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Dieses Lexikon ist ein Nebenprodukt der Tagungen der Kommission D beim Bundesgesundheitsamt, der Bönninghausen-Arbeitsgemeinschaft (BöAG) sowie anderer Seminare. Sein ursprüngliches Ziel war: heute nicht mehr verständliche Begriffe aus den Werken Hahnemanns, Bönninghausens und anderer zu erklären. Das Lexikon richtet sich vornehmlich an erfahrene homöopathische Ärzte. Es kann auf keinen Fall homöopathische Grund-Kenntnisse ersetzen, sondern ist im Gegenteil als dessen Ergänzung gedacht sowie als Anregung an alle Homöopathen, sich an dessen kontinuierlicher Erweiterung zu beteiligen.
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Seitenzahl: 7183
Veröffentlichungsjahr: 2022
Vorwort
Dieses Lexikon der Homöopathie ist ein Nebenprodukt der Tagungen der Kommission D beim Bundesgesundheitsamt, der Bönninghausen-Arbeitsgemeinschaft (BöAG) sowie anderer Seminare. Sein ursprüngliches Ziel war: heute nicht mehr verständliche Begriffe aus den Werken Hahnemanns, Bönninghausens und anderer zu erklären. Sehr rasch jedoch ergab sich die Notwendigkeit, eine solche Arbeit kontinuierlich zu erweitern – möglichst mittels Erklärungen aus Werken Hahnemanns selber oder seiner Zeitgenossen. Bei dieser Vorgehensweise wird ein Anspruch auf Vollständigkeit unerfüllbar bleiben. Subjektivität und Ermessensfragen bei der Auswahl der Begriffe sind aufgrund sprachlicher bzw. mundartlicher Beziehungen selbstverständlich. Dies umso mehr, als Laut- und Bedeutungswandel und -verschiebung zahlreicher Begriffe mancher von uns sehr individuell und unterschiedlich empfinden mag.
Wichtig war es mir, die Begriffe möglichst anhand von Zitaten zu erklären (die ihrerseits jeweils durch Anführungsstriche „ … “ gekennzeichnet wurden). Dadurch erhöht sich die Sicherheit des Lesers bei der Interpretation sowie seine Möglichkeit raschen Rückgriffs auf die Originalliteratur bei Zweifeln. Die Zitate wiederum sollten weitgehend aus Primärquellen (Hahnemann und Bönninghausen u.a.) stammen. Erst wenn durch sie keine hinreichende Klärung möglich war, wurden Zeitgenossen Hahnemanns hinzugezogen wie Adelung, Calmann, Campe, Grimm, Herder, Zedler u.a.
Durch Angabe mehrerer Quellen soll die Sicherheit erhöht werden bei der Abgrenzung heute ungeläufiger Ausdrücke. Zitate und Erklärungen sind nicht unbedingt chronologisch aufgeführt, sondern so, wie sie dem Verständnis eines Begriffs m.E. am ehesten dienen.
Bei hinreichender Definition wurde auf die Wiedergabe weiterer Zitate verzichtet.
Mit ‚s.‘ oder ‚s.a.‘ versehene Hinweise sind Definitions-Ergänzungen.
Zahlreiche Zitate werden in mehreren Kapiteln aufgeführt, wodurch ein zügiges Durchlesen ermöglicht wird, ungestört durch ständiges Nachschlagen.
Die Orthographie Hahnemanns wurde belassen. Ebenso die zeitgenössische Orthographie, wie z.B. im Grimm’schen Wörterbuch (GW).
Das Lexikon richtet sich vornehmlich an erfahrene homöopathische Ärzte. Es kann auf keinen Fall homöopathische Grund-Kenntnisse ersetzen, sondern ist im Gegenteil nur als deren Ergänzung gedacht sowie als Anregung an alle Homöopathen, sich an dessen kontinuierlicher Erweiterung zu beteiligen.
In diesem Sinne ein Zitat Herings: „Alle ... Anwendungen sind ja nur Nothbehelf, obwohl aber deswegen zu entschuldigen; aber sie sollen ja auch, wenn sie mitgetheilt werden, immer nur anleiten, zur Prüfung reizen. Unreif kann man dergleichen Bekanntmachungen allerdings nennen, das ist aber kein Tadel, denn sie werden ja für nichts anderes ausgegeben; südliche Früchte muß man unreif brechen und versenden.“ (MS/481).
Bei der Angabe einer Synonymen-Reihe für Namen in der jeweiligen Kapitelüberschrift (von Pflanzen, Mineralen) wurde die jetzt offizielle, wissenschaftliche Bezeichnung möglichst an den Anfang gestellt. Danach folgen ein oder mehrere Synonyme sowie die homöopathische Bezeichnung (z.B. Achillea millefolium, … Millefolium). Nur bei sehr häufig gebrauchten Arzneimitteln (AM) wurde der traditionelle homöopathische Name in der Kapitelüberschrift an 1. Stelle gesetzt, gefolgt vom wissenschaftlichen botanischen Namen (z.B. Belladonna, Atropa belladonna …).
Wissenschaftlich anerkannt ist immer die lateinische Bezeichnung (nicht etwa die deutsche, englische u.s.w.).
Leeser wurde oft zitiert wegen seiner guten Mittelbeschreibungen, Kommentare und handfesten Kritiken.
Für pharmazeutische Korrektheit in der Bezeichnung von Mitteln bürgen: HAB, KGSt, Hunnius, Hager, Zander. Letzterer lag auch der Arbeit des Bundesgesundheitsamts bzw. Arzneimittelinstituts zugrunde.
Selten gebrauchte Namen (wie Sium) erhalten eine Herkunfts-Erklärung sowie einen Kommentar zur Validität in der Homöopathie.
Anmerkungen der Verfasserin sind kenntlich gemacht durch Fettdruck: „Anm. d. Verf.: …“ Sie sind dadurch als Meinung der Verfasserin deutlich gekennzeichnet und heben sich als solche vom zitierten Text ab. Dies erleichtert dem Leser die kritische Beurteilung des zitierten Textes.
Monographie positiv oder Monographie: +
Dies bedeutet: aufgrund der für eine Zulassung auf dem Markt vorliegenden Unterlagen hielt das Bundesgesundheitsamt (Kommission D, Keller, Greiner und Stockebrand, KGSt) das Arzneimittel für homöopathisch ausreichend geprüft(wie z.B. Calcium carbonicum Hahnemanni oder Aconitum napellus).
Jedoch manche sogenannte Positiv-Monographie seitens des Amts wurde lediglich aus politischen Gründen erteilt, da bei den Beschlüssen auch Nicht-Homöopathen anwesend waren (wie z.B. Anthroposophen). Solche Falsch-Positiv-Monographien sind zwecks Erklärung oft mit „Anm. d. Verf.:“ versehen.
Monographie negativ oder Monographie: --
Das bedeutet: es lag dem Amt keine valide homöopathische Arzneimittelprüfung zwecks Beurteilung vor. Ein solches Mittel wurde vom Amt als nicht hinreichend geprüft in der homöopathischen Arzneimittelprüfung (AMP) befunden (und deshalb mit „Monographie: --“) bezeichnet, (wie z.B. Strontium bromatum).
Diese Negativ-Beurteilung des Amts ist immer verläßlich. Denn sie bedeutet, daß trotz aller Bemühungen von Pharmaindustrie und homöopathischen Ärzten dem Amt keine valide homöopathische Arzneimittelprüfung (AMP) vorgelegt werden konnte.
Wenn weder Monographie: + noch Monographie: -- erwähnt wurde bedeutet dies, daß dem Amt keine valide AMP dieses Mittels vorgelegt wurde. Da aber sowohl homöopathische Ärzte als auch Pharmafirmen an einer Zulassung des Mittels auf dem Markt interessiert sind, -- und dennoch keine AMP in der Literatur finden zwecks Vorlage beim Amt,-- kann man davon ausgehen, daß das Mittel keine AMP hat und somit nicht als Homöopathicum bewertet werden kann.
Zahlreiche Synonyme von HPUS und Allen, T.F. u.a. sind veraltet und / oder falsch und entsprechen damit nicht einer modernen Nomenklatur. Dies habe ich – falls möglich – in „Anm. d. Verf.:“ vermerkt. Die moderne Nomenklatur wird von einer internationalen Kommission festgelegt. Diese steht in den Kapitelüberschriften i.d.R. am Anfang.
Veraltete Bezeichnungen für mineralische Substanzen wie Salicylas, Sodium, Tartras u.s.w. sind der raschen Übersicht halber in dem Extrakapitel aufgeführt „Veraltete Bezeichnungen für Salze“.
Autoren, ihre Titel sowie i.d. Homöopathie gängige Kürzel sind bei jedem Zitat der Einfachheit halber als Abkürzung wiedergegeben, welche Sie auf dieser Seite (unter „A b k ü r z u n g e n”) finden. So z.B.
„AMP“ für Arzneimittelprüfung in der Homöopathie“ oder:
„CK“ für „Hahnemann, Samuel, Die chronischen Krankheiten“.
Wenn ein Autor von verschiedenen Schriftstellern zitiert wurde, ohne von ihnen hinreichend mit vollem Vor- und Nachnamen identifiziert worden zu sein, wie z.B. „Clarus“ bei AHP und bei CK, dann habe ich ihn jeweils neu aufgeführt, solange ich betr. seiner Identität nicht sicher war.
Nicht zuletzt sei dieses Werk ein Hilfsmittel des Arztes im Gespräch mit homöopathisch interessierten Patienten.
Ohne Hilfe hätte ich dieses Werk nicht geschafft.
Danken möchte ich
Herrn Reinhard Rosé (Hahnemann-Institut) für seine fachlichen Vorschläge und Hilfe bei der Schlangensystematik;
Frau Brita Gudjons (Gudjons-Apotheke) für ihre pharmazeutischen Hinweise und Übungen;
Frau Monika Eiden für ihre Schreibarbeiten und Verbesserungsvorschläge;
Frau Susann Buchheim-Schmidt (DHU) für große Hilfe bei der Deutung der Potenz-Bezeichnung bei Hahnemann;
Herrn Dr. Christoph Trapp für seine verlegerische Arbeit;
Herrn Manfred Michael Friebe betr. Gestaltung und Digitalisierung.
Und ganz besonders Frau Gertrud Gipper (Frauen-Computer-Schule Aachen). Sie war unentbehrliche Beraterin in Sachen Internet, Textkorrektur, Formatvorlagen und jederzeit um Hilfe ansprechbar. Immer wieder machte sie Mut, spornte an und half mit ihren Ratschlägen über Probleme hinweg.
Abkürzungen
ACS Stapf-Archiv, „Archiv für die homöopathische Heilkunst“, Herausgeber: Stapf. Erschienen 1822-1848.
Adelung Adelung, Johann Christoph: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart. Wien, auf Kosten des Herausgebers, gedruckt bey Anton Pichler, 1808.
AHP Bönninghausen, Clemens Maria Franz von: Die Aphorismen des Hippokrates. Leipzig: Otto Purfürst-Verl. 1863.
AHR American Homoeopathic Review.
AHZ Allgemeine homöopathische Zeitung.
AJH American Journal of Homoeopathy.
Allen, TF Allen, Timothy Field, The Encyclopedia of Pure Materia Medica, Jain Publishers, New Delhi, 1921, Reprint 1992.
AM Arzneimittel.
AMG Arzneimittelgesetz.
AMM American Journal of Homoeopathic Materia Medica.
AMP Arzneimittelprüfung in der Homöopathie.
Annalen Annalen der Heilkunst auf das Jahr 1811, Februar, Altenburg im Literarischen Comtoir, S. 98 ff.
Attomyr Attomyr, Joseph: Briefe über Homöopathie, Bde. 1-3, Leipzig, Kollmann 1833.
AZH Allgemeine Zeitung für Homöopathie.
BE Brockhaus Enzyklopädie. Wiesbaden: F. A. Brockhaus 1973. (1830)
BEH Bönninghausen‘s Eigentümlichkeiten und Hauptwirkungen der homöopathischen Arzneien (1836), Hrsg. Andreas Jansen, 1999, Verlag v.d. Lieth
BfArM Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn. Nachfolgeinstitut des BGA.
BGA Bundesgesundheitsamt in Berlin.
BH Bibliotheca Homoeopathica, Baur, J.; Gypser, K.-H.; v. Keller, G.; Thomas, P.W.; ISBN 90 6409 261 3.
BHJ British Homoeopathic Journal.
BJH British Journal of Homoeopathy
BKE Bönninghausen, Clemens Maria Franz von, Beiträge zur Kenntniss der Eigentümlichkeiten aller bisher vollständig geprüften homöopathischen Arzneien, 2. Aufl., Münster 1833.
BoBö Boger, Cyrus Maxwell, Bönninghausen’s Characteristics And Repertory, Reprint Edition 1991, B. Jain Publishers Pvt. Ltd.
BöAG Bönninghausen-Arbeitsgemeinschaft.
Bö-Diät-Kh. Bönninghausen, Die homöopathische Diät und Entwerfung eines vollständigen Krankheitsbildes behufs homöopathischer Heilung, für das nichtärztliche Publikum, 2. vermehrte Auflage, Münster, 1833, bei Friedrich Regensberg.
Boericke Boericke, William, Homöopathische Mittel und ihre Wirkungen, Verl. Grundlagen und Praxis, Leer, 1.Aufl. 1927.
Bonnier Bonnier, Gaston, Flore Complète Illustrée en Couleurs de France, Suisse et Belgique, Paris.
Britann The Encyclopaedia Britannica, 11. Edit., Cambridge (1910).
Brockhaus Brockhaus, Conversations-Lexikon, Verl. Brockhaus, 1867
Calmann Calmann, Ludwig: Wörterbuch der Wundarzneikunst. Leipzig: Volckmar 1839.
Campe Campe, Joachim Heinrich: Wörterbuch der Deutschen Sprache. Hildesheim, New York: Olms 1969. (1807).
ChemieT Schröter, W., Taschenbuch der Chemie, Verl. Harri Deutsch, Thun u. Frankfurt/Main, 8. Aufl., 1980.
CK Hahnemann, Samuel, Die chronischen Krankheiten, ihre eigenthümliche Natur und homöopathische Heilung. Dresden und Leipzig: ab 1830.
Clarke Clarke, John Henry, A Dictionary of Practical Materia Medica in three volumes, B. Jain Publishers, New Delhi-110055.
CMA Medical Advance
COR Correspondenzblatt der homöopathischen Ärzte.
DAB Deutsches Arzneibuch, amtliche Ausgabe.
Duda Duda, Rejl, Slivka, Mineralien Handbuch und Führer für den Sammler, Naturbuch-Verl., 4. Aufl., 1995, ISBN 3-89440-005-6
DZVhÄ Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte e. V., gegr. 1829 in Cöthen unter dem Namen „Homöopathischer Verein“.
EHP Europäisches Homöopathisches Arzneibuch.
EN Allen, Timothy Field: Encyclopedia of Pure Materia Medica.
Ersch Ersch, J.S., Gruber, J.G., Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste, Leipzig, 1819.
Fehling Fehling, Hermann von, Braunschweig, 1874, Neues Handwörterbuch der Chemie, Braunschweig, F.Vieweg u. Sohn (1905).
Furlenmeier Furlenmeier, S. und Martin, Rhus radicans und Rhus toxicodendron. Beitrag zur botanischen Klassifizierung von Arzneipflanzen. KH 36 (1992) 6, S. 251-254.
GB Der Gesundheitsbrockhaus, F. A. Brockhaus, Wiesbaden, 1969.
Gleditsch Gleditsch, D. Johann Gottlieb, Neu vermehrte Erläuterung über die schädlichen Wirkungsfolgen eines bey uns, ohne sichere Kenntniß und sonderlichen Verdacht, lange Zeit unterhaltenen nordamericanischen Giftrebenstrauchs. Zeitschr. der Berlinischen Gesellchaft Naturforschender Freunde, 1779, S. 263-313.
GS Hering, C.: The Guiding Symptoms of Our Materia Medica.B. Jain Publishers Pvt. Ltd., New Delhi- 110055, Reprint 1991.
GW Grimm, Jacob und Wilhelm, Deutsches Wörterbuch, Leipzig 1854. (=Erstausgabe des 1. Bandes).
GWG Genneper, Wegener: Lehrb. d. Homöop., Haug-Verl., Heidelb., 2001 (m. Beiträgen u.a. von Andreas Grimm)
HA Bönninghausen, Clemens Maria Franz von: Der homöopathische Hausarzt. Münster 1853.
HAB1 Homöopathisches Arzneibuch 1. Ausg., 1978, Gesamtausgabe.
HAB 2008 Homöopathisches Arzneibuch 2008.
Das HAB ist – entgegen landläufiger Meinung – kein reines HAB. Denn im Arzneimittelgesetz der Bundesrepublik Deutschland wurde festgelegt, daß (rein rechtlich) auch anthroposophische AM in das HAB gehören. Deshalb findet man im HAB zahlreiche anthroposophische und phytotherapeutische Mittel. Diese lassen sich jedoch leicht erkennen durch „Anm. d. Verf.:“ oder durch eine fehlende homöopathische Mitteldefinition.
Haehl Haehl, Richard, Samuel Hahnemann, Sein Leben und Schaffen, Hrsg. Klaus Thon, Reprint 1922 Willmar Schwabe, 1988 by T&W Verlags GmbH, 6072 Dreieich, ISBN 3-927 305-00-6.
Hager 1910 Hagers Handbuch der Pharmazeut. Praxis, Springer Verl., 1910.
Hager 1995 Hager Hagers Handbuch der Pharmazeut. Praxis, Springer Verl., 1995.
HAL Hahnemann, Samuel: Apothekerlexikon. Leipzig: Crusius 1793.
HAC Bönninghausen, Clemens Maria Franz von: Die Heilung der asiatischen Cholera. Münster 1831.
HDI Bönninghausen, Clemens Maria Franz von: Die homöopathische Diät. Münster: Regensberg 1833.
HHA Hering, Constantin: Homöopathischer Hausarzt.
HHM Hahnemannian Monthly.
HMB Homöopathische Monatsblätter.
HMT Homoeopathy.
HOM Bönninghausen, Clemens Maria Franz von: Die Homöopathie. Münster: 1834.
Hoppe Hoppe, Heinz A., Drogenkunde Bd. 1-3, 8. Aufl., de Gruyter, 1975.
HPUS The Homoeopathic Pharmacopoeia Of The United States, American Institute Of Homoeopathy, 8. Ed., 1979.
HT Homoeopathy Today.
HT-AML Hartlaub, Carl Georg Christian u. Trinks, Carl Friedrich, Reine Arzneimittellehre, Brockhaus, Leipzig (1828).
HTB Homoeopathic Times. Zeitschrift, erschienen 1 (1849) - 5 (1854) London, Manchester.
HTW Bönninghausen, Clemens Maria Franz von: Versuch einer homöopathischen Therapie der Wechselfieber. Leipzig. 1833.
Hunnius Hunnius, Curt, Pharmazeutisches Wörterbuch, Walter de Gruyter-Verl., 3. Aufl., Berlin 1959.
HVJ Homöopathische Vierteljahresschrift.
HWA Bönninghausen, Clemens Maria Franz von: Uebersicht der Haupt-Wirkungs-Sphäre der Antipsorischen Arzneien sowie der antisyphilitischen und antisykotischen. Münster: 1833.
HWS Bönninghausen, Clemens Maria Franz von: Uebersicht der Haupt-Wirkungs-Sphäre der Antipsorischen Arzneien. Münster: 1833.
HYG Hygea. Zeitschrift.
JAI Journal of the American Institute of Homoeopathy.
JHC Journal of Homoeopathics.
Julian Julian, O., Materia medica der Nosoden, Paris. Autorisierte Übersetzung aus dem Französischen von H. Friz, Ulm, Karl F. Haug Verlag – Ulm / Donau, 1960.
K Kent, James Tyler: Repertory of the Homoeopathic Materia Medica. 6. Aufl.
KBN Bönninghausen, Clemens Maria Franz von: Kurze Belehrung für Nicht-Ärzte über die Verhütung und Behandlung der asiatischen Cholera, Münster 1849.
KD Kent‘s Repertorium der homöopathischen Arzneimittel Bd. I-III, übersetzt ins Deutsche von v. Keller und Künzli von Fimelsberg. Heidelberg: Haug 1971. 3. unveränderte Auflage 1975.
KEU Bönninghausen, Clemens Maria Franz von: Die homöopathische Behandlung des Keuchhustens in seinen verschiedenen Formen. Münster: 1860.
KEY Boger, Cyrus Maxwell, A Synoptic Key of the Materia Medica, Memorial Edition, Hrsg. A. B. Publishers, Calcutta.
KGSt Keller, Greiner, Stockebrand: Homöopathische Arzneimittel, Materialien zur Bewertung, Govi-Verl., ISBN 3-7741-0542-1 (6. Lieferung 1995). – Bekanntmachungen über die Zulassungen und Registrierungen von Arzneimitteln (Aufbereitungsmonographien für den humanmedizinischen Bereich).
Dr. Konstantin Keller, Dr. Sibylle Greiner und Dr. Peter Stockebrand waren Vorsitzende der Kommission-D (Monographien) beim BGA.
Die Komm. D war zuständig für die Bewertung von homöopathischen Arzneimitteln mit der Möglichkeit der Zulassung auf dem Markt. Nur positiv monographierte Arzneimittel (Monographie +) erhalten die Zulassung auf dem Arzneimittelmarkt.
Die Arbeit dieser Kommission ist somit wichtig für die Arzneimittelhersteller, - aber auch für die homöopathischen Ärzte. Denn mit der „Monographie: + “ ist amtlich festgestellt, daß ein homöopathisches Arzneimittel hinreichend geprüft (AMP) oder hinreichend klinisch erprobt ist (wobei zahlreiche (homöopath. nicht zulässige) Kompromisse gemacht wurden).
Für eine Negativ-Monographie (Monographie: –) gilt das Gegenteil. Hierbei lag dem BGA keine hinreichende AMP vor, sodaß die offizielle Zulassung als homöopathisches Mittel auf dem Markt durch das Amt verweigert werden musste. Lag dem Amt überhaupt keine Monographie vor, kann man von nicht vorhandenen oder nicht bekannten homöopathischen Prüfungs-Erkenntnissen (AMP’s) ausgehen.
KH Zeitschrift für Klassische Homöopathie.
KME Supplementband zu KMS. Hierin werden die fremdsprachigen Beiträge aus KMS zusammengefaßt und übersetzt.
KMS Bönninghausens Kleine medizinische Schriften, Hrsg. Klaus-Henning Gypser, Heidelberg 1984.
KMW Kent’s Minor Writings on Homoeopathy. Hrsg.: K.-H. Gypser. Haug Publishers Heidelberg (1987). ISBN 3-7760-0946-2.
KV Bönninghausen, Clemens Maria Franz von, Die Körperseiten und Verwandtschaften, Münster 1853.
Leeser Leeser, Otto, Lehrbuch der Homöopathie, Haug-Verlag, Heidelberg, 1971.
LMHI Liga Medicorum Homoeopathica Internationalis, Internationaler Dachverband der nationalen homöopathischen Ärzteverbände, gegründet 1925 in Rotterdam.
LWB Bradford, Thomas Lindsley, The Lesser Writings of C.M.F. von Boenninghausen, Philadelphia 1908.
MGT Meyers Großes Taschenlexikon. Meyers Lexikonverlag 1983
MHR Monthly Homoeopathic Review.
MKL Meyers Konversations-Lexikon, Fünfte Auflage, Leipzig und Wien, Bibliographisches Institut, 1896.
MM Materia Medica: Die Gesamtheit der homöopathischen Arzneimittelprüfungen.
MMRH Gypser, K.-H., Materia Medica Revisa Homoeopathiae, W. Gypser-Verl., 2011.
MS Herings Medizinische Schriften, Hrsg. Klaus-Henning Gypser, Burgdorf-Verlag, 1988.
Nasse Nasse, Friedrich, Handb. der speziellen Therapie, Leipzig bei Carl Cnobloch, 1830.
NZK Neue Zeitschrift für Homöopathische Klinik.
ORG Hahnemann, Samuel, Organon der Heilkunst, 6. Aufl. Hrsg. Richard Haehl, Stuttgart 1921. Nachdruck Haug-Verlag, Ulm/Donau, 1958.
PB Bönninghausen, Clemens Maria Franz von, Therapeutisches Taschenbuch., Münster 1846.
PB2000 s. TB 2000
PBF Bönninghausen, Clemens Maria Franz von, Therapeutisches Taschenbuch, Hrsg. E. S. Fries. Leipzig 1897.
PH.EUR. Pharmacopoea Europaea. Europäisches Arzneibuch in der amtlichen deutschen Fassung, 7. Ausg. (2011), Bd. 1 Seite 1943-1980, Homöopathische Einzelzubereitungen und Einzelmonographien. (Veröffentlicht im Bundesanzeiger).
PHZ Populäre homöopathische Zeitung 2 (1856) 52 - 53.
Pötters Pötters, Hedwig, Handlexikon der Homöopathie, Verl. Homöopathisches Wissen, Euskirchen, ISBN 3-933581-24-9 (2006).
Press Press, Frank und Siever, Raymond, Allgemeine Geologie, Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg 1995
PRL Le Propagateur de l’Homéopathie.
RA Hahnemann, Samuel, Reine Arzneimittellehre, Arnold, Dresden und Leipzig ab 1811.
duRoi duRoi, D. Johann Philipp, Harlekesche wilde Baumzucht, Hrsg. J.F. Pott, Braunschweig, in der Schulbuchhandlung, 1800.
Sanders Sanders, Daniel, Wörterbuch der Deutschen Sprache. Mit Belegen von Luther bis auf die Gegenwart. Leipzig, Verlag von Otto Wigand. 1860.
SAR Bönninghausen, Clemens Maria Franz von, Systematisch-Alphabetisches Repertorium der antipsorischen Arzneien, Münster 1832.
SRA Bönninghausen, Clemens Maria Franz von, Systematisch-alphabetisches Repertorium der antipsorischen Arzneien, Teil 1. 2. Aufl. Münster 1833.
SRH Bönninghausen, Clemens Maria Franz von, Systematisch-Alphabetisches Repertorium der Homöopathischen Arzneien, Münster 1833/1835, Verl.d. Coppenrathschen Buch- und Kunsthandlung.
SRN Bönninghausen, Clemens Maria Franz von, Systematisch-alphabetisches Repertorium der nicht-antipsorischen Arzneien, Teil 2. Münster 1835.
Stauffer Stauffer, Karl, Symptomen-Verzeichnis nebst vergleichenden Zusätzen zur Homöopathischen Arzneimittellehre, Verl. Sonntag, 1929, S. 572.
TAI Transactions of the American Institute of Homoeopathy.
TB 2000 Gypser et al.: Therapeutisches Taschenbuch C.v. Bönninghausens, Revidierte Ausgabe 2000, Sonntag-Verl.
Tischner Tischner, Rudolf: Geschichte der Homöopathie, Leipzig: Schwabe, 1939.
Univers Grosses Universallexicon Aller Wissenschaften und Künste, Verl. Zedler, Leipzig (1733).
VP Hahnemann, Samuel, Versuch über ein neues Prinzip zur Auffindung der Heilkräfte der Arzneisubstanzen, nebst einigen Blicken auf die bisherigen. Iournal der practischen Arzneykunde und Wundarzneykunst, herausgegeben von C. W. Hufeland, Iena, 1796.
VHA Bönninghausen, Clemens Maria Franz von, Versuch über die Verwandtschaften der homöopathischen Arzneien nebst einer abgekürzten Uebersicht ihrer Eigenthümlichkeiten und Hauptwirkungen, Münster 1836.
Vonarburg Vonarburg, Bruno, Rhus toxicodendron L. / Giftefeu. Homöotanik, Bd. 4, S. 498 ff.
Wahrig Wahrig Deutsches Wörterbuch, Bertelsmann Lexikon-Verlag Gütersloh, Berlin, München, Wien 1968, 1972, ISBN 3570-06588-X.
Weigand Weigand, Friedrich Ludwig Karl, Deutsches Wörterbuch, Gießen 1881, Riker‘sche Buchhandlung, Vierte Aufl.
Weiß Weiß, Rudolf Fritz, Lehrbuch der Phytotherapie, 7., überarbeitete und erweiterte Auflage, Hippokrates-Verl.
Waldheim Waldheim, Max von, Pharmazeutisches Lexikon, Wien, Pest., Leipzig.
WF Bönninghausen, Clemens Maria Franz von, Versuch einer homöopathischen Therapie der Wechsel- und anderer Fieber, 1. Theil, Die Pyrexie, Leipzig 1864 (dieses war das letzte Werk Bönninghausens).
Wünstel Wünstel, Georg, Lexikon besonderer in der Homöopathie gebräuchlicher Begriffe (DHU).
Yasgur Yasgur, Jay, R. Ph., MSc., A Dictionary Of Homeopathic Medical Terminology, 2nd edition revised and enlarged 1990, 1992.
Zander Zander, Handwörterbuch der Pflanzennamen, Ulmer-Verl., 2002, 17. Aufl., ISBN 3-8001-3573-6.
ZBV Deutsche Zeitschrift für Homöopathie und deren Grenzgebiete.
Zedler Zedler, Johann Heinrich, Universallexikon aller Wissenschaften und Künste, Leipzig u. Halle, 1742.
