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Ich bin Crazy, eine Hundedame, genau gesagt ein Coton de Tuléar. Damit Du mich besser kennenlernst, werde ich Dir jetzt aus meinem täglichen Leben mit den Menschen erzählen. Ich habe eine einfache Meinung von den Menschen. Warum die mich nicht verstehen, weiß ich nicht. Manchmal gebe ich ihnen ein Zeichen, aber sie sind nicht so intelligent. Bei mir ist das ganz anders. Warum Menschen immer alles so kompliziert machen - keine Ahnung. Dabei ist alles sooo einfach …
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Seitenzahl: 31
Veröffentlichungsjahr: 2014
www.tredition.de
Anaïs Treese
Mein Hund
www.tredition.de
© 2014 Anaïs Treese
Verlag: tredition GmbH, Hamburg
ISBN
Paperback:
978-3-7323-1571-0
Hardcover:
978-3-7323-1572-7
e-Book:
978-3-7323-1573-4
Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.
Die Autorin:
Ich bin Anaïs, zehn Jahre alt und gehe ins Gymnasium. Mein größter Wunsch war es immer, einen eigenen Hund zu haben.
Du weißt ja: Kinder können sehr hartnäckig sein und so hatte ich dann eines Tages endlich meinen Hund, einen Coton de Tuléar. Sie ist eine Hündin mit dem Namen Crazy. Der Name passt perfekt. Aber das wirst Du in diesem kleinen Buch noch selbst erfahren.
Für mich gibt es nichts Schöneres, als mit Crazy zu spielen und zu toben. Sie liebt es, draußen herumzutollen. Und sie liebt es überhaupt nicht, alleine zu sein.
Crazy hat mich gebeten Dir zu erzählen, wie sie ihre Zeit mit uns Menschen verbringt und was sie dabei so alles erlebt. Ich habe mir große Mühe gegeben sie zu verstehen und immer alles richtig aufzuschreiben. Mir ist dabei aufgefallen, dass sie irgendwie eine andere Sichtweise der Dinge hat als ich. Aber lies selbst.
Viel Spaß wünscht Dir Anaïs
Hallo,
ich bin Crazy. Mein voller Name lautet: Crazy vom Felsenkeller. Hey, nicht was Du meinst! Ich heiße nur so. Obwohl, wenn ich so überlege …
Damit Du mich besser kennenlernst, werde ich Dir jetzt aus meinem täglichen Leben mit den Menschen erzählen. Und weil ich mich nicht in so ein Buch pressen lassen wollte, haben die Menschen mich gemalt. – Es ist wirklich cool geworden. Darauf gebe ich Dir meine Pfote.
Die Menschen und ich …
Ich habe eine einfache Meinung von den Menschen. Warum die mich nicht verstehen, weiß ich nicht.
Manchmal gebe ich ihnen ein Zeichen, aber sie sind nicht so intelligent. Bei mir ist das ganz anders.
Warum Menschen immer alles so kompliziert machen – keine Ahnung. Dabei ist alles sooo einfach …
Der wichtigste Mensch für mich …
…ist mein kleiner Mensch. Sie heißt Anaïs und spielt mit mir, wann immer sie Zeit hat. Morgens muss sie ja immer mit vielen anderen kleinen Menschen in so ein großes Haus gehen.
Ich durfte schon öfters mal mit hinein. Da gibt es immer unglaublich viel Geschrei – einen Lärm, der meinen Ohren wehtut.
Angeblich sollen die kleinen Menschen dort etwas lernen. Schreiben und Rechnen und so ein komisches Zeug. Aber wofür man das braucht, weiß ich auch nicht.
Da mache ich es mir lieber auf unserem Sofa bequem und schlafe. Wichtig ist doch nur, wie man etwas zu essen und zu trinken bekommt. Wozu muss ich dann noch etwas lernen, was ich gar nicht brauche?
Gut, manchmal wollen die Menschen mir etwas beibringen: hinsetzen, hinlegen und solche Dinge.
Das macht Spaß, weil ich dann immer etwas geschenkt bekomme. Kriege ich nichts, mache ich nichts: Das haben meine Menschen inzwischen schon gelernt. Ist doch ganz einfach, anderen etwas beizubringen.
Wenn mein kleiner Mensch am Nachmittag aus dem großen Haus kommt, dann toben wir herum und laufen durch die Felder neben unserer Wohnung, bis wir beide nicht mehr können oder wollen.
Danach darf ich meistens auf dem Sofa liegen und mein kleiner Mensch spielt mit so einem komischen Gerät in der Hand. Nintendo oder so ähnlich heißt das.
Ach, ich glaube, das sollte ich jetzt nicht verraten. Zu spät …
Nebenan im Haus wohnen ganz liebe Menschen, etwas älter schon, aber okay. Was mir nicht gefällt ist, dass die eine Katze haben. So eine mit schwarz-weißem Fell, getigert.
