Lurrisha - Melody Adams - E-Book

Lurrisha E-Book

Melody Adams

0,0
3,99 €

-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Fortsetzung von Hareems und Lurrishas Story ********** Alles könnte gut sein für Hareem und Lurrisha, nachdem Lurrisha endlich eingesteht, dass Hareem und sie zusammen gehören. Zudem wurde ihre Liebe mit einem Kind gesegnet. Doch wunderschöne Blase, in der sie sich befinden, droht zu platzen, als die Liebenden auf Widerstand treffen. Viele der Mastics sind von Lurrishas Entscheidung, von nun an nur Hareem als Partner zu haben, alles andere als angetan. Besonders eine Person aus Lurrishas Vergangenheit ist darauf verschworen, das glückliche Paar auseinanderzureißen. Und diese Person schreckt auch vor gefährlichen Drohungen nicht zurück. Können Hareem und Lurrisha ihre Liebe verteidigen und ihr Happy End finden?

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 95

Veröffentlichungsjahr: 2025

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Table of Contents

Lurrisha

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Epilog

Lurrisha

Alien Breed Series Buch 73

Melody Adams

Science Fiction Romance

Lurrisha

Alien Breed Series Buch 73

Melody Adams

Deutsche Erstausgabe 2025

Love & Passion Publishing

www.lpbookspublishing.com

[email protected]

copyright © 2025 by Melody Adams

[email protected]

© Cover Art by CMA Cover Designs

[email protected]

Alle Rechte vorbehalten.

Alle Personen und Gegebenheiten in diesem Buch sind fiktiv. Ähnlichkeiten mit noch lebenden oder bereits verstorbenen Personen sind rein zufällig.

Fortsetzung von Hareems und Lurrishas Story

Alles könnte gut sein für Hareem und Lurrisha, nachdem Lurrisha endlich eingesteht, dass Hareem und sie zusammen gehören. Zudem wurde ihre Liebe mit einem Kind gesegnet. Doch die wunderschöne Blase, in der sie sich befinden, droht zu platzen, als die Liebenden auf Widerstand treffen. Viele der Mastics sind von Lurrishas Entscheidung, von nun an nur Hareem als Partner zu haben, alles andere als angetan. Besonders eine Person aus Lurrishas Vergangenheit ist darauf verschworen, das glückliche Paar auseinanderzureißen. Und diese Person schreckt auch vor gefährlichen Drohungen nicht zurück. Können Hareem und Lurrisha ihre Liebe verteidigen und ihr Happy End finden?

Kapitel 1

Lurrisha

Ich versuchte zu verarbeiten, was Hareem mir erzählt hatte, doch ich hatte Mühe zu begreifen, was das alles bedeutete. Langlebig. Was sollte das eben meinen? FÜNFTAUSEND Jahre? FÜNFTAUSEND? Wenn er zweihundert gesagt hätte. Oder meinetwegen – fünfhundert. Doch FÜNFTAUSEND? Tausend Jahre mal fünf? Das war für mich einfach unvorstellbar. Und wieso war er sich so sicher, dass ich ebenfalls so lange leben würde? Und was hatte das mit diesem Gefäß und diesem Licht auf sich? Wie sollte ich mir das vorstellen?

„Bist du okay, Lurrisha?“, fragte Hareem besorgt.

Ich saß noch immer auf seinem Schoß, mein Gesicht an seiner Brust und meine Arme um seinen Leib geschlungen. Wie ein Kind, das auf dem Schoß seiner Mutter saß. Ich fühlte mich beschützt und sicher. So gut wie nie zuvor. Doch ich war verwirrt. Mehr als nur ein bisschen verwirrt.

„Es geht mir gut“, erwiderte ich. „Nur verwirrt.“

„Das ist verständlich“, sagte Hareem. „Du wirst eine Weile brauchen, das alles zu verdauen. Doch irgendwann wird es für dich ganz normal sein. Wie bei den anderen Shaleekees.“

„Andere Shaleekees?“

„Ja, ich hab dir doch erzählt, dass König Keeo zuerst seine Shaleekee gefunden hat. Und seither ein paar andere Männer. Es sind noch immer wenige, doch zumindest ist unsere Art nicht mehr direkt vom Aussterben bedroht.“

Das erinnerte mich an die Lage meiner eigenen Art. Zwar war es nicht so schlimm wie bei Hareems Leuten, die keine Frauen mehr gehabt hatten, doch auch meine Leute waren vom Aussterben bedroht, wenn nicht ein Wunder geschah. Ich fühlte mich schuldig, dass ich mich meiner Verantwortung entziehen wollte. Doch allein der Gedanke, jemals wieder Sex mit einem anderen Mann als Hareem zu haben, war unvorstellbar.

„Meine Leute werden niemals verstehen“, murmelte ich.

„Was werden sie nicht verstehen?“

„Das ich mich meiner Verantwortung drücke. Unsere Art ist auch vom Aussterben bedroht.“

„Ich glaube, dass dein Volk sich hier erholen wird“, sagte Hareem. „Zum einen stehen den Männern hier potenziell mehr Frauen zur Verfügung, wenn sie sich bei den anderen Völkern umsehen. Und zum anderen bin ich sicher, dass die Heiler der Menschen und unsere Heiler irgendwie eine Lösung für eure niedrige Geburtsrate finden werden. Ich werde König Keeo bitten, unsere Heiler bei der Suche nach einer Lösung mit einzubeziehen. Sie haben ohnehin kaum etwas zu tun und sind sicher froh, wenn sie sich nützlich machen können.“

Hareems Worte machten mir Hoffnung. Wenn wir es schaffen konnten, dass unsere Frauen leichter schwanger wurden und dass mehr Mädchen geboren wurden, dann wäre das schon einmal ein Fortschritt. Doch wenn unsere Männer Frauen bei den Alien Breeds oder den Jinggs finden konnten, dann wäre das noch besser. Ja, unser Blut würde nicht mehr rein sein. Doch war das wirklich so wichtig? Wir waren ohnehin keine natürlich entstandene Art, sondern das Experiment grausamer Wissenschaftler. Wie die Alien Breeds. Auch sie hatten sich mit Frauen anderer Arten zusammen getan. Den Menschen. Den Jinggs. Und nun auch den Gaoern. Vielleicht war das die Zukunft dieses Planeten. Dass die Rassen sich mischen würden, um eine neue Rasse hervorzubringen. Eine, die frei und in Harmonie lebte. Auf Gao gab es viele Probleme, wie ich gehört hatte. Das Gleiche galt für die Menschen auf der Erde. Und auf Barrdwon war unser Leben von Härte geprägt gewesen. Eden war ein neuer Beginn. Eine Chance, die Dinge besser zu machen. Wir konnten dazu beitragen, eine Gesellschaft zu gründen, die auf Gerechtigkeit und Gemeinschaft gegründet war.

Hareem

Ich konnte verstehen, dass Lurrisha sich schuldig fühlte und Angst hatte, dass ihre Leute es ihr übel nehmen würden, wenn sie ihren Harem aufgab. Doch ich meinte jedes Wort, das ich gesagt hatte. Die Dinge würden sich am Ende positiv entwickeln. Zuerst mochte es Probleme geben, doch wenn erst einmal ein paar der Männer eine Frau unter den Alien Breeds oder den Jinggs gefunden hatten, dann würde sich der Druck, der auf den Frauen lag, legen und sie würden mehr Verständnis für Lurrishas Entscheidung haben. Und wenn unsere Heiler einen Weg für die Frauen finden konnte, leichter schwanger zu werden, dann würde auch das dazu beitragen, dass das Leben der Frauen einfacher und besser wurde. Was für ein Leben hatten sie bisher geführt, wenn sie unter diesem enormen Druck gestanden hatten, schwanger zu werden. Sex zwischen einem Mann und einer Frau sollte mehr sein als nur ein Akt, um Kinder zu zeugen. Und Schwangerschaft sollte eine Freude und keine Pflicht sein. Diese Frauen verdienten mehr. So wie meine Shaleekee mehr verdiente. Ich hoffte, dass am Ende jede Frau mit einem einzigen Mann glücklich sein konnte. Dass sie mehr waren als nur Geburtsmaschinen. Lurrisha war die Erste, und für denjenigen, der als erster neue Wege ging, war es stets schwerer. Die anderen, die folgen würden, würden es leichter haben.

„Brauchst du etwas?“, fragte ich, meine Shaleekee musternd. „Frühstück? Kaffee? Tee? Saft?“

„Mein Wasser“, erwiderte sie und ich beugte mich über den Tisch, um ihr Glas zu ergreifen und ihr zu reichen.

„Hier.“

„Danke“, murmelte sie, ehe sie das Glas an ihre Lippen führte. Sie trank ein paar Schlucke. „Ahh! Das Wasser, das ihr hier habt, ist so gut. Das Wasser auf Barrdwon war furchtbar.“

„Ich hab ein wenig von deinem Planeten gehört, und ich muss sagen, dass ich nicht bereue, niemals da gewesen zu sein. Es hört sich nicht nach einem Ort an, an dem man gut leben kann.“

„Das kann ich nur bestätigen“, sagte Lurrisha mit einem Lachen. „Du hast ja keine Vorstellung, wie gut ihr es hier habt. Der Unterschied zwischen Barrdwon und Eden ist nicht mit Worten zu beschreiben. Jeder Tag auf Barrdwon war eine Bürde. Manchmal hab ich tatsächlich gewünscht, dass ich einfach sterben würde. Abgesehen von meinen Söhnen gab es nichts, was mich erfreut hat.“

Sie seufzte.

„Hier ist es so schön, dass ich manchmal gar nicht glauben kann, dass es wirklich wahr ist.“ Sie lachte. „Wenn du mir Langlebigkeit auf Barrdwon angeboten hättest, dann hätte ich dankend abgelehnt.“

Ich lachte mit ihr.

„Ja, das kann ich mir vorstellen. Fünftausend Jahre auf eurem Planeten würde ich auch nicht wollen. Doch nun seid ihr ja hier. Auf Eden. Und ihr könnt all das hinter euch lassen.“

Sie stellte ihr Glas auf den Tisch und kuschelte sich in meine Arme.

„Ja“, sagte sie. „Ich werde Barrdwon sicher nicht vermissen.“

Eine Weile saßen wir schweigend, einfach nur die Nähe des anderen genießend. Der Gedanke, dass mein Kind in Lurrishas Bauch wuchs, wärmte mein Herz.

„Wie kannst du erkennen, dass du schwanger bist?“, fragte ich. „Nicht, dass ich dir nicht glaube, es ist nur, dass ich keine Ahnung von diesen Dingen habe. Ich weiß nur, dass bei den Shaleekees der anderen Männer, der Heiler die Schwangerschaft festgestellt hat.“

„Es ist ganz einfach“, sagte Lurrisha und setzte sich auf meinem Schoß zurecht. Sie schob ihr Shirt hinauf. „Siehst du?“

Die leuchtenden Venen unter ihrer Haut schienen sich zu einem Punkt auf ihrem Bauch zu konzentrieren, und das Licht dieses Punktes, der in etwa die Größe einer Weintraube hatte, schien zu pulsieren. Ich streckte meinen Finger aus, um diesen Punkt zu berühren.

„Ist das unser Baby?“, fragte ich ehrfürchtig.

„Ja, das ist seine Lebensenergie“, erwiderte Lurrisha mit einem Lächeln.

„Ich würde dich gerne zu einem unserer Heiler bringen“, sagte ich.

„Wieso? Denkst du, dass etwas mit dem Baby sein könnte?“

„Nein, das ist nicht der Grund“, antwortete ich. „Ich würde nur gerne wissen, ob dein Gefäß bereits wächst. – Und ich würde mich besser fühlen, wenn einer unserer Heiler bestätigt, dass alles okay ist. Nicht, dass ich den Heilern der Menschen nicht traue, doch du und ich sind keine Menschen und unser Baby ist kein Mensch. Was ist mit deinen Leuten? Habt ihr einen Heiler?“

„Nein. Wir haben keinen Heiler im Sinne, wie du oder die Menschen und Alien Breeds es verstehen. Wir versorgen uns gegenseitig, wenn jemand verletzt ist. Und die Frauen helfen bei der Geburt. Doch niemand hat wirkliche Kenntnisse, wenn es um Gesundheit geht.“ Sie legte eine Hand auf ihren Bauch. „Und du hast recht. Wir sind keine Menschen. Die Ärztin und die Schwester sind beide sehr nett und sicher gut darin, bei Verletzungen zu helfen, doch ich traue eurem Heiler mehr, wenn es um unser Kind geht.“

Ich war erleichtert, das zu hören. Ich hatte befürchtet, dass Lurrisha sich sträuben würde, oder dass sie nicht die Notwendigkeit sehen würde, unseren Heiler aufzusuchen. Doch zum Glück schien sie mit mir einer Meinung zu sein.

„Dann lass uns heute aufbrechen. Wir werden ein paar Tage unterwegs sein“, sagte ich. „Ich werde Destiny informieren. Und ich werde auch mit Larrdon reden. Er ist der Verantwortliche hier, während sein Bruder auf Barrdwon ist.“

Lurrisha schaute mich entsetzt an.

„Müssen wir es wirklich schon bekannt geben? Ich hatte gehofft, dass ich ein wenig Zeit habe, ehe ich mich meinen Leuten stellen muss.“

„Aufschieben macht die Dinge nicht einfacher“, sagte ich, Lurrishas Gesicht in meine Hände nehmend. „Und auf diese Weise haben deine Leute ein paar Tage Zeit, die Neuigkeit zu verarbeiten, während wir auf Reisen sind.“

„Okay. Aber du gehst allein. Ich bleib hier, bis du zurückkommst.“

„Okay“, stimmte ich zu und küsste Lurrisha sanft auf die Stirn. „Du wirst sehen, alles wird gut. Ich werde wahrscheinlich ein oder zwei Stunden brauchen. Je nachdem, wie mein Gespräch mit Larrdon verläuft. Wirst du solange hier allein okay sein?“

Lurrisha nickte.

„Gut“, sagte ich und presste meine Lippen auf Lurrishas Lippen.

Lurrisha schlang ihre Arme um mich und öffnete ihre Lippen einladend. Ich nahm die Einladung an und ließ meine Zunge in ihren Mund gleiten. Ich verlor jegliches Gefühl für Zeit und Raum, als wir uns leidenschaftlich küssten. Als ich den Kuss schließlich löste, waren wir beide atemlos und mein Herz hämmerte hart und schnell.

„Lauf mir ja nicht weg“, sagte ich, sie von meinem Schoß neben mich befördernd. „Ich bin so schnell ich kann zurück“, sagte ich und erhob mich.

Lurrisha schaute auf einmal erschrocken drein und ich musterte sie besorgt.

„Was ist?“, fragte ich.

„Meine Söhne.“

„Oh! Daran hab ich gar nicht gedacht“, erwiderte ich. „Sorry. Ich war von der Neuigkeit, dass du schwanger bist, so überwältigt, dass ich ganz vergessen habe, dass du bereits zwei Kinder hast. Kann jemand für ein paar Tage auf sie aufpassen? Eine der anderen Frauen?“

Sie nickte nachdenklich.

„Ja“, murmelte sie. „Ich… ich frage Karraya. Ich bin sicher, dass sie zusagen wird.“