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Wohl aus historischen/traditionellen (Volks-)Tänzen gewachsen, wird der *Line Dance* immer beliebter. Viele Tänze wurden inzwischen schon niedergeschrieben und entworfen und es gibt sogar die Bemühungen weltweit einen Standard zu etablieren. So vielfältig wie die Musik und der *Line Dance* sind auch die Line Dancer: ob zu Disco-Musik, Country-Musik oder einer der vielen weiteren Musik-Richtungen, ob jung oder alt, ob allein, zu zweit oder in der Gruppe, ob Freizeitgenuss oder professionelle Laufbahn ... Uns verbindet die Freude am Tanzen. Und das sogar über alle Landesgrenzen hinweg. Auch Sie können die Vorzüge des Line Dance kennen und schätzen lernen: mit diesem Booklet erhalten Sie eine Auswahl an Grundbegriffen und Bewegungen (basierend auf dem Standard der NTA (National Teachers Association)).
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 18
Veröffentlichungsjahr: 2020
Vorwort
Generelles
Anmerkung zu Drehungen
Ein-taktige Aktionen
Zwei-taktige Aktionen
Drei-taktige Aktionen
Vier-taktige Aktionen
"Mein erster Tanz"
"Wohin soll ich mich drehen?"
Nachwort
Standards und Regeln helfen uns beim Orientieren. Somit versuchen Dachorganisationen wie NTA (National Teachers Association) einheitliche Richtlinien zu finden. Doch Musik ist eine Kunst. Dies bedeutet auch, dass Tänzer und insbesondere die Choreographen Künstler sind. Die Folgen sind teilweise unterschiedliche Bezeichnungen für gleiche Schrittfolgen, sowie auch-mal-eben-neu-erfundene Bezeichnungen, Schrittfolgen und/oder Bewegungsabläufe.
Aus diesem Grund findet sich nachfolgend nur eine Auswahl an Bezeichnungen, welche für Anfänger relevant sein können. Da viele ihre Beschreibungen der Tänze der Internet-Seite "Get In Line" (siehe: http://www.get-in-line.de/search_d.htm) entnehmen, habe ich auch deren Begrifflichkeiten versucht einzubinden (siehe auch: http://www.get-in-line.de/ld_basic.htm).
Wer englische Beschreibungen vorzieht, kann z.B. unter
http://www.linedancermagazine.com/steps.asp fündig werden.
Bei manchen Schrittkombinationen wurde bei Tänzen eine Drehung eingebaut. (s. Tanz): z.B. Jazz Box mit 1/4 Drehung oder Chassé Turn.Den Takt, bei dem dann die Drehung vollzogen wird, habe ich mit einem * (Stern) markiert. Hierbei wird der Fuß des Spielbeins gedreht aufgesetzt (1/4 o. 1/2) und der Körper dreht mit.
Diese Aktionen können und werden gerne untereinander variiert. So kommt es vor, dass der eine Verein eine Schrittfolge im Tanz (wie z.B. den Grapevine) mit einem Scuff beendet, während Mitglieder des anderen Vereins dieselbe Abfolge im selben Tanz mit einem Stomp abschließen.
Gehschritte: Back, Side & Step (bzw. Walk): Immer mit Gewichtsverlagerung
Spielbein mit Gewichtsverlagerung in angegebener Richtung absetzen:
Back: einen Schritt zurück gehen (ggf. diagonal);
Side: einen Schritt zur Seite gehen;
Step / Walk: einen Schritt nach vorne gehen (ggf. diagonal);
Besonderheiten: Hold, Clap, Shimmy, Bump & Swivel:
Hold: für angegebenen Takt in der letzten Haltung verharren (Takt im Kopf zählen);
Clap: in die Hände klatschen (während eines Holds oder einer Bewegung);
Shimmy: Schultern abwechselnd vor und zurück bewegen => schütteln; (während eines Holds oder einer Bewegung);
Bump:
