Mein Gott, Jesus! - Steffen Kern - E-Book

Mein Gott, Jesus! E-Book

Steffen Kern

4,5

Beschreibung

Es sind die faszinierendsten Wunder, die diese Welt je gesehen hat: Aus Wasser wird Wein, ein Mann geht übers Meer, ein Toter tritt aus seiner Grabhöhle. Dieser Mann sorgt für Schlagzeilen. Doch wer ist dieser Jesus eigentlich? Er ist einzigartig eigenartig, er ist Mensch - und doch viel mehr. Steffen Kern, Journalist, Pfarrer und Buchautor, lädt ein, anhand des Johannesevangeliums in die Geschichte von Jesus einzutauchen und vom Wundern zum Staunen zu finden: "Mein Gott, Jesus!"

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Der SCM Verlag ist eine Gesellschaft der Stiftung Christliche Medien, einer gemeinnützigen Stiftung, die sich für die Förderung und Verbreitung christlicher Bücher, Zeitschriften, Filme und Musik einsetzt.

ISBN 978-3-7751-7299-8 (E-Book)ISBN 978-3-7751-5664-6 (Lieferbare Buchausgabe)

Datenkonvertierung E-Book: Beate Simson, Pfaffenhofen a. d. Roth

© der deutschen Ausgabe 2015 SCM-Verlag GmbH & Co. KG · Max-Eyth-Straße 41 · 71088 Holzgerlingen Internet: www.scmedien.de · E-Mail: [email protected]

Sofern nicht vom Autor selbst übersetzt, sind die Bibelverse folgender Ausgabe entnommen: Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe in neuer Rechtschreibung 2006, © 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Weiter wurde verwendet: Neues Leben. Die Bibel, © der deutschen Ausgabe 2002 und 2006 SCM-Verlag GmbH & Co. KG, Witten.

Umschlaggestaltung: Kathrin Spiegelberg, Weil im Schönbuch Titelbild: shutterstock.comSatz: typoscript GmbH, Walddorfhäslach

Für Hanna und Daniel

INHALT

Stimmen zum Buch

Über den Autor

PrologEine persönliche Wundergeschichte

Superstar wäre viel zu wenigEine Spurensuche nach dem bedeutendsten Menschen aller Zeiten

Wunder 1: Wenn Wasser zu Wein wirdoder: Warum ich Jesus für den größten Lebenslust-Macher aller Zeiten halte

Wunder 2: Wenn ein Wort Wunder wirktoder: Warum es sich lohnt, auf einen Satz zu vertrauen

Wunder 3: Wenn ein Gelähmter tanzen lerntoder: Warum wir letztlich doch nicht allein sind

Wunder 4: Wenn ein Vesper 5 000 satt machtoder: Warum unser Leben aus lauter Wundern besteht

Wunder 5: Wenn Wellen zu einem Weg werdenoder: Warum Gott immer für eine Überraschung gut ist

Wunder 6: Wenn ein Blinder alle Farben siehtoder: Warum wir trotz allem gute Aussichten haben

Wunder 7: Wenn eine Mumie aus dem Grab steigtoder: Warum wir immer wieder neu anfangen können

Das Wunder vom Kreuz: Wenn ein Mensch für andere stirbt

Ein Rettungswunder: Wenn einer meine Schulden übernimmt

Das Wunder von Ostern: Wenn der Himmel die Erde umarmt

Auferstanden – kann das sein? Wenn Zweifel in mir aufkommen

Mein Gott, Jesus! Wenn ein Mensch plötzlich vertrauen und hoffen kann

Die 25 größten Wunder dieser WeltWarum ich aus tiefer Überzeugung und von Herzen gerne glaube

Textnachweis Bibelstellen

Anmerkungen

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Stimmen zum Buch

»Ein buchstäblich ›wunder-volles‹ Buch, das in Gottes Wunderwelt entführt! Denn wer es wagt, mit offenen Augen und offenem Herzen durch diese Welt zu gehen, wird immer wieder kleine große Wunder erleben.«

Judy Bailey Sängerin und Komponistin

»Steffen Kern gelingt es mit diesem Buch, uns nahe zu Jesus zu bringen. Dabei beschreitet er einen einzigartigen Weg. Er führt uns hinein in die sieben geheimnisvollen Begebenheiten, von denen Johannes berichtet. Sieben Wunder sind es, die die Menschen damals bewegten. Und sie bewegen uns bis heute. Danke, Steffen Kern, für einen ganz frischen, lebendigen, persönlichen Zugang zu Jesus! Und danke, dass hier die schwierigen Fragen nach Glaube und Wunder, nach Wahrheit und Bedeutung nicht ausgeblendet sind, sondern überraschende und überzeugende Antworten finden!«

Dr. Dr. Roland Werner Sprachwissenschaftler und Theologe, Referent und Autor

»Pfarrer Steffen Kern ist ein mitreißender Prediger, ein kluger Theologe, Journalist und weise Führungskraft des württembergischen Pietismus. Aber vor allen Dingen ist er ein Bibelerzähler. Er katapultiert die alten Jesus-Geschichten in unsere moderne Zeit, so als würden sie heute geschehen. Das Buch will nicht nur erzählen und unterhalten. Das allein wäre auch lesenswert, aber Kern ist Evangelist: er schreibt und predigt sich mit einem souveränen Vertrauen in die Wirkungskraft der Jesus-Geschichten in unsere Herzen und zieht uns taktvoll werbend in die Verantwortung vor Gott. Nur Lesegenuss wäre zu wenig. Steffen Kern schreibt sich zum Kern aller Dinge vor, weil er weiß, dass viele Wundergeschichten entkernt wurden, ihrer Jesus-Mitte beraubt, und darum kraftlos zwischen den schwarzen Buchdeckeln ruhen. Vorsicht: Die Lektüre dieses Buches ist kein Schlafmittel, sondern ein Wecker der erfrischenden Sorte. Kernig-fruchtiges Geschichtenmüsli, gehaltvolle Wegzehrung.«

Jürgen Mette Theologe, Referent und Buchautor

»Wunder geschehen nicht auf Knopfdruck. Aber Hoffen ist erlaubt.«

Samuel Koch Schauspieler und Autor

»Da kann ich mich wirklich nur wundern. Steffen Kern schreibt über die Wunder Jesu im Johannesevangelium, und diese wunder-vollen Geschichten beginnen zu leben. Jede Seite nimmt mich hinein mitten ins Leben, mein Leben, meine Welt. Da ist richtig gute Theologie drin, aber nicht aufdringlich, nicht langweilig, sondern wie eine gute Wirbelsäule, die man nicht sieht, aber unbedingt braucht. Und was die ungekünstelten, lebensnahen Sätze nicht aufschließen, das tun die abschließenden Poesien in jedem Kapitel, die leeren Seiten, die Fragen für mich und mein Leben. Und am Ende staune ich über die 25 Wunder des Lebens, die der lebendige Gott uns allen schenkt. Ich muss mich wirklich wundern, dass so ein Buch nicht schon früher geschrieben wurde. Aber jetzt ist es da, und SIE sollten es lesen.«

Dr. Michael Diener Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes

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Über den Autor

STEFFEN KERN, Pfarrer und Journalist, ist Vorsitzender des Evangelischen Gemeinschaftsverbandes Württemberg, »die Apis«, und Redner bei proChrist. Als evangelischer Radiopfarrer bei »Antenne 1« und als Autor zahlreicher Bücher ist er vielen bekannt. Außerdem ist er Mitglied der EKD‐Synode. Mit seiner Familie lebt er in der Nähe von Stuttgart.

[ Zum Inhaltsverzeichnis ]

PROLOG

Eine persönliche Wundergeschichte

Es war eines der größten Wunder, die ich jemals erlebt habe. Es geschah an einem Tag, an dem höchstes Glück und grenzenlose Panik einander begegneten. Es war der Tag, als unsere Kinder geboren wurden.

Hanna und Daniel sind Zwillinge. Als sie auf die Welt kamen, machten sie aus uns als Ehepaar eine Familie. Aus zwei wurden vier. Wie haben wir uns auf diesen Tag gefreut! Neun Monate gespannte Erwartung. Zeit, sich einzustellen auf die größte Veränderung aller Zeiten – zumindest aller Zeiten unseres gemeinsamen Lebens. Es waren gefüllte Wochen und Monate. Werdende Eltern kennen das: Ultraschallbilder, Arztbesuche, die ersten Strampelanzüge, eine Wiege – für Zwillinge gar nicht so leicht zu finden –, die erste Windelausstattung, die Badewanne, Babybetten, Babybücher, Babybilder, Baby überall … und die ersten Stofftiere für die beiden. Alles war bereit, als der große Tag kam. Dann die Fahrt zum Krankenhaus. Das Warten. Der Kreißsaal. Die Wehen. Die Geburt. So vieles wäre hier zu schreiben – es lässt sich nicht in Worte fassen. Wahrscheinlich werden Sie mir zustimmen, wenn Sie Mutter oder Vater sind und eine Geburt schon einmal miterlebt haben. Jeder von uns hat da seine ganz eigene Geschichte. Über jedes einzelne Kind dieser Erde gibt es eine solche Wundergeschichte zu erzählen. Wir begegnen dem Wunderbaren schlechthin, dem Wunder des Lebens. Wir werden Zeuge, wie Gott Geschichte schreibt, Wundergeschichten, unsere Lebensgeschichten. – So wunderbar haben wir das als Eltern auch erlebt. Wenn es Tage in unserem Leben gab, über die wir das ungeteilt sagen konnten, dann gehörte dieser gewiss dazu: Es war ein Tag voller Glück – bis der Schrecken kam.

Unsere Kinder waren erst wenige Minuten alt. Die ersten Untersuchungen wurden durchgeführt. Nach vielleicht einer halben Stunde wurde zum zweiten Mal der Blutzuckerspiegel gemessen. Bei Hanna war alles in Ordnung, obwohl sie die kleinere und leichtere war. Bei Daniel war der Wert abgesackt auf 9 mg/dl. »Das kann nicht sein«, meinte die Krankenschwester. Bereits bei unter 40 bis 50 mg/dl spricht man von Unterzucker. 9 ist jenseits aller Normen. »Das Gerät muss kaputt sein«, sagte sie achselzuckend und verschwand im Nebenzimmer. Kurz darauf kam sie mit einem anderen Messgerät zurück. Das Ergebnis der zweiten Messung schockierte sie total: 4 mg/dl. Ein solcher Wert ging gegen null und war in höchstem Maße lebensbedrohlich. Die Krankenschwester wurde bleich und löste sofort Alarm aus. Eine Ärztin sprang herbei. Hastig zog sie eine Spritze auf. Eine zweite Schwester wirbelte nach meinem Eindruck völlig ziellos im Hintergrund hin und her. Die erste Krankenschwester versuchte, meinem Sohn Glukose in den Mund zu träufeln. Das würde aber nicht ausreichen. Der Zucker musste direkt ins Blut. So schnell wie möglich. Es ging um Sekunden. Die Ärztin setzte eine Spritze an, sie versuchte, in die winzige Hand des neugeborenen Jungen zu spritzen – aber sie verfehlte die Vene. Sofort zog sie eine zweite Spritze auf. Diesmal setzte sie am Kopf an. Irgendwo zwischen Stirn und Schläfe musste ein Blutgefäß sein, das sie mit der Nadelspitze zu treffen suchte, aber nicht fand. Ich sah, wie die Nadelspitze zitterte. Der Ärztin standen Tränen in den Augen. Ihr Gesicht war glühend rot. Sie kämpfte gegen ihre eigene Panik an, biss sich auf die Lippen und stach die Nadel in die zarte Haut des Buben. Sie drückte die Spritze hinein, und ich sah, wie sich eine Beule an der Stirn des Jungen wölbte. Sie hatte die Ader wieder nicht getroffen.

Mitten in diesen panischen Versuchen, das Leben des Säuglings zu retten, der noch keine Stunde alt war, stand ich völlig hilflos da. Ich stand neben all dem, was geschah, auch neben mir selbst. Eigentlich sollte das nicht so sein. Angehörige sollten in so einer Situation nicht dabei sein. Im besten Fall stehen sie hilflos im Weg herum, im schlimmsten können sie durch ihre unberechenbaren Reaktionen die Hilfsmaßnahmen behindern. Aber man hatte vergessen, mich hinauszuschicken. Ich stand einfach nur da und konnte nicht fassen, was ich da miterlebte. Seit ein paar Minuten war ich Vater. Wollte uns Gott den kleinen Jungen, den er uns eben geschenkt hatte, gleich wieder nehmen? War das Glück des Lebens nur eine Seifenblase? Das durfte nicht wahr sein! Meine Frau wurde ein paar Stockwerke tiefer noch ärztlich versorgt, Hanna lag friedlich auf der gleichen Station nebenan. Ich fühlte mich hin- und hergerissen zwischen den Menschen, die ich liebte. Wie betäubt stand ich da, sah und hörte alles wie in Zeitlupe. – Wie lange dieses Ringen um das Leben unseres Jungen ging, kann ich im Nachhinein nicht mehr sagen. Es waren bestimmt nur wenige Minuten. Aber sie kommen mir im Rückblick wie Ewigkeiten vor. Ich stand einfach nur da. Ich konnte nichts denken, sagen oder fühlen. Ich spürte nur, wie zerbrechlich unser Leben war, wie unser gerade geschenktes Glück von Rissen durchzogen wurde und zu zerbersten drohte. Niemals zuvor hatte ich mich so ohnmächtig gefühlt wie in diesen Momenten. Ich betete, wenn man die Schreie meiner Seele Beten nennen konnte. Worte zu fassen, Sätze zu formulieren – dazu war ich nicht in der Lage. Es war das pure Entsetzen, das seine eigene Sprache fand, ohne dass ein Laut über meine Lippen gekommen wäre: »Mein Gott, hilf!«, »Herr Jesus!«, »Jetzt!«.

Die dritte Spritze saß. Glukose strömte in die Blutbahn des kleinen Kerls, der wieder zu leben begann. Was für eine Erleichterung! Was für ein Geschenk! Was für ein Wunder! – Wenn wir unsere Kinder heute sehen, dann können wir Gott nur danken für diese beiden Wundergeschichten, die er seither mit ihnen schreibt. Aber das ist nur eine Wundergeschichte unter so vielen anderen, die auf diesem Planeten schon erlebt wurden. Wunder gibt es. Wir erleben sie – manchmal. Manchmal auch nicht. Oft bleiben sie aus, allzu oft. Dann sehnen wir uns danach, hoffen darauf, aber letztlich vergeblich. Kein Wunder, keine Wende der Not, es bleibt nur das Wandern im dunklen Tal.

Dieses Buch erzählt von Wundern. Es sind die faszinierendsten Wunder, die diese Welt je gesehen hat und die uns zugleich den Himmel öffnen. Sie zählen zu den bedeutendsten Geschichten der Menschheitsgeschichte. Sie lassen sich nicht einfach erklären und schon gar nicht wegerklären. Wir begegnen ihnen am besten, wenn wir sie einfach lesen. Sehen und hören, was geschieht. Und wenn wir neu staunen. Das Staunen verlernen wir so leicht und verlieren so die Wunder aus den Augen. Wenn wir aber wieder vom Zweifeln zum Staunen finden, öffnen sich uns neue Welten. Und wir entdecken neu, worauf es wirklich ankommt.

Also, lassen Sie sich einladen und mit hineinnehmen in faszinierende Geschichten. Sie erzählen von den Wundern, die bis heute die Welt bewegen.

[ Zum Inhaltsverzeichnis ]

SUPERSTAR WÄRE VIEL ZU WENIG | Eine Spurensuche nach dem bedeutendsten Menschen aller Zeiten

Wer ist Jesus? – Das ist die bedeutendste Frage, die das Neue Testament aufwirft und beantwortet. Aber es ist nicht nur eine Frage der Bibel oder der Kirche – es ist eine Frage unseres Lebens. Was ist das Besondere an diesem Jesus von Nazareth? Ist er nur eine herausragende Person der Weltgeschichte, oder hat er darüber hinaus eine Bedeutung für unser Leben heute? Wer sich auf diese Spurensuche begibt, wird immer wieder neu fragen: Was ist das für ein Mensch?

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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