Löscht die Daten! - Jan Schallaböck - E-Book

Löscht die Daten! E-Book

Jan Schallaböck

0,0

Beschreibung

Edward Snowdens Enthüllungen sind Ausgangspunkt für Jan Schallaböcks Essay in Kursbuch 177. Er geht der Frage nach, wie viel "Privacy" noch möglich ist und formuliert Lösungsansätze. Schicksalsergeben erkennt er dennoch, dass es Privatheit nicht gibt, solange das Netz nicht wieder eine dezentrale Infrastruktur erhält. Er sieht die Politik in der Pflicht, etwas an der Situation zu ändern.

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern
Kindle™-E-Readern
(für ausgewählte Pakete)

Seitenzahl: 15

Veröffentlichungsjahr: 2014

Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:

Android
iOS
Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Jan Schallaböck

Löscht die Daten!

Wo anfangen, wenn Edward Snowden recht hat?

Führt man sich die Schlagzeilen zu Fragen der Überwachung und des Datenschutzes der letzten Wochen, eigentlich der letzten Jahre, vor Augen, kann man nur zu einem Ergebnis kommen: Die Gemengelage ist bestenfalls unübersichtlich, auf alle Fälle unappetitlich. Selbst der Chaos Computer Club (CCC), sonst um Häme nicht verlegen, reagiert mit ostentativer Sprachlosigkeit und setzt damit ein Signal.

Auch nach einer – möglicherweise zunehmend seltener stattfindenden – Lektüre der enthüllenden Beiträge, die den Schlagzeilen folgen, ist man nicht viel schlauer. Glücklicherweise regt sich eine Vielzahl von Stimmen, die der Verlockung widerstehen, intellektuelle Überforderung mit Schweigen zu beantworten. Sie äußern sich in den Feuilletons, in Sammelbänden, in Erklärungen von Rechtsanwälten, Schriftstellern und nicht zuletzt der Kanzlerin, vom Bundespräsidenten und von Bundesverfassungsrichtern. Daneben findet ein Austausch auf Konferenzen, im Rundfunk und – wohl am progressivsten – über die Blogs der Republik und der Welt statt. Mit anderen Worten: Eine gesellschaftliche Debatte ist in vollem Gange.