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E-Book (ePub) basiert auf: 10. Auflage 2025
Mach die Welt zu deinem Abenteuer und entdecke mit dem Lonely Planet Reiseführer Costa Rica
Costa Rica ist einfach berauschend – von den farbenprächtigen Blüten und intensiven Sonnenuntergängen bis hin zu den duftenden Tälern mit charmanten Kaffeeplantagen und rauchenden Vulkanen.
Plane eine Reise, die du nie vergisst: Geh es langsam an und halte Ausschau nach einem Faultier, wage dich in die wilden Stromschnellen des Río Sarapiquí, besuche eine Kaffeeplantage und koste den weltberühmten Kaffee oder stürz dich in die Wellen – sowohl im Pazifik als auch in der Karibik.
 
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Seitenzahl: 747
Veröffentlichungsjahr: 2025
Reiseplanung
Willkommen in Costa Rica
Übersichtskarte
Unsere Favoriten
Städte & Regionen
Reiserouten
Beste Reisezeit
Bestens vorbereitet
Essen wie die Locals
Outdoor-Erlebnisse
Reiseziele
San José
Erste Orientierung
Perfekte Tage
Downtown San José
La Sabana & Umgebung
Barrio Escalante, Los Yoses & San Pedro
Escazú & Santa Ana
Übernachten
Valle Central & Hochland
Erste Orientierung
Perfekte Tage
Alajuela
Rund um Alajuela
Cartago
Rund um Cartago
Britt Coffee Tours
Valle de Orosí
Rund ums Valle de Orosí
Hacienda Orosí
Turrialba
Rund um Turrialba
Monumento Nacional Guayabo
Übernachten
Karibikküste
Erste Orientierung
Perfekte Tage
Tortuguero
Rund um Tortuguero
Puerto Limón
Rund um Puerto Limón
Cahuita
Rund um Cahuita
Puerto Viejo de Talamanca
Rund um Puerto Viejo de Talamanca
Übernachten
Der Nordwesten
Erste Orientierung
Perfekte Tage
Monteverde & Santa Elena
Rund um Monteverde & Santa Elena
Río Celeste
Rund um Río Celeste
Cañas
Rund um Cañas
Rincón de la Vieja
Rund um Rincón de la Vieja
Parque Nacional Santa Rosa
Rund um den Parque Nacional Santa Rosa
Übernachten
Arenal & Nördliches Tiefland
Erste Orientierung
Perfekte Tage
Volcán Arenal & La Fortuna
Rund um Volcán Arenal & La Fortuna
Sarapiquí-Tal
Caño Negro
Übernachten
Península de Nicoya
Erste Orientierung
Perfekte Tage
Playas del Coco
Rund um Playas del Coco
Tamarindo
Rund um Tamarindo
Parque Nacional Marino Las Baulas
Nosara
Sibu Wildlife Sanctuary
Rund um Nosara
Santa Teresa
Rund um Santa Teresa
Isla Tortuga
Montezuma
Rund um Montezuma
Übernachten
Ozelot, La Paz Waterfall Gardens (>>)
Volcán Arenal (>>)
Zentrale Pazifikküste
Erste Orientierung
Perfekte Tage
Jacó
Rund um Jacó
Isla del Coco
Manuel Antonio
Parque Nacional Manuel Antonio
Rund um Manuel Antonio
Dominical
Nauyaca Waterfalls
Rund um Dominical
Uvita
Parque Nacional Marino Ballena
Rund um Uvita
Übernachten
Der Süden & Península de Osa
Erste Orientierung
Perfekte Tage
Los Santos
San Gerardo de Rivas
Cerro Chirripó
Cloudbridge Nature Reserve
Térraba
Bahía Drake
Parque Nacional Corcovado – La Sirena
Rund um Bahía Drake
Finca 6
Puerto Jiménez
Rund um Puerto Jiménez
Parque Nacional Corcovado – La Leona
Übernachten
Catarata Río Fortuna (>>)
VON LINKS: ERIC MIDDELKOOP/SHUTTERSTOCK, PHOTO ©TAN YILMAZ/GETTY IMAGES, FRANCESCO RICCARDO IACOMINO/GETTY IMAGES, VERNNY/SHUTTERSTOCK
Praktisches
Ankunft
Unterwegs vor Ort
Geld
Übernachten
Reisen mit Kindern
Sicher reisen
Essen, trinken & feiern
Nachhaltig reisen
Barrierefrei reisen
LGBTQ+
Kurz & knapp
Sprache
Storybook
Die Geschichte Costa Ricas in 15 Orten
Triff die Costa Ricaner
Engagiert imNaturschutz
Kampf denFilibusteros
Ceviche (marinierte Meeresfrüchte)
Wasserfall El Chorro (>>)
DAVE STAMBOULIS/ALAMY
Costa Rica ist ein Traum – von den intensiven Farben der Blüten und den Sonnenuntergängen über dem Pazifik bis zum Valle de Orosí mit den Kaffeeplantagen und den Vulkanen. Wie real und greifbar alles dort ist, habe ich schon bei meiner ersten Reise nach Puerto Viejo 2017 gespürt, und an diesem Eindruck hat sich seither nichts geändert. Die Vielseitigkeit der Natur erlebt man zum Beispiel in der Brandung rund um den Hexenfelsen oder an den abgelegenen, fast rosafarbenen Stränden von Montezuma. Und dann sind da noch die Artenvielfalt im Parque Nacional Tortuguero und im Parque Nacional Manuel Antonio oder das Meeresleuchten in der Bahía de Paquera. Und: Der Strand gehört allen, niemand darf ihn besitzen, und selbst Mega-Resorts müssen Abstand halten. Die Offenheit der Menschen und die wunderbare Pflanzen- und Tierwelt begeistern mich jedes Mal aufs Neue.
Elizabeth Lavis
www.elizabethlavis.site
Elizabeth ist begeisterte Reisende und Bergsteigerin; sie schreibt für Lonely Planet, National Geographic und andere Publikationen. Mit ihrem Freund und zwei Katzen lebt sie in Tiflis in Georgien. Von ihr stammen die Kapitel über die Península de Nicoya und das Valle Central.
Am liebsten wandere ich hinauf zum Wasserfall El Chorro (>>) in Montezuma. Von dort oben genieße ich die Aussicht auf die Playa Cocalito und den Pazifik.
LIEBLINGSPLÄTZE
Hier schlägt für unsere Autorinnen und Experten das Herz Costa Ricas
CRIS YOUNG/SHUTTERSTOCK
Mich begeistert die Karibikküste (>>): großartiges Wildwasser-Rafting, verantwortungsvolle Führungen zu den Eiablageplätzen der Schildkröten, tolle Wanderwege durch entlegenen, selten besuchten Urwald … Hier kann man frühstücken, während oben in den Bäumen Affen herumtoben, man kann Bio-Farmen besuchen oder Kakaobohnen zu einem frischen Getränk verarbeiten.
Anna Kaminski
@anna.cohen.kaminski
Als Reisejournalistin schreibt Anna über Abenteuer, Kultur und Küche. Sie hat das Kapitel über die Karibikküste verfasst.
ARKADIJ SCHELL/SHUTTERSTOCK
Bei Touren durch Costa Rica wird San José oft ausgelassen, und so habe ich die große Stadt bei meiner ersten Reise ins Land gar nicht kennengelernt. Inzwischen liebe ich die lebendige Kultur von San José und die aufregende, rasch wachsende Gastronomie- und Café-Szene. Während ich etwa bei Modo (>>) an meinem Tee nippe oder eine Iced Chocolate genieße, entfaltet sich das städtische Leben in meinem Blickfeld.
Cassandra Brooklyn
@escapingnewyork
Cassandra lebt als Freiberuflerin in New York. Sie hat über San José geschrieben.
HARRY COLLINS PHOTOGRAPHY/SHUTTERSTOCK
Der Nebelwald ist ein Fest für alle Sinne – ein urtümlicher, mystischer Ort voller umherschwebender Wolken und üppigem Grün. Schon bei meinem ersten Besuch in der Reserva Curi-Cancha (>>) in Monteverde habe ich nicht einen, nicht zwei, nein, gleich drei farbenprächtige Quetzals (Foto) entdeckt. Der Anblick dieser außergewöhnlichen Vögel war für mich ein besonderes Erlebnis.
Sarah Gilbert
@SarahGTravels
Sarah hat sich als freiberufliche Autorin und Fotografin auf Kultur und unberührte Natur spezialisiert. Sie ist oft in Mittelamerika und hat das Kapitel über den Nordwesten von Costa Rica geschrieben.
FRANK GOMA SHUTTERSTOCK
Rechts tauchen Pelikane in die Wellen, um Fische zu fangen, links unterbricht eine Gruppe Klammeraffen ihre Wanderung, um mich aus der Höhe zu beobachten. Laut kreischend schwirren Scharlacharas über mich hinweg. Auf dem weiteren Spaziergang von der Playa Pan Dulce zum Backwash Beach stoße ich auf Kapuzineraffen. Und kaum habe ich den Strand erreicht, springt ein Delfin hoch in die Luft. Meine erste Wanderung zur Playa Matapalo (>>) war die beste Gratis-Safari, die ich je in Costa Rica erlebt habe!
Marco Ferrarese
marcoferrarese.com
Marco lebt als Journalist in Malaysia. Er hat den Text über den Süden von Costa Rica und die Península de Osa beigesteuert.
DUARTE DELLAROLE/SHUTTERSTOCK
Die Wasserfälle an Costa Ricas Zentraler Pazifikküste sind wirklich atemberaubend. Nauyaca (>>) ist einer davon, zwar sehr bekannt, aber die vielen Besucher beeinträchtigen den Eindruck nicht. In der Gegend gibt es allerdings noch viele andere recht unbekannte Fälle. Wer den Menschen entkommen will, kann danach suchen – oder in natürlichen Becken schwimmen, etwa in Pozo Azul in Dominicalito.
Marisa Megan Paska
@_marisamegan
Marisa schreibt über Reisen, Kultur und Naturschutz, wenn sie gerade nicht auf dem Surfbrett steht. Von ihr stammt das Kapitel über die Zentrale Pazifikküste.
JOHN COLETTI/GETTY IMAGES
Der Río Sarapiquí (>>) steht als Symbol für Costa Ricas Einsatz für einen nachhaltigen Tourismus. Der majestätische Fluss lockt mit natürlichen Becken zum Schwimmen, Stromschnellen, Orten zur Vogelbeobachtung und etlichen Wasserfällen. Einheimische wie Besucher bewundern hier das Werk von Mutter Natur und begreifen, wie schützenswert unsere Erde doch ist.
Christa Jimenez
puravidamoms.com
Christa stammt aus Costa Rica und hat sich auf Familienreisen spezialisiert. Sie hat das Kapitel über Arenal & das Nördliche Tiefland übernommen.
Costa Rica beherbergt eine unglaubliche Vielfalt an Wildtieren, von den Krokodilen des Río Tárcoles bis zu den Kolibris von Los Santos auf der Halbinsel de Osa. Neben der Beobachtung in der freien Natur kann man sich auch über die Erhaltungs-Bemühungen der Organisationen informieren, die sich dem Schutz gefährdeter Tiere verschrieben haben. Ob man eine spezielle Wildlife-Tour bucht, oder unterwegs einfach die Augen offen hält, man trifft auf Kreaturen von ganz unterschiedlicher Gestalt.
Mit Führer gehen
Wildtiere können schwierig zu entdecken sein, aber ein guter Führer kann mittels Ferngläsern behilflich sein, hoch oben lebende oder scheue Tiere zu beobachten.
Achtung, Wildtiere!
Wildtiere sind keine zahmen Streicheltiere. Man sollte sie nicht füttern, geschweige denn versuchen, sie zu berühren, sondern respektvollen Abstand halten.
Brücken für Tiere
Die Zivilisation hat ihre Auswirkung auf viele Rückzugsorte in Costa Rica. Naturschutz-Organisationen errichten Brücken zur sicheren Passage für die Tiere.
Faultier, Parque Nacional Manuel Antonio (>>)
VON LINKS: FRANCIS WONG/500PX, KOEN’S PHOTOGRAPHY/SHUTTERSTOCK, EMMA SHAW/LONELY PLANET
WILDE TIERE BEOBACHTEN
In der Dschungel-Umgebung des 1 Parque Nacional corcovado (>>) findet man mit Glück Ameisenbären (Foto links), Totenkopfäffchen und den Baird-Tapir.
Das 2 Sibu wildlife Sanctuary (>>) bei Nosara informiert über die Schaffung von sicheren Habitaten für Dschungelbewohner.
Im 3 Parque Nacional Manuel Antonio (>>) kann man Faultiere, Leguane (Foto links außen) und Weißgesicht-Affen entdecken..
Beim Wandern durch den 4 Parque Nacional braulio carrillo (>>) kann man Spinnen, Brüllaffen und wunderschöne tropische Vögel sehen.
Entdecke Buckelwale und Delfine im 5 Parque Nacional Marino ballena (>>) an der sonnigen Zentralpazifik-Küste.
Reserva Biológica Bosque Nuboso Monteverde (>>)
MATTEO COLOMBO/GETTY IMAGES
Abseits von Costa Ricas sonnigen Küsten findet man nebelverhangene Landschaften voll üppiger Flora, wimmelnd von Wildtieren. In diesen tropischen Nebelwäldern, gibt es Hängebrücken, über die man tief ins Herz der Nebel-Wunderwelt gelangen kann. Der beeindruckendste Nebelwald ist Monteverde, aber es gibt auch kleinere im Zentraltal und im Süden.
Temperatursturz
Im Nebelwald kann es spürbar kühler sein als im Rest von Costa Rica, deshalb empfiehlt sich Kleidung in mehreren Lagen.
Vogelexkursionen
Nebelwälder sind die Heimat von Geschöpfen wie dem prächtigen Quetzal und dem Dreifarbigen Glockenvogel. Führungen lohnen sich.
NEBELWALD ERLEBEN
1 Monteverde (>>), der größte Nebelwald des Landes, wimmelt von Tieren und Vögeln.
Auf den Trails des 2 Santa Elena (>>) Nebelwaldes erlebt man die ganze Fülle der wilden Tier- und Vogelwelt, darunter auch der legendäre Quetzal.
Mit seinen Wasserfällen ist das Privatreservat 3 Bajos del Toro (>>) im zentralen Hochland voll nebelverhangener Magie.
Den mythischen Quetzal Vogel findet man in den Nebelwäldern des 4 Parque Nacional Los Quetzales (>>) in der südlichen Los-Santos-Region.
Das Tourcenter 5 Finca Modelo (>>) garantiert Adrenalin-Stöße: mit der Seilrutsche durch die Nebelwälder im Nordwesten Costa Ricas.
Es gibt keinen Mangel an aufregenden Abenteuern in Costa Rica, von den mächtigen Stromschnellen des Río Sarapiquí bis zu den Nebelwäldern von Monteverde: herausfordernde Stromschnellen, Regenwald-Seilrutschen und jede Menge Fahrradund Wandermöglichkeiten, mit denen man die raue Seite des Landes erleben kann. Wer Lust auf Abenteuer-Sport hat, ist hier richtig.
VON LINKS: NATURE’S CHARM/SHUTTERSTOCK, PAFNUTI/SHUTTERSTOCK
Die richtige Ausrüstung
Ob per Seilrutsche durch die Gipfel oder beim Wildwasser-Rafting, die richtige Kleidung ist wichtig: mehrere leichte Schichten, wasserdichte Textilien und die richtigen Schuhe.
Rafting-Klassen
Klasse I – ruhig, flach, familienfreundlich, Klasse II – etwas anspruchsvoller, geeignet für Anfänger Klasse III – mittelschwer Klasse IV – herausfordernd Klasse V – schwierig, nicht geeiget für Kinder
Sicherheit beim Rafting
Auch wenn man Rafting-erfahren ist, sollte man die Sicherheits-Instruktionen ernst nehmen und Schutzausrüstung tragen für den Fall, dass man kentert.
SPORTLICHE ABENTEUER
Versuche das Wildwasser des 1 Río Sarapiquí (>>) zu bezwingen und, wenn du Mut hast, wage dich an die Stromschnellen bei San Miguel.
Per Seilrutsche durch die Baumkronen von 2 Manuel Antonio (>>) gleiten, danach Wanderung durch den Nationalpark zum Strand.
Die Weißwasser-Rafting-Klassen II und III des 3 Río Savegre (>>) an der Zentralpazifik-Küste sind familienfreundlich.
Die Klassen III und IV auf den Stromschnellen des 4 Río Pacuare (>>; Foto links) an der Karibik-Küste sind einfach episch.
Die Stromschnellen des 5 Río Reventazón (>>) bei Lago de Cachí sind eine Herausforderung für Verstand und Geschick.
Die Gebirgsketten Cordillera de Guanacaste und Cordillera sind gesäumt von feurigen, Rauch speienden Riesen, die die Erde mit heilenden heißen Quellen durchdringen und die Mutigen einladen, ihre Krater und Gipfel zu erklettern. Vom Arenal, der die Skyline des Ortes La Fortuna beherrscht, bis zum himmelhohen Volcán Irazú im Zentraltal wird man überrascht von der Unzahl an Gipfeln mit majestätischen Aussichten — perfekt für einen Abenteuer-Tag!
Die Höhenlage bedenken
Die Höhe des Irazú – atemberaubende 3432 m ü. M.– kann eine Herausforderung sein! Wichtig ist, genug zu trinken und auf seinen Körper zu hören.
Aktive Vulkane
Als „aktiv“ gilt ein Vulkan mit einer jüngeren Geschichte von Eruptionen. Costa Ricas fünf aktive Vulkane sind Poás (Foto), Arenal, Rincón de la Vieja, Irazú und Turrialba.
Heiße Quellen
„Heiße Quellen“ sind künstliche Becken mit eingeleitetem heißen Vulkanwasser. Ein paar Orte besitzen natürliche Becken in geothermalen Flüssen oder Quellen.
Volcán Irazú (>>)
VON LINKS: JAKUB MACULEWICZ/SHUTTERSTOCK, ESTEBAN ALEJANDRO/SHUTTERSTOCK, POVFPV/SHUTTERSTOCK
VULKANE ERLEBEN
Schau hinab in die eindrucksvolle Caldera des 1 Poás im Parque Nacional Volcán (>>) und besuche den Türkis-See.
Eine Wanderung auf den Gipfel des 2 Irazú (>>) wird belohnt mit der Aussicht auf den Kratersee.
Ein Bad in den Vulkan-geheizten Becken im Schatten des epischen 3 Volcán Arenal (>>) tut gut.
Ein Tagesausflug zum 4 Volcán Tenorio (>>) und zum Río Celeste kombiniert Wasser und Feuer.
Erlebe vulkanische Aktivität live auf dem Las Pailas-Rundweg im 5 Parque Nacional Rincón de la Vieja (>>).
Wasserfall-Gärten La Paz (>>)
JAKUB MACULEWICZ/SHUTTERSTOCK
Dschungel-Wasserfälle, die das Regenwald-Grün durchschneiden und über die Felsen stürzen, findet man auf der Halbinsel de Nicoya, aber auch tief in den Regenwäldern auf der Karibik-Seite. Fantastisch!
Vorsichtig springen
Vor dem Kopfsprung bitte die Sicherheits-Hinweise beachten: Einige Wasserfall-Becken können felsige Böden haben oder sind flach.
Himmlischer Anblick
Mit seiner traumhaften Farbe ist Catarata Río Celeste der wohl schönste Wasserfall des Landes, aber Schwimmen in dieser leuchtend blauen Schönheit ist nicht erlaubt.
IMPOSANTE FÄLLE
Montezumas Attraktion sind drei verbundene Wasserfälle. Eine weitere ist 1 El Chorro (>>), ein Wasserfall, der ins Meer stürzt.
Unten im Becken aalen und die oberen Wasserfälle der 2 Nauyaca-Fälle (>>) an der Zentralpazifik-Küste erkunden.
Eine Expedition durch den Canyon führt zum 3 La Leona Wasserfall (>>) in Curubandé.
Die 4 Naguala Fälle (>>) am Río Agujitas bestehen aus drei verschiedenen Regenwald-Fällen.
Fünf malerische Wasserfälle in den 5 La Paz Waterfall Gardens (>>) im Zentraltal.
Es ist magisch, eine winzige Meeresschildkröte zu beobachten, wie sie ihre ersten vorsichtigen Schritte zum Ozean macht, oder eine Oliven-Bastardschildkröte, die sich aus den Wellen quält, um ihre Eier am Strand abzulegen. Zeuge dieser alljährlichen Prozesse zu sein, ist ein faszinierender Einblick in die Natur.
VON LINKS: SUSAN M JACKSON/SHUTTERSTOCK
Unerwartete Arribada
Das genaue Datum einer arribada (Massen-Ankunft der Schildkröten) ist nur ungefähr zu fixieren. Darauf muss man sich in der Planung einstellen.
KRYSSIA CAMPOS/GETTY IMAGES
Rote Lichter
Nachts sind bei einer arribada nur rote Lichter erlaubt. Meeresschildkröten richten sich nach dem Mondlicht, um ihre Geburts-Strände zu finden.
Nur schauen, nicht anfassen!
Bitte nicht mit den Schildkröten interagieren, sie berühren oder ihren Weg vom und zum Strand behindern!
SCHILDKRÖTEN BEOBACHTEN
An der 1 Playa ostional (>>) nahe Nosara kann man die Ankunft von hunderten Oliven-Bastardschildkröten beobachten.
Oliven-Bastard-, Echte Karett- und Pazifische Schwarzschildkröten sieht man an der 2 Playa Matapalo (>>) bei Dominical.
Hilf der Schildkröten-Patrouille im Fischerort 3 Parismina (>>) beim Schutz von nistenden Meeresschildkröten.
An der 4 Playa Langosta (>>) nahe Parque Na-cional Marino Las Baulas sind Lederschildkröten zu bestaunen.
Per Boot über die Kanäle des 5 Tortuguero-Nationalparks (>>), wo vier verschiedene Arten Schildkröten an den Stränden Eier ablegen.
Costa Ricas 1300 km lange Küstenlinie ist ideal zum Surfen. Ob man sanfte Anfänger-Wellen sucht oder es mit den Monsterwellen bei Roca Bruja (Witch’s Rock) oder Salsa Brava aufnehmen möchte, für jeden gibt es etwas, nur ein paar Schritte vom Sandstrand entfernt. Eine blühende Surf-Kultur, komplett mit kompetenten Lehrern und Schulen, bietet viele Möglichkeiten, sich mit dem Ozean zu verbinden und den aufregenden Wassersport zu genießen.
VON LINKS: ANGELA N PERRYMAN/SHUTTERSTOCK
Surf Pacífico
Die Zentrale Pazifikküste und die Halbinsel de Nicoya (Foto) erfreuen sich großer und stabiler Wellen von Mai bis Oktober. Für Anfänger ist die Trockenzeit besser.
MARCEL HAMONIC/SHUTTERSTOCK
Surf Caribe
Die Karibikküste bietet von November bis Mai imposante Wellen und einen fantastischen Vibe. Die Surf-Experten treffen sich in Salsa Brava (Foto).
Grenzen Akzeptieren
Bevor man sich in die Brandung stürzt, sollte man die eigenen Möglichkeiten und Grenzen genau bedenken.
Jacó (>>)
GROGL/SHUTTERSTOCK
SURF-ERFAHRUNGEN
In 1 Jacó (>>) an der Zentralen Pazifikküste kann man Anfänger-Surfen mit „Next Level“ Party verbinden.
An der 2 Playa Guiones (>>) kann man „fette“ Wellen erwischen und die Atmosphäre von Nosara genießen.
Eine Tour durch 3 Santa Teresa’s (>>) auf der Halbinsel de Nicoya führt durch mehrere wunderschöne Strände.
Big Wave Surfing und das authentische Tico-Ambiente an der 4 Playa Dominical (>>).
5 Salsa brava (>>) ist der berüchtigte schwere Surf-Spot, nahe Puerto Viejo d Talamanca.
Museo del Oro Precolombino (>>)
MARIORDO (MARIO ROBERTO DURÁN ORTIZ)/WIKIMEDIA/CC BY SA 4.0
Costa Ricas indigene Gruppen machen 2,4 % der Bevölkerung aus, und Touristen können sie respektvoll besuchen und sich über ihre Lebensweise informieren. Im ganzen Land finden sich Spuren alter Zivilisationen, wie die Huetar an der Pazifikküste und die Quepoa in der Gegend von Manuel Antonio. Die Bribrí und Cabécar befinden sich auf der karibischen Seite und die Maleku im Norden.
Respekt
Touristen sind in indigenen Gebieten willkommen, aber man sollte respektvoll sein, nicht ungefragt fotografieren oder das Privatleben der Menschen kommentieren.
Archäologische Stätten
Die Geheimnisse der archäologischen Stätten Monumento Nacional Guayabo im Valle Central und Finca 6 auf der Halbinsel Osa sind noch nicht völlig entschlüsselt.
INDIGENE KULTUR AUTHENTISCH
Durch den 1 Parque Nacional Barbilla (>>) führt ein indigener Guide aus dem Cabécar-Stamm.
Mit einem Einbaum-Kanu zur 2 Reserva Indígena Yorkín (>>) für einen Eindruck der Bribrí-Kultur.
Eine Woche mit den Brörán und dem Boruca-Volk in 3 Térraba (>>) verbringen.
Der 4 Parque Nacional Carara (>>) ist in der Sprache der Huetar als Fluss der Eidechsen bekannt.
Im 5 Museo del Oro Precolombino (>>) in San José sind unschätzbare Artefakte zu bewundern.
Costa Ricas Essenskultur, vom gallo pinto (Reis und Bohnen) bis zu guaro (Zuckerrohr-Schnaps)-Shots, ist kräftig und aromatisch. An der Karibikküste sollte man würzigen oder süßen patís (karibische Teigtaschen) probieren; im Inland intensiv aromatischen Kaffee, Kakao und lokalen Käse. Auf jedem Wochen-markt lädt eine eindrucksvolle Auswahl an tropischen Früchten zum Probieren ein.
von links: Bryce Jackson/Shutterstock
Stopp bei der Soda
Diese kleinen Restaurants bieten typische costa-ricanische Speisen zu erschwinglichen Preisen. Probieren sollte man Gallo Pinto (Reis und Bohnen; Bild) oder ein Casado (Menü).
LUISGS1103/SHUTTERSTOCK
Chili Guaro
Jede Strandbar hat ihre eigene Version von Chili Guaro (Foto) – eine feurige Mixtur, die einen umhauen kann, wenn man nicht vorsichtig ist.
Die frischesten Früchte
Costa Ricas tropisches Klima beschert ein Schlaraffenland mit Früchten wie Mangos, Ananas, Bananen und Papayas.
AUS KÜCHE & KELLER
Die würzige Köstlichkeit der kreolischen und karibischen Küche genießt man in der Altstadt von 1 Puerto Limón (>>).
In 2 Ojochal (>>) an der Zentralen Pazifikküste schlemmt man mit Dschungel-Ausblick.
In den Bistros von 3 Barrio Escalante (>>) in San José trifft man auf die höchste Kochkunst des Landes.
Im wöchentlichen Nachtmarkt und Food-Truck-Garten von 4 Tamarindo (>>) isst man hervorragend.
Lokale Spezialitäten wie den Käse von 5 Turrialba (>>) kann man im Valle Central verkosten.
Im Hinterland der costa-ricanischen Strände befindet sich der Smaragd-Regenwald, der ca. 59 % des Landes bedeckt und viele Gelegenheiten bietet, verborgene Wasserfälle zu entdecken, durch die Baumkronen zu gleiten oder einfach die wilde Tierwelt zu beobachten. Naturschutz-Bemühungen in Regionen wie der Zentralen Pazifikküste haben sich der Erhaltung dieses grünen Schatzes verschrieben. Während man durch diese unberührte Natur wandert, lernt man, welchen Beitrag man selbst leisten kann.
VON LINKS: TEO TARRAS/SHUTTERSTOCK
Wald-Trio
Es gibt drei Typen von Wäldern in Costa Rica: tropischen Regenwald (Bild), tropischen Nebelwald und tropischen Trockenwald.
VALERIJA POLAKOVSKA/SHUTTERSTOCK
Der mächtige Ceiba
Der größte Baum im Regenwald ist gewöhnlich der Ceiba (auch bekannt als Kapok). Die höchsten Exemplare bringen es auf über 60 m.
Vorsicht beim Wandern
Regenwälder bieten gute Wandermöglichkeiten. Die Beschilderung beachten und seine Grenzen kennen.
Seilrutsche, Montezuma-Wasserfälle (>>)
MAREMAGNUM/GETTY IMAGES
DURCH DIE BAUMKRONEN
Ein Besuch beim 1 rainmaker (>>)-Naturschutz-Projekt an der Zentralen Pazifiküste mit Wanderwegen und herausfordernden Hängebrücken.
Im Nebelwald-Reservat von 2 Santa Elena (>>) kann man auf einen Aussichtsturm klettern und vier Vulkane sehen.
In einem Baumhaus schlafen, umgeben von den Ansichten und Geräuschen des Regenwaldes in der 3 Maquenque Eco Lodge (>>) in Boca Tapada.
Ein Aufstieg zum 4 Naturobservatorium (>>) bei Puerto Viejo de Talamanca wird belohnt mit einem unglaublichen Karibik-Ausblick.
Die Seilrutsche durch die Baumkronen von 5 Montezuma (>>) endet mit einem Blick auf die Wassserfälle.
Juan Santamaría-Denkmal, Alajuela (>>)
HECTOR SEGURA/SHUTTERSTOCK
Geschichtsinteressierte werden angenehm überrascht und beeindruckt sein von der reichen und vielschichtigen Historie dieses kleinen Landes – von präkolumbianischer Archäologie über Kolonialarchitektur bis zu Schlachten um den Schutz und Erhalt eines unabhängigen Costa Rica.
Koloniales Costa Rica
Die Geschichts-Zentren von San José und Cartago beherbergen die landesbesten Beispiele kolonialer Architektur und Geschichte.
Unabhängiges Costa Rica
Costa Rica (zusammen mit dem Rest von Mittelamerika) erlangte seine Unabhängigkeit 1821, als Spanien den mexikanischen Unabhängigkeitskrieg verlor.
LEBENDIGE GESCHICHTE
In 1 Cartago (>>) ehrt man die legendäre La Negrita (Schwarze Jungfrau) und die Costa Rica Victoriosa.
In 2 Alajuela (>>) kann man sich über Juan Santamaría informieren, den Trommlerjungen, der zum Nationalhelden wurde.
Überreste einer alten Stadt sieht man am 3 Monumento Nacional Guayabo (>>) nahe Turrialba.
In der 4 Finca 6 (>>) auf der Halbinsel Osa sind die mysteriösen Steinkugeln zu besichtigen.
Eine umfassende Übersicht über die Landesgeschichte bekommt man im 5 Museo Nacional de Costa Rica (>>) in San José.
Das Valle Central ist Costa Ricas Brotkorb, mit Kaffeeplantagen, lokalen Produkten und familienfreundlichen Farm-Touren. Der Anbau von Bananen an der Karibik-Küste und in Orten wie Sarapiquí wurde ursprünglich kommerziell betrieben. Heute kann man nachhaltig betriebene Familien-Fincas (Farmen) besuchen und die Früchte des Landes auf verantwortungsvolle Art probieren.
VON LINKS: ANA BR/WIKIMEDIA/CC BY 3.0
Turrialba-Käse
Turrialba ist berühmt für seinen queso fresco, ein milder Käse, der ideal auf Brot oder kombiniert mit Obst zur Geltung kommt.
ERIC T GUNTHER/WIKIMEDIA/CC BY 3.0
Kaffee im Überfluss
Auf vielen Farmen kann man sich beim Schlendern duch die Kaffeeplantagen über die Kultivierung und Ernte von Costa Ricas Hauptfrucht informieren.
Süße Leckerei
Costa-ricanische Schokolade ist Spitzenklasse! Bei Heredia oder in Sarapiquí kann man eine leckere Schokoladen-Tour buchen.
FARMERLEBNISSE
Ein Besuch von 1 Britt Kaffee (>>; Foto links) bei Heredia eröffnet eine ganz neue Wertschätzung des beliebten Getränks.
In 2 Sarapiquí (>>) kann man sich informieren, wie palmito (Palmherzen), Schokolade und Ananas erzeugt werden.
Alles über Kakao und seine ehrwürdige Geschichte erfährt man von den Brörán-Indigenen in 3 El Descanso Térraba (>>).
Sowohl lehrreich als auch lecker ist eine Kakao-Tour zu einer Bio-Farm in 4 Río Celeste (>>).
In der 5 Hacienda Orosí (>>) kann man übernachten, eine Tierfarm besichtigen, an einer Kaffee-Tour teilnehmen und heiße Quellen genießen.
Entdecke dein Sehnsuchtsziel!
Arenal & Nördliches Tiefland
VON FINCAS ZU WÄL DERN
Zu der vom Volcán Arenal beherrschten Region gehört auch La Fortuna mit seinen sprudelnde Mineralwasserquellen, außerdem Regenwäl der, brodelnde Vulkane und Ackerland mit den leckersten Früchten Costa Ricas. Nach einer Wanderung durch den Regenwald lockt ein Thermalbad im Paradies. >>
Nordwestliches Costa Rica
ÖKOTOURISMUS & ABENTEUER
Vom feuchten Nebelwald Monteverde bis zum funkelnden Wasser des Río Celeste ist dies eine Region mit fantastischer Landschaft, Tierleben und wenig besuchten Surfbreaks an den Stränden von Santa Rosa. Gerade richtig für abenteuerlustige Reisende, die natürliche Vielfalt und das Ungewöhnliche suchen. >>
Península de Nicoya
GOLDENE STRÄNDE UND TOLLES SURFGEBIET
Die sonnige Küste der Península de Nicoya ist ein Ziel für Surfer aus aller Welt und bietet auch Schutz für die Gelege der Schildkröten, bis die kleinen Tiere so weit sind, dass sie sich in die Wellen stürzen können. Die Bahía de Paquera im Süden eignet sich perfekt für Schwimmer. >>
Zentrale Pazifikküste
SURFEN, WASSERFÄLLE UND J ED E MENGE W ILDTIERE
Die schmale, aber gewaltige Zentrale Pazifikküste steckt voll überraschender Schätze und Entdeckungen, vom Foodie-Mekka in Ojochal bis zu Urwald gesäumten Stränden mit glasklarem Wasser. Hier kann man Buckelwale sehen, scheue Faultiere, Weißgesicht-Kapuzineraffen und scharlachrote Aras bevölkern diese artenreiche Küste. >>
Valle Central & Hochland
COSTA RICAS ZENTRUM DER LANDWIRTSCHAFT
Einfach abschalten und jeden Moment im fruchtbaren „Halbmond“ Costa Ricas genießen – hier liegen weitläufige Kaffeeplantagen neben Wanderund Radwegen. Die Region bietet auch viel Historisches, von den Straßen Cartagos bis zu den archäologischen Funden bei Turrialba und im grünen Orosí-Tal. >>
San José
COSTA RICAS KOSMOP OLITISCHE HAUPTSTADT
Wer unter die raue Fassade von Costa Ricas Hauptstadt schaut, findet eine erfreulich chaotische, kunstvolle und kultivierte Stadt voll fantastischer Museen, Kultur und Nachtleben. Es gibt viel zu entdecken und Überraschungen warten an jeder Ecke San José bietet alles, was man sich von einer Hauptstadt wünscht. >>
Karibikküste
DSCHUNGELSTRÄNDE, WÜRZIGESESSEN, VERSCHIEDENE KULTUREN
An der kaum besuchten Küste findet man Traumstrände, ausgezeichnete Schnorchelund Tauchreviere und unglaublich großen Artenreichtum. El Caribe ist ein Geschenk für alle Liebhaber scharfer Küche, karibische Aromen treffen auf traditionelle costa-ricanische Gerichte und schaffen eine einzigartige Verbindung. >>
Südliches Costa Rica & Península de Osa
UNÜBERTROFFENE BIODIVERSITÄT & AHNENWURZELN
Der abgelegene, aber lohnende Südteil Costa Ricas bietet unberührte Naturwunder, faszinierende archäologische Rätsel und überreiches Tierleben. Bei einer Fahrt durch das Mikroklima genießt man die überwältigende Natur in den Gewässern der Bahía Drake und den tropischen Fjorden von Puerto Jiménez. >>
Parque Nacional Manuel Antonio (>>)
MANAMANA/SHUTTERSTOCK
Dauer: 9 tage Strecke: 800 km
Wer eine gute Woche Zeit zur Verfügung hat, kann die wichtigsten Ziele besuchen und hat immer noch Zeit für entspannte Tage am Strand oder in einer Hängematte unterm Sternenhimmel. Diese Tour gibt einen guten Einblick ins Land und macht Appetit auf mehr.
VON LINKS: GUAYO FUENTES/SHUTTERSTOCK
1
SAN JOSÉ 1 TAG
Juan Santamaría International airport liegt nur eine halbe Stunde Busfahrt von San José (>>) entfernt, so wird die unterschätzte Hauptstadt zu einem idealen ausgangsort für die Tour. In einem Tag erkundet man die tollen Museen und genießt an einem unvergesslichen abend die abwechslungsreiche Küche im Barrio Escalante. San José eignet sich auch perfekt zum Shoppen für jeden geldbeutel.
JARNO GONZALEZ ZARRAONANDIA/SHUTTERSTOCK
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PARQUE NACIONAL TORTUGUERO 1 TAG
Zurück zum Flughafen und einem kurzen Flug nach Tortuguero. Wer mehr vom Land sehen möchte, nimmt einen Leihwagen und fährt nach El Caribe. Der Parque Nacional Tortuguero (>>) bietet einen fantastischen artenreichtum – hier leben Meeresschildkröten (s. Foto), Krokodile, Faultiere und affen und man kann in den Kanälen des Parks segeln.
PAVEL TVRDY/SHUTTERSTOCK
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ARENAL & LA FORTUNA 2 TAGE
Weiter nach la Fortuna (>>), wo man die Thermalquellen am Fuß des arenal, Costa Ricas berühmtesten Vulkans, genießt. Ein Tag lässt sich mit Wandern auf den Wanderwegen verbringen und einem Besuch am Wasserfall La Fortuna (Foto), danach ist Entspannung angesagt. am zweiten Tag lockt Wildwasser-Rafting durch den Regenwald auf dem Río Sarapiquí.
VON LINKS: INTREEGUE PHOTOGRAPHY/SHUTTERSTOCK
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MONTEVERDE & SANTA ELENA 1 TAG
Auf geht’s in den Nebelwald von Costa Ricas Schutzgebiet Monteverde (>>). Hier kann man sich auf hohen Hängebrücken (s. Foto) vergnügen, an Seilrutschen durch das Blätterdach sausen und versteckte Wasserfälle entdecken. Die Region bietet eine Vielzahl von Wandertouren und Besichtigungen auf Kaffeeplantagen, dazu kommt das Klettern auf Bäume.
WIRESTOCK CREATORS/SHUTTERSTOCK
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PARQUE NACIONAL MANUEL ANTONIO 2 TAGE
Die längste Etappe ist auch die landschaftlich schönste, sie führt zum Parque Nacional Manuel Antonio (>>) an der Pazifikküste. Unterwegs sieht man Dschungel und das Meer, vor Ort kann man zwei Tage lang einen der besten Parks mit Wildtieren wie Faultieren und affen (Foto) erkunden und an den Stränden fantastisch schnorcheln.
TRAVELVIEWY/SHUTTERSTOCK
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MONTEZUMA 2 TAGE
Es geht die Küste entlang zurück bis Puntarenas, von dort mit der Fähre über den golfo de Nicoya bis Montezuma (>>). Der grüne Künstlerort bietet Wasserfälle im Dschungel, dazu gehört El Chorro, der direkt ins Meer fällt, ein aufgeschlossenes Dorfleben und die Möglichkeit eine Tagestour nach Paquera zu unternehmen, um die Biolumineszenz zu sehen. Rückflug ist ab Liberia, vier Stunden Fahrt entfernt.
Jacó (>>)
JORGE A. RUSSELL/SHUTTERSTOCK
Dauer: 10 tage Strecke: 335 km
Die Pazifikküste ist ein Paradies für Surfer, kilometerlange Traumstrände erstrecken sich von der mittleren Pazifikküste bis zur Península de Nicoya. Nach dem Surfen der gewaltigen Wellen von Nosara erholt sich die Seele beim Yoga, es locken Strände mit Schildkrötengelegen oder bekannte Partyorte wie Jacó und Tamarindo.
VON LINKS: MAX HERMAN/SHUTTERSTOCK
1
TAMARINDO 2 TAGE
Ausgangspunkt ist der Flughafen Liberia, dann geht’s nach Tamarindo (>>) weiter. Der Partyort für Surfer bietet leichte Wellen für anfänger, Nachtleben und Zugang zum Parque Nacional Marino Las Baulas mit der unberührten Playa grande und Lederrückenschildkröten an der Playa Langosta.
Abstecher:Richtung Norden zurPlaya conchal(>>) mit dem weißen Muschelstrand, bevor es weiter Richtung Süden nach Nosara geht. 3 Std.
N K/SHUTTERSTOCK
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NOSARA 1 TAG
Es geht weiter die Küste entlang bis Nosara (>>) – dem Surfund Yogaort der Provinz guanacaste. Die Playa guiones lockt mit ordentlichen Wellen und einem hübschen Strand mit Mandelbäumen – perfekt zum Sonnenuntergang. an der nahen Playa Ostional legen die Oliv-Bastardschildkröten während der arribada ihre Eier ab. Entspannung gibt’s beim Yoga oder Wanderungen im Urwald.
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SÁMARA 1 TAG
Der familienfreundliche, fröhliche und leicht versponnene Ort Sámara (>>) liegt nur eine halbe Stunde entfernt, die Fahrt kann jedoch in der Regenzeit länger dauern. Hier gibt es schöne Wellen für anfänger und Fortgeschrittene und eine fröhliche Stimmung bei Einheimischen und Besuchern. Zahlreiche unterschiedliche Unterkünfte und ein tolles Nachtleben warten auf Besucher.
VON LINKS: JUAN JOSE JACINTO/SHUTTERSTOCK
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SANTA TERESA 2 TAGE
Santa Teresa (>>) ist eines der Topziele auf der Halbinsel für alle, die große Wellen suchen. Playa Santa Teresa bietet Wellen für Fortgeschrittene, wer es lieber sanfter mag, wird bei Playa Hermosa glücklich. Und Wagemutige versuchen es in Suck Rock.
Abstecher:Mit einem Leih-Quad in den Dschungel nachMontezuma(>>) fahren. 5 Std.
JORGEA. RUSSELL/SHUTTERSTOCK
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JACÓ 2 TAGE
Von Paquera verkehrt eine Fähre nach Puntarenas. Von dort führt die Straße an die Küste nach Jacó (>>), dem angesagtesten Ort zum Surfen und Feiern an der Pazifikküste; es gibt sanfte Wellen für anfänger und ein tolles Nachtleben. Die nahe Playa Hermosa (eine andere als vorher) bietet eine größere Herausforderung und die Möglichkeit, Surf-Wettbewerbe zu beobachten.
GIANFRANCO VIVI/SHUTTERSTOCK
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DOMINICAL 2 TAGE
Weiter südlich an der Küste liegt dominical (>>), ein perfekter Ort, um das Surfabenteuer in Costa Rica zu beenden. Hier findet man Spaß, gute Wellen in Dominical und Dominicalito, fantastische Wasserfälle, jede Menge Natur und atemberaubende Sonnenuntergänge. am letzten Tag fährt man drei Stunden bis zum Juan Santamaría International airport und fliegt nach Hause.
Parque Nacional Cahuita (>>)
Dauer: 6 tage Strecke: 520 km
Costa Ricas lässige, reizvolle Karibikküste lässt sich gut in sechs Tagen bereisen. Die Tour führt von San José zum Parque Nacional Tortuguero mit seinem faszinierenden Tierleben, dann zum Schnorcheln und Wandern zum Parque Nacional Cahuita und endet in Puerto Viejo de talamanca mit wunderbaren stränden und Partymöglichkeiten.
VON LINKS: RAINER LESNIEWSKI/SHUTTERSTOCK
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SAN JOSÉ 2 TAGE
Los geht’s im pulsierenden San José (>>) – die Kunstszene lockt, dazu gibt’s tolle Lokale und einen Einblick ins pura-vida-Gefühl des Landes. Wer Zeit hat, kann in alajuela nördlich der Hauptstadt etwas über Juan Santamaría, Costa Ricas Nationalheld, erfahren.
Abstecher:Ein Halt bei derBritt coffee Tour(>>) bei Heredia zeigt, wofür die Region berühmt ist. 15 Min.
Julen arabaolaza/shutterstock
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PARQUE NACIONAL TORTUGUERO 1 TAG
Durch Costa Ricas beeindruckendes Valle Central führt die Tour in östliche Richtung bis zur Karibikküste. Die Straße wird von fruchtbarem ackerland gesäumt und gibt einen Einblick in das ländliche Costa Rica, bis man Tortuguero erreicht und den Parque Nacional Tortuguero (>>), einen von Kanälen durchzogenen Nationalpark, der vor Wildtieren wimmelt.
DUDAREV MIKHAILN/SHUTTERSTOCK
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PARQUE NACIONAL CAHUITA 1 TAG
Zurück auf die Piste und entlang der unberührten Karibikküste bis nach Cahuita, Heimat der Calypso-Legende Walter Ferguson und Tor zum Parque Nacional cahuita (>>). Hier kann man erstklassig wandern und im glasklaren Wasser schnorcheln.
MATYAS REHAK/SHUTTERSTOCK
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PUERTO VIEJO DE TALAMANCA 2 TAGE
Nur eine halbe Stunde vom entspannten Cahuita entfernt befindet sich Puerto Viejo de Talamanca (>>), ein Party-Hotspot für Surfer mit tollen Restaurants, jeder Menge Livemusik und zahllosen Traumstränden. Mutige reiten die Wellen in Salsa Brava oder man macht eine Radtour durch den Ort.
Kielschnabeltukan, Parque Nacional Cahuita (>>)
NATALIA KUZMINA/SHUTTERSTOCK
Volcán Arenal (>>)
ESDELVAL/SHUTTERSTOCK
Dauer: 5 tage Strecke: 335 km
Das oft übersehene Valle Central lockt mit grossartigen Vulkanen, wohltuenden Thermalquellen und jeder Menge Geschichte. In diesen fünf Tagen, die gekrönt werden vom beeindruckenden Volcán Arenal, erlebt man alles.
VON LINKS: GIANFRANCO VIVI/SHUTTERSTOCK
1
ALAJUELA 1 TAG
Wer am Juan Santamaría International airport landet, beginnt seine Reise automatisch in Alajuela (>>) – die meisten wissen es bloß nicht. alajuela ist der Heimatort des berühmten Patrons des Flughafens, der Widerstand gegen die filibusteros leistete und Costa Ricas Unabhängigkeit bewahrte. In der hübschen Stadt erfährt man viel Historisches.
MATTEO COLOMBO/GETTY IMAGES
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PARQUE NACIONAL VOLCÁN POÁS 1 TAG
Der Volcán Poás (>>) ist ein Beispiel für einen Schichtvulkan mit seinem türkisgrünen Kratersee – und überall flattern Kolibris. Man sollte frühzeitig ankommen, denn der Park schließt am frühen Nachmittag. Die Nacht verbringt man in der nahen El Silencio Lodge & Spa.
Abstecher:Besuch imla Paz Waterfall gardens(>>), einer der schönsten Wasserfälle im Valle Central. 20 Min.
PELOY (ALLAN H. M.)/WIKIMEDIA/CC BY-SA 3.0
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VALLE DE OROSÁ 1 TAG
Weiter geht’s ins Zentrum von Costa Rica ins Valle De Orosí (>>) mit seinen Kaffeeplantagen, Wandermöglichkeiten und verlockenden Thermalquellen. Die Nacht verbringt man entspannt in einem der kleinen Dörfer des Tals unter einem magischen Sternenhimmel.
Abstecher:Ein Besuch bei denruinas de ujarrás(>>), einer Kirche aus der Kolonialzeit mit mysteriöser Vergangenheit. 30 Min.
VON LINKS: JENARI/SHUTTERSTOCK, CHRISPICTURES/SHUTTERSTOCK
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ARENAL & LA FORTUNA 2 TAGE
Die Fahrt zum Volcán Arenal und nach La Fortuna (>>) vom Orosí Valley führt durch eine der landschaftlich schönsten gegenden Costa Ricas mit spektakulären Wandertouren, vielen Möglichkeiten zum Baden in heißen Thermalquellen und reichlich Wasserfällen. abenteuerlustige haben die Wahl zwischen Baden und erholen, Wandern und erkunden oder von allem etwas.
Catarata de Río Celeste (>>), La Fortuna
Bahía drake
Stefan Neumann/Shutterstock
Dauer: 5 tage Strecke: 190 km
Der Süden von Costa Rica lockt mit fantastischem Tierleben, dazu gehören auch Delfine und Wale, und unverdorbener Natur, unberührten Stränden und jeder Menge Wasserfällen. Die Region ist nicht einfach zu erreichen, aber die Anstrengung lohnt sich. Die fünftägige Tour gibt einen Einblick in die Reize der Region.
VON LINKS: MIHAI-BOGDAN LAZAR/SHUTTERSTOCK
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DOMINICAL 1 TAG
Los geht’s an den Urwald gesäumten Stränden von dominical (>>), dem Tor zum Süden. Der kleine Strandort hat seine ursprüngliche „Tico-atmosphäre“ bewahrt, man kann erstklassig surfen und man bekommt schon geschmack auf die Tierwelt, die im Süden wartet.
Abstecher:Wer Zeit hat, besucht Uvita und denParque Nacional Marino Ballena(>>). 20 Min.
CRAIG SPROUT/SHUTTERSTOCK
SIERPE 1 TAG
Südöstlich von Dominical liegt der kleine Ort Sierpe (>>), ausgangspunkt für Bahía Drake, einem der beeindruckendsten Orte des Landes zur Wildtierbeobachtung. In der Finca 6 (Foto) kann man mysteriöse präkolumbianische Diquís-Kugeln bestaunen, man kann mit dem Boot durch die Mangroven am Río Sierpe fahren und entspannt den Strand genießen.
TANGUY DE SAINTCYR/SHUTTERSTOCK
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BAHÁA DRAKE 2 TAGE
Auch wer nur wenig Zeit für den Süden hat, sollte unbedingt die Bahía drake (>>) besuchen. In dieser Bucht tummeln sich große Schulen von Delfinen und wandernden Buckelwalen, affen jagen über die Strände und das klare, tanzanitfarbene Wasser ist voll wunderbarer Meerestiere. Für das unberührte Paradies sollte man sich zwei Tage Zeit nehmen.
VON LINKS: HOLGER LEUE/GETTY IMAGES
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PUERTO JIMÉNEZ 1 TAG
Die Tour endet im beschaulichen Puerto Jiménez (>>) am golfo Dulce, einem tropischen Fjord mit wunderbaren Schnorchelmöglichkeiten. Im Meer zeigen sich Haie, Buckelwale, tropische Fische und Delfine und bei einer abendlichen Kajaktour kann man das überirdische Funkeln der Biolumineszenz erleben.
Buckelwale, Bahía drake (>>)
AGA PRZYBYLSKA/SHUTTERSTOCK
Egal, ob man Trocken- oder Regenzeit bevorzugt, Costa Rica ist ein fantastisches Ganzjahresziel.
Dezember bis April ist Hauptreisezeit in Costa Rica, der Himmel ist blau, die Tage sind mild und die Península de Nicoya bietet ausgezeichnete Surfbedingungen mit gleichmäßigen, großen Wellen. Im November wird es an der Küste trocken, im Landesinneren kann es bis zum Anfang des neuen Jahres immer noch heftig regnen.
Die Nebensaison (Regenzeit) beginnt an der Karibikküste im Mai und dauert bis Ende November, an der Pazifikküste dauert sie von April bis Dezember. Dabei muss man mit Starkregen und schwierigen Straßenverhältnissen fertig werden, dazu gehören Sperrungen aufgrund von Schlammlawinen. Allerdings fallen die Preise in der Nebensaison und man kann außerordentlich günstig übernachten. Dazu kommt, dass es in Costa Rica einen „Mini-Sommer“ oder „kleine Hauptsaison“ zwischen Juli und August gibt, wer richtig plant, kann Glück mit dem Wetter haben.
Playa Guiones (>>)
VON LINKST: STOCK PHOTOS 2000/SHUTTERSTOCK, LINDSAY FENDT/ALAMY
LOCAL TIPP
SOMMER IN GUANACASTE
Jason Quirós arbeitet im Familienunternehmen paradise travel in Río cuarto, provinz alajuela.
Ich arbeite im Tourismus und als Einheimischer bin ich schon in vielen Orten Costa Ricas gewesen. Meine Lieblingsstrände liegen in der Provinz Guanacaste und ich liebe es, dort in den Flüssen und im Meer zu schwimmen. Die Sommermonate eignen sich besser für Unternehmungen wie Angeln oder Wanderungen auf die Vulkane.
PERFEKT SURFEN IN GUANACASTE
Guanacaste ist die trockenste Region des Landes und hier kann man das ganze Jahr lang gut surfen. Die besten Wellen gibt es zwischen April und Juli, dann lockt eine tolle Dünung in Orten wie Nosara und Santa Teresa.
BRILLANTE BIOLUMINESZENZ
Wer schwimmen, Kajak fahren oder einfach die glitzernde Biolumineszenz an Costa Ricas Küsten genießen möchte, sollte zwischen Mai und November reisen. Auch in Bahía de Paquera kann man im Dezember eine fantastische Biolumineszenz erleben.
Das äußerst beliebte Envision Festival (>>) in Uvita ist ein 10-tägiges Fest mit musikalischen, kulturellen und spirituellen Veranstaltungen, Konzerten und Workshops. März
Semana Santa (Karwoche) ist eine landesweite Feier. In San José (>>) finden Prozessionen statt, die die Kreuzigung Jesu nachspielen. März/April
Das Festival Flores de la Diáspora africana (>>) feiert die afro-karibische Kultur in Puerto Limón und entlang der Karibikküste (sowie in San José). August
Costa Rica feiert den Unabhängigkeitstag (>>) mit Paraden und Partys. Hauptevent ist ein Staffellauf mit einer „Freiheitsfackel“ von Guatemala nach Cartago. September
LOCAL TIPP
REGENZEIT IN LA FORTUNA
Pedro Badilla Berrocal ist Reiseberater in la Fortuna.
In den letzten Jahren gab es nicht viel Unterschied zwischen Regenund Trockenzeit und es gibt in verschiedenen Regionen mehr Niederschlag. In La Fortuna ist eigentlich im Februar Trockenzeit, aber es regnet morgens oder nachmittags leicht und wir haben manchmal Stürme. Mir macht das nichts aus. Auch wenn die Trockenzeit besser für den Tourismus ist, ich mag die Regenzeit, denn dann ist alles grün, frisch und am Leben.
Envision Festival (>>)
Beim Walter Ferguson international calypso Festival (>>) zu Ehren des Königs der Calypso-Musik erwacht Cahuita mit Konzerten und Tänzen zum Leben. Juli
Katholische Pilger begeben sich zu Fuß auf den spirituellen Weg von San José nach Cartago, um während der jährlichen Romería (>>) La Negrita ihre Verehrung zu erweisen August
In Uvita bietet das Festival de Ballenas y Delfines (>>) Bootstouren, Livemusik, Kunstausstellungen und Essen sowie Aktionen zur Strandreinigung. September
Bei der Fiesta de los Diablitos (>>) in Boruca tragen die Teilnehmenden kunstvolle Masken, um ihren Kampf gegen die spanischen Eindringlinge darzustellen. Dezember/Januar
PASSATWINDE IN DER KARIBIK
Die Karibikküste besitzt ein besonderes, feuchteres Mikroklima. Passatwinde sorgen für konstante Feuchtigkeit und Regen, auch wenn es zwischen November und Mai etwas trockener ist – einen Monat früher als die Trockenzeit an der Pazifikküste.
Wandern auf dem Arenal 1968 Trail (>>)
VON LINKS MB PHOTOGRAPHY/GETTY IMAGES, CINEMATIC/ALAMY
Nützliches zum Vorbereiten und Einstimmen.
Strandkleidung und Badeschuhe Badesachen, schnell trocknende Kleidung und Tücher o. Ä. für den Strand, dazu an den Zehen geschlossene Schuhe für die Durchquerung von steinigen Stränden und Wasserfällen oder Flüssen.
Lange Ärmel und Hosen In den Nebelwäldern und im Central Valley ist es kühler als an den Stränden, unbedingt etwas Warmes für kühle Nächte und die Hochlagen mitnehmen.
Wanderstiefel Wer Wanderungen plant, braucht dafür vernünftige Schuhe mit gutem Profil und Knöchelstütze. Costa Rica kann sehr matschig sein und das Gelände kann sehr herausfordernd sein.
Etikette
Aufregerthemen Costa Rica ist mehrheitlich katholisch und viele Einwohner sind religiös. Die Kirche oder Religion sollten nicht kritisiert werden.
Tico-Zeit Costa Ricaner haben eine andere Vorstellung von Zeit – wer Geduld zeigt und sich anpasst, reist entspannter.
Trinkgelder Trinkgeld ist nicht obligatorisch, wird aber gerne gesehen, besonders in Touristengegenden.
Schirm und Regenschutz Sogar in der trockenen Zeit kann es immer wieder regnen, also unbedingt einen Taschenschirm und eine leichte Regenjacke einpacken.
LESEN
Monkeys Are Made of Chocolate (Jack Ewing; 2005) Ein Einblick in den Regenwald von Südwest-Costa Rica und seine Artenvielfalt.
Costa Rica: A Traveler’s Literary Companion (Barbara Ras; 1994) Kurzgeschichten von 20 costa-ricanischen Autoren.
The Quetzal and the Macaw (David Rains Wallace; 1992) Ein Blick auf Nachhaltigkeit, Ökotourismus und Naturschutz in Costa Rica.
Bananas: How the United Fruit Company Shaped the World (Peter Chapman; 2007) Die ausbeuterische Geschichte der Bananen in Costa Rica.
Sprechen
¡Pura vida! wörtlich“pures Leben“, ist das wichtigste Motto Costa Ricas; es kann eine Begrüßung sein oder ein Ausdruck der Zustimmung oder Anerkennung und es gibt das Gefühl, dass im Hier und Jetzt alles richtig ist
Tico/Tica bedeutet Costa Ricaner/in ¡Buenas! ist ein häufiger Gruß, der zu jeder Tageszeit benutzt werden kann; es ist die Kurzform von buenos días (guten Morgen), buenas tardes (am Nachmittag) und buenas noches (guten Abend)
Chao ist der üblichste Abschiedsgruß Adiós ist ein formeller Abschiedsgruß, meist bei einem Abschied für länger; verwirrenderweise kann es auch für „Hi“ stehen, wenn es als schneller Gruß zwischen zwei Vorübergehenden gesagt wird
Hasta luego ist ein formelles „Bis später“ Usted ist das höfliche „Sie“, wird häufiger verwendet als das familiäre túPor favor heißt „Bitte“ Gracias steht für „Danke“ Perdón bedeutet „Tut mir leid“
Disculpe heißt „Entschuldigung“ (um jemandes Aufmerksamkeit zu bekommen) Con permiso bedeutet „Entschuldigung“ (wenn man an jemandem vorbeigehen möchte)
Con gusto entspricht „Gern geschehen“
¿Cuánto cuesta? heißt
„Was kostet das?“
La cuenta, por favor ist die Bitte um die Rechnung im Restaurant
¿Dónde está…? heißt „Wo ist…?“
¿Habla inglés? bedeutet
„Sprechen Sie Englisch?“ Yo no entiendo heißt „Ich verstehe nicht“
ANSCHAUEN
Jurassic Park (Steven Spielberg; 1993) Soll auf der Isla del Coco, Costa Ricas abgelegenster und Insel, gedreht worden sein.
Das Geheimnis des blauen Schmetterlings (Léa Pool; 2004; abgebildet) Geschichte eines todkranken Jungen, der davon träumt, einen Blauen Morphofalter zu sehen.
Caribe (Esteban Ramírez; 2004) Kampf um die Rettung einer Bananenplantage und verbotene Liebe, spielt in El Caribe.
A Bold Peace (Matthew Eddy, Michael Dreiling; 2016) Wie Costa Rica sein Militär auflöste, um sich auf Reformen des Sozialsystems und Naturschutz zu konzentrieren.
Land of Ashes (Sofía Quirós Ubeda; 2019) Eine Geschichte über Leben, Tod, Liebe und Verantwortung.
REINHÖREN
King of Calypso Limonense – The Legendary Tape Recordings, Vols 1 & 2 (Walter Ferguson; 2020) Erstklassige Musik von Cahuitas King of Calypso.
Chúcaro (Cocofunka; 2015) Vielseitige Mischung von Reggae und Rock mit gesellschaftspolitischer Botschaft.
Pasaje Abierto (Edín Solís; 2017) Umwerfende, entspannte Instrumentalmusik mit fantastischer Gitarrenbegleitung.
Luna Nueva (Debi Nova; 2010) Tolle Mischung aus Pop- und Tico-Songs mit genialen Texten und eingängigem Rhythmus.
Ceviche (marinierte Meeresfrüchte)
Barry Vincent/Alamy
Frische lokale Zutaten und ein Faible für herzhafte Speisen und Meeresfrüchte treffen in ganz Costa Rica auf internationale Cuisine.
Wer von Puerto Viejo de Talamanca bis Playas del Coco eine x-beliebige soda (preiswertes Lokal) besucht, kann sich je nach Tageszeit eine üppige Portion gewürzten Reis mit schwarzen Bohnen plus Eiern, Kochbananen, Fleisch, Meeresfrüchten oder Salat schmecken lassen. Diese Hausmannskost zählt zu den Klassikern der costa-ricanischen Küche, und mit einem Tick Lizano-Soße ist sie ein kulinarischer Hochgenuss. Das Gericht weist regionale Varianten auf. So werden Reis und Bohnen an der Karibikküste mit Kokosmilch zubereitet, eine Mischung aus pikant und süß. Auf allen Märkten verlocken die frischsten und süßesten Früchte wie Papaya und Ananas – der perfekte Snack zur Mittagszeit oder ein leichtes Frühstück. Auch wenn Costa Rica seinen kulinarischen Wurzeln zutiefst verbunden ist, scheut es sich nicht vor Fusionsküche und bietet erlesene Kochkunst in San José oder im Dschungel versteckt im Dorf Ojochal an der Zentralen Pazifikküste.
In jeder Stadt und selbst noch im kleinsten Dorf gibt es mindestens eine soda, ein authentisches Tico-Lokal, in dem man regelrecht in das Land hineinschmecken kann. Gallo pinto (gefleckter Hahn) ist die erste Mahlzeit am Tag, die Hungerattacken zu früher Stunde stillt – eine Portion Reis, Bohnen und Eier, manchmal auch mit Kochbananen, Avocado, Käse oder saurer Sahne. In sodas werden die Eier meist als Rühr- oder Spiegelei serviert, doch werden auch Sonderwünsche erfüllt. Zudem sind häufig für ein paar Tausend Colones kombinierte Frühstücksangebote erhältlich, also gallo pinto mit einer Tasse Kaffee – fast geschenkt für die Menge Essen.
Die besten Gerichte des Landes
GALLO PINTO
Rote oder schwarze Bohnen und aromatisierter Reis.
EMPANADAS
Kleine Teigtaschen, gefüllt mit Käse oder Fleisch.
CASADO
Reis mit Bohnen plus Fisch oder Fleisch und Salat.
CEVICHE
Rohe, in Zitronensaft marinierte Meeresfrüchte, meist mit Pommes.
TAMALES
Gedämpftes Maisgebäck, Fleisch und Gemüse in Kochbananenblättern.
RONDÓN
Eintopf mit Meeresfrüchten, zig Gewürzen und Kokosmilch aus der Karibik.
SOPA NEGRA
Gehaltvolle Schwarze-Bohnen-Suppe und Reis.
LIZANO-SOSSE
Costa Ricas beliebteste Würzsoße, die 1920 erfunden wurde und zu allem passt.
Zu Mittag verlockt ein casado, eine Kombi aus weißem Würzreis mit schwarzen Bohnen plus Salat, Huhn, Fleisch oder Fisch. Sopa negra, eine schwarze Bohnen-Suppe, und olla de carne (Rindseintopf) sind typische Gerichte in vielen sodas.
Da Reis und schwarze Bohnen als Grundnahrungsmittel des Landes gelten, können Vegetarier immer mit einer anständigen, schmackhaften Mahlzeit rechnen. Veganer lassen beim Frühstück einfach die Eier zugunsten von Avocados und Kochbananen weg und bestellen zum Mittagessen ein Gemüse-casado. Serviert wird dann eine extra Portion Gemüse zu Reis, Bohnen und Salat. In praktisch jedem Touristenort finden sich zuverlässige vegetarische oder vegane Lokale.
Straßenimbisse, Food Trucks und winzige Märkte, die empanadas (Teigtaschen mit Fleischoder Käsefüllung), Maiskolben vom Grill und Churros verkaufen, bieten sich für einen schnellen Snack an. Imbisse am Strand verlocken mit einer Mischung aus ceviche (in Zitronenoder Limettensaft marinierte Meeresfrüchte) und Tortilla Chips, die bei Sonnenuntergang am besten schmecken. So kann man Geld sparen und allerlei leckere Speisen kennenlernen.
Casado, das Nationalgericht
VON LINKS: JUAN ROBALLO/SHUTTERSTOCK
Karibische Schokolade (>>)
CARVERMOSTARDI/ALAMY
FOOD-FESTIVALS
San Fiestas (Februar) Einwöchiges Landwirtschaftsfest mit Erntewettbewerben, Farmtieren, Viehtrieben, Livemusik und jeder Menge Essen.
Fiestas del Maíz (Oktober) Krönung einer Maiskönigin, Mode aus Maishülsen und Rennen in traditionellen Balsa-Booten in Upala.
Puerto Viejo Chocolate Festival (Oktober) Ein Wochenende mit süßen Workshops, Kochkursen und Schokoladenverkostung in Puerto Viejo de Talamanca und Puerto Viejo de Sarapiquí.
Feria Nacional de Pejibaye (Oktober) Eine Woche widmet sich Tucurrique dem Genuss der Früchte der Pfirsichpalme. (Ticos geben einen Klacks Mayonnaise drauf.)
Melcoches de Natilla Festival (Dezember) Jährliches Event zur Feier dieser traditionellen costa-ricanischen Süßigkeit am Tag der Unbefleckten Empfängnis in San Ramón.
Snacks & Streetfood
Patacones Frittierte Kochbananen, die recht oft zu ceviche oder Guacamole serviert werden.
Chicharón Gebratener Schweinebauch, Zutat etwa in chifrijo (Reis und Pinto-Bohnen mit Schweinebraten) und vigorón.
Süßigkeiten
Cajeta de coco Ein süßes, klebriges Kokosnussplätzchen.
Tres leches Mit süßer Milch getränkter Biskuitkuchen, mit Sahne überzogen.
Melcoches de natilla Traditionelle Süßigkeit aus Sauerrahm und Zucker.
Tropische Früchte
Caimito (Sternapfel) Sieht außen wie ein Apfel und innen wie ein Stern aus, mit süßem, cremigem Fruchtfleisch.
Carambola (Sternfrucht)
Cas (Sauere Guave) Säuerliche Verwandte der Guave, wird vor allem für Saft verwendet.
Guanabana (Stachelannone)
Guayabá (Guave)
Jocote (Rote Mombinpflaume) Maracuyá (Passionsfrucht) Palmito (Palmherz)
Mamón chino (Rambutan)
Chicharón (Schweinebauch)
OBEN: CESARASF/SHUTTERSTOCK;
Feiertagsküche
Tamales Maisgebäck, gefüllt mit Fleisch und gewickelt in Bananenblätter. Wird traditionell in der Weihnachtszeit zubereitet.
Empanadas de chiverreEmpanada aus Mehl, gefüllt mit süßem Feigenblatt-Kürbis, wird zu Ostern gebacken.
Queque seco Leichter Rührkuchen, der an Ostern serviert wird.
Pozole Eintopf aus Schweinefleisch, Maismehl und Paprika. Oft für religiöse Feiertage zubereitet.
GESCHMACKS-ERLEBNISSE
Gingerbread Hotel & Restaurant (>>) In Nuevo Arenal verwöhnt Küchenchef Eyal seine Gäste mit Fusionsküche und endlosen Lustbarkeiten.
Calle 33 Mercadito (>>) In diesem exquisiten Food Court in San José können die Sinne in Aromen und Geschmäckern aus aller Welt schwelgen.
Jalapas Restaurant (>>) Es munden innovative Speisen und tropische Cocktails mit einem unglaublichen Ausblick über Vulkane und Ebenen, bei La Fortuna.
San Lucas Treetop Dining Experience (>>) Extravagantes Mehrgänge-Gourmeterlebnis in einem irren Glaskubus im Himmel von Santa Elena.
Exotica (>>) Das winzige Dorf Ojochal überrascht mit einem exquisiten Speiseerlebnis der Nouveau Cuisine im Dschungelparadies.
KULINARISCHES IM JAHRESKREIS
VON LINKS: JORGE A. RUSSELL/SHUTTERSTOCK
JANUAR–FEBRUAR
Der Jahresanfang ist ein guter Zeitpunkt, um Avocados, Mandarinen, Ananas und Baumtomaten zu genießen. Auch die Wassermelonensaison beginnt – sie dauert bis Ende April.
PATDU PHOTOGRAPHY/SHUTTERSTOCK
MÄRZ–JUNI
Der Höhepunkt der Wassermelonensaison und der Beginn der Mangosaison – überall sind frische Früchte erhältlich. Auch Passionsfrüchte und Zuckermelonen schmecken zu dieser Zeit lecker.
RUI VALE SOUSA/SHUTTERSTOCK
JULI–OKTOBER
Die beliebtesten Früchte in diesem Zeitraum sind Rambutan, Sternfrucht und Guave. Jetzt ist auch der Zeitpunkt gekommen, um Jocotes (Foto) zu probieren – am besten mit einer Prise Salz.
ERIK COX PHOTOGRAPHY/SHUTTERSTOCK
NOVEMBER–DEZEMBER
Jetzt schmecken Ananas und Passionsfrucht, und begeisterte Koffeinfanatiker genießen dazu eine Tasse frischen Kaffee, denn in Costa Rica ist gerade Haupterntezeit.
Pipas (grüne Kokosnüsse)
CRIS YOUNG/SHUTTERSTOCK
WIE …
Costa Ricas populärstes alkoholisches Getränk ist cerveza (Bier; auch birra genannt), es gibt einige nationale Marken. Imperial ist am beliebtesten – wegen des milden Geschmacks oder der allgegenwärtigen Waren mit dem Adlerwappen.
Zweite Wahl nach Bier ist guaro, ein farbloser Alkohol (sehr ähnlich Aguardiente) destilliert aus Zuckerrohr und meist als Sour oder Shot getrunken, oft mit scharfer Soße oder Limettensaft. Diese würzige Mischung wird chili guaro genannt, und wurde in den letzten Jahren zu einem festen Angebot in San José und einigen Strandorten. Guaro trinkt sich leicht, führt aber zu einem heftigen Kater.
Für diejenigen, die Alkohol (und den Kater) vermeiden wollen, bietet Costa Rica einige unglaublich leckere nicht alkoholische Alternativen.
Batidos
Optimal erfrischend sind batidos – frische Frucht-Shakes, al agua (mit Wasser) oder con leche (mit Milch). Das reiche Angebot an tropischen Früchten umfasst Mango, Papaya, piña (Ananas), sandía (Wassermelone), melón (Cantaloupe-Melone), mora (Brombeere), carambola (Sternfrucht), cas (Guave), guanabana (Stachelannone) und tamarindo (Frucht des Tamarindenbaums).
Pipas
Pipas sind grüne Kokosnüsse, deren Oberteil abgeschlagen wird, um mit einem Strohhalm das Kokoswasser zu trinken – super erfrischend in tropischer Hitze.
Agua Dulce
Aus eingekochtem Zuckerrohrsaft wird mithilfe einer Mühle leckeres, süßes agua dulce.
Agua de Sapo
An der Karibikküste sollte man unbedingt nach agua de sapo (wörtlich „Krötenwasser“) Ausschau halten, eine leckere Limonade mit frischem Ingwersaft und tapa de dulce (braunem Zucker).
Kaffee
Obwohl Kaffee nicht unbedingt das erfrischendste Getränk ist, ist er vermutlich das beliebteste im ganzen Land. Wo immer man hinkommt, irgendwer bietet einen cafecito an. Traditionell wird Kaffee stark und nach Belieben mit heißer Milch serviert, so heißt er café con leche. Puristen nehmen café negro (schwarzen Kaffee). Wer etwas Milch möchte, fragt nach leche al lado (Milch als Zugabe).
TOLLE DRINKS)
Wie fast überall in Mittelamerika ist der lokale Rum preiswert und lohnend, vor allem der Ron Centenario, der jüngst zu internationalem Ruhm kam. Auf die Gefahr hin, die patriotischsten Ticos zu kränken, wäre es schade, den schmackhafteren Flor de Caña aus Nicaragua nicht zu erwähnen. Der beliebteste Drink auf Rumbasis ist ein cuba libre (Rum und Cola), einem Volltreffer an einem heißen, schwülen Tag, vor allem mit einem Spritzer Limette.
Surfen
VON LINKS: JORGE A. RUSSELL/SHUTTERSTOCK, ISTOCK/GETTY IMAGES
Abenteuer in freier Natur? Dann ist Costa Rica genau das Richtige! Hier hat jeder seinen Spaß bei Unmengen super Outdoor-Aktivitäten.
Costa Rica als Paradies für Naturfreunde zu bezeichnen ist eine drastische Untertreibung. Die Landschaften und Gestade bieten jede Art Outdoor-Abenteuer auf allen Leistungsniveaus. Es ist ein Erlebnis, auf den Wellen der Pazifik- und Karibikküste zu surfen, durch den riesigen Regenwald zu trekken oder die Tauch- bzw. Schnorchelausrüstung anzulegen und unter den Wellen eine ganz neue Welt zu entdecken.
Surfer strömen nach Costa Rica, um in den wuchtigen Wellen des Pazifiks oder des Karibischen Meers ihren Mut zu testen. Es verlocken Abenteuer auf höchstem Niveau wie die Salsa Brava auf der Karibikseite oder Suck Rock und Witch’s Rock auf der Península de Nicoya am Pazifik. Riesenwellen und schöne Strände gibt es in Nosara und Santa Teresa, die Dünung der Party-Städte Jacó und Tamarindo mit Backpacker-Flair eignet sich auch für Anfänger. An der gesamten Küste kann man an Surfunterricht und Surfcamps teilnehmen.
Da Costa Rica von zwei Meeren flankiert ist, sind immer Wellen vorhanden; wie gut die Surfbedingungen sind, hängt von der Jahreszeit ab. An der Karibikküste gibt es von November bis Mai Monsterwellen, an der Zentralen Pazifikküste treten die größten Wellen von Mai bis Oktober auf.
Mehr Outdoor-Freuden
KITESURFEN
Im entlegenen Nordwesten Costa Ricas lässt sich an der Playa Copal (>>) in Bahía Salinas am schönsten Kitesurfen im ganzen Land.
MOUNTAINBIKEN
Von Paraíso zum Lago de Cachí (>>) biken, eine herausfordernde Tour durch das Valle Central, die Spaß macht.
SEEKAJAK FAHREN
Mit dem Kajak von Sámara zur Isla Chora (>>) fahren oder in den Wasserhöhlen an der Playa Ventanas (>>) kajaken.
BOULDERN & KLETTERN
Die Escalada Cachí (>>) in der Nähe vom Cachí-Damm verlockt mit Klettern und Abseilen in allen Variationen.
WILDWASSER-RAFTING
Die Stromschnellen des Río Celeste (>>), Río Reventazón (>>) und des Río Pacuare (>>) bezwingen.
WASSERFALL-TRECKS
Wasserfälle abseits der Touristenpfade auf Dschungeltrecks in Orten wie Playa Cocolito (>>) in Montezuma entdecken.
SCUBA-TAUCHEN
Tolle Taucherlebnisse warten rund um die Inseln: Isla del Caño (>>), Islas Murciélagos (>>) und Isla Tortuga (>>).
ABENTEUER FÜR DIE GANZEFAMILIE
An der Zipline durch das Blätterdach der Nebelwaldreservate Santa Elena und Monteverde (>>) oder La Fortuna (>>) schweben.
In sanften Wellen Surfen an Orten wie Jacó (>>) an der Zentralen Pazifikküste oder Tamarindo (>>) auf der Península de Nicoya.
Nistende Meeresschildkörten beobachten im Parque Nacional Tortuguero (>>) und an der Playa Ostional (>>) während der arribada.
Eine Kaffeefarm besichtigen im Valle de Orosí (>>); durch die Plantagen spazieren, um den Produktionsprozess zu verstehen.
Mit dem Pferd zu den nauyaca-Wasserfällen (>>) bei Dominical reiten oder trekken und zur Belohnung dort schwimmen.
Zu einem Vulkankrater im Parque nacional Volcán Póas (>>) wandern und in den Bauch eines Stratovulkans blicken.
Die Gestade Costa Ricas beeindrucken durch ihre Unterwasserwelt. Also unter die Wellen mit der Schnorchelausrüstung, um Tropenfische, Mantarochen, Haie, Tintenfische und die Meeresschildkröten zu bestaunen. Am Golfo Dulce auf der Península de Osa, einem von vier tropischen Fjorden der Welt, lassen sich Delfine, Meeresschildkröten und Buckelwale sichten. Ein Stück weiter die Küste hinauf gilt Uvita als Hotspot an der Zentralen Pazifikküste zum Schnorcheln dank des Parque Nacional Marino Ballena; hier schwimmen Meerestiere zwischen den Korallenriffen herum. Am Pazifik gelten die Islas Murciélagos (Fledermausinseln) als super Location, um in der Regenzeit Tintenfische, Meeresschildkröten und Ammenhaie zu sehen. Der Parque Nacional Cahuita bietet eines der größten Korallenriffe der Welt; auf einer Halbtagstour zum Schnorcheln kann man alles bestaunen.
Trekking, Nauyaca-Fälle (>>)
DIE BESTEN SPOTS
Super Outdoor-Spots und Routen siehe Karte >>
Vom Valle de Orosí bis Montezuma auf der Península de Nicoya bietet Costa Rica unzählige Trails für jedes Leistungsniveau. Naturschutzgebiete wie der Parque Nacional Manuel Antonio verfügen über gut zugängliche Hauptwege, von denen schwierigere Pfade abzweigen. Wer zu Wasserfällen im Dschungel will, muss immer ein Stück trekken. Die Trails sind meist gut gewartet und ausgeschildert, unterwegs lassen sich häufig Wildtiere sichten. Wer die Herausforderung sucht, kann an einem Mehrtagestreck wie dem El Camino de Costa Rica teilnehmen; es geht 280 km von einer Küste zur anderen. Und: Sicherheit hat Vorrang – also jemanden informieren, wo genau man unterwegs ist, und die eigenen Fähigkeiten realistisch einschätzen!
Wo in Costa Rica die tollsten Outdoor-Aktivitäten warten.
Reserva Biológica Bosque Nuboso Monteverde (>>)
JAKUB MACULEWICZ/SHUTTERSTOCK
COSTA RICA
In jeder Region starten wir mit dem perfekten Standort, um die Umgebung zu erkunden. entdecke einzigartige erlebnisse, Tipps unserer Autorinnen, Autoren und Experten, Hintergründe und Empfehlungen.
Arenal & Nö rdliches Tiefland >>
Der Nordw esten >>
Península de Nicoya >>
Valle Cesntral & Hochland >>
San José >>
Karibikküste >>
Zentr ale Pazifikküste >>
Der Süden & Península de Osa >>
Unterkünfte in San José siehe >>
Oben: Escazú (>>). Rechts: Plaza de la Cultura (>>)
JOSHUA TEN BRINK/SHUTTERSTOCK
Recherchiert von Cassandra Brooklyn
COSTA RICAS KOSMOPOLITISCHES HERZ
Hinter der rauen Fassade versteckt sich eine hauptstadt, die reich an Geschichte, kultur und bürgerlichen errungenschaften ist.
Mitten in San José erinnert eine Tafel an die erste ermita (Einsiedelei) der Stadt, die 1737 gebaut wurde. Damals war Cartago noch Hauptstadt von Costa Rica, und niemand hätte sich vorstellen können, dass die winzige Siedlung zu einer weitläufigen Stadt mit 340 000 Einwohnern heranwachsen würde. Die ermita gibt es schon lange nicht mehr, an ihrer Stelle steht ein Bekleidungsgeschäft namens Scaglietti, aber in den Fassaden der Stadt spiegeln sich noch die Epochen der Geschichte.
Weit entfernt von den Tukanen und Ziplines, für die Costa Rica bekannt ist, ist das kompakte, quirlige San José das kulturelle (und geografische) Zentrum des Landes. Bei einem Bummel über die Fußgängerzone der Avenida Central wird die Vielfalt der Bevölkerung deutlich. San José besitzt keine beeindruckenden Skylines oder attraktiven Gewässer, und es dauert eine Zeit, bis sich der Reiz der Stadt erschließt. Doch hier gibt es die größten Museen, die dynamischste Kunstszene und das aufregendste Nachtleben von Costa Rica. Musikfans finden fast an jedem Abend ein interessan tes Konzert, von Liedermachern in Bars an der Ecke bis hin zu Rockstars in ausverkauften Sälen.
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