Praxis habe ich mich wirklich als Privatpatient gefühlt. Irgendwie wichtig. Spätestens dann als er mich eines Tages aus dem Wartezimmer auf den Flur rief und ich Frau Rosenberg erklären musste, dass sie wirklich keine Angst vor der Nasenscheidewandoperation haben muss, die ich erst vor Kurzem hinter mich gebracht hatte. Aber zurück zu meinen Erfahrungen als Privatpatient der Sorte "Otto-Normalverbraucher".
Erst vor Kurzem habe ich mit meinem Sohn über zwei Stunden in einem Wartezimmer gesessen. Und das obwohl ich einen Termin hatte. Doch kann man den Ärzten daraus einen Vorwurf machen? Unsere Gesellschaft scheint immer kränker zu werden und die „Götter in Weiß“ können mitunter den Ansturm nicht mehr bewältigen. Ist Krankheit zu einem lukrativen Geschäft geworden? Und warum heißen die Krankenhäuser nicht Gesundheitszentren? Fragen über Fragen. Ich verspreche dir, dass du in diesem Buch Antworten auf die eine oder andere Frage finden wirst.
An dieser Stelle möchte ich mich dir ganz kurz vorstellen, und ich hoffe es ist ok, wenn ich dich duze. Wir kennen uns zwar nicht, aber du wirst mich im Laufe dieses Buches sehr gut kennenlernen. So gut, dass du das Gefühl bekommst, dass wir uns schon sehr lange kennen. Ich möchte dir in diesem Buch ein guter Freund sein. Ein Freund, der aus seinem Leben erzählt und seine Erfahrungen und Ansichten mit dir teilen möchte.
Also, mein Name ist Alan. Ich wurde 1972 als Sohn einer Friseurin und eines Automechanikers in Berlin geboren, im schönen Bezirk Wilmersdorf. Wenn du mal in Berlin bist, solltest du unbedingt diesen Stadtteil besuchen. Von hier aus erreichst du in nur wenigen Minuten das Großstadtflair des Kurfürstendamms und auch die wunderschönen grünen Oasen des Grunewalds. Dieser Kontrast verleiht diesem Bezirk einen ganz eigenen Charme. Obwohl ich mittlerweile am anderen Ende der Stadt lebe und liebe, zieht es mich immer wieder in diese Ecke.
Dort, in Berlin-Wilmersdorf, bin ich aufgewachsen und habe meine Kindheit verbracht. Nach Realschule und abgebrochener Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann begann meine berufliche Laufbahn als Beamter im mittleren Justizdienst. Ganze 11 Jahre lang war ich Staatsdiener, bis ich meine berufliche Erfüllung als freiberuflicher Sänger und Musiker fand. Ich hatte meine eigene Tanz- und Partyband und war bis vor Kurzem auch Schlagersänger. Außerdem arbeite ich als Sprecher für Werbung und Hörbücher. Seit ein paar Jahren beschäftige ich mich außerdem sehr intensiv mit der menschlichen Psyche und entwickle und produziere geführte Meditationen zur Entspannung und Selbstverwirklichung. Mein großes Anliegen ist es, Menschen zu helfen, ein besseres, erfolgreicheres, gesünderes, kurzum, ein von der Sonne geküsstes Leben führen zu können - vor allem ein gesundes, denn Gesundheit ist nun mal eine sehr wichtige Basis für alles Weitere im Leben.
Gerade habe ich auf Facebook einem Freund zum Geburtstag gratuliert. Ich habe ihm alles Gute, Glück, Erfolg und natürlich Gesundheit gewünscht. Denn wie gesagt, ohne Gesundheit nützt uns auch Erfolg und Glück nichts. Wie man das halt so macht. Aber warum wünsche ich ihm Gesundheit? Zum einen, weil ich es so gelernt habe, und zum anderen wünsche ich ihm natürlich von ganzem Herzen, dass er ein Leben lang gesund bleibt. Und wenn man mal in seinem eigenen Umfeld nachfragt, was sich die Menschen am meisten wünschen, dann steht an allererster Stelle Gesundheit. Eine Statistik des GFK-Vereins aus dem Jahre 2015 besagt, dass sich ca. 56 % aller Deutschen Gesundheit wünschen würden, wenn Sie einen Wunsch frei hätten.2 Gehen wir mal davon aus, dass vielleicht die Hälfte der Befragten tatsächlich gesund ist. Warum bitteschön wünscht man sich dann Gesundheit? Na gut, das ist dann ein prophylaktischer Wunsch, für den Fall, dass man mal krank wird, weil rechnen muss man damit immer. Muss man? Ein altes deutsches Sprichwort lautet: „Gesundheit schätzt man erst, wenn man sie verloren hat“.
Übrigens: Laut dieser Studie wünschen sich nur knapp 10 Prozent der Deutschen Welt-Frieden. Und das in einer Zeit, in der einem die Medien pausenlos Schlagzeilen wie „Neuer Kalter Krieg" oder „Bürgerkriegsähnliche Zustände" um die Ohren hauen.
Aber frag doch mal einen hungernden Menschen in Afrika, was er sich wünscht. In erster Linie wahrscheinlich Essen und Wasser! Du wirst mit Sicherheit auch bei den in der Natur lebenden Völkern kaum Menschen finden, die sich Gesundheit wünschen. Zumindest nicht, wenn sie sich bester Gesundheit erfreuen.
Uns, in der Zivilisation lebenden Menschen, kommt Gesundheit wie ein Wunder vor. „Man kann ja froh sein, wenn man gesund ist.“ Wir wurden leider Gottes mit solchen Glaubenssätzen erzogen. Dabei ist Gesundheit kein Wunder. Es ist unser Geburtsrecht. Gesundheit ist in erster Linie ein natürlicher Zustand. Aber erzähl das mal den alten Tanten, die den Betrieb im Supermarkt aufhalten und sich lautstark über die neuesten Wehwehchen austauschen: „Haben Sie schon von Herrn Soundso gehört, schlimm oder? Jetzt hat er noch… wo der doch schon… und mir geht es auch immer schlechter… aber was will man machen? So ist das nun mal, wenn man alt wird.“
Halte an dieser Stelle mal kurz inne. Was denkst du bei dem Satz „Gesundheit ist ein Geburtsrecht.“? Ich glaube, ich weiß es. Gehe ich recht in der Annahme, dass du gerade an Kinder denken musst, die bereits krank zur Welt kommen? Und dass ich mich mit der Aussage, dass Gesundheit ein Geburtsrecht ist, arg weit aus dem Fenster lehne? Ja, ich nehme mir die Freiheit heraus, dies zu behaupten. Nicht nur als Mensch, sondern auch als Vater eines Sohnes, dessen Geburt dramatisch verlief und der mit einer Behinderung zur Welt kam. Ich bin davon überzeugt. Und auch wenn mein Sohn sowohl körperlich, als auch psychisch zum Teil stark beeinträchtigt ist, ist er gesund. Du meinst, das widerspricht sich? Kann man eigentlich krank sein bzw. sich krank fühlen, wenn einem das Bewusstsein dafür fehlt? Kinder, ob nun geistig gesund oder nicht, haben eh ein ganz anderes Verhältnis zu Krankheiten. Vor Kurzem musste ich mit meinem Sohn in die Notaufnahme eines Krankenhauses. Bei einem Sturz in der Schule hatte er sich den Oberarm gebrochen. Wer schon mal in der Notaufnahme oder zur Erkältungshochzeit mit seinem Kind im Wartezimmer eines Kinderarztes gesessen hat, weiß welche Dramen sich dort zum Teil abspielen. Dabei sind die Kinder noch am gelassensten. Mit 39 Grad Fieber sitzen sie in der Spielecke und husten fröhlich vor sich hin, während die Mütter alle 5 Minuten am Empfang nachfragen, wann man denn endlich rankommt, denn ihr Kind liegt ja quasi im Sterben. So in der Art konnte ich das gerade in besagter Notaufnahme erleben. Langweilig war mir während der Wartezeit jedenfalls nicht.
Ich lade dich gerne ein, meinen Gedanken zu Gesundheit bzw. Krankheit in diesem Buch zu folgen. Sei offen, versuche zwischen den Zeilen zu lesen und vergiss für eine Weile alles, was du über das Thema Gesundheit und Krankheit gelernt hast.
Wikipedia schreibt zu Krankheit: „Krankheit wird oft im Gegensatz zu Gesundheit definiert. Allerdings wurde Gesundheit auch schon als idealer Zustand optimalen Wohlbefindens definiert, und Krankheit ist nicht die einzige mögliche Ursache für mangelhafte Gesundheit. Die Übergänge zwischen „Gesundheit“ und „Krankheit“ sind fließend. Vieles mag letztlich einfach eine Frage der Sichtweise sein. So hat sich der Begriff Befindlichkeitsstörung für Einschränkungen des leiblichen oder seelischen Wohlbefindens ohne objektivierbaren medizinischen Krankheitswert eingebürgert. Andererseits können als krankhaft definierbare Zustände auch ohne subjektiven Leidensdruck vorliegen.“3
Die Natur hat kein Interesse an Krankheit. Die Natur kennt keine Krankheit. Krankheit ist nur die Abwesenheit von Gesundheit. Genauso, wie Dunkelheit nur die Abwesenheit von Licht ist. Aber wie heißt es so schön?: „Da wo Licht ist, fällt auch Schatten.“
Ich möchte dich in diesem Buch auf eine Reise mitnehmen. Dies wird u.a. eine Reise durch mein eigenes Leben sein, das eine lange Zeit durch Krankheiten geprägt war. Sehr gerne möchte ich meine Erfahrungen mit dir teilen. Ich weiß wie es sich anfühlt, krank zu sein, aber noch viel mehr, wie man es schafft mit Leichtigkeit gesund zu bleiben. Auch habe ich sehr viel Leid und Krankheit in meinem Umfeld erleben müssen, und durch meinen behinderten Sohn, mit dem ich regelmäßig in Kliniken und bei Ärzten bin, treffe ich immer wieder auf Menschen, die die unterschiedlichsten Krankheiten haben.
Ich möchte aber weder belehren, noch bekehren. Ich möchte dich dafür sensibilisieren, mehr auf deinen Körper zu hören. Du sprichst seine Sprache gar nicht? Dann ist das Buch auch eine Art Fremdsprachenkurs. Allerdings wirst du keine medizinischen Fachbegriffe lernen. Das kannst du weiterhin beim Arzt, und zwar auf Kosten der Krankenkasse. Neben deiner Muttersprache ist die sehr feinfühlige Sprache deines Körpers vielleicht sogar die wichtigste Sprache, die du dein ganzes Leben lang verstehen solltest.
Und? Wie gut kennst du nun deinen Hausarzt? Ich möchte dich auch warnen. Durch das Lesen dieses Buches könntest du zu neuen Einsichten kommen. Dieses wiederum eröffnet dir womöglich gänzlich neue Aussichten. Und im "schlimmsten" Fall werden dich dein Arzt und auch dein Apotheker schmerzlich vermissen. Aber ich will ehrlich sein – genau das wünsche ich dir.
„In der ersten Hälfte unseres Lebens opfern wir unsere Gesundheit, um Geld zu erwerben, in der zweiten Hälfte opfern wir unser Geld, um die Gesundheit wiederzuerlangen. Und während dieser Zeit gehen Gesundheit und Leben von dannen.“ - Voltaire (1694 - 1778), französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller
„Je vernünftiger der Mensch ist, je mehr zweifelt er. Die Kinderjahre bleiben die schönsten, weil wir mit der Vernunft in ihren Schranken bleiben." - Theodor Gottlieb von Hippel (1741 - 1796), ostpreußischer Schriftsteller und Staatsmann, Stadtpräsident von Königsberg
