Maddrax - Folge 367 - Christian Schwarz - E-Book

Maddrax - Folge 367 E-Book

Christian Schwarz

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1,49 €

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Beschreibung

Bislang machte sich Aruula Sorgen darum, dass ihr Volk sie verstoßen hat. Nun muss sie sich selbst um ihre Schwestern und Brüder von den Dreizehn Inseln sorgen. Die Dörfer sind verlassen, die Bewohner haben sich in die Ruine der Lokiraaburg am Kalten Sund zurückgezogen und dort verschanzt. Und sie haben neue Verbündete: Amazonen aus Berlin, die offenbar das Kommando übernommen haben. Was ist passiert? Matt, Aruula und Juefaan forschen nach - und geraten in die Höhle des Sebezaans.

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Seitenzahl: 154

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Inhalt

Cover

Impressum

Hilfreiche Lins

Was bisher geschah

Techno-Amazonen

Leserseite

Vorschau

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

© 2015 by Bastei Lübbe AG, Köln

Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin

Verantwortlich für den Inhalt

Lektorat: Michael Schönenbröcher

Titelbild: Claudio Aboy, Bassols

Autor: Christian Schwarz

E-Book-Produktion: César Satz & Grafik GmbH, Köln

ISBN 978-3-8387-5467-3

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

www.bastei.de

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Autor/in

Am 8. Februar 2012 trifft der Komet „Christopher-Floyd“ die Erde – in Wahrheit eine Arche Außerirdischer, der Daa’muren. Die Erdachse verschiebt sich und ein Leichentuch aus Staub legt sich für Jahrhunderte um den Planeten. Nach der Eiszeit bevölkern Mutationen die Länder und die Menschheit ist – bis auf die Bunkerbewohner – degeneriert. In dieses Szenario verschlägt es den Piloten Matthew Drax, dessen Staffel beim Einschlag durch ein Zeitphänomen ins Jahr 2516 gerät. Nach dem Absturz wird er von Barbaren gerettet, die ihn „Maddrax“ nennen. Zusammen mit der telepathisch begabten Kriegerin Aruula erkundet er diese für ihn so fremde Erde.

Aus dem „zeitlosen Raum“, der Schnittstelle vieler Paralleluniversen, gelangt ein Archivar in unsere Zeit und Welt: Samugaar, der die Erde erobern will. Durch ein Schlangengift-Serum macht er Aruula hörig, die sich von Matt getrennt hatte. Sie treffen sich erst beim Endkampf gegen Samugaar im zeitlosen Raum wieder. Die anderen Archivare entgiften Aruula, doch dann kommt es zur Katastrophe: Das Tor in unsere Welt kollabiert! Samugaar kann an der Flucht gehindert werden, doch ein bodenloser Koffer, in den der Archivar gefährliche Artefakte gepackt hatte, wird herübergeschleudert. Bei seiner Ankunft verteilen sich die Artefakte über die ganze Erde. Mit einem Scanner spürt Matt die ersten davon auf und macht sie unschädlich. Dabei hilft ihm die Daa’murin Gal’hal’ira (kurz: Ira). Ein zweiter auf der Erde zurückgebliebener Daa’mure ist Grao’sil’aana (Grao), der Aruula übel mitgespielt hat.

Um weitere Artefakte zu lokalisieren, dockt Matt am marsianischen Raumschiff AKINA an, das verlassen im Orbit kreist. Doch als er den Autopiloten abschaltet, wird das Schiff zum Mars beordert! Dort geraten Matt und Aruula in einen Bürgerkrieg und werden genötigt, durch den Zeitstrahl, der vom Mars zur Erde reicht und schon verantwortlich für Matts ersten Zeitsprung war, gleich wieder zurückzukehren. Doch die Anlage ist defekt: Sie überspringen dabei ganze sechzehn Jahre und müssen sich in einer neuerlich veränderten Welt zurechtfinden.

Zunehmend treffen sie dabei auf einen Roboter, die eine Gruppe, die sich die „Schwarzen Philosophen“ nennt, an strategisch wichtigen Stellen als Statthalter platziert: Dschingis Khan in Moskau, Aleister Crowley in Glasgow und sogar Adolf Hitler, der eine Enklave in Deutschland regiert, die aus einer Parallelwelt hierher versetzt wurde. In Glasgow rettet eine junge Frau Matts Leben, um danach gleich wieder zu verschwinden. Es handelt sich um Xaana, seine Tochter aus der Zukunft. Er weiß nicht, dass seine Ex-Freundin Xij, die im zeitlosen Raum verschollen ist, von ihm schwanger war – und nun ihre gemeinsame Tochter seinen Tod verhindert hat.

In Schottland wartet ein Schock auf Matt und Aruula: Canduly Castle, die Burg ihres Freundes Rulfan, ist zerstört! Die Schwarzen Philosophen haben die Macht übernommen und wollen die Artefakte im Hort des Wissens rauben. Rulfan zerstört sie alle und Rulfans Sohn Juefaan schießt sich Matt und Aruula an. Er besitzt ein Artefakt – einen Symbionten, der sich von Blut ernährt und in jede Kleidung umformen kann.

Techno-Amazonen

von Christian Schwarz

Vergangenheit: Beelinn, 2541

Inmitten des Ruinenfeldes stoppte der Sebezaan abrupt. Die große Raubkatze witterte in Richtung des roten Wowaraa-Hauses und ließ ein leises Knurren hören.

„Was ist los?“, fragte Geeda, die auf dem nachfolgenden Sebezaan saß.

„Ich weiß es nicht“, murmelte Suusa und klopfte ihrem jetzt fauchenden Reittier auf den Hals. „Taratzen vielleicht, oder Menen.“ In der Fensteröffnung einer überwucherten Ruine glaubte sie einen huschenden Schatten zu sehen. Nun wurden auch die vier anderen Raubkatzen unruhig.

„Etwas ist anders als sonst“, murmelte Geeda. Plötzlich steckte ein Pfeil quer in ihrem Hals. Gurgelnd kippte die Amazone von ihrem Sebezaan.

„Runter von den Tieren!“, schrie Suusa geistesgegenwärtig. Die erfahrene Patrouillenführerin schwang das rechte Bein über den Hals des Sebezaans und sprang. Geschmeidig kam sie auf dem steinigen Boden auf. Sie federte in den Knien ab, zog ihr Schwert und huschte geduckt hinter ein mächtiges Trümmerstück, das vor langer Zeit aus einem der hohen Gebäude rund um das rote Wowaraa-Haus gebrochen sein musste. Ein schriller Pfiff gestattete ihrem Sebezaan, sich in Sicherheit zu bringen. Mit weiten Sätzen und einem Fauchen verschwand er in den Trümmern.

So hielten es auch Jaquaa, Adalind und Caisaa. Auf Suusas Befehl waren sie ebenfalls abgesprungen und entließen ihre Sebezaans. Die Kriegerinnen, wegen der schwülen Hitze nur mit Lederbustiers und kurzen Schürzen bekleidet, rannten in Suusas Richtung. Keine kümmerte sich um die daliegende Geeda, deren Gliedmaßen im Todeskampf zuckten. Die Verletzung der Schwester war tödlich, zudem würde ihr Sebezaan jetzt niemanden mehr an sie heranlassen, bis Geedas Geist vom abgeholt worden war. Das Tier stand mit hängendem Kopf vor seiner sterbenden Herrin und schnupperte vorsichtig an ihr.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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