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Die Nazis stehen in Deutschland und Österreich vor der Machtübernahme. Der Erde droht der Hitzetod, sollte sie nicht zuvor durch einen von Wladimir Putin angezettelten Dritten Weltkrieg zerstört oder die Menschheit durch ein neues Killervirus dahingerafft werden. Vor diesen unmittelbar bevorstehenden Apokalypsen können uns nur die alternativlosen Maßnahmen einer politischen Elite retten. Alles reale Bedrohungen oder doch nur linke Verschwörungstheorien? Die Bevölkerungen des Westens werden mit virtuellen und überzeichneten Gefahren in permanenter Angst, ja, in Todesangst gehalten. Linke Verschwörungserzählungen wie die allgegenwärtige "Gefahr von rechts" sind vor allem ein politisches Machtinstrument, um die Menschen zu steuern, zu disziplinieren und um ihre Bürgerrechte beschneiden zu können. Elf bekannte Autoren entlarven das linke Narrativ, wonach Verschwörungstheorien vor allem von Rechten und sogenannten Schwurblern in die Welt gesetzt werden. Sie sind vielmehr das Fundament sozialistischer Ideologien und der Motor globalistischer, transformatorischer Politik. Dieses Buch lichtet die Nebelschwaden linker Verschwörungstheorien und gibt den Blick frei auf die Realität und jene Gefahren, die unsere Freiheit abseits medialer und politischer Inszenierung tatsächlich bedrohen. "Die Bedrohung, die mich in Bezug auf Europa jedoch am meisten besorgt, ist nicht Russland, nicht China, nicht irgendein anderer externer Akteur. Was mich besorgt, ist die Bedrohung von innen. Der Rückzug Europas von einigen seiner grundlegendsten Werte." US-Vizepräsident JD Vance Mit Beiträgen von Heinz-Christian Strache, Michael Grandt, Alexander Höferl, Werner Reichel, Florian Machl, Andreas Tögel, Michael Brückner, Stefan Beig, Rudolf Peyer und Rembert R. Rosenbaum
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Seitenzahl: 307
Veröffentlichungsjahr: 2025
Vorwort
Alexander Höferl - Rechte Parteien als Gefahr für die Demokratie
Werner Reichel - Die große Nazi-Verschwörung: Deutschland auf dem Weg in die dritte sozialistische Diktatur
Stefan Beig - Progressiv getarnt: Linker Antizionismus recycelt alte Verschwörungsmythen
Michael Brückner - Popanz Kapitalismus: Bewährtes Wirtschaftsmodell im Visier neosozialistischer Verschwörungstheoretiker
Andreas Tögel - Verschwörungstheorien – ein Monopol der Rechten?
Michael Grandt - „Putin ist der Satan!“
Werner Reichel - Die Multikultilüge – Die vergifteten Argumente des Bevölkerungsaustausches
Heinz-Christian - Strache im Interview „Ich habe im Unterschied zu Jörg Haider das Glück, dass ich heute noch lebe.“
Rudolf Preyer - Der Fall Brosius-Gersdorf: Qualitätsjournalisten als rechte Verschwörer
Martin Sellner - Die Protokolle der Weisen von Potsdam: Anatomie einer medialen Inszenierung
Rembert R. Rosenbaum - Die Gotteskrieger: Konservative Christen als Feindbild der Linken
Autoren
Am 10. September 2025 war nicht nur Redaktionsschluss für die Autoren dieses Buches, es war vor allem der Tag, an dem Charlie Kirk am Campus der Utah Valley University von einem Linksextremisten kaltblütig erschossen wurde. Nicht, dass die Ausführungen in diesem Buch einer solchen Bestätigung in all ihrer Radikalität und Menschenverachtung bedurft hätten, doch dieser politische Mord an einer konservativen Leitfigur und noch mehr die darauffolgenden hämischen bis euphorischen Reaktionen der Linken beiderseits des Atlantiks bestätigten all das eindrücklich, was Sie in diesem Buch lesen werden.
An diesem 10. September ließ die Linke, verunsichert durch die aufstrebenden rechten und patriotischen Kräfte in den USA und Europa, endgültig ihre demokratische und tolerante Maske fallen. Sie hat nach Kirks Ermordung durch einen der ihren, der, aufgehetzt durch linke Bedrohungsszenarien, Feindbildkonstruktionen und Verschwörungstheorien, zum Attentäter wurde, gar nicht mehr den Versuch unternommen, ihren Hass und ihre Gewaltphantasien zu verbergen. Die Linken bejubelten die Ermordung eines Konservativen, eines gläubigen Familienvaters, eines, der stets den Dialog gesucht hat, mit einer Begeisterung und Radikalität, wie man sie bisher vor allem von muslimischen Freudenfeiern kannte, die nach jedem weiteren islamistischen Massaker an Ungläubigen weltweit auf den Straßen und in den sozialen Medien abgehalten werden. Nach den zwei gescheiterten Attentaten auf Donald Trump war die Freude über die erfolgreiche Liquidierung von Charlie Kirk, einer zentralen Persönlichkeit des konservativen Amerikas, besonders groß.
Viele europäische Linke, die bis zum Tag von Kirks „Hinrichtung“ noch nie etwas vom Gründer der Studentenorganisation Turning Point gehört hatten, geiferten und blökten im von der linken Gesinnungspresse dirigierten Chor: Nazi, Menschenfeind, Hetzer, Sexist, Rassist, Verbrecher oder „radikalreligiöser Verschwörungsanhänger“ (© Dunja Hayali). Die Botschaft, die sie damit aussendeten: Jeder Andersdenkende, jeder Rechte, jeder, der die linke transformatorische, utopistische Politik kritisiert oder sich gar dagegen engagiert, verdient den Tod. Anders lässt sich dieser linke Freudentanz auf Kirks Grab nicht interpretieren. Dass er vor den Augen seiner Frau und seiner Kinder von einem Linksextremisten für seine „falsche“ politische Haltung hingerichtet wurde, empfanden viele Linke als Befreiungsschlag, als ein besonders starkes Signal über die Grenzen der USA hinaus: Gewalt ist für uns eine Lösung, Mord ein legitimes Mittel der politischen Auseinandersetzung. Es gibt für die Opfer linker Gewalt kein Mitleid. Das haben viele Prominente aus Politik und Medien, wie etwa ZDF-Journalistin Dunja Hayali oder Heidi Reichinnek, Chefin der Linkspartei, mehrfach nach Kirks Ermordung betont.
Unsere kulturelle Hegemonie, unsere über Jahrzehnte aufgebauten Strukturen der Macht werden wir, so die Botschaft der Linken, mit allen Mitteln bis hin zum Mord verteidigen. Demokratische Prozesse und der Mehrheitswille der Bürger sind für Linke nur so lange relevant und bindend, solange sie ihrer Agenda nutzen, solange sie ihre Macht stützen. Die Reaktionen auf die Ermordung von Charlie Kirk waren ein politischer Offenbarungseid. Die Linke machte damit offiziell, was sie bis dahin zumindest halbherzig bestritten, hinter Sonntagsreden und Wehret-den-Anfängen-Phrasen versteckt hat: Dass sie nicht die Verteidiger von Demokratie, Freiheit und Bürgerrechten, sondern deren größten Feinde sind. Sie verpackt ihre menschenverachtende Politik nur anders, bunter und verfolgt dieselben Ziele und Utopien mit denselben Methoden wie ihre ideologischen Ahnherren und Vorbilder von Marx bis Stalin, von Mao bis Gramsci.
Wer den Tod von Charlie Kirk bejubelt, hat auch kein Problem damit, wenn AfD-Wähler von Antifa-Stiefeltruppen auf der Straße zu Tode geprügelt werden. Wer die Ermordung von Kirk bejubelt, der wünscht jedem, der nicht seiner linken Meinung ist, den Tod. Hans Schlüter-Staats, Vorsitzender Richter der Staatsschutzkammer am Oberlandesgericht Dresden, hatte 2023 Lina E., den Kopf der linksextremen Hammerbande, die in mutmaßlicher Tötungsabsicht zumindest 13 Menschen verletzt und zu Krüppel geprügelt hat, unter dem Applaus der Mainstreammedien für ihr „achtenswertes Motiv“ gelobt und auf freien Fuß gesetzt. Und es war die gescheiterte SPD-Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht, Frauke Brosius-Gersdorf, die im ZDF bei Markus Lanz die Frage umtrieb, wie man nach einem AfD-Verbot die über 10 Millionen Wähler dieser Partei „beseitigen“ könne.
Wie konnte es so weit kommen?
Die Linke ist, aufgrund der verheerenden Schäden, die ihre Politik, insbesondere die Massenzuwanderung, verursacht hat, in die Defensive geraten. Sie fürchtet um ihre Macht, ihre Deutungshoheit, um ihre konsumtiven, staatlich finanzierten Jobs und reagiert darauf mit einer immer exzessiver ausgelebten Menschenverachtung und einer auf Verschwörungstheorien gründenden Entmenschlichung des politischen Konkurrenten. Dieser linke Hass auf Andersdenkende drückt sich unter anderem in Freudenausbrüchen über ermordete Konservative und in öffentlichen Aufrufen zum Massenmord aus – man denke an die Aussagen des ZDF-Satirikers Jan Böhmermann1 oder der öffentlich-rechtlichen Comedian Sarah Bosetti2.
Es gibt keine Hemmschwelle und keine Grenzen mehr, selbst die massenhafte Inhaftierung und Ermordung des politischen Gegners, wie sie in allen realsozialistischen Systemen von der Sowjetunion bis Kuba üblich waren und sind, sind in Deutschland und Österreich des Jahres 2025 kein Tabu mehr – auch wenn solche Forderungen derzeit noch verklausuliert oder als Satire getarnt formuliert werden. Das haben uns die Reaktionen auf Kirks Ermordung, Aussagen wie die von Brosius-Gersdorf oder der menschenverachtende Zynismus einer Dunja Hayali drastisch vor Augen geführt. Um seine eigenen monströsen Gedanken und Vorhaben vor sich selbst und der Öffentlichkeit zu rechtfertigen, muss aus dem politischen Gegner ein Monster, ein Verbrecher werden, muss man ihn zur akuten Gefahr erklären. Das geschieht jeden Tag, daran arbeitet mittlerweile eine vom Staat mit Hunderten Millionen Euro finanzierte Kampf-gegen-rechts-Industrie, die unablässig linke Verschwörungserzählungen, Bedrohungsszenarien und Feindbildkonstruktionen produziert, verbreitet und den Bürgern als absolute Wahrheiten verkauft. Man denke an linksextreme NGOs wie Correctiv, deren subversive Methoden in diesem Buch im Kapitel „Die Protokolle der Weisen von Potsdam“ beleuchtet werden, an die Amadeu-Antonio-Stiftung und die Hunderten anderen staatlich finanzierten Initiativen gegen rechts. Sie erschaffen in Kooperation mit den öffentlich-rechtlichen Medien, den Verfassungsschützern, Kulturinstitutionen, dem akademischen Betrieb, den Parteien und der Regierung unablässig Nazis bzw. erklären kritische Bürger zu solchen, damit sie diese öffentlichkeitswirksam und zum Zweck der allgemeinen Einschüchterung bekämpfen können.
Demnach steht ein zu allem bereiter, rechtsextremer Feind kurz davor, die Macht an sich zu reißen, die Demokratie und den Rechtsstaat zu zerstören und millionenfach Menschen zu deportieren, zu ermorden3 und Deutschland in eine Nazi-Hölle zu verwandeln. Jede noch so verfassungswidrige undmenschenverachtende politische Entscheidung wird von der herrschenden Klasse mit der allgegenwärtigen Gefahr von rechts begründet, legitimiert und moralisch aufgeladen. Verschwörungstheorien sind der Hebel, mit denen es der Linken und den postbürgerlichen Parteien wie CDU oder ÖVP gelingt, die Demokratie, die zu verteidigen sie vorgeben, systematisch zu zerstören – unter dem Applaus aller relevanter staatlicher und staatsnaher Akteure.
Damit die Rechtsextremen und Rechten, die vor allem als linke Kopfgeburten in Funk und Fernsehen, in politischen Brandreden und im Kulturbetrieb herumgeistern, die Demokratie nicht zerstören können, schafft die Linke diese vorsorglich selbst ab. Sie macht, was die Linke überall auf der Welt seit über 100 Jahren tut: Sie errichtet eine sozialistische Diktatur. Das hat in der Sowjetunion, in der DDR, in Rumänien, Kambodscha oder Venezuela nicht funktioniert, das wird auch in Deutschland im bereits dritten Anlauf nicht klappen. Bis zu ihrem endgültigen Scheitern wird die nun woke, ökologische und multikulturelle Linke noch viele Tote und Gefangene, viel Leid und Elend produzieren.
Auf Basis abstruser Verschwörungserzählungen und Feindbildkonstruktionen wird in Deutschland ein linksautoritärer Kontroll- und Überwachungsstaat errichtet. Schon jetzt wird oppositionellen Politikern das passive Wahlrecht entzogen, soll die größte Oppositionspartei und laut Umfragen stimmenstärkste Partei verboten werden, werden Journalisten für kritische oder satirische Kommentare zu Haftstrafen verurteilt, werden populäre Regimekritiker wie etwa Michael Ballweg ins Zuchthaus gesteckt, werden kritische Medien verboten und soziale Medien zensiert, und jeder, der die blutige Zuwanderungspolitik kritisiert, läuft Gefahr, zum Beobachtungsfall für den Verfassungsschutz zu werden. All diese Maßnahmen werden den Bürgern als notwendig und alternativlos verkauft, um die Demokratie vor einer rechten Gefahr zu beschützen, die vor allem auf Verschwörungserzählungen beruht. Die rechte Bedrohung ist eine, von der der Bürger im Alltag nichts mitbekommt, weil sie in dieser extremen Ausprägung nur in den von den Linken bespielten medialen, kulturellen und sonstigen Kanälen existiert.
Diese Repressalien und Einschränkungen der Bürger- und Freiheitsrechte durch die Kämpfer gegen rechts sind im Gegensatz zur inszenierten Nazi-Verschwörung real und allgegenwärtig. Dass etwa der aussichtsreiche AfD-Kandidat Joachim Paul von einem SPD-geführten Wahlausschuss willkürlich von der Oberbürgermeisterwahl in Ludwigshafen ausgeschlossen wurde, ist kein rechte Verschwörungsgeschichte, sondern Ergebnis linker Verschwörungserzählungen und Desinformation. Derartige autoritäre Vorgehensweisen sind mittlerweile Alltag im ehemals freien Deutschland, das vom politmedialen Komplex nach der national-sozialistischen und der real-sozialistischen Diktatur nun mit Hilfe von Verschwörungserzählungen und apokalyptischen Drohkulissen in eine neo-sozialistische Diktatur umgebaut wird. Das kann und will der SPD-, Grün- und CDU-Wähler nur deshalb nicht erkennen, weil er, wie seine Vorgängergenerationen, stramm und autoritätsgläubig im politischen Takt, den die neuen Einheitsparteien und -medien vorgeben, mitmarschiert. Die offiziellen Verschwörungstheorien hinterfragt er nicht, obwohl sie kaum noch Bezugspunkte zu den realen Entwicklungen und seinen eigenen Wahrnehmungen haben. Die Schere zwischen medial und politisch vermittelter Realität und den Alltagserfahrungen der Menschen geht immer weiter auf. Viele Bürger sind nach jahrzehntelanger Propaganda und Indoktrination aber dermaßen abgestumpft, dass sie den Autoritäten im öffentlich-rechtlichen TV, den Sonntagsreden der Politiker und den Heilsversprechungen der Kulturschaffenden mehr vertrauen und Glauben schenken als ihren eigenen Erfahrungen und den Erzählungen ihrer Familienmitglieder.
Wenn alle relevanten Kräfte des Staates und der staatlich gesteuerten Zivilgesellschaft unablässig dieselben Verschwörungsnarrative verkünden, müssen sie aus der Perspektive vieler Bürger wahr sein. Und jene, die an diese offiziellen Narrative glauben wollen bzw. müssen, sind ohnehin nicht von Repressalien und Zensurmaßnahmen betroffen, eben weil sie stets darauf achten, nicht als Nazi gebrandmarkt zu werden. In der Endphase des Kampfes gegen rechts, in der sich das ökonomisch niedergehende Deutschland befindet, ist die Angst der Bürger vor den Kämpfern gegen rechts deutlich größer als vor der Gefahr von rechts.
Viele wollen diese Verschwörungserzählungen auch deshalb glauben, weil sie trotz aller offenkundigen Zerfallsprozesse in Staat und Gesellschaft an ihren Lebenslügen festhalten, an eine rosige Zukunft und an den Nanny-Staat, der alles im Griff hat, glauben wollen. Die Realität ist deutlich düsterer und komplexer als die linken Narrative. Sich vor virtuellen bzw. extrem überzeichneten Gefahren wie der Gefahr von rechts zu fürchten und gegen nicht existente Rechte zu „kämpfen“, ist bequemer und ungefährlicher, als sich gegen reale Bedrohungen und Feinde wie gegen Islamisten oder einen übergriffigen Staat zur Wehr zu setzen.
Dass die Globalisten Deutschland, Österreich und die gesamte EU in ein autoritäres, ja, totalitäres System umbauen wollen, ist keine Verschwörungstheorie. Die zunehmende Repression, Überwachung, Kontrolle, Indoktrination, Beschneidung der Bürgerrechte sind real, sie schränken längst unser aller Leben und unsere Freiheiten ein. Sie werden aber nur von denen auch als Einschränkungen und staatliche Übergriffe wahrgenommen, die sich nicht dem Zug der stumpfen Lemminge angeschlossen haben und von dieser autoritären Transformation deshalb besonders betroffen sind.
Mit der für die Linke zentralen Verschwörungstheorie der drohenden rechten Machtübernahme setzen sich in diesem Buch zwei Autoren auseinander, die als „Rechte“ gelten und somit selbst im Zentrum solcher Verschwörungserzählung stehen und Ziel linker Hass- und Desinformationskampagnen sind. Alexander Höferl, geschäftsführender Klubdirektor der FPÖ, schreibt über die Dämonisierung der Freiheitlichen Partei, der Autor dieser Zeilen und Herausgeber dieses Bandes über die Mechanismen, Funktionsweisen und Ziele solcher Verschwörungsnarrative gegen rechts.
Dass die Linke mit ihrem Green Deal und ihrer Energiewende weitgehend widerstandslos eine einst prosperierende Marktwirtschaft in Rekordtempo in eine dysfunktionale Plan- und Mangelwirtschaft transformieren, die Industrie zerstören und den allgemeinen Wohlstand vernichten kann, gelingt ihr ebenfalls mit einer Politik der Angst, die wiederum auf kruden Verschwörungserzählungen und apokalyptischen Szenarien beruht. In deren Mittelpunkt steht der menschengemachte Klimawandel, der drohende Hitzetod unseres Planeten, der – so das Narrativ – die gesamte Menschheit vernichten wird, sofern diese nicht auf die alternativlosen, immergleichen linken Rezepte setzt: Planwirtschaft, Armut, Umverteilung, Kollektivismus und eingeschränkte Bürger- und Freiheitsrechte – und das auf globaler Ebene.
Im Zentrum dieser linken Apokalypse steht Kohlendioxid, ein Molekül, das zwar essenziell für das Pflanzenwachstum ist, aber in Kombination mit dem Kapitalismus, also mit Industrieproduktion, technischem Fortschritt und Freiheit Ursache für den von linken Ökultisten ausgerufenen Weltuntergang ist. Florian Machl, der sich als Herausgeber des alternativen Nachrichtenportals report24 seit vielen Jahren mit der CO2-Dämonisierung und Verschwörung beschäftigt, legt ausführlich dar, dass die transformatorische Klimapolitik vor allem auf Ideologie, Pseudowissenschaft, unterkomplexen Computermodellen, falschen Grundannahmen und Desinformation beruht. Der große Klimaschwindel dient wie die anderen linken Verschwörungsnarrative und Untergangsprophezeiungen dazu, linke Utopien und Machtinteressen umzusetzen, linke ideologiegetriebenen Politik pseudowissenschaftlich zu unterfüttern und ihr einen rationalen Anstrich zu verpassen.
Der Finanzexperte und Wirtschaftsjournalist Michael Brückner und der libertäre Autor Andreas Tögel zeigen in ihren Beiträgen, dass nicht nur die modernen Auswüchse des Marxismus auf Verschwörungsnarrativen gründen, sondern der Sozialismus als Ganzes. Basis linker Ideologie sind stereotype Feindbilder, ein mangelhaftes bzw. fehlendes Verständnis ökonomischer Zusammenhänge, ein utopisches Weltbild, sprich: die Verleugnung der menschlichen Natur und vor allem die für alle linken Strömungen zentrale Verschwörungstheorie vom ausbeuterischen Kapitalismus, der in Wahrheit nur die Chiffre für die Freiheit des Individuums ist. Aus diesem Grund ist der Sozialismus zum ewigen Scheitern verdammt. Für den russischen Mathematiker und Dissidenten Igor Rostislawowitsch Schafarewitsch (1923–2017) ist dieses Scheitern, dieser Vernichtungs- und Todestrieb Kern dieser Ideologie. Das permanente Scheitern, das in den vergangenen gut hundert Jahren zumindest 100 Millionen Menschen das Leben gekostet hat, wird ebenfalls mit absurden Verschwörungsnarrativen und der linken Lebenslüge schlechthin, wonach der Sozialismus bisher noch nie richtig umgesetzt worden ist, erklärt und gerechtfertigt. Zuletzt sagte auch die Chefin der umbenannten SED-Mauermörderpartei Heidi Reichinnek: „Das in der DDR war kein Sozialismus.“4
Der Bestsellerautor Michael Grandt analysiert in seinem Text „Satan Putin“ faktenreich, dass eine der aktuell wirkmächtigsten und gefährlichsten Feindbildkonstruktionen und Propagandastücke die seit Beginn des Ukrainekonflikts geschürte Weltkriegsangst ist. Selbstverständlich ist der russische Präsident Wladimir Putin kein Demokrat, er setzt seine Interessen mit aller Härte durch, selbstverständlich hat er die Ukraine überfallen, so wie es auch echte und gefährliche Rechtsextremisten gibt. Es geht Grandt und den anderen Autoren dieses Buches auch nicht darum, reale Gefahren und echte Bedrohungen zu relativieren oder zu leugnen – im Gegenteil. Doch so wie die Linke die Gefahr von rechts bis ins Absurde, ja, Pathologische überzeichnet, wird auch jene, die vonRussland ausgeht, so verzerrt und übertrieben dargestellt, dass sie kaum noch Berührungspunkte mit der Realität hat. Diese Propaganda, die auf Stereotype und Vorurteile setzt, die schon während der NS-Zeit in Deutschland populär waren und als politisches Instrument genutzt wurden, dient unter anderem der Emotionalisierung, sprich: Entrationalisierung und damit Zuspitzung des Konfliktes.
Putin bzw. Russland werden weit über den Ukrainekonflikt hinausgehend als das Böse schlechthin dargestellt, das für alle von den Globalisten verursachten Fehlentwicklungen verantwortlich ist, egal ob „Rechtspopulisten“ Wahlen gewinnen, ein Blackout die Stromversorgung großflächig lahmlegt5 oder eine Kaufhaus-Drohne in Flughafennähe auftaucht. Sogar hinter der chronischen Unpünktlichkeit und Unzuverlässigkeit der Deutschen Bahn steckt Putin: „Strecken werden […] gesperrt, Züge fahren nur mit Verspätung – oder gar nicht. Steckt Russland dahinter?“6, fragt sich – ernsthaft – die ARD.
Die beinahe infantile Dämonisierung Putins verstellt den Blick auf den realen russischen Machthaber, seine Motivation, sein Ziel und seine Strategie, verhindert eine ernsthafte Auseinandersetzung und Analyse. Denn das Bild, das der politmediale Mainstream in Deutschland von Putin zeichnet, dient ausschließlich der Durchsetzung der eigenen Interessen, die stets gegen die der Bevölkerungen gerichtet sind. Die sozialen Medien werden in der EU nicht zensiert, um russische Desinformationen und Troll-Armeen zu bekämpfen, sondern um die Kritiker innerhalb der Union mundtot zu machen.
Auch die gängigen Argumente für die Notwendigkeit der Massenzuwanderung, mit der die globalistische Elite Europa islamisiert, sprich: die europäische Kultur bzw. das abendländische Europa zerstört, haben keine rationale Basis,bringen den europäischen Bevölkerungen und der Wirtschaft keinerlei Vorteile, sondern ausschließlich Nachteile.
Trotzdem wird die unkontrollierte Massenzuwanderung kulturfremder und leistungsfeindlicher Armutsmigranten den Bürgern seit Jahren als alternativlos, notwendig und bereichernd verkauft – trotz der vielen Toten, die sie bereits gefordert hat, trotz der verheerenden und irreversiblen Schäden in allen Bereichen des Staates und der Gesellschaft. Auch hier werden die Bürger mit Desinformationen, manipulierten Daten, Verschwörungsmythen und moralischer Erpressung manipuliert und ruhiggestellt.
Was den Bürgern als unumstößliche Wahrheit verkauft wird, etwa die Überlegenheit multikultureller Gesellschaften, die Gleichheit der Menschen etc. sind nichts anderes als die Glaubenssätze einer gescheiterten Ideologie. Das wird in dem Kapitel „Die Zuwanderungslüge“ anhand vieler Daten und historischer Beispiele belegt. Gesellschaften mit einer mehr oder weniger homogenen Bevölkerung, einem Volk, das sich durch eine gemeinsame Geschichte, Sprache, Kultur und gemeinsame Werte definiert, sind multikulturellen, multiethnischen und multireligiösen Gemeinschaften wirtschaftlich, kulturell und in allen anderen Bereichen weit überlegen.
In diesem Buch werden die großen und zentralen Verschwörungserzählungen, Feindbildkonstruktionen und apokalyptischen Drohkulissen der Linken, die in ihrer Gesamtheit das Fundament neosozialistischer Ideologie und Politik bilden, ausführlich analysiert und ihre Geschichte, Mechanismen und Funktionen erklärt.
Darüber hinaus werden konkrete gegen Personen, Institutionen und Gruppen gerichtete linke Verschwörungen beschrieben, an denen viele Akteure und Kräfte der linken Netzwerke, man kann in diesem Zusammenhang auch vom tiefen Staat sprechen, beteiligt waren. Wer könnte das besser als Martin Sellner, der bekannte Autor und Aktivist, der für sein patriotisches Engagement zum Staatsfeind erklärt wurde. Er ist seit Jahren Zielscheibe linker Desinformationskampagnen und staatlicher Willkür. Sellner schreibt über die Potsdam-Verschwörungserzählung, die 2024 über Wochen die deutsche Politik und mediale Berichterstattung beherrscht hat und mit deren Hilfe das Justemilieu hunderttausende Deutsche für den Kampf gegen rechts mobilisieren konnte. Grundlage dieses Hypes war ein privates Treffen von Konservativen und Rechten in einem Hotel am Lehnitzsee in Potsdam, das die linksextremen Politaktivsten der staatlich finanzierten Fake-News-Plattform Correctiv in Kooperation mit befreundeten Medien, Geheimdiensten, NGOs und der Regierung in eine neue Wannsee-Konferenz umgelogen hatten. Führende Köpfe von AfD und Rechtsextremismus hätten, so die Verschwörungserzählung, bei diesem „Geheimtreffen“ die Deportation von Millionen Menschen geplant. Das war alles frei erfunden, verpackt und aufbereitet wie ein Jerry-Cotton-Groschenroman. Politik, Medien und viele Bürger haben diese offenkundige Nazi-Schmierenkomödie geschluckt, weil sie sie schlucken wollten, weil sie ihnen nützte oder weil sie selbst an der Inszenierung bzw. politischen Vermarktung beteiligt waren.
Der ehemalige Vizekanzler von Österreich und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache erzählt in einem Interview in diesem Buch über eine andere reale linke Verschwörung, einen Staatsstreich, an dem staatliche, zivilgesellschaftliche, institutionelle und kriminelle Netzwerke bis hinauf zum Bundespräsidenten mitgewirkt hatten, um die rechts-konservative Regierung aus dem Amt zu putschen und durch eine von den Grünen dominierte Koalition zu ersetzen.
Dieses Buch will auch mit dem weit und gezielt verbreiteten Vorurteil bzw. einer weiteren linken Verschwörungserzählung aufräumen, dass Verschwörungsnarrative ausschließlich aus dem rechten Spektrum stammen. Auch das ist eine Projektion der Linken, eine Haltet-den-Dieb-Strategie. So wurde während der sogenannten Corona-Pandemie jede Kritik an den vielfach verfassungswidrigen, menschenverachtenden und gesundheitspolitisch kontraproduktiven Maßnahmen mit dem Verweis, sie würden von rechten Verschwörungsdeppen, Schwurblern und Staatsfeinden kommen, delegitimiert und diffamiert. Nach der Veröffentlichung der RKI-Files und anderer Enthüllungen ist allerdings klar, dass die Schwurbler recht hatten. Mittlerweile gibt es kaum noch Zweifel, dass das Virus aus einem chinesischen Labor stammt, dass die Corona-Maßnahmen tödlicher als die Seuche selbst waren, dass die Impfungen weder gegen Ansteckung noch vor schweren Krankheitsverläufen geschützt haben und entgegen den Versprechungen der Experten und Politiker7 erhebliche Nebenwirkungen hatten.
Das ist der Grund, warum die Corona-Zeit, dieser demokratiepolitische und zivilisatorische Tiefpunkt in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands und Österreichs nicht ernsthaft und lückenlos aufgearbeitet wird. Eine ehrliche Auseinandersetzung mit der Corona-Politik würde das offizielle von Politik und Medien verbreitete Narrativ komplett zerstören und Corona-Helden wie etwa die Gesundheitsminister Rudi Anschober oder Karl Lauterbach als skrupellose Täter entlarven. Sie und viele andere politisch Verantwortliche sind im buchstäblichen Sinn über Leichen gegangen, haben Andersdenkende verfolgt, entmenschlicht und marginalisiert, haben die Bürger wider besseres Wissen über Jahre drangsaliert und in Todesangst gehalten, um ihre autoritären machtpolitischen Ziele umsetzen zu können. Das Justemilieu hat aus dieser Zeit gelernt, wie effektiv eine Politik der Angst sein kann, wie gut sich die Menschen mit apokalyptischen Drohkulissen steuern und unterdrücken lassen und wie wichtig es ist, jenen Teil der Bevölkerung, der diese Mechanismen, Narrative und Strategien durchschaut und dagegen aufbegehrt, mit einem effektiven Repressionsapparat auszuschalten.
Kritik an den bestehenden Machtstrukturen, den linken Dogmen und politischen Großprojekten oder auch nur simple Beschreibungen von Fehlentwicklungen linker Politik werden seither systematisch als Verschwörungserzählungen, Fake News, Schwurbelei, rechte Angstphantasien etc. diffamiert und delegitimiert. So kann jegliche Kritik an den zentralen Themen linker Politik argumentationslos unterbunden, kriminalisiert und das rechte Lager als extremistisch und politisch verdächtig marginalisiert werden.
Die Linke hat die Realität und die Wahrheit zur Verschwörung erklärt und ihre eigenen Glaubenssätze, Utopien und Verschwörungsnarrative zur absoluten Wahrheit erhoben. Deshalb versteht sich die Linke auch so gut darauf, aus Opfern Täter und aus Tätern Opfer zu machen. Hier schließt sich der Kreis, hier sind wir wieder bei Charlie Kirk angelangt. Denn die Reaktionen auf seine Ermordung hatten eine zentrale Botschaft: Kirk hat seinen Tod selbst verschuldet, hat ihn selbst zu verantworten, seine Exekution sei zwar nicht ganz okay gewesen, aber trotzdem ein Gewinn und Segen für die Menschheit.
Kirks Ermordung war kein Einzelfall, nicht die bedauernswerte Tat eines Irregeleiteten, sondern die Folge des zu diesem Zweck mit Lügen Unterstellungen, Framing und Verschwörungstheorien erzeugten Klimas des Hasses. Kirk war noch nicht beigesetzt, da haben linke Gesinnungspromis wie Dunja Hayali oder Elmar Theveßen diese tödliche Strategie des Hasses und der Lüge mit neuen Verleumdungen über Kirk, die Konservativen und Rechten vorangetrieben. Sie wollten die Gunst der Stunde nutzen, um die gewaltbereite Linke weiter aufzuhetzen und zu ermutigen, gegen Andersdenkende zur Tat zu schreiten. Denn, wie es Hayali unmissverständlich ausgedrückt hat, mit solchen Leuten brauche man kein Mitleid zu haben. Peng!
Ziel dieses Buches ist es, die zentralen Verschwörungsnarrative und apokalyptische Szenarien, wie es die Linken ausdrücken würden, zu dekonstruieren, damit der Blick auf die Realität wieder frei wird. Denn ein Großteil der Bürger nimmt die Wirklichkeit, wie in Platons Höhlengleichnis beschrieben, nur noch als von den gleichgeschalteten Mainstreammedien an die Wand projizierte Schatten wahr. Die Autoren dieses Buches wollen Licht in diese Höhle, in die linke Meinungsblase bringen.
Wien am 30. September 2025
Werner Reichel
1Böhmermann fordert in seiner ZDF-Sendung die Zuseher dazu auf, „Nazis“ zu keulen“, also wie krankes Vieh zu erschlagen – was für das ZDF und die Staatsanwaltschaftselbstredend nur „Satire“ und kein Aufruf zum Massenmord war. Siehe: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/keine-ermittlung-gegen-boehmermannwegen-nazis-keulen-19673442.html
2Sarah Bosetti, öffentlich-rechtliche Gesinnungskünstlerin, bezeichnete in übelster Nazi-Diktion Corona-Maßnahmen-Kritiker als Blinddarm, der für den „Gesamtkomplex“ keine Bedeutung habe. Wörtlich sagte Bosetti: „Wäre die Spaltung der Gesellschaftwirklich etwas so Schlimmes? Sie würde ja nicht in der Mitte auseinanderbrechen, sondern ziemlich weit rechts unten. Und so ein Blinddarm ist ja nicht im strengerenSinne essenziell für das Überleben des Gesamtkomplexes.“ Siehe: https://www.berlinerzeitung.de/news/cdu-politiker-vaatz-fordert-ruecktritt-der-gesamten-zdf-fuehrungli.207700
3Siehe dazu Kapitel „Die große Nazi-Verschwörung: Deutschland auf dem Weg in die dritte sozialistische Diktatur“
4https://www.stern.de/politik/heidi-reichinnek-das-in-der-ddr-war-keinsozialismus--36021028.html
5https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_100931224/blackout-in-der-eurussland-nutzt-schwaechen-im-stromnetz-aus.html
6https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/sabotage-bahn-100.html
7Der deutsche Gesundheitsminister (2021-2025) Karl Lauterbach (SPD) betonte mehrfach, dass die mRNA-Impfungen „keine“ Nebenwirkungen hätten. Siehe: https://www.blick.ch/ausland/krasse-wende-bei-deutschem-gesundheitsminister-jetzt-sprichtlauterbach-ploetzlich-von-impfschaeden-id18396218.html
Am Anfang der heutigen Erzählung vom Klimawandel stand weder ein Naturereignis noch eine bahnbrechende wissenschaftliche Entdeckung. Der Ursprung lässt sich vielmehr zu einem Buch zurückverfolgen: 1972 veröffentlichte der Club of Rome den Bericht Die Grenzen des Wachstums. Dieser 1968 gegründete Zusammenschluss von Politikern, Unternehmern und Wissenschaftlern verstand sich von Beginn an als globalistische Elite. Das Werk unter der Hauptverantwortung des MIT-Wissenschaftlers Dennis L. Meadows gilt bis heute als eines der einflussreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts. Das liegt nicht an seiner wissenschaftlichen Substanz, sondern an seiner politischen Wirkung. Mit stark vereinfachten Computersimulationen entwarf das Forscherteam Szenarien eines kurz bevorstehenden Kollapses der Weltzivilisation. Die Botschaft war eindeutig: Wenn die Menschheit nicht sofort drastische Gegenmaßnahmen ergreift, gehen Rohstoffe aus, die Umwelt bricht zusammen und das globale Wirtschaftssystem stürzt ins Chaos.
Oft übersehen wird dabei, dass es sich um ein sehr junges Forscherteam handelte. Die Autoren waren zwischen 27 und 31 Jahre alt und standen am Beginn ihrer Karriere, als sie diese Auftragsarbeit verfassten. Dennis Meadows und seine Ehefrau Donella hatten gerade erst promoviert, während Jørgen Randers und William W. Behrens III noch Doktoranden waren. Ein derart junges, unerfahrenes Team legte also die Grundlage für ein Werk, das bis heute als unantastbares Orakel globaler Politik behandelt wird. Die Zusammensetzung des Teams lässt gut auf die tatsächliche wissenschaftliche Qualität und die wirtschaftlichen Motive schließen. Die Wirkung der Annahmen, die man auch „Prophezeiungen“ nennen könnte, war enorm. Zum ersten Mal wurde die Vorstellung populär, dass es eine planetare Krise gibt, die alle Menschen gleichermaßen betrifft und die deshalb auch nur durch globale Steuerung und zentralistische Politik gelöst werden kann. „Der Planet steht am Abgrund“ – diese Formel, die seither in unzähligen Varianten wiederholt wurde, feierte hier ihren ersten großen Auftritt. Wissenschaftliche Einwände gegen die fragwürdigen Modellannahmen – etwa die Vernachlässigung technischer Innovation, neuer Ressourcenquellen oder gesellschaftlicher Anpassungsprozesse – fanden kaum Gehör. Stattdessen dominierte das Narrativ einer unmittelbar bevorstehenden Katastrophe, das Politik, Medien und Bildungswesen nachhaltig prägte.
Auch wenn sich keine der Prognosen aus dem Buch je bewahrheitet hat, war der Report ein politisches Erfolgsmodell. Er lieferte eine Art Blaupause für eine ganze Reihe weiterer Krisenerzählungen: vom Versiegen der Erdöl-Reserven zum Waldsterben über das Ozonloch bis hin zur heutigen CO2-Panik. Immer wieder kehrt das gleiche Muster zurück: Ein abstraktes, wissenschaftlich kaum überprüfbares Szenario wird als globale Bedrohung geschildert, mit moralischem Absolutheitsanspruch versehen und als Legitimation für tiefgreifende politische Eingriffe genutzt. Das Verfolgen der Theorien und vorgeschlagener Gegenmaßnahmen wurde zu einer politischen Religion.
Dabei hat der Club of Rome Angst und Endzeitszenarien als Mittel der Machtausweitung nicht erfunden, sondern die schon damals gut erforschte Methodik zum Vorantreiben ihrer Agenda benutzt. Schon Karl Marx und Friedrich Engels arbeiteten stark mit Untergangsbildern: der unvermeidliche „Zusammenbruch“ des Kapitalismus, die „Ausbeutung“ als ständige Bedrohung, das Bild einer Verschwörung der Kapitalisten gegen das Proletariat. Dem gegenüber steht bei der Religion oder Ideologie, die aus Die Grenzen des Wachstums resultierte, ein ständiger Klassenkampf – denn die Reichen würden den Planeten rücksichtslos ausbeuten wollen und ihn somit vernichten. Ähnliche Propagandatechniken wurden in Deutschland und Italien zur Zeit des Zweiten Weltkrieges verwendet, doch auch dort griff man auf ein viel älteres Muster zurück: Bereits in der Antike finden sich apokalyptische Narrative – religiöse Endzeitvorstellungen, das „Jüngste Gericht“, Bedrohung durch Häresie, Hexen oder „Ungläubige“. Die Angst vor göttlicher Strafe oder äußerer Zerstörung war immer ein Herrschaftsinstrument. Menschen lassen sich besonders gut manipulieren, wenn sie die Grundannahmen nicht selbst überprüfen können, es sich also um eine „unsichtbare Gefahr“ handelt, über deren Wesen nur „Experten“ wie eine Priester- oder Politikerkaste Bescheid wissen. Damals wie heute achtete man darauf, dass diese Eliten als unantastbar gelten, ihr Wort zum Dogma wird, dessen Hinterfragung bereits verdächtig, wenn nicht gar kriminell ist. Wir können also folgendes Muster zusammenfassen:
Kreiere eine existenzielle Bedrohung, die nur Experten verifizieren können.
Stelle dich selbst als Wissenden und einziger Retter dar.
Fordere von der Allgemeinheit Opfer, Unterordnung und Gehorsam.
Mache Kritiker lächerlich und kriminalisiere sie in letzter Konsequenz.
Neu war ab den 1970er-Jahren lediglich, dass man diese Bedrohung in „wissenschaftliche Modelle“ kleidete und mit globalistischen Institutionen verband. Damit wurde Angstpolitik international anschlussfähig – und nicht mehr nur an eine Ideologie oder Nation gebunden.
Das „Ende des Erdöls“ als Dauervorhersage
Die Vorstellung der versiegenden Ressourcen wurde schnell zu einem der wirkmächtigsten politischen Narrative. Vor allem beim Erdöl – dem wichtigsten Energieträger des 20. Jahrhunderts – wurde immer wieder ein baldiges Ende prophezeit. Schon seit über hundert Jahren warnten Experten und Politiker, dass die Förderquellen in wenigen Jahrzehnten erschöpft sein würden. Besonders bekannt ist die Theorie des amerikanischen Geologen M. King Hubbert, der 1956 das Konzept des „Peak Oil“ formulierte. Demnach folge die Ölförderung einer Art Glockenkurve: Zunächst steigt die Produktion rasant an, erreicht dann einen Höhepunkt – den „Peak“ – und fällt anschließend unausweichlich ab, bis die Ressourcen verbraucht sind.
Die Prognose schien bestechend logisch und wurde bald als unumstößliche Gewissheit behandelt. In den 1970er-Jahren rechnete man damit, dass der Öl-Peak spätestens um die Jahrtausendwende erreicht sei. Als es dazu nicht kam, verschob man den Zeitpunkt auf 2010, später auf 2020. Auch diese Vorhersagen erfüllten sich nicht. Stattdessen stiegen die Fördermengen weiter an. Der Grund liegt auf der Hand: Immer neue Technologien und Methoden erweitern die zugänglichen Vorräte. Mit Fracking, Tiefseebohrungen und der Erschließung von Schieferöl und Ölsanden traten plötzlich Reserven auf den Plan, die zuvor als unerschließbar gegolten hatten. Zugleich werden immer wieder neue Vorkommen entdeckt. Von einer „Erschöpfung“ kann also bis heute keine Rede sein.
Das hat eine wichtige politische Dimension: Die Vorstellung eines baldigen Endes des Öls wurde immer wieder als Hebel benutzt, um Preise zu erhöhen, Energiesteuern einzuführen oder alternative Energieprojekte zu subventionieren. Hier ist auch der Beginn des CO2-Narrativs zu verorten. Weil das Öl eben nicht und nicht zu Ende gehen wollte, musste man das tun, was Linke immer machen, wenn die Realität sich ihren Utopien nicht fügen möchte: verbieten und kriminalisieren. Die Verwendung von Öl wurde für den Fortbestand des Planeten als existenziell schädlich deklariert, doch dazu später. Die Angst vor dem Ende des Öls diente stets auch als Machtinstrument: Wer den Zugang zu vermeintlich knappen, schwindenden Ressourcen kontrolliert, gewinnt Macht über ganze Volkswirtschaften. Die Kontrolle des Öls war ein zentrales Thema in der Geopolitik.
Wenig bekannt ist, dass es neben der klassischen Theorie vom „fossilen Brennstoff“ noch eine zweite Erklärung für die Entstehung von Erdöl gibt: die abiotische Theorie. Während die Schulmeinung davon ausgeht, dass Öl aus abgestorbenen Pflanzen und Mikroorganismen entstand, die über Millionen Jahre unter Druck und Hitze zu Kohlenwasserstoffen umgewandelt wurden, vertreten einige Geologen die Ansicht, Öl könne auch tief im Erdmantel durch rein geochemische Prozesse gebildet werden. Kohlenstoffverbindungen würden sich dabei unter extremen Bedingungen zu Erdöl und Erdgas zusammensetzen.
Diese Theorie wurde vor allem in der Sowjetunion seit den 1950er-Jahren intensiv untersucht. Geologen wie Nikolai Kudrjawzew wiesen darauf hin, dass Öl auch in geologischen Schichten gefunden wurde, in denen keine fossilen Überreste nachweisbar sind. Zudem gelang es in Laborversuchen, Kohlenwasserstoffe unter hohem Druck und hoher Temperatur aus anorganischem Material zu erzeugen. Es gibt also einen reproduzierbaren experimentellen Hinweis, dass Öl nicht zwingend „fossilen Ursprungs“ sein muss.
In westlichen Lehrbüchern spielt diese Theorie bis heute kaum eine Rolle. Der Mainstream der Geowissenschaften hält an der fossilen Entstehung fest, unter anderem weil in vielen Ölvorkommen organische „Biomarker“ gefunden wurden. Doch die abiotische Hypothese wird nicht völlig ignoriert: Einige Forscher vermuten, dass zumindest ein Teil der weltweiten Öl- und Gasvorkommen auf anorganische Prozesse zurückgeht oder dass Ölreserven durch solche Prozesse immer wieder neu aufgefüllt werden.
Sollte sich diese Theorie in größerem Maßstab bestätigen, hätte sie revolutionäre Konsequenzen. Erdöl wäre dann keine endliche Ressource, die unaufhaltsam zu Ende geht, sondern ein sich regenerierender Rohstoff. Das Narrativ vom „baldigen Versiegen der Ölquellen“ würde völlig in sich zusammenfallen. Für die Politik entscheidend ist, dass man eine apokalyptische Vorstellung einer Knappheit – oder eben einer abstrakten Gefährlichkeit als Druckmittel einsetzen kann. „Bald ist es vorbei, wenn ihr nicht jetzt handelt“. Dieses Muster zieht sich durch viele Themen. Immer wieder werden letzte Fristen genannt, Horrorszenarien beschworen, neue Steuern eingeführt, Milliarden an „die Retter“ umverteilt – und wenn die Katastrophe nicht eintritt, verschiebt man die Vorhersage einfach um ein weiteres Jahrzehnt oder erfindet ein neues Katastrophenszenario mit fließenden Übergängen.
Das Beispiel des Erdöls zeigt exemplarisch, wie ein angeblich „wissenschaftliches“ Szenario als politische Waffe eingesetzt – und vor allem die älteren Semester haben diesen Prozess von der ersten Minute bis heute in Zeitungen und Fernsehproduktionen miterlebt. Das in der Corona-Zeit oft bemühte Credo „follow the science“ – Folge der Wissenschaft – (ohne nachzufragen) zieht sich wie ein roter Faden durch all diese Erzählungen.
Das angebliche Waldsterben und die Macht der Bilder
Die nächste große Umweltangst in Europa wurde durch das vorgebliche „Waldsterben“ ausgelöst. In Deutschland entwickelte sich eine regelrechte Hysterie: Medien titelten über „sterbende Wälder“, Politiker warnten vor dem „Ende des deutschen Waldes“, Wissenschaftler sagten das Absterben von bis zu zwei Dritteln aller Bäume voraus. Das Schlagwort „saurer Regen“ wurde zum geflügelten Wort und zum Synonym für eine neue ökologische Apokalypse.
Entscheidend für die enorme Wirkung war nicht in erster Linie die wissenschaftliche Argumentation, sondern die Macht der Bilder. Zeitungen und Magazine zeigten Fotos von kahlen Berghängen, abgestorbenen Fichten und braunen Nadelflächen. Diese Aufnahmen stammten oft aus Einzelgebieten, in denen Schädlingsbefall, Sturmschäden oder ganz normale forstwirtschaftliche Rodungen vorlagen – sie wurden jedoch als Beleg für ein flächendeckendes „Sterben des Waldes“ präsentiert. Die emotionale Kraft der Bilder wirkte stärker als jede nüchterne Statistik. Millionen Menschen waren überzeugt, dass der Wald in wenigen Jahren verschwinden würde.
Die „Ikonen des Waldsterbens“ waren überwiegend deutsche Produktionen. Der Begriff Waldsterben selbst wurde 1981 von dem deutschen Forstwissenschaftler Ulrich Bebel geprägt und von Medien sofort aufgegriffen. Vor allem der Spiegel spielte eine zentrale Rolle: 1981 brachte er eine Titelgeschichte „Der Wald stirbt“ mit dramatischen Fotos von kahlen Berghängen, braunen Fichten und abgestorbenen Bäumen. Durch die Fokussierung auf solche Einzelbilder entstand beim Publikum der Eindruck, die gesamten deutschen Wälder seien dem Untergang geweiht.
Hier zeigt sich ein Muster, das wir auch Jahrzehnte später während der Corona-Krise beobachten konnten: Zu Beginn dominierten Bilder, die sich tief in das kollektive Bewusstsein einbrannten, ohne dass sie den tatsächlichen Sachverhalt korrekt wiedergaben. 2020 waren es die vielzitierten Fotos aus Bergamo – Militärkonvois, die Särge abtransportierten. Später stellte sich heraus, dass diese Aufnahmen in einem ganz spezifischen, lokalen Kontext entstanden waren und keineswegs repräsentativ für eine „weltweite Katastrophe“ standen. Doch wie beim Waldsterben prägten diese Bilder die Wahrnehmung nachhaltig und dienten als Legitimation für weitreichende politische Maßnahmen.
Auch beim Waldsterben zeigte sich später, dass die düsteren Prognosen nicht eintrafen. Der Wald in Deutschland und Mitteleuropa verschwand nicht, sondern blieb bestehen. Zwar gab es regionale Schäden durch Luftschadstoffe und Bodenbelastungen, aber von einem großflächigen „Sterben“ konnte nie die Rede sein. Die realen Schäden am Wald waren die Spätfolge einer Jahrhunderte alten forstwirtschaftlichen Praxis, die aus ökonomischem Kalkül ortsfremde Monokulturen aus Nadelhölzern geschaffen hatte. Die Schäden waren also hausgemacht – aber politisch wurde es als „Umweltkatastrophe durch sauren Regen“ inszeniert. Dennoch hatte die Kampagne bleibende politische Folgen: Umweltpolitik erhielt eine enorme Aufwertung, neue Gesetze und Abgaben wurden eingeführt, und die Grünen konnten sich als politische Kraft etablieren.
Das Waldsterben zeigte, dass man die „unsichtbare Gefahr“ mit ikonischem Bildmaterial anreichern konnte. Dieses verschmolz man mit den üblichen fragwürdigen Prognosen, basierend auf Modellrechnungen, und einer moralisierenden Rhetorik. Die Botschaft lautete: „Euer Lebensstil zerstört die Natur – wenn ihr nicht sofort handelt, verschwindet der Wald.“ Die Drohkulisse wurde tief in der Psyche einer Gesellschaft verankert, deren kulturelle Identität eng mit dem Wald verbunden ist.
Das Ozonloch und das erste weltweite Umweltabkommen
Mitte der 1980er-Jahre rückte die nächste vorgebliche Umweltkatastrophe in den Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung: das sogenannte „Ozonloch“. 1985 veröffentlichten britische Forscher Messungen, wonach über der Antarktis zeitweise ein Rückgang der Ozonschicht festzustellen sei. Medienberichte überschlugen sich: Bald wurde gewarnt, die Ozonschicht könne weltweit zusammenbrechen, die Erde würde ungeschützt von tödlicher UV-Strahlung verbrannt, Hautkrebs-Epidemien stünden bevor. Bilder von einer „riesigen Lücke“ in der Stratosphäre gingen um die Welt.
Die Schuldigen waren schnell gefunden: Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW), die bis dahin in Kühlschränken, Klimaanlagen, Spraydosen und Schäumen weit verbreitet waren. Wenn FCKW nicht sofort verboten werden, drohe eine globale Apokalypse. Der politische Druck wuchs, und 1987 verabschiedete die UNO das Montrealer Protokoll, das eine schrittweise weltweite Abschaffung von FCKW vorsah. Dieses Abkommen gilt bis heute als „Erfolgsmodell internationaler Umweltpolitik“.
Doch auch hier lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen. FCKW wurden seit den 1930er-Jahren in großem Umfang von wenigen internationalen Chemiekonzernen produziert, allen voran von DuPont (USA). Als die Patente auf die gängigen FCKW abliefen und immer mehr Billighersteller – insbesondere aus Asien – auf den Markt drängten, änderte sich die Situation. Plötzlich begannen große Konzerne, die bis dahin massiv an FCKW verdient hatten, eine neue Richtung einzuschlagen: Sie entwickelten teure Ersatzstoffe (H-FKWs und andere Kühlmittel), die patentgeschützt waren und hohe Gewinnspannen versprachen.
So fiel das FCKW-Verbot nicht nur mit der Entdeckung des „Ozonlochs“ zusammen, sondern auch mit einem wirtschaftlichen Wendepunkt: Die alten, billigen und mittlerweile gemeinfreien FCKW wurden politisch geächtet, während man die neuen, teuren Alternativen gesetzlich als Pflicht verankerte. Kritiker sprachen deshalb schon damals von einem „Wirtschaftskrieg mit ökologischer Tarnung“.
Die tatsächliche Entwicklung des Ozonlochs ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Zwar gibt es Messungen, die eine teilweise Stabilisierung oder Erholung zeigen, doch auch natürliche Faktoren wie Vulkanausbrüche, Sonnenaktivität und komplexe atmosphärische Prozesse spielen eine Rolle. Die Vorstellung eines einfachen Ursache-Wirkungs-Zusammenhangs – FCKW zerstören die Ozonschicht, das Verbot rettet sie – ist bestenfalls naiv, in Wahrheit aber eine unbewiesene Annahme.
Die erfundene Klimakrise – ein ideologisches Milliardengeschäft
Auf Basis der bisherigen Erfolge wurde seit den 1990er-Jahren eine neue globale Bedrohung aufgebaut: die angebliche Klimakrise. Im Zentrum steht ein Molekül, das für alles Leben auf der Erde unverzichtbar ist – Kohlendioxid (CO2). Pflanzen benötigen es für die Photosynthese, ohne CO2 gäbe es weder Sauerstoff noch pflanzliches Wachstum. In Gewächshäusern wird es künstlich angereichert, um die Erträge zu steigern. Dennoch wird ausgerechnet dieses Spurengas – es macht nur
