Livin Lost Places - Nicky Woncka - E-Book

Livin Lost Places E-Book

Nicky Woncka

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Beschreibung

In bewusster Gegenposition zur authentischen Fotografie versuchten bereits Anfang der 1970er Jahre einzelne Fotokünstler eine inszenierte Wirklichkeit darzustellen. Mittels arrangierter Bilder oder Montagen versuchten Sie das Verhältnis von Echtheit und Künstlichkeit immer wieder aufs Neue auszuloten. Der Fotograf agiert hierbei als Autor, Geschichtenerzähler und Schöpfer neuer Bildwelten. Seit Einführung der digitalen Technik in der Fotografie erlebte dieses Medium einen gewissen neuen Quantensprung und die Diskussion um Authentizität und Wahrhaftigkeit in der Fotografie wurde hierbei auf eine neue Diskussionsebene gehoben. Living Lost Places ist die erweiterte inszenierte Phantasie zu den unterschiedlichsten bereits vorhandenen Lost Places Fotografien. Die Montagebilder zwingen regelrecht den Betrachter zum inne halten und zum kreativen Nachdenken über des Gesehene. Was hat sich an den Verlorenen Orten abgespielt? Was hätte sich alles dort ereignen können, wenn der Verlauf der Geschichte eine andere Richtung bekommen hätte ? Eine gewisse mystische Vorstellungskraft und die Phantasie eines jeden Betrachters wird sich zwangsläufig beim Anschauen der Bilder einstellen. Dabei ist es unerheblich, ja sogar wünschenswert, dass dies in unterschiedlicher Intensität und in verschiedenen Richtungen vonstattengehen wird.

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Seitenzahl: 46

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Livin Lost Places

TitelseiteImpressum

Nicky Woncka

LIVING LOST PLACES

IImpressum

Bilder und Texte: Copyright by Nicky Woncka

Umschlag: Copyright by Nicky Woncka

Technische Unterstützung: noobbrudazz

www.facebook.com/noobbrudazz/

Herstellung und Verlag: BoD Books on Demand, Norderstedt

E-Book 2019

Bibliografische Informationen der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie

Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über:http://dnb.d-nb.deabrufbar.

E-Book ISBN: 9783734743283

SeiteInhaltsangabe

1 Poveglia (Italien)

2 Beelitzer Heilstätten, Chirugie

3 Beelitzer Heilstätten, Heizhaus

4 Irrenanstalt Halle Nietleben

5 Josef Höhe Krompach, (CSR)

6 Beelitzer Heilstätten, Chirugie

7 Beelitzer Heilstätten, Alpenhaus

8 Beelitzer Heilstätten, Frauensanatorium

9 Beelitzer Heilstätten, Chirugie

10 Arbeitshaus Breitnau

11 Beelitzer Heilstätten, Küche

12 Beelitzer Heilstätten, Kellergänge

13 Beelitzer Heilstätten, Pavillion

14 Wiener Narrenturm (Östereich)

15 Armenhaus Rinkrode

16 Dorf Valy (CSR)

17 Beelitzer Heilstätten, Kellergänge

18 Point Nemo (zw.Chile und Neuseland)

19 Kulturhaus „Ernst Thälmann“, Geiseltalsee

20 Prypjat (Ukraine)

21 Plänterwald

22 Sophienheilstätten

23 Nietzsche Gedächtnishalle

24 Sophienheilstätten

25 Sophienheilstätten

26 Sophienheilstätten

27 Sophienheilstätten

28 Tierpark Eisenberg

29 F60, Lichterfeld

30 Beelitzer Heilstätten, Pförtnerhäuschen

31 Beelitzer Heilstätten, Wäscherei

32 Nora

33 Nora

34 Walpersberg

35 Herzogstuhl, Kleineutersdorf

36 Jagdschloß Hummelshain

37 Jagdschloß Hummelshain

38 Die „Tirpitz“, (Norwegen)

39 Pyramiden (Spitzbergen)

40 Pyramiden (Spitzbergen)

41 Prypjat (Ukraine)

42 Ferropolis „Big Wheel“

43 Ferropolis

44 Irgendwo auf einem fremden Planeten

Vorbemerkung:

In bewusster Gegenposition zur authentischen Fotografie versuchten bereits Anfang der 1970er Jahre einzelne Fotokünstler eine inszenierte Wirklichkeit darzustellen. Mittels arrangierter Bilder oder Montagen versuchten Sie das Verhältnis von Echtheit und Künstlichkeit immer wieder aufs Neue auszuloten. Der Fotograf agiert hierbei als Autor, Geschichtenerzähler und Schöpfer neuer Bildwelten. Seit Einführung der digitalen Technik in der Fotografie erlebte dieses Medium einen gewissen neuen Quantensprung und die Diskussion um Authentizität und Wahrhaftigkeit in der Fotografie wurde hierbei auf eine neue Diskussionsebene gehoben.Living Lost Placesist die erweiterte inszenierte Phantasie zu den unterschiedlichsten bereits vorhandenenLost PlacesFotografien. Die Montage- bilder zwingen regelrecht den Betrachter zum innehalten und zum kreativen Nachdenken über des Gesehene. Was hat sich an denVerlorenen Ortenabgespielt? Was hätte sich alles dort ereignen können, wenn der Verlauf der Geschichte eine andere Richtung bekommen hätte? Eine gewisse mystische Vorstellungskraft und die Phantasie eines jeden Betrachters wird sich zwangsläufig beim Anschauen der Bilder einstellen. Dabei ist es unerheblich, ja sogar wünschenswert, dass dies in unterschiedlicher Intensität und in verschiedenen Richtungen vonstatten gehen wird.

Eigentlich istPoveglia, eine kleine Insel in der Lagune von Venedig, seit rund 50 Jahren unbewohnt. Eigentlich, denn glaubt man den vielen Geschichten die man sich so erzählt, dann wimmelt es auf der kleinen Insel nur so von übernatürlichen Erscheinungen und von Geistern der Menschen die auf Poveglia zu Tode gekommen sind. Während zur Römerzeit Poveglia noch als Zufluchtsort vor den Babaren und Hunnen diente, wechselte die Funktion der Insel dann in eine Ausgrenzungs- und Verwahranstalt. Im 16.Jahrhundert wurden hier die Pesttoten begraben, später dann gleich die Pestkranken hierher verbannt, ab 1920 dann als Irrenanstalt genutzt. Seitdem umgibt die Insel ein Mythos aus Faszination und Grauen, besonders für die Zeitperiode als die gesamte Insel als Irrenanstalt genutzt wurde. Ein Großteil der Spukgeschichten geht auf diesen letzten Zeitabschnitt zurück. So sollen hier auch Lobotomien und andere grausige Experimente an den Insassen durchgeführt wurden sein, bei denen auch einige Patienten verstarben. Diese geistern heute noch auf der Insel herum und warten nur auf unschuldige Besucher. Wie zum Beispiel auf den Moderator einer US-amerikanischen Senders der 2009 Poveglia besuchte und vor vor laufender Kamera von einem dieser Geister besessen wurde. So hat Poveglia ihren unheilvollen, mystischen Ruf bekommen, als grusligster Ort der Welt. Einige „Nörgler“ behaupten jedoch das dieses Alles nur eine Show war, auf amerikanische Art eben, um die Einschaltquoten nach oben zu treiben. 1968 wurde schließlich die Irrenanstalt im Zuge der neuen Psychiatriegesetzgebung geschlossen, seitdem ist die Insel unbewohnt. In den letzten Jahren kam wieder Bewegung in die Sache, da einige Spekulanten den Wert der Immobilie erkannten. Interessenten kamen sogar aus China und den Arabischen Emiraten, den Zuschlag erhielt aber ein italienischer Unternehmer für 513 000 Euro, 99 Jahre lang die Insel zu pachten. Dagegen organisiert sich dann ein Widerstand in Form der Bürger- bewegung „Poveglia für Alle“ der eine Privatisierung der Insel verhindern will. Sie stellten den Antrag bei der venezianischen Domänverwaltung das Angebot des Unternehmers für nichtig zu erklären. Dieser gab jetzt überraschend der Bürgerbewegung recht. Ausgang offen!

Das fast 160 Meter lange Chirugiegebäude derBeelitzer Heilstättenhatte eine Kapazität von 80 Betten, OP Sälen, Röntgen- und Baderäumen, sowie der Zentralapotheke. Die Gesamtnutzungsfläche von 4000 Quadratmetern verteilte sich auf 4.Stockwerke. Die Bauzeit war von 1928 bis 1930 und der verantwortliche Architekt für diese Meisterleistung war Fritz Schulz.

Spuk im alten Heizhaus, Mord im Pförtnerhäuschen, Horrorpartys im Alpenhaus und die Jagd nach paranormalen Erscheinungen durch selbsternannte Geisterjäger machten dieBeelitzer Heilstättenzum meist frequentiertem Spukort Deutschlands. Aus diesen Gründen sind heute alle Gebäude durch Zäune für den „Besucher“ gesperrt Videoüberwacht und zusätzlich von Sicherheitspersonal kontrolliert. Für interessierte Besucher besteht aber trotzdem die Möglichkeit die Objekte der Begierde zu besichtigen.

Mord im Pförtnerhaus: Im Jahre 2008 wurden die Heilstätten erneut Schauplatz eines weiteren brutalen Mordes. Der promavierte Mainzer Wissenschaftler und Hobbyfotograf Michael F. nutzte die Räumlichkeiten der Beelitzer Heilstätten um mit mehreren Modells Aufnahmen zu machen. Hier was genau der richtige Ort wo er seine düsteren Phantasien ausleben konnte. Ob die dunkle Aura und die Vergangenheit des mörderischen Ortes dazu führten bleibt bis heute ungeklärt, doch eines Tages eskalierte die Situation und er wurde selbst zum Mörder als er die Nacht in einem der Pförtnerhäuschen mit einem seiner Modells verbrachte. Er erwürgte sein Modell und verging sich anschließend an der Leiche. Vor Gericht wird er den Mordvorwurf bestreiten, sein Modell Anja sei bei SM-Spielen (u.a. Atem- reduktion) mit Vergewaltigungsphantasien versehentlich zu Tode gekommen. Er habe Sie laut Vereinbarung mit einer Bratphanne auf den Kopf geschlagen und Sie anschließend mit der linken Hand gewürgt. Anja habe sich nicht gewehrt und er sei davon ausgegangen, dass Sie eine Ohnmacht vortäusche. Erst nach dem vollzogenen Geschlechtsverkehr habe er bemerkt das Anja nicht mehr lebe. Das er sich danach noch mehrmals an der Leiche vergangen haben soll, wird von Ihm bis heute bestritten.

Die Errichtung der „Königlich Preußischen ProvincialIrrenanstalt Nietleben