LONELY PLANET Reiseführer E-Book Australien Ostküste - Anthony Ham - E-Book

LONELY PLANET Reiseführer E-Book Australien Ostküste E-Book

Anthony Ham

0,0
22,99 €

-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Das E-Book zum Lonely Planet Reiseführer Australien Ostküste ist besonders praktisch für unterwegs und spart Gewicht im Reisegepäck!

E-Book basiert auf: 6. Auflage 2025

Mit dem Lonely Planet Australien Ostküste auf eigene Faust immer der Küste entlang! Lerne surfen auf den ikonischen Wellen von Byron Bay, bewundere indigene Kunst in den  Galerien von Uluru und staune über die uralte subtropische Pracht der Gondwana-Regenwälder. Der Lonely Planet Australien Ostküste zeigt dir versteckte Tipps und neue Blickwinkel auf die Schätze des fünften Kontinents. 

Plane deine perfekte Reise!

  • Reiseplanung: Erkunde die tollsten Ecken deines Reiseziels und plane deine perfekte Reise mithilfe unserer Reiserouten und detaillierten Karten
  • Reiseziele: Entdecke einzigartige Erlebnisse, Tipps unserer Autor:innen und Expert:innen, Hintergründe und Empfehlungen
  • Praktisches: Die wichtigsten Informationen für deine Reise im Überblick. Kurz und übersichtlich zusammengefasst
  • Storybook: Tauche mit unseren Reportagen tief in den Alltag ein und erfahre mehr über die Seele deines Reiseziels


Tipp:
Erstellen Sie Ihren persönlichen Reiseplan durch Lesezeichen und Notizen… und durchsuchen Sie das E-Book mit der praktischen Volltextsuche!

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 884

Veröffentlichungsjahr: 2025

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Australien Ostküste

Auf zum Great Barrier Reef

Sydney-Stadtführer

Alles rund ums Outback

Reiseplanung

Erkunde die tollsten Ecken deines Reiseziels und plane deine perfekte Reise mithilfe unserer Reiserouten.

Reiseziele

Entdecke einzigartige Erlebnisse, Tipps unserer Autor:innen und Expert:innen, Hintergründe und Empfehlungen.

Storybook

Tauche mit unseren Reportagen tief in den Alltag ein und erfahre mehr über die Seele deines Reiseziels.

Praktisches

Die wichtigsten Informationen für deine Reise im Überblick. Kurz und übersichtlich zusammengefasst.

Mach die Welt zu deinem Abenteuer

und entdecke mit Lonely Planet Australiens Ostküste

Titelfoto: Byron Bay, RugliG/Shutterstock ©

Umschlagrückseite: Skyrail Regenwald-Seilbahn, f o g a a s/Shutterstock ©

Australien Ostküste

Sarah Reid, Kat Barber, Jayne D’Arcy, Peter Dragicevich, Anthony Ham, Paul Harding, Jessica Lockhart, Virginia Maxwell, Craig McLachlan, Charles Rawlings-Way

Inhalt

Sydney & Umgebung46

Circular Quay & the Rocks54

Stadtzentrum63

Darling Harbour & Haymarket70

Kings Cross, Potts Point & Woolloomooloo76

Darlinghurst, Surry Hills & Paddington79

Bondi & die Eastern Beaches85

Newtown & Inner West90

North Shore95

Manly & die Northern Beaches98

Blue Mountains103

Royal National Park108

South Coast vonNew South Wales112

Southern Highlands116

Wollongong120

Rund um Wollongong123

Batemans Bay127

Willkommen an der Ostküste Australiens4

Übersichtskarte8

Unsere Favoriten10

Städte & Regionen20

Reiserouten22

Beste Reisezeit30

Bestens vorbereitet32

Indigenes Australien34

Das Great Barrier Reef36

Essen wie die Locals38

Outdoor-Erlebnisse40

Rund um Batemans Bay130

Merimbula & Pambula133

Rund um Merimbula & Pambula135

North Coast von New South Wales140

Central Coast146

Newcastle149

Rund um Newcastle154

Lord Howe Island & Norfolk Island159

Coffs Harbour & Mid North Coast162

Byron Bay & die ferne North Coast170

Southeast Queensland & Fraser Coast184

Brisbane190

Rund um Brisbane205

Surfers Paradise & Gold Coast214

Gold Coast Hinterland222

Noosa & Sunshine Coast226

Rund um Noosa & dieSunshine Coast233

Hervey Bay & Fraser Coast238

Rund um Hervey Bay & Fraser Coast247

Central & Tropical North Queensland252

Bundaberg258

Rund um Bundaberg261

Rockhampton &Capricorn Coast264

Rund um Rockhampton &Capricorn Coast268

Airlie Beach & die Whitsundays271

Rund um Airlie Beach & die Whitsundays278

Townsville & Magnetic Island280

Rund um Townsville & Magnetic Island286

Mission Beach288

Cairns291

Rund um Cairns297

Atherton Tablelands301

Daintree & Cape Tribulation307

Melbourne & Umgebung314

Stadtzentrum320

Carlton & Inner North331

St. Kilda & südliche Vororte339

Abbotsford & östliche Vororte347

Williamstown &westliche Vororte350

Dandenongs & Yarra Ranges355

Yarra Valley358

Mornington Peninsula363

Phillip Island369

Reiseziele

Reiseplanung

Streets Beach (S. 196), Brisbane

Luna Park (S. 344), Melbourne

ReisePlanung

2

Die Küste Victorias374

Torquay378

Rund um Torquay382

Great Ocean Road387

Wilsons Promontory402

Rund um Wilsons Prom405

Australiens Outback414

Kakadu National Park418

Uluru & Kata Tjuta National Park422

Coober Pedy428

Storybook

Ankunft 436

Unterwegs vor Ort 437

Geld438

Übernachten439

Reisen mit Kindern440

Sicher reisen441

Essen, Trinken & Feiern442

Verantwortungsbewusst reisen444

LGBTIQ+-Traveller446

Barrierefrei reisen447

Kurz & knapp448

Sprache450

Die Geschichte der Ostküste Australiens in 15 Orten454

Triff die Australier:innender Ostküste458

Footy: Mehr als nurein Spiel460

Wenn diese Wände reden könnten: Aussie-Pubs463

Die ersten Speisen465

Praktisches

Inhalt

Bells Beach (S. 381)

Im Uhrzeigersinn von Links: Martin Valigursky/Shutterstock ©, maydays/Getty Images ©, Ric Jacyno/Shutterstock ©

Würdigung der First Nations

Lonely Planet möchte den Aborigines im ganzen Land, die es seit Urzeiten pflegen und erhalten, seine Anerkennung aussprechen.

Lonely Planet erkennt an, dass die Ureinwohner:innen eine andauernde, einzigartige Beziehung zu Land und Wasser haben und dankt ihnen für ihre Bemühungen, beides zu bewahren. Wir sprechen den einstigen und heutigen Ältesten unseren Respekt aus und erstrecken dies auch auf alle Aborigines und Torres-Strait-Insulaner:innen, die dieses Buch lesen.

Wir würdigen auch die anhaltenden Bemühungen der Aborigines um Versöhnung, Gerechtigkeit und soziale, kulturelle und wirt-schaftliche Selbstbestimmung. Die Souveränität wurde nie auf-gegeben. Australien war immer das Land der Aborigines und wird es auch bleiben.

Achtung!

Aborigines und Torres-Strait-Insulaner:innen sollten beachten, dass dieses Buch Bilder von und Verweise auf Menschen enthält, die bereits gestorben sind.

ReisePlanung

3

John Natoli/Getty Images ©

Buckelwal, Cape Byron (S. 173)

ReisePlanung

4

Meine Lieblings-beschäftigung: Beim Joggen im Winter um Cape Byrondie Wale beobachten, die an Australiens östlichstem Punkt vorbeiziehen.

willkommen an der

Ostküste australienS

Es heißt, dass wir das, was wir haben, erst dann richtig zu schätzen wissen, wenn es nicht mehr da ist. Und tatsächlich habe ich erst nach sieben Jahren im Ausland wirklich be-griffen, aus welchem einzigartigen Teil der Welt ich stamme. Es gibt nichts Schöneres für mich, als das Gackern eines Kookaburra, selbst wenn es noch vor dem Morgengrauen ertönt. Als Australierin bin ich sicherlich voreingenommen, aber wir haben die weitesten und saubersten Strände der Welt, die für alle frei zugänglich sind. Die Vielfalt der aus-tralischen Landschaften, von der Küste bis zum Outback, erstaunt mich immer wieder aufs Neue. Sie sind nicht nur voller natürlicher Schönheit, sondern auch voller Geschicht-en, Kultur und Traditionen, die von den First Nations über Generationen weitergegeben wurden.

Sarah Reid

sarahreid.com.au

Sarah ist eine preisgekrönte freiberufliche Reiseschriftstellerin mit einer Leidenschaft für nachhaltiges Reisen. Sie war für die Kapitel Nordküste von NSW, Brisbane und Gold Coast im Südosten von Queensland sowie die Reiseplanung zuständig.

Yunsun_Kim/Shutterstock ©

WalterWeiss/Shutterstock ©

LIEBLINGsplätzE

ReisePlanung

5

Hier schlägt für unsere Autor:innen und Expert:innen das Herz der Ostküste Australiens.

Die Twelve Apostles(Bild, S. 394) faszinieren mich immer wieder aufs Neue. Ich komme gern in den frühen Morgenstun-den (bevor es trubelig wird) hier-her, um in Ruhe die raue Meeres-luft einzuatmen und den Anblick der imposanten Kalksteinsäulen zu genießen. Ich habe das Ge-fühl, am Rande der Welt zu ste-hen. Nächstes Mal nehme ich ein Fernglas mit und gehe in der Abenddämmerung, um den Sonnenuntergang und die Rückkehr der Pinguine zu beob-achten.

Jayne D’Arcy

@jaynedarcy

Jayne schreibt über Reisen und Abenteuersport und hat bereits an Dutzenden Lonely Planets mitgewirkt.

Die wunderbare Tierwelt von Tropical North Queensland(S. 252) hat es mir angetan. Es gibt nicht viele Orte, an denen man Baumkängurus (Bild) se-hen kann wie bei den Malanda Falls in den Atherton Table-lands, oder auf einem Busch-pfad einem wilden, furchterre-gend aussehenden Kasuar ausweichen muss, wie in der Nähe von Mission Beach. Etwas weniger begeistert bin ich na-türlich wenn ich einem „Saltie“ oder „Freshie“ begegne …

Craig McLachlan

@yuricraig

Craig lebt das Leben eines Frei-beruflers und hat in den letzten 25 Jahren Reiseführer für Lonely Planet geschrieben.

Sean Scott/Tourism NT ©

Catherine Sutherland/Lonely PLanet ©

Alf Manciaglia/Shutterstock ©

ReisePlanung

6

Ich liebe die vielen Stimmungen des Uluru(S. 424): glühend bei Sonnenuntergang, stimmungs-voll vor dem ersten Licht. Beim letzten Besuch begann es zu regnen. Die Autokolonne machte sich auf den Rückweg nach Yu-lara. Ich schloss mich ihnen an, bis ich in den Rückspiegel blick-te: Die Sonne kam heraus und Wasserfälle stürzten den Felsen hinunter – pure Magie.

Anthony Ham

@AnthonyHamWrite

Anthony schreibt über Reisen, die Natur und die Kulturen der First Nations.

Ich bin ein großer Fan von Surry Hills(S. 79), denn es war der ers-te Ort, an dem ich in Sydney leb-te, und im Lauf der Jahrzehnte habe ich gesehen, wie er sich zu einem der kulinarischen Hot-spots der Stadt entwickelt hat. Einige alte Institutionen sind ge-blieben, wie etwa die alteinge-sessene Bourke St Bakery (Bild), in der ich Dauergast bin.

Peter Dragicevich

@peterdragnz

Peter ist ein neuseeländischer Reiseschriftsteller, der zahlrei-che Lonely Planets mitverfasst hat.

Ich liebe das blaue Wasser von Merimbula(Bild; S. 133). Ein per-fekter Tag beginnt mit einem Spaziergang entlang der Strand-promenade, SUP am Mitchies Jetty, mittags Fish & Chips im Fishpen Takeaway und einem entspannten Nachmittag beim Surfen oder Schwimmen am Strand. Ein toller Ort, ideal für einen Stopp auf einem Roadtrip.

Kat Barber

Kat ist eine Reiseschriftstellerin, die in Wagga Wagga aufgewach-sen ist und in der ganzen Welt gelebt hat, bevor sie nach Mel-bourne zurückgekehrt ist.

Alexandre.ROSA/Shutterstock ©

Paper Cat/Shutterstock ©

tourpics_net/Shutterstock ©

ReisePlanung

7

Ein Besuch auf K’gari(einst Fra-ser Island; S. 242) ist ein einzigar-tiges Australien-Erlebnis. Man setzt mit einer Fähre über, die mit Geländewagen voller Camping-ausrüstung und Angelruten bela-den ist, und erkundet zunächst die kurvenreichen Pisten im Lan-desinneren, bevor man auf den 75 Mile Beach Highway kommt, den man bei Ebbe befahren kann.

Paul Harding

@paulhtravel

Paul lebt in Melbourne und ist Schriftsteller und Fotograf, der nie müde wird, Australien und andere Regionen zu erkunden.

Die Staatsbibliothekvon Mel-bourne (Bild; S. 326) untermau-ert den Status der Stadt als UNESCO-Stadt der Literatur. Ihr dichtes Veranstaltungspro-gramm macht sie zu einem Zent-rum für Kultur und Literatur. Sie ist kostenlos zugänglich und ein guter Ort zum Arbeiten und Ent-spannen – und das Interieur des Gebäudes ist wirklich grandios!

Virginia Maxwell

@maxwellvirginia

Virginia lebt in Melbourne und hat für zahlreiche Lonely Planet Rei-seführer weltweit geschrieben.

Coober Pedy(S. 428), eine raffi-nierte Bergbaustadt im südaust-ralischen Outback, hat etwas Optimistisches an sich. Die „Opal-Hauptstadt der Welt“ zieht Menschen von überall her an – vereint durch die gemeinsa-me Lust auf das wertvolle „Feu-er im Stein“. Es ist Australiens Version des Wilden Westens.

Charles Rawlings-Way

@crawlingsway

Charles schreibt über Reisen, Musik, Essen und Kricket. Er hat auch ein Buch über die schotti-sche Rockband Del Amitri ver-fasst.

Great Ocean Road

Klassischer australischer Roadtrip (S. 387)

Uluru

Abstecher zu Australiens Mitte (S. 424)

Gold Coast

Die berühmten Strände der Küste (S. 214)

Brisbane

Museen, Craftbier und Drinks, Sonne genießen (S. 190)

South Coast

Frische Austern schlürfen (S. 112)

ReisePlanung

8

Sydney

Die Sydney Harbour Bridge erklimmen (S. 46)

Great Barrier Reef

Tauchgang zum größten Korallenriff der Welt (S. 293)

Melbourne

Abrocken in Live-Musik-Lokalen (S. 314)

Hunter Valley

Sich ein Schlück-chen in einer histo-rischen Weinregion gönnen (S. 154)

Byron Bay

Glückseligkeit in einer kultigen Surfstadt (S. 170)

Lord Howe Island

Wanderungen durch ein Naturparadies (S. 159)

Cairns

Zwischen Riff und Regenwald (S. 291)

Phillip Island

Pinguine und Naturschutz in Aktion erleben (S. 369)

K'gari

Erkundung einer epischen Sandinsel (S. 242)

Cape Tribulation

Natur pur im Daintree Regenwald (S. 307)

ReisePlanung

9

ReisePlanung

10

Unsere Favoriten

von links: ChameleonsEye/Shutterstock ©, ChameleonsEye/Shutterstock ©, Vicki Smith/Getty Images ©

Kulturen des Riffs

Das Great Barrier Reef gehört zum Meeresland von mehr als 70 Gruppen von Aborigines und Torres Strait Islanders, deren Kultur tief damit verbunden ist.

Die wichtigsten Regionen

Das Haupttor zum Riff ist Cairns, doch es gibt noch ein Dutzend anderer Zugangsorte mit unter-schiedlichen Angeboten.

Am Riff übernachten

Auf den Inseln gibt es Resorts und Campingplätze. Man kann aber auch auf einem schwimmenden Ponton übernachten.

zauberhaftes Riff

Das Great Barrier Reef, das fast die gesamte Küste von Queensland säumt, wird wird seinem legendären Ruf mehr als gerecht. Die empfindliche, aber widerstands-fähige Unterwasserwelt mit ihren 900 von Korallen ge-säumten Inseln ist ein einzigartiges Paradies, das nur darauf wartet, entdeckt zu werden. Egal, ob auf einem Tauchgang, einem Schnorchelausflug, vom Flugzeug aus oder in einem Glasbodenboot – das Riff bietet ga-rantiert unvergessliche Erlebnisse. Also nichts wie hin!

ReisePlanung

11

Unsere Favoriten

Lady Musgrave Island (S. 268)

Beste Great-Barrier-Reef-Erlebnisse

Vor dem familienfreundlichen Lady Elliot Island Eco Re-sort(S. 270) am südlichen Ende des Riffs lassen sich die majestätischen Mantarochen beobachten.

Auf Lady Musgrave Island im südlichen Great Barrier Reef campen und in Bundaberg an einer Tour mit Lady Musgrave Experience(S. 269) teilnehmen.

Im Coral Greenhouse(S. 283), einem Teil des Muse-um of Underwater Art, tauchen oder schnorcheln, und das John Brewer Reef vor Towns-ville erkunden.

Dem Riff etwas zurückgeben und das Marine Conservation Program auf Fitzroy Island(S. 293) vor Cairns besuchen.

Bei einer Tauchsafari(S. 293) weiter entfernte Bereiche des Riffs entdecken.

2

4

1

5

3

ReisePlanung

12

Unsere Favoriten

FiledIMAGE/Shutterstock ©

Weintrauben, Mornington Peninsula (S. 363)

Essen & ausgehen

Wenn man an der Ostküste Essen geht, geht es nicht nur um die wunderbar frischen Meeresfrüch-te, von Austern bis zu Barramundi. Es geht auch um die Stimmung. Selbst in den schicksten Restau-rants herrscht eine entspannte Atmosphäre und der Wochenendbrunch ist ein kulturelles Phänomen geworden. Auf zum Schlemmen!

Der frühe Vogel bekommt den Tisch

Viele Ostküstencafés öffnen schon um 6 Uhr morgens. Vor al-lem an den Sommerwochenen-den sollte man also früh da sein!

Regionale Stars

Einige der besten Restaurants in der Region findet man außer-halb der großen Städte. Vor allem im Hunter Valley (NSW), an der Far North Coast (NSW) und in Noosa.

Beste Ausgeh- & essens- Erlebnisse

In den Weinregionen an der Küste, z. B. der Mornington Peninsula(S. 366) eine Wein-kellertour unternehmen.

Welcher der beiden kulinari-schen Hauptstädte gebührt die Krone: Melbourne(S. 314) oder Sydney(S. 46)?

2

Einen geruhsamen Brunch in einem Küstencafé wie demBayleaf(S. 175) in Byron Bay genießen.

Die boomende Craft-Bier-Szene der Ostküste auf einer selbst-geführten Brauerei-Tour an der Sunshine Coast(S. 230) entdecken.

An Australiens Oyster Coast(S. 127) südlich von Batemans Bay genüßlich Austern ausschlürfen.

2

4

1

5

3

ReisePlanung

13

Unsere Favoriten

links: James Davis Photography/Shutterstock ©;rechts: Ken Griffiths/Shutterstock ©

urAlte Kulturen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in die 65 000 Jahre alte Kultur der Aborigines und Torres Strait Islanders einzutauchen. Man kann sich von einem Angehörigen dieser Völker spirituelle Orte in den heutigen Städten zeigen lassen, Indigenen bei traditionellen Tänzen zusehen und Wande-rungen zu Felsmalereien sowie Führungen durch Kunstgalerien unternehmen, in der eine neue Ge-neration von Indigenen ihre Werke präsentiert.

Viele Sprachen

Zur Zeit der Kolonisierung gab es in ganz Australien vermutlich rund 300 Sprachen. Etwa die Hälfte davon wird teilweise auch heute noch gesprochen.

Land des Überflusses

Die indigenen Völker der aus-tralischen Ostküste feierten üppige Feste. Davon zeugen noch sichtbare Überreste in Form von ehemaligen Lagerstät-ten, Haufen von verkalkten Mu-scheln und Knochen

Die indigene Bevölkerung heute

Laut der letzten Volkszählung bezeichnen sich 3,8 % der Bevölkerung oder etwa eine Million Australier:innen als Aborigines oder Torres Strait Islanders.

Beste indigene Erlebnisse

Eine der ältesten Süßwasser-aquakulturen der Welt im UNESCO-Weltkulturerbe  Budj Bim National Park(S. 399) in Victoria entdecken.

Mit Explore Byron Bay(S. 174) kann man sich ein Bild davon machen, wie Byron Bay vor dem Tourismus aussah.

In Cairns(S. 291) an einer der vielen von Indigenen geführten Touren ins Riff und in den Regen-wald teilnehmen.

Indigene Kunst in den von den Gemeinden betriebenen Galerien beim Uluru(S. 424) bewundern.

Man erfährt viel über die Kultur der Gumbaynggirr wenn man mit Wajaana Yaam Adventure Tours (S. 169) auf den Wasser-straßen der Coffs Coast paddelt.

1

3

5

4

2

ReisePlanung

14

Unsere Favoriten

von links: Kathleen Exell/Shutterstock ©, Kinson C Photography/Getty Images ©, Mathias Berlin/Shutterstock ©

Etikette am Strand

Oben ohne ist in ganz Australien erlaubt, Nacktbaden jedoch nur an bestimmten Stränden außerhalb von Queensland.

Reality TV

Die Arbeit der professionellen Rettungsschwimmer:innen am Bondi Beach ist als Bondi Rescueeine der ältesten Reality-Serien des austra-lischen Fernsehens.

First Surfer

Auf alten Fotografien sind einheimische Surfer:innen in Syd-ney zu sehen – mindestens vier Jahre bevor die hawaiinische Legende Duke Kahanamoku 1915 am Freshwater Beach surfte.

Baden gehen

Mehr als 10 000 Strände sollen die Küsten Australiens säumen – alle sind öffentlich zugänglich – und die Ost-küste kann mit einigen absoluten Schönheiten aufwar-ten. Nördlich von Gladstone ist aufgrund der Gefahr durch Krokodile das Schwimmen auf die mit Netzen abgesperrten Bereiche beschränkt. Aber weiter im Süden gibt es mehr als 1000 weitere Strände zu ent-decken – die besten Surfstrände findet man südlich der Sunshine Coast.

ReisePlanung

15

Unsere Favoriten

Whitehaven Beach (S. 276)

Beste strandErlebnisse

Am Bondi Beach(S. 85), der über einen schönen Weg mit dem Coogee Beach verbunden ist, geht es nur um Sehen und Gesehenwerden.

Die Strände von Byron Bay(S. 170) sind ideal zum Surfen – möglicherweise Seite an Seite mit einem Delfin.

Nur ein paar Schritte von den ruhigen Stränden vonLord Howe Island(S. 159) entfernt kann man wunderbar schnorcheln.

Mit türkisblauem Wasser und feinem weißen Sand ist der Whitehaven Beach(S. 276) , das Kronjuwel der Whitsundays.

Zu den wunderschönen verste-cken Buchten im Wilsons Promontory National Park(S. 402) in Victoria wandern.

2

4

1

5

3

ReisePlanung

16

Unsere Favoriten

Craig Holloway/Lonely PLanet ©

Hanging Rock, Blue Mountains (S. 103)

ab in die Wildnis

An der Ostküste lassen sich sechs Welterbestätten besuchen – und im Herzen des Outback mit dem Uluru eine weitere. Es gibt also nur wenige besse-re Orte weltweit, um die Schöpfung zu genießen. Selbst städtische Gebiete warten mit Natur auf, ganz zu schweigen von den Nationalparks.

Indigene Pflege

Die Wildnis Australiens ist nicht nur ökologisch bedeutsam, son-dern bildet auch eine lebendige Kulturlandschaft, die seit Jahr-tausenden von den traditionel-len Landbesitzern gepflegt wird

Top-Regenwälder

Der Daintree ist zwar der älteste Regenwald weltweit, aber die Gondwana Rainforests in South-east Queensland und Northern NSW beherbergen die größten verbliebenen Bestände an sub-tropischem Regenwald.

Beste Erlebnisse in der wildnis

Im tropischen Daintree Rainforest (S. 307) in Queens-land finden sich Wasserfälle, seltene Kasuare und viele Mög-lichkeiten für schweißtreibende Abenteuer.

Mit dem Jeep zu den maleri-schen Seen auf K’gari(S. 242) fahren und dabei Dingos beobachten.

Durch den kühlen Eukalyptus-wald der Blue Mountains(S. 103) wandern.

Auf der Lord Howe Island(S. 159) kann man einen einzig-artigen Nebelwald erkunden.

Die uralte subtropische Pracht der Gondwana Rainforests(S. 178) bewundern.

2

4

1

5

3

ReisePlanung

17

Unsere Favoriten

FiledIMAGE/Shutterstock ©

Australian Open, Melbourne (S. 330)

stadtleben

Klar, Sydney kann mit den großen Sehenswür-digkeiten aufwarten – Harbour Bridge, Opera House und Bondi Beach stehen ganz oben auf den Reiselisten. Aber auch die anderen Haupt-städte an der Ostküste, Melbourne and Brisbane, haben viel zu bieten. Auf zur selbstgeführten Entdeckertour oder eine Stadtführung buchen!

Fantastische Festivals

Vom weltweit bekannten Mardi Gras in Sydney bis zu Gourmet- und Musikfestivals – in den Hauptstädten an der Ostküste gibt es immer etwas zu feiern.

Das Spiel beginnt

Ob AFL-Finale in Melbourne oder die Rugby-Spiele der State of Origin Liga zwischen NSW und Queensland – an Austra-liens Ostküste finden die wich-tigsten Sportereignisse statt.

Beste städteErlebnisse

Für die Sydney Harbour Bridge(S. 54) gibt es sieben verschiedene Bridge-Clim-bing-Touren.

Tolle Kunstgalerien besuchen, z. B. die Queensland Art Gallery and Gallery of Mo-dern Art(S. 194).

An Orten wie dem Esplana-de Hotel(S. 344) in die Live-musik-Szene von Melbourne eintauchen.

Brisbanes Gastro- & Getränkeszene(S. 190) mit der von Sydney und Melbourne vergleichen.

Es lohnt sich, ein Fußball- oder Cricketspiel in irgendeiner Stadt zu besuchen. Absoluter Höhepunkt aber sind die Australian Open(S. 330) in Melbourne.

2

4

1

5

3

ReisePlanung

18

Unsere Favoriten

von links: Brett Andersen/Shutterstock ©, Natphotos/Getty Images ©, EAustralianCamera/Getty Images ©

Koala-Land

Die an der Ostküste heimischen Koa-las gelten als bedrohte Tierart. Sie können jedoch trotzdem gut beob-achtet werden, insbesondere auf Magnetic Island (Bild oben).

Die Herkunft des Känguruhs

Ganguruwar eines der ersten Wörter, die die Europäer 1770, während die Endeaver repariert wurde, von den Guugu Yimidhirr im heutigen Cook-town lernten und als „Känguru“ übernahmen.

Wenn es dunkel wird

Die meisten Tiere Australiens sind nachtaktiv und lassen sich am besten beim Campen in den Nationalparks be-obachten. Taschenlampe nicht vergessen!

Tiere, gross & klein

In der Wildnis Australiens wimmelt es von Tieren, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Das Spektrum reicht von den Robben an den felsigen Küsten von Phillip Island über die skurrilen Kreaturen des Dain-tree Rainforest bis zu den einzigartigen Ikonen wie Ko-alas, Kängurus, Wombats und Schnabeltieren. Vor der Küste kann man Wale beobachten, an Land ist ständig und überall das Gekreische der Kookaburras zu hören, und schließlich ist da noch die fantastische Unter-wasserwelt des Great Barrier Reef.

ReisePlanung

19

Unsere Favoriten

Daintree National Park (S. 307)

Beste Natur-erlebnisse

Pinguine bei der berühmten Penguin Parade(S. 369) auf Phillip Island vor Melbourne beobachten.

Ein hochmodernes Koala-Zent-rum, das sich dem Schutz der pelzigen australischen Ikone verschrieben hat, besuchen: Port Stephens Koala Sanctuary(S. 154).

Im Norden Queenslands im Daintree Rainforest(S. 307) nach Kasuaren und Krokodilen Ausschau halten.

Mit Kindern den Weltklasse-Zoo Taronga Zoo Sydney(S. 97) besuchen.

Im Winter irgendwo zwischen Cairns und der South Coast von NSW(S. 112) an einer Wal-beobachtungstour teilnehmen.

2

4

1

5

3

Southeast Queensland & Fraser Coast

Geschichte, Kultur, lebhafte LANDSCHAFTEN

Willkommen in Australiens Urlaubshauptstadt, wo grüne Regenwälder die pulsierenden Städte umrahmen und epische Sandinseln in unmittelbarer Nähe der glitzernden Küste liegen. Es ist der einzige Ort auf der Welt, an dem drei UNESCO-Biosphären nebeneinander liegen, aber die Natur ist nur einer von vielen Anziehungspunkten in dieser sonnenverwöhnten Region.

S. 184

Central & Tropical North Queensland

Korallenriffe, Strände UND Regenwälder

Diese wilde Region, die sich von Bundaberg bis zur Spitze von Cape York erstreckt und den Großteil des Great Barrier Reefs umfasst, ist bereit für Erkundungen. Es ist ein wunderbarer Ort, um die Kulturen der Indigenen kennenzulernen und die tropische Urlaubsstimmung aufzusaugen.

S. 252

Melbourne & Umgebung

WO DIE KULTUR VORRANG HAT

Melbourne (Narrm oder Naarm) wird immer wieder zu den lebenswertesten Städten der Welt gezählt und hat alles zu bieten. Zugegeben, vielleicht kein konstant warmes Wetter, dafür aber eine blühende Kunst-, Musik-, Essens- und Sportszene. Diese machen Victorias Hauptstadt zu einem unendlich aufregenden Ort für einen Besuch.

S. 314

Die Küste Victorias

TIERREICH, WILD UND ATEMBERAUBEND

Der wilde Südliche Ozean umspült Victorias zerklüftete, von Sandsteinklippen gesäumte Küste, herrliche Nationalparks, malerische Weinregionen, entspannte Küstenstädte, jede Menge maritime Geschichte und einen der berühmtesten Roadtrips Australiens.

S. 374

Australiens Outback

ULURU, COOBER PEDY UND KAKADU

Ein dreistündiger Flug von der Ostküste bringt Reisende in eine völlig andere Welt, wo majestätische Landformen aus der roten Wüste emporragen und Australiens einzige Outback-Stadt mit einer beeindruckenden Kunstszene aufwartet. Hier taucht man tief in die Geschichten des Landes ein, erwirbt bedeutungsvolle Souvenirs und spürt die spirituelle Kraft dieses einzigartigen Ortes bis in die eigenen Knochen.

S. 414

ReisePlanung

20

städte & regionen

Städte & Regionen

Die Orte entdecken, die einen begeistern.

Sydney & Umgebung

DIE SCHIMMERNDE SMARAGDSTADT VON OZ

Sydney (Warrane) besticht mit seinem glamourösen Hafen und den goldenen Stränden. Aber es gibt auch eine Weltklasse-Kunstszene, ikonische Architektur, fantastische Restaurants, angesagte Bars, Aborigine-Kultur und viel Natur in der fabelhaft vielfältigen Hauptstadt von NSW zu genießen. Und das ist nur der Anfang!

S. 46

North Coast von New South Wales

Glückseligkeit AN DER KÜSTE UND JUWELEN IM HINTERLAND

Wunderschöne Strände und üppige Regenwälder säumen eine der reisefreundlichsten Küsten Australiens, und auf dem Weg dorthin gibt’s viele Gelegenheiten, sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Die klassische Fahrt in den Norden führt nach Byron Bay, wo man den eigenen privaten Sandstrand genießt, die Stiefel für wunderbare Wanderungen schnürt und die Küstenstädte erkundet.

S. 140

South Coast von New South Wales

Wanderungen, WELLEN, WILDTIERE UND WALE

Die Südküste wird manchmal zugunsten der Nordküste des Bundesstaates übersehen, aber das macht sie nur noch besonderer. Es ist ein epischer Abschnitt mit atemberaubenden Aussichten, einer unglaublichen kulinarischen Szene, die den Reichtum des Meeres und des Landes zelebriert, Nationalparks voller einheimischer Flora und Fauna und so viel mehr.

S. 112

ReisePlanung

21

städte & regionen

Sydney Harbour Bridge (S. 54)

Hunter Valley1 TAG

Ein Abstecher ins Landesinnere führt zu den Weinbergen des Hunter Valley (S. 156), wo Ver-kostungen, Touren und andere Gourmetfreuden warten. Ein üp-piges Mittag- oder Abendessen bieten die Spitzenrestaurants in den Weinbergen. Erholung findet man in einem Boutique-Resort. Regionale Leckereien kauft man, um sie auf der Wei-terreise zu genießen.

3

Newcastle1 TAG

Der nächste Stopp ist die Kunst- und Surfhochburg „Newy“ (Bild oben; S. 149), die eine eigene blü-hende Gastronomieszene beher-bergt. Wie wär’s mit einem Bad in den historischen Newcastle Ocean Baths, einem Besuch in einem etwas anderen Aquarium und Museen wie dem auf dem Hügel gelegenen Fort?

2

Sydney3 TAGE

Die Tour startet in Sydney (S. 46), wo man die wichtigsten Sehens-würdigkeiten besichtigt, am Bondi Beach entlangspaziert, durch Bars zieht und shoppen geht. Nicht verpassen sollte man den Coastal Walk von Bondi nach Coogee sowie die fabel-haften Restaurants. Wer die Stadt schon kennt, sollte die neueren Attraktionen ansehen, wie die umgestaltete Art Gallery of NSW und die neue Möglich-keit der Besteigung der Sydney Harbour Bridge.

1

Sydney – Byron Bay

Benny Marty/Shutterstock ©

Tony Gorman/Shutterstock ©

Dauer:9 Tage Strecke: 750km

Die Fahrt von Sydney nach Byron entlang des Pacific Motorway dau-ert (ohne Verkehr) etwa acht Stun-den, doch der eigentliche Reiz liegt darin, die Strecke als ent-spannten Roadtrip zu genießen. Mit Stopps an malerischen Strän-den, Weingütern, charmanten Städtchen und Nationalparks wird jede Etappe zu einem besonderen Erlebnis.

Reiserouten

ReisePlanung

22

Reiserouten

Byron Bay2 TAGE

Nun fährt man durch Coffs Har-bour, Yamba, Ballina und Lennox Head auf dem Weg zum Zielort Byron Bay, wo man noch mehr Sonne, Surfsports, Spaziergän-ge an der Küste und tolles Essen genießen kann (Bild oben; S. 170). Eine Aborigine-Tour lehrt eine andere Seite von Byron. Tipp: 20 Min. den Highway hinauf nach Brunswick Heads wartet ein ruhigeres Küstenstädtchen.

6

Bellingen1 TAG

Weiter geht’s zum kleinen Surfer-dorf Crescent Head oder nach South West Rocks, um das Ge-fängnis aus der Kolonialzeit zu besichtigen oder tauchen zu ge-hen. Anschließend lohnt ein Ab-stecher ins Landesinnere zum historischen „Bello“. Dort bieten Restaurants eine entspannte At-mosphäre und Regenwaldpfade im nahegelegenen Dorrigo Natio-nal Park laden zum Wandern ein.

5

Port Macquarie1 TAG

Im Myall Lakes National Park folgt man dem malerischen La-kes Way entlang der Küste zur entspannten Küstenstadt Port Macquarie (S. 165). Dort besucht man ein Koala-Krankenhaus und genießt Spaziergänge im Küs-ten-Regenwald, ein hervorra-gendes historisches Museum und schöne Strände. Ausklingen lässt man den Tag mit einem Meeresfrüchte-Schmaus im Stunned Mullet oder Bills Fishhouse.

4

RugliG/Shutterstock ©

ReisePlanung

23

Reiserouten

Atherton Tablelands1 TAG

Die üppig bewachsenen Atherton Tablelands(S. 301) verzaubern mit ihren spektakulären Wasser-fälle und Wildtieren (darunter Schnabeltiere und Baumkängurus). Wer eine Gondelbahn oder die Pa-noramabahn nach Kuranda nimmt, kann dort Re-genwaldspaziergänge unternehmen und über die lebhaften Märkte der Stadt schlendern. Übernach-tungsmöglichkeiten gibt’s in den kühleren Table-lands oder in Cairns, wo es etwas schwüler ist.

2

Cairns & Great Barrier Reef2 TAGE

Tropisches Nord-Queenslands, Australiens Hauptstadt des Rifftauchens(S. 291) und das Tor zum Weltnaturerbegebiet der feuchten Tro-pen: Am äußeren Great Barrier Reef lernt man den Meerespark bei einem einfachen Ausflug nach Fitzroy Island (Bild oben) kennen oder erfährt bei einer geführten Tour der Indigenen mehr über den Schutz des Riffs. Dann schlemmt man sich durch die Gastronomieszene von Cairns (Gimuy) ein.

1

Von Links: Maurizio Callari/Shutterstock © , Jakub Maculewicz/Shutterstock ©

Darren Tierney/Shutterstock ©

Cape Tribulation (S. 307)

Reiserouten

Dauer:6 Tage Strecke: 400km

Korallenriffe, dunstige Regenwälder, Aborigine-Kulturen und schmack-hafte Fusionsküche sind nur einige der Dinge, auf die man sich im tropi-schen Nord-Queensland freuen kann. Diese sechstägige Reise bietet al-les, was das Herz begehrt: Abenteuer zu Land und zu Wasser, Begegnungen mit der Tierwelt und Entspannung am Pool.

Von Cairns nach Cape Tribulation

ReisePlanung

24

Reiserouten

Port Douglas1 TAG

Nach diesem Abenteuer kann man am Pool eines Resorts in Port Douglas (S. 299) eine Stunde nörd-lich von Cairns entspannen. Wer noch Kraft hat, kann sich für ein weiteres Riffabenteuer anmelden oder das Mossman Gorge Cultural Centre, das im südlichen Teil des Daintree National Park liegt, be-suchen. Unter die Einheimischen kann man sich bei einem Picknick bei Sonnenuntergang im Rex Smeal Park mischen oder gemütliche Spaziergänge am Four Mile Beach (Bild oben) unternehmen.

4

Cape Tribulation2 TAGE

Zurück ins Auto und ab nach Norden! Dort trifft man die Einheimischen bei einer Krokodiltour auf dem Daintree River, bevor man die Autofähre über den Fluss in das Herz des Daintree Rainforest nimmt. Die asphaltierte Straße endet in Cape Tribulation(S. 307), wo tolle Wanderungen warten. Bei einem Aufenthalt in einer Regenwaldlodge taucht man tief in diese wilde Gegend ein.

3

Matteo Colombo/Getty Images ©, Amy’s Camera Lens/Shutterstock ©

ReisePlanung

25

Reiserouten

Lorne1 TAG

Nun geht’s auf die Straße! Die Fahrt nach Süden von Mel-bourne zum Surfzentrum Tor-quaythe ist kurz. Hier checkt man den Wellengang am Bells Beach, bevor man beim familien-freundlichen Anglesea eine Surfstunde sowie ein Picknick am Wasser bucht. Als Nächstes steht Aireys Inlet mit dem histo-rischen Split Point Lighthouse auf dem Programm. Unterkünfte bietet Lorne(S. 387), ein weite-rer beliebter Ort zum Surfen.

2

Melbourne1 TAG

Melbourne(S. 314) kann seine Besucher:innen monatelang mit Bars, Galerien, Live-Musik, Shopping, AFL-Football (Bild oben) und anderen Attraktionen beschäftigen, aber die Great Ocean Road, ein klassischer australischer Roadtrip, lockt! Einen Kaffee genießt man in den berühmten Gassen der viktorianischen Hauptstadt bevor man zunächst ein paar zentrale Highlights erkundet.

1

Apollo Bay1 TAG

Westlich von Lorne wird die Gre-at Ocean Road landschaftlich sehr reizvoll und schlängelt sich zwischen dem Meer und den mit Regenwald bewachsenen Otway Ranges entlang. Wer Koalas se-hen möchte, stoppt bei Cape Ot-way (oder/und bei Kennett River). Dort besichtigt man den ältesten noch erhaltenen Leuchtturm des australischen Festlands bevor man für die Nacht einen Abste-cher in das künstlerische Fische-reistädtchen Apollo Bay(S. 392) macht.

3

Dauer:5 Tage Strecke: 370 km

Der tiefe Süden der australischen Ostküste und das hippe Melbourne (Narrm oder Naarm) sowie die herr-liche Great Ocean Road laden ein! Züge fahren von Melbourne nach Geelong und Warrnambool, von wo aus V/Line-Busse die wichtigs-ten Städte entlang der Strecke ver-binden (oder man wandert den 110 km langen Great Ocean Walk). Ein Auto bietet mehr Flexibilität.

Von Links: Neale Cousland/Shutterstock ©, Constantin Stanciu/Shutterstock ©, Maythee Voran/Shutterstock ©

Reiserouten

Melbourne & die Great Ocean Road

ReisePlanung

26

Reiserouten

Port Campbell1 TAG

Der nächste Halt ist der Port Campbell National Park mit seinen berühmten Zwölf Aposteln – eine Ansammlung von Sandsteinfelsen, die sich ent-lang der Küste dramatisch aus dem Meer erheben (Bild oben). Von den Aussichtspunkten auf den Klippen bietet sich ein toller Blick. Anschließend kann man einen Abstecher ins Landesinnere ma-chen, um den Twelve Apostles Food Artisans Trail (12apostlesfoodartisans.com.au) auf dem Weg nach Port Campbellzu erkunden (S. 393).

4

Port Fairy1 TAG

Zunächst hält man ander Küste von Warrnambool Ausschau nach Walen und fährt dann weiter nach Westen in das malerische, eher irische Port Fairy (S. 398). Das Dorf wartet mit einer spannenden Vergangenheit auf und liegt am westlichen Ende der Shipwreck Coast, wo Fischer:innen ihren Fang am geschäftigen Hafen der Stadt einholen. Wer noch Zeit hat, fährt weiter nach Westen zum Cape Bridgewater, um die Robben (Bild oben) und den „versteinerten Wald“ zu sehen, bevor man nach Melbourne zurückkehrt.

5

Darryl Leach/Shutterstock ©, Katy Lylak Photography/Shutterstock ©

ReisePlanung

27

Reiserouten

Blue Mountains1 TAG

Zuerst geht’s ins Landesinnere, um die Blue Mountains(S. 103) zu erkunden, beginnend mit dem nebligen Katoomba mit seiner Art-déco-Architektur und dem beeindruckenden Aussichts-punkt Three Sisters. Dutzende von Wanderwegen ziehen sich durch die Buschlandschaft, tiefer im Landesinneren kann man die Wentworth Falls be-sichtigen oder einfach die Beine hochlegen und ein Gourmet-Menü in den Bergen genießen.

2

Sydney & South Coast NSW2 TAGE

Inhaliere die Magie von Sydney(S. 46), von seinem prächtigen Hafen bis zu den berühmten Stränden oder tauche tief in die South Coast von NSW (S. 112) ein! Das geht am besten mit einem Tages-ausflug zu den weißen Stränden und dem azur-blauen Wasser der Jervis Bay. Kurzweilige Stopps auf dem Weg beinhalten die Klippen des Royal Na-tional Park, Kiama’s berühmtes Blowhole und die Weingüter der Shoalhaven Region.

1

Dauer:7 Tage Strecke: 6500 km

Wer die größten Highlights erleben möchte, aber wenig Zeit hat, kann sich auf eine actionreiche Reise begeben, die von der berühmten Hafen-stadt an der australischen Ostküste zu Queenslands wichtigstem Kno-tenpunkt am Great Barrier Reef und dann weiter zum Uluru, dem Herzen des australischen Outbacks, führt.

Golden Triangle

Von links: Taras Vyshnya/Shutterstock ©, ian woolcock/Shutterstock ©

The Salty Travellers/Tourism NT ©

Sonnenuntergang, Uluru (S. 424)

Reiserouten

ReisePlanung

28

Reiserouten

Uluru2 TAGE

Nach drei weiteren Flugstunden landet man im Herzen von Australiens Rotem Zentrum. Hier bie-ten sich unzählige Möglichkeiten, den Uluru & Kata Tjuta National Park(S. 422) zu erleben – von Touren zum Sonnenauf- und Sonnenuntergang über eine neue Drohnenshow der Aborigines bis hin zum faszinierenden Field of Light des briti-schen Künstlers Bruce Munro. In der winzigen Stadt Yulara, dem Dienstleistungszentrum für den Uluru, befinden sich der Flughafen und eine Hand-voll Unterkünfte.

4

Cairns2 TAGE

Einen Einblick in Queensland und den tropischen Norden Australiens bekommt man in der lebhaften Küstenstadt Cairns(S. 291). Nur drei Flugstunden von Sydney entfernt ist Cairns der perfekte Aus-gangspunkt, um das Great Barrier Reef und den Daintree Rainforest zu erkunden, die Kultur der First Nations kennenzulernen und Salzwasserkro-kodile in ihrem natürlichen Lebensraum zu beob-achten. Von Freitag bis Sonntag kann man es sich auf den Rusty’s Markets mit Street Food gut gehen lassen.

3

worldswildlifewonders/Shutterstock ©, Tourism Australia/Tourism NT ©

ReisePlanung

29

Reiserouten

Local Tipp

Clovelly Beach (S. 88), Sydney

Bei uns ist der Sommer ein Synonym für Strandwetter, aber an der australischen Ostküste gilt das nicht immer. An der Küste Victorias ist der Sommer kurz und schön; die Einhei-mischen zieht es in der Regel zwischen Dezember und Febru-ar an den Strand, wenn die Tagestemperaturen bei 25 °C liegen. Die hartgesottenen Sydneysider schwimmen das ganze Jahr über, wobei das angenehmste Strandwetter im September oder Oktober einsetzt und bis März oder April anhält. Die Winter-temperaturen werden milder (und die Sommer heißer), je weiter man nach Norden reist. Der Winter ist die beste Zeit für einen Besuch im tropischen North Queensland – das steckt mitten in der Regenzeit und Nebensaison (November bis April) während der Spitzensommermonate weiter südlich.

Die Wintermonate haben auch weiter südlich ihre Vorteile: Man kann Wale beobachten (Mai bis November), und das kühle, trockene Wetter ist ideal für Buschwanderungen an der Küste. Traditionelle saisonale Naturschauspiele wie die Laub-färbung erlebt man am besten südlich von Sydney (Warrane). Weiter nördlich blühen die Frangipani im Dezember.

Die Ostküste ist ein ganzjähriges Reiseziel, aber der Frühling (März bis Mai) und der Herbst (September bis November) sind ideal für einen Besuch.

paradies für walbeobachtung

Rachelle Mackintosh lebt in Sydney und ist eine auf Natur spezialisierte, freie Fotojournalistin. @faunographic

„Ich liebe den Winter an der Ostküste – die Tage sind kühl und laden zu Abenteuern ein, und die Sonnenunter-gänge sind besonders spek-takulär. Zu dieser Zeit sieht man auch die meisten Buckelwale, die von ihren antarktischen Weidegrün-den nach Norden in die tropi-schen Gebiete ziehen, wo sie ihre Kälber gebären. Für eine Fotografin gibt es keine grö-ßere oder lohnendere He-rausforderung, als sie von ei-nem fahrenden Boot aus zu fotografieren – dort verbrin-ge ich in dieser Jahreszeit ei-nen großen Teil meiner Zeit.“

lINKS: Ste Everington/Shutterstock ©; rECHTS: Jodie Barker/Getty Images ©

zyklon-Saison

Zyklon-Saison ist in Australien in der Regel zwischen November und April, doch treten Zyklone hier auch außerhalb dieser Monate auf – durch-schnittlich elf im Jahr, von denen meist aber nur vier oder fünf das Land er-reichen, darunter einer oder zwei der Kategorie 5 (sehr schwer). Offizielle Warnungen beachten!

ReisePlanung

30

Beste Reisezeit

BesteReisezeit

JANUAR

Max. ⌀-Temp.: 26 °C

Regentage:12

FEBRUAR

Max. ⌀-Temp.: 26 °C

Regentage:12,5

MÄRZ

Max. ⌀-Temp.: 25 °C

Regentage:13,5

APRIL

Max. ⌀-Temp.: 22,5 °C

Regentage:13

MAI

Max. ⌀-Temp.: 19,5 °C

Regentage:13

JUNI

Max. ⌀-Temp.: 17 °C

Regentage:12,5

Reisewetter (Sydney)

Local Tipp

Sydney Mardi Gras (S. 82)

Große Festivals an der Ostküste

Sydney Mardi Gras(S. 82) Zu Australiens größtem und be-kanntestem Pride-Festival steht Sydney ganz im Zeichen des Re-genbogens und erreicht seinen Höhepunkt mit einem fröhlichen Umzug auf der Oxford St. Februar–März

RISINGMusik-, Kunst- und Kul-tur-Events füllen an 16 wunder-vollen Tagen zu Beginn des Win-ters die Straßen von Melbourne. Juni

Brisbane Festival(S. 196) Die Hauptstadt von Queensland be-grüßt den Frühling mit einem wahren Feuerwerk an künstleri-schen Darbietungen und Erleb-

nissen, von Theater bis Zirkus, von Comedy bis bildende Kunst. September

Byron Bay Bluesfest (S. 175) Das erste australische Festival für zeitgenössische Blues- und Roots-Musik mit bedeutenden lokalen und internationalen Acts steigt am langen Osterwochen-ende. März/April

Melbourne International Comedy Festival(S. 321) Lachen, bis man Seitenstechen bekommt, kann man bei Austra-liens größtem Comedy-Festi-val, bei dem mehr als 500 Shows geboten werden. März–April

Ausgefallene Events

Kalbar Sunflower Festival (S. 210) Bei diesem dreitägigen Event im Scenic Rim kann man Selfies inmitten großer gelber Blüte machen. April

Abbey Medieval Festival (S. 209) Das Kettenhemd und die Lanzen für dieses mittelalterli-che Fest entstauben, das ein Wochenende lang in Caboolture stattfindet. Juni/Juli

Sawtell Chilli Festival (S. 168) Das schärfste kulinarische Festi-val an der Coffs Coast lockt Tau-

sende Besucher:innen an, die pikantes Essen, Kochvorführun-gen und Straßenunterhaltung genießen sowie die (milde) Win-terkälte wegtanzen. Juli

Jumpers & Jazz in July (S. 213) Bei Queenslands skurrilstem Festival dekorieren „Yarntopi-ans“ die Southern Downs mit gestricktem oder gehäkeltem Material. Juli

Sunshine State

Queenslands Spitzname „Sunshine State“ trifft besonders auf die Gold Coast im tropischen Südosten des Bundesstaates zu, wo es pro Jahr rund 300 Tage Sonnenschein gibt. Am meisten regnet es in der Stadt im Sommer, aber auch dann ist es eine schöne Zeit für einen Besuch.

vier jahreszeiten

Melbourne ist berühmt dafür, dass man hier „vier Jahreszeiten an einem Tag“ erleben kann. Es ist daher schlau, Kleidungsstücke in Schichten so übereinander zu tragen, dass man sie mit den schwankenden Temperatu-ren schnell aus- bzw. wieder anziehen kann. Für plötzliche Schauer sollte man eine Regenjacke oder einen Regenschirm stets griffbereit haben.

Byron

Daniela Maiorano ist Chef-köchin im Restaurant Barrio in Byron Bay. @daniela.maiorano

„Der Frühling ist meine liebs-te Jahreszeit, um die Pracht des Ozeans zu genießen. Die Temperatur ist perfekt zum Schwimmen, und ich liebe es, Algen am Strand zu sam-meln (nur eine kleine Menge, wenn es reichlich gibt), sie in der Sonne zu trocknen und daraus Algenbutter herzu-stellen. Diese träufle ich dann über Ravioli und ser-viere sie mit dugum(Mu-scheln), die die Bundjalung seit Jahrtausenden nähren.“

ReisePlanung

31

Beste Reisezeit

JULI

Max. ⌀-Temp.: 16,5 °C

Regentage:11

AUGUST

Max. ⌀-Temp.: 18 °C

Regentage:10,5

SEPTEMBER

Max. ⌀-Temp.: 20 °C

Regentage:10,5

OKTOBER

Max. ⌀-Temp.: 22 °C

Regentage:11,5

NOVEMBER

Max. ⌀-Temp.: 23,5 °C

Regentage:11,5

DEZEMBER

Max. ⌀-Temp.: 25,5 °C

Regentage:11,5

ReisePlanung

32

bestens vorbereitet auf die Ostküste Australiens

K’gari (S. 242)

Kleidung

Leichte, wasserdichte JackeAn der Ost-küste kann es jederzeit regnen. Selbst an Sommerabenden kann es (vor allem im Sü-den von NSW und in Victoria) kühl sein.

SchuheMan sollte ein Paar mit genügend Grip und Halt für leichte Küstenpfade ha-ben. Für Buschtouren sind atmungsaktive Wanderschuhe oder Stiefel mit Knöchel-schutz gut.

Zwanglose und schickere KleidungIn den schickeren Restaurants und Bars gilt eine (meist unausgesprochene) Kleiderordnung. Shorts und schicke Sandalen sind ok, aber Badelatschen/Flipflops nicht – zumindest nicht südlich der Sunshine Coast.

BadekleidungWer nicht im Meer gebadet hat, war nicht wirklich an der Ostküste.

Leichte, lange KleidungIdeal für Wande-rungen und kühle Abende.

SonnencremeTagsüber Sonnencreme mit mind. LSF 30 verwenden (auch bei Wolken).

bestens vorbereitet auf die Ostküste Australiens

Nützliches zum Vorbereiten und Einstimmen.

Etikette

Australier:innen sind zwar entspannt, aber Manieren sind wichtig. Also nicht auf „Please“, „Thank you“und „Excuse me“ver-zichten! Wie die Briten sind auch die Leute in Australien beim Anstehen pingelig, scheuen sich aber noch weniger als jene, Drängelnde zurechtzuweisen. Es ist höflich, Servicekräf-te vor dem Bestellen zu begrüßen oder sich sogar zu erkundigen, wie sein/ihr Tag bisher verlaufen ist. In der Öffentlichkeit besser nicht über den Lautsprecher telefonieren.

LINKS: Thomas Hansson/Shutterstock ©; RECHTS: TCD/Prod.DB/Alamy Stock Photo ©

ReisePlanung

33

bestens vorbereitet auf die Ostküste Australiens

Sprechen

How ya goin’?Wie geht’s? (Entspricht „How you doin’?“im US-amerikani-schen Englisch.)

Too easy/no worries/no wuckas/no dramasKein Problem.

Yeah, nahHöfliches Nein.

You right? Are you OK?Alles in Ordnung? Wird be-nutzt, um sich nach dem Wohlergehen zu erkundi-gen (z. B. wenn jemand ausgerutscht ist) oder auch, um jemanden auf „höfliche“ Art für unange-messenes Verhalten zu-rechtzuweisen.

BrekkieFrühstück.

ArvoNachmittag.

Bottle-oSchnapsladen.

ServoTankstelle.

Pineapple, LobsterDer australische 50-$- bzw. 20-$-Schein.

ColdieKaltes Bier.

TinnyBüchse Bier oder ein kleines Boot („Let’s crack a tinny in the tinny.“)

BludgerEin Faulpelz. („Darrel’s a bit of a blud-ger.“)

CactusTot oder pleite.

Old mateEin bloke(Typ), dessen Namen man nicht kennt. („Old mate over the-re.“)

BonzaToll.

ShoutEine Runde Drinks. („It’s your shout, mate.“)

You little ripperDas ist ausgezeichnet.

Tucker/grubJede Art von Essen.

Buckley’sKeine Chance.

DevoVon „devastated“, am Boden zerstört. („I’m so devo I have to work tomor-row.“)

BailGehen/abhauen. („I'm gonna bail.“)

BrollyRegenschirm.

GalahJemand, der nicht weiß, was er tut.

Woop woopMitten im Nir-gendwo. („Pam lives out in woop woop.“)

Booze busAlkoholkontrolle.

StuffedPappsatt/müde (oder beides).

Gallipoli(Peter Weir; 1981) Hervorra-gend-verstörende Geschichte über zwei Kumpel, die sich als Freiwillige für den Ersten Weltkrieg melden.

Two Hands(s. Bild; Gregor Jordan; 1999) Wahrscheinlich der beste Gangsterfilm Australiens (sorry, Chopper); spielt in Sydney und mit Heath Ledger in der Hauptrolle.

The Adventures of Priscilla, Queen of the Desert(Stephan Elliot; 1994) Kraftvoll-positive Präsentation von LGBTIQ+-Themen für ein globales Publikum.

Muriels Hochzeit(P. J. Hogan; 1994) Comedy-Drama um eine Familie der Arbeiterklasse, mit Toni Collette in der Hauptrolle als von Abba besessene Muriel.

lesen

Talking to My Country(Stan Grant; 2016) Aussa-gekräftige, persönliche Meditation über Ethnie, Kultur und nationale Identität von einem Journalisten, der denWiradjuri angehört.

The Yield(Tara June Winch; 2019) Der Roman über eine enteignete Kul-tur wurde mit Australiens wichtigstem Literatur-preis ausgezeichnet.

Spuren: eine Reise durch Australien(Robyn Davidson; 1980) Der Be-richt von der 2700 km langen Reise der Autorin durchs australische Out-back ist eine faszinieren-de Urlaubslektüre.

Puberty Blues(Kathy Lette; 1979) Der in Syd-ney angesiedelte Roman, der als Inspiration für einen Film und eine Mini-serie diente, thematisiert den Sexismus in der Surfkultur.

lesen

Anschauen

Reinhören

Whispering Jack(John Farnham; 1986) Das Al-bum, das „Farnsy“ zu ei-ner australischen Musik-ikone machte, enthält eine der inoffiziellen Landeshymnen („You’re The Voice“).

Yarning Up(Caroline Kell; 2023) Caroline Kell, Angehörige der Mbar-brum, führt anregende Gespräche mit Persön-lichkeiten der Indigenen Australiens.

Odyssey Number Five(Powderfinger; 2000) Das beste Album der Rock-band aus Brisbane prägte eine ganze Generation. Ihr ikonischster Song, „These Days“,sorgt im-mer noch für Gänsehaut.

Full Story(Guardian Australia; 2023) Journa-list:innen des Guardianschauen in diesem Pod-cast jeden Werktag hin-ter die Schlagzeilen.

ReisePlanung

34

Indigenes Australien

ReisePlaner

Laura Quinkan Dance Festival, Cape York, Queensland

Land der vielen Nationen

Die Aboriginal People (Ureinwohner:innen) des australischen Festlands und die Torres-Strait-Insulaner sind zwei ethnisch und kul-turell unterschiedliche indigene Kulturen mit vielen Untergruppen mit eigener Sprache, eigenen Traditionen und Bräuchen. Sprach-gruppen werden gemeinhin als „Nations“ und Gruppen innerhalb der Nationen als „Clans“ oder „Mobs“ bezeichnet. Auch wenn die Ter-minologie von Person zu Person unterschied-lich ist (im Zweifelsfall sollte man nachfra-gen), wird der Begriff „Aborigines“ in der Regel für Aboriginal People verwendet, wäh-rend „Indigenous“ oder „First Nations“ für in-digene Australier oder Gruppen/Einzelperso-nen verwendet wird, die eine Mischung aus Aboriginal People und Torres Strait Islander

sind. Viele First-Nations-Völker fügen ihrem Vornamen den Namen ihrer Nation und/oder ihres Clans voran und verwenden möglicher-weise den Begriff Blackfella/Blackfulla, um sich selbst zu beschreiben. Der Begriff „Ab-origine“ wird heute weitgehend als abwer-tend angesehen und sollte vermieden werden.

Wem gehört das Land?

Jeder Teil Australiens (außer einiger abge-legener Inseln) liegt auf dem traditionellen Land- und Meeresgebiet mindestens einer Gruppe von First Nations. Die traditionel-len Hüter (oder Besitzer) dieser Landschaf-ten, die „Land“ genannt werden, haben eine kulturelle Verpflichtung, diese zu schützen.

Zu wissen, auf wessen Land man sich be-findet, wenn man Australien erkundet, ist

Indigenes Australien

Die Kulturen der Aboriginal People und Torres-Strait-Insulaner haben sich über 65 000 Jahre entwickelt und werden von Generation zu Generation durch Geschichten, Gesang, Kunst, Tanz und andere Traditionen weiterge-geben. An der Ostküste gibt es viele Optionen, von den bis heute prakti-zierten Lebensweisen der ältesten lebenden Kulturen der Welt zu lernen.

Mark Kolbe/Getty Images for Tourism Queensland via Getty Images ©

ReisePlanung

35

Indigenes Australien

die besten angebote für indigenen Tourismus

Wandertouren

Die familienfreundlichen und nachhaltigen Wandertouren beinhalten in der Regel Ge-schichtenerzählen, die Verkostung von Bush Tucker, Besuche heiliger Stätten und die Möglichkeit, traditionelle Werkzeuge, Instru-mente oder Waffen in die Hand zu nehmen.

Felskunst-Touren

Felskunst findet man nicht nur im Outback, sondern auch entlang der Küste, wo man Felszeichnungen, Malereien und andere Kunstwerke entdecken kann. Einige Touren werden zu Fuß unternommen, andere mit dem Auto.

Kultur-/Kunstzentren

In den meisten regionalen Zentren gibt es großartige Orte, an denen man etwas über die lokale Bevölkerung (Mob) erfahren und von First Nations hergestellte Produkte kau-fen kann. Einige Kunstzentren bieten auch Kunstkurse an.

Indigenes Essen

In schicken städtischen Restaurants, die von indigenen Köch:innen geführt werden, in den Cafés der Kulturzentren oder bei den traditio-nellen Lagerfeuer-Kochkursen, die auf den Touren angeboten werden, kann man die Kü-che der australischen First Nations kennen-lernen.

Abenteuer & Adrenalin

Die indigene Geschichte Sydneys (Warrane) kann man auf einem ganz speziellen Bridge Climb kennenlernen. Oder man macht eine von Aboriginal People geführte Quad-Tour durch die Sanddünen des Worimi Conserva-tion Lands in der Nähe von Newcastle.

ChameleonsEye/Shutterstock ©

Yugambeh

die Grundlage für den Respekt gegenüber den traditionellen Hütern des Landes. Die-se Infos sind in der Regel auf den Websites der jeweiligenLokalregierungen (Shire oder Council) zu finden. Eine weitere hilfreiche Quelle ist die Karte der indigenen Völker Australiens des Australian Institute of Ab-original and Torres Strait Islander Studies (AIATSIS; aiatsis.gov.au/explore/map-indigenous-australia), die versucht, die Vertei-lung der Sprachen und sozialen Gruppen der australischen First Nations darzustellen.

EIN INDIGENES ERLEBNIS

Australien bietet eine unglaubliche Vielfalt an indigenen Tourismuserlebnissen. Und die verschiedenen Traditionen der indigenen Gruppen sorgen dafür, dass jedes Erlebnis einzigartig ist. Wer ein von einem indigenen Guide geführtes Erlebnis bucht, unterstützt damit direkt die indigenen Gemeinschaften.

Wer eine indigene Gemeinschaft besu-chen darf, sollte auf freizügige Kleidung verzichten und vor dem Fotografieren von Menschen oder heiligen Stätten nachfra-gen, da dies möglicherweise nicht erlaubt oder unerwünscht ist.

nützliche infos

Welcome to CountryAuf dieser gemeinnützigen Plattform kann man Erlebnisse mit First Nations im ganzen Land finden und bu-chen. (welcometocountry.com)

Discover Aboriginal Experien-cesErstklassiges Angebot von Tourism Australia an Erlebnissen mit First Nations; zur direkten Bu-chung durchklicken. (discoveraboriginalexperiences.com)

Indigenous Art CodeDie auf der Website aufgeführten Mitglieder:innen verpflichten sich, zu garan-tieren, dass die von ihnen erwor-benen Kunstwerke aus ethisch einwandfreien Quellen stammen und dass die Künstler:innen fair bezahlt und behandelt werden. (indigenousartcode.org)

Creative SpiritsArtikel und Infos zu Themen wie den „Gestohlenen

Generationen“ und indigenen Sprachen. (creativespirits.info)

Blak OutJeden Sonntag von 17 bis 18 Uhr kann man im Radio Triple J indigene Künstler:innen hören. Online unter abc .net .au/ triplej/ programs/ blak -out/ episodes.

ReisePlanung

36

Das Great Barrier Reef

ReisePlaner

Schnorcheln, Lady Elliot Island (S. 269)

den eigenen lieblingsort finden

Es gibt mehrere Ausgangspunkte für den Zugang zum Riff, die alle unterschiedli-che Erlebnisse bieten. Generell ist es güns-tiger, auf dem Festland zu übernachten und von dort aus für einen Tag oder län-ger zum Riff zu fahren (die durchschnitt-liche Fahrtzeit zum Außenriff beträgt 90 Min.). Es gibt aber auch Dutzende Inseln, auf denen man übernachten kann, wobei das Zelten in den Nationalparks schon ab 7,25 AU$ pro Person und Nacht möglich ist; allerdings sind die Kosten für den Trans-fer erheblich höher. Resorts befinden sich auf Lady Elliot Island, Heron Island, Wil-son Island und Great Keppel Island (süd-liches Great Barrier Reef), auf Hamilton Island, Daydream Island, Hayman Island

und Long Island (Whitsundays/zentrales Great Barrier Reef) sowie auf Orpheus Is-land, Green Island, Fitzroy Island und Li-zard Island (nördliches Great Barrier Reef). Die besten Schnorchelmöglichkeiten direkt vom Strand aus bieten Lady Elliot Island, Heron Island und Lizard Island.

Schutz des Riffs

Es ist kein Geheimnis, dass das Riff ange-sichts des Klimawandels vor noch nie da-gewesenen Herausforderungen steht. Aber man braucht nur einen Schnorchel zu neh-men, um festzustellen, dass das Riff noch lange nicht „tot“ ist. 2023 war ein Jahr ohne größere Störungen, was diesem wi-derstandsfähigen Ökosystem Zeit zur Erho-lung gab. Das äußere Riff bietet tendenziell

Das Great Barrier Reef

Es gibt viele Möglichkeiten, das großartige Naturschauspiel des Great Barrier Reefs zu erleben, das sich über 2300 km von knapp unterhalb des Wendekreises des Steinbocks (bei Bundaberg) bis südlich von Papua-Neuguinea erstreckt. Tauchen und Schnorcheln sind die besten Optio-nen, aber man kann das Riff auch erleben, ohne nass zu werden.

Jules Ingall/Getty Images ©

ReisePlanung

37

Das Great Barrier Reef

Ausgangsorte auf dem Festland

Bundaberg

Hervorragende Tages- und Übernachtungstouren zur Korallenlagune von Lady Mus-grave Island (Tauchen möglich), sowie Flüge nach Lady Elliot Island.

Agnes Water & Town of 1770

Schnorcheltouren zu Lady Musgrave Island und Tauchen im Gebiet des Capricorn Bunkers.

Gladstone

Boots- und Hubschraubertransfers zum Heron Is-land Resort und zum Wilson Island Glamping.

Yeppoon

Schnorchel-Tagestouren zum Keppel Bay Islands National Park.

Mackay

Schnorcheltouren zu den nahegelegenen Inseln, wie Brampton und Keswick.

Airlie Beach

Die große Attraktion ist ein mehrtägiger Aufent-halt an Bord eines Bootes, bei dem man einige der Korallenriffe der Whitsundays sehen kann. Aus-flüge zu den Außenriffen auf großen Booten sind ebenfalls möglich.

Townsville

Tauchen am Wrack der SS Yongalaund Schnor-cheln oder Tauchen im Museum of Underwater Art sind die absoluten Highlights. Die Boote sind in der Regel kleiner – aber deshalb auch wackli-ger.

Mission Beach

Bietet einige Schnorchel- und Tauchtouren zum Außenriff an.

Cairns

Der wichtigste Ausgangspunkt für Rifftouren wo alles angeboten wird, von Tagesausflügen auf großen Booten bis hin zu mehrtägigen Luxus-Charterfahrten. Lizard Island ist von Cairns aus mit einem kleinen Flugzeug zu erreichen.

Port Douglas

Das gehobene Gateway zu den Low Isles und zum Agincourt Reef, einem der schöneren Abschnitte des Außenriffs.

Tauchen an einem Korallenriff

die besten Schnorchel- und Tauchmöglich-keiten. Die Veranstalter suchen in der Re-gel die gesunden Abschnitte auf, in denen die Bleiche und andere Schäden (z. B. durch Wirbelstürme) minimal oder gar nicht zu se-hen sind. Gesunde Korallen können in Oliv-, Grün-, Braun- und Gelbtönen vorkommen – sämtliche Fragen zur Unterwasserwelt wer-den von Meeresbiolog:innen beantwortet, die gewöhnlich bei jedem guten Anbieter mit an Bord sind.

Alle Besucher:innen können zum Schutz des Riffs beitragen, indem sie Bilder und Be-obachtungen (z. B. Sichtungen des invasiven Dornenkronen-Seesterns) über die Eye-on-the-Reef-App hochladen, die von Wissen-schaftler:innen betreut wird. Immer mehr Reiseveranstalter bieten ihre eigenen Ci-tizen-Science-Projekte an, wie das ganz-tägige Marine Conservation Program von Fitzroy Island oder das Programm „Meeres-biolog:in für einen Tag“ von Passions of Pa-radise, das auch von Cairns (Gimuy) aus an-geboten wird. Weitere Informationen zum verantwortungsvollen Rifftourismus gibt es unter ww2.gbrmpa .gov .au/ access/ responsible -reef -practices.

beste reisezeit

Hochsaison am Riff ist von Juni bis November; dann bietet sich auch die beste Unterwassersicht. Von Dezember bis März ist im nördli-chen Queensland (nördlich von Townsville) Regenzeit mit großer Schwüle und viel Niederschlag;

von Juli bis September ist es küh-ler. Von November bis Mai ist Stin-ger (Quallen)-Saison; die meisten Anbieter am Riff stellen Stinger-Anzüge aus Lycra zum Schnorcheln und Tauchen zur Verfügung, wenn man keinen eigenen hat. Für einen

Besuch der Whitsundays und des südlichen Great Barrier Reefs (zwi-schen Yeppoon und Lady Elliot Island) ist jede Zeit geeignet. Im Winter (Juni–Aug.) kann es ange-nehm wam sein, aber gelegentlich braucht man einen Pullover.

Debra James/Shutterstock ©

ReisePlanung

38

EssEn wie die Locals

Poached Eggs und Avocado On Sourdough

EssEn wie die Locals

Die Ostküste lässt niemanden hungern – hier sind die kulinarischen Hauptstädte Australiens zu finden, voller wunderbarer Restaurants.

Wer die Ostküste Australiens bereist, sollte Appetit mitbringen, den es gibt viele kuli-narische Highlights zu entdecken. Hier steht entspanntes Essen am Wasser unangefoch-ten an erstere Stelle, von Fish and Chips am Strand zu mehrgängigen Gourmetmenüs in Edelrestaurants mit Blick aufs Meer. Regio-nale Meeresfrüchte stehen auf jeder Karte, von Barramundi und nachhaltig gefangenen Rifffischen in Tropical North Queensland bis zu frischen Austern an der Südküste von New South Wales, die auch als Australiens Austernküste bekannt ist. Aber die Ostküs-te bietet auch viele andere Proteine, von Wildfleisch bis hin zu Krokodil sowie Ge-müse und tropische Früchten von Farmen.

Köch:innen im ganzen Land orientieren sich zunehmend an dem, was in ihren eige-nen Gärten wächst. Fermentieren und Ein-

legen sind neue Trends, die noch mehr Schwung auf die Speisekarten bringen, die Gerichte aus aller Welt umfassen.

Einflüsse aus aller Welt

Die australische Küche wurde seit jeher von Einflüssen anderer Länder inspiriert, schon lange bevor die Engländer mit makassarischen Händlern kamen (Letzteren wird nachgesagt, dass sie blachan mitbrachten, die scharfe, fermentierte Shrimpspaste, die bis heute fester Bestandteil der Küche Darwins ist). So ist eine Essenskultur entstanden, die schwer zu beschreiben ist, da sie sich ständig ver-ändert und weiterentwickelt. Während bis in die 1940er-Jahre in der Regel Fleisch und drei Gemüsesorten auf den Tisch kamen, leitete die Masseneinwanderung aus Europa, Südostasien und anderen Regionen nach dem

Naomi Rahim/Getty Images ©

SAUSAGE SANGA

Gegrilltes Rindswürst-chen in einem Brötchen mit Zwiebeln und Toma-tensoße (Ketchup).

CHICKEN PARMIGIANA

Pub-Klassiker: Paniertes Hühnchen mit Tomaten-soße und Käse.

PAVLOVA

Baisergebäck mit tropi-schen Früchten, genau passend zum Sommer.

SALT ‚N‘PEPPER SQUID

Knuspriger, leicht frittier-ter Tintenfisch mit Zitrone und Aioli.

AVOCADO ON SOURDOUGH

Beliebtes Brunch-gericht, am besten mit pochierten Eiern.

FISH ‚N‘ CHIPS

Panierter oder ge-grillter Fisch mit Pommes, Salat, Tartarsoße und Zitrone.

MEAT PIE

Gibt’s in jeder Bä-ckerei. Viele Varian-ten: von Rindfleisch bis zu thailändi-schem Curryhuhn.

VANILLA SLICE

Auch als „Snot Block“ bekannt – Backspezialität, die aus Vanillepudding gemacht wird.

Unbedingt probieren!

ReisePlanung

39

EssEn wie die Locals

Krieg eine Ära der kulinarischen Experimen-te ein, die bis heute anhält. In jedem gehobe-nen Restaurant umfasst die Speisekarte aus-nahmslos Zubereitungsarten oder Gerichte, die aus anderen Ländern stammen – aber mit einem raffinierten australischen Touch.

Regionale Zutaten

Erst seit relativ kurzer Zeit, wird das reiche kulinarische Erbe der First Nations in vollem Umfang genutzt – ein Trend, der durch die wachsende Zahl an Köch:innen aus deren Reihen an der Spitze vieler Restaurants Auf-trieb bekam –, vom Torres Strait Islander Koch Nornie Bero in Melbournes Mabu Mabu bis zu dem namensgebenden Bundjalung-Koch hinter Sydneys Midden by Mark Oliver. Wie die zitronige Davidson-Pflaume oder die würzige Pfefferbeere haben viele heimi-sche Zutaten einen ureigenen Geschmack, der bestimmten Gerichten ihre unverwech-selbare Note verleiht. Melde, Zitronenmyrte, Fingerlimette, Akaziensamen und Neusee-länder Spinat sind weitere landestypische Zutaten, die oft auf der Speisekarte stehen.

Vegetarisches, Veganes & Unverträglichkeiten

Es gab nie eine bessere Zeit für Vegetarier:in-nen und Veganer:innen, um Australien zu bereisen, als heute. Viele Restaurants bieten nun Verkostungsmenüs für Fans der Pflanzen-kost an. Bauernmärkte mit frischen regiona-

len Produkten gibt es überall. Australiens Liebe für Milchprodukte macht es Veganer:in-nen manchmal nicht ganz leicht, aber die meisten Restaurants passen sich ihren Gästen an, vor allem in den Städten. Lebensmittel-allergien gegen Gluten oder Nüsse usw. wer-den mittlerweile oft berücksichtigt.

Meat Pies

oben: Tourism Victoria/flickr/CC BY-SA 2.0 © ; Unten: nelea33/Shutterstock ©

SAUSAGE SANGA

Gegrilltes Rindswürst-chen in einem Brötchen mit Zwiebeln und Toma-tensoße (Ketchup).

CHICKEN PARMIGIANA

Pub-Klassiker: Paniertes Hühnchen mit Tomaten-soße und Käse.

PAVLOVA

Baisergebäck mit tropi-schen Früchten, genau passend zum Sommer.

SALT ‚N‘PEPPER SQUID

Knuspriger, leicht frittier-ter Tintenfisch mit Zitrone und Aioli.

AVOCADO ON SOURDOUGH

Beliebtes Brunch-gericht, am besten mit pochierten Eiern.

FISH ‚N‘ CHIPS

Panierter oder ge-grillter Fisch mit Pommes, Salat, Tartarsoße und Zitrone.

MEAT PIE

Gibt’s in jeder Bä-ckerei. Viele Varian-ten: von Rindfleisch bis zu thailändi-schem Curryhuhn.

VANILLA SLICE

Auch als „Snot Block“ bekannt – Backspezialität, die aus Vanillepudding gemacht wird.

Unbedingt probieren!

Food & Drink Festivals

Melbourne Food & Wine Festival(S. 21; melbournefoodandwine.com.au; März) Während dieses zehntägigen Festivals finden über 300 Food & Wine Events in Melbourne statt – der Federation Sq bildet dabei das Zentrum.

Lovedale Long Lunch(S. 154; lovedalelonglunch.com.au; Mai) Gourmets können zwei Tage lang köstliche Lunch-Gerichte aus der Lovedale Region im Hunter Valley genießen.

Narooma Oyster Festival(S. 131/132; naroomaoysterfestival.com; Mai) Am ersten Wochenen-de im Mai kann man sich Erzeugern, Köch:innen und Muschelsammlern anschließen, um die Schalentiere der South Coast NSW zu feiern.

Curated Plate(S. 231; thecuratedplate.com.au; Juli) 10 Tage lang dauert das offizielle Food-Festival der Sunshine Coast. In der gan-zen Region gibt’s Verkostungen, Workshops und Mittagessen an langen Tischen.

Sample Food Festival(S. 177; samplefoodevents.com; Sept.) Auf diesem eintägigen Festival mit Märkten, Kochduellen und Probiertellern lässt sich die kulinarische Seite der Northern-Rivers-Region von NSW kennenlernen.

Melbourne Food & Wine Festival

Surfen, Gold Coast (S. 214)

outdoor-erlebnisse

In Australien dreht sich alles um die grandiose Natur, und die Ostküste bie-tet einige der besten Gelegenheiten, diese zu erleben.

Mit warmem, sonnigem Wetter, tausenden Stränden und hunderten Nationalparks ist Australiens Ostküste ein Mekka für Outdoor-Aktivitäten. Man kann zahlreiche Strände entdecken sowie an den tropischen Riffen in Queensland schnorcheln und tauchen. Die Nationalparks an der