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Lonely Planet Reiseführer London
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Spare Gewicht im Gepäck und nutze viele praktische Feature auf deiner nächsten Reise:
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- Mache Notizen und Lesezeichen und erstelle dir ganz einfach einen individuellen Reiseplan
E-Book basiert auf: 7. Auflage 2018
 
Mit dem Lonely Planet London auf eigene Faust durch das Paradies.Etliche Monate Recherche stecken im Kultreiseführer für Individualreisende. Auf über 500 Seiten geben die Autoren sachkundige Hintergrundinfos zur Stadt, liefern Tipps und Infos für die Planung der Reise, beschreiben alle interessanten Sehenswürdigkeiten mit aktuellen Öffnungszeiten und Preisen und präsentieren ihre persönlichen Entdeckungen und Tipps. Erleben Sie die Stadt, die so viel zu bieten hat: Erfahren Sie alles, was man wissen muss über Tradition und Trends, Shops & Style der wohl spannendsten Stadt Europas. Themsenflair und Teekultur, Weltklasse-Museum, Musicals, Märkte und erholsame Parks. Und dann ist da noch das Essen: von Fish & Chips über die ganze Bandbreite ethnischer Küchen bis hin zum Restaurant von Jamie Oliver. Mit Liebe und Detail haben die Autoren ihre Informationen gesammelt und für jeden Geschmack und Geldbeutel Restaurants und Unterkünfte zusammengetragen. Abgerundet wird der Guide durch Übersichts- und Detailkarten, einem Farbkapitel zu den Top-Highlights, Reiserouten, fundierte Hintergrundinformationen und Insider-Tipps. Der Lonely-Planet- Reiseführer London ist ehrlich, praktisch, witzig geschrieben und liefert inspirierende Eindrücke und Erfahrungen.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 1066
Veröffentlichungsjahr: 2018
Reiseplanung
Willkommen in London
Londons Top 16
Was gibt’s Neues?
Gut zu wissen
London für Einsteiger
Unterwegs vor Ort
London erleben
Wie wär’s mit …
Monat für Monat
London mit Kindern
Wie die Einheimischen
London gratis
Museen & Galerien
Essen
Ausgehen & Nachtleben
Unterhaltung
Shoppen
Sport & Aktivitäten
LGBT+
London erkunden (siehe>>)
Die Stadtviertel im Überblick
West End
City
South Bank
Kensington & Hyde Park
Clerkenwell, Shoreditch & Spitalfields
East London & Docklands
Hampstead & North London
Notting Hill & West London
Greenwich & South London
Richmond, Kew & Hampton Court
Ausflüge
Schlafen
London verstehen (siehe >> )
London aktuell
Geschichte
Architektur
Literarisches London
Theater & Tanz
Kunst & Mode
Musikszene
Film & Medien
Praktische Informationen (siehe >>)
Verkehrsmittel & -wege
Allgemeine Informationen
Cityatlas
London ist eine der meistbesuchten Städte der Welt. Von Geschichte und Kultur bis zu Gourmetrestaurants, Bars und Clubs –London hat einfach jedem etwas zu bieten.
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Geschichte ist in London allgegenwärtig. Die Spuren der faszinierenden Vergangenheit der Stadt wie die berühmten Wahrzeichen Tower, Westminster Abbey und Big Ben reichen aus, um jeden Besucher in Staunen zu versetzen. Moderne Architektur wie das Shard und die Erweiterung der Tate Modern setzt Akzente, ohne den Charme vergangener Jahrhunderte in den Hintergrund zu drängen. Im West End gibt’s herrschaftliche Architektur, historische Gemäuer findet man in der City und traditionelle Pubs beleben die alten Stadtviertel, die grünen Wohngebiete und die Ufer der Themse. Da ist für jeden etwas dabei.
ELENACHAYKINA PHOTOGRAPHY/SHUTTERSTOCK ©
Brixton Village Multikulti-London par excellence
London ist eine Stadt der Ideen und der Kreativität, eine unermüdliche Vorreiterin in Sachen Kunst und Kultur. Die Londoner waren schon immer Querdenker und große Kritiker, doch bis vor Kurzem beäugten sie alles Avantgardistische eher mit einer großen Portion Skepsis. Das gehört der Vergangenheit an: Heute glänzt Londons Kreativszene mit innovativem Theater, moderner Kunst, Architektur, Musik und Literatur und zukunftsweisendem Design. Und in gewissen Kreisen hat sich die Liebe zu gutem Essen fast zu einer Obsession gesteigert.
ALEXEY FEDORENKO/SHUTTERSTOCK ©
Houses of Parliament London wie aus dem Bilderbuch
London ist ein echtes Multikulti-Mekka: Jeder dritte Londoner wurde im Ausland geboren und 270 Nationalitäten und 300 Sprachen sind in der Stadt vertreten. Zwar hat sich Großbritannien für den Brexit entschieden – London war mehrheitlich dagegen –, doch noch ist London mit seinem bunten Mix unterschiedlichster Speisen, Kleidungs- und Musikstile eine der internationalsten Städte der Welt. Sammlungen wie die des British Museum und des Victoria & Albert Museum strotzen vor Vielfalt und Märkte wie der uralte Borough Market decken das gesamte globale Aromenspektrum ab.
ALEX SEGRE/SHUTTERSTOCK ©
Claridge’s Foyer & Reading Room Auf einen perfekten afternoon tea
London bietet viele Sehenswürdigkeiten und ein quirliges Großstadtleben, doch es locken auch viele Freiflächen und Erholungsgebiete. Im Zentrum zieht es die meisten Besucher in die bedeutenden Museen und Galerien oder zu den berühmten Wahrzeichen. Hampstead Heath und der Queen Elizabeth Olympic Park sorgen dagegen für Erholung von den Massen und bieten Ausblicke auf die grünen Seiten der Stadt. Weiter draußen locken die Kew Gardens, Richmond und der Hampton Court Palace mit idyllischen Panoramen und die Pubs an der Themse laden zu einem Pint ein.
MICHAEL BLANN/GETTY IMAGES ©
Tower Bridge und City Hall
Emilie Filou, Autorin
London ist schon seit fast 15 Jahren meine Wahlheimat und noch immer staune ich über die Energie und Vielfalt der Stadt. Und sie befindet sich in ständigem Wandel: Neue Restaurants und Bars eröffnen, Museen werden erweitert und umgebaut – und viele kosten trotzdem nach wie vor keinen Eintritt –, einst heruntergekommene Gegenden werden zu Trendvierteln und jede der vier Jahreszeiten hat ihren ganz eigenen Reiz. Die berühmte kulturelle Vielfalt Londons ist durch den Brexit bedroht, doch die Stadt hat sich stets als widerstandsfähig erwiesen. Ich für meinen Teil werde mich nicht vom Fleck rühren!
Mehr Infos über unsere "Autoren" gibt’s auf.
1 Das British Museum in Bloomsbury ist die beliebteste Touristenattraktion Großbritanniens: Über 6 Mio. Besucher pilgern jährlich hierher. Die heiligen Hallen beherbergen eine so gewaltige Ansammlung von Kulturschätzen, Kunst und antiken Relikten, dass man hier ein Leben lang verbringen könnte, ohne dass es langweilig werden würde. Wer nicht weiß, wo er anfangen soll, kann sich auf Führungen einen Überblick über die Reichtümer des Museums verschaffen. Keinesfalls versäumen sollte man den für die Entschlüsselung der Hieroglyphen so entscheidenden Stein von Rosette und die ägyptischen Mumien.
West End
ANNA LEVAN/SHUTTERSTOCK ©
2 Londons beliebtestes Museum für moderne Kunst thront in bester Lage am Themse-Ufer. Die Tate Modern im Gebäude des alten Bankside-Kraftwerks ist ein eindrucksvolles Plädoyer für moderne Kunst, architektonische Innovation und einen offenen Zugang zur Kultur für jedermann – der Eintritt zur Dauerausstellung ist frei. Die 2016 eröffnete Erweiterung des Museums verschafft ihm 60 % mehr Platz und umfasst zudem einen neuen Londoner Aussichtspunkt. Bei den Sonderausstellungen wird mit Installationen und Aktionskunst ausgiebig an den Grenzen des Kunstbegriffs gerüttelt.
South Bank
MATT MUNRO/LONELY PLANET ©
3 Die beeindruckende Sammlung hauptsächlich vormoderner Kunst im Herzen Londons ist nicht nur eine der größten weltweit, sie umfasst auch einige der erlesensten Kunstwerke aller Zeiten. Zu den Highlights gehören Werke von Leonardo da Vinci, Michelangelo, Gainsborough, Constable, Turner, Monet, Renoir und van Gogh. Für Kunstfreunde ist diese hervorragende Auswahl ein Muss. Das tolle Restaurant des Hauses bildet das Sahnehäubchen auf dem unwiderstehlichen Kunstgenuss.
West End
ALEX SEGRE/SHUTTERSTOCK ©
4 Nur wenige historische Orte Großbritanniens sind so eng mit Legenden und Mythen verwoben wie die Mauern dieser mächtigen Festung. Der Tower lockt mit architektonischen Highlights, einem der größten Diamanten der Welt, kostenlosen Führungen mit den prächtig gewandeten „Beefeaters“, mit einer umwerfenden Sammlung von Rüstungen und Waffen sowie Geschichte zum Anfassen auf Schritt und Tritt. Es gibt hier so viel zu sehen, dass Besucher früh kommen und mindestens einen halben Tag einplanen sollten.
City
COPYRIGHT ARTEM VOROBIEV/GETTY IMAGES ©
5 Man sollte sich nicht weismachen lassen, dass das Essen in England schlecht sei: London ist mit seiner in Europa einzigartigen Vielfalt an Küchen schon seit Langem ein leuchtender Stern am kulinarischen Himmel. Besonders eindrucksvoll ist die Auswahl an indischem und anderem asiatischem Essen, aber auch die traditionelle englische und die moderne britische Küche lohnen eine Erkundung, entweder in einem guten Gastropub oder in edleren Restaurants wie dem Dinner. Zuckerschnuten können sich einen afternoon tea gönnen oder eine der vielen Konditoreien der Stadt ansteuern.
Essen
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6 Man könnte einen ganzen Tag nur im riesigen Victoria & Albert Museum im eleganten South Kensington verbringen und es würde angesichts der gebotenen Vielfalt sicher nicht langweilig werden. Die größte Kunstgewerbesammlung der Welt bietet für jeden etwas: orientalische Stoffe, chinesische Keramik, Fotografie, Mode, Werke von Raffael und moderne Designklassiker von iMacs bis zu Nike-Schuhen. Und auch das Museumsgebäude selbst ist mit seiner wundervollen Architektur eine Sehenswürdigkeit für sich.
Kensington & Hyde Park
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7 London ohne Pubs wäre wie Paris ohne Cafés. Die Pub-Kultur trägt wesentlich zum Charakter der Stadt bei, und wer die Londoner in ihrem bierseligen Element erleben will, sollte sich den einen oder anderen Pub-Besuch gönnen. Die längeren Öffnungszeiten haben dafür gesorgt, dass die Bedeutung der Pubs als Anlaufstelle für gesellige Abende noch gestiegen ist. Früher hätte sich kein Feinschmecker hierherverirrt, doch inzwischen haben die Pubs gastronomisch aufgerüstet: Viele der hervorragenden Gastropubs lassen so manches Spitzenrestaurant alt aussehen.
Ausgehen & Nachtleben
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8 Schon beim Anflug auf Heathrow haben viele London-Besucher das Vergnügen, die Stadt von oben zu betrachten. Aber der Pilot wird wohl kaum eine Extrarunde über dem grandiosen Stadtpanorama drehen, das sich rund um das Londoner Riesenrad ausbreitet. Die Warteschlange bewegt sich zwar ebenso träge wie das Rad selbst (es gibt ein paar Tricks, um schneller dranzukommen), aber das steigert nur die Vorfreude auf die Fahrt in schwindelnde Höhen. Londons Schmuddelwetter kann das Erlebnis allerdings empfindlich schmälern. Wer nur ein paar Tage in der Stadt ist, sollte das Riesenrad auf jeden Fall ansteuern: Nur so kann man zuhause mit Recht behaupten, alle Sehenswürdigkeiten gesehen zu haben.
South Bank
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9 Das höchst kreativ gestaltete Natural History Museum ist nicht nur für Kinder ein absolutes Highlight. Der elektronische Tyrannosaurus Rex, die faszinierenden Ausstellungen zu Mutter Erde, das hervorragende Darwin Centre und nicht zuletzt die Architektur des Hauses, die an englische Schauermärchen erinnert, beeindruckt auch Erwachsene. 2017 wurde die Hintze Hall mit ihrem Blauwal und aktualisierten Ausstellungen in neuem Gewand eröffnet – das Museum präsentiert sich immer wieder in neuer Frische. Im Winter vergnügen sich Schlittschuhläufer auf der glitzernden Eisbahn neben dem East Lawn.
Kensington & Hyde Park
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10 Fans mittelalterlicher Kirchenarchitektur werden sich in der grandiosen Abteikirche, dem Krönungsort der englischen Monarchen, wie im siebten Himmel fühlen. Hier erzählt fast jeder Winkel eine Geschichte. Als Highlights gibt’s u. a. die älteste Tür Großbritanniens, die Poet’s Corner, den Krönungsstuhl, einen Kreuzgang aus dem 14. Jh., einen 900 Jahre alten Garten und königliche Sarkophage zu bewundern. Angesichts des Besucherandrangs sollte man sich schon früh in die Schlange stellen.
West End
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11 Wo sonst in London findet man inmitten einer der bedeutendsten botanischen Sammlungen der Welt eine zehnstöckige chinesische Pagode aus dem 18. Jh. und ein japanisches Tor? Die Londoner lieben die Kew Gardens für ihr Palmenhaus aus dem 19. Jh. und andere viktorianische Gewächshäuser, einen Baumwipfelweg, Zierbauten und eine umwerfende Vielfalt an Pflanzen. Und die Kinder begeistern sich für die Spielbereiche. Hier kann man locker einen ganzen Tag verbringen, doch mit dem Kew Explorer lassen sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auch erheblich schneller abhaken.
Richmond, Kew & Hampton Court
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12 Hampton Court ist heute zwar keine königliche Residenz mehr, doch von seiner Pracht hat er nichts verloren. Der großartige Tudor-Palast, der Heinrich VIII. so gefiel, dass er ihn 1515 dem Kardinal Thomas Wolsey abschwatzte, wurde im 17. Jh. von Christopher Wren ausgebaut – daher können sich heutige Besucher an verschiedenen Architekturstilen erfreuen. Interessant sind auch die Tudor-Küchen, die für Heinrichs Hof einst Mahlzeiten für bis zu 1200 Personen zubereiteten, aber auf jeden Fall sollte noch genügend Zeit für die üppigen Gärten bleiben – man könnte sich ja im Labyrinth verirren …
Richmond, Kew & Hampton Court
PLUSONE/SHUTTERSTOCK ©
13 Das West End ist ein wahres Musical-Mekka und kein London-Trip wäre komplett ohne den Besuch einer Vorstellung von Mama Mia!,Les Misérables oder Phantom of the Opera. Wem Musicals nicht so zusagen, der hat die Auswahl aus einer unglaublichen Fülle an Theater, Tanz, Oper, kleinen und großen Konzerten und Live-Jazz – London ist eben eine echte Kulturhauptstadt. Wer eine bestimmte Vorstellung sehen will, sollte weit im Voraus buchen; Schnäppchenjäger buchen last minute.
Unterhaltung
ZABOTNOVA INNA/SHUTTERSTOCK ©
APOLLO VICTORIA THEATRE
14 Ein Abstecher in den trendigen Norden der Stadt gehört zum Pflichtprogramm aller London-Besucher, die nicht nur die zentralen Sehenswürdigkeiten besuchen wollen. Auch wenn Camden Market – eigentlich ein riesiger Zusammenschluss von drei Märkten – ohne Zweifel hektisch und touristisch ist, macht es einfach Spaß, hier herumzustöbern und sich dabei durch das Angebot der internationalen Imbissstände zu futtern. Die Nachteulen der Stadt wissen außerdem die fabelhafte Musikszene, das pulsierende Nachtleben und die Kneipenkultur von Camden zu schätzen.
Hampstead & North London
ANDY SOTIRIOU/GETTY IMAGES ©
CAMDEN LOCK
15 Im rekonstruierten Globe ein Theaterstück zu sehen ist ein echtes Londoner Highlight. Und wer mit einer Stehplatzkarte ausgestattet den Launen des Wetters ausgesetzt die Vorstellung verfolgt, genießt ein einzigartiges Theatererlebnis im Stil der elisabethanischen Zeit. Oder man investiert in einen Sitzplatz auf den Rängen. Der Bau ist ein Glanzstück historischer Rekonstruktion: Es wurden keine Nägel verwendet, die Balken bestehen aus englischer Eiche und das Dach ist mit Reet gedeckt – nur die Sprinkleranlage ist eine Konzession an moderne Zeiten. Shakespeare-Fans werden hier einen wunderbaren Abend verleben!
South Bank
KAMIRA/SHUTTERSTOCK ©
16 Die Londoner Parks sind absolut einzigartig und bestens geeignet, um den Einheimischen beim Entspannen zuzuschauen. Allein der Hyde Park ist eindrucksvolle 142 ha groß. Zählt man die Kensington Gardens hinzu, bleiben kaum Wünsche offen: jede Menge Platz für ausgedehnte Spaziergänge in zentraler Lage, ein königlicher Palast, viel viktorianischer Schnickschnack, Boote zum Paddeln, Open-Air-Konzerte, eine Kunstgalerie, majestätische Bäume und ein hübsches Granitdenkmal für Prinzessin Diana. Und vor der Albert Hall wird Prinz Albert mit einem bombastischen Denkmal gehuldigt.
Kensington & Hyde Park
ANTON_IVANOV/SHUTTERSTOCK ©
HYDE PARK
Endlich kann sich die Tate Modern mit ihrer umfangreichen Sammlung auch im Switch House ausdehnen. Sagenhaft sind die Ausblicke vom zehnten Stock – und kostenlos dazu!
2018 platziert der Künstler Michael Rakowitz auf dem Fourth Plinth (vierten Sockel) auf dem Trafalgar Square sein Werk The Invisible Enemy Should Not Exist, die Nachbildung einer vom sogenannten Islamischen Staat zerstörten Skulptur.
Das ambitionierteste Verkehrsprojekt Londons seit einigen Jahrzehnten wird Wirklichkeit: Die Strecke zwischen London Liverpool Street und Shenfield im Osten ist eröffnet, die Strecke von Paddington nach Heathrow im Westen soll im Mai 2018 in Betrieb gehen.
Der brutalistische Flügel des Southbank Centre mit der Hayward Gallery und der Queen Elizabeth Hall ist einer Verjüngungskur im Stil des 21. Jhs. unterzogen worden – Eröffnung Anfang 2018.
Das Science Museum feierte die Eröffnung seiner atemberaubenden neuen Mathematik-Abteilung, entworfen von der kürzlich verstorbenen Stararchitektin Zaha Hadid.
Im November 2016 ist das Design Museum in seine neue Bleibe in Holland Park in West London umgezogen. In dem Gebäude, einer Designikone der 1960er-Jahre, hat das Museum dreimal so viel Platz wie vorher an der Themse.
Im Sommer 2017 enthüllte das Natural History Museum seine neu gestaltete Hintze Hall, das Kernstück des Museums. Sie schmückt nun spektakulär das riesige Skelett eines Blauwals und es gibt auch neue Ausstellungen.
Der Ostlondoner Fußballclub West Ham United trägt seine Heimspiele nach langen Verhandlungen und einem Stadionumbau nun im Olympic Stadium aus.
Die Neuerschließung des einst heruntergekommenen Viertels King’s Cross geht mit der Eröffnung des tollen Gasholder Park, einem Feinkostmarkt und einigen neuen Restaurants und Bars Schritt für Schritt voran.
Carsten Höllers Riesenrutsche wurde 2016 eröffnet. Sie windet sich zwölfmal um Anish Kapoors berühmtes Wahrzeichen im Queen Elizabeth Olympic Park, den ArcelorMittal-Orbit-Turm, und ist gleich voll eingeschlagen.
Noch mehr aktuelle Tipps und Empfehlungen gibt’s auflonelyplanet.com/london
Pfund Sterling (£)
Englisch (und über 300 weitere)
EU-Bürger und Schweizer können mit Personalausweis oder Pass einreisen und unbegrenzt bleiben.
Geldautomaten gibt es überall. Die gängigen Kreditkarten werden allgemein akzeptiert. Bargeld wechselt man am besten in Postämtern: Die nehmen nämlich keine Gebühren.
Mitgebrachte Handys vorab fürs internationale Roaming freischalten lassen. Mit einer britischen SIM-Karte sind Inlandsgespräche billiger.
Es gilt die Greenwich Mean Time: eine Stunde früher als die Mitteleuropäische Zeit.
Visit London (www.visitlondon.com) bietet umfassende Infos zu allem von Sehenswürdigkeiten und Events bis zu Touren und Unterkünften. Infokioske, die teils auch Theaterkarten buchen können, gibt’s in der ganzen Stadt.
Schlafsaalbett: 12–30 £
Mittagessen auf dem Markt oder Supermarkt-Sandwich: 3,50–5 £
Viele Museen mit freiem Eintritt
Last-Minute-Theaterkarte: 5–25 £
Santander-Cycles-Leihrad pro Tag: 2 £
Doppelzimmer: 100–200 £
2-Gänge-Abendessen mit einem Glas Wein: 35 £
Sonderausstellungen: 12–18 £
Theaterkarten: 15–60 £
Zimmer im 4-Sterne- oder Boutiquehotel: ab 200 £
3-Gänge-Menü im Spitzenrestaurant mit Wein: 60–90 £
Taxifahrt: 30 £
Theaterkarten für die besten Plätze: 65 £
Drei Monate
Jetzt reservieren: Karten für gefragte Vorstellungen, Tische in renommierten Restaurants, Karten für wichtige Sonderausstellungen, Zimmer.
Ein Monat
Auf Veranstaltungs-Websites wie Time Out (
www.timeout.com/london
) Infos über Vorstellungen kleiner Theater, Livemusik und Festivals einholen; Tickets reservieren.
Einige Tage
Auf der Website des
Met Office
(
www.metoffice.gov.uk
) Wettervorhersage checken.
Lonely Planet
(
www.lonelyplanet.com/england/london
) Infos, Buchungen, Traveller-Forum und mehr.
Time Out London
(
www.timeout.com/london
) Umfassender aktueller Veranstaltungskalender, kostenlos jeden Dienstag.
Londonist
(
www.londonist.com
) Website über London und alles, was in der Stadt passiert.
Transport for London
(
www.tfl.gov.uk
) Wichtige Verkehrsinfos über London.
London Evening Standard
(
www.standard.co.uk
) Wichtigste Zeitung Londons, gratis verteilt an allen U-Bahnhöfen.
Heathrow Airport Züge, U-Bahnen und Busse fahren von kurz nach 5 bis kurz vor 24 Uhr nach London (Nachtbusse länger, die U-Bahn fährt freitag- und samstagnachts durch), 5,70–21,50 £; Taxi 46–87 £. Ab 2018 verkehren auf der Elizabeth Line (Crossrail) Expresszüge.
Gatwick Airport
Züge nach London verkehren von 4.30 bis 1.35 Uhr, 10–20 £; Busse stündlich rund um die Uhr, ab 5 £; Taxi 100 £.
Stansted Airport
Züge steuern von 5.30 bis 1.30 Uhr London an, 23,40 £. Busse verkehren rund um die Uhr, ab 12 £; Taxi ab 130 £.
Luton Airport
Züge nach London fahren von 7 bis 22 Uhr, ab 14 £. Busse verkehren rund um die Uhr, 10 £; Taxi 110 £.
London City Airport
DLR-Züge ins Londoner Zentrum Mo–Sa von 5.30 bis 0.30, So von 7 bis 23.15 Uhr, ab 2,80 £; Taxi ca. 30 £.
St. Pancras International Train Station
Der zentral gelegene Bahnhof für die Eurostar-Züge vom Kontinent hat Anschluss an viele U-Bahn-Linien in andere Teile der Stadt.
Mehr Infos zum Thema "Anreise"
Für Reisende gibt’s Dutzende coole Apps. Hier einige unserer Favoriten (alle gratis). Viele Museen und Sehenswürdigkeiten bieten eigene Apps an.
Streetmuseum
Historische Bilder (Fotos, Gemälde, Zeichnungen usw.) von modernen Locations.
Street Art Tours London
Ausgesuchte Graffiti- und andere Streetart-Locations.
CityMapper
Tolle Routenplaner-App für Spaziergänge, öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad und Taxi.
TubeMap
Offline-U-Bahnkarte sowie interaktiver Routenplaner online.
Hailo
Ruft das nächste Black Cab herbei.
Uber
Taxis, Privat-Pkw und Mitfahrgelegenheiten zu günstigen Preisen.
London Bus Live
Praktischer Echtzeit-Routenplaner sowie Abfahrten von den jeweiligen Haltestellen.
Santander Cycles
Für die Suche nach Leihrädern, Routen und Abgabestellen.
Mehr Infos zum Thema "Unterwegs vor Ort"
Eine Übernachtung in London kann ziemlich teuer werden und die bevorzugte Unterkunft sollte man zu jeder Jahreszeit möglichst frühzeitig reservieren. An guten Hostels herrscht kein Mangel, doch sie sind nicht so billig, wie man vielleicht denkt. Das Spektrum der Hotels reicht von einfachen Ketten bis hin zu absoluten Nobelherbergen wie etwa dem Ritz. B&B-Zimmer bieten oft ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis und haben mehr Flair als Hotels.
Visit London
(
www.visitlondon.com
) Offizielles Tourismusportal der Stadt mit riesigem Angebot.
London Town
(
www.londontown.com
) Tolle Last-Minute-Angebote für Boutiquehotels und B&Bs.
Alastair Sawdays
(
www.sawdays.co.uk
) Ausgesuchtes Angebot an Unterkünften.
Lonely Planet
(
www.lonelyplanet.com/london
)
Mehr Infos zum Thema "Schlafen"
Hauptsaison ist im Sommer: lange Tage, Festivals und Besuchermassen. Frühjahr und Herbst sind kühler, aber angenehm. Der Winter ist kalt, die Tage kurz.
Ist der Ausweis oder der Pass bis zum Ende der Reise gültig?
Europäische Versichertenkarte mitnehmen und/oder Reiseversicherung abschließen
Tickets für beliebte Theateraufführungen, Shows oder Festivals zur Sicherheit im Voraus buchen
Hotelzimmer weit im Voraus reservieren
Ein Regenschirm, da die Gerüchte über das englische Wetter zutreffend sind
Gute Straßenschuhe – die Stadt erkundet man am besten zu Fuß
Adapter für britische Steckdosen
Genügend warme Kleidung – auch im Sommer kann es kühl sein
Ein kleiner Tagesrucksack
London ist riesig – am besten erkundet man die Stadt Viertel für Viertel, um nicht unnötig hin und her zu pendeln.
Die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt man am günstigsten mit einer Oyster Card. Wer eine Kredit- oder Bankkarte für kontaktloses Bezahlen besitzt, kann auch mit dieser zahlen.
Viel zu Fuß gehen – so erlebt man die Stadt hautnah.
Wer preisgünstig Vorstellungen im West End besuchen möchte, kauft entweder direkt im Theater an der Abendkasse Restkarten oder an den Kiosken am Leicester Square Last-Minute-Tickets.
Wer sich gutes Essen gönnen möchte, ohne sich zu ruinieren, geht besser mittags als abends essen oder probiert es mit einem günstigen Dinner-Menü vor oder nach dem Theater.
Eintrittskarten für Sehenswürdigkeiten vorher übers Internet besorgen – das ist billiger und erspart das Schlangestehen.
London ist zwar eine Modestadt, aber egal, was man anhat, auffallen wird man dank der Vielfalt der Stile kaum. Viele Top-Restaurants, Bars und Clubs bestehen auf schicker Kleidung und insbesondere schicken Schuhen. Ansonsten ist der Stil recht locker, wenn die Londoner sich für abends auch durchaus Mühe geben.
Egal zu welcher Jahreszeit: Das Wetter hat seinen eigenen Kopf. Man sollte also immer einen Regenschirm oder eine Jacke dabeihaben. Und im Winter kann der Wind sehr unangenehm sein – warm anziehen!
London ist eine ziemlich sichere Stadt. Unter normalen Umständen sollte man keine Probleme haben.
In London hat es eine Reihe von Terroranschlägen gegeben, doch das Risiko, dass man davon betroffen wird, ist gering. Wer Verdächtiges mitbekommt, sollte die Polizei kontaktieren: 999 (Notfälle) oder 101 (andere Fälle).
Taschendiebstähle kommen vor, also auf seine Siebensachen achten, besonders auch auf Handys und Tablets!
Nur Black Cabs oder lizenzierte Minicabs benutzen.
Geldautomaten gibt’s so gut wie überall, und Kredit- und Debitkarten werden überall akzeptiert. Geld tauscht man am besten in Postämtern: Sie nehmen keine Gebühren. Weitere Infos (siehe >>).
Auf die meisten Produkte und Dienstleistungen ist eine Mehrwertsteuer (value-added tax, VAT) in Höhe von 20 % fällig. Restaurants müssen die VAT in ihre Preise einrechnen, nicht jedoch Hotels – also vor dem Buchen prüfen, ob sie im Preis enthalten ist.
Besucher aus Nicht-EU-Ländern können sich die VAT teils zurückerstatten lassen (siehe >>).
Hotels Ein Pfund pro Tasche, für die Zimmerreinigung nach eigenem Ermessen.
Pubs Wird nur bei Bedienung am Tisch erwartet, dann 1 £ pro Getränkerunde. An der Theke wird kein Trinkgeld gegeben.
Restaurants Das Bedienungsentgelt ist oft in der Rechnung enthalten; ansonsten gibt man 10 % für guten, 15 % für außergewöhnlich guten Service.
Taxis Den Fahrpreis aufs volle Pfund aufrunden.
Zwar sind die Londoner im täglichen Umgang eher locker, doch es gelten einige (unausgesprochene) Regeln.
Fremde Außer vielleicht um nach dem Weg zu fragen beginnen Briten an Bushaltestellen oder auf U-Bahnsteigen eher selten ein Gespräch. Als Nicht-Brite genießt man etwas mehr Narrenfreiheit.
Schlangestehen Vordrängeln beim Schlangestehen dulden die Briten nicht – der Versuch wird mit Entrüstung bestraft.
U-Bahn Auf den Rolltreppen rechts stehen und links gehen!
Feilschen Auf Märkten kann man um den Preis von Waren (jedoch nicht Lebensmitteln) feilschen, in Geschäften nicht.
Sich entschuldigen Die Briten entschuldigen sich gern. Wenn man in der U-Bahn jemanden anrempelt: sorry!
Fast alle Hotels in London bieten inzwischen kostenloses WLAN.
Viele Cafés, Restaurants und Kultureinrichtungen bieten ihren Kunden ebenfalls kostenloses WLAN.
In einigen Gegenden Londons wie an der Oxford Street, dem Trafalgar Square, dem Piccadilly Circus, in der City of London und an der Upper Street in Islington gibt’s öffentliche WLAN-Hotspots.
Die meisten großen Bahnhöfe, die Flughafenterminals und einige U-Bahn-Stationen haben ebenfalls WLAN, aber der Zugang ist nicht immer kostenlos.
Praktisch: die Time Out-Karte für kostenlose WLAN-Spots (www.timeout.com/london/things-to-do/where-to-find-free-wi-fi-in-london-9).
MAPICS/SHUTTERSTOCK ©
Tower Bridge
Am billigsten ist man in London mit einer Oyster Card oder einer britischen Bankkarte für kontaktloses Zahlen unterwegs – bei ausländischen Karten sollte man sich vorher über die Gebühren informieren.
U-BahnDas schnellste und effizienteste Transportmittel der Stadt. Die erste Bahn fährt gegen 5.30 Uhr, die letzte gegen 0.30 Uhr; fünf Linien fahren freitag- und samstagnachts durch.ZugDLR und Overground (S-Bahn) sind ideal für entlegenere Ziele in der Stadt.BusDas Londoner Busnetz ist sehr dicht und effizient. Zwar gibt’s Busspuren, doch Busfahren kann trotzdem Geduld erfordern.TaxisDie Black Cabs, die schwarzen Londoner Taxis, sind massenhaft unterwegs, aber nicht billig. Sie fahren rund um die Uhr.MitfahragenturenMit Apps wie Uber oder Kabbee lassen sich ruckzuck Fahrten buchen und man spart vielleicht noch Geld.FahrradDie Santander Cycles eignen sich wunderbar für kurze Strecken im Zentrum von London.Black Cab
Die typischen Londoner Taxis. Trotz ihres Namens sind sie aber nicht alle schwarz!
Boris Bike
Umgangssprachliche Bezeichnung für die Londoner Leihräder, nach Boris Johnson, ehemaliger Bürgermeister der Stadt und derzeitiger Außenminister.
Contactless
Kontaktloses Bezahlen per Bank- oder Kreditkarte, ohne Unterschrift oder PIN; die Karte funktioniert dann wie eine Oyster Card.
DLR
Docklands Light Railway, eine fahrerlose Bahn in East London.
Minicab
Ein Taxi, das man nicht auf der Straße heranwinken kann, sondern telefonisch oder persönlich bestellen muss (die Büros erkennt man für gewöhnlich an einem orangefarbenen Blinklicht) bzw. auch über Apps wie Uber buchen kann.
Oyster Card
Chipkarte für das Londoner Verkehrsnetz.
Night Tube
Rund-um-die-Uhr-Service der U-Bahn, auf fünf Linien freitags und samstags.
Tube
Die Londoner U-Bahn.
Bus: Linie 15
Auf dieser Strecke (Tower, St. Paul’s, Strand, Trafalgar Square) fahren die klassischen Doppeldeckerbusse.
Bus: Linie 9
Klassische Doppeldeckerbusse vom West End zur Kensington High Street.
Bus: Linie RV1
Verbindet alle Sehenswürdigkeiten an der South Bank mit Covent Garden auf der anderen Themseseite.
DLR von Bank nach Greenwich
Wer in dieser fahrerlosen Hochbahn ganz vorne sitzt, genießt einen tollen Sightseeing-Trip durch die Docklands und Canary Wharf.
U-Bahn: Piccadilly Line
Fährt von allen Terminals des Flughafens Heathrow an einigen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Stadtviertel Londons vorbei.
Nach einem Taxi Ausschau halten, dessen „For Hire“-Zeichen leuchtet.
Wenn sich das Taxi nähert, sollte man sichtbar am Straßenrand warten und den Arm raushalten.
Oder man geht zu einem Taxistand.
Smartphone-Apps wie my taxi (https://uk.mytaxi.com/hailo) nutzen das GPS des Handys, um das nächste Black Cab aufzuspüren.
In der Zone 1 verzichtet man möglichst auf die U-Bahn; billiger und schneller geht’s per Rad, zu Fuß oder mit dem Bus.
Auf www.tfl.gov.uk und auf Plakaten in den U-Bahn-Stationen werden Baumaßnahmen und Betriebseinstellungen am Wochenende angekündigt.
Am besten fährt man mit einer Oyster Card – und am Ende des Besuchs erhält man die 5 £ Pfand und das restliche Guthaben zurück.
Gut für kurze Strecken sind die Santander Cycles. Für längere Fahrten ist ein herkömmliches Leihrad besser geeignet.
Black Cabs auf der Straße heranwinken, Minicabs vorausbuchen.
Rushhour ist von 6.30 bis 9.30 und von 16 bis 19 Uhr.
Zu den Stoßzeiten kann es sehr voll werden. Außerdem sind die Fahrpreise dann höher und die Leute sind tendenziell leicht gereizt.
Am Wochenende werden oft Wartungsmaßnahmen durchgeführt: Dann werden U-Bahn-Linien teils oder auch ganz geschlossen. Gewöhnlich gibt’s dann einen Ersatzverkehr mit Bussen, die jedoch länger unterwegs sind.
Sonntags bis donnerstags fährt die U-Bahn bis etwa 0.30 Uhr. Freitag- und samstagnachts fahren die Central, Jubilee, Victoria, Northern und Piccadilly Line ohne Pause etwa alle acht bis zehn Minuten. Es gelten die normalen Preise für Fahrten außerhalb der Stoßzeiten.
Nachtbusse decken alle Ecken Londons ab, zum Teil fahren sie jedoch nur halbstündlich; am besten informiert man sich vorher über die Abfahrtszeiten.
Bevor man durch die Schranken geht, sollte man sein Ticket oder seine Karte griffbereit haben. Die Londoner haben die Kunst perfektioniert, ohne innezuhalten durch die Schranken zu gehen.
Auf Rolltreppen sollte man rechts stehen und links gehen. Wer sich nicht daran hält, erntet besonders zur Rushhour genervte Blicke.
Wenn es voll ist, nimmt man seinen Rucksack am besten ab, um damit nicht versehentlich jemandem Zeitung, Tablet oder Kind vom Arm zu fegen.
Einen Sitzplatz sollte man immer für Leute räumen, denen das Stehen schwerer fällt. In der U-Bahn haben Personen mit eingeschränkter Mobilität ein Vorrecht auf die Plätze an den Türen.
An Fußgängerüberwegen ohne Ampel halten Autofahrer gewöhnlich, um Fußgänger passieren zu lassen; trotzdem sollte man auf jeden Fall schauen, und zwar zuerst nach rechts!
Am einfachsten und günstigsten ist für die öffentlichen Verkehrsmittel eine Oyster Card, eine Chipkarte, auf der Guthaben gespeichert werden kann. Die Karte gilt im gesamten Verkehrsnetz und ist in allen U- und normalen Bahnhöfen sowie einigen Geschäften erhältlich.
Die Oyster-Karte kalkuliert selbst, ob sie pro Fahrt, Hin- und Rückfahrt oder Tageskarte abrechnet.
Pro Karte zahlt man ein Pfand von 5 £, das man zusammen mit eventuell verbliebenem Guthaben zurückerstattet bekommt, wenn man die Karte zurückgibt.
Wer länger als ein paar Tage bleibt, kann sich auch eine Wochen- oder Monatskarte besorgen, die wiederum auf die Oyster-Karte geladen werden kann.
Auch Papiertickets gibt’s noch – die sind aber teurer als Fahrten mit der Oyster-Karte.
Statt einer Oyster Card kann man auch kontaktlose Kreditkarten benutzen (was genauso funktioniert) – vorher zu Hause nach den Gebühren fragen!
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Erster Stopp am ersten Tag ist Westminster Abbey, eine gute Einführung in die Geschichte der Stadt und des Landes, gefolgt vom Buckingham Palace mit der Wachablösung. Die Mall entlang geht’s dann zum Trafalgar Square inklusive Prunkarchitektur und Ausblick auf Whitehall und Big Ben. Kunstfans zieht es danach zur National Gallery mit ihrer tollen Sammlung europäischer Malerei.
Mittagessen Im Portrait mit tollen Mittagsmenüs und Ausblicken.
Über die Hungerford Bridge geht’s weiter zur South Bank, um mit dem vorbestellten Ticket fürs London Eye in die Lüfte zu steigen und einen Wahnsinnsblick zu genießen, vor allem auf die Houses of Parliament. Am Fluss entlang gelangt man dann zur Tate Modern für ein Kunsterlebnis der Extraklasse. Ein Top-Fotomotiv ist die St. Paul’s Cathedral jenseits der eleganten Millennium Bridge.
Abendessen Mit Grill- oder komplexeren Gerichten im Skylon.
Wer Lust hat, kann sich danach im Shakespeare’s Globe eine Vorstellung anschauen. Stehplatzkarten gibt’s an der Abendkasse, Sitzplätze sollten vorgebucht werden. Ansonsten gönnt man sich in den Pubs um die London Bridge herum in historischem Ambiente ein leckeres Ale.
Der Finanzdistrikt in der Square Mile birgt den großen, alten Tower of London. Den Vormittag verbringt man hier damit, den Beefeaters zu folgen, den hier beheimateten Raben beim Herumstolzieren zuzuschauen und die Kronjuwelen zu bestaunen. Am Ende sollte man sich noch die berühmte Tower Bridge über die Themse anschauen, vielleicht sogar durch die Glasböden der Fußgängerübergänge zwischen den beiden Türmen.
Mittagessen Im Perkin Reveller, einem Pub am Nordende der Brücke.
Schöne Ausblicke auf die Stadt bieten sich von einem Doppeldeckerbus, die Kulturen der Welt präsentiert das British Museum. Damit man sich hier nicht vom ungeheuren Angebot erschlagen fühlt, nimmt man am besten an einer der ausgezeichneten Führungen teil oder leiht sich einen Audioguide. Danach bietet sich ein erholsames Pint in einem der Pubs der Gegend wie der Museum Tavern an.
Abendessen Ausgezeichnete koreanische Küche im Asadal.
Wer die Atmosphäre auf sich wirken lassen möchte, bummelt durch Chinatown und Soho zum Leicester Square, um sich dort das Treiben anzuschauen. Hier kann man aus Dutzenden von Pubs, Bars und Cocktailbars wählen.
Vom Londoner Zentrum aus fahren Boote nach Greenwich mit seinen weltberühmten Bauten. Am besten beginnt man bei der Cutty Sark, einem wundervollen Klipper aus der Zeit des Teehandels, und schaut anschließend noch ins National Maritime Museum.
MittagessenPie and mash im Goddards at Greenwich.
Durch den Greenwich Park geht’s zum Royal Observatory. Die Ausblicke zum Geschäftsviertel Canary Wharf am anderen Ufer sind umwerfend. Im Observatorium können Besucher den Nullmeridian überschreiten und sich anschauen, wie früher der Längengrad bestimmt wurde. Im Planetarium wird nach außerirdischem Leben geforscht. Dann geht’s zurück nach Greenwich zu einem Pint in der Trafalgar Tavern.
Abendessen Köstliche italienische Tapas im Polpo.
Mit der DLR geht’s zurück ins Zentrum zu einem Abendessen in einem der edlen Restaurants der Innenstadt. Wer nach dem Essen ein paar Kalorien verbrennen möchte: Es gibt hier auch jede Menge Clubs. Oder man gönnt sich in der Zetter Townhouse Cocktail Lounge oder im Worship Street Whistling Shop einen toll gemixten Cocktail.
Um möglichst viel vom Vormittag zu haben, geht’s früh hinaus zu den Kew Gardens – weit mehr als nur ein botanischer Garten! Kinder haben Spaß auf dem Baumwipfelweg, Pflanzenfreunde werden das Victorian Palm House und Princess of Wales Conservatory umwerfend finden.
Mittagessen Feine Esskultur im Glasshouse.
Danach geht’s mit der U-Bahn nach Knightsbridge. Wer gern shoppen geht, bummelt über die Old Brompton Road und schaut bei Harrods vorbei, dem berühmten Kaufhaus. Kulturfreunde zieht’s eher ins Victoria & Albert Museum, ins Natural History Museum oder ins Science Museum.
Abendessen Japanische Grillspeisen und Sushi im Zuma.
Wem die Pubs bei den U-Bahn-Stationen Knightsbridge und South Kensington zu gesetzt sind, der kann nach Notting Hill wechseln, wo es munterer und abwechslungsreicher zugeht. Und wenn man sich einen guten Film anschauen möchte: Notting Hill wartet mit einigen der coolsten unabhängigen Kinos der Stadt auf, u. a. dem kultigen Electric Cinema.
Tower of London
Festung, Kerker, Hinrichtungsstätte und Aufbewahrungsort der Kronjuwelen.
Buckingham Palace
Die Queen Mum unter den königlichen Palästen in London: Hier gibt’s eine wunderschöne Parkanlage und die Wachablösung.
Hampton Court Palace
Ein Tudor-Märchenschloss mit schönem Park am Ufer der Themse.
Kensington Palace
Der imposante Palast, in dem einst Prinzessin Diana wohnte, ist der Hingucker in den Kensington Gardens.
Windsor Castle
Prächtige alte königliche Festung nicht weit von London.
Westminster Abbey
Fast alle englischen Könige wurden hier gekrönt, viele sind hier bestattet und der zukünftige König Prince William hat hier geheiratet.
Tower of London
Fast 1000 Jahre Geschichte, vom Festungsbau bis zu den Kronjuwelen.
Churchill War Rooms
Die Schaltzentrale der britischen Kriegsführung im Zweiten Weltkrieg sieht noch fast genauso aus wie 1945.
Museum of London
Vom angelsächsischen Dorf bis zur Metropole des 21. Jhs.: die Geschichte Londons.
Museum of London Docklands
So haben die Themse und die Docklands die Geschichte der Stadt geprägt.
Geffrye Museum
Faszinierender Einblick in den Alltag der Londoner im Verlauf der Zeit.
British Museum
Jahrtausende menschlicher Geschichte, praktisch zusammengefasst in einer „Geschichte der Welt in 100 Objekten“.
London Eye
Das gemächlich kreisende Riesenrad bietet eine tolle Aussicht auf London – allerdings nur bei schönem Wetter.
Shard
Die höchsten – und teuersten – Ausblicke in London.
Parliament Hill
Blick auf die Londoner Skyline in der Hampstead Heath.
Greenwich Park
1a-Aussicht auf Canary Wharf, die Themse und die O2 Arena von der Hügelkuppe mit der Statue von General Wolfe.
Sky Pod
Phänomenale Ausblicke auf London, ein Dachgarten und nichts zu sehen vom unansehnlichen Walkie-Talkie – man ist ja oben drauf!
Tate Modern
Kostenloser Panoramablick auf London vom zehnten Stock des Switch House, des Erweiterungsbaus der Tate Modern.
Hampstead Heath
Paradiesische Idylle mit Wald, Hügeln, Wiesen und traumhaften Panoramablicken.
Richmond Park
Der größte städtische Park Europas beherbergt Hirschrudel, kleine Wäldchen und schier endlose wilde Landschaften mit herrlichen Ausblicken.
St. James’s Park
Himmlische Aussichten in einem der schönsten königlichen Parks Londons.
Kew Gardens
Ein Paradies für Botaniker, riesige Grünflächen und ein tolles Ausflugsziel mit Kindern.
Chelsea Physic Garden
Ein ruhiger Heilpflanzengarten, nur einen Katzensprung von der Themse entfernt.
Greenwich Park
Ausblicke, weite Rasenflächen, schöne Bäume und der Nullmeridian – eine hübsche Mischung!
Trafalgar Square
Lord Nelson und vier prächtige Löwen wachen über den berühmten zentralen Platz.
Soho Square
Der perfekte Ort für ein Sandwich in der Sonne im Herzen des West End.
Trinity Square Gardens
Der idyllische Platz war früher Standort des berüchtigten Schafotts von Tower Hill.
Plätze in Bloomsbury
Elegante, historische Grünanlagen im Literatenviertel Bloomsbury.
Covent Garden Piazza
Der schöne Platz im West End, der bereits im 17. Jh. angelegt wurde, ist heute sehr beliebt bei Straßenkünstlern.
Leicester Square
Unschlagbar zum Leutegucken und Promi-Erspähen an Filmpremierenabenden.
30 St. Mary Axe
Das kultigste moderne Gebäude der Stadt trägt den liebevollen Spitznamen „Gherkin“ (Gürkchen).
Shard
Der himmelstürmende Kristallstachel über der South Bank bietet umwerfende Ausblicke.
London Eye
Das Riesenrad ist aus den entlegensten Winkeln der Stadt zu sehen.
City Hall
Sieht sie nun aus wie eine Kellerassel oder wie der Helm von Darth Vader? Das muss wohl jeder Betrachter für sich entscheiden.
Serpentine Sackler Gallery
Ehemaliges Schießpulvermagazin aus dem 19. Jh. mit moderner Erweiterung der kürzlich verstorbenen Architektin Zaha Hadid.
20 Fenchurch Street
Das Gebäude selbst wird geliebt und gehasst, aber die Dachgärten sind jedenfalls klasse!
Ronnie Scott’s
Legendärer Jazzschuppen im Herz von Soho.
O2 Academy Brixton
Eine feste Station vieler tourender Bands mit genau der richtigen Größe.
Royal Opera House
Londons weltbekannte Oper in Covent Garden besticht mit opulenten Inszenierungen.
Royal Festival Hall
Phantastische Akustik und ein exzellentes, breit gefächertes Musikprogramm.
Wigmore Hall
Eine der besten und umtriebigsten Konzertbühnen der Hauptstadt.
Kostenlose Kirchenkonzerte
Mittags in St.-Martin-in-the-Fields.
Chinatown
Im Herzen von London: ideal für einen Dim-Sum-Schmaus oder auch zum chinesischen Neujahrsfest.
Brick Lane
Spannender Shopping-Streifzug durch die quicklebendige Multikulti-Gemeinde Londons.
Brixton Village
Das berühmte Multikulti-Viertel in South London lockt mit spannenden Läden und Lokalen.
Whitechapel Road
Lautstarker Sprach- und Kulturmix voller Lebenslust.
St. Paul’s Cathedral
Das 300 Jahre alte Meisterwerk mit Kuppel von Christopher Wren ist Londons berühmteste Kirche.
Westminster Abbey
Altehrwürdige Krönungskirche der englischen Monarchen seit Wilhelm dem Eroberer.
Westminster Cathedral
Farbenprächtige byzantinische Mosaike leuchten im düsteren Inneren dieser Kirche.
All Saints
Ein außerordentlich schönes Beispiel üppigster hochviktorianischer Architektur.
St. Stephen Walbrook
Christopher Wrens schönste Kirche in der City mit seiner ersten Kuppel, einer Vorläuferin derjenigen von St. Paul’s.
KIEV.VICTOR/SHUTTERSTOCK ©
St. George Chapel, Windsor Castle
Highgate Cemetery
Auf dem 20 ha großen, stimmungsvoll überwucherten viktorianischen Totenacker liegen viele Prominente, u. a. Karl Marx und George Michael.
Abney Park Cemetery
Zauberhafte Relikte auf einem verwilderten Areal.
Brompton Cemetery
Einige Namen der hier begrabenen Toten verewigte Beatrix Potter in ihren Kindergeschichten.
Tower Hamlets Cemetery Park
Ein weiterer romantischer viktorianischer Friedhof.
Kensal Green Cemetery
Einzigartige klassizistische Architektur und Gräber von Berühmtheiten wie Isambard Kingdom Brunel und Charles Babbage.
Regent’s Canal
Der Pfad am Ufer dieser historischen Handelsroute ist ein toller Fuß- und Radweg quer durch North London.
Little Venice
Blumengeschmückte Kanalboote und baumgesäumte Treidelpfade: Londoner Kanäle von ihrer malerischsten Seite.
Petersham Meadows
Ländliche Kulisse in einer Themse-Biegung bei Richmond.
Cutty Sark Tavern
Biergenuss mit umwerfendem Flussblick in Greenwich.
Thames Rockets
Spannende Bootstour auf der Themse – Sightseeing mal anders!
Hampton Court Palace
Diesen spektakulären Palast Heinrichs VIII. erreicht man am angenehmsten per Flussschiff über die Themse.
London Wetland Centre
Vögel, Fledermäuse, Libellen, Otter und vieles mehr – eine echte Wildnis im Herzen Londons.
London Zoo
Einer der ältesten und berühmtesten Zoos der Welt, mit süßen Tiger- und Gorillababys.
Mudchute
Hüscher Stadtbauernhof auf der Isle of Dogs mit Kühen, Schafen und Lamas vor der Kulisse von Canary Wharf.
London Sea Life Aquarium
Gigantische Ansammlung von Meerestieren aus aller Welt an der Themse.
Hampstead Heath
Eine ungezähmte und hügelige Heide- und Waldlandschaft mit wunderschönen Ausblicken von Londons höchstgelegenen Freiflächen.
Regent’s Canal
Eine Wanderung quer durch North London, immer am Kanal entlang.
Thames Path
Am zauberhaften Flussufer zwischen Putney und Barnes entlangstapfen.
Wimbledon Common
Einfach in irgendeine Richtung quer durch Wald, Heide und Wiesen streunen.
Weitere Highlights:
Essen
Ausgehen & Nachtleben
Unterhaltung
Shoppen
Sport & Aktivitäten
Notting Hill Carnival, August
Chelsea Flower Show, Mai
Trooping the Colour, Juni
Guy Fawkes Night, November
Wimbledon Lawn Tennis Championships, Juni
Der Januar beginnt mit dem großen Feuerwerk um Mitternacht. Der Winter hat die Stadt fest im Griff und die Tage sind kurz.
Das Januar-Festival (www.mimelondon.com) ist ein Muss für alle Freunde von Originalität, Verspieltheit, Talent und Unerwartetem.
Über 100 große Galerien beteiligen sich an dieser Messe für moderne Kunst (www.londonartfair.co.uk), einer der größten Europas, mit Themenausstellungen, Sonderveranstaltungen und den besten Newcomern.
Der Februar ist meist kalt, feucht und sogar Schnee fällt ab und zu. Das chinesische Neujahrsfest hebt die Stimmung. Am Shrove Tuesday dreht sich alles um Pfannkuchen.
Ende Januar/Anfang Februar zischt, knattert und knallt es überall in Chinatown. Zum farbenprächtigen Straßenfest gehören auch die Golden Dragon Parade und jede Menge Essen und Partys.
Die British Academy of Film and Television Arts (www.bafta.org) rollt Mitte Februar die roten Teppiche aus, um die Filmpreise, die BAFTAs, zu verleihen. Jede Menge Promi-Glamour.
Frühling liegt in der Luft und die Parks und Gärten erblühen. Allmählich verlagert sich das Leben wieder nach draußen.
Rund 400 Rudermannschaften nehmen an der bunten Regatta über eine 7 km lange Themsestrecke von Mortlake bis Putney teil.
Das irische Fest in London wird an einem Sonntag um den 17. März gefeiert. Dazu gehören eine farbenfrohe Parade durchs Zentrum und Festivitäten rund um den Trafalgar Square.
Das vom British Film Institute (www.bfi.org.uk/flare) organisierte Schwulen- und Lesben-Filmfestival bietet neben Filmvorführungen jede Menge Clubnächte, Vorträge und Events.
Das mildere Wetter haucht der Stadt wieder neues Leben ein. Ende März beginnt die Sommerzeit: Dann ist es bis 19 Uhr hell. Einige Sehenswürdigkeiten öffnen nach der Winterpause wieder ihre Pforten.
Menschenmassen säumen das Themse-Ufer, wenn sich die beiden berühmtesten Unis des Landes zwischen Putney und Mortlake in die Riemen legen. Der Termin, der von den Osterferien der Unis abhängt, ist der Website zu entnehmen (www.theboatraces.org).
Rund 35 000 Läufer keuchen bei einem der größten Straßenrennen der Welt von Blackheath zur Mall (www.virginmoneylondonmarathon.com).
Dieses beliebte Frühjahrsfest findet in einer temporären Spielstätte in der Form einer auf dem Kopf stehenden lila Kuh an der South Bank statt und bietet Comedy, Zirkus und Spaß für die ganze Familie. April bis Juli.
Eine herrliche Zeit für einen London-Besuch: Die Tage werden wärmer und die Londoner kosten in den Parks zwei verlängerte Feiertags-Wochenenden aus (das erste und letzte Mai-Wochenende).
An einem Wochenende im Mai bleiben zahlreiche Museen Londons auch abends geöffnet (http://museumsatnight.org.uk), mit Führungen bei Kerzenlicht und verschiedensten Veranstaltungen wie Vorträgen und Konzerten.
Bei der berühmtesten Gartenausstellung der Welt (siehe >>) drängelt sich die Elite der Londoner Hobby- und Profigärtner. Mit Vorträgen, Präsentationen und spektakulärer Pflanzenpracht.
Die Hauptsaison beginnt mit langen, warmen Tagen, dem Wimbledon-Tennisturnier und anderen Outdoor-Events.
Die offizielle Geburtstagsfeier der Queen (www.trooping-the-colour.co.uk) mit Fahnenschwenkern, Militärparade und lautstarken Fliegern der Royal Air Force sowie dem stets zahlreich vertretenen Königshaus.
Das einmonatige Festival (www.londonfestivalofarchitecture.org) erkundet die Bedeutung von Architektur und Design sowie die Entwicklung Londons zu einem Zentrum der Innovation auf diesen Gebieten.
Das Southbank Centre überlässt einer Legende der zeitgenössischen Musik wie Morrissey, Patti Smith oder Guy Garvey die Zügel, um Mitte Juni ein Programm mit Konzerten, Vorträgen und Filmen auf die Beine zu stellen (www.southbankcentre.co.uk).
Für diese Ausstellung in der Royal Academy of Arts von Juni bis August reichen Künstler aus ganz Großbritannien ihre Werke ein. Eine Auslese von rund 1000 Arbeiten wird der Öffentlichkeit präsentiert.
An diesem Wochenende öffnen über 200 Privatgärten in London ihre Pforten für die Öffentlichkeit (www.opensquares.org).
Zwei Wochen im Jahr steht Wimbledon in Südlondon im Scheinwerferlicht der sportinteressierten Öffentlichkeit. Dann kämpfen die besten Tennisspieler der Welt auf heiligem Rasen um den Turniertitel (siehe >>).
SHAUN BOTTERILL/STAFF/GETTY IMAGES ©
Marin Čilić bei den Wimbledon Lawn Tennis Championships
Dies ist die Zeit der Erdbeeren, Biergärten und Sommeraktivitäten. Außerdem finden große Musikfestivals statt.
Bei dieser Veranstaltung (www.prideinlondon.org) haut die schwullesbische Gemeinde der Stadt so richtig auf den Putz, mit allen möglichen Events, von Vorträgen bis zu Konzerten, gekrönt von einem riesigen Umzug durch London.
Das Wireless (www.wirelessfestival.co.uk), eines der Top-Musikfestivals der Stadt, findet in Finsbury Park in Nordostlondon statt. Frühzeitig buchen!
Zwei Monate voller herausragender Klassikkonzerte (www.bbc.co.uk/proms) von Mitte Juli bis Anfang September an verschiedenen großartigen Schauplätzen; Hauptveranstaltungsort ist die Royal Albert Hall.
Das zweitägige Festival (www.loveboxfestival.com) im Victoria Park in East London rief das Dance-Duo Groove Armada ins Leben. Im Mittelpunkt steht zwar Dance, es kommen aber auch andere Musikrichtungen zum Zuge.
I WEI HUANG/SHUTTERSTOCK ©
Royal Albert Hall
Es sind Schulferien, die Londoner Familien sind im Urlaub und der beliebte karibische Karneval tanzt durch Notting Hill. Das letzte Wochenende ist ein verlängertes.
Jedes Jahr verwandelt das Somerset House seinen tollen Innenhof für zwei Wochen in ein Freilichtkino mit einer Mischung aus Erstvorführungen, Klassikern und Wunschfilmen.
Bei diesem bierseligen Fest (www.gbbf.org.uk) der CAMRA (Campaign for Real Ale) wird im Kongresszentrum Olympia so manches Fass mit britischen und internationalen Bieren aufgemacht.
Am Summer Bank Holiday-Wochenende feiert das karibische London mit Musik, Tanz und Kostümen die temperamentvollste Party der Stadt, das größte Straßenfest Europas (siehe >>).
Der Herbstanfang ist ideal für einen London-Besuch. Es locken Comedy-Feste und die Gelegenheit, Bauten zu begutachten, die sonst für die Öffentlichkeit tabu sind.
Ein Fest (www.totallythames.org) zu Ehren der Themse mit Straßentheater, Musik, Imbissständen, Feuerwerk, Regatta und einem tollen Laternenzug.
Das einwöchige Fest, das größte Comedy-Festival Londons, bringt bekannte Namen und junge Talente ins National Maritime Museum.
An einem Wochenende Mitte September sind über 700 Baudenkmäler Londons zu besichtigen, die sonst für die Öffentlichkeit geschlossen sind (www.openhouselondon.org.uk).
Das Ganze sieht ziemlich Banane aus, aber die als Gorillas kostümierten Teilnehmer (www.greatgorillarun.org) laufen die 8 km lange Strecke von der City zur Bankside und zurück für einen guten Zweck: Der Erlös fließt in Gorillaschutzprojekte.
Es wird kühler und die Londoner Parks präsentieren sich in prächtigen Herbstfarben. Am letzten Wochenende werden die Uhren zurückgestellt.
Beim wichtigsten Filmfestival der Stadt (www.bfi.org.uk/lff) tummeln sich internationale Stars, es gibt über 100 britische und internationale Filme schon vor der Kinopremiere zu sehen und weltberühmte Regisseure geben Meisterkurse.
Bei diesem Festival für modernen Tanz (www.danceumbrella.co.uk) treten zwei Wochen lang an verschiedenen Orten der Stadt britische und internationale Tanzensembles auf.
Die Nächte werden wieder länger. In den Parks fallen die Blätter, also noch mal schön spaziergehen und sich danach in einem Pub am Kamin wärmen.
Zur Erinnerung an Guy Fawkes’ missglückten Versuch, das Parlament in die Luft zu jagen, erhellen Freudenfeuer und Feuerwerk die Nacht des 5. November. Primrose Hill, Highbury Fields, Alexandra Palace, Clapham Common und Blackheath bieten die schönsten Spektakel.
Wie in der Magna Carta von 1215 festgeschrieben, fährt der frisch gewählte Bürgermeister der City of London in einer Staatskarosse vom Mansion House zu den Royal Courts of Justice, um dort der Krone seine Treue zu schwören – heute begleitet von Festwagen, Kapellen und Feuerwerk (www.lordmayorsshow.london).
Zehn Tage lang gastieren Musiker aus aller Welt in der Stadt (www.efglondonjazzfestival.org.uk). Neben konventionelleren Stilen gibt’s auch Weltmusik.
In der Weihnachtszeit herrscht überall Feststimmung und alle Läden putzen sich heraus. Der erste Weihnachtstag ist der ruhigste Tag des Jahres: Alle Geschäfte und Museen sind geschlossen und die U-Bahn steht still.
Irgendein Promi darf die Festbeleuchtung an Oxford, Regent und Bond Street anknipsen. Auf dem Trafalgar Square wird außerdem ein riesiger Christbaum aufgestellt.
Vom Mitte November bis Januar stehen überall in der Stadt Freiluft-Eisbahnen, u. a. im schönen Hof des Somerset House und auf dem Gelände des Natural History Museum.
London ist ein ideales Reiseziel für Kinder. Die Museen begeistern jede Altersgruppe. Theater-, Tanz- und Musikshows sind gut geeignet für ältere Kids. Und Spielplätze, Parks, Stadtbauernhöfe und Naturschutzgebiete bieten auch den Kleinsten Gelegenheit, sich auszutoben.
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Natural History Museum
Die Londoner Museen sind ausgesprochen gut geeignet für Kinder: In fast jedem Museum gibt’s Kinder- oder Familienpfade. Dazu kommen jede Menge Angebote wie Märchenstunden in der National Gallery, Themen-Rucksäcke zur Erkundung des British Museum, überraschende Vorführungen im Victoria & Albert Museum, Familien-Audioguides in der Tate Britain sowie Kunst- und Bastelkurse im Somerset House, wo die Kinder im Sommer durch die Wasserspiele im Hof tanzen können. Das Science Museum verfügt unten über einen tollen interaktiven Bereich, den „Garden“: Hier können die Kleinen mit Wasser herumplanschen. Viele Kinder schaffen es jedoch erst gar nicht am phantastischen Museumsshop vorbei. Ältere Kinder freuen sich sicher über die Flugsimulatoren des Museums.
Im Winter (Nov.–Jan.) wird eine Fläche beim East Lawn des Natural History Museum in eine sehr beliebte Eislaufbahn verwandelt; Termine müssen hier weit im Voraus gebucht werden (www.ticketmaster.co.uk). Auch beim Somerset House gibt’s im Winter eine tolle Eisbahn.
Viele dieser Aktivitäten sind übrigens gratis – Näheres dazu auf den Websites.
Wo könnten Kinder kuscheliger einschlafen als zu den Füßen eines Dinosauriers? Die Übernachtungen im Museum sind sehr beliebt und müssen mindestens zwei bis drei Monate im Voraus gebucht werden.
In der Hintze Hall können sich die Kleinen unter dem wachsamen Auge eines Blauwals schlafen legen. Zuvor wurden jedoch die dunkelsten Winkel und Ecken des Museums mit der Taschenlampe erkundet. Einmal im Monat; auch Erwachsene sind willkommen!
Jeden Monat können Kids im Alter von sieben bis 13 Jahren einen Abend mit Workshops, Wissenschaftsshows und einem IMAX-3-D-Film erleben.
Hier können die Kids neben ägyptischen Mumien nächtigen. (siehe >>)
Bis zu elf Jahre alte Kinder können im Zoo übernachten.
Wo anfangen? Es wird so viel geboten!
Verkleidungskästen, Spielzeug vergangener Tage und interaktive Spielbereiche. (siehe>>)
Dinosaurier, Tiere, mehr Dinosaurier, der Planet Erde, die Bedeutung wissenschaftlicher Forschung – alles faszinierend! (siehe >>)
Hier können Kids 20 Busse und Züge von London Transport bestaunen und in oder auf ihnen herumklettern. (siehe >>)
Erst geht’s durch den Park zum Observatorium, dann kommen die Astronomie-Ausstellungen und das Planetarium – ein Hit bei Kindern! – sowie die Camera Obscura.
In Londons größtem Tierpark kommen die Kleinen aus dem Staunen nicht heraus! (siehe >>)
Kids lieben die Schatzsuchen, die tollen Geschichten von Piraten und Meutereien und das unglaublich stimmungsvolle Innenleben dieser Galeone des 16. Jhs. (siehe >>)
Ein Aquarium, ein Musikzimmer zum Anfassen, Ausstellungen zur Naturkunde und ein riesiges Gelände versprechen jede Menge Spaß. (siehe >>)
Öffentliche Verkehrsmittel Kinder unter 16 Jahren fahren in Bussen umsonst mit, Kinder unter elf Jahren in der U-Bahn, Kinder unter fünf auch in Zügen. Wegen der Treppen und Rolltreppen sind einige U-Bahnhöfe mit Kinderwagen ein Problem – Busse sind einfacher. Tipps bietet der Verkehrsverbund TfL (www.tfl.gov.uk/transport-accessibility).
Babysitter Babysitter und Kindermädchen findet man auf Sitters (www.sitters.co.uk).
Zu Fuß London erkundet man am besten zu Fuß – im Sommer kann es in den öffentlichen Verkehrsmitteln voll und heiß sein.
London hat schon die abgebrühtesten Teenager geknackt.
Die phantastischen Ausstellungen zum Weltall, zur Informationstechnologie und zum Fliegen fesseln selbst Teenies. (siehe >>)
Die Drawing Bar im Bloomberg Connects in diesem Museum für moderne Kunst bietet digitale Zeichenpads, auf denen Teenager sich als kleine Rothkos gerieren können. (siehe >>)
Mit seinen Wachsfiguren von z. B. Luke Skywalker, David Beckham und Benedict Cumberbatch ist dies ein echtes Selfie-Mekka. (siehe >>)
Die Sammlung von James-Bond-Schlitten stellt alles andere in den Schatten, aber es gibt natürlich noch viel mehr Filmobjekte zu sehen. (siehe >>)
Hier wird die Geschichte des öffentlichen Nahverkehrs in London von A bis Z auf vergnügliche Weise erzählt (siehe >>). Das Museum veranstaltet außerdem „Hidden London“-Touren (ab 14 Jahren) durch die geheimen Schutzräume und alten Tunnel unter London (frühzeitig buchen!).
Ein echter leichter Kreuzer aus dem Zweiten Weltkrieg und dem Koreakrieg, mit spannenden Ausstellungen zur Geschichte. (siehe >>)
Soldaten in Bärenfellmützen, rote Uniformen, militärische Befehle und jede Menge Pomp: Bei der Wachablösung werden alle die Augen aufreißen. (siehe >>)
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Changing of the Guard
Hier einige Ideen, wenn einem das launische Londoner Wetter einen Strich durch die Rechnung macht:
Dokumentarfilme und Filmhits in 3 D für ein anderes Kinoerlebnis. (siehe >>)
Auf der Eisbahn ein paar Runden drehen oder auf der Bowlingbahn alles abräumen. (siehe >>)
Es gibt jede Menge Theaterstücke und Musicals, die auch Kindern gefallen, von Matilda bis zu The Curious Incident of the Dog in the Night Time. Tickets sind oft noch am Spieltag erhältlich. (siehe >>)
In den Kew Gardens geht’s 18 m hoch in die Baumwipfel zu einer unvergesslichen Begegnung mit der Natur.
In einer zauberhaft schönen Landschaft (07503-877 707; www.mayfieldlavender.com; Eintritt frei; Anfang Juni–Mitte Sept. 9–18 Uhr) durch blühenden Lavendel spazieren.
Diese Flussfahrten sind nicht so spannend wie die mit einem Schnellboot, aber man bekommt definitiv mehr zu sehen. (siehe >>)
Im Schnitt brauchen Besucher 20 Minuten, um die Mitte des Labyrinths zu finden – wessen Kids sind schneller? Außerdem werden im Sommer Events wie Lanzenstechen und Falknerei geboten. (siehe >>)
Vom Alltag der Stadt bekommen die meisten Besucher nur wenig mit. Die Londoner wissen mit Menschenmassen umzugehen: Sie schleichen sich an langen Museumsabenden in die Ausstellungen, um den größten Ansturm zu umgehen, stürmen aber, sobald die Sonne rauskommt, massenweise die Parks, um jeden einzelnen Sonnenstrahl auszukosten.
QQ7/SHUTTERSTOCK ©
Notting Hill
Obwohl den Briten ihr Ruf als „Kampftrinker“ vorauseilt, geht es in den meisten Pubs einfach nur nett und gesellig zu. Die Londoner trinken am liebsten in ihrem local, der Stammkneipe um die Ecke. Trotz der happigen Preise ist die Kundschaft spendabel: Irgendwer erklärt sich immer bereit, die nächste Runde auszugeben. Und trotz des launischen Wetters wird auch gern draußen getrunken.
Gewöhnlich futtern die Londoner lieber im Imbiss oder Pub um die Ecke, aber manchmal machen sie sich auch gern zu einem weiter entfernten Restaurant auf den Weg. Oder sie schlemmen Peri-Peri-Sauce bei Nando’s, genießen in einem greasy spoon, einem Café-Imbiss, ein englisches Frühstück oder schnappen sich bei Marks & Spencer ein Sandwich, um es im Hyde Park zu verputzen. Immer öfter stehen sie für ein Mittagessen auf die Hand auch vor Food Trucks Schlange. Sehr beliebt sind auch Lebensmittelmärkte, sowohl Gourmetmärkte wie der Borough Market als auch kleine Erzeugermärkte.
Besondere Spezialitäten, die sich die Londoner gern einverleiben, sind etwa ein chip butty (Pommes in einem Sandwich), Marmite (Hefeextrakt-Aufstrich) auf Toast und jellied eel (Aal in Aspik).
Die Londoner wissen genau, wo sie ihre Schnäppchen finden: Sie suchen in Secondhandläden nach alten Büchern und billigen Klamotten, durchkämmen die Stände auf dem Sunday UpMarket an der Brick Lane nach Retro-Mode, stöbern durch die Portobello Road und durchs Brixton Village oder genießen die Atmosphäre in kleinen Buchläden. Shopping-Wütige zieht es außerdem in die Ladenketten der Kensington High Street und der Oxford Street oder in die schicken Einkaufszentren wie der Westfield Mall.
London besitzt nicht nur einige der schönsten städtischen Parks der Welt, sie werden auch fleißig genutzt: Überall sieht man Menschen lesen, Fußball spielen, ein Picknick oder Gegrilltes genießen oder auf der Wiese sitzen und plaudern. Mittags genießen die Angestellten in den Parks die Sonne und am Wochenende verbringen viele Londoner ihre Freizeit in den grünen Oasen.
Die Londoner wandeln gerne abseits der ausgetretenen Pfade: Sie bevorzugen den Hintereingang ihres Parks um die Ecke, erkunden die Randbezirke der Stadt und kennen Abkürzungen wie die Strecke entlang des Regent’s Canal quer durch North London. Viele Einheimische besuchen Ausstellungen im Stadtzentrum bevorzugt an den langen Museumsabenden: Dann gibt’s weniger Gedränge. Die „normalen“ Besuchszeiten nutzen sie meist nur für Sonderausstellungen.
Die Londoner interessieren sich auch besonders für Events wie Open House London und Museums at Night, die bekannte Attraktionen und Gebäude in einem neuen Licht erscheinen lassen.
Eine eigene Immobilie zu besitzen ist in Großbritannien eine echte Obsession – in London, wo die Preise astronomisch sind, ist das jedoch schwierig. Gespräche über unerschwinglichen Wohnraum, Mieten oder Kaufen, Hypothekendeals, Heimwerkerkünste und umfassende Renovierungen sind beliebte Themen beim Essen.
Der Graben zwischen Nord- und Südlondon ist so tief wie eh und je. Jedes Lager schwört auf seine Flussseite. Für Londoner ist der Hauptunterschied, dass Südlondon mit der U-Bahn schwerer zu erreichen und somit billiger ist – allerdings ändert sich das mit der Erweiterung der Northern Line. Besuchern kann diese Diskussion jedoch egal sein: Für sie ist London London.
Das Londoner Wetter ist nicht nur feucht und grau, es ist auch unvorhersagbar, was den Londonern von April bis September jede Menge Kopfzerbrechen ob ihrer Grill- oder Picknickpläne fürs Wochenende verursacht: Denn es soll zwar Frühjahr oder Sommer sein, aber es ist jederzeit mit Schauern, Kälteeinbrüchen oder Stürmen zu rechnen.
London besitzt ein erstklassiges öffentliches Verkehrsnetz, aber die Londoner genießen es, über ihr Pendlerdasein zu klagen. Die Beschwerden reichen von Verspätungen wegen Signalausfalls, Blättern auf den Gleisen oder der falschen Art Schnee – Klagen aus dem wahren Leben – bis zu den schrecklich hohen Fahrpreisen. Außerdem können Londoner endlos über die beste Route von A nach B debattieren.
Die traditionell ziemlich aufmüpfigen Briten reden ständig über Politik. Wenn sie sich erst mal an einem politischen Thema festgebissen haben, sind sie nicht mehr zu bremsen. Wer sich für Politik interessiert, findet sicher schnell Gesprächspartner.
In Sachen Fußball erreichen die Leidenschaften ungeahnte Ausmaße und die Rivalität zwischen den drei großen Clubs der Stadt – Arsenal, Chelsea und Tottenham – ist eine ernste Sache. Neben diesen dreien ist London noch mit weiteren Clubs wie West Ham und Crystal Palace in der ersten Liga vertreten.
Santander Cycles Radfahren macht Spaß und ist billig; Leihräder sind überall verfügbar.
Oyster Card Londoner kaufen sich für die öffentlichen Verkehrsmittel eine Oyster Card, um sich günstige Fahrpreise zu sichern und die Schlangen beim Ticketkauf zu umgehen.
Bus 15 Diese Buslinie ist ideal zum Sightseeing, wenn man einen Platz oben im alten Doppeldecker ergattert.
