2,99 €
Ich mache Urlaub, um über meinen Ex hinwegzukommen! Und finde eine sehr gute Ablenkung... ACHTUNG! Enthält sexuell anstößige Texte und ist erst ab 18 Jahren geeignet!
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 24
Veröffentlichungsjahr: 2024
Mein heißer Urlaubslover
Geile Gay Story
Bernadette Binkowski
Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet. Alle beteiligten Charaktere sind frei erfunden und volljährig.
Leon ließ seine Füße in das riesige Becken baumeln. Er saß am Hafen von Piräus und schaute sich die Riesentanker, Fähren und Kreuzfahrtschiffe an, die den Hafen regelmäßig anliefen.
Es war gleichzeitig An- und Entspannung für Leon. Denn Piräus, einer der größten Häfen der Welt war eigentlich nicht dafür geeignet, seiner großen Liebe nachzutrauern, dazu war es viel zu schön hier. Leon hatte diesen Ort ausgewählt. Nur ein paar Meter weiter begann ein kleiner Strandabschnitt, hier hätte er spazieren gehen oder seine Seele baumeln lassen können. Doch Leon hatte gerade die Liebe seines Lebens verloren, war nach Griechenland geflüchtet, und nun spürte er diesem Verlust auf seine ganze eigene Art und Weise nach. Schon immer hatte Leon Griechenland und die griechischen Inseln magisch angezogen – er mochte die Kultur dieses Landes, den Fair des imposanten Fährhafens, aber auch das stille, charmante Hinterland Griechenlands mit seinen unzähligen kulturellen Stätten.
Leon registrierte nur verhalten die ihn umgebende Geräuschkulisse. Da waren die Schreie der Möwen, da waren die Rufe der Seeleute, die sich irgendetwas zuriefen oder auch Kommandos empfingen – Töne, die überall in den Häfen dieser Welt gleich klangen. Häfen, Umschlagplätze für Waren aus Welt, und die Leon anzogen wie Motten das Licht. Leon blickte hinauf auf einen blank geputzten blauen Himmel, der noch nicht einmal das kleinste Schönwetterwölkchen präsentierte. Sein Herz konnte sich selbst diesem herrlichen Anblick nicht öffnen. Leon konnte einfach nicht verstehen, dass er auf seinen Typen hereingefallen war, der ihn ausgenommen hatte wie eine Weihnachtsgans. Er fühlte sich benutzt und angewidert – er hatte Fehler gemacht, hatte sich mit Verführungskünsten zufrieden gegeben, anstatt hinter die Fassade des Typen zu schauen, das würde ihm sicherlich nicht noch einmal passieren.
Er seufzte, als er hinter sich eine sonore Stimme vernahm.
«Was ist dir denn für eine Laus über die Leber gelaufen?», fragte eine männliche Stimme hinter ihm und Leon erschauerte leicht.
Wow, was war das nur für ein Timbre!
Leon drehte sich um und sah in zwei stahlblaue Augen, welche zu einem Mann gehörten, der aussah, als wäre er gerade einem Schiff entstiegen, welches aus dem hohen Norden in Griechenland festgemacht hatte. Er wirkte auf Leon wie ein Normanne – Leon war beeindruckt und er schluckte schwer.
Leon hatte vor gut zehn Jahren sein Coming-out, hatte sich zu seiner Homosexualität bekannt – überwiegend seiner Eltern wegen. Alle anderen so genannten Freunde und Bekannte fochten ihn nicht an – mochten sie doch denken, was sie wollten – es wäre ihm egal gewesen. Er war nicht dieser Typ von Mann, der es allen recht machen wollte und musste, doch zumindest seine Eltern sollten wissen, was Sache war.
