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Große und kleine Ereignisse des Jahres 2024. Sie bestimmen mein Leben, lassen mich weinen und lachen, machen mich manchmal traurig und oft sehr glücklich. Irgendwie bin ich aber doch ein Glückspils, denn meine Familie gibt mir Kraft und Lebensfreude.
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Seitenzahl: 72
Veröffentlichungsjahr: 2025
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Vorwort
1. - 7. Januar 2024
8. - 14. Januar 2024
15. - 21. Januar 2024
22. - 28. Januar 2024
29. Januar – 4. Februar 2024
5. Februar – 11. Februar 2024
12. – 18. Februar 2024
19. – 25. Februar 2024
26. Februar – 3. März 2024
4. – 10. März 2024
11. – 17. März 2024
18. - 24. März 2024
25. – 31. März 2024
1. – 7. April 2024
8. – 14. April 2024
15. – 21. April 2024
22. – 28. April 2024
29. April – 5. Mai 2024
6. – 12. Mai 2024
13. – 19. Mai 2024
20. – 26. Mai 2024
27. Mai – 2. Juni 2024
3. – 9. Juni 2024
10. – 16. Juni 2024
17. – 23. Juni 2024
24. – 30. Juni 2024
1. – 7. Juli 2024
8. – 14. Juli 2024
15. – 21. Juli 2024
22. – 28. Juli 2024
29. Juli – 4. August 2024
5. – 11. August 2024
12. – 18. August 2024
19. – 25. August 2024
26. August – 1. September 2024
2. – 8. September 2024
9. - 15. September 2024
16. – 22. September 2024
23. – 29. September 2024
7. – 13. Oktober 2024
14. – 20. Oktober 2024
21. - 27. Oktober 2024
28. Okt. - 3. November 2024
4. – 10. November 2024
11. – 17. November 2024
18. - 24. November 2024
25. November - 1. Dezember 2024
2. – 8. Dezember 2024
9. – 15. Dezember 2024
16. – 22. Dezember 2024
23. – 29. Dezember 2024
30. Dezember – 31. Dezember 2024
Die Tage ziehen dahin, und ehe ich mich versehe, hat das neue Jahr schon seine ersten Hürden genommen.
Ich will weiterhin alles festhalten, alles, was um mich herum passiert, was ich registriere und sehe.
Manches scheint zunächst nicht so wichtig, aber in der Gesamtheit der Ereignisse soll jedes Detail seinen Platz haben. Ich mag es, wenn Dinge in meinem Leben geordnet sind, und deshalb schreibe ich weiter und weiter…
Wie ruhig und gemütlich fängt das neue Jahr an. Die Kinder sind noch im Urlaub in Cadzand, und ich pendele ein paar Tage zwischen Marienburg und Zollstock hin und her. Da sind vor allem Mias Fische zu füttern, die in ihrer Abwesenheit mal wieder Junge bekommen haben.
Auf meiner Nase thront meine neue Brille in bläulich gescheckten Tönen. Ich finde sie super cool, zudem verändert sich bei Sonnenlicht das Glas in einen dunklen Farbton, und ich brauche keine extra Sonnengläser.
Auch der erste Physio Termin im Studio auf der Goldsteinstraße ist angesagt. Meine lädierten Knochen, der lästige Fersensporn und viele Muskeln brauchen unbedingt eine gute gezielte Behandlung. Ich denke, dass ich mit dem Therapeuten gut zurechtkommen werde und mein angepeiltes Ziel dieses Jahr erreiche.
Für meine gute Laune sorgt mein Saxophon. Die Töne schwingen von dunkel bis ganz extrem hell, je nachdem wieviel Puste ich habe. Es macht mir immer wieder Spaß, auch wenn ich mich manchmal sehr anstrengen muss. Das Resultat eines fertigen Liedes, gut gespielt, macht mich einfach glücklich.
Hurra, Neujahrsfrühstück und Kaffeeklatsch im Stollwerk. Es ist schon eine gewisse Routine, jeder bringt etwas mit und so entsteht ein wunderbares Buffet mit vielen Leckereien. Zum Quasseln haben wir genügend Gesprächsstoff.
Wir beschließen unseren gemeinsamen Kurs etwas umzugestalten. Jede bekommt 30 Kärtchen, auf die ein Zufallswort, egal ob Verb oder Subjekt geschrieben wird. Zum Schluss wird alles in einer Dose gesammelt. Jeden Montag werden nun drei Zettel gezogen, von denen man einen behalten soll.
Zu dem ausgewählten Thema wird dann eine Geschichte oder ein Gedicht geschrieben frei nach Gusto.
Das wird viel Spaß machen und neue Themen werden unseren Horizont erweitern.
Die weitere Woche war vollgestopft mit Terminen:Besuch von Anni Krause,ehemalige Schulleiterin des Schillergymnasiums, Sport im Eichi mit Silke, Besuch einer Kostümsitzung im Gürzenich mit Tanja und Marianne, wo Greta mit ihren Dilledöppchen getanzt hat und zum Wochenabschluss ein gemütliches Essen mit Schlatters und Schmitz-Bütows beim Tullio.
Ich sag mal so, eine perfekte Woche.
Es ist kaum zu glauben, in Köln hat es so viel geschneit, dass die Schulen geschlossen blieben für einen Tag. Wenn man aus dem Fenster schaut, dann meint man in einem verschneiten Wald zu sein bei strahlendem Sonnenschein.
Wir spazieren durch den Forstbotanischen Garten, und ich zücke immer wieder die Kamera um Fotos dieser seltenen Natur hier in Köln zu schießen.
Claas und Nalani sind aus Patagonien zurück. Ich hole sie am Bahnhof in Köln ab mit ihrem ganzen Gepäck.
In zwei Tagen geht es für sie nach Berlin, wo sie sich jetzt beruflich niederlassen wollen. Zunächst bei Nalanis Vater, bis sie eine eigene Wohnung gefunden haben. Wir drücken alle die Daumen, dass sie schnell etwas Bezahlbares finden. Stephan und Marianne sind mit Mia und Greta zur Aufführung von Starlight Express gefahren.
Das musste diese Woche noch sein, denn danach fliegt Stephan wieder nach Süd Afrika. Der Schnee hat sich zum Wochenende verzogen. Die weiße Pracht ist einem wässrigen Matschhaufen gewichen.
Bei unseren Nowaks ist Corona mal wieder im Haus. Zuerst Mia, dann Greta und jetzt Chris, der eigentlich diese Woche seinen 49. Geburtstag feiern wollte. Aber das geht jetzt nicht, alles abgesagt. Auch Lotta, die in Arnheim studiert, ist noch nicht fit.
Greta bekommt eine neue Zahnspange angepasst, die man auf Grund der durchsichtigen Struktur kaum sieht, aber sie drückt ein wenig zu Beginn.
Zum Wochenende haben die Enkelkinder ihre Zeugnisse bekommen. Wir staunen über die tollen Noten und freuen uns mit ihnen.
Mein Schreib Café hat für Samstag ins Café Lamerdin zur Lesung eingeladen. So voll hatten wir es bisher noch bei keiner Lesung. Es gibt Solo und Partnertexte die vorgetragen werden. Ich lese einen Text zum Gedicht von Klaus Ludewig, sowie eine Geschichte von mir über ein Gespräch des Mülls im Müllwagen.
Ein schöner Vormittag mit netten Gästen bei Kaffee und Kuchen.
Der Montagmorgen beginnt für mich mit einer Stunde Physio. Meine Muskeln und Knochen wissen so langsam wo sie hin gehören, und die Treppen zu steigen fällt mir nicht mehr so schwer.
Mein Sax steht griffbereit auf seinem Ständer und wartet auf klangvolle Töne, die ich aus ihm heraus zaubere. Gemeinsam mit Rita versuchen wir uns an dem Stück: Mama Mia! Da es zweistimmig ist müssen wir genau auf den Takt, die Pausen und Einsätze achten, damit das Stück seine Harmonie nicht verliert. Aber wir haben ja alle Zeit der Welt.
Mit Karl Heinz habe ich Karnevalsklamotten aus dem Keller geholt. Mit Freunden und Marianne gehen wir zur IMI Sitzung ins Bürgerhaus Stollwerk. Wir werden berieselt und von lustigen, politischen, tänzerischen und gesangsfreudigen Auftritten der Künstler überrascht. Es ist ein anderer Karneval wie in den klassischen Sälen der Stadt.
Ich habe so heftige Scheiß Schmerzen im linken Fuß, wo sich ein Fersensporn eingenistet hat. Der Hausarzt gibt mir ein weiteres Rezept zur Physio und eine Überweisung zum Orthopäden. Ich nehme einen Termin bei Tanjas Freundin Melanie Majerus, die einen Abdruck von meinem Fuß macht. Also nur wieder blöde Einlagen. Hoffentlich bringt es auch etwas. Da noch zwei Veranstaltungen in der Karnevalswoche anstehen, beiße ich die Zähne zusammen, denn ich möchte doch gerne dabei sein. Die Freunde von Sankt Gereon treffen sich zum Feiern im Pullmann Hotel. Wir sitzen mit Manfred und Heidi Meurer an einem Tisch und haben besten Blick auf die Bühne. Im Saal gibt es nur ganze Fässchen Bier, sowie Wasser und Wein.
Karl Heinz tut mir etwas leid, denn er muss für jedes Glas Kölsch in den Empfangssaal laufen an die Theke, denn nur dort gibt es frisch gezapftes Kölsch.
Derweil kann ich an meiner Weinschorle nuckeln. Das Programm ist durch getaktet mit der Musik vieler bekannten Bands und Büttenreden.
Weit nach Mitternacht fahren wir mit dem Taxi müde nach Hause.
Den Abschluss der Woche bildet der kleinste Zug auf der Schulze-Delitzsch-Straße in Zollstock. Wie schön wenn eine Straßengemeinschaft etwas auf die Beine stellt, das zum Leben, Kennenlernen und Spaß beiträgt.
Hoffentlich bleibt die Initiative noch lange erhalten.
